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Fernsteuerung; Messungen Und Einstellungen Am Laufwerk - Revox G36 Serviceanleitung

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besonderen Lager der Capstanwelle aufgenommen, wodurch
die
Lager des Capstanmo-
tors
geschont werden.
Der
Lagerarm der
Andruckrolle trägt die vordere Abschirmklappe für
den Wiedergabekopf
und
ist
mit
einem Hebelsystem
für die
Bandabhebung
im schnellen Vor-
oder Rücklauf
gekoppelt.
Ein weiterer Elektromagnet
löst
während des Betriebes
dj.e
richtungsabhängig wirken
-
den Stahlbandbremsen an den SpulentelJ.ern. Wird dj.eser
-
beim Drücken der Stoptaste
oder
bei
Stromunterbrechung
-
stromlos,
so werden
dle
Stahlbänder durch Federn
an
die
Bremstrommeln gezogen und
die
Bandspulen gebremst.
Die
Servowirkung dieser
Bremsen
gewährleistet, dass die jeweils
gezogene Bandspule
etwas stärker
gebremst
wi.rd
als
di.e
ziehende. Dadurch werden Bandschlaufen vermieden.
Bis auf
die
Geschwindigkeitsumschaltung werden
alle
Betriebsfunktionen mit
einem
Drucktastenschalter
betätigt,
dessen Kontakte funkenentstört sind
.
Ein Auslösemagnet
( Endschaltermagnet
) bringt die jeweils
gedrückte Taste
in
ihre
Ruhelage
zurück,
wenn
das
Band abgelaufen oder
gerissen
ist.
Der Endschaltermagnet wird von einem Schalter
SE ( siehe
Schemas
) gesteuert,
der über einen Fühlhebel vom Bandzug
betätigt wird.
Dieser Fühlhebel
ist
lm Bandführungselement ( 3
in
Fig.
t
&
B
)
rechts
neben dem Kopf-
träger untergebracht. Bei Geräten deren Fabrikationsnummern niedriger
als
36 500 sind,
wird
dagegen der
Schalter
SE
vom Bandzug
geschlossen gehalten zur Betätigung eines
verzögert abfallenden Relais RE, das den Kontakt
RE
für
den Endschaltermagnet offen
hält.
Bei
kurzzeltigen
Bandschlaufen
wie
z.
B.
im Anlaufmoment oder
bei Klebestellen
wird
durch
die
so
verzögerte
Steuerung das Gerät
nicht unnötig abgeschaltet.
( Siehe
TeilschemaA; 6.
)
Bei Geräten
mlt
Nummern
ab 36 500 und höher (
äusserlich
auch erkennbar am Bandend-
schalter aus vergoldeten Drahtbügel-Kontakten, die vom
Bandzug
offen gehalten
wer
-
den
) wird
im Anlaufmoment durch ej.n abfallverzögertes Relais
R.
St.
eine höhere
Span-
nung
als im
Betrieb an
die Wickelmotoren gelegt,
um
sofort den notwendigen
Bandzug
sicherzustellen. (Slehe
Teilschema
B
und Schema
7.736.001
- 002; 6.
)
Die
neben den Bandführungen an
beiden Seiten des Kopfträgers angebrachten Umlenk-
bolzen gewährleisten einen
relativ
konstanten Bandzug über den ganzen Ablaufbereich
der Bandspulen. Dle an diesen Umlenkbolzen erzeugte Gleitreibung nimmt mit kleiner
werdendem Wickeldurchmesser
der Spule ab
und kompensiert so den
Einfluss
des
vom
elektrischen
Gegendrehmoment erzeugten steigenden Bandzugs.
Das Bandzählwerk wird
über
ein
Gummlschnurring von der rechten Spulentrommel angetrieben und
zähjt
deren
Umdrehungen.
Alle für das
Laufwerk erforderlichen
Gieich-
und Wechselspannungen
Iiefert
das Netzteil auf
dem
Elektronik-Chassis.
Fernsteuerung
Ueber den Fernst'eueranschluss,
der nach Entfernung des Blindsteckers
in
der
rücksei-
tigen Anschlussplatte zugänglich
wird,
kann
die
Funktion des Andruck- und des Brems-
]üftmagnets ferngesteuerl werden. Damit
lässt sich
das Gerät
je
nach den
am
Druckta-
stenschalter gedrückten Tasten für
Aufnahme oder Wiedergabe
starten und stoppen.
Achtung
j
Bel Nlchtgebrauch der Fernsteuerung muss sich der Blindstecker
ln
der An-
schLussbuchse
befinden,
da das Gerät sonst
nicht anläuft.
2
.
I
.
Messungen und Ej.nstellungen am Laufwerk
Für
die
Ueberprüfung der Laufwerksfunktj.onen benutzt man zweckmässigerweise eine
1000 m Spule
(25 oder 26,5
cm
/)
Langspielband auf Polyesterbasis
(t.B'.Agfa
PE
3I),
sowie eine gleiche Leerspule.
Wil.l
man
dle
AbdeckpJ.atte
entfernen,
um
die
unten genannten Einstellungsarbeiten
durchzuführen, oder die darunter befindlichen Kofferschrauben zu
lösen,
so sind die
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