Der zweite, kurze
Kontaktbügel
soll
am Schaitpunkt um
ca.
0,3
-
0,5
mm nachfedern
(nachlaufen). Eine Justierung geschieht durch geignetes Biegen der
Kontaktdrähte.
Es
ist
darauf zu
achten, dass
dem Fühlhebel noch genügend Spielraum
innerhalb
der
Einkerbung des Bandführungselementes
bleibt,
innerhalb dessen sich der Kontakt
noch
nicht schliesst.
Es
wird damit verhütet,
dass
die
Maschine wegen einer kleinen
Band-
unregelmässigkeit (
z.B.
Klebestelle
)
absteljt.
Für
diese Justierungsarbeiten wird der Fühlhebel
am
besten von Hand
betätigt.
2. I. 6.
Tonhöhenschwankungen
Die in
den technischen Daten genannten Werte
für die
Tonhöhenschwankungen
sind ge-
mäss der genormten Ohr-Empfindlichkeits-Kurve bewerlete Spitzenwertmessungen.
Wenn
ein Gleichlaufschwankungs-Messgerät,
z.B.
E}j{tT
420, nicht
vorhanden
ist,
em-
pfiehlt sich
eine vergleichende Messung mittels Kathodenstrahloszillograph,
wie
sie
z.B.
in:H]eft
7/.I963, S.
223
ff..
der
Zeitschrift
FUNKTECHNIK beschrj.eben
ist.
Die
auf solche Weise erhaltenen Werte lassen sich jedoch nicht mit
denen
der
Norm-
Messung vergleichen.
Höhere Wobbelfrequenzen
Iassen auf eine schlagende Capstanwelle, eine deformierte
Gummiandruckrolle oder einen Fehler im Capstanantrieb
schliessen.
Sehr langsame
Gleichlaufschwankungen deuten auf einen Fehler
in
der
Bremsung des
Vorratswickels.
2. 1.
7
.
Bandgeschwindigkeit
Die absolute
Bandgeschwindigkeit kann
mit
einem Bandstück
definierter
Länge
be-
stimmt werden. Für eine Messzeit von 60 Sekunden
benötigt
man
bei der
Bandgeschwin-
digkeit 9,53 cm/s ein
Messband von 5,715 m Länge,
bei
einer Bandgeschwindigkeit
von
I9,05
cm/s ein
Messband
von
II
,43
m
Länge.
Um
Anfang und Ende des Messban-
des beim Durchlauf
ermitteln
zu können, benutzt man
als
Messband zweckmässiger-
weise ein Stück normales Tonband, das zwlschen farbiges
Vorspannband
geklebt wird.
Beim betriebswarmen Gerät
darf
die
Geschwindigkeitsabweichung an keiner Stelle
des Bandwickels grösser
als
0,3% sein.Bei grösseren
Abweichungen untersuche
man
den Capstanantrieb
bzw. das
Bremsensystem.
Wartung und Pflege
2. 2. 1.
Reinigung
Für einen störungsfreien Betrieb
ist
es unbedingt erforderlich, die Berührungsflächen
des
Tonbandes
regelmässig zu
reinigen.
Hierzu gehören
neben den Bandführungsele-
menten und der Capstan-Achse
mit Andruckrolle hauptsächlich
die
Tonköpfe. 4-Spur
Stereoköpfe sind
j.n
dieser Hinsicht besonders anspruchsvoll
.
Selbst
für
das Auge un-
sichtbare Bandrückstände können zu einer Beeinträchtigung der Aufnahme-
und
Wieder-
gabeeigenschaften führen.
Zur Reinigung von losem Bandstaub
dient ein Pinsel sowie ein weicher
Lappen. Zur Ent-
fernung festsitzender Bandpartikel von den Kopfflächen,
hat sich ein mit
einem
Watte-
bausch umwickeltes
Holzstäbchen,
( Q
-
Tlp
)
mit Tetrachlorkohlenstoff
oder Alkohoi
(
B0
-
90 %ig
) getränkt, als
praktisch erwiesen.
Es muss
jedoch vermieden werden,
dass diese Lösungsmittel mit
den Abdeckplatten
in
Berührung kommen. Auf
keinen Fall
dürfen
für die
Reinigung der Tonköpfe metallische Gegenstände verwendet werden.
Die Capstanwelle
und
die Andruckrolle
rej.nigt man mit Alkohol
.