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Bandführung; Mechanische ( Stop- ) Bremsen - Revox G36 Serviceanleitung

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Bedienungsknöpfe und Rändelscheiben nach oben abzuziehen. Ferner sind
die drei
Be-
festigungsschrauben jedes Bandspulentellers
(
I in Fig.
2
),
die beiden Federstifte
der Andruckarm-Abdeckung ( 2
)
sowie
die
Schlitzschrauben der Kopfabdeckung und der
Abdeckplatte abzuschrauben.
Beim späteren Zusammenbau achte man durch
gleichmäs-
siges Anziehen der Spulentellerbefestigungsschrauben^(
I
) darauf,
dass
die
Spulen-
teller nicht
schlagen. Gegebenenfalls
ist
eine um l20u versetzte Montage der Spulen-
teller
erforderlich.
2. i. 1.
Bandführung
Die
Bandhöhenführung
ist
durch
die
Führungseinheiten
beiderseits
des Kopfträgers ( 3
)
und durch den Bandführungsbolzen ( 4
)
zwischen Wiedergabekopf und Capstanachse
gegeben. Diese Führungen sind
fest mit
dem
Chassis verbunden und sollen nicht ver-
stellt
werden. Die Tellerhöhenjustierung erfolgt durch Unterlegscheiben unterschied-
licher
Dicke,
die
nach Entfernen der Bremsrollen
auf die Achse des Wickelmotors ge-
steckt
werden
.
Zum
Entfernen der Bremsrolle schraube man
in die
Gewindelöcher (
I
)
ausreichend lange
M 3
Schrauben und
benutze sie als Handgriff,
um
die
Bremsrolle
nach oben abzuziehen.
Die
Höhe der
Auflageteller
ist
so einzustellen, dass das
lau-
fende Tonband weder am oberen noch
am
unteren Flansch einer einwandfreien, nicht
schlagenden
BandspuJ.e
streift.
Bei dieser Arbeit
ist
besondere
Vorsicht geboten, damit das
Stahlbremsband
nicht
ge-
knickt,
und
damit
unbrauchbar
wird.
Zweckmässigerweise entfernt man das Stahlband
bevor
die
Bremsrolle demontiert
wird.
2.
I
. 2.
Mechanische ( Stop-)
Bremsen
Die Einstellung
der Servobremsen geschieht im stromlosen Zustand des Bremsmagne-
ten,
also bei gedrückter Stoptaste. Der
Metallwinkel
( 5
)
am
hinteren
"
festen
"
Ende
des
Bremsbandes muss durch
die
am Bremsbandhebel
befindliche Blattfeder
gegen sein
Widerlager gedrückt sein.
Durch sorgfältiges Richten
in
den Befestigungsnieten
wird das
Bremsband
(
6
)
so
ein-
gestellt,
dass es beim
Bremsvorgang
mit
seiner ganzen Breite auf
dem Bremsbelag
an-
liegt.
Das
Bremsmoment
kann
mit einer
Federwaage gemessen werden.
Fig.
3
Dazu
wird
an das Bandende eines
Wickels von
l0
cm
f, mit
Klebeband eine Büroklam-
mer
befestigt, die
Federwaage
dorl
eingehängt und der auf den betreffenden Bandteller
gelegte Bandwickel
in
normaier Betriebsrichtung mit der Federwaage abgezogen. Dabei
muss an dieser ein
Werl zwischen
160 und 220
S
angezeigt werden, wobei an beiden
Bandtellern
die
Werte möglichst
gleich sein sollten.
Werden
die
genannten Zahlen
über-
oder
unterschritten,
so
ist
durch Versetzen der Bremszugfeder (
Z
) in
ein
ande
-
res
Loch eine Aenderung zu
erzielen.
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