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VEVOR HFD-4 Bedienungsanleitung Seite 78

Gefriertrockner
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Die für das Trockenmaterial benötigte Energie wird hauptsächlich von der
Heizplatte am Boden der Schale bereitgestellt . Der
Wärmeübertragungsprozess ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
Die Wärmeübertragung erfolgt durch direkten Kontakt zwischen dem
Boden des Behälters und dem Material sowie durch
Konvektionswärmeübertragung zwischen dem Behälter und dem Material.
Zu Beginn der Sublimation ist der Wärmeaustausch zwischen Gefäßwand
und gefrorenem Material sehr effektiv. Kurz darauf bildet sich jedoch eine
eisfreie, poröse und trockene Schicht. Dadurch entsteht ein
entsprechender Temperatursprung zwischen Gefäßwand und Material. Die
verringerte Wärmeleitfähigkeit in dieser trockenen Zone führt zu einem
Anstieg der Eisbildungstemperatur. Übersteigt diese die Gefriertemperatur,
beginnt das Material zu tauen. Dies gilt insbesondere für heterogene
Materialien und die Bildung von Mehrschichtstrukturen. Daher ist eine
präzise Steuerung von Wärmezufuhr, Temperatur und Druck während der
Trocknungsphase unerlässlich.
5. Trocknungsendpunkt und Belüftung
Ein grobes Kennzeichen für das Ende des Trocknungsprozesses ist die
Veränderung des Vakuumgrades und der Temperatur der Kühlfalle. Nach
einer gewissen Trocknungszeit sinkt die Temperatur der Kühlfalle nicht
mehr, und der Vakuumgrad bleibt auf einem hohen Niveau stabil.
Nun kann die Vakuumpumpe abgeschaltet und die Trockenkammer über
das Entlüftungsventil belüftet werden.
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