Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Stryker MAKO TKA Leitfaden Seite 57

Op-leitfaden
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für MAKO TKA:
Inhaltsverzeichnis
Punktmapping (nur auf Seite „Implantationsplanung")
Der Operateur kann intraoperativ Punkte erfassen. Die Punkte können an einer Linie
erfasst werden, die den Sulcus trochlearis darstellt, welche eine Annäherung an die
anteroposteriore Achse des Femurs ist. Diese trochleare Linie kann dann mit dem Sulcus
trochlearis des Implantats verglichen werden. Die Rotation und die mediolaterale Position
der Femurkomponente können angepasst werden, um den intakten Sulcus trochlearis
wiederherzustellen.
Diese trochleare Linie oder Annäherung an die anteroposteriore Achse kann auch mit der
transepikondylären Achse des Implantats verglichen werden. Die Rotation der Femurkomponente kann
angepasst werden, um eine senkrechte Ausrichtung zwischen der ungefähren anteroposterioren Achse
und der transepikondylären Achse des Implantats zu erreichen.
Die geplante Rotation der Tibia-Basisplatte kann von der Software auf die Anatomie übernommen
werden. Platzieren Sie die stumpfe oder spitze Sonde auf die anteriore Tibia an dem Ort der mittleren
Sagittalebene des Implantats (auf dem Implantat visuell durch eine eingravierte Linie dargestellt).
Markieren Sie diesen Punkt und andere Punkte, die für die Sonde auf der Tibia des Patienten relevant
sind, mit Methylenblau oder einem alternativen Markierungsverfahren. Der markierte Punkt (oder die
markierte Linie) dient während des Probedurchlaufs und der endgültigen Tibiapräparation als Referenz.
Punkte, die intraoperativ erfasst werden, werden in gelb angezeigt.
Resektionstiefe-Punkte (nur Seite „Implantationsplanung")
Die Resektionstiefe-Punkte stellen das mediale und laterale Femur (distal und posterior)
und das mediale und laterale Tibiaplateau dar. Diese Punkte werden verwendet, um die
Werte der Knochenresektion zu berechnen, und die Genauigkeit der Resektionswerte
hängt von der Position dieser Punkte ab (sie können auf der Seite „Resektions-
Referenzmarken") aktualisiert werden. Wenn „Knorpel geschätzt" unter
„Operateur-Präferenzen" ausgewählt wurde, werden dem Wert der Resektionstiefe
automatisch 2 mm Knorpeldicke hinzugefügt.
Warnung
Einkerbungen des anterioren Flansches
Wenn der anteriore Flansch der geplanten Femurkomponente, der in den suprakondylären Bereich des
Femurs eingesetzt wurde, eine Einkerbung des Femurs verursacht, gibt die Anwendung einen Warnton
aus und zeigt im Informationsfeld eine Meldung an („Einkerb.: Anter. Flansch").
Die Mako (MAKOplasty) TKA-Anwendung sieht anteriore Einkerbungen des Femurs voraus, indem
sie prüft, ob sich die obere Kante der stereotaktischen Grenze für den anterioren Schnitt stellenweise
innerhalb des Knochens befindet. Enthält der CT-Scan oder die Femur-Segmentierung nicht diesen
Bereich, kann die Warnung nicht angezeigt werden. Bearbeiten Sie in diesem Fall die Femur-
Segmentierung oder führen Sie einen CT-Scan durch, der mindestens 20 mm des Femurknochens
oberhalb der oberen Flanschspitze der Femurkomponente umfasst.
Kombinierte Beugung
Wenn die kombinierten sagittalen Rotationen der geplanten Implantatkomponenten größer sind als der
vom System empfohlene Grenzwert, gibt die Anwendung einen Signalton und eine Warnmeldung im
Informationsfeld aus („Kombinierte Komponentenbeugung >X°", wobei X der Grenzwert für das
ausgewählte Implantatsystem ist).
53
Mako TKA
OP-Leitfaden
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis