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Stryker MAKO TKA Leitfaden Seite 17

Op-leitfaden
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Die Mako (MAKOplasty) TKA-Anwendung sieht anteriore Einkerbungen des Femurs voraus,
indem sie prüft, ob sich die obere Kante der stereotaktischen Grenze für den anterioren Schnitt
stellenweise innerhalb des Knochens befindet. Reicht der CT-Scan oder die Femur-Segmentierung
nicht bis zu diesem Bereich, können Einkerbungen nicht vorhergesehen werden. In diesem Fall die
Femur-Segmentierung bearbeiten oder einen CT-Scan durchführen, der mindestens 20 mm des
Femurknochens oberhalb der oberen Flanschspitze der Femurkomponente umfasst.
4. Resektionstiefe festlegen
Die Mako (MAKOplasty) TKA-Anwendung zeigt die Resektionstiefe als Entfernung von der
Schnittebene zur gewählten Referenzmarke für die Resektionstiefe. Die Resektionstiefe auf den
gewünschten Wert setzen. Unter „Operateur-Präferenzen" kann der Operateur unter mehreren
Optionen für die Resektionstiefe auswählen:
„Knochenresekt." stellt nur die gemessene Resektionsdicke des Knochens dar. Die Dicke des
Knorpels (sofern vorhanden) wird nicht berücksichtigt.
„Knorpel geschätzt" fügt zum Wert der Knochenresektion ca. 2 mm Knorpeldicke hinzu.
Dadurch lässt sich die Resektionsdicke auf der weniger geschädigten Seite eventuell genauer
darstellen, so wie sie mit einem Messschieber gemessen würde.
Sowohl bei Varus- als auch bei Valgusstellung des Knies ist die Tiefe des distalen Sulcus trochlearis
festzuhalten. Auf Wunsch kann die Resektionstiefe an der distalen Kondyle vom Standardplan
abweichend eingestellt werden, so dass die Resektion bis zur nativen Tiefe des Sulcus trochlearis
erfolgt. Eine distale Femur-Resektion bis zur Tiefe des Sulcus trochlearis führt zu einem sogenannten
„Butterfly"-Schnitt.
Gewöhnlich reicht die mediale Kondyle weiter distal und posterior als die laterale Kondyle.
Beim Standardplan übersteigt die Resektion der medialen Kondyle daher meist die Resektion der
lateralen Kondyle.
Überprüfen, dass die Resektionstiefen in den Gegenkompartimenten kleiner oder gleich den in
Tabelle 1 empfohlenen Maximalwerten sind. Gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
5. Größe & Position festlegen
Die optimale Größe der Femurkomponente ist die größte Komponente, bei der kein Überhang und
keine Einkerbung am anterioren Femur, kein Überhang an den medialen und lateralen
Knochen-Resektionskanten und keine Überfüllung des patellofemoralen Kompartiments auftritt.
3D-Ansichten drehen oder „Schichtansicht" hinzuziehen, um auf Überhang oder Überfüllung zu
prüfen. Bestätigen, dass die mediale Kondyle der Femurkomponente konzentrisch mit der medialen
Kondyle des Femurknochens angeordnet ist. Die gewünschte Komponentengröße einstellen und
die Komponente zwischen den medialen und lateralen kortikalen Resektionskanten zentrieren.
Die sagittale Rotation der Femurkomponente ist anpassbar, um das Feintuning der Größe zu
ermöglichen und anterioren Überhang sowie anteriore Einkerbungen zu vermeiden.
Über das Dropdown-Menü im seitlichen Bedienfenster wird sowohl anteriore als auch posteriore
Referenzierung unterstützt. Bei der posterioren Referenzierung bleibt die Position des posterioren
Schnitts bei Vergrößerung / Verkleinerung gleich. Bei der anterioren Referenzierung bleibt die
Position des anterioren Schnitts bei Vergrößerung / Verkleinerung gleich.
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