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Präoperative Planung; Prüfung Der Ct-Referenzmarken - Stryker Mako Tka Leitfaden

Op-leitfaden
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Mako TKA
OP-Leitfaden
PRÄOPERATIVE PLANUNG
Die Mako (MAKOplasty) TKA-Applikation ermöglicht dem Benutzer die präoperative Implantatplanung
mit einem patientenspezifischen, auf der CT-Untersuchung basierenden Knochenmodell und virtuellen
Implantatschablonen. Der wesentliche Zweck der präoperativen Planung ist die Auswahl der korrekten
Größe, Ausrichtung und Positionierung des Implantats im Verhältnis zur Knochenanatomie.
Die Feinabstimmung des Implantatplans unter Verwendung zusätzlicher klinischer Informationen wie
z. B. patientenspezifische Kinematik, Deformitäten oder Weichgewebespannung erfolgt während der
intraoperativen Planung und unterliegt der abschließenden Genehmigung durch den Chirurgen.
A. PRÜFUNG DER CT-REFERENZMARKEN
Chirurg/Mako-Produktspezialist/Mako-Segmentierungsspezialist
Die akkurate und präzise Positionierung der Knochen-Referenzmarken ist von höchster Bedeutung für
die Festlegung der mechanischen, anteroposterioren (AP) und mediolateralen (ML) Femur- und
Tibiaachsen. Die Anzeige der Implantatausrichtung erfolgt im Verhältnis zu diesen Achsen.
Die Referenzmarken werden präoperativ vom MPS (Mako-Produktspezialist) erfasst und vom
Operateur überprüft. Eine ausführliche Beschreibung der Positionierung von Referenzmarken ist dem
Mako TKA-Anwendungshandbuch (Art.-Nr. 210467-03) zu entnehmen.
Definition der Femurachsen
1. Mechanische Femurachse: Die mechanische Femurachse ist definiert als die Verbindungslinie von
der „Mitte der Hüfte" zur „Femur Knie Mitte".
a. Die „Mitte der Hüfte" ist definiert als Mittelpunkt eines Kreises um den Femurkopf in koronaler,
sagittaler und transversaler Ebene.
b. „Femur Knie Mitte" ist definiert als der distalste Punkt des Sulcus trochlearis in der koronalen und
sagittalen Ebene.
2. Transepikondyläre Achse (TEA): Die mediolaterale TEA ist definiert als Verbindungslinie zwischen
dem „medialen Epikondylus" und dem „lateralen Epikondylus". Die mediolaterale (ML) Femurachse
verläuft parallel zur TEA in der transversalen Ebene.
a. Der „mediale Epikondylus" wird definiert durch einen Punkt im knöchernen Sulkus, der als
chirurgischer medialer Epikondylus bezeichnet wird. Dieser ist vom klinischen medialen
Epikondylus zu differenzieren, unter welchem der am weitesten hervorragende (oder erhabenste)
Knochenvorsprung verstanden wird, der klinisch ertastet werden kann.
b. Der „laterale Epikondylus" wird definiert durch die am weitesten hervorragende (oder erhabenste)
Spitze des lateralen Knochenvorsprungs.
3. Anteroposteriore (AP) Femurachse: Die „AP-Femurachse" verläuft von Natur aus senkrecht zur
„ML-Femurachse". Die „AP-Femurachse" verläuft annähernd parallel zur Whiteside-Linie, der Linie
durch den tiefsten Sulcus trochlearis.
Definition der Tibiaachsen
1. Mechanische Tibiaachse: Die mechanische Tibiaachse ist definiert als Verbindungslinie zwischen
der „Kniemitte Tibia" und der „Mitte des Fußgelenks".
a. Die „Kniemitte Tibia" ist definiert als proximaler Austrittspunkt des anatomischen Tibiaschafts in
der Koronal- und Sagittalansicht.
b. Die „Mitte des Fußgelenks" wird aus den erfassten Referenzmarken am Malleolus medialis und
Malleolus lateralis berechnet. Die Verbindungslinie zwischen den zwei Malleolen erscheint im
Verhältnis zur mediolateralen (ML) Tibiaachse nach außen gedreht (um ca. 20°). Die Malleolen-
Referenzmarken befinden sich auf den äußersten Knochenvorsprüngen, mittig zwischen der am
weitesten anterior und der am weitesten posterior gelegenen Kante bei Betrachtung einer nach
außen gedrehten Ebene. Die „Mitte des Fußgelenks" wird als Punkt in einer Entfernung von 44 %
vom Malleolus medialis und 56 % vom Malleolus lateralis berechnet.
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