4
4.7
Die Feineinstellung von Leerlauf und Vollgas kann erst bei gut eingelaufenem Motor vorgenommen werden.
D
ROSSELANSCHLAGSCHRAUBE
Die Drosselanschlagschraube ist die kleine Schraube neben der Leerlauf-
Gemischregulierschraube. Sie ist bereits eingestellt und sollte keine
Nachjustierung erfordern. Die Leerlauf-Einstellschraube reguliert die
Position des Vergaserschiebers (den Drossel-Anschlag) und damit
den Vergaserdurchlass im Leerlauf.
Wir empfehlen einen Vergaserdurchlass von ca. 1 - 1,5 mm.
Eine Drehung der Einstellschraube im Uhrzeigersinn vergrößert den
Durchlass, Drehung gegen den Uhrzeigersinn lässt den Schieber weiter
einfahren und verringert somit den Spalt.
H
AUPTDÜSENNADEL
Die Hauptdüsennadel befindet sich oberhalb der Spritzufuhr zum Vergaser. Sie
ist für den ersten Start des Motors voreingestellt und sollte noch nicht verän-
dert werden. Die Hauptdüsennadel reguliert das Luft / Kraftstoffgemisch
bei Vollgas. Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn um das Gemisch
"abzumagern" (den Kraftstoffanteil zu verringern) und gegen den
Uhrzeigersinn, wenn das Gemisch "fetter" werden soll. Die Grundeinstellung
für den allerersten Start sollte so sein, dass die Hauptdüsennadel vollständig
hereingeschraubt und anschließend um zwei bis drei Umdrehungen herausge-
dreht wurde.
L
-G
EERLAUF
Die Leerlauf-Gemischregulierschraube ist die kleine Schraube auf der Seite der Vergaseranlenkung.
Sie ist für den ersten Start eingestellt und sollte noch nicht verändert werden.
Die Leerlauf-Gemischregulierschraube reguliert das Luft / Kraftstoffgemisch im Leerlauf und im Übergangsbereich
zum Vollgas. Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn um das Gemisch "abzumagern" (den Kraftstoffanteil zu verringern)
und gegen den Uhrzeigersinn, wenn das Gemisch "fetter" werden soll.
Je nach verwendetem Treibstoff, Glühkerze und Umgebungsbedingungen können später geringfügige Änderungen in der
Einstellung nötig sein.
Um die werkseitige Einstellung wiederherzustellen gehen Sie wie folgt vor:
-
Öffnen Sie den Vergaserschieber vollständig
-
Halten Sie den Schieber geöffnet und drehen Sie die Leerlauf-Gemischregulierschraube im Uhrzeigersinn bis
zum Anschlag ein.
-
Drehen Sie sie jetzt 7,5 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn wieder heraus.
D
M
ER
OTOR DES
Fertigungstoleranzen nicht vermeiden, ebensowenig wie leichte Unebenheiten und Rauigkeiten des Materials. Dazu kommen
Verformungen durch thermische und mechanische Belastungen.
Bei der Inbetriebnahme des neuen Motors muß deshalb eine gewisse Einlaufzeit eingehalten werden.
Während des Einlaufens passen sich die Motorteile perfekt aneinander an, wodurch maximale Leistung erreicht und
vorzeitiger Verschleiß vermieden wird.
Der Einlaufprozess muß daher mit größter Sorgfalt vorgenommen werden!
© REELY 09/07
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V
ORBEREITUNGEN
V
G
ERGASER
RUNDEINSTELLUNG PRÜFEN
(L
EERLAUF
(G
EMISCHREGULIERSCHRAUBE
EMISCHREGULIERSCHRAUBE
B
R
-X P
UGGY
EX
ROMO
ABC steht hierbei für „Aluminium", „Brass (Messing)" und „Chrome (Chrom)". Aluminium
mit seiner relativ geringen Wärmeausdehnung und geringem Gewicht dient als Material
für den Kolben. Der leichte Kolben ermöglicht hohe Drehzahlen und durch die geringe
Massenträgheit schnelle Lastwechsel. Die Laufbuchse ist aus Messing mit verchromter
Lauffläche hergestellt und hat eine leicht konische Form, die sich nach oben verjüngt (im
Bereich von 1 - 2 Mikrometer). Im Betrieb wird der obere Teil des Zylinders durch die
Glühkerze und die Verbrennungsvorgänge erhitzt, dehnt sich aus und die Laufbuchse
bekommt so die exakte zylindrische Form für die optimale Passung des Kolbens. Auf
diese Weise werden Kolbenringe eingespart, was Reibungsverluste auf ein Minimum
reduziert und Undichtigkeiten ausschließt. Diese Motoren sind mit einem hohen tech-
nischen Aufwand auf Präzisionsmaschinen gefertigt. Dennoch lassen sich geringe
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-E
)
INSTELLSCHRAUBE
Hauptdüsennadel
Drosselanschlag
)
II
ABC-L
IST MIT EINER
AUFGARNITUR AUSGESTATTET
Luftansaugöffnung
Leerlauf-Gemisch-
regulierschraube
schraube
.
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