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Überprüfen Und Einstellen Der Radspur; Kontrolle Der Schraubverbindungen; Reifendruck - Proactiv Zoom Bedienungsanleitung

Leichtlauf-faltrollstuhl
Inhaltsverzeichnis
Damit die Federgabel über eine lange
Nutzungszeit diese Funktion erfüllen kann,
benötigt diese ein vernünftiges Maß an
Reinigung, Pflege und Wartung. Auch soll-
ten Schlagbeanspruchungen, die weit über
das übliche Maß und den bestimmungsge-
mäßen Einsatz hinausgehen, vermieden
werden. Bitte lesen Sie die zugehörige
Montageanweisung vor der Nutzung der
Federgabel aufmerksam durch und beach-
ten Sie die darin enthaltenen Hinweise.
ACHTUNG:
Fängt das Lenkrad an zu flattern, ist sofort
die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren,
um ein Querstellen und Blockieren des
Lenkrades und somit die Sturzgefahr zu
verringern.
6.4 Überprüfen und Einstellen der
Radspur
Eine gut eingestellte Radspur begünstig
die Leichtlaufeigenschaften des Rollstuhls.
Um die Spur zu überprüfen, gehen Sie wie
folgt vor:
Messen Sie auf Achshöhe (Bild 26 x) den
Abstand (Bild 26 y) der Antriebsräder vorne
und hinten. Der Ab stand der beiden
Antriebsräder sollte hinten genauso groß
sein wie vorne. Differiert der Ab stand um
mehr als 5 mm, muss die Spur korrigiert
werden. Eine Korrektur ist auch dann erfor-
derlich, wenn der Abstand (Bild 26 z) nicht
auf beiden Seiten gleich ist.
z
Bild 26
Zur Einstellung der Spur gehen Sie wie
folgt vor:
1. Lösen Sie beidseitig die Alu-Muttern
SW 41 (Bild 27 a)
2. Stellen Sie durch Verdrehen der
Antriebsradbuchse SW 24 (Bild 27 b) die
Spur wieder korrekt ein. Dabei gilt: Beim
Verdrehen der Antriebsradbuchsen in
Fahrtrichtung schließt sich die Spur
vorne. Beim Verdrehen gegen die
Fahrtrichtung verhält es sich genau
umgekehrt
3. Stellen Sie sicher, dass der Abstand
zum Rahmen (Bild 26 z) rechts und links
gleich ist
4. Halten Sie mit einem Gabelschlüssel
SW 24 die Antriebsradbuchse in Position
und ziehen Sie die Alu-Mutter mit einem
Anzugsdrehmoment von 70 Nm fest

6.5 Kontrolle der Schraubverbindungen

Sämtliche
Schraubverbindungen
ten zwei und sechs Wochen nach der
Auslieferung des Rollstuhls auf festen Sitz
überprüft werden. Anschließend reicht eine
Überprüfung in angemessenen Abständen
(je nach Laufleistung bzw. Beanspruchung,
jedoch mindestens zweimal jährlich) aus.

6.6 Reifendruck

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen,
sowie nach extremen Temperaturein-
wirkungen den Reifendruck. Der max.
Reifendruck ist auf dem Reifen mantel auf-
gedruckt und sollte eingehalten werden.
ACHTUNG:
Bei zu geringem Reifendruck ist die opti-
male Funktionsfähigkeit der Kniehebel-
bremse nicht gewährleistet. Außerdem
steigt die Gefahr einer Reifenpanne.
Der Reifendruck steigt mit der Temperatur
an. Bei zu hohem Druck kann der Reifen
platzen. Daher dürfen die Rollstuhlreifen
keinen ungewöhnlich hohen Temperaturen
12
a
b
Bild 27
soll-
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