Operationstechnik
Vorbereitung des Transplantats
HINWEIS
Für die BIO-RSA Technik
muss unbedingt die
Grundplatte mit langem
Zapfen verwendet werden.
Anschließend das aus dem
Humerus entnommene reine
Spongiosatransplantat auf
die Grundplatte mit langem
Zapfen schieben, bis es die
posteriore Oberfläche der
Grundplatte erreicht (Abb. 16).
Bei einem asymmetrischen
Knochentransplantat kann eine
Markierung mit einem sterilen
Stift angezeichnet werden,
um das Transplantat korrekt
auszurichten. Das Transplantat in
der Richtung auf die Grundplatte
schieben, die am besten zur
Glenoidoberfläche passt.
HINWEIS
Während der
Glenoidpräparation Der
Chirurg/die Chirurgin sollte die
Grundplatte mit dem
Knochentransplantat eventuell
auf einem nassen Schwamm
auf dem Nebentisch
aufbewahren (Abb. 17).
Ausrichtung des Glenoidstiftes
Das Glenoid wird mit der gleichen
Bohr- und Frästechnik wie bei
einem Reversed Eingriff präpariert.
Bei einem kanülierten Zugang kann
mit der Glenoid-Stiftführung eine
Neigung von 0° oder 10°
eingestellt werden (Abb. 18a).
Um eine stärkere Kompression
und bessere Integration des
Knochentransplantats zu erreichen,
wird eine inferiore Neigung von 10°
bevorzugt (Abb. 18b). Diese
Führungen sind für linke und
rechte Seite spezifisch.
HINWEIS
Die peripheren Glenoid-
Fräser 36 mm und 42 mm
werden nicht mehr benötigt.
Tornier BIO-RSA | Operationstechnik
Abb. 17
Links
Rechts
Abb. 16
Abb. 18a
Abb. 18b
Glenoid-Stiftführungen
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