Bedienung
Bei ungünstigen Druckbedingungen im Schornstein, z.B. durch hohe Außentemperaturen, starken
Wind oder andere Witterungsbedingungen, kann ein entsprechend weiteres Öffnen der
Drosselklappe im Abgasrohr auch während des Betriebs vorteilhaft sein.
Das Nachlegen und Anheizen kann erleichtert werden, wenn währenddessen z.B. ein Fenster im
Aufstellraum der Feuerstätte gekippt oder geöffnet wird.
Weiterheizen und Leistungsregelung
Holz ist ein langfl ammiger, stark gasender Brennstoff, der zügig und unter ständiger Sauerstoffzufuhr
abgebrannt werden muss. Der Abbrand darf nicht über die Verbrennungsluft gedrosselt werden. Der
Brennstoff Holz ist daher nur bedingt über die Verbrennungsluftmenge regulierbar.
In gewissem Umfang kann die Leistung nur über Aufgabehäufi gkeit und Brennstoffmenge beeinfl usst
werden. Große Holzscheite (30 cm Umfang) reduzieren die Abbrandgeschwindigkeit und begünstigen einen
gleichmäßigen Abbrand. Kleinere Holzscheite (20 cm Umfang und weniger) brennen schneller ab und führen
kurzzeitig zu höherer Leistung.
Mit einer Füllung Holz wird der Abbrand bei passenden Einstellungen und Randbedingungen
knapp 60 Minuten lang dauern, bis nachgelegt werden sollte. Dies sind die besten Voraussetzungen für
einen schadstoffarmen Abbrand.
Vermeiden Sie auf jeden Fall übermäßige Aufgabe von Brennstoff, sonst wird der „Energiestoß" zu groß und
die Abgasverluste steigen unnötig an. Gleiches gilt auch für einen durchgehenden Betrieb mit geöffneter
Anheizklappe.
Ebenso ist mit Holz auch kein stark gedrosselter Schwachlastbetrieb (Dauerbrand) möglich. Bei zu stark
verminderter Verbrennungsluft kommt es zu einem unsauberen und nicht effi zienten Abbrand unter
Luftmangel. Dies führt zu vermehrter Kondensat- und Teerbildung in den Heizgaszügen, starker Ruß- und
Rauchbildung bis hin zur Verpuffungsgefahr.
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