OPTISCHE STRAHLUNGSGEFAHR
VORSICHT
RELATIVE SPEKTRALVERTEILUNG DES BELEUCHTUNGSLICHTS
Das Patientenauge wird mit sichtbarer Lichtbestrahlung beleuchtet, die von der Spaltlampen-Beleuchtungseinheit
(Halogenlampe/LED) abgegeben wird.
Da anhaltender intensiver Lichtkontakt die Retina schädigen kann, darf die Verwendung des Geräts bei Augen-
untersuchungen nicht unnötig verlängert werden und die Helligkeitseinstellung nicht den Wert übertreffen, der
erforderlich ist, um eine deutliche Darstellung der Zielstrukturen zu ermöglichen.
Die Kontaktdosis der Netzhaut für eine photochemische Gefahr ist ein Produkt der Lichtausstrahlung und der
Kontaktzeit. Wird der Wert der Lichtausstrahlung halbiert, wäre die doppelte Zeit erforderlich, um den maxima-
len Kontaktgrenzwert zu erreichen.
Zwar wurden keine akuten Gefahren durch optische Lichtausstrahlungen bei Spaltlampen erkannt, so wird den-
noch empfohlen, die Intensität des Lichts, das in das Auge des Patienten gerichtet wird, auf den minimalen Wert
zu beschränken, der zur Diagnose erforderlich ist. Kleinkinder, unter Aphakie leidende Personen und Personen
mit erkrankten Augen haben ein größeres Risiko. Das Risiko kann sich auch erhöhen, wenn die untersuchte
Person innerhalb der letzten 24 Stunden demselben Gerät oder einem anderen ophthalmischen Gerät mit einer
sichtbaren Lichtquelle ausgesetzt war. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Auge Retina-Fotografie unterzogen
wurde.
• Das Licht, das vom Gerät ausgestrahlt wird, ist potenziell gefährlich.
Je länger die Belichtungszeit, desto höher das Risiko, Unwohlsein für
das Auge zu verursachen.
• Beim Betrieb mit höchster Intensität erreicht die Lichtstrahlung Werte,
die nach etwa 307 Sekunden die Sicherheitsrichtlinien übersteigen.
Spektralverteilung von SL-D301
1,0
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0,0
300
400
500
600
Wellenlänge [nm]
Spektralverteilung von BG-2GN
1,0
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0,0
300
400
500
600
Wellenlänge [nm]
700
800
900
1000
1100
700
800
900
1000
1100
OPTISCHE STRAHLUNGSGEFAHR
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