Technische Information
COM-Ports
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Ethernet-Ports
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Spülalarm
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Spülluftanzeige und
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Ventilsystem
Thermische Regelung
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Steuerung der Stromversorgung Das thermische Regelungssystem des Raman Rxn5 hält die Stromversorgung zu Modulen
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Das Raman Rxn5-System kann werksseitig dafür konfiguriert werden, über Modbus RTU
over RS-485 mit dem Prozessleitsystem des Kunden zu kommunizieren. Endress+Hauser
stellt die Modbus Map bereit. Der Monteur ist dafür verantwortlich, die Kommunikations-
kabel vom Computer über eine zugelassene Kabelverschraubung zur Schnittstelle des
Prozessleitsystems zu führen. Die Pinbelegung für den RS-485-COM-Port des Raman Rxn5
ist auf den Anschlussklemmenblöcken angegeben; zudem wird auf dem Etikett des IS-
Schirms darauf verwiesen.
Es stehen zwei Ethernet-Ports zur Verfügung. Außerdem kann der Raman Rxn5 über
Modbus over TCP/IP mit dem Prozessleitsystem des Kunden kommunizieren. Auf der
Hutschiene mit dem Anschlussklemmenblock befindet sich ein RJ45-Stecker.
Diese Ausgänge sind nicht eigensicher und müssen in nicht-explosionsgefährdeten
Bereichen terminiert werden.
Das Gerät verfügt über einen Spülalarm, um einen Überdruck im Gehäuse anzuzeigen. Es
gibt zwei Anschlüsse auf den I/O-Anschlussklemmenblöcken.
Bei der auf dem Raman Rxn5-Analysator montierten Spülluftanzeige handelt es sich um das
Modell Z-Purge von Purge Solutions, Inc. Die Anzeige ist für den Einsatz in Ex-Bereichen der
Division 2/Zone 2 zertifiziert. Die Z-Purge-Anzeige verfügt über eine grüne Anzeigeleuchte,
die angibt, ob der Druck im Inneren des Gehäuses mehr als 5,1 mm (0,20 in) Wassersäule
beträgt. Die Anzeige stellt bei Bedarf ein Trockenkontakt-Alarmrelais für einen abgesetzten
Alarm zur Verfügung; der Monteur oder Kunde ist für den Anschluss der Alarmkontakte
verantwortlich.
Die Z-Purge-Anzeige ist mit einem manuellen Leckkompensationsventil von Purge Solutions
gekoppelt. Es gibt zwei Betriebsarten für das Ventil: Verdünnung und Leckkompensation.
Für eine Verdünnung mit hohem Durchfluss muss die Wählscheibe des Ventils so gedreht
werden, dass der Schlitz in der Wählscheibe horizontal und auf der Position "ON" steht.
Sobald die manuelle Verdünnung für die spezifizierte Zeit durchgeführt wurde, kann das
Ventil auf den Leckkompensationsmodus umgeschaltet werden, indem die Wählscheibe so
gedreht wird, dass der Schlitz in der Wählscheibe vertikal steht. Im Leckkompensations-
modus kann das Gehäuse nach der manuellen Verdünnung mit einem deutlich geringeren
Verbrauch an Spülluft druckbeaufschlagt bleiben.
Die Mindestspülzeit vor dem Einschalten der Stromversorgung beträgt 9,5 min bei 2,0 bis
2,5 psi, wie auf dem im Lieferumfang enthaltenen Druckanzeiger angegeben ist.
Die Wärmeableitung stellt bei allen stromverbrauchenden Geräten eine Herausforderung
dar. Die Komponenten im Raman Rxn5, die den meisten Strom verbrauchen und die meiste
Wärme produzieren, werden konduktiv gekühlt, indem die Wärme über Wärmesenken in
Plenums auf beiden Seiten des Analysators an die Außenumgebung abgegeben wird. Der
externe Lüfter zieht die Luft durch jedes Plenum und über alle Wärmesenken. Diese Bau-
form sorgt für eine maximale Wärmeableitung und minimiert den Bedarf nach weiteren
Geräten, um die Wärme aus dem Gehäuse abzuleiten.
Unter dem Analysator mindestens 450 mm (18 in) freien Raum lassen, um einen korrekten
Luftstrom in die Kühlplenums und den Zugang zu den faseroptischen Sondenanschlüssen zu
ermöglichen.
aufrecht, die temperaturempfindlich sein können. Die Stromzufuhr zu folgenden
Komponenten wird vom thermischen Regelungssystem gesteuert: Laser, Detektionsmodul
und Touchscreen-Monitor. Der Computer/die Festplatte, der USB-Hub (Universal Serial
Bus), die Spülluftanzeige, die Kalibrierkarte und alle übrigen elektronischen Geräte sind
immer eingeschaltet, wenn das System eingeschaltet ist. Die HVAC-Module werden durch
den Servokreislauf der Temperaturregelung gesteuert und können jederzeit durch den
Regelkreis ein- oder ausgeschaltet werden.
Raman Rxn5
Endress+Hauser