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TEMPERATURFÜHLER
2. Temperaturfühler
Es kommen ausschließlich Präzisions-Platin-Temperaturfühler (Pt1000-Aus-
führung) zur Anwendung. Trotzdem ist die Anordnung der Fühler von ent-
scheidender Bedeutung für den Gesamtwirkungsgrad der Anlage. Die Kollektor-
temperatur sollte möglichst innerhalb des Kollektors am oberen Ende gemes-
sen werden. Im Speicher mit eigenem Wärmetauscher sollte der Tauchfühler
unmittelbar oberhalb des Wärmetauschers angebracht werden. Bei Verwen-
dung von externen Wärmetauschern ist der Tauchfühler am Boden des Spei-
chers anzubringen. Die Fühlertypen FKP und FRP sind technisch gleich und
jeweils in den gleichen Ausführungen lieferbar. Sie unterscheiden sich ledig-
lich durch die Anschlußleitungen:
FKP: 1,5 m lange witterungs- und temperaturbeständige Silikonleitung für Tem-
peraturen von -50 °C ... +180 °C, vorzugsweise für den Kollektor.
FRP: 2,5 m lange Ölflexleitung für Temperaturen von -5 °C ... +80 °C, vor-
zugsweise für den Speicher.
Die einschlägigen örtlichen und VDE-Richtlinien sind zu beachten. Die Fühler-
leitungen führen Kleinspannung und dürfen nicht mit Leitungen, die mehr als
50 Volt führen, in einem gemeinsamen Kanal verlaufen. Die Abschirmung muß
mit den ungeraden Klemmen (z. B. 1, 3) der Fühler verbunden werden (nicht
mit dem Netzschutzleiter). Die Fühlerleitungen können bis zu 100 m verlängert
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werden, wobei der Querschnitt der Verlängerungsleitung 1,5 mm
(bzw. 0,75 mm
bei bis zu 50 m Leitungslänge) aufweisen muß. Bei längeren Leitungen und bei
Verwendung in Kabelkanälen sollten vorzugsweise Leitungen mit verdrillten
Adern verwendet werden. Die Fühler dürfen nicht direkt mit Wasser in Verbin-
dung kommen, verwenden Sie deshalb immer eine Tauchhülse.
Auf guten thermischen Kontakt achten. Wärmeleitpaste verwenden und gegen
äußere Temperatureinflüsse isolieren.
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