Sicherheitshinweise
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17200207_001_C0 - 09/2016 - © Leybold
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Vor allen Wartungs- und Servicearbeiten sicherstellen, dass die Pumpe
nicht rückwärts von Gas durchströmt werden kann, da sich dann die
Rotoren entgegen der Laufrichtung drehen können. Belüften Sie des-
halb den Rezipienten auf Auspuffdruck oder stellen Sie durch geeig-
nete Ventile sicher, dass der Rezipient und die Leitungen zuverlässig
von der Pumpe getrennt sind. Bei Anschluss mehrere Pumpsysteme
können Druckunterschiede zwischen Ein- und Auslass zu unkontrol-
liertem Drehen der Pumpenwellen führen. Das Pumpsystem nur öffnen,
wenn es unter Atmosphärendruck steht.
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Während des Betriebs darf der Kühlwasserkreislauf nicht abgesperrt
werden. Ein blockierter Kühlwasserabfluss kann zur Bildung von
Gasblasen und einem unzulässig hohem Druckaufbau führen.
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Elektrische Zuleitungen und Kühlwasserleitungen so verlegen, dass
keine Stolpergefahr besteht.
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Beim Ölwechsel ausgetretenes Öl beseitigen, da sonst Rutschgefahr
besteht.
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Stellen Sie vor Montagearbeiten am Pumpsystem sicher, dass die
Pumpe nicht unter Vakuum steht und das alle Medienanschlüsse
drucklos sind.
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Vor der Demontage von Kühlwasserleitungen Pumpe abkühlen lassen,
danach die Zuleitung absperren.
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Federungskörper und Schwingungsdämpfer bei der Montage ausrich-
ten und spannungsfrei anschließen. Zu hohe Spannung auf die
Schwingungs dämpfer führt zu vorzeitigem Verschleiß und zu undichten
Stellen.
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Bei Störungen der Wälzkolbenpumpe, insbesondere blockierende
Drehkolben durch harte Beläge oder Fremdkörper, können Leckagen
des Gehäuses nicht ausgeschlossen werden. Bei der Förderung
gefährlicher Gase muss der Betreiber sicherstellen, dass ein solcher
Störfall ausgeschlossen wird, bzw. dass von Leckagen am
Pumpengehäuse keine Gefahr ausgeht.
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Bei der Installation des Pumpsystems die max. Deckenbelastung
beachten.
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Wenn Kompensatoren eingebaut sind, wirken beim Evakuieren erheb-
liche Kräfte. Um diese aufzufangen, das Pumpsystem und die Rohr-
leitungen geeignet befestigen.