Vor Inbetriebnahme Systemvoraussetzungen RCU 5000i anschließen Startsequenz - Sprache einstellen Fehler „073 (no Host)“ - Keine Verbindung zur Stromquelle RCU 5000i mittels Key-Karte absperren und aufsperren Voraussetzung Benutzerverwaltung, Profile, Keys RCU 5000i absperren RCU 5000i aufsperren RCU 5000i mittels Unlock-Funktion „aufsperren“...
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Arbeitsparameter einstellen Brennerbetriebsarten Verfahren Verfahren „CMT“ Auf Großanzeige umschalten Allgemeines Auf Großanzeige umschalten Parameter für Verfahrenseinstellungen einstellen Parameter für Verfahrenseinstellungen einstellen Weiterführende Parameter einstellen: Sonder-2-Takt, Sonder-4-Takt, Punktieren Weiterführende Parameter zu Sonder-2-Takt einstellen Weiterführende Parameter zu Sonder-4-Takt einstellen Weiterführende Parameter zu Punktieren einstellen SynchroPuls-Parameter einstellen Allgemeines SynchroPuls-Parameter einstellen (Software-Option)
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Wechsel des Schweißverfahrens während dem CMT Advanced Schweißen Einstellungen als Job speichern Allgemeines Hinweis zum Abspeichern von Jobs Als Job speichern Interne / Externe Einstellung von ausgewählten Parametern Allgemeines Interne / Externe Parametereinstellung Job optimieren & verwalten Allgemeines Menüpunkt „Job optimieren und verwalten“ aufrufen Übersicht Jobs verwalten Jobs verwalten...
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Menüpunkt „Kennlinie optimieren und verwalten“ aufrufen Übersicht Kennlinien verwalten Kennlinien auswählen Kennlinien benennen und umbenennen Kennlinien löschen Kennlinien-Punkte verwalten Kennlinien-Punkte auswählen Kennlinien-Punkte einfügen Kennlinien-Punkte löschen Kennlinien-Parameter von Standard-Kennlinien Zündung Lichtbogen statisch Lichtbogen dynamisch Schweißende Richtwerte Übernehmen von Spannungs- und Strom-Richtwerten Kennlinien-Parameter von Puls-Kennlinien Zündung Pulsparameter...
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Bei den unterschiedlichen Kennlinien angezeigte Screens Kennlinien-Parameter ändern Dokumentation Allgemeines Auswerten der Schweißdaten Menüpunkt „Dokumentation“ aufrufen Übersicht Grundeinstellungen für die Dokumentation festlegen Grundeinstellungen für die Dokumentation festlegen Dokumentations-Grundeinstellungen beim Abspeichern von Jobs Erklärung zu den Parametern im Screen „Grundeinstellungen“ Dokumentation auf Speicherkarte Speicherbedarf bei Dokumentation auf Speicherkarte QMaster-Werte festlegen Zweck von QMaster-Werten...
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Drahtvorschub abgleichen (VR-Abgleich) PushPull-Unit abgleichen L/R-Abgleich - Schweißkreis-Induktivität und Schweißkreis-Widerstand abgleichen Allgemeines L/R-Abgleich RCU 5000i - Einstellungen auf Auslieferungszustand zurücksetzen Allgemeines RCU 5000i auf Auslieferungszustand zurücksetzen RCU 5000i - Software aktualisieren Voraussetzungen Vor dem Ersten Aktualisieren - Treiber LocalNetUSB installieren...
Sicherheitsvorschriften Erklärung Si- GEFAHR! cherheitshinwei- Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. ▶ Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Fol- WARNUNG! Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. ▶ Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die Folge sein.
Bestimmungs- Das Gerät ist ausschließlich für Arbeiten im Sinne der bestimmungsgemäßen gemäße Verwen- Verwendung zu benutzen. dung Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungs- gemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise aus der Bedienungsanlei- tung das vollständige Lesen und Befolgen aller Sicherheits- und Gefahrenhinwei-...
EMV Geräte- Geräte der Emissionsklasse A: Klassifizierun- sind nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen können in anderen Gebieten leitungsgebundene und gestrahlte Störungen verursachen. Geräte der Emissionsklasse B: erfüllen die Emissionsanforderungen für Wohn- und Industriegebiete. Dies gilt auch für Wohngebiete, in denen die Energieversorgung aus dem öffentli- chen Niederspannungsnetz erfolgt.
Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen der zeichnung Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie (bei- spielsweise relevante Produktnormen der Normenreihe EN 60 974). Fronius International GmbH erklärt, dass das Gerät der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der fol- genden Internet-Adresse verfügbar: http://www.fronius.com...
Mit dem CSA-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Kanada und USA. Datensicherheit Der Anwender ist hinsichtlich Datensicherheit verantwortlich für: die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen, das Speichern und Aufbewahren von persönlichen Einstellungen. Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller. Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung, Änderungen vorbehalten.
1 Stk. Speicherkarte, 3,3 V 1 Stk. Transponder-Karte („Key-Karte“) 1 Stk. CD-Rom „Software Tools“ Optionen Halterung RCU 5000i Die Halterung RCU 5000i ist für die Wandmontage oder für die Montage an einer Remote-Stromquelle vorgesehen. Die Fernbedienung kann an der Halterung RCU 5000i eingehängt werden.
10,16 / 7,09 / 1,89 in. Gewicht 1,5 kg 3,31 lb. Hinweise zur Die Fernbedienung RCU 5000i ist mit einem RFID-Modul (Radio Frequency Funkkennzeich- Identification) ausgestattet. Das RFID-Modul dient zur Kabel- und berührungslo- nung sen Datenübertragung mit der Key-Karte (Transponder-Karte). Die Datenübertra- gung erfolgt über ein Magnetfeld.
(10) (11) (12) (13) (14) Bedienpanel RCU 5000i Ausführungstasten Taste Menü ... zum Aufrufen des Hauptmenü Taste Info ... zum Einblenden kontextspezifischer Informationen Taste OK ... zur Bestätigung von Menüdialogen, Sicherheitsabfragen, etc. Taste Drahteinfädeln ... zum gas- und stromlosen Einfädeln des Schweißdrahtes...
WICHTIG! Die jeweilige Belegung wird am LC-Display direkt oberhalb der entsprechenden Funktionstaste angezeigt. Sonstiges Display ... schwarz/weiß LC-Display Lesezone für die Key-Karte ... zur Identifizierung von Zugriffsrechten, welche über verschiedene Key-Karten vergeben werden können Hinweise zur Die Taste OK (3) unterstützt den Benutzer bei der Auswahl der unterschiedlichen Taste OK Funktionstasten-Belegungen.
Kom- ponenten (18) (21) RCU 5000i Vorderansicht - Bedienelemente, Anschlüsse Haltegriff-Aufnahme ... zum Einhängen in die Wandhalterung oder auf den Haltegriff der Stromquelle Einstellrad ... Inkrementalgeber zum Einstellen von Parametern Stecker LocalNet mit Anschlusskabel ... zum Anschluss an die Strom- quelle.
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Aufnahme für Speicherkarte USB-Anschluss ... zum An- schluss an einen PC, z.B. für Software- Updates (25) (24) RCU 5000i Seitenansicht - Anschlüsse...
Bedienkonzept Orientierung an Die Bedienung der Fernbedienung RCU 5000i ist nach Arbeitstätigkeiten geglie- Arbeitstätigkei- dert. Folgende Arbeitstätigkeiten werden unterschieden: Schweißen (MIG/MAG Synergic, MIG/MAG Manuell, Stabelektroden, WIG und Job) Erstellen von Jobs Erstellen von eigenen Kennlinien und Kennlinien-Punkten Optimieren und Verwalten von Jobs Optimieren und Verwalten von vorhandenen Kennlinien Erstellen von Vorgaben für den Schweißbetrieb...
Die Fernbedienung RCU 5000i verwendet das „Wäscheleinen“-Prinzip wie folgt: Alle für eine ausgewählte Arbeitstätigkeit erforderlichen Parameter, Anzei- gen und Funktionen sind entsprechend der Arbeitsreihenfolge in der „Wäscheleine“ sortiert. Jeder Datensatz einer „Wäscheleine“ wird in einer eigenen Displayanzeige (= Screen) angezeigt.
Beschreibung der Displayanzeigen Allgemeines Die Fernbedienung RCU 5000i verwendet im Betrieb unterschiedliche Displayan- zeigen. Diese sogenannten Screens sind durch die Menüführung vorgegeben und dienen zum Dialog mit dem Benutzer. Screen „Menü“ Der Screen „Menü“ zeigt das Hauptmenü an. Um den Screen „Menü“ aufzurufen Taste Menü...
dunkler Rahmen Bearbeitungsschritte (3)(4) bereits abgearbeitete Arbeits- schritte aktueller Arbeitsschritt noch offener Arbeitsschritt F1 belegt mit „Zurück“ (im ers- ten Screen grau dargestellt) F2 belegt mit“Vorwärts“ (oder „Fertig“ im letzten Screen) F5 belegt mit „Abbrechen“ Beispiel: Screen „Wizard“ Screen „Dialog“ Der Screen „Dialog“...
aktueller Screen, grau ange- zeigt Symbol Meldungstyp dunkler Rahmen F2 belegt mit „Ja“ F3 belegt mit „Nein“ F4 belegt mit „Abbrechen“ Beispiel: Screen „Meldung“ - Sicherheitsabfrage Screen „Fehler“ Screens „Fehler“ zeigen während des Schweißbetriebes aufgetretene Fehler (Er- ror) an. Screens „Fehler“ müssen quittiert werden. Wird ein Screen „Fehler“ ignoriert, so wird dieser nach einer Zeit von 2 Minuten erneut angezeigt, sofern der Fehler noch ansteht.
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aktueller Screen, grau ange- zeigt Symbol Fehler-Bezeichnung dunkler Rahmen F2 belegt mit „Quittieren“ F3 belegt mit „Ignorieren“ Beispiel: Screen „Fehler“ mit Funktionstasten Quittieren und Ignorieren...
Dieses Dokument lesen und verstehen. ▶ Sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere Sicherheitsvorschriften lesen und verstehen. Systemvoraus- Um die Fernbedienung RCU 5000i betreiben zu können, ist an der Stromquelle setzungen folgende Firmware erforderlich: OFFICIAL UST V 3.20.1 RCU 5000i an- Die Fernbedienung RCU 5000i kann an jede beliebige LocalNet-Buchse der schließen...
Sprache einstel- Fronius-Logo (Display-Mitte) Software-Version (Display links unten) www.fronius.com (Display rechts unten) Language (über Funktionstaste F3) Die Startsequenz dauert ca. 2 Sekunden. Während dieser Zeit kann eine Vorein- stellung für die Sprache und für die Norm (metrisches System oder Inch) durch- geführt werden.
Hauptmenü wird in der ausgewählten Sprache angezeigt Hauptmenü in der ausgewählten Sprache Fehler „073 (no Der nicht quittierbare Fehler „073 (no Host)“ - Keine Host)“ wird angezeigt, wenn die Fern- Verbindung zur bedienung bei der Inbetriebnahme kei- Stromquelle ne Verbindung zur Stromquelle her- stellen kann.
RCU 5000i mittels Key-Karte absperren und auf- sperren Voraussetzung HINWEIS! Die Key-Karte kann zum Absperren und Aufsperren der Fernbedienung verwen- det werden, solange im Menüpunkt „Maschinenvoreinstellungen“ keine Profile oder Keys außer „Administrator“ und „Abgesperrt“ angelegt sind. Benutzerverwal- Weitere Informationen zur Benutzerverwaltung, Profilen oder Keys finden Sie im tung, Profile, Kapitel „Maschinenvoreinstellungen“, Abschnitt „Profile / Keys“.
(6) oder nach oben (7) angewählt und mittels Einstellrad (18) verändert werden. Menüpunkt „MIG/MAG Synergic Schweißen“ bei abgesperrter Fernbedienung, Screen „Arbeits- parameter“ RCU 5000i auf- Key-Karte auf die Lesezone für die sperren Key-Karte (16) halten (16) Key-Karte auf die Lesezone für die Key-Karte...
Verfügung. Screen „Hinweis Key - Fernbedienung aufge- sperrt“ RCU 5000i mit- Die Fernbedienung RCU 5000i ist ab Software-Version OFFICIAL RCU V1.14.12 tels Unlock- mit der Unlock-Funktion ausgestattet. Funktion „auf- Diese Unlock-Funktion verändert das Profil „Abgesperrt“ und ermöglicht in den sperren“...
MIG/MAG Synergic Schweißen Allgemeines MIG/MAG Synergic Schweißen entspricht dem Synergic-Betrieb an der Strom- quelle. Wird der Parameter Drahtvorschubgeschwindigkeit eingestellt, so werden die Parameter Schweißstrom und Blechdicke dem eingestellten Drahtvorschub- wert angepasst. Die aktuellen Werte für Schweißstrom und Blechdicke werden im Visualisie- rungsbereich angezeigt.
Arbeitsparameter einstellen Arbeitsparame- Menüpunkt „MIG/MAG Synergic ter einstellen Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Arbeitsparameter“ auswählen: Screen „Arbeitsparameter“ wird angezeigt. Entsprechende Arbeitsparameter mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Wert des Parameters mittels Ein- stellrad (18) verändern Der Wert eines Parameters kann nur im Rahmen des defi- nierten Einstellbereichs...
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Wenn das eingestellte Schweißpro- gramm und das ausgewählte Verfahren nicht zusammen passen oder wenn für das ausgewählte Verfahren kein Schweißprogramm hinterlegt ist, so wird im Visualisierungsbereich „no pro- gram“ angezeigt. Der Parameter „Drahtvorschub“ kann nicht verändert werden. MIG/MAG Synergic Schweißen: Screen „Ar- beitsparameter“, „no program“...
Parameter „Hotstart-Zeit“ beim Verfahren CMT Parameter „Pulskorrektur“ beim Verfahren CMT Parameter „Hotstart-Pulszyklen“ beim Verfah- Parameter „Boost-Korrektur“ beim Verfahren ren CMT Parameter „Dynamikkorrektur“ beim Verfahren CMT Verfahren Das Verfahren „CMT“ ist nur in Verbindung mit folgenden Komponenten möglich: „CMT“ CMT-Stromquelle (z.B. TPS 4000 CMT) CMT-Drahtvorschub (z.B.
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Für das Verfahren CMT Advanced ist die Schweiß-Datenbank M0842 erforder- lich.
Auf Großanzeige umschalten Allgemeines Die Parameter Drahtvorschubgeschwindigkeit, Schweißstrom und Schweißspan- nung können in Großanzeige dargestellt werden. Ebenso wird im Screen „Großanzeige“ der Motorstrom von Drahtvorschub und PushPull-Einheit als Ist- wert angezeigt. Auf Großanzeige Menüpunkt „MIG/MAG Synergic umschalten Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“...
Weiterführende Parameter einstellen: Sonder-2- Takt, Sonder-4-Takt, Punktieren Weiterführende Wird in Screen „Arbeitsparameter“ bei der Brennerbetriebsart S2-Takt aus- Parameter zu gewählt, so wird der entsprechende Screen an die Wäscheleine angehängt. Sonder-2-Takt Folgende weiterführende Parameter können eingestellt werden: einstellen Startstrom Is Startzeit ts Slope 1 Sl1 Slope 2 Sl2 Endzeit te...
Weiterführende Wird in Screen „Arbeitsparameter“ bei der Brennerbetriebsart S4-Takt aus- Parameter zu gewählt, so wird der entsprechende Screen an die Wäscheleine angehängt. Sonder-4-Takt Folgende weiterführende Parameter können eingestellt werden: einstellen Startstrom Is Slope 1 Sl1 Endstrom Ie Slope 2 Sl2 Menüpunkt „MIG/MAG Synergic Schweißen“...
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Menüpunkt „MIG/MAG Synergic Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Arbeitsparameter“ auswählen Screen „Arbeitsparameter wird angezeigt“ Mittels Taste nach unten (6) oder nach oben (7) Parameter Brenner- betriebsart auswählen Mittels Einstellrad (18) Punkt. ein- stellen Mittels Taste rechts (8) Screen „Punktieren“...
SynchroPuls-Parameter einstellen Allgemeines Ist die Software-Option SynchroPuls an der Stromquelle installiert, ist auch der Screen für die SynchroPuls-Parameter verfügbar. Der Screen wird zur Wäsche- leine hinzugefügt. SynchroPuls-Pa- Menüpunkt „MIG/MAG Synergic rameter einstel- Schweißen“ aufrufen len (Software- Mittels Taste rechts (8) Screen Option) „SynchroPuls“...
Arbeitsparameter einstellen Arbeitsparame- Menüpunkt „MIG/MAG Manuell ter einstellen Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Arbeitsparameter“ auswählen Screen „Arbeitsparameter“ wird angezeigt Entsprechende Arbeitsparameter mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Wert des Parameters mittels Ein- stellrad (18) verändern Der Wert des Parameters kann nur im Rahmen des definierten Einstellbereichs verändert wer-...
Auf Großanzeige umschalten Allgemeines Die Parameter Drahtvorschubgeschwindigkeit, Schweißstrom und Schweißspan- nung können in Großanzeige dargestellt werden. Ebenso wird im Screen „Großanzeige“ der Motorstrom von Drahtvorschub und PushPull-Einheit als Ist- wert angezeigt. Auf Großanzeige Menüpunkt „MIG/MAG Manuell umschalten Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“...
Weiterführende Parameter zu Punktieren einstel- Weiterführende Wird in Screen „Arbeitsparameter“ bei der Brennerbetriebsart Punktieren aus- Parameter zu gewählt, so wird der entsprechende Screen an die Wäscheleine angehängt. Punktieren ein- Folgende Parameter können eingestellt werden: stellen Drahtvorschubgeschwindigkeit Lichtbogenkorrektur Punktierzeit Menüpunkt „MIG/MAG Manuell Schweißen“...
Schweißprogramm und Material einstellen Allgemeines Schweißprogramm und Material können in folgenden Menüpunkten eingestellt werden: MIG/MAG Synergic Schweißen MIG/MAG Manuell Schweißen Jobs optimieren & verwalten (nur bei gespeicherten MIG/MAG-Jobs) Schweißpro- Im entsprechenden Screen „Da- gramm und Ma- ten“ Taste F4 „Material“ drücken terial einstellen Der 1.
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Entsprechendes Gas mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Nur wenn für das ausgewählte Material, den ausgewählten Drahtdurchmesser und das ausgewählte Schutzgas mehre- re Kennlinien hinterlegt sind, wird der Screen „Auswahl Re- ferenz“ angezeigt. Der Wert in Klammern hinter dem Verfahren gibt an, wieviele Kennlienien für dieses Verfah- ren hinterlegt sind.
Benutzerkennlinien anlegen - Kennlinie anpassen Allgemeines „Benutzerkennlinien anlegen - Kennlinien anpassen“ kann nur im Menüpunkt MIG/MAG Synergic Schweißen ausgeführt werden. Grundlagen für Jedes Schweißprogramm basiert auf einer Schweiß-Kennlinie. Die Kennlinien von das Anlegen von ausgewählten Schweißprogrammen können benutzerspezifisch abgeändert wer- Benutzerkennli- den.
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Wenn das Editieren einer Kennlinie nicht möglich ist, wird die Information „Kennlinie kann nicht editiert werden“ angezeigt. Der 1. Screen „Kennlinien anpassen“ des Wizard wird angezeigt Screen „Information - Kennlinien kann nicht edi- tiert werden!“ Unteren und oberen Leistungswert mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) anwählen Unteren und oberen Leistungswert mittels Einstellrad (18) einstellen...
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Zum Benennen der Kennlinie Taste F3 „Kennlinie benennen“ drücken: Screen „Kennlinie benennen“ wird angezeigt Sicherheitsabfrage zum Überschreiben der Kennlinie Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“...
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Taste F2 „Fertig“ drücken: Der zuletzt angezeigte Screen „Daten“ wird angezeigt Wizard „Kennlinie anpassen“: Bestätigung der angepassten Kennlinie...
Kennlinien-Punkte für Benutzerkennlinien anle- Allgemeines Die Funktion „Kennlinien-Punkt anlegen“ kann in folgenden Menüpunkten durch- geführt werden: MIG/MAG Synergic Schweißen MIG/MAG Manuell Schweißen Grundlagen für Verschiedene Parametereinstellungen können in den Benutzerkennlinien als das Anlegen von Kennlinien- Punkte abgespeichert werden. Kennlinien- Punkten Für die Anlage eines Kennlinien-Punktes sind erforderlich: Schweißprogramm (Material, Drahtdurchmesser, Schutzgas), für das ein Kennlinien- Punkt erstellt werden soll...
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Schweißprogramm, für das ein Kennlinien-Punkt erstellt werden soll, aufrufen Drahtvorschub, für den der Kennli- nien-Punkt erstellt werden soll, einstellen Im jeweiligen Screen „Daten“ Taste F2 „Kennlinien-Punkt anlegen“ drücken Der 1. Screen „Kennlinien- Punkt anlegen“ des Wizard wird angezeigt Entsprechende Kennlinie mittels Einstellrad (18) auswählen Soll der anzulegende Kennlini- en- Punkt in eine Kennlinie ein-...
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Andere Kennlinie mittels Einstell- rad (18) auswählen Zum Benennen der Kennlinie Taste F3 „Kennlinie benennen“ drücken: Screen „Kennlinie benennen“ wird angezeigt Screen „Kennlinien-Punkt anlegen“: Nr. 7 - < lee- re Kennlinie > ausgewählt Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels derTasten F3 „<“...
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Taste F2 „Fertig“ drücken: Der Kennlinien-Punkt wird ge- speichert, der entsprechende Screen „Daten“ wird angezeigt. Durch Drücken der Taste F1 „Zurück“ können die Screens der bereits abgearbeiteten Ar- beitschritte erneut angezeigt werden. Änderungen können durchgeführt werden. Screen „Kennlinien-Punkt anlegen“: Bestätigung des gespeicherten Kennlinien-Punktes...
Auf Großanzeige Die Parameter Schweißstrom und Schweißspannung können in Großanzeige dar- umschalten gestellt werden: Menüpunkt „Stabelektroden- Schweißen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“ auswählen Screen „Großanzeige“ wird an- gezeigt Der Wert für den Schweißstrom kann im Screen „Großanzeige“ mittels Einstell- rad (18) verändert werden.
Auf Großanzeige Die Parameter Schweißstrom und Schweißspannung können in Großanzeige dar- umschalten gestellt werden: Menüpunkt „WIG Schweißen“ auf- rufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“ auswählen Screen „Großanzeige“ wird an- gezeigt Der Wert für den Schweißstrom kann im Screen „Großanzeige“ mittels Einstell- rad (18) verändert werden.
Der Menüpunkt CC/CV-Mode ermöglicht einen Betrieb der Stromquelle wahlwei- se mit konstanter Schweißspannung oder konstantem Schweißstrom. Parameter-Änderungen im Menüpunkt „CC/CV-Mode“ können sowohl über eine Roboter- Steuerung als auch über die Fernbedienung RCU 5000i durchgeführt werden. „CC/CV-Mode“ kommt beispielsweise bei Heißdraht-Anwendungen zum Einsatz.
Menüpunkt „CC/CV-Mode“ aufru- Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“ auswählen Screen „Großanzeige“ wird an- gezeigt Die Werte für Drahtvorschub, Spannungssollwert und Strom- sollwert können im Screen „Großanzeige“ mittels Einstell- 0.6 A 0.35 A rad (18) verändert werden. Schweißspannung ist ein An- zeigewert: - während dem Schweißen ...
Jobschweißen Menüpunkt Taste Menü (1) drücken „Jobschweißen“ Hauptmenü wird angezeigt aufrufen Menüpunkt „Jobschweißen“ mit- tels Einstellrad (18) anwählen Taste OK (3) drücken Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt Hauptmenü: Menüpunkt „Jobschweißen“ an- gewählt Arbeitsparame- Werden im Menüpunkt „Job optimieren & verwalten“ Korrekturgrenzen für einen ter für einen Job ausgewählten Job festgelegt, so können im Menüpunkt „Jobschweißen“...
Auf Großanzeige Für einen ausgewählten Job können die Parameter Drahtvorschubgeschwindig- umschalten keit, Schweißstrom und Schweißspannung in Großanzeige dargestellt werden: Menüpunkt „Jobschweißen“ aufru- Jobschweißen Mittels Taste rechts (8) Screen „Großanzeige“ auswählen Screen „Großanzeige“ wird an- gezeigt Die Parameter „Gruppe Nr.“ und „Job Nr.“ können mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) angewählt und mittels Einstellrad (18) einge-...
Einstellungen als Job speichern Allgemeines Die Funktion „Als Job speichern“ kann in folgenden Menüpunkten ausgeführt werden: MIG/MAG Synergic Schweißen CC/CV-Mode Jobschweißen Job optimieren & verwalten Hinweis zum Ab- Alle Parameter in sämtlichen angezeigten Screens einstellen speichern von Parameter in Screen A einstellen Jobs Parameter in Screen B einstellen Parameter in Screen C einstellen, etc.
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Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 2. Screen „Als Job spei- chern - Speicherplatz“ des Wi- zard wird angezeigt Screen „Als Job speichern - Gruppe“: Nr. 6 SR 71 ausgewählt Entsprechenden Job mittels Ein- stellrad (18) auswählen Zum Benennen des Jobs Taste F3 „Job benennen“...
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Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 3. Screen „Als Job spei- chern“ des Wizard wird als Bestätigung angezeigt. Durch Drücken der Taste F1 „Zurück“ können die Screens der bereits abgearbeiteten Ar- beitsschritte erneut angezeigt werden. Änderungen können durchgeführt werden. Screen „Als Job speichern - Speicherplatz“: Job 61 Test ausgewählt Taste F2 „Fertig“...
Interne / Externe Einstellung von ausgewählten Parametern Allgemeines Mit der Fernbedienung RCU 5000i ist eine Einstellung ausgewählter Parameter wie folgt möglich: Intern an der Fernbedienung Extern, z.B. an Drahtvorschub, Stromquelle, weiterer Fernbedienungen, Ro- botersteuerung, etc. Ist eine externe Bedienmöglichkeit im System, sind die entsprechenden Parame- ter automatisch auf externe Parametereingabe eingestellt, z.B.:...
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Beispiel für Interne Parametereingabe: schwar- Beispiel für Externe Parametereingabe: durch- zer Balken mit „Fenster“ - Lichtbogenkorrektur gehender schwarzer Balken - Lichtbogenkorrek- ausgewählt tur ausgewählt WICHTIG! Die Funktionstaste F5 „Int/Ext“ ist nur bei angeschlossener Fernbedienung ak- tiv. Ist die Fernbedienung nicht angeschlossen, wird die Funktionstaste F5 „Int/Ext“ grau dargestellt: Beispiel für eine nicht angeschlossene Fernbedienung: F5 „Int/Ext“...
Job optimieren & verwalten Allgemeines Für ausgewählte Jobs können im Menüpunkt „ Job optimieren & verwalten“ fol- gende Funktionen ausgeführt werden: Abrufen von Administrationsdaten Einstellen von Arbeitsparametern Einstellen von Job-spezifischen Parametern Je nach Art des ausgewählten Jobs werden unterschiedlich viele Screens an der „Wäscheleine“...
Taste F2 „Ja“ oder F3 „Nein“ drücken Online editieren - F2 „Ja“ Die Stromquelle wechselt in das Job- Korrektur-Menü, un- abhängig von den aktuellen Stromquellen-Einstellungen. An der Fernbedienung geänderte Daten werden auch an der Stromquelle angezeigt. Online editieren - F3 „Nein“ Aktuelle Stromquellen-Einstel- lungen bleiben aufrecht.
Jobs verwalten Jobs verwalten Menüpunkt „Job optimieren & ver- walten“ aufrufen Unabhängig vom angezeigten Screen Taste F1 „Jobs verwalten“ drücken: Der 1. Screen „Jobs verwalten - Gruppe“ des Wizard wird ange- zeigt Gewünschte Gruppe (0 - 99) mit- tels Einstellrad (18) auswählen Zum Benennen einer Gruppe Taste F3 „Gruppe benennen“...
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Gewünschten Speicherplatz mit- tels Einstellrad (18) auswählen Zum Benennen des Jobs Taste F3 „Job benennen“ drücken: Screen „Job benennen“ wird angezeigt Screen „Jobs verwalten - Speicherplatz“ Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“...
Gruppen und Menüpunkt „Job optimieren & ver- Jobs löschen walten“ aufrufen Unabhängig vom angezeigten Screen Taste F1 „Jobs verwalten“ drücken: Der 1. Screen „Jobs verwalten - Gruppe“ des Wizard wird ange- zeigt Beim Löschen von Gruppen zu löschende Gruppe (0 - 99) mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „Gruppe löschen“...
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Beim Löschen von Jobs entspre- chenden Speicherplatz mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F4 „Job löschen“ drücken: Sicherheitsabfrage „Wollen Sie wirklich den Job 3 löschen“ wird angezeigt Screen „Jobs verwalten - Speicherplatz“ Taste F2 „Ja“ drücken Der ausgewählte Job wird gelöscht, der 2.
Schweißprogramm für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „Schweißprogramm“ wird nur bei MIG/MAG-Synergic-Jobs ange- zeigt. Schweißpro- Menüpunkt „Job optimieren & ver- gramm eines walten“...
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Erforderliches Material mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 2. Screen „Auswahl Draht- durchmesser“ des Wizard wird angezeigt Es werden nur die Drahtdurch- messer angezeigt, welche für das im 1. Screen ausgewählte Material verfügbar sind. Screen „Auswahl Zusatzmaterial“: AlMg5 aus- gewählt Entsprechenden Drahtdurchmes- ser mittels Einstellrad (18)
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Entsprechendes Verfahren mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Entsprechende Referenznummer der Kennlinie mittels Einstellrad (18) auswählen z.B.: Die Kennlinie C0876 ist nur für CMT geeignet. Taste F2 „Vorwärts“ drücken Der 4. Screen „Schweißpro- gramm“ des Wizard wird als Bestätigung angezeigt Durch Drücken der Taste F1 „Zurück“...
Arbeitsparameter für einen ausgewählten Job ab- rufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Arbeitsparame- Menüpunkt „Job optimieren & verwalten“ aufrufen ter eines Jobs Unabhängig vom angezeigten Screen Parameter „Gruppe Nr.“ mittels Tasten abrufen und nach unten (6) oder nach oben (7) anwählen ändern...
Hinweis zu Wird bei MIG/MAG-Synergic-Jobs im Änderungen des Screen „Arbeitsparameter“ der Wert Drahtvorschub- für den Drahtvorschub verändert, Wertes ändern sich auf Grund der Synergic- Funktion auch die Werte für Schweißstrom und Schweißspannung mit. Die Änderung von Schweißstrom und Schweißspannung muss im Screen „QMaster“...
Verfahrenseinstellungen für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Verfahrensein- Menüpunkt „Job optimieren & verwalten“ aufrufen stellungen eines Unabhängig vom angezeigten Screen Parameter „Gruppe Nr.“ mittels Tasten Jobs abrufen nach unten (6) oder nach oben (7) anwählen und ändern...
Sonder-2-Takt Parameter für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „Sonder-2-Takt“ wird nur angezeigt: Wenn die Brennerbetriebsart beim ausgewählten Job auf S2-Takt eingestellt Bei MIG/MAG-Synergic-Jobs Sonder-2-Takt Menüpunkt „Job optimieren &...
Sonder-4-Takt Parameter für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „Sonder-4-Takt“ wird nur angezeigt: Wenn die Brennerbetriebsart beim ausgewählten Job auf S4-Takt eingestellt Bei MIG/MAG-Synergic-Jobs Sonder-4-Takt Menüpunkt „Job optimieren &...
Punktier-Parameter für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „Punktieren“ wird nur angezeigt: Wenn die Brennerbetriebsart beim ausgewählten Job auf S4-Takt eingestellt Bei MIG/MAG-Synergic-Jobs Punktier-Para- Menüpunkt „Job optimieren &...
Korrekturgrenzen für einen ausgewählten Job festlegen Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „Korrekturgrenzen“ wird nur bei MIG/MAG-Synergic-Jobs angezeigt. Zweck von Kor- Korrekturgrenzen können für jeden Job individuell eingegeben werden. rekturgrenzen Werden für einen Job Korrekturgrenzen festgesetzt, so können beim Job- schweißen Schweißleistung und Lichtbogenlänge des betreffenden Jobs inner-...
Erklärung zu den Der Korrekturbereich für die Schweißleistung setzt sich wie folgt zusammen: Korrekturgren- eingestellter Drahtvorschub z.B.: 15,0 Wert in % für die obere Leistungsgrenze obere Grenze für die Schweißleistung 15,8 eingestellter Drahtvorschub z.B.: 15,0 Wert in % für die untere Leistungsgren- untere Grenze für die Schweißleistung 14,6 Beim Jobschweißen kann die Schweißleistung somit zwischen 14,6 m/min und...
Dokumentation pro Job Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Zweck der Funk- „Dokumentation pro Job“ dient zur Dokumentation aktueller Schweißwerte eines tion „Dokumen- ausgewählten Jobs. tation pro Job“ „Dokumentation pro Job“...
Erklärung zu Do- Parameter Einstellung Resultat kumentation pro Dokumentation Ein Die aktuellen Schweißwerte des ausgewähl- ten Jobs werden beim Jobschweißen ent- sprechend der Parameter „Nahtintervall“ und „Zeitintervall“ dokumentiert Die aktuellen Schweißwerte des ausgewähl- ten Jobs werden beim Jobschweißen nicht dokumentiert Nahtintervall Die aktuellen Schweißwerte des ausgewähl- ten Jobs werden beim Jobschweißen bei je-...
SynchroPuls-Parameter für einen ausgewählten Job abrufen und ändern Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Der Screen „SynchroPuls“ wird nur angezeigt: Wenn an der Stromquelle die Option SynchroPuls installiert ist Bei MIG/MAG-Synergic-Jobs SynchroPuls-Pa- Menüpunkt „Job optimieren &...
QMaster-Werte für einen ausgewählten Job fest- legen Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Zweck von QMaster-Werte können für jeden Job individuell eingegeben werden. Werden QMaster-Werten festgelegte QMaster-Werte für einen bestimmten Zeitraum über- oder unter- schritten, so wird eine der folgenden Reaktionen ausgegeben: Sofortige Abschaltung der Stromquelle Ausgabe eines Warnsignals...
WICHTIG! Wird bei einem ausgewählten Job der Wert der Parameter „Maximal- zeit der Spannungsabweichung“ und „Maximalzeit der Stromabweichung“ = „Aus“ eingegeben, so ist die QMaster-Funktion für diesen Job deaktiviert. Erklärung zu den Stromsollwert z.B.: 338,0 QMaster-Werten Wert in A für die obere Stromgrenze oberer Schweißstrom-Grenzwert 344,0 Stromsollwert...
Drahtvorschub-QMaster Werte für einen aus- gewählten Job festlegen Allgemeines Die Reihenfolge der an der „Wäscheleine“ angezeigten Screens hängt von der Art des jeweils ausgewählten Jobs ab. Zweck von QMaster-Werte können für jeden Job individuell eingegeben werden. Werden QMaster-Werten festgelegte QMaster-Werte für einen bestimmten Zeitraum über- oder unter- schritten, so wird eine der folgenden Reaktionen ausgegeben: Sofortige Abschaltung der Stromquelle Ausgabe eines Warnsignals...
WICHTIG! Wird bei einem ausgewählten Job der Wert der Parameter „Maximalzeit der Drahtvorschub-Abw. “ und „Maximalzeit der Schweißgeschw.-Abw.“ = „Aus“ eingegeben, so ist die Drahtvorschub-QMaster Funktion für diesen Job deakti- viert. Erklärung zu den z.B.: 15,0 Drahtvorschub-Sollwert Drahtvorschub- QMaster Werten Wert für die untere Drahtvorschub- Grenze oberer Schweißstrom-Grenzwert...
Kennlinie optimieren und verwalten Allgemeines Im Menüpunkt „Kennlinien optimieren & verwalten“ können Benutzerkennlinien verwaltet, umbenannt oder optimiert werden. HINWEIS! Das Optimieren von Benutzerkennlinien setzt Kenntnisse in der Lichtbogen- und Schweißtechnik voraus. WICHTIG! Zur Erstellung einer Benutzerkennlinie sind mindestens zwei Kennlinien- Punk- te nötig.
Taste F2 „Ja“ oder F3 „Nein“ drücken Online editieren - F2 „Ja“ Die Stromquelle wechselt in ein Setup-Menü, unabhängig von den aktuellen Stromquel- len-Einstellungen. An der Fern- bedienung geänderte Daten, für die an der Stromquelle eine Anzeigemöglichkeit besteht, werden auch an der Strom- quelle angezeigt (z.B.
Kennlinien verwalten Kennlinien Menüpunkt „Kennlinien optimieren auswählen & verwalten“ aufrufen Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Unabhängig vom angezeigten Screen Taste F1 „Kennlinien ver- walten“ drücken: Der 1. Screen „Kennlinien ver- walten“ des Wizard wird ange- zeigt Beispiel für einen Screen „Daten“ der Kennlinie Gewünschte Kennlinie mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F1 „Kennlinie auswählen“...
Kennlinien be- Menüpunkt „Kennlinien optimieren nennen und um- & verwalten“ aufrufen benennen Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Unabhängig vom angezeigten Screen Taste F1 „Kennlinien ver- walten“ drücken: Der 1. Screen „Kennlinien ver- walten“ des Wizard wird ange- zeigt Beispiel für einen Screen „Daten“...
Taste F5 „Abbrechen“ drücken Screen „Kennlinien verwalten“ Der zuletzt aufgerufene Screen „Da- ten“ wird angezeigt. Beispiel für einen Screen „Daten“ der Kennlinie Kennlinien Menüpunkt „Kennlinien optimieren löschen & verwalten“ aufrufen Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Unabhängig vom angezeigten Screen Taste F1 „Kennlinien ver- walten“...
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Gewünschte Kennlinie mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F2 „Kennlinie löschen“ drücken Sicherheitsabfrage „Wollen Sie die Kennlinie ... wirklich löschen?“ wird angezeigt Screen „Kennlinien verwalten“ Taste F2 „Ja“ drücken Die Kennlinie wird gelöscht, Screen „Kennlinien verwalten“ wird angezeigt Sicherheitsabfrage „Wollen Sie die Kennlinie ... wirklich löschen?“...
Kennlinien-Punkte verwalten Kennlinien- Menüpunkt „Kennlinien optimieren Punkte & verwalten“ aufrufen auswählen Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Taste F1 „Kennlinien verwalten“ drücken, entsprechende Kennlinie auswählen Unabhängig vom angezeigten Screen den zu ändernden Kennlini- en-Punkt mittels Tasten F2 oder F5 auswählen: F2 „voriger Punkt“...
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Mittels Einstellrad (18) auswählen, ob der Kennlinien-Punkt berechnet oder kopiert werden soll. Kennlinien-Punkt berechnen: Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 2. Screen „Kennlinien- Punkt berechnen“ des Wizard wird angezeigt Screen „Kennlinien-Punkt einfügen“ - Berechnen ausgewählt Drahtvorschub, für den der neue Kennlinien-Punkt errechnet wer- den soll, mittels Einstellrad (18) eingeben Taste F2 „Vorwärts“...
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Der neue Kennlinien-Punkt wird sei- nem Drahtvorschub entsprechend in die Kennlinie eingefügt, der entspre- chende Screen „Daten“ wird angezeigt Beispiel für einen Screen „Daten“ mit neuem Kennlinien-Punkt (Punkt 1) Kennlinien-Punkt kopieren: Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 2. Screen „Kennlinien- Punkt kopiert“ des Wizard wird als Bestätigung angezeigt.
Der aktuell ausgewählte Kennlinien- Punkt wird in die Kennlinie kopiert, der entsprechende Screen „Daten“ wird angezeigt. Beispiel für einen Screen „Daten“ mit kopiertem Kennlinien-Punkt (Punkt 3) Kennlinien- Menüpunkt „Kennlinien optimieren Punkte löschen & verwalten“ aufrufen Der zuletzt aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Taste F1 „Kennlinien verwalten“...
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Der ausgewählte Kennlinien-Punkt wird gelöscht, der entsprechende Screen „Daten“ wird angezeigt Beispiel für einen Screen „Daten“ der Kennlinie...
Kennlinien-Parameter von Standard-Kennlinien Zündung Anschleichgeschwindigkeit Drahtgeschwindigkeit [m/min] vor Schweißbeginn (0 - aktuell eingestellter Drahtvorschub-Wert) Zündstrom-Zeit Dauer [ms], wie lange der bei Schweißstart gesetzte Zündstrom aktiv ist. kein Zündstrom max. Dauer für den Zündstrom Zündstrom Höhe des Zündstromes [A] der bei Schweißstart gesetzt wird. Der Zündstrom ist von Zusatzmaterial und Drahtdurchmesser abhängig.
Auswirkungen zu hoher Spannung: Zu langer Lichtbogen Im Bereich der Schweißnaht können Randkerben auftreten Festschmelzen der Drahtelektrode am Kontaktrohr möglich Geringe Kurzschluss-Frequenz Auswirkungen zu geringer Spannung: Zu kurzer Lichtbogen - Lichtbogen instabil Drahtelektrode wird nicht ausreichend aufgeschmolzen - viele Spritzer durch Eintauchen der Drahtelektrode in das Schweißgut Kennlinien-Neigung Widerstandswert [μOhm], mit dem eine fallende oder neutrale Kennlinie einge-...
Stromabfall = 0 Sonderdynamik Mit der Sonderdynamik kann ein bestimmter Stromwert für die Dauer des Kurzschlusses zum aktuellen Schweißstrom dazu gegeben werden. keine Sonderdynamik (weicher, zur Instabilität neigender Licht- bogen) 6553 max. Sonderdynamik (harter, stabiler Lichtbogen) Stromabfall Der Parameter Stromabfall bestimmt mit welcher Geschwindigkeit die Kurz- schluss-Stromregelung auf Spannungsregelung übergeht.
Richtwerte Material-Richtwert Der Richtwert für die Materialstärke [mm] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Probeschweißung ermittelt Spannungs-Richtwert Der Spannungs-Richtwert [V] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand ei- ner Probeschweißung ermittelt. Bei den Stromquellen TS 4000/5000 und TPS 2700/4000/5000 entspricht der Spannungs-Richtwert der Spannung am Kon- taktrohr.
Kennlinien-Parameter von Puls-Kennlinien Zündung Anschleichgeschwindigkeit Drahtgeschwindigkeit [m/min] vor Schweißbeginn (0 - aktuell eingestellter Drahtvorschub-Wert) Zündstrom-Zeit Dauer [ms], wie lange der bei Schweißstart gesetzte Zündstrom aktiv ist. kein Zündstrom max. Dauer für den Zündstrom Zündstrom Höhe des Zündstromes [A] der bei Schweißstart gesetzt wird. Der Zündstrom ist von Zusatzmaterial und Drahtdurchmesser abhängig.
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Stromabfall Tau Grundstrom Der Grundstrom [A] hat die Funktion den Lichtbogen in der Pause zwischen den Impulsen (= Grundstrom-Phase) aufrecht zu halten. Auswirkungen eines zu hohen Grundstroms: zu starkes Anschmelzen der Drahtelektrode Bildung großvolumiger Tropfen Auswirkungen eines zu geringen Grundstroms: Ionisation der Lichtbogen-Strecke zu gering Abreißen des Lichtbogens in der Grundstrom-Phase Stromanstieg Pulsbeginn...
Stromabfall Pulsende Der Parameter [A/ms] beschreibt den linearen Abfall des Stromes bei Pulsen- de, z.B. kein Stromabfall weicher Lichtbogen 1000 max. Stromabfall (harter Lichtbogen) Stromabfall Tau Zeitlicher Übergang [ms] von einer linearen Rampe auf den Ablösestrom (0 - 5) harter Übergang, hartes Lichtbogen-Geräusch weicher Übergang, weicheres Lichtbogen-Geräusch Ablösestrom Der Ablösestrom [A] ist in der abfallenden Impulsflanke wirksam und dient zur...
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Auswirkungen zu hoher Spannung: Zu langer Lichtbogen Im Bereich der Schweißnaht können Randkerben auftreten Festschmelzen der Drahtelektrode am Kontaktrohr möglich Auswirkungen zu geringer Spannung: Zu kurzer Lichtbogen Drahtelektrode wird nicht ausreichend aufgeschmolzen - viele Spritzer durch Eintauchen der Drahtelektrode in das Schweißgut Fakt-I_b-Regelung (pi) Einwirkung der Regelabweichung [%] auf den Grundstrom (0 - 50) Fakt-I_p1-Regelung (pi)
I (A) I (A) t (s) I (A) t (s) I (A) t (s) t (s) Regel-Parameter Pulsstrom Fakt-I_b-Regelung (pi) Grundstrom Frequenz = 1/t Fakt-I_p1-Regelung (pi) Fakt-f-Regelung (p) Kurzschluss Stromanstieg Kurzschluss Der Parameter [A/ms] beschreibt, wie im Kurzschluss-Fall der Strom nach einer bestimmten Rampe ansteigt.
Rückbrandzeit 0,40 maximale Rückbrandzeit (Gefahr eines Drahtfestbrandes am Kontaktrohr) Richtwerte Material-Richtwert Der Richtwert für die Materialstärke [mm] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Probeschweißung ermittelt Spannungs-Richtwert Der Spannungs-Richtwert [V] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Probeschweißung ermittelt. Bei den Stromquellen TS 4000/5000 und TPS 2700/4000/5000 entspricht der Spannungs-Richtwert der Spannung am Kon- taktrohr.
Kennlinien-Parameter von CMT-Kennlinien Allgemeines HINWEIS! Das Erstellen und Bearbeiten von CMT-Kennlinien ist eine komplexe Aufgabe und somit Kenkompetenz von Forschung & Entwicklung. Für das Erstellen und Bearbeiten von CMT-Kennlinien ist eine spezielle Mess- technik (z.B. Highspeed-Kamera, Osziloskop, etc.) sowie umfangreiches Hinter- grund- Wissen erforderlich.
t_hotstart Dauer [ms], wie lange die bei Schweißstart gesetzte Veränderung der Lichtbo- gen-Länge aktiv ist. keine Veränderung der Lichtbogen-Länge 654,9 max. Dauer für die Veränderung der Lichtbogen-Länge slaghammer On_1/Off_0 Funktion zum Entfernen von Schlacke am Ende der Drahtelektrode Die Draht- elektrode führt eine schnelle Vor- und Rückwärtsbewegung durch und berührt dabei die Werkstück-Oberfläche, bis eine eventuell vorhandene Schlacke von der Drahtelektrode abspringt und eine Zündung stattfindet.
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I_sc_wait Strom-Sollwert [A] im Anschluss an die Boost-Phase bis zum Eintauchen der Drahtelektrode in das Schmelzbad vd_sc_wait Drahtgeschwindigkeit [m/min] im Anschluss an die Boost-Phase bis zum Eintauchen der Drahtelektrode in das Schmelzbad I_sc2 Strom-Sollwert bei Kurzschluss [A] d_boostup Lineare Stromanstiegs-Geschwindigkeit [A/ms] zu Beginn der Boost- Phase kein Stromanstieg 1000...
Schweißende I_drop_melt Strom-Sollwert [A] zur Kugelbildung am Schweißende (t=10 ms) keine Kugelbildung maximale Kugelbildung t_burnback Dauer des stromlosen Drahtrückzuges [ms], nachdem der Schweißstrom abge- schaltet wurde (v = -6 m/min) Richtwerte Strom-Richtwert Der Strom-Richtwert [A] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Pro- beschweißung ermittelt.
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Schweißspannung und Schweißstrom an der Stromquelle einstellen Probeschweißung durchführen Während des Schweißvorgan- ges werden die aktuellen Werte für Schweißspannung und Schweißstrom als Ist-Wert an der Fernbedienung angezeigt. Die Werte können während des Schweißvorganges nicht verändert werden, der Aus- wahlbalken wird durchgehend schwarz angezeigt.
Kennlinien-Parameter von CMT / Puls-Kennlinien Allgemeines HINWEIS! Das Erstellen und Bearbeiten von CMT / Puls-Kennlinien (CMT+P) ist eine kom- plexe Aufgabe und somit Kenkompetenz von Forschung & Entwicklung. Für das Erstellen und Bearbeiten von CMT+P Kennlinien ist eine spezielle Mess- technik (z.B.
slaghammer On_1/Off_0 Funktion zum Entfernen von Schlacke am Ende der Drahtelektrode Die Drahtelektrode führt eine schnelle Vor- und Rückwärtsbewegung durch und berührt dabei die Werkstück-Oberfläche, bis eine eventuell vorhandene Schlacke von der Drahtelektrode abspringt und eine Zündung stattfindet. Bei Aluminium-Werkstoffen ist der Zündungsparameter slaghammer = 0. Der Parameter wird nicht bei allen CMT-Kennlinien angezeigt.
I_sc2 Strom-Sollwert [A] bei Kurzschluss I_boost Strom-Sollwert [A] während der Boost-Phase t_I_boost Dauer [ms] der Boost-Phase, vom Beginn des Booststrom-Anstiegs bis zum Beginn des Booststrom-Abfalls keine Boost-Phase 99,98 maximale Dauer der Boost-Phase Pulsparameter d_pulsup Lineare Pulsstrom-Anstiegsgeschwindigkeit [A/ms] kein Pulsstrom-Anstieg 1000 maximaler Pulsstrom-Anstieg tau_pulsup Nichtlineare Pulsstrom-Anstiegsgeschwindigkeit [ms] (0,08 - 5)
t_base Dauer [ms], wie lange der Parameter „I_base“ aktiv ist (Grundstrom-Pha- keine Grundstrom-Phase 99,98 maximale Dauer der Grundstrom-Phase WICHTIG! Die Pulsfrequenz errechnet sich wie folgt: (t_base + t_p1) t_p1 Dauer der Pulsstrom-Phase [ms], von Beginn Stromanstieg bis Beginn Stromabfall keine Pulsstrom-Phase 50,02 maximale Dauer der Pulsstrom-Phase CMT / Puls...
Übernehmen von Spannungs-Richtwert und Strom-Richtwert werden von der Fernbedienung di- Spannungs- und rekt aus dem Schweißversuch übernommen: Strom-Richtwer- Schweißspannung und Schweißstrom an der Stromquelle einstellen Probeschweißung durchführen Während des Schweißvorgan- ges werden die aktuellen Werte für Schweißspannung und Schweißstrom als Ist-Wert an der Fernbedienung angezeigt.
Kennlinien-Parameter von CMT Advanced Kennli- nien Allgemeines HINWEIS! Das Erstellen und Bearbeiten von CMT / Puls-Kennlinien (CMT+P) ist eine kom- plexe Aufgabe und somit Kernkompetenz von Forschung & Entwicklung. Für das Erstellen und Bearbeiten von CMT+P Kennlinien ist eine spezielle Mess- technik (z.B.
Weldstart Positive_weldstart_cycles Anzahl der positiven Schweißstart-Zy- klen Negative_weldstart_cycles Anzahl der negativen Schweißstart-Zy- klen Summary_weldstart_cycles Gesamtanzahl der Schweißstart-Zy- klen Screen „Weldstart“ bei CMT Advanced Kennlini- CMT-Parameter Die CMT-Parameter werden in den Screens „CMT - Param1“ und „CMT - Param2“ und EN-CMT - angezeigt.
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I_sc_wait (-5) EN_I_sc_wait Strom-Sollwert [A] im Anschluss an die Boost-Phase bis zum Eintauchen der Drahtelektrode in das Schmelzbad vd_sc_wait (-6) EN_vd_sc_wait Drahtgeschwindigkeit [m/min] im Anschluss an die Boost-Phase bis zum Eintauchen der Drahtelektrode in das Schmelzbad I_sc2 (-7) EN_I_sc2 Strom-Sollwert bei Kurzschluss [A] d_boostup (-8) EN_d_boostup Lineare Stromanstiegs-Geschwindigkeit [A/ms] zu Beginn der Boost-...
(13) tau_boostdown (-13) EN_tau_boostdown Nichtlineare Stromabfall-Geschwindigkeit [ms] im Anschluss an die Boost-Phase (0,08 - 20) EN/EP CMT Positive_cycles Positive CMT-Zyklen Negative_cycles Negative CMT-Zyklen Schweißende I_drop_melt EN_I_drop_melt Strom-Sollwert [A] zur Kugelbildung am Schweißende (t=10 ms) keine Kugelbildung maximale Kugelbildung t_burnback Dauer des stromlosen Drahtrückzuges [ms], nachdem der Schweißstrom abge- schaltet wurde (v = -6 m/min) Richtwerte...
Drahtvorschub Der Richtwert für den Drahtvorschub [m/min] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Probeschweißung ermittelt. Übernehmen von Spannungs-Richtwert und Strom-Richtwert werden von der Fernbedienung di- Spannungs- und rekt aus dem Schweißversuch übernommen: Strom-Richtwer- Schweißspannung und Schweißstrom an der Stromquelle einstellen Probeschweißung durchführen Während des Schweißvorgan-...
Kennlinien-Parameter von CMT / Puls Advanced Kennlinien Allgemeines HINWEIS! Das Erstellen und Bearbeiten von CMT / Puls-Kennlinien (CMT+P) ist eine kom- plexe Aufgabe und somit Kenkompetenz von Forschung & Entwicklung. Für das Erstellen und Bearbeiten von CMT+P Kennlinien ist eine spezielle Mess- technik (z.B.
Übersicht: CMT- Die CMT-Parameter werden in den Screens „CMT - Param1“ und „CMT - Param2“ Parameter, Puls- angezeigt. Parameter Die Puls-Parameter werden in den Screens „Pulsparameter 1“ und „Pulsparame- ter 2“ angezeigt. (m/s) (19) t (s) (14) (13) I (A) (16) (12) (17)
d_boostup kein Stromanstieg 1000 maximaler Stromanstieg tau_boostup Nichtlineare Stromanstiegs-Geschwindigkeit [ms] zu Beginn der Boost- Phase (0,08 - 5,00) I_boost Strom-Sollwert [A] während der Boost-Phase t_I_boost Dauer [ms] der Boost-Phase, vom Beginn des Booststrom-Anstiegs bis zum Beginn des Booststrom-Abfalls keine Boost-Phase 99,98 maximale Dauer der Boost-Phase d_boostdown...
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t_p1 Dauer der Pulsstrom-Phase [ms], von Beginn Stromanstieg bis Beginn Stromabfall keine Pulsstrom-Phase 79,50 maximale Dauer der Pulsstrom-Phase d_Ip2 Lineare Pulsstrom-Abfallge- schwindigkeit [A/ms] t_p2 kein Pulsstrom- (14) I_p1 Abfall 2200 maximaler Puls- strom-Abfall (16) d_Ip2 tau_Ip2 Nichtlineare Pulsstrom-Abfallge- I_p2 (17) tau_Ip2 schwindigkeit [ms] I (A) d_I_Base...
vd_pulscycle Drahtgeschwindigkeit [m/min] während der Pulszyklus-Dauer (0 - 45) U_set_puls Dieser Parameter gibt den Spannungs-Sollwert [V] für die Lichtbogen- Längenregelung vor. Auswirkungen zu hoher Spannung: Zu langer Lichtbogen Im Bereich der Schweißnaht können Randkerben auftreten Festschmelzen der Drahtelektrode am Kontaktrohr möglich Auswirkungen zu geringer Spannung: Zu kurzer Lichtbogen Drahtelektrode wird nicht ausreichend aufgeschmolzen - viele Spritzer durch...
Schweißende t_burnback Dauer des stromlosen Drahtrückzuges [ms], nachdem der Schweißstrom abge- schaltet wurde (v = -6 m/min) Richtwerte Strom-Richtwert Der Strom-Richtwert [A] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Pro- beschweißung ermittelt. Material-Richtwert Der Richtwert für die Materialstärke [mm] wird üblicherweise im Versuch oder an Hand einer Probeschweißung ermittelt.
Kennlinien-Parameter ändern Der Prozessreg- In jedem Screen des Menüpunktes „Kennlinien optimieren & verwalten“ wird der Prozessregler angezeigt. Dieser Prozessregler unterstützt die Optimierung von Pulskennlinien mittels der Regel-Parameter Fakt-I_b-Regelung (pi), Fakt-I_p1- Regelung (pi) und Fakt-f-Regelung (p) Prozessregler mit Einstellbereichen optimaler Bereich (2) aktueller Wert Idealerweise sollte der für einen Regler-Parameter eingestellte Wert innerhalb des optimalen Bereichs liegen.
Software „RCU Data Receiver“, installiert am PC / Laptop Datenverbindung zwischen PC / Laptop und der Stromquelle (z.B. mittels LocalNet / RS 232 Interface oder mittels Option „Ethernet“ an der Stromquelle) Fernbedienung RCU 5000i Falls kein LocalNet-Anschluss an der Stromquelle frei ist: LocalNet-Ver- teiler passiv...
Software „RCU Data Receiver“, installiert am PC / Laptop handelsüblicher Card-Reader zum Auslesen der Daten von der Speicher- karte Fernbedienung RCU 5000i Falls kein LocalNet-Anschluss an der Stromquelle frei ist: LocalNet-Ver- teiler passiv Schweißdaten, die direkt ausgewertet werden, können parallel auch auf die Spei- cherkarte gespeichert werden.
Übersicht „Dokumentation“ setzt sich aus folgenden Abschnitten zusammen: Grundeinstellungen für die Dokumentation festlegen QMaster-Werte festlegen Maximalen Motorstrom einstellen Bauteil-Zähler Logbuch Schweißen Logbuch Ereignisse Speicherkarte entfernen...
Grundeinstellungen für die Dokumentation fest- legen Grundeinstellun- Menüpunkt „Dokumentation“ auf- gen für die Doku- rufen mentation fest- Mittels Taste rechts (8) Screen legen „Grundeinstellungen“ auswählen Screen „Grundeinstellungen“ wird angezeigt Entsprechenden Parameter mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Parameter mittels Einstellrad (18) verändern Der Wert eines Parameters...
Die aktuellen Schweißwerte werden bei jeder 100. (Schweiß)- Naht dokumentiert (= max. Nahtintervall) Zeitintervall zur Einstellung, in welchen Zeitabständen eine Dokumentation erfolgen soll Bereich Aus / 0,1 - 9,9 Aktuelle Schweißwerte werden nicht dokumentiert; über die ge- samte Schweißung wird ein Durchschnittswert für Schweißstrom und Schweißspannung angegeben;...
WICHTIG! Die Speicherkarte darf nicht schreib- geschützt sein. Befindet sich keine Speicherkarte in der Aufnahme für Speicherkarte (24), Wird der Screen „Warnung - Bitte le- gen Sie eine Speicherkarte ein“ ange- zeigt. Zum Auslesen der Daten von der Spei- cherkarte ist ein handelsüblicher Card- Reader erforderlich.
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Bei maximaler Dokumentation (Nahtintervall = 1, Zeitintervall = 0,1, Einschalt- dauer 100 %) eine volle Speicherkarte innerhalb von max. 4 Minuten wechseln. Andernfalls gehen die an der Fernbedienung RCU 5000i zwischengespeicherten Daten verloren. Die Fernbedienung RCU 5000i unterstützt Speicherkarten von 32 MB - 1GB...
QMaster-Werte festlegen Zweck von Im Menüpunkt „Dokumentation“ können QMaster-Werte festgelegt werden. QMaster-Werten Beim Abspeichern von Jobs werden diese QMaster-Werte als Voreinstellung übernommen. Werden festgelegte QMaster-Werte beim Jobschweißen für einen bestimmten Zeitraum über- oder unterschritten, so wird eine der folgenden Re- aktionen ausgegeben: Sofortige Abschaltung der Stromquelle Ausgabe eines Warnsignals...
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Maximalzeit der Stromabweichung z.B.: Reaktion z.B.: Abschal- tung Ist beim Jobschweißen der tatsächliche Schweißstrom für mehr als 0,8 sec. größer als 275 A oder kleiner als 236 A, schaltet die Stromquelle ab. Schweißspannung laut Job z.B.: 35,0 Wert in V für die obere Spannungsgren- oberer Schweißspannungs-Grenzwert 37,1 Schweißspannung laut Job...
Maximalen Motorstrom einstellen Allgemeines Im Menüpunkt „Dokumentation“ kann für Vorschubmotor und den Motor einer PushPull- Einheit der maximale Motorstrom festgelegt werden. Beim Abspei- chern von Jobs werden diese maximalen Motorstrom-Werte als Voreinstellung übernommen. Werden die festgelegten Motorstrom-Werte im Schweißbetrieb für einen bestimmten Zeitraum überschritten, so wird eine der folgenden Reaktionen ausgegeben: Sofortige Abschaltung der Stromquelle...
Bauteil-Zähler Allgemeines Im Menüpunkt „Dokumentation“ ist eine Bauteil-Zählfunktion vorhanden. Mit dem Bauteil-Zähler können beliebigen Bauteilen oder Werkstücken fortlaufende Nummern zugeordnet werden. Durch die zugeordnete Nummer ist jeder Bauteil genau identifizierbar (z.B. beim Auftreten eines Fehlers). Bauteil-Zähler Menüpunkt „Dokumentation“ auf- aktivieren rufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Bauteil-Zähler“...
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Menüpunkt „Dokumentation“ auf- rufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Bauteil-Zähler“ auswählen Screen „Bauteil-Zähler“ wird angezeigt Parameter „Bauteil-Nummer“ mit- tels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Taste F3 „Benennen“ drücken Der Screen „Bauteil-Nummer eingeben“ wird angezeigt. Dokumentation: Screen „Bauteil-Zähler“, Para- meter „Bauteil-Nummer“...
Beispiel für eine Bauteil-Nummer mit Trennzeichen: 4-stellige Endnummer (wird erhöht bis max. 9999) Trennzeichen Zeichen vor dem Trennzeichen bleiben unverändert Somit ergeben sich die möglichen Bauteil-Nummern von K10-0002 bis K10-9999. Bauteil-Nummer Die Erhöhung der Bauteil-Nummer kann manuell über die Tasten F1 und F2 oder erhöhen per Jobs erfolgen.
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Erhöhung per Job Parameter „Erhöhung“ mittels Ein- stellrad (18) auf „Job“ einstellen Beim Parameter „Job-Trigger“ die Nummer des Jobs eingeben, bei dem die Bauteil-Nummer erhöht werden soll. Jedesmal wenn der im Parame- ter „Job-Trigger“ eingegebene Job angewählt wird, erhöht sich die Bauteil-Nummer.
Im Logbuch Ereignisse werden folgende Daten aufgezeichnet: Das An- und Abmelden von Usern Das Ändern von Jobs Das Auftreten und Beheben von Fehlern Aktualisierungen der RCU 5000i-Software Das Logbuch Ereignisse fasst ca. 400 Einträge. Logbuch Ereig- Menüpunkt „Dokumentation“ auf- nisse...
Speicherkarte entfernen Allgemeines Zum Auswerten der Daten muss die Speicherkarte aus der Fernbedienung her- ausgenommen werden, z.B. in Schweißpausen. Ein Entfernen der Speicherkarte ist jederzeit möglich. Speicherkarte HINWEIS! entfernen Bei Dokumentation auf Speicherkarte vor dem Entfernen der Speicherkarte im- mer Taste F5 „SD-Karte entfernen“ drücken. Im entsprechenden Screen „Da- ten“...
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Speicherkarte entfernen Screen „Information - Der Speichervorgang ist abgeschlossen“...
„Maschinenvoreinstellungen“ setzt sich aus folgenden Abschnitten zusammen: Maschinenvoreinstellungen für RCU 5000i - Unlock-Funktion den Schweißbetrieb einstellen Sprache und Norm einstellen Ethernet Einstellung RCU 5000i - Versionsdaten an- sehen Datum und Uhrzeit einstellen Roboter-Interface - Roboterbe- Backup erstellen trieb Profile / Keys...
Maschinenvoreinstellungen für den Schweißbe- trieb einstellen Maschinenvor- Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- einstellungen für lungen“ aufrufen „MIG/MAG“ ein- Mittels Taste rechts (8) Screen stellen „MIG/MAG“ auswählen Screen „MIG/MAG“ wird ange- zeigt Entsprechende Voreinstellung mit- tels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Wert der Voreinstellungen mittels Einstellrad (18) verändern Der Wert einer Voreinstellung...
Maschinenvor- Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- einstellungen für lungen“ aufrufen „Stabelektro- Mittels Taste rechts (8) Screen den-Schweißen“ „Stabelektroden-Schweißen“ einstellen auswählen Screen „Stabelektroden- Schweißen“ wird angezeigt Entsprechende Voreinstellung mit- tels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Wert der Voreinstellungen mittels Einstellrad (18) verändern Der Wert einer Voreinstellung kann nur im Rahmen des defi- nierten Einstellbereichs...
Ist die Option Ethernet (Print UBST mit Ethernet-Anschluss) an der Stromquelle installiert, ist auch der Screen für die Einstellung der Ethernet-Pa- rameter an der RCU 5000i verfügbar. Der Screen wird zur Wäscheleine hinzu- gefügt. Als Alternative zu PC oder Laptop können Ethernet-Einstellungen für die jeweili- ge Stromquelle über die RCU 5000i vorgenommen werden.
Gewünschten Ethernet-Parameter mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Gewünschte Position mittels Taste F3 „<“ oder Taste F4 „>“ auswählen Position mittels Einstellrad (18) einstellen Bei abgeschlossener Einstellung der Ethernet-Parameter Taste F2 „Fertig“ drücken Der Screen „Ethernet Einstel- lungen“...
Datum und Uhrzeit einstellen Datum und Uhr- Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- zeit einstellen lungen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Uhr/Datum“ auswählen Screen „Uhr/Datum“ wird an- gezeigt Entsprechenden Parameter mittels Tasten nach unten (6) oder nach oben (7) auswählen Parameter mittels Einstellrad (18) verändern Der Wert eines Parameters kann nur im Rahmen des defi-...
Bei der externen Parameteranwahl werden die Parameter über die Roboter- Steuerung eingegeben und geändert. Die externe Parameteranwahl ist die Standardeinstellung für den Roboterbetrieb. Beim Neustart und beim Absperren wechselt die Fernbedienung RCU 5000i au- tomatisch in die externe Parameteranwahl. Durch eine selektive Extern-Intern-Umschaltung lassen sich ausgewählte Para- meter bei externer Parameteranwahl intern an der Fernbedienung verändern und...
Taste F3 „OK“ drücken Die Fernbedienung RCU 5000i wechselt in die interne Parame- teranwahl. Der Screen „Hinweis Parameter intern“ wird alle zwei Minuten angezeigt, solange die Fernbe- dienung in der internen Para- meteranwahl ist. Alle einzustellenden Parameter werden an der Fernbedienung RCU 5000i eingegeben und geändert.
Ausgewählte Parameter werden mit ei- nem durchgehenden schwarzen Balken am Display der Fernbedienung ange- zeigt. Der Parameter-Wert kann bei externer Parameteranwahl an der Fernbedie- nung nicht verändert werden. Beispiel für Externe Parameteranwahl: durchge- hender schwarzer Balken - Lichtbogenkorrektur ausgewählt Selektive Ex- Mittels Funktionstaste F5 „Int / Ext“...
Wert des Parameters mittels Ein- stellrad (18) verändern Beispiel für Interne Parameteranwahl: schwar- zer Balken mit „Fenster“ - Lichtbogen-Korrektur ausgewählt WICHTIG! Im Roboterbetrieb ist die Funktionstaste F5 „Int / Ext“ aus Sicherheitsgründen bei im Menüpunkt „MIG/MAG Synergic Schweißen“, Screen „Arbeitsparame- ter“...
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Beispiel 1: Screen „Menü“ im Roboterbetrieb, Beispiel 2: Screen „Menü“ im Roboterbetrieb, Schweißverfahren „Jobschweißen“ aktuell vom Schweißverfahren „MIG/MAG Synergic Roboter ausgewählt (schwarz angezeigt), Schweißen“ aktuell vom Roboter ausgewählt Menüpunkt „Maschinenvoreinstellungen“ vom (schwarz angezeigt) und vom Benutzer an- Benutzer angewählt gewählt Ein Wechsel des vom Roboter aktuell ausgewählten Schweißverfahrens wird auch im Screen „Menü“...
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Screen „Information - Touchsensing ist aktiv“...
Profile / Keys Allgemeines Im Screen „Profile / Keys“ kann eine Benutzerverwaltung erfolgen. Eine Benut- zerverwaltung ist sinnvoll, wenn mehrere Benutzer mit ein und derselben Fern- bedienung arbeiten. Die Benutzerverwaltung erfolgt mittels unterschiedlicher Profile und mit Hilfe der Key-Karten (Artikelnummer 43,0001,1168). Je nach Ausbildungsstand oder Qualifikation eines Benutzers werden die Benutzer unter- schiedlichen Profilen zugeordnet.
Sind keine weiteren Profile außer „Administrator“ und „Abgesperrt“ und keine Keys angelegt, dient eine beliebige Key-Karte zum Absperren und Aufsperren der Fernbedienung. Bei abgesperrter Fernbedienung wird das Profil „Abgesperrt“ aktiviert (siehe auch Abschnitt „RCU 5000i mittels Key-Karte absperren und aufsperren“).
Profil „Adminis- Das Profil „Administrator“ kann man nicht löschen, nicht umbenennen und nicht trator“ bearbeiten. Profil „Abge- Das Profil „Abgesperrt“ kann man nicht löschen und nicht umbenennen. sperrt“ Das Profil „Abgesperrt“ kann man bearbeiten, um je nach Bedarf verschiede- ne Screens und Funktionen freizugeben. Das Profil „Abgesperrt“...
Auf Grund von fehlerhaft oder falsch angelegten Profilen und Keys können Key- Karten nicht erkannt oder zugelassen werden, die Fernbedienung RCU 5000i sperrt ab. Lesen Sie die folgenden Punkte aufmerksam durch und halten Sie sich beim An- legen von Profilen und Keys an diese Empfehlung.
Profile anlegen und bearbeiten Voraussetzung Um Profile anlegen zu können, muss ein Administrator-Key angelegt sein. Administrator- Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- Key anlegen lungen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Profile / Keys“ aufrufen Screen „Profile / Keys“ wird an- gezeigt Mittels Einstellrad (18) Profil „Ad- ministrator“...
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Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“ durchgeführt werden Bei abgeschlossener Benennung Taste F1 „Übernehmen“ drücken: Beim Anlegen des 1. Keys wird sofort der 2.
Taste F2 „Fertig“ drücken Screen „Profile / Keys“ wird an- gezeigt Screen „Bestätigung“ Profile anlegen Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- lungen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „Profile / Keys“ aufrufen Screen „Profile / Keys“ wird an- gezeigt Taste F3 „Neues Profil“ drücken Nur wenn noch kein Adminis- trator- Key angelegt wurde, wird der Screen „Information -...
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Taste F3 „Profil benennen“ drücken Screen „Profil benennen“ wird angezeigt Screen „Name des Profils eingeben“ Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“...
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Menüpunkte und Datenscreens, die für das jeweilige Profil freigegeben werden sollen, mittels Einstellrad (18) auswählen Zum Aktivieren eines Menüpunktes oder eines Datenscreens Taste F4 „Auswählen“ drücken Ein aktivierter Menüpunkt oder Datenscreen ist mit einem X im Kontrollkästchen gekennzeich- net. Bei nicht aktivierten Menüpunkten werden die dazu- gehörenden Datenscreens grau dargestellt.
Der Screen „Profile / Keys“ mit dem neuen Profil wird angezeigt. Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“ mit neuem Profil Profile öffnen / Gewünschtes Profil mittels Ein- schließen stellrad (18) auswählen Taste F2 „Profil öffnen“ drücken Das Profil wird geöffnet, die dem Profil zugeordneten Keys werden angezeigt.
Das Profil wird geschlossen. Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“, Profil „Administrator“ ausgewählt Profil bearbeiten Gewünschtes Profil mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F4 „Profil bearbeiten“ drücken Der 1. Sreen „Name des Profils ändern“ des Wizard wird ange- zeigt. Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“, Profil „Welders“...
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Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“ durchgeführt werden Bei abgeschlossener Benennung Taste F1 „Übernehmen“ drücken: Der neue Name wird übernom- men, Screen „Name des Profils ändern“...
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Belegungen von Funktionstasten, die geändert werden sollen, mittels Einstellrad (18) auswählen Zum Aktivieren der Belegungen von Funktionstasten Taste F4 „Auswählen“ drücken Eine aktivierte Belegung von Funktionstasten ist mit einem X im Kontrollkästchen gekenn- zeichnet. Screen „Weitere Einstellungen“ WICHTIG! Um Belegungen von Funktionstasten zu aktivieren, muss zumindest ein überge- ordneter Menüpunkt aktiviert sein: Belegung Funktionstaste Übergeordnete Menüpunkte...
Taste F2 „Vorwärts“ drücken Der letzte Screen „Bestäti- gung“ des Wizard wird ange- zeigt. Taste F2 „Fertig“ drücken Screen „Bestätigung“ Der Screen „Profile / Keys“ mit dem neuen Profil wird angezeigt. Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“ mit neuem Profil Profil löschen Gewünschtes Profil mittels Ein- stellrad (18) auswählen...
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Taste F2 „Ja“ drücken Sicherheitsabfrage „Wollen Sie das Profil ... und die zugehörigen Keys wirklich löschen?“ Das ausgewählte Profil wird gelöscht, der Screen „Profile / Keys“ wird ange- zeigt. Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“...
Beispiel-Profile Allgemeines Zur einfacheren Anschauung wurden die Auswahllisten der folgenden Beispiel- Profile komplett abgebildet. Die Anzeige der Auswahllisten an der Fernbedienung ist durch die Größe des Dis- plays vorgegeben. Die einzelnen Einträge der Auswahllisten lassen sich mittels Einstellrad (18) auswählen. Abgesperrt Werksseitige Voreinstellung des Profils „Abgesperrt“: Screen „Weitere Einstellungen“...
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Screen „Weitere Einstellungen“ Hauptmenü im Profil „Welding Specialist MIG / MAG“ Screen „Menüs und Datenscreens“...
Keys anlegen und bearbeiten Key-Karten den Mittels Einstellrad (18) das Profil Profilen zuord- auswählen, dem eine Key-Karte zu- nen (Keys anle- geordnet werden soll gen) Taste F1 „Neuer Key“ drücken Der 1. Screen „Name eintra- gen“ des Wizard wird angezeigt Maschinenvoreinstellungen - Screen „Profile / Keys“, Profil „MIG / MAG Welders“...
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Taste F2 „Vorwärts“ drucken: der 2. Screen „Transponder re- gistrieren“ des Wizard wird an- gezeigt WICHTIG! Keine Keys doppelt anle- gen. Jedem Benutzer eine Key-Karte zuweisen. Screen „Name eintragen“ Zu registrierende Key-Karte auf die Lesezone für die Key-Karte (16) halten Nur wenn eine Key-Karte be- reits registriert wurde, wird der Screen „Fehler - Key existiert...
Taste F2 „Fertig“ drücken Screen „Profile / Keys“ wird an- gezeigt Screen „Bestätigung“ Benutzer / Keys Profil, dem der zu ändernde Key bearbeiten zugeordnet ist, öffnen Entsprechenden Key mittels Ein- stellrad (18) auswählen Taste F2 „Key bearbeiten“ drücken: der 1. Screen „Name ändern“ des Wizard wird angezeigt Screen „Profile / Keys“, Key „Mr.
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Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“ durchgeführt werden Bei abgeschlossener Benennung Taste F1 „Übernehmen“ drücken: der neue Name wird übernom- men, Screen „Name ändern“...
Taste F3 „OK“ drücken Andere Key-Karte registrieren Ansonsten wird der letzte Screen „Bestätigung“ des Wi- zard angezeigt Screen „Fehler - Key existiert bereits“ Taste F2 „Fertig“ drücken Screen „Profile / Keys“ wird an- gezeigt Screen „Bestätigung“ Benutzer / Keys Profil, dem der zu ändernde Key löschen zugeordnet ist, öffnen Entsprechenden Key mittels Ein-...
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Taste F2 „Ja“ drücken Sicherheitsabfrage „Wollen Sie den Key ... wirk- lich löschen“ Das ausgewählte Key wird gelöscht, der Screen „Profile / Keys“ wird ange- zeigt. Maschinenvoreinstellungen, Screen „Profile / Keys“...
Anmelden und Abmelden registrierter Benutzer an der Fernbedienung Allgemeines Mit Hilfe der Key-Karten kann man sich an der Fernbedienung RCU 5000i anmel- den und abmelden. Voraussetzung: Die Key-Karte des Benutzers muss an der Fernbedienung RCU 5000i registriert und einem Profil zugeordnet sein.
Der zuletzt vom Benutzer aufgerufene Screen „Daten“ wird angezeigt. Screen „Hinweis Key - Benutzer angemeldet“ Anzeige ange- An der Fernbedienung RCU 5000i angemeldete Benutzer werden in der Infor- meldeter Benut- mationszeile der Screens „Daten“ angezeigt, z.B.: Maschinenvoreinstellungen, Screen „Profile / Jobschweißen, Screen „Arbeitsparameter“, Be-...
Das Profil „Abgesperrt“ wird aktiviert. Screen „Hinweis Key - Benutzer abgemeldet“ Anzeige Profil Ist an der Fernbedienung RCU 5000i das Profil „Abgesperrt“ aktiviert, wird dies „Abgesperrt“ in der Informationszeile der Screens „Daten“ angezeigt, z.B.: MIG/MAG Synergic Schweißen, Screen „Schweißprogramm“, Profil „Abgesperrt“ aktiviert...
RCU 5000i - Unlock-Funktion Allgemeines Die Fernbedienung RCU 5000i ist ab Software-Version OFFICIAL RCU V1.14.12 mit der Unlock-Funktion ausgestattet. Diese Unlock-Funktion verändert das Profil „Abgesperrt“ und ermöglicht in den Maschinenvoreinstellungen den Zugriff auf den Screen „Profile / Keys“, z.B. um einen Administrator- Key anzulegen oder das Profil „Abgesperrt“...
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Profil „Abge- sperrt“. Die Information „Ihre RCU 5000i wurde aufgesperrt ...“ wird angezeigt. Screen „Information - RCU 5000i aufgesperrt“ Im Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- lungen“ ... Hauptmenü im Profil „Abgesperrt“ - nach Veränderung durch die Unlock-Funktion ... kann der Screen „Profile / Keys“ aus- gewählt werden.
Screen „Weitere Einstellungen“ im Profil „Abge- sperrt“ nach Veränderung durch die Unlock- Funktion Bei ausgewähltem Profil „Abgesperrt“ können durch Drücken der Taste F4 „Profil ändern“ und anschließendem Drücken der Taste F2 „Vorwärts“ die Änderungen angezeigt werden. Screen „Menüs und Datenscreens“ im Profil „Abgesperrt“...
Sprache und Norm einstellen Allgemeines Bei den Maschinenvoreinstellungen können im Screen „Sprache und Normen“ zur Zeit folgende Benutzersprachen eingestellt werden: Deutsch Niederländisch Englisch Chinesisch Französisch Japanisch Italienisch Koreanisch Spanisch Slowenisch Tschechisch Polnisch Schwedisch Finnisch Portugiesisch (Brasilien) Russisch Außerdem kann zwischen metrischen Einheiten (mm, kg, m/min, l, etc.) und im- perialen Einheiten (in, lb, ipm, gal, etc.) umgeschaltet werden.
Versionsdaten ansehen Allgemeines Sofern die Fernbedienung RCU 5000i an eine Stromquelle angeschlossen ist, werden im Screen „Version“ neben den Versionsdaten der Fernbedienung auch die Versionsdaten von Stromquelle (UST), Digitalem Signal Prozessor (DSP) und Drahtvorschub (SR 41) angezeigt. Versionsdaten Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- ansehen lungen“...
Backup erstellen Allgemeines Mit der Funktion „Backup“ können sämtliche Daten der Fernbedienung abgespei- chert werden: Aktuelle Parameter-Einstellungen Jobs Benutzerkennlinien Eingestellte Schweißprogramme Maschinenvoreinstellungen Dokumentations-Einstellungen Eingestellte Schweißdaten, etc. Das Backup wird auf die Speicherkarte gespeichert. Das hierbei verwendete Da- teiformat „*.FBC“ kann üblicherweise nicht angesehen werden. Backup erstellen WICHTIG! Die Speicherkarte darf nicht schreibgeschützt sein.
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Entsprechende Buchstaben mittels Einstellrad (18) auswählen Taste F4 „>“ drücken, um den nächsten Buchstaben einzutragen Korrekturen können mittels der Tasten F3 „<“ oder F2 „< Löschen“ durchgeführt werden Bei abgeschlossener Benennung Taste F1 „Übernehmen“ drücken: Screen „Backup benennen“ Alle Daten der Fernbedienung werden auf die Speicherkarte gespeichert Screen „Hinweis BackUp“...
Daten wiederherstellen Allgemeines Mit der Funktion „Restore“ können vorhandene Backups wieder an der Fernbe- dienung abgespeichert werden: Das Backup wird von der Speicherkarte auf die Fernbedienung übertragen. Daten wieder- Speicherkarte, auf der das wieder herstellen - Res- herzustellende Backup gespeichert tore ist, in Aufnahme für Speicherkarte (24) einsetzen...
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Die Daten, die wiederhergestellt werden sollen, mittels Einstellrad Restore von Speicherkarte (18) auswählen Zum Auswählen der jeweiligen Da- ten Taste F4 „Auswählen“ drücken (X im Kontrollkästchen = aus- gewählt) Bei Auswahl von „komplett“ werden die Daten „Benutzer- Kennlinien“, „Jobs“ und „Profi- le / Keys“...
Drahtvorschub oder PushPull-Unit abgleichen Drahtvorschub Bei jeder Änderung am Drahtvorschub (z.B. Drahtführungsseele tauschen), ist ein abgleichen (VR- Abgleich des Drahtvorschubes erforderlich. Abgleich) Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- lungen“ aufrufen Mittels Taste rechts (8) Screen „MIG/ MAG“ auswählen Screen „MIG/MAG“ wird ange- zeigt Taste F3 „VR-Abgleich“ drücken Der 1.
Taste F2 „Fertig“ drücken: Screen „Bestätigung“ Screen „MIG/MAG“ wird angezeigt. Maschinenvoreinstellungen: Screen „MIG/MAG“ PushPull-Unit Der Abgleich der PushPull-Unit muss vor jeder erstmaligen Inbetriebnahme und abgleichen nach jedem Update der Drahtvorschub-Software erfolgen. Wird der Abgleich der PushPull- Unit nicht durchgeführt, werden Standardparameter verwendet - das Schweißergebnis kann unter Umständen nicht zufriedenstellend sein.
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Entsprechenden PushPull-Motor mittels Einstellrad (18) anwählen Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der 2. Screen „Draht auskop- peln“ des Wizard wird ange- zeigt Screen „Push/Pull-Motor auswählen“ Anweisungen im Screen „Draht auskoppeln“ befolgen Taste F2 „Vorwärts“ drücken: Der VR-Abgleich wird gestar- tet, der 3. Screen „Leerlauf- Abgleich“...
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Anweisungen im Screen „Draht einkoppeln“ befolgen VORSICHT! Verletzungsgefahr durch austretende Drahtelektrode. Schweißbrenner von Gesicht und Körper weghalten. Taste F2 „Fertig“ drücken: Der VR-Abgleich wird erneut gestartet, der 5. Screen „Last- Abgleich“ des Wizard wird an- gezeigt Screen „Draht einkoppeln“ Sobald der VR-Abgleich abgeschlos- sen ist, wird der 6.
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Screen „MIG/MAG“ wird angezeigt. Maschinenvoreinstellungen: Screen „MIG/MAG“...
L/R-Abgleich - Schweißkreis-Induktivität und Schweißkreis-Widerstand abgleichen Allgemeines Bei Veränderung folgender Komponenten der Schweißanlage sind Schweißkreis- Induktivität (L) und Schweißkreis-Widerstand (R) abzugleichen: Brenner-Schlauchpakete Verbindungs-Schlauchpakete Massekabel, Schweißkabel Drahtvorschübe Schweißbrenner, Elektrodenhalter PushPull-Einheiten HINWEIS! Der L/R-Abgleich muss für jedes Schweißverfahren separat durchgeführt wer- den. L/R-Abgleich Menüpunkt „Maschinenvoreinstel- lungen“...
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WICHTIG! Der Kontakt zwischen Mas- seklemme und Werkstück muss auf gereinigter Werkstück-Oberfläche er- folgen. Anweisungen im Screen „Vorberei- tung“ befolgen Beim WIG-Schweißen anstelle vom Kontaktrohr die Wolfram- Elektrode satt aufsetzen. Beim Stabelektroden- Schweißen anstelle vom Kon- taktrohr den Elektrodenhalter satt aufsetzen. Taste F2 „Vorwärts“...
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Der zuletzt aufgerufene Screen„Da- ten“ wird angezeigt. Maschinenvoreinstellungen: z.B. Screen „MIG/ MAG“...
RCU 5000i - Einstellungen auf Auslieferungszu- stand zurücksetzen Allgemeines Die Maschinenvoreinstellungen der Fernbedienung können jederzeit auf den Aus- lieferungszustand zurückgesetzt werden. Dabei werden sämtliche Daten gelöscht. Vor dem Zurücksetzen der Fernbedienung empfiehlt es sich, ein Backup der Da- ten zu erstellen.
Treiber LocalNetUSB (auf der CD-ROM „Software Tools“) Software BASICLoad V2.83.2 oder höher (auf der CD-ROM „Software Tools“) Aktuelle Firmware RCU 5000i (für registrierte TechGuide User am TechGui- Online: http://www.fronius.com/techguide, oder via Fronius-Kundendienst) Vor dem Ersten CD-ROM „Software Tools“ in CD-Laufwerk Ihres PCs einlegen Aktualisieren - Falls die CD-ROM nicht automatisch geöffnet wird, CD-ROM öffnen...
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Sprache wählen Seite „Download Information“ wird angezeigt CD-ROM „Software Tools“ - Seite „Download Information“ „Firmware RCU 5000i“ auswählen Seite „Firmware RCU 5000i“ wird angezeigt CD-ROM „Software Tools“ - Seite „Firmware RCU 5000i“ Download „LocalNetUSB“, Datei lokal auf Ihrem PC abspeichern...
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„LocalNetUSB.exe“ ausführen Fenster „WinZip Self-Extractor - LocalNetUSB.exe“ wird angezeigt Fenster „WinZip Self-Extractor - LocalNetUSB.exe“ Mittels Schaltfläche „Browse“ gewünschten Speicherort auswählen Schaltfläche „Unzip“ klicken Bestätigung „WinZip Self-Extractor“ wird angezeigt, der Treiber LocalNe- tUSB ist am PC installiert Bestätigung „WinZip Self-Extractor“ Im Lieferumfang enthaltenes USB-Kabel am PC anstecken...
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USB-Kabel am USB-Anschluss (25) der Fernbedienung anstecken Fenster „Neue Hardware gefunden“ wird angezeigt Fenster „Neue Hardware gefunden“ Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Willkommen“ wird ange- zeigt Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Willkommen“ Schaltfläche „Weiter >“ klicken Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Hardwaretreiber instal- lieren“...
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„Nach einem passenden Treiber für das Gerät suchen (empfohlen)“ auswählen Schaltfläche „Weiter >“ klicken Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Suche nach Treiberda- ten“ wird angezeigt Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Suche nach Treiberdaten“ „Andere Quelle angeben“ auswählen Schaltfläche „Weiter >“...
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Schaltfläche „OK“ klicken Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Treiberdateien - Such- ergebnisse“ wird angezeigt Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Treiberdateien - Suchergebnisse“ Schaltfläche „Weiter >“ klicken Fenster „Assistent für das Suchen neuer Hardware - Fertigstellen des Assis- tenten“...
Vor dem Ersten „BSL-Tool“ auswählen Aktualisieren - Software BASI- CLoad installie- CD-ROM „Software Tools“ - Seite „Firmware RCU 5000i“ Seite „BSL-Tool“ wird angezeigt CD-ROM „BSL Tool“ Download der aktuellen Version von „BASICLoad“, Datei lokal auf Ihrem PC abspeichern „BASICLoad_V ..exe“ ausführen Fenster „InstallShield Self-extracting EXE“...
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Fenster bestätigen Das Setup wird vorbereitet, Fenster „Setup“ wird angezeigt Fenster „Setup“ Nach Abschluss der Setup-Vorbereitungen wird die Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Welcome“ angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Welcome“ Schaltfläche „Next >“ klicken Fenster „Software License Agreement“ wird angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Software License Agreement“...
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Inhalt von „Software License Agreement“ lesen und Fenster bestätigen Fenster „User Information“ wird angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „User Information“ Namen und Firmennamen eingeben Schaltfläche „Next >“ klicken Fenster „Choose Destination Location“ wird angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Choose Destination Location“ Mittels Schaltfläche „Browse“...
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Schaltfläche „Next >“ klicken Fenster „Select Program Folder“ wird angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Select Program Folder“ Gewünschten Ordner-Namen eingeben (bereits bestehende Ordner werden angezeigt) Schaltfläche „Next >“ klicken Setup wird durchgeführt, Fenster „Setup Complete“ wird angezeigt Seite „BASICLoad V2.83.2“, Fenster „Setup Complete“...
Fenster „BASICLoad-Setup V2.83.2 (c) FRONIUS ...“ wird angezeigt Fenster „BASICLoad-Setup V2.83.2 (c) FRONIUS ...“ Fenster bestätigen, die Installation ist abgeschlossen RCU 5000i - Aktuelle RCU 5000i-Software lokal auf Ihrem PC abspeichern Software aktua- lisieren WICHTIG! Entsprechende Version der Schweißprogramm-Datenbank beachten!
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Fenster „BASICLoad V2.83.2 (c) FRONIUS Internatio ...“ Während dem Update-Vorgang bleibt das LC-Display der Fernbedienung dunkel. USB-Kabel vom USB-Anschluss (25) der Fernbedienung abstecken Die aktuelle Version der RCU 5000i-Software sowie die Schweißprogramm- Datenbank können im Menüpunkt „Maschinenvoreinstellungen“, Screen „Ver- sion“ überprüft werden: 1.03.47 V3.21.004...
Alphabetische Übersicht der einstellbaren Para- meter Erklärung Einstellbarer Parameter (Anzeige an der Stromquelle) Erklärung, oder Funktion des Parameters Einheit [Einheit des Parameters, z.B.: m/min] Bereich Einstellbereich des Parameters, z.B.: 0,5 - max. Die Angaben „min.“ und „max.“ werden bei Einstellbereichen verwendet, welche je nach Stromquelle, Drahtvorschub, Schweißprogramm, etc.
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Allgemeine Parameteranwahl zur Einstellung, ob Parameter intern oder extern eingegeben werden Einheit Bereich Intern / Extern Anschleichen (Fdc) zur Einstellung, ob Parameter intern oder extern eingegeben werden Einheit [m/min] Bereich SFI / Auto / Aus / 0,5 - max. Anschleichgeschwindigkeit zur Einstellung der Geschwindigkeit beim Draht-Anschleichen (Kennlinien-Pa- rameter) Einheit...
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Einheit Bereich 1 - 500 Comfort Stop Sensitivität (CSS) zur Voreinstellung der Comfort Stop Sensitivität Einheit Bereich Aus / 0,5 - 5 d_boostdown zur Einstellung der linearen Stromabfall-Geschwindigkeit im Anschluss an die Boost-Phase bei CMT-Kennlinien Einheit [A/ms] Bereich 0 - 1000 d_boostup zur Einstellung der linearen Stromanstiegs-Geschwindigkeit zu Beginn der Boost-Phase bei CMT-Kennlinien...
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Bereich 0 - 255 (pro Position) Dokumentation zur Aktivierung / Deaktivierung der Dokumentations-Funktion Einheit Bereich Ein / Aus Dokumentation auf SD-Karte (Speicherkarte) zur Aktivierung / Deaktivierung der Dokumentation auf die Speicherkarte Einheit Bereich Ein / Aus Drahtende-Abschaltung (FCO) zur Voreinstellung, ob die Drahtende-Abschaltung sofort, bei Nahtende oder ob keine Drahtende-Abschaltung erfolgen soll Einheit...
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Einheit [m/min] Bereich min. - max. EN_d_boostdown zur Einstellung der linearen Stromabfall-Geschwindigkeit im Anschluss an die Boost-Phase bei CMT Advanced-Kennlinien Einheit [A/ms] Bereich 0 - 1000 EN_d_boostup zur Einstellung der linearen Stromanstiegs-Geschwindigkeit zu Beginn der Boost-Phase bei CMT Advanced-Kennlinien Einheit [A/ms] Bereich 0 - 1000...
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Bereich 0,08 - 5,00 EN_vd_sc_wait zur Einstellung der Drahtgeschwindigkeit im Anschluss an die Boost-Phase bis zum Eintauchen der Drahtelektrode in das Schmelzbad Einheit [m/min] [ipm] Bereich 0,00 - 80,00 0 - 3.150 Endstrom Ie (I-E) zur Einstellung des Endkrater-Stroms (Endstrom), um a) einen Wärmestau am Schweißende zu verhindern und b) den Endkrater bei Aluminium aufzufüllen Einheit...
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Bereich 0 - 50 Filterzeit-Strömungswächter zur Voreinstellung der Zeit zwischen Ansprechen des Strömungswächters und Ausgabe des Service-Codes „no | H2O“ Einheit Bereich 5 - 25 Firewall IP zur Vergabe von Zugriffsrechten auf eine bestimmte Strom- quelle für alle Rechner in einem lokalen Netzwerk Einheit Bereich 0 - 255 (pro Position)
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Hauptstrom Haupt-Schweißstrom beim WIG-Schweißen Einheit Bereich 3 - max. HotStart Lichtbogenlänge Arc-Length Start - zur Einstellung einer erhöhten Lichtbo- genlänge für den Schweißstart beim MIG/MAG Synergic Schweißen, Standard-Schweißverfahren. Einheit Bereich 0 - 100 HotStart-Pulszyklen zur Einstellung der HotStart-Pulszyklen bei der CMT-Kennlinie C0875 Einheit Bereich -5,0 - + 5,0...
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I_drop_melt Strom-Sollwert zur Kugelbildung am Schweißende bei CMT-Kennlinien Einheit Bereich 3,0 - 500,0 I_ignition Sollwert für den Zündstrom, der bei Schweißstart gesetzt wird (CMT-Kennlinien und CMT / Puls-Kennlinien) Einheit Bereich 5,0 - 500,0 I_p1_ Strom-Sollwert während der Pulsphase bei CMT / Puls- und bei CMT / Puls Advanced-Kennlinien Einheit Bereich...
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Einheit Bereich Ein / Aus / pro Job Jobslope (JSL) definiert die Zeit zwischen dem aktuellen, ausgewählten Job und dem nächst folgenden Einheit Bereich Aus / 0,1 - 9,9 Jobtrigger zur Einstellung der Job Nummer, mit der die Bauteil-Nummer bei Anwahl des betreffenden Jobs erhöht wird.
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Kühlgerät (C-C) zur Voreinstellung, ob ein Kühlgerät aus- oder eingeschaltet oder automatisch betrieben werden soll Einheit Bereich Aus / Ein / Auto Libo-Abrissüberwachung (Arc) zur Voreinstellung, ob die Lichtbogen-Abrissüberwachung ak- tiviert ist oder wie lange der Abriss des Lichtbogens maximal dauern darf.
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Maximale Zeit der Stromüberschreitung (PPU) zur Einstellung, wie lange eine Stromüberschreitung bei einer PushPull-Einheit maximal dauern darf Einheit Bereich Aus / 0,1 - 9,9 Maximaler Haupt-Motorstrom zur Einstellung des maximal erlaubten Motorstoms beim Haupt-Drahtvorschub Einheit Bereich 0,0 - 9,9 Maximaler PPU-Motorstrom zur Einstellung des maximal erlaubten Motorstoms bei einer PushPull-Einheit Einheit Bereich...
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Nahtintervall zur Einstellung, in welchem Schweißnaht-Intervall eine Dokumentation erfol- gen soll Einheit Bereich 1 - 100 Negative_weldstart_cycles Anzahl der negativen Schweißstart-Zyklen Einheit Bereich Norm (SEt) zur Voreinstellung der von der Fernbedienung verwendeten Norm für die Einheiten Einheit Bereich metrisch / Inch / lb / gallon obere Drahtvorschub-Grenze zur Einstellung der oberen Drahtvorschub-Grenze Einheit...
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Einheit Bereich 0 - 500 Pulsfrequency Kennlinien-Parameter bei CMT / Puls Advanced-Kennlinien zur Einstellung der Frequenz des Impuls-Lichtbogens Einheit [Hz] Bereich 1,2 - 500 Pulsfrequenz Kennlinien-Parameter zur Einstellung der Frequenz des Impulslichtbogens Einheit [Hz] Bereich 2 - 1000 Pulskorrektur (dYn) zur Korrektur des Pulsbereiches beim Impuls-Lichtbogen Einheit Bereich...
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Einheit Bereich 0 - max. Schweißstrom Beim Stabelektroden-Schweißen Einheit Bereich 0 - max. slaghammer On_1/Off_0 Funktion zum Entfernen von Schlacke am Ende der Drahtelektrode bei CMT- Kennlinien Einheit Bereich Slope 1 Sl1 (SL) zur Einstellung der Zeit, in der der Startstrom auf den Schweißstrom abgesenkt wird Einheit Bereich...
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Einheit Bereich 0 - max. Spannungs-Sollwert a) Referenz-Spannung für Q-Master-Werte b) Spannungs-Sollwert für den Standard-Lichtbogen bei der Kennlinien-Opti- mierung c) Spannungs-Sollwert für den Betrieb der Stromquelle mit konstanter Schweißspannung im CC/CV-Mode Einheit Bereich min. - max. Sprache zur Voreinstellung der von der Fernbedienung verwendeten Sprache Einheit Bereich Deutsch / English / Francais / Italiano / Espanol / Cesky / Svenska /...
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Bereich 0 - 65535 Stromabfall Pulsende Der Parameter beschreibt den linearen Abfall des Stromes bei Pulsende. Einheit [A/ms] Bereich 0 - 1000 Stromabfall Tau Zeitlicher Übergang von einer linearen Rampe auf den Ablösestrom. Einheit [ms] Bereich 0 - 5 Stromanstieg Der Parameter Stromanstieg bestimmt beim Standard-Lichtbogen, mit wel- cher Geschwindigkeit der Schweißstrom für die Dauer des Kurzschlusses erhöht wird.
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Einheit [ms] Bereich 0,00 -200,02 t_hotstart zur Einstellung der Dauer, wie lange die bei Schweißstart gesetzte Veränderung der Lichtbogenlänge aktiv ist Einheit [ms] Bereich 0,00 - 654,98 t_I_boost zur Einstellung der Dauer der Boost-Phase (wie lange der Strom-Sollwert in der Boost-Phase aktiv ist) Einheit [ms] Bereich...
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tau_Ip1 Nichtlineare Pulsstrom-Anstiegsgeschwindigkeit [ms] bei CMT / Puls Advan- ced-Kennlinien Einheit Bereich tau_Ip2 Nichtlineare Pulsstrom-Abfallgeschwindigkeit [ms] bei CMT / Puls Advanced- Kennlinien Einheit Bereich tau_pulsdown zur Einstellung der nichtlinearen Pulsstrom-Abfallgeschwindigkeit bei CMT / Puls-Kennlinien Einheit [ms] Bereich 0,08 - 5,00 tau_pulsup zur Einstellung der nichtlinearen Pulsstrom-Anstiegsgeschwindigkeit bei CMT / Puls-Kennlinien...
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Einheit Bereich 0 - -20 untere Spannungsgrenze zur Einstellung der unteren Spannungsgrenze in Abhängigkeit vom Sollwert Einheit Bereich 0 - -10 untere Stromgrenze zur Einstellung der unteren Stromgrenze in Abhängigkeit vom Sollwert Einheit Bereich 0 - -100 Vd_ignition zur Einstellung der Drahtgeschwindigkeit vor Schweißbeginn bei CMT-Kennlini- Einheit [m/min] [ipm]...