Handbuchs entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschä- den, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung. Dieses Handbuch darf ohne schriftliche Genehmigung von Rotek weder vollständig noch teilweise in jeglicher Form und mit jeglichen Mitteln elektronischer oder mechanischer Art reproduziert werden.
Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheitshinweise 7. Instandhaltung und Reinigung 1.1. Ausrüstung 7.1. Vorsichtsmaßnahmen 1.2. Risiken durch Strom 7.2. Reinigung 1.3. Risiken durch sich bewegende Teile 7.3. Kontrolle nach der Inbetriebnahme 1.4. Sonstige Risiken 7.4. Wiederkehrende Wartung 1.5. Wartung 7.5. Lagerschmierung 1.6. Entsorgung nach der Benutzungszeit 7.6.
1. Sicherheitshinweise 1.3. Risiken durch sich bewegende Teile Führen Sie niemals Arbeiten an sich bewegenden Teilen Dieser Synchrongenerator ist als Komponente für industrielle Nut- durch. zung bestimmt (als Teil von Maschinen oder Anlagen), und kann deshalb nicht wie Einzelhandelsware behandelt werden. Aus diesem Das Gerät darf niemals mit offenen, entfernten oder gelo- Grund richten sich die Anweisungen in diesem Handbuch vorrangig ckerten Schutzabdeckungen in Betrieb genommen werden.
2. Transport und Lagerung 2.2. Lagerung • Wird das Gerät nicht sofort in Betrieb genommen, muss der Bei einseitig gelagerten Generatoren darf die Sicherungsvorrichtung Stromerzeuger an einem geschützten, sauberen, trockenen des Rotors erst kurz vor der Installation entfernt werden, um ein Abrut- und vibrationsfreien Ort gelagert werden.
3. Spezifikation Beschaltungsvarianten Diese Gerätebauart unterstützt unterschiedliche Beschaltungsvarian- 3.1. Beschreibung ten für andere Verwendungszwecke - siehe 5. Elektrische Installation 3-phasiger Drehstrom Synchrongenerator in Sternschaltung mit Nulleiter für den Dauerbetrieb, je nach Ausführung ein- oder beid- Ausgangsleistung Generator seitig gelagert. Das Gerät ist für eine Wellenumdrehungszahl von Beachten Sie, dass die Ausgangsleistung in kW für 3-phasigen Betrieb 1.500min (für 50Hz) bzw.
4. Mechanische Installation 4.2. Montage Die Montage hat über die Standfußverschraubung zu erfolgen. Eine Die Installation muss von Fachpersonal vorgenommen werden. Man- mechanische Montage ausschliesslich über die Flanschschrauben ist gelnde Installation kann zu Geräteschäden führen (z.B. Lagerschaden nicht gestattet. bei unzureichendem Parallelität). Der Fachbetrieb ist für die Einhaltung Beachten Sie weiters folgende Punkte: der entsprechenden Normen verantwortlich.
4.3.1.3. Direkte Ankupplung 4.3.1.4. Antrieb über Riemenscheibe Die Kupplungsmuffe muss so ausgewählt werden, dass das übertra- Die Rotorachse muss parallel zur Achse der antreibenden Maschine gene Drehmoment, die Anlaufeigenschaften sowie die notwendigen montiert werden, um die Axialkräfte auf die Lager zu minimieren. Über- Sicherheitseigenschaften berücksichtigt werden.
4.3.2. Kupplung 1-seitig gelagerte Modelle Entfernen Sie die Sicherungsvorrichtung des Rotors vor der Installati- on! Achten Sie bei etwaiger Nachjustage darauf, dass der Rotor nicht abrutscht. Überprüfen Sie vor der Montage ob ein seitliches Spiel der Kurbelwelle vorhanden ist. Stromerzeuger auf der gemeinsamen Basis platzieren und Montageschrauben des hin- teren Lagerschildes öffnen.
5. Elektrische Installation Stellen Sie sicher, dass kein Phasenstrom die Nennleistung des Strom- erzeugers übersteigt. Bei Anschluss an ein vorhandenes Verteilersys- 5.1. Kontrolle der Isolation tem, kann eine Neuorganisation des Verteilersystems von Nöten sein, Vor der Inbetriebnahme und in wiederkehrenden Prüfungsintervallen um den Bedingungen zu entsprechen.
5.3. Beschaltungsvarianten Im Auslieferungszustand ist dieses Gerät für 3-phasige Verwendung in Sternschaltung mit Nullleiter ausgeführt. Bei Bedarf stehen auch folgende Beschaltungen zur Verfügung (Beschaltung kann am Klemmfeld geändert werden): STANDARD Sternschaltung mit Nullleiter Schaltbild: Klemmfeld: 3-phasige Verwendung Anschlüsse: U, V, W, N Nennspannung: 400(230)V / 50Hz Wellennennumdrehung: 1.500min Sternschaltung mit Nullleiter...
5.4. Elektronischer Spannungsregler 5.4.2.1. Spannungseinstellung Die Schutzschaltung der elektronischen Spannungsregelung entbindet Generatorspannung nicht über +5% der Nennspannung einstellen! den Monteur nicht von der Pflicht, geeignete Schutzmaßnahmen gegen unerlaubte Betriebsbedingungen des Generators vorzusehen. Über den Regler „VOLT“ kann die Ausgangsspannung des Genera- tors eingestellt werden.
5.5. Notwendige Beschaltung Da dieses Produkt als Teil einer Anlage konzipiert ist, fehlen im Standardlieferumfang einige zum Betrieb notwendige Komponenten. Ohne der korrekten Schutz- konzeptauswahl sowie einem Generator-Überlastschutz darf dieses Gerät nicht in Betrieb genommen werden (siehe auch 5.2.)! Des weiteren empfehlen wir die Integration von einigen Instrumenten um eine etwaige Fehlfunktion des Generators, der Antriebsmaschine oder einer Last rechtzeitig erkennen zu können.
6. Inbetriebnahme 6.4.2. Hoher Anlauf-/Startstrom Elektrische Verbraucher, welche gegen Last anlaufen bzw. eine gro- Generator nur in Betrieb nehmen, wenn die Installation in Übereinstim- ße Masse beschleunigen müssen, benötigen in der Regel einen ho- mung mit den Anweisungen und Hinweisen dieses Handbuchs vorge- hen Start- oder Anlaufstrom.
7. Instandhaltung und Reinigung 7.5. Lagerschmierung Die effektive Lagerlebensdauer wird durch folgende Faktoren be- Regelmäßiges Service und Wartung verlängert die Lebensdauer und einflusst: gewährleistet einen störungsfreien Betrieb. • Lebensdauer des verwendeten Schmierfetts. Das für die Instandhaltung bzw. Reinigung zuständige Personal muss •...
7.9. Wellenlager tauschen STATOR STATOR Abklemmen • Demontage des Rotors siehe 7.6. Erregung Erregung • Ziehen Sie das Lager mit einer geeigneten Abziehvorrichtung Anschluß vorbereiten Diode von AVR von AVR NICHT anschließen! 2-3A von der Welle ab. Abklemmen Antriebsmaschine starten 12V Gleichspannungs- Welle muss sich mit Nenndrehzahl drehen! quelle, ca.
8. Mögliche Fehler und Lösungen Funktioniert der Generator nach der Erstinbetriebnahme nicht normal, muss die Ursache der Fehlfunktion ermittelt werden. Wiederholen bzw. kontrollieren Sie alle Montageanweisungen, welche in Kapitel 4 bis 6 angeführt sind. 8.1. Mechanische Fehler Fehler Symptom Ursache / Maßnahme •...
Etwaige Reparaturen müssen von einer durch ROTEK autorisierte art sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen, Werkstätte bzw. durch ROTEK selbst erfolgen. Jedenfalls ist vor ei- grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien ner Garantieleistung durch eine Fremdfirma das schriftliche Einver- entspricht.
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Rotek Handels GmbH Handelsstraße 4 2201 Hagenbrunn Österreich T: +43 (2246) 20791-0 F: +43 (2246) 20791-50 http://www.rotek.at...