Medizinische Kontraindikationen
Medizinische Kontraindikationen für die
Verwendung von Hörgeräten:
Hörverlust liegt nicht im Anpassungsbereich
•
des Hörgeräts (d. h. Verstärkung,
Frequenzgang)
Deformität des Ohres (d. h. verschlossener
•
Gehörgang, fehlende Ohrmuschel)
Neuraler Hörverlust (d. h. retrocochleäre
•
Pathologien wie fehlender / nicht
funktionsfähiger Hörnerv)
Vorgesehene Kundengruppe
Dieses Gerät ist für Personen ab 8 Jahren
vorgesehen, für die dieses Produkt klinisch
indiziert ist.
Klinischer Nutzen:
Verbesserung des Sprachverstehens.
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Nebenwirkungen:
Physiologische Nebenwirkungen von Hörgeräten wie
Tinnitus, Schwindel, Cerumenbildung, zu viel Druck,
Schwitzen oder Feuchtigkeit, Blasen, Juckreiz und/
oder Ausschlag, Gefühl von verstopften Ohren oder
Völlegefühl und deren Folgen wie Kopf- und/oder
Ohrenschmerzen können von Ihrem Hörakustiker
behoben oder reduziert werden.
Herkömmliche Hörsysteme können Kunden
höheren Geräuschpegeln aussetzen, was zu
einer Verschiebung der Schwellenwerte im durch
Gehörtrauma betroffenen Frequenzbereich führen
kann.
Die Hauptkriterien für die Überweisung eines
Kunden an einen Arzt oder anderen Spezialisten zur
medizinischen Einschätzung und/oder Behandlung
lauten wie folgt:
Sichtbare kongenitale oder traumatische
•
Deformation des Ohrs;
Akuter Ausfluss aus dem Ohr in den
•
vorangegangenen 90 Tagen;
Plötzlicher oder schnell voranschreitender
•
Hörverlust auf einem oder beiden Ohren
innerhalb der vorangegangenen 90 Tage;
Akuter oder chronischer Schwindel;
•
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