Tab. 3: Zulässige Temperierflüssigkeiten für Integral XT FC
Chemische Charak-
Bezeichnung
terisierung
Monoethylenglykol-
Kryo 30
1
Wasser-Mischung
4.5
Anforderungen an das Kühlwasser
Anforderungen
34 / 171
Zur Beachtung bei der Verwendung von Kryo 30:
An der unteren Grenze des Temperaturbereichs der Temperier-
flüssigkeit ist durch die steigende Viskosität mit einer Ver-
schlechterung der Temperiereigenschaften zu rechnen. Nutzen
Sie deshalb diesen Temperaturbereich nur bei Bedarf ganz aus.
Der Wasseranteil sinkt bei längerem Arbeiten mit höheren
Temperaturen und die Mischung wird brennbar (Flammpunkt
119 °C). Überprüfen Sie das Mischungsverhältnis mittels einer
Dichtespindel.
Arbeitstempera-
Viskosität (kin) in
turbereich in °C
mm²/s bei 20 °C
-30 – 90
4
Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant:
wassergekühlte Geräte
n
HINWEIS!
Kältekreislauf wird durch Korrosion undicht
Geräteschaden
Kein korrosives Kühlwasser verwenden.
An das Kühlwasser werden bestimmte Anforderungen bezüglich seiner
Reinheit gestellt. Entsprechend der Verunreinigung im Kühlwasser muss
ein geeignetes Verfahren zur Aufbereitung und Pflege des Wassers zur
Anwendung kommen. Der Verflüssiger und der gesamte Kühlwasserkreis-
lauf können durch nicht geeignetes Kühlwasser verstopfen, beschädigt und
undicht werden. Umfangreiche Folgeschäden am gesamten Kältekreislauf
und am Kühlwasserkreis können entstehen.
Freies Chlor, zum Beispiel aus Desinfektionsmitteln, und chloridhaltiges
n
Wasser führen im Kühlwasserkreislauf zu Lochkorrosion.
Destilliertes, entionisiertes oder VE-Wasser sind aufgrund ihrer Reakti-
n
onsfreudigkeit ungeeignet und führen zu Korrosion im Kühlwasserkreis-
lauf.
Meerwasser ist aufgrund seiner korrosiven Eigenschaften ungeeignet
n
und führt zu Korrosion im Kühlwasserkreislauf.
Eisenhaltiges Wasser sowie Eisenpartikel führen im Kühlwasserkreislauf
n
zu Korrosion.
Integral Prozessthermostate mit Durchflussregler
Viskosität (kin) in
Flammpunkt
mm²/s bei Tempe-
in °C
ratur
50 bei -25 °C
119
V5