Abb. 6: Hydraulikschema Integral IN 1850
MID 20
Externer Hydraulikkreislauf
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Im Störungsfall können große Mengen an Temperierflüssigkeit aus dem
externen Kreislauf in das Gerät zurückströmen. Um das Gerät nicht zu
überfluten, verfügt der Ausdehnungsbehälter über ein Überlaufrohr.
Im Aufheizbereich arbeitet die Pumpe bis zur kinematischen Viskosität von
200 mm²/s. Im Regelbetrieb sollten 50 mm²/s nicht überschritten werden.
Unter 30 mm²/s ist die Temperaturregelung optimal.
Der Hydraulikkreislauf im Gerät besteht aus den folgenden Komponenten:
Rohrleitungssystem
n
Ausdehnungsbehälter (nicht durchströmt)
n
Pumpe
n
Bypass
n
Heizung
n
Verdampfer
n
Volumenstrommesser
n
Regelventil
n
Drosselstelle (Position A, ist nur bei Geräten der MID 20 Variante
n
verbaut)
Die externe Applikation wird mit Schläuchen an die Anschlussstutzen des
Temperierkreises des Integral Flow Control angeschlossen.
An den Integral Geräten können nur externe Applikationen mit geschlos-
senen Temperierkreisläufen verwendet werden. Das direkte Temperieren von
offen Bädern ist nicht möglich.
Überschreitet das externe Temperiervolumen das Ausdehnungsvolumen im
Integral, muss ein Zurückfließen von Temperierflüssigkeit, von höher ste-
henden Verbrauchern im Störfall oder bei ungewollter Belüftung, mit einer
Rücklaufsicherung verhindert werden.
Der externe Hydraulikkreislauf besteht aus den folgenden Komponenten:
Schläuche
n
externe Applikation
n
gegebenenfalls Absperrventile
n
Integral Prozessthermostate mit Durchflussregler
V5