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Vor dem Abpumpen von kondensierbaren Dämpfen sollte die Pumpe
Betriebstemperatur haben. Wenn ein Gasballast vorhanden ist, sollte
dieser geöffnet werden. Die Betriebstemperatur ist ca. 30 min. nach
dem Start der Pumpe erreicht. In dieser Warmlaufphase sollte die
Pumpe vom Prozess getrennt sein, z.B. durch ein Ventil in der
Ansaugleitung.
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Die betriebswarme Pumpe von außen nicht mit Wasser reinigen, es
besteht die Gefahr eines Crashs durch Schockkühlung.
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Werden kondensierbare Dämpfe von der Pumpe gefördert, sollte sie
vor dem Abschalten ca. 15 min. mit einem Inertgas oder Luft (abhän-
gig von der jeweiligen Anwendung) gespült werden. Dieser Vorgang
sollte auch vor einer Reinigung des Schöpfraumes durchgeführt wer-
den.
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Zum außer Betrieb nehmen die Pumpe mindestens 30 min trocken
laufen lassen. Die Pumpe vom Netz trennen. Trockenmittel in den
Auspuffflansch und den Ansaug flansch legen und die Flansche mit
Folie verschließen.
Bei längerer Lagerung der Pumpe das Öl ablassen. Die Pumpe luft-
dicht in PE-Folie einpacken.
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Unsachgemäße Wartung oder Reparatur kann Einfluss auf die Lebens-
dauer und Leistungsfähigkeit der Pumpe haben und führt zum Verlust
von Gewährleistungsansprüchen.
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Der maximale Kühlwasserdruck darf 7 bar nicht überschreiten. Es
besteht die Gefahr von Undichtigkeiten.
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Die Pumpe darf nur bei Umgebungstemperaturen zwischen 10 und 40
oder 50 °C betrieben werden. Die von der Pumpe erzeugte Wärme-
strahlung muss in ausreichendem Maße abgeführt werden. Wenn, aus
welchen Gründen auch immer, die Pumpe bei höheren Umgebungs-
tempera turen betrieben werden muss, dann gelten verringerte maxi-
male Differenzdrücke. Lassen Sie sich hierzu von Leybold beraten.
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Zur Vermeidung von Vibrationsübertragungen von der RUVAC auf wei-
tere angeschlossene Anlagenkomponenten empfehlen wir das Anbrin-
gen von Wellschläuchen bzw. Kompensatoren auf Ansaug- und
Auslassseite.
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Die RUVAC WH/WHU nicht mit Vorvakuumpumpen verwenden, deren
Enddruck über 10 mbar liegt. Dies verhindert überhöhte Temperaturen
im Leerlaufbetrieb der RUVAC.
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Eintrag von Partikeln und Flüssigkeiten sind unbedingt zu vermeiden.
Druckangaben in bar oder mbar sind Absolutdrücke, außer es wird ausdrück-
lich anders erwähnt (z.B. bar(g))
Sicherheitshinweise
130001398_001_C0 - 09/2016 - © Leybold
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