Rücklaufdüsengestänge DG 75
Funktionsbeschreibung
Vorspülen
Das von der Brennerpumpe geförderte
Öl tritt über den Anschlußbock (Pos.1)
in das Vorlaufrohr (Pos. 2) ein. Von hier
aus strömt es durch das Vorlaufrohr
zum Verschlußkegel des Regulierkol-
bens (Pos. 4), welcher durch eine zylin-
drische Druckfeder (Pos. 5) ständig
gegen den Düsenkopf (Pos. 7) gedrückt
wird und dadurch den Vorlauf geschlos-
sen hält. Gleichzeitig wird mittels einer
Feder (Pos. 6) ein Druck auf die Schub-
stange (Pos. 8) ausgeübt, welcher die
Ventilnadel (Pos. 12) gegen die Rück-
lauföffnung des Düsenkopfes (Pos. 7)
drückt und diesen ebenfalls geschlos-
sen hält.
In diesem Zustand kann das Öl nur über
die freigegebene Spülöffnung (Pos. 13)
in das Rücklaufrohr (Pos. 9) gelangen
und strömt zum Gas-Luft-Abscheider
bzw. Tank zurück. Damit ist ein ein-
wandfreier Spülvorgang bis zur Düse
gewährleistet.
Betriebsfunktion
Nach Ablauf der Luftvorspülzeit und bei
Schweröl nach Erreichen der erforderli-
chen Öltemperatur ca. 120- 140°C wird
mittels eines Elektromagneten über
einen Hebel (Pos. 10) ein Zug auf die
Schubstange (Pos. 8) ausgeübt. Da die
Ventilnadel und der Regulierkolben mit-
einander in Verbindung stehen, werden
Vor- und Rücklauf gemeinsam geöffnet
und damit der Weg des Öls durch die
Bohrung des Düsenkopfes zur Düse
freigegeben. Gleichzeitig schließt der
Regulierkolben (Pos. 4) die Spülöffnung
(Pos. 13) zum Rücklaufrohr. Das Öl
wird durch diesen Vorgang zwangs-
weise zur Düse geleitet, wobei eine Teil-
menge über die Rücklaufbohrung der
Düse (Pos. 11) durch das Düsenge-
stänge zurückströmt. Die Rücklauf-
menge wird druckabhängig mit einem
Leistungsdruckregulierventil entspre-
chend der benötigten Leistung geregelt.
Bei Abschalten des Brenners wird die
federbelastete Ventilnadel (Pos. 12)
und der Regulierkolben entspannt und
Vor- und Rücklauf zur Düse abgesperrt.
Zum Einstellen des Übertragungshe-
bels (Pos. 10) muß der Hubmagnet
(Pos. 14) spannungslos sein. Ebenfalls
ist darauf zu achten, daß keine mecha-
nischen Spannungen auftreten. Den
Anker (Pos. 15) bis zum Anschlag her-
ausziehen, die Kontermutter (Pos. 16)
lösen und den Anker (Pos. 15) drehen.
Im spannungslosen Zustand des Hub-
magneten muß ein spürbares Spiel im
Übertragungsgestänge vorhanden sein.
Der Hubmagnet muß bei der elektri-
schen Betätigung hörbar gegen den
mechanischen Anschlag fahren. Die
Ventilnadel (Pos. 12) muß den gesam-
ten Weg von 4 mm betätigt werden.
Kontermutter (Pos. 16) anziehen.
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