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Ölanschluß
Heizölversorgung
Ölanschluß
Die Installation einer Feuerungsanlage
muß nach umfangreichen Vorschriften
und Richtlinien ausgeführt werden. So
müssen bei einem Ölbrenner die Vor-
schriften und Richtlinien für die Installa-
tion einer Ölfeuerungsanlage (DIN
4787, DIN 51603 Teil 1 + 2, TRD 411)
beachtet werden. So finden Sie in der
DIN 4736 Teil 1 + 2 sicherheitstechni-
sche Festlegungen über Ölversor-
gungsanlagen für Ölbrenner, in der DIN
4755 (Ölfeuerungen in Heizungsanla-
gen, sicherheitstechnische Anforderun-
gen), sicherheitstechnische Richtlinien
für Ölfeuerungen an Dampfkesseln.
Es ist Pflicht des Installateurs, sich mit
den Vorschriften der Gas- und Ölfeue-
rungsanlagen vertraut zu machen.
Heizölversorgung
Für die Ölversorgung der Feuerungsan-
lage stehen komplette Ölförderbaugrup-
pen zur Auswahl. Das Heizölaggregat
kann bestehen aus: Kugel-Absperr-
hahn, Saugfilter, Manometer, Pumpe
mit Kupplung und Drehstrommotor. Alle
Aggregate sind komplett anschlußfertig
und schwingungsdämpfend auf einer
Ölauffangwanne montiert. Ölversor-
gungsleitungen sind nach den techni-
schen Instruktionsblättern zu
bestimmen und nach Vorschrift zu ver-
legen. Als Gesamt-Rohrleitungslänge
werden die Längen aller waagrechten
und senkrechten Rohrleitungen und
Bögen bezeichnet.
Der maximal zulässige Unterdruck am
Sauganschluß der Pumpe darf -0,6 bar
betragen.
Bei höherem Unterdruck erfolgen Gas-
ausscheidungen. Die Folge ist eine
ungleichmäßige Förderung und
Beschädigung der Pumpe.
Alle Anschlüsse müssen dichtend mon-
tiert werden. Dichtringe aus Kupfer, Alu-
minium oder Kunstoff verwenden. Auf
keinen Fall darf Hanf oder ähnliches
Material verwendet werden. Die Rohr-
leitungen vor dem Anschließen an die
Pumpe von jeglichem Schmutz reini-
gen.
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Ringleitungsbetrieb
Werden mehrere Brenner und mehrere
Lagerbehälter in einer Anlage installiert,
oder ist die Entfernung zwischen Bren-
ner und Lagerbehälter sehr groß, so
sind Brenner durch ein Ringleitungssy-
stem mit Gas- Luft-Abscheider zu ver-
sorgen.
Beachte: Im Falle von Zulaufdruck darf
am Sauganschluß der Pumpe kein grö-
ßerer Druck als 5 bar herrschen.
Alle Leitungen sind fest zu verlegen,
öldicht zu verschweißen bzw. mit öldich-
ten Verschraubungen bzw. Flanschen
zu verbinden.
Biegsame Schlauchleitungen sind nur
als Verbindung zwischen fester Leitung
und Brenner zugelassen.
Die Schläuche müssen fachgerecht
(hängend) geführt werden und dürfen
nicht knicken.
Bei Einbau der Schlauchleitungen ist
darauf zu achten, daß diese verwin-
dungsfrei montiert werden. Sie dürfen
weder bei der Montage noch bei späte-
ren Bewegungen eine Torsionsspan-
nung erhalten.
Öldruckpumpe füllen
Vor der Erstinbetriebnahme ist die
Öldruckpumpe und die Ölversorgungs-
leitung mit Öl zu füllen. Damit wird ein
Trockenlaufen und das „Anfressen" der
Pumpe vermieden.
Ölfilter
Es wird empfohlen, direkt vor der
Pumpe einen Filter einzubauen.
Schmutzteile im Öl oder durch die
Installation bedingte Verunreinigungen
werden von der Pumpe ferngehalten.
Bei Montage eines Heizölaggregates ist
der Ölfilter schon angebaut.
Inbetriebnahme der Ölpumpe
- Alle Absperrventile müssen offen sein
- Überprüfen der Drehrichtung der
Pumpe
- Das Sicherheits-Überströmventil in der
Pumpe ist voreingestellt (40 bar) und
darf nur vom Fachpersonal verstellt
werden.
Druckzerstäubung
Der Öldurchsatz der Düse und damit
die Brennerleistung wird durch ein Ölre-
gelventil im Rücklauf, das mit einem
Stellmotor gekoppelt ist, gesteuert.
Die Öldurchsätze bzw. Ölrücklaufdrücke
nach dem Düsengestänge sind entspre-
chend der jeweils gültigen Düsenkennli-
nie einzustellen.
Ein Schließen des Ölregelventils
erhöht, ein Öffnen verringert den
Öldurchsatz der Düse.
Der Öldruck vor Düsengestänge soll 28
bis 30 bar betragen. Er wird je nach
Ausführung entweder an der Heizöl-
pumpenstation oder am Ölblock des
Brenners eingestellt.
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Diese Anleitung auch für:

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