Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Bei Fragen zur Technischen Dokumentation (z. B. Anregungen, Korrekturen) senden Sie bitte eine E-Mail an folgende Adresse: (mailto:docu.motioncontrol@siemens.com) My Documentation Manager (MDM) Unter folgendem Link finden Sie Informationen, um auf Basis der Siemens Inhalte eine OEM-spezifische Maschinen-Dokumentation individuell zusammenzustellen: MDM (www.siemens.com/mdm)
Detailinformationen zu allen Typen des Produkts und kann auch nicht jeden denkbaren Fall der Aufstellung, des Betriebes und der Instandhaltung berücksichtigen. Technical Support Landesspezifische Telefonnummern für technische Beratung finden Sie im Internet unter "Kontakt" (www.siemens.com/automation/service&support). EG-Konformitätserklärung Die EG-Konformitätserklärung zur EMV-Richtlinie finden Sie im Internet (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10805517/134200).
Industrial Security ........................16 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems)............ 17 Einleitung .............................. 19 Übersicht über die Handbücher für SINUMERIK 840D sl ............19 Konfiguration SINUMERIK 840D sl ..................20 Vorgehen bei der Erstinbetriebnahme ..................22 Voraussetzungen für die Inbetriebnahme ....................25 Allgemeine Voraussetzungen ....................
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Inhaltsverzeichnis 5.2.7 NX in Hardware-Konfiguration einfügen ................60 5.2.8 Hardware-Konfiguration beenden und in PLC laden ............. 63 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) ................. 65 5.3.1 Voraussetzungen für eine PROFINET-Projektierung ............65 5.3.2 Beispielkonfiguration ......................67 5.3.3 PLC in Betrieb nehmen ......................68 5.3.4 PROFIsafe projektieren ......................
Grundlegende Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr durch unter Spannung stehende Teile und andere Energiequellen Beim Berühren unter Spannung stehender Teile erleiden Sie Tod oder schwere Verletzungen. • Arbeiten Sie an elektrischen Geräten nur, wenn Sie dafür qualifiziert sind. • Halten Sie bei allen Arbeiten die landesspezifischen Sicherheitsregeln ein. Generell gelten sechs Schritte zum Herstellen von Sicherheit: 1.
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Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Berührung unter Spannung stehender Teile bei beschädigten Geräten Unsachgemäße Behandlung von Geräten kann zu deren Beschädigung führen. Bei beschädigten Geräten können gefährliche Spannungen am Gehäuse oder an freiliegenden Bauteilen anliegen, die bei Berührung zu schweren Verletzungen oder Tod führen können.
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Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch unerwartete Bewegung von Maschinen beim Einsatz mobiler Funkgeräte oder Mobiltelefone Bei Einsatz von mobilen Funkgeräten oder Mobiltelefonen mit einer Sendeleistung > 1 W näher als ca. 2 m an den Komponenten können Funktionsstörungen der Geräte auftreten, die Einfluss auf die funktionale Sicherheit von Maschinen haben und somit Menschen gefährden oder Sachschäden verursachen können.
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Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Fehlfunktionen der Maschine infolge fehlerhafter oder veränderter Parametrierung Durch fehlerhafte oder veränderte Parametrierung können Fehlfunktionen an Maschinen auftreten, die zu Körperverletzungen oder Tod führen können. • Schützen Sie die Parametrierungen vor unbefugtem Zugriff. •...
Grundlegende Sicherheitshinweise 1.2 Umgang mit Elektrostatisch gefährdeten Bauelementen (EGB) Umgang mit Elektrostatisch gefährdeten Bauelementen (EGB) Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB) sind Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte, die durch elektrostatische Felder oder elektrostatische Entladungen beschädigt werden können. ACHTUNG Schädigung durch elektrische Felder oder elektrostatische Entladung Elektrische Felder oder elektrostatische Entladung können Funktionsstörungen durch geschädigte Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte verursachen.
Siemens empfiehlt, sich unbedingt regelmäßig über Produkt- Updates zu informieren. Für den sicheren Betrieb von Produkten und Lösungen von Siemens ist es erforderlich, geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Zellenschutzkonzept) zu ergreifen und jede Komponente in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu integrieren, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
Grundlegende Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Die Komponenten für Steuerung und Antrieb eines Antriebssystems sind für den industriellen und gewerblichen Einsatz in Industrienetzen zugelassen. Der Einsatz in öffentlichen Netzen erfordert eine andere Projektierung und/oder zusätzliche Maßnahmen. Der Betrieb dieser Komponenten ist nur in geschlossenen Gehäusen oder in übergeordneten Schaltschränken mit geschlossenen Schutzabdeckungen unter Anwendung sämtlicher Schutzeinrichtungen zulässig.
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Grundlegende Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) 3. Gefährliche Berührspannungen z. B. durch – Bauelementeversagen – Influenz bei elektrostatischen Aufladungen – Induktion von Spannungen bei bewegten Motoren – Betrieb und/oder Umgebungsbedingungen außerhalb der Spezifikation – Betauung/leitfähige Verschmutzung – Fremdeinwirkungen/Beschädigungen 4.
Einleitung Übersicht über die Handbücher für SINUMERIK 840D sl Schritte bei der Inbetriebnahme von SINUMERIK 840D sl Die Inbetriebnahme einer SINUMERIK 840D sl verläuft grob in zwei Schritten: Bild 2-1 Ablauf bei der Inbetriebnahme Schritt 1: Inbetriebnahme von NC, PLC, Antrieb ●...
Konfiguration NCU 7x0.3 PN mit SINAMICS S120 Booksize Folgendes Bild veranschaulicht beispielhaft eine Konfiguration einer NCU 7x0.3 PN mit SINAMICS S120 Booksize: Bild 2-2 Beispiel: SINUMERIK 840D sl mit SINAMICS S120 Booksize Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Folgendes Bild zeigt eine typische Konfiguration von NCU 710.3 PN mit SINAMICS S120 Combi: Bild 2-3 Beispiel: SINUMERIK 840D sl mit SINAMICS S120 Combi Hinweis SINAMICS S120 Combi Die Konfiguration mit SINAMICS S120 Combi ist ausschließlich an einer NCU 710.3 PN zulässig.
Einleitung 2.3 Vorgehen bei der Erstinbetriebnahme Vorgehen bei der Erstinbetriebnahme Anlage prüfen Die mechanische und elektrische Montage der Anlage muss abgeschlossen sein. Für den Beginn der Inbetriebnahme ist Folgendes wichtig: ● Die Steuerung mit ihren Komponenten läuft fehlerfrei hoch. ● Beim Aufbau der Anlage wurden die EMV-Richtlinien eingehalten. Varianten beim Ablauf der Inbetriebnahme Bei der Erstinbetriebnahme werden folgende Abhängigkeiten zur CNC-Software auf der CompactFlash Card betrachtet:...
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Einleitung 2.3 Vorgehen bei der Erstinbetriebnahme Neuinstallation der CNC-Software Inbetriebnahmeschritte Verweis auf Kapitel ① → Neuinstallation/Hochrüsten (Seite 333) CNC-Software auf die CompactFlash Card installieren über eines der folgenden Medien: • Bootfähiges USB-FlashDrive • WinSCP auf PC/PG • VNC-Viewer auf PC/PG ②...
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Einleitung 2.3 Vorgehen bei der Erstinbetriebnahme Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme Allgemeine Voraussetzungen Voraussetzungen der beteiligten Komponenten Die Gesamtanlage ist mechanisch und elektrisch angeschlossen und nach folgenden Punkten auf Fehlerfreiheit geprüft: ● Beim Aufbau der Komponenten werden alle EGB–Maßnahmen eingehalten. ● Alle Schrauben sind mit ihrem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen. ●...
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.2 Voraussetzungen Software/Hardware Voraussetzungen Software/Hardware Voraussetzungen für die Inbetriebnahme Zur Inbetriebnahme SINUMERIK 840D sl sind folgende Voraussetzungen notwendig: ● Voraussetzungen Hardware – NCU 73x0.3 PN mit TCU – CompactFlash Card – Doppellüfter-/Batterie-Modul für NCU Hinweis Entsorgen Sie verbrauchte Batterien über die speziell dafür eingerichteten Sammelstellen vor Ort, damit sie ordnungsgemäß...
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.3 Lage der Schnittstellen Lage der Schnittstellen Schnittstellen an der NCU Die NCU verfügt über folgende Schnittstellen: X100 ... X105 DRIVE-CLiQ für SINAMICS-Antriebskomponenten X124 +24 V DC externe Stromversorgung X125, X135 nur bei der Inbetriebnahme und für Servicezwecke X120 Industrial Ethernet für den Anschluss an ein Anlagennetz...
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.4 Einschalten und Hochlauf Einschalten und Hochlauf 3.4.1 NCK- und PLC-Urlöschen Drehschalter SVC/NCK und PLC Die NCU verfügt über zwei Drehschalter im unteren Bereich der Frontseite: NCK-Inbetriebnahmeschalter PLC-Betriebsartenschalter Die Einstellungen am Schalter SVC/NCK haben folgende Bedeutung: Schalterstellung Betriebsart der NC normaler Hochlauf NC...
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Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.4 Einschalten und Hochlauf Erst-Inbetriebnahme Um einen definierten Ausgangszustand des Gesamtsystems zu erreichen, muss bei der Erst-Inbetriebnahme der NCU, ein NC-Urlöschen und PLC-Urlöschen durchgeführt werden. Hinweis In folgenden Fällen muss ein PLC-Urlöschen zwingend durchgeführt werden: • Erst-Inbetriebnahme •...
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.4 Einschalten und Hochlauf Ergebnis Die NCU ist jetzt urgelöscht und befindet sich in folgendem Zustand: ● NC – Die Anwenderdaten sind gelöscht. – Die Systemdaten sind initialisiert. – Die Standardmaschinendaten sind geladen ● PLC Durch das Urlöschen wird die PLC in einen definierten Ausgangszustand versetzt: –...
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Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.4 Einschalten und Hochlauf Die NCU befindet sich nach dem fehlerfreien Hochlauf in folgendem Zustand: ● Der statische Speicher der NCU ist gelöscht. ● Die Maschinendaten sind mit Standardwerten vorbesetzt. ● Der NCK befindet sich im zyklischen Betrieb. Alternativen Ein PLC-Urlöschen kann mit und ohne Power On-Reset durchgeführt werden.
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Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.4 Einschalten und Hochlauf PLC-Urlöschen mit Power On-Reset Führen Sie zum PLC-Urlöschen mit Power On-Reset folgende Handlungsschritte aus: 1. Drehen Sie den PLC-Betriebsartenschalter an der Frontseite der NCU auf Stellung "3" (MRES). 2. Lösen Sie einen Power On-Reset durch Aus/Einschalten der Steuerung oder durch Drücken des Reset-Tasters auf der Frontseite der NCU aus.
Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.5 Zugriffsstufen Zugriffsstufen Zugriff auf Funktionen und Maschinendaten Das Zugriffskonzept regelt den Zugriff auf Funktionen und Datenbereiche. Es gibt die Zugriffsstufen 0 bis 7, wobei 0 die höchste und 7 die niedrigste Stufe darstellt. Die Zugriffsstufen 0 bis 3 sind über Kennwort und 4 bis 7 über Schlüsselschalter verriegelt. Zugriffsstufe Verriegelt durch Bereich...
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Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 3.5 Zugriffsstufen Kennwort setzen Um die Zugriffsstufe zu wechseln, wählen Sie den Bedienbereich "Inbetriebnahme": 1. Drücken Sie den Softkey "Kennwort". 2. Drücken Sie den Softkey "Kennwort setzen", um folgenden Dialog zu öffnen: Bild 3-2 Kennwort setzen 3.
Lizenzierung SINUMERIK License Key Grundsätzliches zu License Keys Wird für ein Produkt eine Lizenz benötigt, erhält man mit dem Erwerb der Lizenz ein CoL als Nachweis für das Recht dieses Produkt zu nutzen und einen entsprechenden License Key als den "technischen Repräsentanten" dieser Lizenz. In Verbindung mit Softwareprodukten muss der License Key üblicherweise auf der Hardware vorliegen, auf welcher das Softwareprodukt abläuft.
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Lizenzierung 4.1 SINUMERIK License Key CompactFlash Card als Ersatzteil Wird die CompactFlash Card einer SINUMERIK Steuerung z. B. bei einem Hardware-Defekt getauscht, verliert der License Key seine Gültigkeit, die Anlage ist nicht mehr betriebsbereit. Kontaktieren Sie bei einem Hardware-Defekt der CompactFlash Card den "Technical Support".
Im Rahmen dieser Zuordnung wird aus den Lizenznummern der Systemsoftware und der Optionen sowie der Hardware-Seriennummer ein License Key generiert. Hierbei wird über das Internet auf eine von Siemens administrierte Lizenzdatenbank zugegriffen. Abschließend werden die Lizenzinformationen einschließlich License Key auf die Hardware übertragen.
Lizenzdatenbank heraus angezeigt. Hinweis Zugangsdaten erhalten Die Zugangsdaten für das Kunden-Login erhalten Sie über die Siemens Industry Mall unter der jeweilig gewählten Region mit: "> Registrieren" (oben). Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Lizenzierung 4.4 So führen Sie die Zuordnung aus So führen Sie die Zuordnung aus Zuordnung einer Lizenz zur Hardware 1. Ermitteln Sie die Hardware-Seriennummer und die Bezeichnung des Produkts ("Typ der Hardware") an der Bedienoberfläche über den Lizenzierungs-Dialog: Bedienbereich Inbetriebnahme > Menüfortschalt-Taste > Lizenzen > Übersicht Hinweis Vergewissern Sie sich, dass die angezeigte Hardware-Seriennummer auch wirklich diejenige ist, auf die Sie die Zuordnung vornehmen wollen.
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Lizenzierung 4.4 So führen Sie die Zuordnung aus License Key anzeigen und per E-Mail senden Zum Archivieren oder für die Unterlagen der zugehörigen Maschine, können Sie sich zusätzlich einen License-Report mit der Zusammenstellung aller zugeordneten Lizenzen zusenden. Folgen Sie den Anweisungen im Web License Manager unter "License Key anzeigen".
Lizenzierung 4.5 Wichtige Begriffe zur Lizenzierung Wichtige Begriffe zur Lizenzierung Produkt Ein Produkt ist im Rahmen des Lizenzmanagements von SINUMERIK → Softwareprodukten durch folgende Daten gekennzeichnet: ● Produktbezeichnung ● Artikelnummer ● → Lizenznummer Softwareprodukt Als Softwareprodukt wird allgemein ein Produkt bezeichnet, das auf einer → Hardware zur Bearbeitung von Daten installiert wird.
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Lizenzierung 4.5 Wichtige Begriffe zur Lizenzierung Hardware-Seriennummer Die Hardware-Seriennummer ist unveränderlicher Bestandteil der → CompactFlash Card. Über sie wird eine Steuerung eindeutig identifiziert. Die Hardware-Seriennummer kann ermittelt werden über: ● → Certificate of License ● Bedienoberfläche ● Aufdruck auf der → CompactFlash Card Lizenz Eine Lizenz wird als Recht zur Nutzung eines →...
Inbetriebnahme PLC PG/PC mit PLC verbinden 5.1.1 Kommunikationsverbindung aufbauen Einleitung Der SIMATIC-Manager ist eine grafische Bedienoberfläche zur Online/Offline-Bearbeitung von S7-Objekten (Projekte, Anwenderprogramme, Bausteine, Hardware-Stationen und Tools). Mit dem SIMATIC-Manager führen Sie folgende Aktionen durch: ● Projekte und Bibliotheken verwalten ● STEP 7-Tools aufrufen ●...
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Inbetriebnahme PLC 5.1 PG/PC mit PLC verbinden Vorgehensweise: 1. Wählen Sie über den Menübefehl: "Extras" → "PG/PC-Schnittstelle einstellen..." 2. Suchen Sie unter der Registerkarte "Zugriffsweg" im Auswahlfeld "Benutzte Schnittstellenparametrierung" die benutzte Schnittstelle z. B.: "TCP/IP → Realtek RTL8139/810x F…" 3. Bestätigen Sie die Parametrierung mit "OK". Hinweis Die Parametrierung der PG/PC-Schnittstelle kann jederzeit vom SIMATIC-Manager aus vorgenommen oder verändert werden.
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 5.2.1 Übersicht SIMATIC S7-Projekt Handlungsschritte Zur grundlegenden Inbetriebnahme der PLC, der Ethernet- und PROFIBUS-Kommunikation sowie der Eingangs-/Ausgangsdatenbereiche der NC ist die Erstellung eines SIMATIC S7- Projekt notwendig. Dazu führen Sie folgende Handlungsschritte durch: ●...
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Bedienfolge Sie haben den SIMATIC-Manager gestartet. 1. Wählen Sie zum Anlegen eines neuen Projekts im SIMATIC-Manager den Menübefehl "Datei" → "Neu". 2. Tragen Sie die Projektdaten ein: – Name (zum Beispiel: SINU_840Dsl) – Ablageort (Pfad) –...
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Bedienfolge Vorgehensweise: 1. Wählen Sie über das Kontextmenü (rechte Maustaste) "Neues Objekt einfügen" > "SIMATIC 300-Station". 2. Doppelklicken Sie das Symbol <SIMATIC 300>. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 3. Doppelklicken Sie das Symbol <Hardware>. Die HW-Konfig zum Einbringen der erforderlichen Hardware ist gestartet. 4. Wählen Sie im Menü "Ansicht" > "Katalog". Der Katalog mit den Baugruppen wird aufgeblendet. ① Stationsfenster ② Detailansicht ③...
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) SINUMERIK NCU einfügen Mit der nachfolgend beschriebenen Bedienfolge fügen Sie als Beispiel eine NCU 720.3 PN ein: 1. Wählen Sie "Ansicht" > "Katalog". 2. Suchen Sie im Katalog unter "SIMATIC 300" → "SINUMERIK" → "840D sl" > "NCU 720.3 PN"...
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 5.2.3 Netzwerk-Schnittstellen konfigurieren Einleitung Sie konfigurieren folgende Netzwerkschnittstellen im STEP 7 Projekt, über die Sie die NCU erreichen möchten: ● Integrierten PROFIBUS ● PROFIBUS DP (nur bei Maschinensteuertafel für PROFIBUS) ● Ethernet Beim Anlegen eines neuen Projektes über den Katalog wird die Konfiguration der PROFIBUS-Schnittstelle automatisch aufgerufen.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 4. Die Baugruppe NCU mit SINAMICS S120 wird in die HW-Konfig eingefügt. Hinweis Mit der Taste <F4> und bestätigen der Frage zur "Neuanordnung" können Sie die Darstellung im Stationsfenster übersichtlicher anordnen. 5. Bestätigen Sie mit "OK". Als nächsten Schritt bestimmen Sie die Eigenschaften für die Ethernet-Schnittstelle.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Für die Erstinbetriebnahme mit einem PG/PC ist es notwendig, eine Ethernet-Schnittstelle zu konfigurieren. In unserem Beispiel betrifft das die Schnittstelle zur Buchse X120. 1. Doppelklicken Sie auf "CP 840D sl" im Grundrack der NCU. Es öffnet sich der Dialog "Eigenschaften - CP 840D sl".
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Äquidistanz am PROFIBUS DP einstellen Vorgehensweise zur Konfiguration der Schnittstelle PROFIBUS DP im STEP 7-Projekt: 1. Sie haben die NCU mit der linken Maustaste angewählt und mit gedrückter Maustaste ins Stationsfenster "Stationsaufbau" gezogen. 2.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 5. Klicken Sie "Optionen" und anschließend die Registerkarte "Äquidistanz". 6. Um einen Zugriff zur Peripherie reproduzierbar zu ermöglichen (für Handradbetrieb), muss der PROFIBUS DP "äquidistant" sein. Folgende Eingaben sind unter Äquidistanz notwendig: – Klicken Sie das Feld "Äquidistanter Buszyklus aktivieren" –...
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 7. Klicken Sie dreimal "OK". 8. Die NCU-Baugruppe mit SINAMICS S120 wird in die HW-Konfig eingefügt. Hinweis Mit der Taste <F4> und bestätigen der Frage zur "Neuanordnung" können Sie die Darstellung im Stationsfenster übersichtlicher anordnen. Als nächsten Schritt konfigurieren Sie eine Maschinensteuertafel mit Handrad.
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 5.2.4 Maschinensteuertafel und Handrad in HW-Konfig ergänzen Ablauf und Voraussetzungen Ablauf zum Projektieren einer PROFIBUS Maschinensteuertafel: 1. Konfigurieren der Eigenschaften der Netzwerkschnittstelle für PROFIBUS 2. Ergänzen der Maschinensteuertafel und Handrad in HW-Konfig 3. Modifizieren der Maschinensteuertafel im OB100 Wenn ein Handrad konfiguriert wurde, ist Äquidistanz am PROFIBUS erforderlich.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 5. Klicken Sie zweimal "OK". Jetzt können Sie die Steckplätze der Maschinensteuertafel mit z. B. "Standard+Handrad" belegen. 6. Wählen Sie im Hardware-Katalog unter "SINUMERIK MCP" → "Standard+Handrad" und ziehen Sie diese auf den Steckplatz 1: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Im nächsten Schritt konfigurieren Sie den Web-Browser. Anschließend speichern, übersetzen und laden Sie die Konfiguration zur PLC. 5.2.5 PROFIBUS Maschinensteuertafel im OB100 modifizieren Maschinensteuertafel projektieren Die Übertragung der Signale der Maschinensteuertafel übernimmt das PLC- Grundprogramm.
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) OB100 UDInt := UDHex := UDReal := IdentMcpType := IdentMcpLengthIn := IdentMcpLengthOut:= //Insert User program from here Literatur Ein weiteres Beispiel für den Anschluss der Maschinensteuertafel über Industrial Ethernet (IE) finden Sie unter: Maschinensteuertafel im OB100 modifizieren (Seite 85) Weitere Informationen zum Anschluss von Komponenten finden Sie in: Funktionshandbuch Grundfunktionen (P3), Kapitel "Struktur und Funktionen des Grundprogramms"...
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 3. Aktivieren Sie die Option: "Webserver auf dieser Baugruppe aktivieren". Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, wird nach Laden der Projektierungsdaten der Webserver der CPU gestartet und es können Informationen über einen Web-Browser aus der PLC gelesen werden.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Adresse am integrierten DRIVE-CLiQ-Schnittstellen DRIVE-CLiQ-Schnittstellen PROFIBUS NCU 720.3 PN / 730.3 PN NCU 710.3 PN X104 X105 Bedienfolge In der Beispielkonfiguration ist eine NX-Komponente für die Achse zur Steuerung der Spindel vorhanden. Diese Komponente muss auch beim Erstellen des STEP 7-Projekts in der Hardware-Konfiguration eingebunden sein: 1.
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 4. Geben Sie die Adresse ein und drücken Sie "OK". 5. Bestätigen Sie den Hinweis für die Verdrahtung mit "OK". 6. Nach Loslassen der Maustaste haben Sie die NX-Baugruppe eingefügt: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) Beim Löschen und Wiedereinfügen von NX-Baugruppen in der HW-Konfig, werden bei der Adressvergabe jeweils neue Slot-Adressen vergeben. Um eine eindeutige und immer gleiche Konfiguration zu erzeugen, wird empfohlen, die Adressvergabe wie in der folgenden Tabelle dargestellt zu gestalten: Adresse am integrierten DRIVE-CLiQ-...
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Inbetriebnahme PLC 5.2 SIMATIC S7-Projekt erstellen (PROFIBUS) 4. Bestätigen Sie die nachfolgend aufgeblendeten Dialoge mit "OK" oder "Nein" bei der Abfrage "…Soll die Baugruppe jetzt gestartet werden (Neustart)?". Hinweis Sie können unter "Zielsystem > Diagnose > Betriebszustand" die Kommunikationsschnittstelle prüfen. 5.
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 5.3.1 Voraussetzungen für eine PROFINET-Projektierung PROFINET IO IRT (Isochronous Real Time) Sowohl I/O-Baugruppen als auch Antriebe können das taktsynchrone PROFINET IO IRT nutzen. Neben IRT ist standardmäßig auch eine RT Kommunikation möglich. PROFINET IO IRT kann sowohl von der PLC als PLC-Peripherie als auch von der NC genutzt werden.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) Nachfolgend sind einige typische Beispiele zur Überprüfung der synchronen Takteinstellungen aufgelistet: ● Integrierter PROFIBUS und PROFIBUS DP: ● Integrierter PROFIBUS und PROFINET IO-Device: ● PROFINET IO-Controller und PROFINET IO-Device: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 5.3.2 Beispielkonfiguration Konfiguration über PROFINET Die SINAMICS S120 Antriebe kommunizieren über die PROFINET-Schnittstellen X150 P1 und X150 P2 mit der NCU. Die der SINAMICS CU3x0-2 zugeordneten Antriebe können NC- gesteuert oder PLC-gesteuert betrieben werden. Auch Mischbetrieb ist zulässig. Voraussetzung ist der Anschluss der Antriebe über PROFINET mit einem zusätzlichen Switch zwischen X120 und X150 der NCU.
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) Kommunikation zum Antrieb Um zum Beispiel eine Netzverbindung vom Anlagennetz X120 zum Antriebs-Netzwerk (X150) herzustellen, wird empfohlen eine Alias-IP-Adresse zu vergeben. Wählen Sie im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Netzwerk" → "Übersicht" an. Drücken Sie den Softkey "Ändern"...
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) PROFINET-Verbindung konfigurieren Vorgehensweise: 1. Wählen Sie an der SINUMERIK NCU die Schnittstelle X150 und fügen Sie über Menü "Einfügen" → "PROFINET IO-System" einen PROFINET-Strang ein. Über die Schaltfläche "Neu" fügen Sie ein neues Subnetz "Ethernet(1)" ein: 2.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 4. Mit Doppelklick auf die SINAMICS Control Unit öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften", um einen Gerätenamen einzugeben. Hinweis Gerätename für SINAMICS S120 Achten Sie bei der Vergabe eines Gerätenamens für die SINAMICS Control Unit darauf, einen aussagekräftigen Namen zu verwenden.
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2. SINAMICS Control Unit 3. Einspeisung (optional) Dafür werden die folgenden Telegramme empfohlen: – SIEMENS Telegramm 136, PZD-15/19 für ein SERVO-DO für eine NC-gesteuerte Achse. – SIEMENS Telegramm 390, PZD-2/2 für die Control Unit: Das Telegramm 390 wird zur Uhrzeitsynchronisation zwischen Antrieb und Steuerung benötigt.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 10.Wählen Sie die Registerkarte "Topologie", um X150 P1 dem "Partner-Port" zuzuordnen und bestätigen Sie mit "OK". Bei der Auswahl der Leitungslänge ist zu beachten, dass sich bei größerer Leitungslänge auch die Signallaufzeit erhöht. 11.Markieren Sie die Schnittstelle X150 in der SINUMERIK NCU und wählen Sie über Kontextmenü...
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 13.In der Liste unter "Station / Gerätename" wählen Sie die SINAMICS Control Unit und öffnen mit Doppelklick den Dialog Synchronisation, um die SINAMICS Control Unit als "Sync-Slave" zu definieren. 14.Danach wird das Eingabefeld "Sendetakt [ms]" editierbar. Wählen Sie hier die gleiche Zeit wie bei SINAMICS Integrated der NCU (DP-Zyklus) eingestellt ist, zum Beispiel 2 ms.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 16.Wählen Sie die Registerkarte "Taktsynchronalarme" und ordnen Sie der Zeile "NCK" die Nummer des PROFINET IO-Systems zu, an der Sie die SINAMICS Control Unit eingefügt haben. 17.Mit Doppelklick auf die Schaltfläche "Details" öffnen Sie den Dialog "NCK": Hier geben Sie für das Teilprozessabbild "2"...
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 3. Wählen Sie unter "Taktsynchronität" für die Option "IO-Device ..." → "NCK" aus. Damit wird der "Modus" unter Aktualisierungszeit automatisch auf "fixierter Faktor" eingestellt. Die Werte für Ti und To setzen Sie auf dieselben Werte wie beim SINAMICS Integrated der NCU.
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) Ergebnis Um die Projektierung fertigzustellen, markieren Sie nochmal die PLC in der SINUMERIK NCU und öffnen folgenden Dialog mit Doppelklick: 5.3.4 PROFIsafe projektieren Voraussetzung Um PROFIsafe zu projektieren, wird vorausgesetzt, dass die Option "S7 Configurations Pack"...
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) PROFIsafe projektieren Vorgehensweise: 1. Wählen Sie im Hardware-Katalog unter "DO SERVO" das PROFIsafe Telegramm 30 und fügen Sie es im Projekt bei der Achse ein, für die Sie PROFIsafe projektieren wollen. 2. Öffnen Sie durch Doppelklick die Eigenschaften und geben Sie eine Anfangsadresse ein: PROFIsafe Telegramme müssen mit ihren I/O-Adressen im Prozessabbild liegen und dürfen nicht dem taktsynchronen Teilprozessabbild TPA (1 für PLC, 2 für NC) zugeordnet werden.
Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) Hinweis Telegramm 701 Sollen für eine Achse weitere Safety Integrated Funktionen projektiert werden, wird zusätzlich das Telegramm 701 benötigt. Die Vorgehensweise bei der Projektierung ist wie bei Telegramm 30. Die bei SINUMERIK verfügbaren Funktionen sind im Funktionshandbuch Safety Integrated beschrieben.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) Hinweis Topologie-basierte Gerätetaufe Wenn in der HW-Konfig des S7-Projektes für das gesamte PROFINET IO-System eine definierte Topologie festgelegt wurde, so kann die Vergabe des Gerätenamens ("Taufe") durch STEP 7 entfallen. Durch die festgelegte Topologie werden die Geräte von der PLC- CPU automatisch erkannt und "getauft", sog.
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Inbetriebnahme PLC 5.3 SIMATIC S7-Projekt erweitern (PROFINET) 3. Wählen Sie im Menü "Zielsystem" → "Ethernet >" → "Gerätenamen vergeben". 4. Wählen Sie aus der Liste der erreichbaren Teilnehmer die gewünschte SINAMICS Control Unit aus und geben Sie einen Namen ein. Um das Antriebsobjekt zu identifizieren, wählen Sie Blinken für die LED an.
● PLC-Grundprogramm Das PLC-Grundprogramm organisiert den Austausch von Signalen und Daten zwischen dem PLC-Anwenderprogramm und den Komponenten NC, HMI und der Maschinen- steuertafel. Das PLC-Grundprogramm ist Bestandteil der mit SINUMERIK 840D sl mitgelieferten Toolbox. ● PLC-Anwenderprogramm Das PLC-Anwenderprogramm ist der anwenderspezifische Teil des PLC-Programms, um den das PLC-Grundprogramm ergänzt bzw.
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Inbetriebnahme PLC 5.4 PLC-Programm erstellen Bild 5-3 Struktur des PLC-Programms PLC-Status Die PLC läuft immer mit der Anlaufart NEUSTART hoch, d.h. das PLC-Betriebssystem durchläuft nach der Initialisierung den OB100 und beginnt danach den zyklischen Betrieb am Anfang des OB1. Es erfolgt kein Rücksprung zur Unterbrechungsstelle (z. B. bei Netzausfall).
Inbetriebnahme PLC 5.4 PLC-Programm erstellen ● Prozess- und Diagnosealarme verwerfen ● Systemzustandsliste aktualisieren ● Parametrierobjekte der Baugruppen (ab SD100) auswerten und die voreingestellten Parameter an alle Baugruppen ausgeben ● Neustart-OB (OB100) bearbeiten ● Prozessabbild der Eingänge (PAE) einlesen ● Befehlsausgabesperre (BASP) aufheben 5.4.1 Voraussetzungen zum Erstellen des PLC-Anwenderprogramms Voraussetzungen Software und Hardware...
Inbetriebnahme PLC 5.4 PLC-Programm erstellen 5.4.2 PLC-Grundprogramm einfügen Einleitung Sie haben eine Hardware-Konfiguration durchgeführt, das Projekt gespeichert und übersetzt und die Systemdaten für die PLC erstellt. Sie haben die Toolbox Software installiert, die auch die Bibliotheken für das PLC-Grundprogramm einer NCU enthält. Bedienfolge Bibliothek öffnen und Quellen, Symbole und Bausteine kopieren Sie befinden sich im Grundbild des SIMATIC-Managers: 1.
Inbetriebnahme PLC 5.4 PLC-Programm erstellen OB1 überschreiben Beim Einfügen der Bausteine wird der bereits vorhandene Organisationsbaustein OB1 überschrieben. Bestätigen Sie die Rückfrage zum Überschreiben des Bausteins mit "Ja". Sie haben das PLC-Grundprogramm erstellt. Im folgenden Kapitel modifizieren Sie für die Maschinensteuertafel einige Daten im OB100. 5.4.3 Maschinensteuertafel im OB100 modifizieren Einleitung...
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Inbetriebnahme PLC 5.4 PLC-Programm erstellen OB100 MCPCopyDB77 := MCPBusType :=B#16#05 // Parameter [5] := ETHERNET BHG := BHGIn := BHGOut := UDInt := UDHex := UDReal := IdentMcpType := IdentMcpLengthIn := IdentMcpLengthOut:= //Insert User program from here Ergebnis Sie haben die Konfiguration des PLC-Grundprogramms beendet. Im nächsten Schritt laden Sie das Projekt zur PLC.
Inbetriebnahme PLC 5.5 Projekt in die PLC laden Projekt in die PLC laden Einleitung Zum Laden des konfigurierten PLC-Projektes müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Voraussetzung ● Zwischen STEP7 und der PLC besteht eine Ethernet-Netzwerkverbindung. ● Die zu ladende Konfiguration entspricht dem tatsächlichen Stationsaufbau. ●...
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Inbetriebnahme PLC 5.5 Projekt in die PLC laden Bedienfolge Laden Systembausteine in die Baugruppe 1. Wechseln Sie zum Laden der Konfiguration der Systembausteine in den SIMATIC Manager. 2. Wählen Sie im SIMATIC Manager im Verzeichnis der PLC das Verzeichnis "Bausteine" > rechte Maustaste >...
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Inbetriebnahme PLC 5.5 Projekt in die PLC laden 3. Falls zum Zielsystem noch keine Verbindung aufgebaut wurde, müssen Sie nacheinander folgende Dialogabfragen bestätigen mit: – "OK" bei "Überprüfen Sie die für die korrekte Funktion erforderliche Reihenfolge der Bausteine" – "Ja" bei "Sollen die Systemdaten geladen werden?" –...
Inbetriebnahme PLC 5.6 PLC-Symbole auf die Steuerung laden PLC-Symbole auf die Steuerung laden Voraussetzungen Sie benötigen die Software SIMATIC STEP 7 und das Programm "PLC Symbols Generator", das auf der Toolbox mitgeliefert wird. Bei Bausteinen, die bereits symbolische Namen enthalten, können diese Symbole nicht durch andere, selbst definierte Bezeichnungen überschrieben werden.
Inbetriebnahme PLC 5.7 Erstinbetriebnahme PLC beendet Erstinbetriebnahme PLC beendet Erstinbetriebnahme PLC beendet Hinweis Zur Synchronisation von PLC und NC ist ein Reset (Warmstart) des NC notwendig. Siehe auch: Reset (Warmstart) für NC und Antriebssystem auslösen (Seite 111) PLC und NC sind nach einem Reset (Warmstart) im folgenden Zustand: ●...
Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 5.8.1 Einbinden PG/PC in NetPro Voraussetzungen Folgende Voraussetzungen für das Einbringen eines PG/PC müssen erfüllt sein: ● Mit HW-Konfig ist die NCU in das S7-Projekt eingefügt (siehe: SINUMERIK NCU in HW- Konfig einfügen (Seite 46)).
Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren Vorgehensweise: 1. Um ein PG/PC einzufügen, öffnen Sie das S7-Projekt im SIMATIC Manager. 2. Wählen Sie im Menü "Extras" → "Netz konfigurieren" oder klicken Sie auf die Schaltfläche. 3. Fügen Sie aus dem Katalog unter "Stationen" das PG/PC per Drag&Drop in die Netzwerkkonfiguration.
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Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren Schnittstellen am PG/PC konfigurieren Vorgehensweise: 1. Markieren Sie unter NetPro das Symbol "PG/PC". 2. Wählen Sie <rechte Maustaste> "Objekteigenschaften". 3. Wählen Sie im aufgeblendeten Dialog "Eigenschaften - PG/PC" die Registerkarte "Schnittstellen", um die benötigten Schnittstellen zu konfigurieren. Beispiel: Industrial Ethernet konfigurieren Vorgehensweise: 1.
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Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 4. Wählen Sie das Subnetz "Ethernet(1)" und tragen Sie folgende IP-Adresse und Subnetzmaske für das PG/PC ein: – IP-Adresse 192.168.215.2 – Subnetzmaske 255.255.255.224 5. Deaktivieren Sie die Option "MAC-Adresse einstellen / ISO-Protokoll verwenden" und bestätigen Sie mit "OK".
Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 5.8.3 Zuordnung Schnittstellen Einleitung Die im vorhergehenden Kapitel konfigurierten Schnittstellen müssen jetzt den am PG/PC gerätespezifisch vorhandenen Hardware-Schnittstellen zugewiesen werden. Bedienfolge Ethernet-Schnittstelle zuordnen 1. Wählen Sie die Registerkarte "Zuordnung". 2. Wählen Sie die "Ethernet Schnittstelle(1)" im Auswahlfeld "Projektierte Schnittstellen". 3.
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Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 4. Um die Schnittstellen aus dem Bereich "Nicht zugeordnet" in den Bereich "Zugeordnet" zu übertragen und zu aktivieren, klicken Sie auf "Zuordnen" und bestätigen die darauf folgende Meldung zum Bearbeiten der Objekteigenschaften mit "OK". 5.
Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 7. Klicken Sie "OK", um den Dialog "Eigenschaften - PG/PC" zu beenden. In NetPro ist die als "aktiv" deklarierte PG/PC-Schnittstelle GELB hinterlegt. 8. Wählen Sie "Speichern und Übersetzen → Alles speichern und prüfen" und bestätigen Sie den Vorgang mit "OK".
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Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren 3. Bestätigen das Laden in die Baugruppe Sie mit "OK". 4. Bestätigen Sie die nachfolgend aufgeblendeten Dialoge mit "OK" bzw. "Nein" bei der Abfrage "… Soll die Baugruppe jetzt gestartet werden (Neustart)?". Hinweis Ein Laden der HW-Konfig zur NCU ist nur über Ethernet-Schnittstelle möglich.
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Inbetriebnahme PLC 5.8 Netzwerk (NetPro) für PG/PC konfigurieren Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe Konfigurationsbeispiele 6.1.1 Beispiel: Konfiguration der Antriebskomponenten Übersicht Konfiguration Die in diesem Handbuch beschriebene Inbetriebnahme orientiert sich an folgender Beispielkonfiguration des SINAMICS-Antriebsverbands: ● Einspeisung (Active Line Module) ● NCU 720.3 PN mit: – Einem Double Motor Module für zwei Motoren mit jeweils einem SMC20 (Sensor Module Cabinet).
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.1 Konfigurationsbeispiele Bild 6-1 Beispielkonfiguration SINAMICS S120 Literatur Weitere DRIVE-CLiQ-Komponenten des SINAMICS-Antriebsverbandes finden Sie in: SINAMICS S120 Gerätehandbuch "Control Units und ergänzende Systemkomponenten" /GH1/ Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.1 Konfigurationsbeispiele 6.1.2 Beispiel: Parallelschaltung mit TM120 Topologie Anwendung: 4 parallel geschaltete Motoren M1 ... M4 Motor 1 ... Motor 4 Je Motor sind 1 x KTY und 1 x (3 PTC in Reihenschaltung) angeschlossen. Sensor Module (Motorgeber) Active Line Module Double Motor Module Single Motor Module...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.1 Konfigurationsbeispiele Maßnahmen In Abhängigkeit von der Topologie sind am TM120 folgende Maßnahmen vorzunehmen: 1. TM120 zwischen Motor Module und Gebermodul SMx Mit diesem TM120 werden 4xKTY ausgewertet => Sensortypen müssen per Servo- p4610/TM-p4100 ausgewählt werden. Die zugehörige Temperatur wird per Servo- r4620/TM120-r4105 ausgegeben.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.2 Klemmenbelegung Klemmenbelegung 6.2.1 Klemmenbelegung NCU 7x0.3 PN Mit der SINAMICS-Gerätekonfiguration (Seite 113) werden folgende Klemmen auf einer NCU 7x0.3 PN vorbelegt: ● X122 ● X132 ● X142 Die nachfolgenden Tabellen listen für die Klemmleisten X122, X132 sowie X142 der NCU die Belegung der Klemmen auf.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.2 Klemmenbelegung Klemme Signalname Funktion Vorbelegung Eingang Messtaster 2 - Dezentrales Messen X132.14 Masse für Klemme 9, 10, 12, 13 In der Spalte "vorbelegt" sind die Signale mit "x" gekennzeichnet, bei der die SINAMICS- Gerätekonfiguration die zugehörigen SINAMICS-Parameter setzt. 6.2.4 X142 Klemmenbelegung Klemme...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.2 Klemmenbelegung Nummer Funktion Signal Vorbelegung X122.4 DI 3 Anwahl Sicherer Halt Gruppe 2 SH/SBC - Gruppe 2 SINAMICS Safety Integrated (Freigabe SH = p9601) X122.5 DI 16 frei verfügbar X122.6 DI 17 frei verfügbar X122.7 Bezugspotenzial für Klemme 1…6 X122.8 Masse X122.9...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.2 Klemmenbelegung 6.2.6 Unterstützung bei der Klemmenbelegung Unterstützung der Klemmenbelegung In folgender Übersicht sehen Sie die Klemmenbelegung der am SINAMICS-Antriebsverband beteiligten Antriebsgeräte (NCU, NX). Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → "Antriebsgeräte" → "Eingänge/Ausgänge": Bild 6-2 Verschaltung der digitalen Eingänge und Ausgänge 6.2.7 BICO Verschaltungen Einleitung...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.2 Klemmenbelegung Darstellung an der Steuerung Der folgende Dialog unterstützt Sie bei der BICO-Verschaltung der am SINAMICS-Antriebsverband beteiligten Komponenten: Bild 6-3 Beispiel: "Verschaltungen" Literatur SINAMICS S120/S150 Listenhandbuch /LH1/ Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.1 Reset (Warmstart) für NC und Antriebssystem auslösen Einleitung Nach dem Hochlauf des Systems befinden Sie sich im Bedienbereich "Maschine": Im vorhergehenden Schritt zum Laden des Projektes in die PLC , wurde diese in den Zustand STOP versetzt.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Power-on Reset auslösen Vorgehensweise: 1. Drücken Sie die Taste <MENU SELECT> und wählen den Bedienbereich "Inbetriebnahme". Der Bedienbereich Inbetriebnahme ohne Kennwort wird angezeigt: 2. Drücken Sie "Kennwort…". 3. Drücken Sie "Kennwort setzen. 4.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 5. Bestätigen Sie mit "OK". 6. Drücken Sie den Softkey "Reset (po)". 7. Beantworten Sie die Frage "Wollen Sie für NCK und das gesamte Antriebssystem (alle Antriebsgeräte) einen Reset (Warmstart) auslösen?" mit dem Softkey "ja". Die PLC geht in den Zustand RUN.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 1. Nachdem das gesamte Antriebssystem hoch gelaufen ist, wird folgender Dialog zur automatischen Gerätekonfiguration angezeigt: 2. Drücken Sie "OK". Wenn Sie "Abbrechen" drücken, können Sie eine manuelle Inbetriebnahme durchführen (siehe Kapitel Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe (Seite 137)). 3.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 4. Nachdem die Gerätekonfiguration abgeschlossen ist, erscheint folgender Dialog: 5. Drücken Sie "Ja". Während des Power-On-Reset werden folgende Hinweise aufgeblendet: – "Warten auf Kommunikation zur NC" – "Warten auf Kommunikation zum Antrieb" –...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Nach der automatischen Gerätekonfiguration wird automatisch geprüft, welche Einspeisungen und Antriebe (SERVO) noch parametriert/in Betrieb genommen werden müssen. Die Inbetriebnahme führt Sie über folgenden Dialog zu den einzelnen, noch nicht in Betrieb genommenen, Antriebsobjekten. 6.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.3 Parametrierung der Einspeisung Bedienfolge Das System erkennt, dass die Einspeisung nicht in Betrieb genommen wurde und dass eine Inbetriebnahme erforderlich ist: 1. Wählen Sie Menü "Inbetriebnahme" > "Antriebssystem" > "Einspeisungen". 2.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 3. Wählen Sie das Netzfilter aus: Im diesem Beispiel ist ein Wideband Line Filter (16 kW) vorhanden. 4. Übernehmen Sie hier die Voreinstellung (siehe auch: Netzdaten der Einspeisung überprüfen (Seite 184)). Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 5. Wählen Sie hier die Klemmenverdrahtung. In der Zusammenfassung überprüfen Sie die Konfiguration. Die Konfiguration der Einspeisung ist damit beendet. Optional können Sie die Konfigurationsdaten in einer Textdatei speichern. 6. Drücken Sie den Softkey "Fertig >". 7.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 8. Nach der Inbetriebnahme der Einspeisung wird automatisch geprüft, welche Antriebe (SERVO) noch in Betrieb genommen werden müssen. Es erscheint folgender Dialog: 9. Drücken Sie "OK", um mit den Schritten der Inbetriebnahme der Antriebe fortzufahren (siehe auch: Parametrierung der Antriebe (Seite 122)).
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Bild 6-5 Einspeisungen\Übersicht (Seite 2) Hinweis Hier endet hier die "Geführte Inbetriebnahme". Sie können jetzt mit der " Manuellen Inbetriebnahme (Seite 137) " weitere Inbetriebnahmeschritte durchführen. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.4 Parametrierung der Antriebe Einleitung Sie parametrieren/konfigurieren mit dem Antriebsassistenten folgende Komponenten: ● Motor ● Geber ● Schnittstellensignale Parametrieren/Konfigurieren Die geführte Inbetriebnahme navigiert Sie geführt durch die Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe mit Motoren ohne SMI (Sensor Module Integrated). Bei Motoren ohne SMI wird beim Parametrieren/Konfigurieren zwischen folgenden Motortypen unterschieden: ●...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.4.1 Listenmotor-Inbetriebnahme mit Geber über SMC Bedienfolge In unserem Beispiel soll ein Leistungsteil mit einem Listenmotor und Geber konfiguriert werden. Sie befinden sich im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → "Antriebe": 1. Das System erkennt, dass ein Antriebsobjekt nicht in Betrieb genommen wurde und dass eine Erst-Inbetriebnahme erforderlich ist: 2.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 3. Der Typ des Motor Module wird erkannt und ausgegeben. Aktivieren Sie die vorhandenen Funktionsmodule. 4. Wählen Sie die Option "Standardmotor aus Liste auswählen". 5. Selektieren Sie mit den Tasten "Cursor Up/Cursor Down" den Motor. 6.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 8. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Es wird eine Identifikation der ausgewählten Geber angestoßen (Geber 1). Geber mit EnDat-Protokoll kann das Antriebsgerät identifizieren. Diese Geber werden in den Folgedialogen (Menü "Konfiguration - Geber 1") in der Geberliste selektiert. Für Geber, die das Antriebsgerät nicht identifizieren konnte, wird in der Geberliste der Eintrag "Kein Geber"...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 9. Wählen Sie den Motorgeber aus einer Liste aus. Selektieren Sie mit den Tasten "Cursor Up/Cursor Down" den Geber. Alternativ kann auch das Gebersystem manuell über Softkey "Daten eingeben" parametriert werden. 10.Drücken Sie "Daten eingeben".
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 11.Drücken Sie "Nächster Schritt >". 12.Stellen Sie die Anzahl der benötigten Antriebsdatensätze (DDS, Drive Data Set) ein. Voreingestellt ist ein Antriebsdatensatz. 13.Sie können die Einstellungen für die Regelungsart und den PROFIBUS-Telegrammtyp ändern.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 16.Drücken Sie "Nächster Schritt >". 17.Die Konfiguration eines Antriebs mit Listenmotor ist beendet. In der Zusammenfassung können Sie noch einmal die Konfiguration prüfen. 18.Drücken Sie den Softkey "Fertig >". 19.Quittieren Sie die Abfrage mit "Ja". 20.Im nächsten Kapitel ist beschrieben, wie Sie einen Antrieb mit einem Fremdmotor und einem zweiten Geber konfigurieren.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.4.2 Fremdmotor-Inbetriebnahme mit Geber über SMC Bedienfolge In unserem Beispiel soll ein Leistungsteil mit einem Fremdmotor und Geber konfiguriert werden. Sie befinden sich im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → "Antriebe": 1. Das System erkennt, dass ein Antriebsobjekt nicht in Betrieb genommen wurde und dass eine Erst-Inbetriebnahme erforderlich ist: 2.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 3. Drücken Sie "Nächster Schritt >". 4. Wählen Sie die Option "Motordaten eingeben", um den Motortyp auszuwählen. 5. Drücken Sie "Nächster Schritt >", um im nächsten Dialog den Typ der Bremsansteuerung auszuwählen.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6. Drücken Sie "Nächster Schritt >". 7. Geben Sie die Motordaten des angeschlossenen Motors ein. 8. Haben Sie die Option "Ersatzschaltbilddaten" aktiviert, kommen Sie mit "Nächster Schritt >" in folgenden Dialog: 9.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 10.Drücken Sie "Nächster Schritt >". 11.Drücken Sie "Nächster Schritt >". Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Wurde in der Auswahl mehr als ein Geber selektiert, dann wird anschließend mit "Nächster Schritt >" die Parametrierung für jeden einzelnen Geber nacheinander durchlaufen: 12.Drücken Sie "Nächster Schritt >". Es wird eine Identifikation der ausgewählten Geber angestoßen (Geber1). Geber mit EnDat-Protokoll, kann das Antriebsgerät identifizieren.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 14.Bestätigen Sie mit "OK" und drücken Sie "Nächster Schritt >", um die Inbetriebnahme fortzusetzen. Die Regelungsart und das PROFIBUS-Telegramm sind in der Regel vom Antriebsassistenten korrekt vorbelegt. 15.Stellen Sie die Anzahl der benötigten Antriebsdatensätze (DDS) ein. Die Voreinstellung: 1 DDS kann in den meisten Fällen übernommen werden.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 17.Drücken Sie "Nächster Schritt >". Die Konfiguration des Antriebs (SERVO) mit Fremdmotor ist beendet. In der Zusammenfassung können Sie noch einmal die Konfiguration prüfen. 18.Drücken Sie den Softkey "Fertig >". 19.Quittieren Sie die Abfrage mit "Ja". Falls das System noch weitere Antriebsobjekte erkennt, die noch nicht in Betrieb genommen wurden, dann werden Sie weiter zur Inbetriebnahme des nächsten SERVO geführt.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.3 Geführte Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.3.5 Erstinbetriebnahme SINAMICS Antriebe beendet Erstinbetriebnahme Antriebe beendet Die Erstinbetriebnahme der SINAMICS S120-Antriebe ist beendet. Sie haben die Gerätekonfiguration und Parametrierung erfolgreich abgeschlossen: ● Alle oberen LED der Antriebe (SERVO) leuchten GRÜN. ●...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.4.1 Einstieg in die Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Maschinenkonfiguration Hinweis Die "Manuelle Inbetriebnahme" wird erfahrenen Inbetriebnehmern empfohlen. Vorgehensweise: 1. Drücken Sie die Taste <MENU SELECT>. 2. Wählen Sie den Bedienbereich "Inbetriebnahme". Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 3. Drücken Sie den Softkey "Antriebssystem". Siehe auch Folgende Funktionen zur Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe können Sie manuell durchführen: ● Werkseinstellungen herstellen (Seite 138) ● Update der Komponenten-Firmware durchführen (Seite 140) ●...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Werkseinstellungen laden Vorgehensweise: 1. Sie befinden sich im Bedienbereich "Inbetriebnahme" > "Antriebssystem". 2. Drücken Sie Softkey "Werkseinstellung >". 3. Drücken Sie für dieses Beispiel den Softkey "Antriebssystem", um die Werkseinstellungen für alle am System beteiligten Antriebsgeräte (die NCU und NX- Baugruppe) zu laden.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 4. Schalten Sie das System aus (Antriebssystem stromlos) und anschließend wieder ein. Warten Sie, bis die Kommunikation zur NC wieder hergestellt ist. 5. Danach folgt eine Meldung, dass eine Erstinbetriebnahme erforderlich ist (Alarm 120402). In diesem Dialog haben Sie folgende Möglichkeiten: –...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Firmware für das gesamte Antriebssystem laden Vorgehensweise: 1. Schalten Sie das System ein. Während des Hochlaufs wird erkannt, dass eine ältere Firmware-Version vorhanden ist. Damit wird automatisch das Update gestartet und die Firmware wird von der CompactFlash Card in sämtliche DRIVE-CLiQ-Komponenten des Antriebssystems (NCU und NX) geladen.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6.4.4 Automatische Gerätekonfiguration Einleitung Bei der Erstinbetriebnahme der Antriebsgeräte findet folgende Gerätekonfiguration statt: ● Übernahme der DRIVE-CLiQ Topologie in das Antriebsgerät Mit der Übernahme der Topologie werden alle am DRIVE-CLiQ angeschlossenen Komponenten erkannt und der antriebsinterne Datenverkehr initialisiert.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 2. Bestätigen Sie mit "OK". Während der Gerätekonfiguration werden nacheinander Hinweise eingeblendet, die Informationen zur jeweiligen Konfiguration der einzelnen Antriebskomponenten enthalten. Das kann, abhängig vom Ausbau des Antriebssystems, bis zu mehreren Minuten dauern. Bevor die Konfiguration beendet ist, müssen Sie folgende Abfrage bestätigen: 3.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 4. Drücken Sie "OK". Damit setzen Sie die Inbetriebnahme im aktuellen Dialog "Antriebssystem" → "Antriebsgeräte" → "Konfiguration" fort. Angezeigt werden die dazugehörigen Komponenten des selektierten Antriebsgerätes: 5. Überprüfen und korrigieren Sie ggf. die Einstellungen im Dialog "PROFIBUS": Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 6. Drücken Sie "Antriebsgerät+". Haben Sie die NX angewählt, dann werden die zur NX gehörenden Komponenten angezeigt. Sie können ggf. die Einstellungen im Dialog "PROFIBUS" korrigieren oder ändern. 7. Drücken Sie "PROFIBUS" → "Ändern >". Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe 8. Verlassen Sie den Dialog mit "Abbruch". 9. Drücken Sie die Menürückschalt-Taste. 6.4.5 Inbetriebnahme mittels Antriebsassistenten Einleitung Die Antriebskonfiguration führen Sie mittels eines Antriebsassistenten aus. Sie konfigurieren folgende Antriebskomponenten: ● Active Line Module (Einspeisung) ●...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.4 Manuelle Inbetriebnahme der SINAMICS Antriebe Bedienfolge Antriebskonfiguration Um die Antriebskonfiguration zu starten, wählen Sie Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem": Vorgehensweise: 1. Drücken Sie für das Antriebsobjekt, das Sie konfigurieren wollen, den entsprechenden Softkey: – "Einspeisungen" – "Antriebe" für das jeweilige Antriebsobjekt (SERVO). Die Konfiguration läuft nach folgendem Schema ab: 2.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 6.5.1 Datensatz hinzufügen Bedienfolge Datensatz hinzufügen Bei Werkseinstellung ist die Voreinstellung ein Motordatensatz MDS0 mit einem Antriebsdatensatz DDS0 und einem Geberdatensatz EDS0: 1. Drücken Sie "Datensatz hinzufügen". Im Beispiel wird die maximale Anzahl von 4 MDS angelegt.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 2. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Im ersten Schritt werden im MDS0 die Antriebsdatensätze DDS1 bis DDS7 angelegt. 3. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Der Motordatensatz MDS1 wird angelegt. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 4. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Der Motordatensatz MDS2 wird angelegt. 5. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Der Motordatensatz MDS3 wird angelegt. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 6. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Erstellen Sie jeweils einen vollständigen MDS wie in der folgenden Abbildung oder geben Sie hier optional die Anzahl der DDS für den MDSx ein: 7. Drücken Sie "Nächster Schritt >", um in der Zusammenfassung die Änderungen zu überprüfen, die durchgeführt werden sollen.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 8. Drücken Sie "Fertig >", um die Änderungen zu übernehmen. 9. Bestätigen Sie mit "OK", um die Daten nicht-flüchtig zu speichern. Das Speichern/Schreiben der Parameter kann einige Minuten dauern. 10.Der Dialog "Antriebe" → "Übersicht" des Antriebsobjekts wird angezeigt. Der Softkey "MDS auswählen >"...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 11.Mit "OK" wird der neue Motordatensatz für das Antriebsobjekt angezeigt. Der Antrieb ist jetzt in Betrieb genommen. 6.5.2 Datensatz modifizieren Voraussetzung Sind dem Antriebsobjekt (SERVO) mehr als ein Geber zugeordnet, werden zusätzliche Geberdatensätze (EDS0...2) angelegt. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren Datensatz modifizieren Um die Zuordnung dieser Geberdatensätze zum jeweiligen Geber zu ändern, wählen Sie den Softkey "Datensätze modifizieren": Damit aktivieren Sie die Editierfunktion, um die Zuordnung der EDS zu den Gebern nachträglich anzupassen: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 6.5.3 Datensatz entfernen Voraussetzung Um Datensätze zu entfernen, sind folgende Voraussetzungen notwendig: ● Anzahl der DDS > 1 im MDS ⇒ es können DDS entfernt werden. ● Anzahl der MDS > 1 ⇒ es können MDS entfernt werden. Bedienfolge Datensatz entfernen 1.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 2. Drücken Sie "Nächster Schritt >". Optional entfernen Sie durch die Eingabe der Anzahl der Antriebsdatensätze DDS, die im MDS bleiben sollen, die restlichen DDS aus MDS2: Durch die Eingabe von 3 DDS in MDS werden 5 DDS entfernt.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.5 Datensätze konfigurieren 4. Drücken Sie "Fertig >", um die Änderungen zu übernehmen. Die Daten werden in die Parameter geschrieben. Danach wird das Ergebnis angezeigt: Beim Verlassen dieses Dialogs bestätigen Sie die Anfrage mit "Ja", um die Daten nichtflüchtig zu speichern.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.6 Diagnose Antriebssystem Diagnose Antriebssystem Bedienfolge 1. Um Warnungen und Störungen des Antriebs zu prüfen, wählen Sie den Bedienbereich "Diagnose" → "Antriebssystem": 2. Selektieren Sie mit dem Cursor in der Übersicht der Antriebzustände die jeweilige Antriebskomponente. 3. Drücken Sie den Softkey "Details": Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.6 Diagnose Antriebssystem 4. Drücken Sie "Warnungen". Die Warnungen zu dieser Antriebskomponente werden aufgelistet. 5. Drücken Sie "Störungen": Bei dieser Antriebskomponente liegen keine Störungen an. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.6 Diagnose Antriebssystem Warnungen / Störungen SINAMICS Alarme können vom Typ Warnung (A) oder Störung (F) sein. ● Anstehende Warnungen zeigt der Parameter r2122 der jeweiligen betroffenen Antriebskomponente. ● Die Anzahl der aufgetretenen Warnungen nach dem letzten Zurücksetzen steht in Parameter p2111 der Antriebskomponente.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Modulare Maschine 6.7.1 Was bedeutet "Modulare Maschine" ? Definition Das modulare Maschinenkonzept basiert auf einer "offline" erstellten maximalen Soll- Topologie. Als maximale Konfiguration wird der Maximalausbau eines bestimmten Maschinentyps bezeichnet. Bei diesem sind alle Maschinenkomponenten, die zum Einsatz kommen könnten, in der Soll-Topologie vorkonfiguriert.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine ACHTUNG Datensicherung Um Datenverslust zu verhindern, sichern Sie die Antriebsdaten in ein Inbetriebnahmearchiv, bevor Sie Änderungen vornehmen! Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Antriebsgerät - Konfiguration Im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → "Antriebsgerät" stehen unter "Konfiguration" folgende Funktionen zur Verfügung: ● "Konfiguration" → "Ändern >" (Seite 167) – Name des Antriebsobjekts ändern – Name der Komponente ändern –...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Antriebsgerät - Topologie Im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → "Antriebsgerät" stehen unter "Topologie" folgende Funktionen zur Verfügung: ● "Topologie" → "Ändern >" – Antriebsobjekt löschen – Komponente löschen – Antriebsobjekte aktivieren/deaktivieren – Antriebsobjekt: Name/Nummer ändern –...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Beispiel Wählen Sie unter "Filter" die Option "aus", werden auch die Komponenten angezeigt, die nicht über DRIVE-CLiQ angeschlossen sind: Hinweis Eine Änderung der Topologie erfordert keine nochmalige Erst-Inbetriebnahme. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 6.7.2 Konfiguration ändern Antriebsgerät - Konfiguration "Ändern >" Vorgehensweise: 1. Drücken Sie den Softkey "Ändern >", um Änderungen an der Konfiguration durchzuführen. Mit "Abbruch" haben Sie die Möglichkeit - falls noch nicht vorhanden - eine Sicherung der Antriebsdaten durchzuführen.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 4. Betätigen Sie die Taste "INSERT", um die neue Bezeichnung einzugeben. Antriebsgerät - Konfiguration "Sortieren >" Vorgehensweise: 1. Drücken Sie den Softkey "Sortieren >", um die Anzeige der Sortierkriterien aufzurufen. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 2. Wählen Sie unter folgenden Sortierkriterien für die Anzeige aus: – Antriebsobjekt: Die Anzeige wird nach Antriebsobjektnummer sortiert. – Verdrahtung: Die Anzeige wird nach Verdrahtung der Antriebskomponenten im Antriebssystem sortiert. – Komponentennummer: Die Anzeige wird nach Komponentennummer sortiert. –...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Siehe auch Diagnose Antriebssystem (Seite 159) 6.7.4 Topologie ändern Antriebsgerät - Topologie "Ändern >" Vorgehensweise: 1. Drücken Sie den Softkey "Ändern >", um Änderungen an der Topologie durchzuführen. Mit "Abbruch" haben Sie die Möglichkeit - falls noch nicht vorhanden - eine Sicherung der Antriebsdaten durchzuführen.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 3. Navigieren Sie mit den Pfeil-Tasten zu dem Antriebsobjekt/Komponente, die geändert werden soll. 4. Betätigen Sie die Taste "INSERT", um die neue Bezeichnung einzugeben. Hier im Beispiel wird Antriebsobjekt von "Nummer "3" auf Nummer "30" geändert. Hinweis Auswirkung Die Änderung des Namens und der Nummer wirkt auf die Daten der Soll- und Ist-...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 6.7.5 Antriebsobjekt aktivieren oder deaktivieren Antriebsobjekte deaktivieren/aktivieren Bedienfolge: 1. Wählen Sie mit den Pfeil-Tasten ein Antriebsobjekt. 2. Drücken Sie den Softkey "Antriebsobjekt aktivieren/deaktivieren" 3. Folgen Sie den Anweisungen im Hinweistext. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 4. Nach erfolgreicher Deaktivierung werden das Antriebsobjekt und die damit verbundenen Komponenten grau dargestellt. 5. Wenn Sie das Antriebsobjekt wieder aktivieren wollen, drücken Sie Softkey "Antriebsobjekt aktivieren/deaktivieren" und folgen Sie den Anweisungen im Hinweistext. Beispiel Serien-Inbetriebnahme Bei der Inbetriebnahme mehrerer Maschinen desselben Typs (Serie) wird ein nicht vorhandenes Antriebsobjekt mit p0105 = 0 gekennzeichnet.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 6.7.6 Antriebsobjekt löschen Antriebsobjekt löschen Vorgehensweise: 1. Navigieren Sie mit den Pfeil-Tasten zu dem Antriebsobjekt, das gelöscht werden soll. 2. Drücken Sie den Softkey "Antriebsobjekt löschen". Es folgt eine Sicherheitsabfrage zum Löschen des Antriebsobjekts. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 3. Wenn eine Datensicherung vorhanden ist, bestätigen Sie mit "OK". Das Antriebsobjekt wird aus der Soll-Topologie gelöscht. 4. Um die Änderung in der Topologie zu sehen, muss in den Anzeigeoptionen "Vergleich Ist-/Soll-Topologie" eingestellt sein: Ergebnis: Die Baugruppe kann nun entfernt werden.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 6.7.7 Komponente löschen Komponente löschen Vorgehensweise: 1. Sie befinden sich im Dialog "Topologie" und haben den Modus "Ändern" angewählt: 2. Navigieren Sie mit den Pfeil-Tasten zur Komponente, die gelöscht werden soll. Wenn Sie eine Komponente wählen, wird der Softkey "Komponente löschen" aktiv. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 3. Drücken Sie den Softkey "Komponente löschen"; hier im Beispiel: Geber SM_14 (sin/cos). Es folgt eine Sicherheitsabfrage zum Löschen der Komponente. 4. Wenn Sie sicher sind, bestätigen Sie mit "OK". Die Komponente wird aus der Soll- Topologie gelöscht.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 6.7.8 Komponente hinzufügen Komponente hinzufügen Wenn Sie am Antriebssystem eine neue Komponente (z. B. SMC20) über DRIVE-CLiQ anschließen, erkennt der Antrieb die Änderung in der Ist-Topologie und der Unterschied zwischen Soll- und Ist-Topologie wird angezeigt: ●...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 2. Navigieren Sie mit den Pfeil-Tasten zu der Komponente, die in die Topologie eingefügt werden soll, und drücken Sie den Softkey "Komponente hinzufügen >". Das System erkennt die neue Komponente und gibt eine Meldung aus. 3.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine 4. Bestätigen Sie mit "OK", um einen NCK- und Antriebssystem-RESET durchzuführen. Die Gerätekonfiguration ist beendet. Die Komponente wurde übernommen. Danach wird folgende Meldung ausgegeben: 5. Bestätigen Sie mit "OK" und die Komponente ist wieder in der Topologie enthalten, aber noch keinem Antrieb zugeordnet: –...
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Hinweis Änderung im Antriebssystem soll nicht dauerhaft erfolgen. Bevor Sie die DRIVE-CLiQ-Komponente ersetzen, ändern Sie die Vergleichsstufe. Motorkomponente SMI oder SMx ersetzen Hinweis Die neue Motorkomponente SMI/SMx darf noch nicht gesteckt sein! Bedienfolge: 1. Vorherige Motorkomponente SMI oder SMx haben Sie entfernt. In der Ist-Topologie fehlt diese Motorkomponente.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.7 Modulare Maschine Motor Module ersetzen Das Tauschen von Komponenten nach der Erst-Inbetriebnahme, z. B. um ein ALM mit höherer Leistung 16 kW → 50 kW einzusetzen, muss so erfolgen, dass die Konfigurationsdaten neu eingelesen werden und wieder aktuell sind. Hinweis Firmware-Update Das ordnungsgemäße Firmware-Update der projektierten Antriebskomponenten ist nur dann...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben 6.8.1 Firmware-Versionsanzeige der Antriebskomponenten Firmware-Version von Antriebskomponenten Die Versionen der Antriebskomponenten werden unter "Inbetriebnahme" → "Antriebssystem" → " Antriebsgeräte" → Konfiguration" in der Spalte "FW-Version" ausgegeben. Beispiel: 4503000 ⇒...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Firmware-Version Antriebskomponenten Die Firmware-Version aller Einzelkomponenten ist im Parameter r0975[2] und r0975[10] für jede Antriebskomponente (NCU, ALM, Leistungsteil) einzeln auslesbar. Beispiel: r0975[2] = 450, r0975[10] = 3000 -⇒ Firmware-Version: 04.50.30.00 Firmware-Version aller Sensor Module Die Firmware-Version aller Sensor Module ist im Parameter r0148[0…2] auf dem jeweiligen Motor Module auslesbar.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Hier werden folgende Netzdaten konfiguriert: ● Bei Anwahl des Kontrollkästchens wird nach der Impulsfreigabe der Einspeisung die Netz-/Zwischenkreisidentifikation aktiviert (p3410). Anschließend geht die Einspeisung in den Zustand Betrieb. Hinweis Zwischenkreisidentifikation Ändert sich die Netzumgebung oder ändern sich Komponenten am Zwischenkreis (z. B. nach dem Aufstellen der Anlage beim Kunden oder nach einer Erweiterung des Antriebsverbandes), ist das Kontrollkästchen wieder zu setzen: Daher auch der Softkey "Netzdaten"...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Vorgehensweise zur manuellen Identifikation des ALM Zur Identifikation des ALM ist folgendermaßen vorzugehen: 1. Freigabe (AUS1) ALM wegschalten (X122.1) durch Inbetriebsetzer. 2. Im Menü "Inbetriebnahme" > "Maschinendaten" > "Einspeisungs-MD" Maschinendaten für die Einspeisung (ALM) anwählen. 3.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Kann-Regeln: Bei Einhaltung der Kann-Regeln für die DRIVE-CLiQ-Verdrahtung werden die entsprechenden Komponenten automatisch den Antrieben zugeordnet: ● Bei einem Motor Module muss auch der dazugehörige Motorgeber angeschlossen werden. ● Wegen der besseren Performanceausnutzung möglichst viele der DRIVE-CLiQ Anschlusspunkte auf der NCU nutzen.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Anschlussbedingungen Damit das Sensor Module Cabinet-Mounted SMC40 bei der Erstinbetriebnahme von der Topologie erkannt wird, beachten Sie unbedingt die folgenden Regeln: ● Verbinden Sie mindestens eine der DRIVE-CLiQ-Schnittstellen X500/1 oder X500/2 am SMC40 über DRIVE-CLiQ.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben p0978[5] = 8 Motor Module 6 p0978[6] = 1 Control Unit p0978[7] = 2 Einspeisung (ALM) p0978[8] = 0 p0978[n] = 0 Das PROFIBUS-Telegramm 370 für die Einspeisung (ALM) wird von SINUMERIK nicht unterstützt.
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Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Folgende Tabelle beschreibt die Zuordnung der Antriebsobjekte im p0978[0…9] bei einer Einspeisung ohne DRIVE-CLiQ Anschluss. Diese Zuordnung erfolgt auch bei einem Antriebsverband mit NX-Baugruppe. Zuordnung p0978[0…9] bei Einspeisung ohne DRIVE-CLiQ-Anschluss: Komponente Index p0978 Liste der Antriebsobjekte 1.
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben Beispiel: Antriebsverband Folgendes Bild verdeutlicht am Beispiel eines SINAMICS S120-Antriebsverbandes die Bedeutung der Antriebskomponenten und Antriebsobjekte: Zu jedem Antriebsobjekt gehört eine eigene Parameterliste. Das Antriebsobjekt DO3 setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: ③...
Inbetriebnahme NC-gesteuerte Antriebe 6.8 Tipps zur Inbetriebnahme von SINAMICS-Antrieben 6.8.6 Drehzahl und Bremsverhalten anpassen Drehzahlanpassung Die folgenden Parameter können Sie im Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Maschinendaten" → "Antriebs-MD" einstellen: Drehzahlanpassung: ● Spindelantrieb: p0500 = 102, Drehzahlwert in p0322 entspricht Sollwert 4000 0000hex ●...
Kommunikation zwischen NC und Antrieb Übersicht Kommunikation NC und Antrieb Was wird als Nächstes konfiguriert? Die Erstinbetriebnahme der PLC und SINAMICS Antriebe ist abgeschlossen. Die Maschinendaten, die mit dem Antrieb kommunizieren sind: ● Allgemeine Maschinendaten Die allgemeinen Maschinendaten, die zur Kommunikation über PROFIBUS mit dem Antrieb benötigt werden, sind mit Standardwerten vorbelegt.
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.1 Übersicht Kommunikation NC und Antrieb SINAMICS S120 STEP 7 (HW-Konfig) Allgemeine Maschinendaten Achs- Maschinendaten DP Slave Eigenschaften 391 - PZD-3/7 6500 6500 370 - PZD-1/1 6514 Vorbelegung nicht ändern. Die achsspezifischen Maschinendaten für die Konfiguration der Soll- und Istwerte werden mit der Funktion "Achse zuordnen"...
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.2 Kommunikation zum Antrieb konfigurieren Kommunikation zum Antrieb konfigurieren Voreinstellungen In der Hardware-Konfiguration ist die Telegrammlänge mit den dazugehörigen Ein- /Ausgabeadressen vorbelegt. Diese Vorbelegung bei SINAMICS entspricht folgenden Telegrammen mit der maximal möglichen Telegrammlänge: ● Telegramm 136: für die Achsen ●...
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.2 Kommunikation zum Antrieb konfigurieren Beispiel Die Adressbereiche sehen Sie im Stationsfenster in der Detailansicht durch Anklicken des "SINAMICS Integrated" sehen. Dabei entspricht z. B. die Adresse 4100 der im MD13050 $MN_DRIVE-LOGIC_ADRESS[0] voreingestellten Adresse. Die Adressen haben einen Abstand von 40 Byte.
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.3 Ein-/Ausgabeadresse und Telegramm konfigurieren Ein-/Ausgabeadresse und Telegramm konfigurieren PROFIBUS-Anbindung Folgende allgemeine Maschinendaten sind für die PROFIBUS-Anbindung der Achsen zum Antrieb mit voreingestellt: ● MD13050 $MN_DRIVE_LOGIC_ADDRESS (Adresse Achse) ● MD13060 $MN_DRIVE_TELEGRAM_TYPE (Telegrammtyp) ● MD13120 $MN_CONTROL_UNIT_LOGIC_ADDRESS (Adresse CU) Die Anbindung der jeweiligen Achsen zum Antrieb über PROFIBUS wird angezeigt im Bedienbereich "Inbetriebnahme"...
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.3 Ein-/Ausgabeadresse und Telegramm konfigurieren Bild 7-3 Zuordnung ändern Hinweis Kommunikation zum Antrieb Um die Kommunikation zum Antrieb zu gewährleisten, müssen die hier eingestellten E/A- Adressen und Telegrammtypen mit den Einstellungen in der Hardware-Konfiguration in STEP 7 übereinstimmen.
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.4 Prozessdatenübertragung zwischen NC und Antrieb Prozessdatenübertragung zwischen NC und Antrieb Einleitung Die Übertragungstelegramme von der NC zum Antrieb werden über den internen PROFIBUS der NCU übertragen: ● Sendetelegramme (Antrieb → NC) ● Empfangstelegramme (NC → Antrieb) Die Telegramme sind Standardtelegramme mit vordefinierter Belegung der Prozessdaten (PZD).
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.4 Prozessdatenübertragung zwischen NC und Antrieb Die Telegrammlänge zur Kommunikation mit dem Antrieb wird in der HW-Konfig festgelegt und hängt von den benötigten Achsfunktionen z. B. Anzahl der Geber oder von der Funktionalität des verwendeten Antriebs ab. Hinweis Wenn Sie die Telegrammlänge einer Antriebskomponente in HW-Konfig ändern, muss auch die Auswahl des Telegrammtyps in der Konfiguration der Schnittstelle in der NC angepasst...
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.5 Sollwert/Istwert konfigurieren Sollwert/Istwert konfigurieren Einleitung Bei den Achs-Maschinendaten legen Sie für die jeweilige Achse die Achskomponente zur Übertragung der Soll- und Istwerte fest. Folgende Achs-Maschinendaten sind für jede Achse anzupassen: ● MD30110 $MA_CTRLOUT_MODULE_NR (Sollwertkanal) ●...
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.6 Antriebe: Achse zuordnen Antriebe: Achse zuordnen Voraussetzung Die Inbetriebnahme der Antriebe ist abgeschlossen. Antrieb und Achse zuordnen Vorgehensweise: 1. Wählen Sie im Bedienbereich "Inbetriebnahme" die Softkeys "Antriebssystem" → "Antriebe". 2. Mit den Softkeys "Antrieb +/-" oder "Antrieb auswählen" wählen Sie einen Antrieb aus, hier zum Beispiel SERVO_3.3:3 für die Spindel.
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.6 Antriebe: Achse zuordnen 5. Markieren Sie das nächste Auswahlfeld für den "Istwert: Geber → Achse" und ordnen Sie ein Messsystem gemäß der Tabelle unten zu. 6. Unter "NC-Antriebsnummer" wählen Sie das Antriebsobjekt aus: Danach wird automatisch die zugehörige E/A-Adresse aus der PLC-Projektierung angezeigt.
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.6 Antriebe: Achse zuordnen Die Telegramme in MD13060 $MN_DRIVE_TELEGRAM_TYPE sind mit den Werten aus der HW-Konfig vorbelegt. Diese Vorbelegung wird bei der Zuordnung des Antriebs zu einer Achse entsprechend gesetzt. Für eine Sollwertzuordnung gilt zusätzlich: MD30130 $MA_CTRLOUT_TYPE[ ] = 1.
Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.7 Inbetriebnahme Kommunikation beenden Inbetriebnahme Kommunikation beenden Inbetriebnahme beendet Sie haben folgende Komponenten in Betrieb genommen: ● PLC ● SINAMICS Antriebe ● Kommunikation NC ↔ PLC Die Inbetriebnahme ist beendet. Jetzt können Sie die Achsen verfahren. Im nachfolgenden Kapitel "Inbetriebnahme NC", ist die Parametrierung der NC hinsichtlich der angeschlossenen Maschine durch das Setzen der Systemvariablen beschrieben.
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Kommunikation zwischen NC und Antrieb 7.7 Inbetriebnahme Kommunikation beenden Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC Maschinendaten und Setting-Daten Maschinendaten einstellen Die Anpassung der Steuerung an die Maschine erfolgt über Maschinendaten und Setting- Daten. ● Die Maschinendaten (MD) sind in folgende Bereiche gegliedert: – Allgemeine Maschinendaten – Kanalspezifische Maschinendaten – Achsspezifische Maschinendaten – Parameter für Control Unit –...
Die geänderten Maschinendaten sind sofort aktiv. Änderungen von Setting-Daten werden immer sofort wirksam. Literatur Die Beschreibung der Maschinendaten und Setting-Daten finden Sie in: ● SINUMERIK 840D sl Listenhandbuch "Maschinendaten und Parameter" /LIS1/ ● Online-Hilfe (kontextbezogen) Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC 8.2 Übersicht über den Ablauf der Inbetriebnahme Übersicht über den Ablauf der Inbetriebnahme Parametrierung der NC Die nachfolgende Tabelle listet die entsprechenden Kapitel im Funktionshandbuch" Grundfunktionen" /FB1/ auf und stellt einen Vorschlag zur Inbetriebnahme dar: Referenzen auf die Kapitel in den Funktionshandbüchern FB1, FB2: ①...
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Anwendersichten verfügbar, die das Vorgehen bei der Inbetriebnahme erleichtern: ● Setup_Milling ● Setup_Turning Die Dateien sind unter Linux auf folgendem Pfad abgelegt: /user/sinumerik/hmi/template/user_views/param Außerdem sind die Daten im Internet zum Download verfügbar unter: Service & Support (www.siemens.com/automation/service&support) Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren Maschinenachsen konfigurieren 8.3.1 Achszuordnung Einleitung Prinzipiell sind vier Formen von Achsen zu unterscheiden: ● Maschinenachsen Maschinenachsen sind die an einer Maschine vorhandenen Bewegungseinheiten, die darüber hinaus, entsprechend ihrer nutzbaren Bewegung, als Linear- oder Rundachsen bezeichnet werden können. ●...
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Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren Achszuordnung Die Zuordnung der Geometrieachsen zu Kanalachsen und der Kanalachsen zu Maschinenachsen, sowie die Festlegung der Namen der verschiedenen Achstypen erfolgt über Maschinendaten. Das folgende Bild veranschaulicht den Zusammenhang: Bild 8-1 Achszuordnung Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren Kanalachslücken Im Normalfall wird über MD20070 einer Kanalachse eine Maschinenachse zugeordnet. Es muss aber nicht jeder Kanalachse eine Maschinenachse zugeordnet werden. Jeder Kanalachse mit MD20070 [n] = 0 ist keine Maschinenachse zugeordnet und stellt eine Kanalachslücke dar.
Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren Bild 8-2 Achskonfiguration mit Kanalachslücke 8.3.2 Achsnamen Maschinenachsen Jeder Maschinenachse, Kanalachse und Geometrieachse wird ein individueller Name zugewiesen, der die Achse eindeutig kennzeichnet. Maschinenachsnamen müssen NC-weit eindeutig sein. Die Namen der Maschinenachsen werden über folgendes Maschinendatum festgelegt: MD10000 $MN_AXCONF_MACHAX_NAME_TAB[n] (Maschinenachsname) Die festgelegten Namen und der zugehörige Index wird in folgenden Fällen verwendet: ●...
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Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren Geometrieachsen Die Namen der Geometrieachsen werden über folgendes Maschinendatum Festgelegt: MD20060 $MC_AXCONF_GEOAX_NAME_TAB[n] (Geometrieachsname im Kanal) Geometrieachsnamen müssen kanalweit eindeutig sein. Die Achsnamen für Kanal- und Geometrieachsen werden im Teileprogramm zur Programmierung von allgemeinen Verfahrbewegungen, bzw. zur Beschreibung der Werkstückkontur verwendet.
Inbetriebnahme NC 8.3 Maschinenachsen konfigurieren 8.3.3 Antriebszuordnung Antriebszuordnung Die Zuordnung der Maschinenachsen zu den Antriebsobjekten SERVO erfolgt über Maschinendaten. Das folgende Bild veranschaulicht den Zusammenhang. ① Über das Maschinendatum wird der NC die im S7-Projekt in "HW-Konfig" festgelegten E/A-Adressen der Antriebs- objekte SERVO mitgeteilt: MD13050 $MN_DRIVE_LOGIC_ADDRESS[n] (E/A-Adresse des Antriebes) ②...
Inbetriebnahme NC 8.4 Speicherkonfiguration Speicherkonfiguration Voraussetzung Auf der Bedienoberfläche steht ein Dialog zur Verfügung, der Sie bei der Konfiguration des NC-Speichers unterstützt: Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "NC" → "NC-Speicher". Dabei werden die speicherkonfigurierenden NC-Maschinendaten in verschiedene Funktions- bereiche wie z. B. Werkzeugverwaltung‚ Anwenderdaten‚ Nullpunktverschiebungen und Speichertypen (statischer und dynamischer Speicher) eingeteilt.
Inbetriebnahme NC 8.6 Applikationsbeispiel Applikationsbeispiel Advanced Surface (Option) Advanced Surface ist eine Funktionalität für die Fertigung von Fräsoberflächen im Bereich Werkzeug- und Formenbau. Software-Option Um diese Funktion zu nutzen, benötigen Sie folgende Option: "Advanced Surface". Nachfolgend sind die Maschinen- und Setting-Daten aufgeführt, die von dieser Funktionalität tangiert sind sowie deren Inhalt.
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Inbetriebnahme NC 8.6 Applikationsbeispiel Hinweis DYNNORM ist Grundstellung dieser G-Gruppe (default). Für Advanced Surface ist Voraussetzung, dass die rückbegrenzte Geschwindigkeitsführung aktiv ist. Die rückbegrenzte Geschwindigkeitsführung wird mit dem G-Code SOFT angewählt. ● COMPCAD Mit COMPCAD besteht die Möglichkeit, Teileprogramme mit kurzen Linearsätzen, toleranzbehaftet mittels Polynomen zusammenzufassen.
Inbetriebnahme NC 8.6 Applikationsbeispiel Befehle CTOL (Chord TOLerance) und OTOL (Orientation TOLerance) Die Befehle CTOL (Chord TOLerance für Sehnentoleranz) und OTOL (Orientation TOLerance) können verwendet werden, wenn die Toleranz ohne die Unterstützung des CYCLE832 programmiert wird. Aktivierung des G-Code Die Aktivierung kann entweder durch "Programmieren im Teileprogramm" oder bei der Maschinen-Inbetriebnahme durch umprojektieren des RESET-Verhaltens (siehe $MC_GCODE_RESET_VALUES) durchgeführt werden.
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Inbetriebnahme NC 8.6 Applikationsbeispiel Name Beschreibung Empf. Kommentar Wert 20150 $MC_GCODE_RESET_VALUES[44] Löschstellung der G-Gruppe 45 UPATH (bei 5- Achsbear- beitung) 20150 $MC_GCODE_RESET_VALUES[50] Löschstellung der G-Gruppe 50 ORIAXES (bei 5-Achsbear- beitung) 20170 $MC_COMPRESS_BLOCK_PATH_LIMIT Maximallänge des vom Kompres- sor generierten POLY 20172 $MC_COMPRESS_VELO_TOL Max.
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Inbetriebnahme NC 8.6 Applikationsbeispiel Name Beschreibung Empf. Kommentar Wert 20602 $MC_CURV_EFFECT_ON_PATH_ACCEL[4] Verhältnis von translatorischer 0,5 (durch Kreisbe- Beschleunigung zu Zentripetal- Kreisform- schleunigung beschleunigung bei DYNFINISH test ermit- vor allem bei teln) "großen" Ma- schinen be- grenzen! 20606 $MC_PREPDYN_SMOOTHING_ON[0-1] Aktivieren der Glättung der Voreinstellung Krümmung 20606...
Inbetriebnahme NC 8.7 Lock MyCycles - Zyklenschutz Lock MyCycles - Zyklenschutz 8.7.1 Übersicht Zyklenschutz Verwendung Mit dem Zyklenschutz können Zyklen verschlüsselt und anschließend geschützt in der Steuerung abgelegt werden. Die Abarbeitung von Zyklen mit Zyklenschutz in der NC ist ohne Einschränkung möglich. Software-Option Um diese Funktion zu nutzen, benötigen Sie folgende Option: SINUMERIK In- tegrate for Engineering "Lock MyCycles".
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Kompatibilität der Verschlüsselung Vom Laden der mit der "-e2" Option verschlüsselten Zyklen in ältere Software-Versionen wird abgeraten. Die Siemens-Zyklen werden immer passend zum SW-Stand ausgeliefert. Das Mischen von mit "–e1" und "-e2" verschlüsselten Zyklen ist zulässig. Kopieren verschlüsselter Zyklen Der verschlüsselte Zyklus kann kopiert werden und steht damit zur Nutzung an weiteren Maschinen zur Verfügung.
Inbetriebnahme NC 8.7 Lock MyCycles - Zyklenschutz 8.7.2 Vorverarbeitung Datei-Erweiterungen Der zu schützende Zyklus wird auf einem externen PC mit Hilfe des Programms Lock MyCycles verschlüsselt. Der verschlüsselte Zyklus hat die Extension _CPF (Coded Program File). Bei der Betrachtung der File-Extensions sind in diesem Zusammenhang folgende bereits existierende Extensions relevant: ●...
Inbetriebnahme NC 8.7 Lock MyCycles - Zyklenschutz 8.7.3 Aufruf als Unterprogramm Unterprogrammaufrufe ohne Extensions Ein Verzeichnis kann eine verschlüsselte Datei _CPF und auch eine unverschlüsselte Datei _SPF mit gleichem Namen, z. B. CYCYLE1 enthalten. Wird die unverschlüsselte _SPF-Datei vorverarbeitet, so liegen im Verzeichnis: ●...
Inbetriebnahme NC 8.7 Lock MyCycles - Zyklenschutz NC-Sprachbefehle mit absoluter Pfadangabe Mit folgenden Befehlen kann vom Teileprogramm aus auf Dateien im passiven Dateisystem zugegriffen werden. Dabei werden absolute Pfadangaben mit Extensions verwendet. ● WRITE: Es können keine Daten an einen _CPF File angehängt werden, Rückgabe 4 "falscher Dateityp".
Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien Voraussetzungen Aufruf der Funktion an der Steuerung im Bedienbereich Inbetriebnahme: Softkey "NC" → Softkey "Reibkompensation". Der Dialog "Reibkompensation" wird geöffnet. Maschinendatum Bedeutung MD32500 $MA_FRICT_COMP_ENABLE = 1 Reibkompensation für diese Achse freigeben Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien: MD32490 $MA_FRICT_COMP_MODE = 3 Aufschaltzeitpunkt abhängig vom Geschwindigkeits-...
Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien 8.8.1 Reibkompensation mit Geschwindigkeitsaufschaltpuls Bedienen am SINUMERIK Operate Mit dieser Funktion verfahren Sie wahlweise eine Achse oder zwei Achsen. Die Messung wird grafisch als Kreisdiagramm dargestellt. Die Eingaben der Werte für die Reibkompensation wirken nur auf die Achse, die in der Titelzeile angewählt ist. Die Skalierung in der grafischen Darstellung wird automatisch angepasst, solange nicht manuell ein Skalierungswert eingegeben wird.
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Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien 4. Der erste Schritt mit dem ersten Vorschub der Messreihe ist angewählt. Geben Sie Reibkompensationswerte in die folgenden Eingabefelder ein: Eingabefeld Einheit Maschinendatum Amplitude [mm/min] MD32571 $MA_FRICT_VELO_STEP oder [°/min] Abklingzeit MD32574 $MA_FRICT_V_PULSE_DECAY_TIME Wirkzeit MD32573 $MA_FRICT_V_PULSE_CONST_TIME Um in Abhängigkeit von der Verfahrrichtung unterschiedliche Kompensationswerte für eine Achse einzugeben, wählen Sie die Option "Umkehrpunkte getrennt einstellen"...
Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien ⇒ Weitere Aktionen: ● Softkey "Achse +"/"Achse -", um die Achse anzuwählen, für die die Reibkompensation aktiviert ist. ● Softkey "Start", um die Messung zu starten. ● Softkey "Nächster Schritt", um den nächsten Vorschub anzuwählen. ●...
Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien Zu jedem Beschleunigungswert geben Sie in MD32588 $MA_FRICT_T_STEP[0...9] einen Faktor zwischen -1.0 und 1.0 ein, um die Amplitude des Momentenaufschaltpulses zu gewichten. 8.8.3 Datenliste In der Datenliste werden die für die Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien relevanten Maschinendaten und Setting-Daten angezeigt: ●...
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Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien 5. Wechseln Sie in den nächsten Schritt mit "Weiter >". Schritt 1 von 9: 1000 mm/min Amplitude: 17,25 mm/min Abklingzeit: 0,043 s Wirkzeit: 0,016 s Schritt 2 von 9: 800 mm/min Amplitude: 15,2 mm/min Abklingzeit: 0,046 s Wirkzeit:0,014 s Schritt 3 von 9: 600 mm/min...
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Inbetriebnahme NC 8.8 Reibkompensation mit adaptiven Kennlinien Ergebnis Die folgende Grafik zeigt die Kennlinie mit dem adaptierten Amplitudenwert zur jeweiligen Beschleunigung in monoton steigender Reihenfolge: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben Einleitung Inbetriebnahme von PLC-gesteuerten Antrieben Bei der Inbetriebnahme von PLC-gesteuerten Antrieben werden Sie durch folgende Tools unterstützt: ● SINUMERIK Operate: – Automatische Gerätekonfiguration (Seite 113) – Geführte Inbetriebnahme (Seite 111) , mit dem Antriebsassistenten für SERVO-DO. –...
• CU310-2 DP • CU320-2 DP Für PLC-gesteuerte Antriebe gilt: ● Versorgung und Entsorgung direkt vom PLC-Anwenderprogramm. ● Einbinden in den Teileprogrammablauf mittels Hilfsfunktionen (H-Befehl). Mengengerüst SINUMERIK 840D sl Skalierung 710.3 PN 720.3 PN 730.3 PN Antriebe (Antriebsregelungs-DO) in Summe davon der NC zugeordnete maximal •...
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS Mengengerüst erweitern Mit MD13160 $MN_SINAMICS_MAX_SLAVE_ADDRESS >0 werden alle SINAMICS Antriebe, deren Busadresse oder Gerätenummer größer als der eingegebene Wert ist, an der PLC als Normslaves gemäß PROFIdrive-Profil betrieben und gehen nicht in das NC- Mengengerüst gemäß...
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS ● 611U wird an SINUMERIK solution line nicht unterstützt, hinsichtlich seiner Rückwirkungen nicht geprüft und somit nicht freigegeben. ● PLC-Antriebe vom Typ SINAMICS S120 CU320-2 DP kommunizieren am externen PROFIBUS DP-X126 als PN-IO 0x80E5. Hinweis PROFIBUS-DP (X126) Für alle Antriebsgeräte am externen PROFIBUS DP (X126) ist zu beachten:...
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS Bereits in Betrieb genommen sind: ● NCU 720.3 PN und NX15.3 mit weiteren Komponenten. In diesem Kapitel werden in Betrieb genommen: ● CU320-2 DP mit einer Einspeisung (Line Module) und einem Double Motor Module 9.2.3 PLC in Betrieb nehmen Übersicht...
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS Komponente S120 CU320-2 DP einfügen Vorgehensweise: 1. Navigieren Sie im Katalog zu "PROFIBUS DP" → "SINAMICS" → "SINAMICS S120" → "S120 CU320-2 DP": 2. Ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste die "S120 CU320-2 DP" ins Stationsfenster zum PROFIBUS(1): DP Mastersystem.
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS 3. Nach Loslassen der Maustaste konfigurieren Sie die Eigenschaften der PROFIBUS-Schnittstelle SINAMICS: 4. Bestätigen Sie mit "OK". 5. Selektieren Sie im Auswahlfeld "Version" die Firmware-Version der Control Unit. Hinweis Die Firmware-Version muss mit der Version der CompactFlash Card auf der CU320-2 DP übereinstimmen.
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS 7. Wählen Sie im PROFIBUS DP-Mastersystem (SINUMERIK NCU) unter "Eigenschaften" → "Netzeinstellungen" → "Optionen" und aktivieren Sie auf der Registerkarte "Äquidistanz" die Option "Äquidistanten Buszyklus aktivieren". 8. Ebenso aktivieren Sie in den "DP Slave Eigenschaften" der CU320-2 DP auf der Registerkarte "Taktsynchronisation"...
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– "Siemens Telegramm 390, PZD-2/2" für CU320-2 DP Hinweis Das Siemens Telegramm 390 wird für den Zeitstempel der Alarme der PLC benötigt. 11.Wechseln Sie unter "Konfiguration" auf die Ansicht "Details", um die damit erzeugten Eingabe- und Ausgabeadressen für die einzelnen Objekte anzuzeigen: 12.Bestätigen Sie mit "OK".
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.2 Konfiguration über PROFIBUS Zur Unterstützung der automatischen Geräteinbetriebnahme müssen die Eingabe- und Ausgabeadressen identisch sein, da die Adressen im PLC-Anwenderprogramm für den FB283 benötigt werden. Ergebnis Speichern/Übersetzen/Laden in Baugruppe Vorgehensweise: 1. Wählen Sie das Menü "Station" → "Speichern und übersetzen". 2.
P#DBnr.DBXm.n Byte x In der Regel wird hier der Achs-DB verwendet, d.h. im Pointer muss die gleiche DB-Nummer angegeben sein wie am Formalparameter "NR_ACHS_DB". Die Länge des Zeigers beträgt 30 Bytes bei Siemens- Telegramm 136. RD_PZD Any P#Mm.n Byte x Zielbereich für Prozessdaten Slave →...
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.3 PLC-Anwenderprogramm erstellen 4. Kopieren Sie die Bausteine FB283, FC70, DB70 und DB283 sowie alle UDT300xx in Ihr bestehendes Projekt. 5. Da der DB70 von einem anderen Anwenderprogramm belegt sein könnte, benennen Sie DB70 in DB111 um! 6.
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.3 PLC-Anwenderprogramm erstellen Inbetriebnahme der PLC beendet Zur Synchronisation von PLC und NC ist ein Reset (Warmstart) des Systems notwendig: Reset (Warmstart) für NC und Antriebssystem auslösen (Seite 111). Die LED zeigen folgenden Zustand an: ● NCU: LED RUN leuchtet dauerhaft GRÜN. ●...
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.4 PLC-Antriebe in Betrieb nehmen PLC-Antriebe in Betrieb nehmen Voraussetzungen Folgende Schritte sind bereits durchgeführt: ● Das PLC-Projekt wurde in die PLC geladen. ● Zur Synchronisation haben Sie einen Reset (Warmstart) für den NCK und das Antriebssystem ausgelöst.
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.4 PLC-Antriebe in Betrieb nehmen 3. Bestätigen Sie mit "OK". Danach werden Sie durch die einzelnen Schritte der automatischen Gerätekonfiguration geführt. Die weitere Inbetriebnahme entspricht der SINAMICS-Inbetriebnahme über einen integrierten PROFIBUS: Sie werden durch die automatische Gerätekonfiguration bis zur Inbetriebnahme der einzelnen noch nicht in Betrieb genommenen Antriebsobjekte geführt.
Konfiguration überprüfen Die PLC-Alarme der Antriebe müssen einen identischen Zeitstempel mit der NC haben. Bei der Konfiguration in der Hardware-Konfiguration legen Sie dafür das Siemens- Telegramm 390 für die SINAMICS CU fest. Die entsprechenden logischen Ein- und Ausgabeadressen dieser Kommunikationsschnittstelle sind in folgendem Maschinendatum eingetragen: ●...
● Einbettung in eine sichere programmierbare Logik (SPL). Literatur Für die Umsetzung wird auf folgende Funktionshandbücher für Safety-Funktionen verwiesen, die für sicherheitsgerichtete Ausführung bindend sind: ● Funktionshandbuch SINUMERIK 840D sl "Safety Integrated" ● Funktionshandbuch SINAMICS S120 "Safety Integrated", Kapitel: "Aufbau des Telegramms 30". 9.6.1...
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.6 Safety-Funktionen für PLC-Antriebe Bedienfolge PROFIsafe projektieren Vorgehensweise: 1. Wählen Sie für dieses Telegramm im Auswahlfeld "Option" das PROFIsafe Telegramm 30. 2. Stellen Sie unter der Registerkarte "Details" die Ein-/Ausgangsadressen ein. Die PROFIsafe-Option benötigt zusätzlich 6 Bytes. 3.
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.6 Safety-Funktionen für PLC-Antriebe 4. Um den Parameter "F_Dest_Add" zu ändern, wählen Sie in der Spalte "Parametername" "F_Dest_Add" und drücken Sie die Schaltfläche "Wert ändern...". 5. Überprüfen Sie folgende Werte/Einstellungen: – Der Wert des Parameters "F_Dest_Add" muss in p9610 und p9810 des entsprechenden Antriebs als Hexadezimalwert (z.
Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.6 Safety-Funktionen für PLC-Antriebe Ergebnis der PROFIsafe Projektierung 9.6.2 Beispiel: Einbettung in eine sichere programmierbare Logik (SPL) Einleitung Folgende Maschinendaten und Dateien sind bei der Einbettung des Telegramms 30 in eine sichere programmierbare Logik zu berücksichtigen: ●...
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.6 Safety-Funktionen für PLC-Antriebe NC-Maschinendaten Anschließend wird die SPL-PROFIsafe-Projektierung für die Safety Integrated Basic Functions STO ohne SSI aufgezeigt: Archivauszug Kommentar CHANDATA(1) N10385 $MN_PROFISAFE_MASTER_ADDRESS='H50007d2' N10386 $MN_PROFISAFE_IN_ADDRESS[0]='H50000c8' ;=> Eintrag aus HW-Konfig N10387 $MN_PROFISAFE_OUT_ADDRESS[0]='H50000c8' ;=> Eintrag aus HW-Konfig N10390 $MN_PROFISAFE_IN_ASSIGN[0]=9011 ;=>...
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Projektierung von PLC-gesteuerten Antrieben 9.6 Safety-Funktionen für PLC-Antriebe Antriebs-Maschinendaten Hinzugekommene Werte durch Telegramm 30: ● p9601=p9801=0x8 ● p9610=p9810=0xC8 Datei "safe.SPF": Programmbeispiel Kommentar IDS = 40 DO $A_OUTSE[09] = $A_INSE[2] ;wenn Haube verriegelt dann Abwahl STO IDS = 41 DO $A_OUTSE[10] = $A_INSE[2] ;wenn Haube verriegelt dann Abwahl SS1 PLC-Programmerweiterung: Programmbeispiel...
Antriebsoptimierung 10.1 Ablauf der Optimierung Ablauf der Optimierung Wenn die Inbetriebnahme der Antriebe und Zuordnung der Achsen abgeschlossen ist, wird die Optimierung für die jeweilige Maschine oder einen Maschinentyp gestartet. Je nach Anforderung wird für die Optimierung folgender Ablauf empfohlen: ①...
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Antriebsoptimierung 10.1 Ablauf der Optimierung Im diesem Kapitel werden folgende Vorgehensweisen beschrieben: ● Optimierung unter Ausnutzung aller automatischen Voreinstellungen (besonders effiziente Vorgehensweise) Beispiel: So optimieren Sie die Achse X1 (Seite 270) Beispiel: So optimieren Sie die Achse Z1 (Seite 274) Beispiel: So starten Sie die Optimierung der Bahninterpolation (Seite 277) Vorgehensweise für Experten: ●...
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Welche Funktionen stehen zur Verfügung? Bei der automatischen Optimierung einer Achse haben Sie folgende Möglichkeiten: ● Auswahl einer einzelnen Achse für die Optimierung ● Auswahl einer Strategie unter mehreren Möglichkeiten ● Neukonfiguration der Messbedingungen ●...
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.3.1 Optionen für den Ablauf der Messung einstellen Optionen in der Betriebsart JOG Im ersten Schritt wählen Sie den Softkey "Optionen", um das allgemeine Verhalten der Automatischen Servo Optimierung einzustellen. Für einen weitgehend automatischen Ablauf in der Betriebsart JOG wird die nachfolgende Auswahl unter Ausnutzung aller automatischen Abläufe und Einstellungen empfohlen: Voraussetzung für die Betriebsart AUTO Software-Option...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Mit der Option "Diesen HMI für "AST Aufruf aus dem Teileprogramm" zuordnen" wählen Sie den ausführenden SINUMERIK Operate für die automatische Servo Optimierung in der Betriebsart AUTO aus: ● ☑ Ist die Option angewählt, wird der aktuelle SINUMERIK Operate für die Ausführung der automatischen Servo Optimierung verwendet.
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Damit beim Endkunden der Aufruf der Zyklen für die automatische Servo Optimierung aus dem Teileprogramm funktioniert, sind vom Maschinenhersteller die nachfolgenden Einstellungen zu treffen: ● Die Instanz des SINUMERIK Operate, auf dem die Zyklen ausgeführt werden, ist ausgewählt.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Bei der Auswahl der "Benutzerdefinierten Strategie (108)" für die Achse sind alle Optionen aktiv und einstellbar: Bild 10-3 "Strategie: Achse" - Beispiel (108) In der Auswahlliste sind weitere Strategien verfügbar und können mit einem Optimierungs- ziel kombiniert werden.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Beispiel für "Drehzahl": Strategie 303 Bild 10-4 "Strategie: n-/v-Regler" - Beispiel Die wichtigen Einstellungen lauten: Optimierungsaggressivität und Minimale Nachstellzeit ● Optimierungsaggressivität: Dieser Parameter bestimmt die Einstellung von Kp und Tn basierend auf Stabilitätsgrenzen. In Abhängigkeit von dieser Einstellung werden die Werte für Phasenreserve und Amplitudenreserve vorbelegt.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Beispiel für "Position": Strategie 203 Bild 10-5 "Strategie: Lageregelkreis" - Beispiel Die Werte für die Kv-Reduzierung und Kv-Obergrenze sind von der Auswahl des Optimierungsziels abhängig. ● Kv-Reduzierung: Dieser Parameter verursacht eine bestimmte Reduzierung des von der Automatischen Servo Optimierung berechneten maximalen Kv.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Optimierungsziel Durch die Auswahl des Optimierungszieles werden die Vorbelegungen des Drehzahlreglers und des Lagereglers angepasst. ● Schnelle Ausregelung: Die Drehzahl- und Lagereglerverstärkung (Kv-Faktor) wird mit Maximalwerten und minimaler Robustheit optimiert. Anwendung: Hochgeschwindigkeitsbearbeitung bei maximaler Unterdrückung aller Störkräfte wie beispielsweise Reibung, Zähne des Antriebsriemens, starke Schneidkräfte wie z.
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.3.3 Beispiel: So optimieren Sie die Achse X1 Voraussetzung In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie die Achse X1 mit Hilfe der Funktion "Automatische Servo Optimierung" optimieren. Dabei wird von folgender Maschinenkonfiguration ausgegangen: WARNUNG Vermeidung von ungewollten Achsbewegungen Die Automatische Servo Optimierung basiert auf der Analyse von Messungen.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Achse X1 optimieren Vorgehensweise: 1. Wählen Sie die Achse X1 im Dialog "Achsanwahl". 2. Überprüfen Sie die eingestellten Optionen: Softkey "Optionen". 3. Verwenden Sie die voreingestellte Strategie zum Optimieren: Softkey "Strategie wählen". 4. Überprüfen Sie, dass als Optimierungsziel: "Normale Ausregelung" ausgewählt ist. 5.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 9. Vor den Messungen werden Sie aufgefordert NC START zu drücken. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Messungen werden die optimierten Werte der Parameter ausgegeben: Softkey "Drehzahlregler", um die Drehzahlreglerparameter zu kontrollieren. 10.Wenn Sie mit den optimierten Werten einverstanden sind, bestätigen Sie mit Softkey "Übernehmen".
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Ergebnis Achse X1 Nach dem Bestätigen mit "OK" und erhalten Sie folgendes Ergebnis: Bild 10-6 Achse X1: optimiert Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.3.4 Beispiel: So optimieren Sie die Achse Z1 Achse Z1 optimieren Vorgehensweise: 1. Wählen Sie die Achse Z1 im Dialog "Achsanwahl". 2. Die eingestellten Optionen und die eingestellte Strategie sind weiterhin gültig. 3. Starten Sie die Messung mit dem Softkey "Optimieren". 4.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 5. Folgen Sei den Aufforderungen am Bildschirm und drücken Sie NC START. 6. Es werden jeweils zwei Messungen durchgeführt, um die Achse zu optimieren. 7. Vor den Messungen werden Sie aufgefordert NC START zu drücken. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Messungen werden die Werte der Parameter ausgegeben: 8.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.Nach dem Übernehmen der Messergebnisse ist die Optimierung beendet. 11.Nach dem Abschluss der Messung können Sie das komplette Optimierungsprotokoll anzeigen: Softkey "Optimierungsprotokoll". Ergebnis Achse Z1 Nach dem Bestätigen mit "OK" und erhalten Sie folgendes Ergebnis: Bild 10-7 Achse Z1: optimiert Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb...
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 10.3.5 Beispiel: So starten Sie die Optimierung der Bahninterpolation Interpolation der Achsen Vorgehensweise: 1. Wählen Sie den Softkey "Bahninterpolation", um die Achsen X1 und Z1 zu optimieren. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung 2. Wählen Sie den Softkey "Strategie wählen", um die Strategie für die Interpolation zu überprüfen. Es wird empfohlen Strategie 1105 zu verwenden: Folgende Parameter werden angepasst: – Die Dynamikanpassung in MD32900 $MA_DYN_MATCH_ENABLE=1 ist aktiv. – Die Vorsteuerung ist immer aktiv. 3.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Dann können Sie zwischen der Parameteransicht (Softkey: "Parameter") und der grafischen Ansicht (Softkey: "Bode Diagramme") hin- und herschalten. Bild 10-8 Parameteransicht Bild 10-9 Grafische Ansicht Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Mit dem Softkey ">>" schalten Sie die vertikale Softkey-Leiste um und erhalten folgende Auswahl: – Softkey: "Neu optimieren" – Softkey: "Zurück zu Optimiert" – Softkey: "Zurück zu Achsoptimierung" – Softkey: "<<" – Softkey: "In Datei speichern" Um die Optimierungsdaten in einer Datei zu sichern, wählen Sie "In Datei speichern": Es wird eine xml-Datei erzeugt.
Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Ergebnis Wenn Sie das Ergebnis der Interpolation übernehmen wollen, bestätigen Sie mit "Übernehmen". Mit "Abbruch" starten Sie die Interpolation neu. Um zu überprüfen, auf welche Werte die Parameter optimiert wurden, wählen Sie Softkey "<< Zurück". 10.3.6 Beispiel für einen Bericht Ergebnis protokollieren...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Seriennummer 112009D1008M1905 Datum des Berichts 2012-07-02 Uhrzeit des Berichts 15:07:56 XML-Datei AST_AX3_Z1_112009D1008M1905.xml Lageregler: Bode-Diagramme Standalone Optimal: --- (violett) Kalk. geschlos. Lageregelkreis ohne FFW --- (blau) gemessener Lageregelkreis Parameter Standalone Selbstoptimierte Initiale Plattform- Optimal Standalone- konfiguration Achse optimal Kv-Faktor 5.154...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Drehzahlregler optimieren ☐ Drehzahlregelkreis zur Überprüfung messen ☑ > Überprüfung der Messdatenqualität ☑ Mechanik vermessen ☑ > Überprüfung der Messdatenqualität ☑ Lageregler optimieren ☑ > Überprüfung der Messdatenqualität ☑ Kontrollmessung Lageregelkreis ☑ > Überprüfung der Messdatenqualität ☑...
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung Geglätteten Drehzahlsollwertsprung zur Erstellung eines Mechanikmodells messen: Bei Beginn der Optimierung ist die Lastträgheit, die Steifigkeit der Ankopplung und die Korrektheit der aktuellen Reglereinstellung unbekannt. Zur ersten Abschätzung kann eine Sprungantwort gemessen werden. Dadurch können die Parameter während der Messung der Drehzahlregelstrecke besser automatisch bestimmt werden.
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Antriebsoptimierung 10.3 Automatische Servo Optimierung ⇒ Überprüfung der Messdatenqualität: ohne Parameter Die Software zur automatischen Optimierung überprüft, ob die Anregung und die Offset- Geschwindigkeit ausreichend war und gibt einen entsprechenden Hinweis. ⇒ Messparameter: Für jede der folgenden Messungen können individuelle Messparameter eingegeben werden: ●...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Erläuterung der Messfunktionen Eine Reihe von Messfunktionen ermöglicht die grafische Darstellung des Zeit- und Frequenzverhaltens von Antrieben und Regelungen am Bildschirm. Hierzu werden Testsignale mit einstellbarer Zeitspanne auf die Antriebe geschaltet. Die Messfunktionen liegen unter "Inbetriebnahme"...
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Voraussetzungen zum Starten von Messfunktionen Damit sichergestellt ist, dass keine irrtümlichen Verfahrbewegungen aufgrund von Teileprogrammen ausgeführt werden können, müssen die Messfunktionen in der Betriebsart <JOG> gestartet werden. ACHTUNG Kollisionsvermeidung Während der Verfahrbewegungen im Rahmen der Messfunktionen werden keine Software- Endschalter und Arbeitsfeldbegrenzungen überwacht, da diese im Nachführbetrieb ausgeführt werden.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Abbruch von Messfunktionen Die folgenden Ereignisse führen zum Abbruch aktiver Messfunktionen: ● Hardwareendschalter erreicht ● Verfahrbereichsgrenzen überschritten ● Not-Aus ● Reset (BAG, Kanal) ● NC-STOP ● Wegnahme der Reglerfreigabe ● Wegnahme der Antriebsfreigabe ● Wegnahme der Fahrfreigabe ●...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4.1 Navigationsüberblick Navigationsüberblick Bei der Optimierung einer Achse navigieren Sie über verschiedene Dialoge. Diesen Vorgang zeigt das folgende Bild: Bild 10-10 Navigation für manuelle Optimierung Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4.2 Vermessung Stromregelkreis Funktionalität Die Vermessung des Stromregelkreises ist nur im Fehlerfall zu Diagnosezwecken erforderlich oder wenn für die verwendete Motor-/Leistungsteilkombination keine Standarddaten vorliegen (Fremdmotor). Bei SINAMICS S120 ist es möglich, das Ein- und Ausgangsverhalten des Stromregelkreises direkt im Drehzahlregler zu messen, ohne dabei den Drehzahlregler zu öffnen.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Messung Der Ablauf einer Messung gliedert sich in folgende Schritte: 1. Stellen Sie die Verfahrbereichsüberwachung und die Freigabelogik ein. 2. Wählen Sie den Messtyp aus: 3. Stellen Sie die Parameter ein: Softkey "Messparameter >". Messparameter –...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 4. Um die Messung zu starten und das Messergebnis anzuzeigen: Softkey "Messung starten". 10.4.3 Vermessung Drehzahlregelkreis Funktionalität Bei der Vermessung des Drehzahlregelkreises wird das Übertragungsverhalten zum Motormesssystem analysiert. Je nach der ausgewählten Grundeinstellung der Messung werden verschiedene Messparameterlisten angeboten.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Messfunktionen Zur Vermessung des Drehzahlregelkreises stehen folgende Messfunktionen zur Verfügung: Messtyp Kurvenform Messgröße (Eingang) Messgröße (Ausgang) Führungsfrequenzgang (nach PBRS Drehzahlsollwert nach Drehzahlistwert Motor Drehzahlsollwertfilter) Filter Führungsfrequenzgang PBRS Drehzahlsollwert vor Drehzahlistwert Motor (vor Drehzahlsollwertfilter) Filter Sollwertsprung (nach Drehzahl- PBRS Drehzahlistwert Motor Drehzahlsollwert...
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Ablauf der Messung Der Ablauf einer Messung gliedert sich in folgende Schritte: 1. Stellen Sie die Verfahrbereichsüberwachung und die Freigabelogik ein. 2. Wählen Sie den Messtyp und die Messgröße aus: 3. Stellen Sie die Parameter ein: Softkey "Messparameter >". 4.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 5. Zur Optimierung der Dynamik wird eine geeignete Filterparametrierung eingesetzt. Wählen Sie den Softkey "Aktive Filter". Folgendes Bild zeigt die Voreinstellung für einen Tiefpassfilter bei 1999 Hz: Nach Anwendung des Filters ergibt sich folgende optimierte Messkurve für den Drehzahlregelkreis: Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4.4 Vermessung Lageregelkreis Funktionalität Die Liste vordefinierter Verfahren für den Lageregelkreis ist in der folgenden Tabelle aufgeführt. Die Lagereglermessungen finden in der NC statt. Die Messungen unterstützen drei Varianten der Anregung: Lagesollwert, Drehzahlsollwert, Momentensollwert und Momentenvorsteuerung.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Ablauf der Messung Der Ablauf einer Messung gliedert sich in folgende Schritte: 1. Stellen Sie die Verfahrbereichsüberwachung und die Freigabelogik ein. 2. Wählen Sie den Messtyp und die Messgröße aus. Hier zum Beispiel "Führungsfrequenzgang". 3. Stellen Sie die Parameter ein: Softkey "Messparameter >". 4.
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4.5 Beispiele für Messverfahren (Lageregelkreis) Messtyp: Führungsfrequenzgang Die Führungsfrequenzgangmessung ermittelt das Übertragungsverhalten des Lagereglers im Frequenzbereich. Der Lage-Istwert wird vom aktiven Messsystem genommen. Die Parametrierung von Sollwertfiltern, Regelkreisverstärkung (K -Faktor) und Vorsteuerung ist so vorzunehmen, dass im gesamten Frequenzbereich möglichst keine Überhöhungen auftreten.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Messtyp: Sollwertsprung und Sollwertrampe Mit der Sprunganregung und der Rampenanregung kann das Einschwingverhalten und das Positionierverhalten der Lageregelung im Zeitbereich beurteilt werden, insbesondere auch die Wirkung von Sollwertfiltern. Sollwertsprung: Um Überlastungen der Maschinenmechanik zu vermeiden, wird beim Messtyp "Sollwertsprung"...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Messparameter: Sollwertsprung und Sollwertrampe Mit der Sprunganregung und der Rampenanregung kann das Einschwingverhalten bzw. Positionierverhalten der Lageregelung im Zeitbereich beurteilt werden, insbesondere auch die Wirkung von Sollwertfiltern. Messparameter: ● Amplitude Bestimmt die Höhe des vorgegebenen Sollwertsprungs oder der Sollwertrampe. ●...
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Position der Aufschaltpunkte: Bild 10-12 Aufschaltpunkte Um den Funktionsgenerator zu aktivieren, wählen Sie Bedienbereich "Inbetriebnahme" → "Automatische Servo Optimierung" → "Funktionsgenerator". VORSICHT Funktionsgenerator starten/stoppen Durch entsprechende Parametrierung des Funktionsgenerators (z. B. Offset) kann es zum "Wandern"...
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) Vom Funktionsgenerator werden periodische oder nicht-periodische Signale mit unterschiedlichen Kurvenformen erzeugt. Die Kurvenparameter ändern sich abhängig vom Signaltyp. Aufschaltpunkt System Kurvenform Konnektor Rechteck • • Stromsollwert nach Filter Treppe • • SINAMICS Störmoment Dreieck • •...
Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) 10.4.7 Beispiel Funktionsgenerator: Drehzahlsollwert nach Filter Beispiel Funktionsgenerator mit Aufschaltpunkt "Drehzahlsollwert nach Filter": Parameterbeschreibung zum Aufschaltpunkt "Drehzahlsollwert nach Filter": Der Balken in der oberen Zeile zeigt den Verfahrweg, die aktuelle Position und die Software- Endschalter an. In der ersten Zeile der Tabelle wird der Wert für die Absolute Position angezeigt.
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Antriebsoptimierung 10.4 Messfunktionen (Manuelle Optimierung) ● Amplitude und Offset-Geschwindigkeit können alternativ absolut oder in % vorgegeben werden. Die Amplitude kann positiv oder negativ vorgegeben werden. – Amplitude: Geschwindigkeit in [mm/min] – Amplitude %: Geschwindigkeit in % – Offset: konstante Geschwindigkeit in [mm/min] –...
Antriebsoptimierung 10.5 Filter definieren 10.5 Filter definieren Filtertypen Unter "Aktive Filter" bietet SINUMERIK Operate eine grafische Bedienoberfläche zur Anzeige und Bearbeitung von Filterdaten, die aktiv auf dem SINAMICS-Umrichter vorhandenen sind: Filtertyp Parameter 1 Parameter 2 Parameter 3 Parameter 4 PT1 Tiefpass Zeitkonstante [ms] PT2 Tiefpass...
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Antriebsoptimierung 10.5 Filter definieren Beispiel: "Aktive Filter" Bild 10-13 Beispiel für einen Drehzahlsollwertfilter Softkey "Übernehmen", damit die neuen Werte im Antrieb wirksam werden. Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Antriebsoptimierung 10.6 Menüstruktur: Messungen - Diagramme 10.6 Menüstruktur: Messungen - Diagramme Menüstruktur vertikale Softkey-Leiste (VSK) Die Messergebnisse werden nach der Messung wahlweise tabellarisch als Parameter oder grafisch als Bode-Diagramm angezeigt. Diese Darstellung lässt sich folgendermaßen umschalten (Toggle): Um die Messergebnisse weiter zu bearbeiten, steht folgendes Menü zur Verfügung, zum Beispiel: ●...
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Antriebsoptimierung 10.6 Menüstruktur: Messungen - Diagramme Menü "Diagramm >" Bei der grafischen Darstellung als Bode-Diagramm können Sie die Messergebnisse folgendermaßen auswerten: ● Menü "Signalkonfiguration" Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest 10.7 Kreisformtest 10.7.1 Kreisformtest: Funktion Der Kreisformtest dient zum Einstellen und Beurteilen der Dynamik bei interpolierenden Achsen und zur Analyse der mittels der Reibkompensation (konventionelle Quadrantenfehlerkompensation) erzielten Konturgenauigkeit an den Quadrantenübergängen (kreisförmigen Konturen). Der Kreisformtest wird dazu verwendet, um die Interpolation der zusammen arbeitenden Achsen zu überprüfen.
Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Ergebnis Die besten Konturergebnisse werden erzielt, wenn die Kreisform-Testergebnisse in der richtigen tatsächlichen Größe, Form und minimaler p/p Abweichung zwischen einer kombinierten Interpolation der Achsen (X-Y, X-Z, Y-Z) liegen. Ein NC-Programm in der Betriebsart MDA und die Kreisformtest-Funktion werden zur Messung und Bewertung dieser Ergebnisse verwendet werden.
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Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Um eine Messung durchzuführen, geben Sie folgende Parameter ein: ● "Messung": Auswahl der beiden Achsen, die vermessen werden sollen, und des Messsystems. Geparkte Geber werden in der Auswahl nicht angeboten. ● "Parameter": Bei der Parametrierung der Eingabefelder "Radius" und "Vorschub" sind die entsprechenden Werte aus dem Teileprogramm, das die Kreisbewegung der Achsen steuert, unter Berücksichtigung des Vorschubkorrekturschalters einzutragen.
Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest ● Um die Parameter für eine Messung zu speichern, drücken Sie den Softkey "Parameter sichern". ● Um z. B. eine Messung mit denselben Parametern zu wiederholen, drücken Sie den Softkey "Parameter laden". Grafik anzeigen Um das Messergebnis als Grafik anzuzeigen, drücken Sie den Softkey "Grafik". 10.7.3 Kreisformtest: Beispiele Die axiale Ruckbegrenzung MD32400 $MC_AX_JERK_ENABLE wird über eine...
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Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Dieser Kreis zeigt die Ergebnisse an, nachdem die Vorschubvorsteuerung optimiert wurde. Der mittlere Radius ist jedoch um 0,0019 mm zu groß: X1: aktives Messsystem Parameter Z1: aktives Messsystem Radius: 10.00000 mm Vorschub: 3000.00000 mm/min Messzeit: 1257 ms aktives Messsystem aktives Messsystem Darstellung...
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Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Beispiel 2 zur Optimierung Dieser Kreis zeigt den Effekt einer geringfügig unterschiedlichen Zeitkonstante für den axialen Ruckfilter. Um diese Art von Fehler zu korrigieren, wird die Zeitkonstante angepasst: Parameter/Maschinendaten Achse X Achse Z MD32400 $MC_AX_JERK_ENABLE MD32402 $MC_AX_JERK_MODE MD32410 $MC_AX_JERK_TIME 0.012...
Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Beispiel 3 zur Optimierung Dieser Kreis zeigt den Effekt einer deutlich unterschiedlichen Zeitkonstante für den axialen Ruckfilter. Um diese Art von Fehler zu korrigieren, wird die Zeitkonstante angepasst: Parameter/Maschinendaten Achse X Achse Z MD32400 $MC_AX_JERK_ENABLE MD32402 $MC_AX_JERK_MODE MD32410 $MC_AX_JERK_TIME 0.015...
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Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest Parameter sichern Das Dateiformat ist wie folgt strukturiert (mit Kommentaren in Klammern[ ]) H: CstPar [Kennung für Paramter Kreisformtest] V: 5.0 [Versionsnummer des Dateiformats] @Messung P 1: 1 [Achsnummer erste Achse] P 2: 2 [Achsnummer zweite Achse] P 3: 0 [Messsystem Achse 1 - 0:aktives ;...
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Antriebsoptimierung 10.7 Kreisformtest P 21: 10.9326 [min. Radius Messwerte] P 22: 13.6694 [mittl. Radius Messwerte] P 23: 1886 [Anzahl Messwerte] @Zusatzwerte P 30: 1000 [Genauigkeit (1/P30)) @Physikalische Einheiten P 40: 5370 [Textnummer Einheit Radius] P 41: 5381 [Textnummer Einheit Vorschub] P 42: 6165 [Textnummer Einheit Auflösung] P 43: 5346 [Textnummer Einheit DeltaRadius] P 44: 0 [Neu: Operate: Basislengthunit]...
Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern 11.1.1 Datensicherung Zeitpunkt der Datensicherung Zur Durchführung einer Datensicherung sind folgende Zeitpunkte empfehlenswert: ● nach einer Inbetriebnahme ● nach Änderung von maschinenspezifischen Einstellungen ● nach dem Austausch einer Hardware-Komponente ● bei einer Software-Hochrüstung ●...
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Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern Welche Daten werden gesichert? Komponenten Daten NC-Daten Maschinendaten • Setting-Daten • Optionsdaten • Globale (GUD) und lokale (LUD) Anwenderdaten • Werkzeug- und Magazindaten • Schutzbereichsdaten • R-Parameter • Nullpunktverschiebungen • Kompensationsdaten • Werkstücke, globale Teile- und Unterprogramme •...
Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern Komponenten Daten Antriebs-Daten Binär- oder ASCII-Format • Erweiterte Auswahl: Antriebsgeräte • HMI-Daten Texte: PLC-Alarmtexte, Zyklen-Alarmtexte, Teileprogramm- • Meldetexte vom Maschinenhersteller Vorlagen: Einzelvorlagen, Werkstückvorlagen • Applikationen: Software-Applikationen, z. B. vom Maschinen- • hersteller Projektierungen •...
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Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern Bedienfolge für Original-Abbild Das Original-Abbild der PLC wird durch den Zustand der PLC-Daten unmittelbar nach dem Laden des S7-Projektes in die PLC repräsentiert. 1. PLC in den Betriebszustand STOP versetzen. 2. Das entsprechende S7-Projekt über den SIMATIC Manager STEP 7 in die PLC laden. 3.
Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern 11.1.3 Inbetriebnahmearchiv erstellen Voraussetzung Folgende Zugriffsstufen werden vorausgesetzt: ● Um ein Inbetriebnahmearchiv zu erstellen, ist mindestens die Zugriffsstufe 4 (Schlüsselschalter 3) erforderlich. ● Um ein Inbetriebnahmearchiv einzulesen, ist mindestens die Zugriffsstufe 2 (Service) erforderlich.
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Daten sichern und verwalten 11.1 Daten sichern 2. Wählen Sie die Daten, die gesichert werden sollen: – NC-Daten: mit/ohne Kompensationsdaten – PLC-Daten – Antriebsdaten: binär/ASCII – HMI-Daten: Alle/Auswahl 3. Geben Sie einen Archivnamen ein. 4. Als Speicherort für das Archiv werden folgende Verzeichnisse angeboten: –...
Daten sichern und verwalten 11.2 Daten verwalten 11.2 Daten verwalten Anwendung Die Funktion "Daten verwalten" dient zur Unterstützung und Vereinfachung der Inbetriebnahme und stellt Funktionen zum Sichern, Laden und Vergleichen von Maschinen-, Setting-, Kompensations- und Antriebsdaten zur Verfügung. Im Gegensatz zu einem Inbetriebnahmearchiv wird hier nur ein einzelnes Steuerungsobjekt (Achse, Kanal, SERVO, Einspeisung usw.) im ASCII-Format (*.TEA) gespeichert.
Daten sichern und verwalten 11.2 Daten verwalten Folgende Daten können gesichert werden und werden unter folgendem absoluten Pfad auf der CompactFlash Card abgelegt: ● user/sinumerik/hmi/data/backup/ec für Kompensationsdaten ● user/sinumerik/hmi/data/backup/md für Maschinendaten ● user/sinumerik/hmi/data/backup/sd für Setting-Daten ● user/sinumerik/hmi/data/backup/snx für SINAMICS-Parameter 11.2.1 So übertragen Sie Daten innerhalb der Steuerung Daten innerhalb der Steuerung übertragen ACHTUNG...
Daten sichern und verwalten 11.2 Daten verwalten Hinweis SINAMICS-Parameter Beim Speichern wird immer eine ASCII Datei (*.TEA) erzeugt. Beim Speichern von Antriebsdaten werden drei Dateien folgenden Typs erzeugt: • eine Binär-Datei (*.ACX), die nicht lesbar ist. • eine ASCII Datei (*.TEA), die im ASCII-Editor bearbeitet oder gelesen werden kann. •...
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Daten sichern und verwalten 11.2 Daten verwalten 4. Entfernen Sie Daten wieder mit dem Softkey "Aus Liste löschen". 5. Sind mehr als 2 Datenobjekte in der Liste, können Sie durch Aktivieren des Kontrollkästchens mehrere oder 2 Datenobjekte aus der Liste vergleichen. 6.
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Daten sichern und verwalten 11.2 Daten verwalten Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems Einleitung Die CNC-Software auf der CompactFlash Card kann neu installiert oder hochgerüstet werden. ● Eine Neuinstallation ist erforderlich, wenn auf der CompactFlash Card noch keine CNC- Software vorhanden ist (siehe Kapitel Neuinstallation (Seite 333)). ●...
Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems 12.1.2 Hochrüsten Hochrüstmöglichkeiten Sie haben folgende Möglichkeiten, eine Hochrüstung der CNC-Software zu veranlassen: ● Automatisches Hochrüsten mittels USB-FlashDrive ● Hochrüsten mittels USB-FlashDrive ● Hochrüsten mittels WinSCP auf PG/PC ● Hochrüsten mittels VNC-Viewer auf PG/PC Hinweis Eine Hochrüstung ist ab CNC-Software 2.xx möglich.
Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems Automatisches Hochrüsten Beim automatischen Hochrüsten mit autoexec.sh vom USB-FlashDrive findet vorher eine Datensicherung der CompactFlash Card statt. Die Sicherungsdatei "card_img.tgz" wird unter folgendem Verzeichnis abgespeichert: /machines/[Maschinenname+Seriennummer der CompactflashCard] Eine vorhandene Datensicherung wird nicht überschrieben. In diesem Fall wird der Vorgang mit Fehler beendet.
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems Automatisches Backup der kompletten CompactFlash Card Ablaufdiagramm Bild 12-7 Automatisches Backup der kompletten CompactFlash Card Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems Automatisches Restore der kompletten CompactFlash Card Ablaufdiagramm Bild 12-8 Automatisches Restore der kompletten CompactFlash Card Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems 12.1.2.4 Hochrüsten der CNC-Software mittels WinSCP auf PC/PG Ablaufdiagramm Bild 12-13 Hochrüsten der CNC-Software mittels WinSCP auf PG/PC Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Neuinstallation/Hochrüsten 12.1 Mit Hilfe eines NCU Servicesystems 12.1.2.5 Hochrüsten der CNC-Software mittels VNC-Viewer auf PC/PG Ablaufdiagramm Bild 12-14 Hochrüsten der CNC-Software mittels VNC-Viewer auf PG/PC Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" Voraussetzung Voraussetzung für die Projektierung eines Pakets zur automatischen Neuinstallation/Hochrüstung ist, dass Sie die Software "Create MyConfig" ab Version 4.5 auf Ihrem PG/PC installiert haben. Prinzipielles Vorgehen Die Beschreibungen zur Neuinstallation/Hochrüsten mit Create MyConfig gehen auf prinzipielle Schritte zum Projektieren und anschließender automatischen...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 3. Aktivieren Sie auf Registerkarte "Paket" den Bereich "NCU". 4. Aktivieren Sie auf der Registerkarte "Dialoge" das Fenster "CNC-Software". Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 5. Selektieren Sie im Kontextmenü > rechte Maustaste > "Bearbeitungsmodus für alle Dialoge" > "Automatisch". Bild 12-15 Bearbeitungsmodus automatisch 6. Wählen Sie im Fenster "CNC-Software" unter "Installation" den Modus "Neuinstallation". 7. Für die Datei "<name>.tgz" haben Sie folgende Möglichkeiten: –...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 8. Erzeugen Sie über das Menü "Datei" > "Weitergabe" > "Linuxpaket (NCU) weitergeben..." ein Paket "<name>.usz" und wählen Sie als Zielpfad das Wurzelverzeichnis des USB- FlashDrive. Create MyConfig Expert speichert das Projekt, führt einen Überprüfungslauf durch, erzeugt und speichert das Paket unter dem angegebenen Zielpfad.
Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" ● Bedingte Ausführung von Aktionen Ausführen, Löschen, Kopieren, Ändern und Manipulieren ● Meldungen und Interaktionen an den Bediener 12.2.2 Automatische Hochrüstung mit Create MyConfig (CMC) Einleitung Hinweis Einzelheiten zur Hochrüstung der Versionen von CNC-Software, entnehmen Sie der Datei "siemensd.rtf"...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 3. Aktivieren Sie auf Registerkarte "Paket" den Bereich "NCU". 4. Aktivieren Sie auf der Registerkarte "Dialoge" das Fenster "CNC-Software". Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 5. Selektieren Sie im Kontextmenü > rechte Maustaste > "Bearbeitungsmodus für alle Dialoge" > "Automatisch". 6. Wählen Sie im Fenster "CNC-Software" unter "Installation" den Modus "Hochrüstung". 7. Für die <name>.tgz-Dateien haben Sie folgende Möglichkeiten: –...
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" 9. Stecken Sie den USB-FlashDrive an eine USB-Buchse (X125 oder X135) der NCU. 10.Schalten Sie die Steuerung aus und wieder ein. Vorausgesetzt, Sie haben bei der Projektierung den "Bearbeitungsmodus aller Dialoge" → "Automatisch" projektiert, wird das Paket beim Hochlauf der Steuerung automatisch abgearbeitet.
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Neuinstallation/Hochrüsten 12.2 Mit Hilfe der Software "Create MyConfig" Inbetriebnahme CNC: NC, PLC, Antrieb Inbetriebnahmehandbuch, 01/2015, 6FC5397-2AP40-5AA2...
Anhang Abkürzungen Komprimiertes Format von XML Active Line Module Advanced Position Control (SINUMERIK Option) BASP Befehlsausgabesperre BERO Berührungsloser Endschalter Binektoreingang BICO Binektor Konnector Binektorausgang CompactFlash Konnektoreingang Computerized Numerical Control: computerunterstützte numerische Steuerung Konnektorausgang Certificate of License Communication Processor: Kommunikationsprozessor Central Processing Unit: zentrale Rechnereinheit Contol Unit DHCP Dynamic Host Configuration Protocol: Protokoll für die automatische Zuweisung von IP-Adressen von...
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Anhang A.1 Abkürzungen Light-Emitting Diode: Leuchtdiodenanzeige Lageregler Local User Data Media Access Control Maschinendatum MELDW Meldungswort MLFB Maschinenlesbare Fabrikatbezeichnung Motor Module MSTT Maschinensteuertafel Numerical Control: Numerische Steuerung mit Satzaufbereitung, Verfahrbereich usw. Numerical Control Unit: Hardware-Einheit der NC Nahtstellensignal Numerical Extension (Achserweiterungsbaugruppe) Organisationsbaustein Optical Link Plug: Busstecker für Lichtleiter Prozessabbild der Ausgänge...
Anhang A.2 Hinweis zur verwendeten Fremdsoftware Hinweis zur verwendeten Fremdsoftware Copyright 1995 Sun Microsystems, Inc. Printed in the United States of America. All Rights Reserved. This software product (LICENSED PRODUCT), implementing the Object Management Group's "Internet Inter-ORB Protocol", is protected by copyright and is distributed under the following license restricting its use.
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Anhang A.2 Hinweis zur verwendeten Fremdsoftware is or includes a copy or modification of this software and in all copies of the supporting documentation for such software. THIS SOFTWARE IS BEING PROVIDED "AS IS", WITHOUT ANY EXPRESS OR IMPLIED WARRANTY. IN PARTICULAR, NEITHER THE AUTHOR NOR AT&T MAKES ANY REPRESENTATION OR WARRANTY OF ANY KIND CONCERNING THE MERCHANTABILITY OF THIS SOFTWARE OR ITS FITNESS FOR ANY PARTICULAR PURPOSE.