Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Seite 3
Bei Fragen zur Technischen Dokumentation (z. B. Anregungen, Korrekturen) senden Sie bitte eine E-Mail an folgende Adresse: mailto:docu.motioncontrol@siemens.com My Documentation Manager (MDM) Unter folgendem Link finden Sie Informationen, um auf Basis der Siemens Inhalte eine OEM- spezifische Maschinen-Dokumentation individuell zusammenstellen: http://www.siemens.com/mdm Training Informationen zum Trainingsangebot finden Sie unter: ●...
Seite 4
Vorwort SINUMERIK Informationen zu SINUMERIK finden Sie unter folgendem Link: http://www.siemens.com/sinumerik Zielgruppe Die vorliegende Dokumentation wendet sich an: ● Projekteure, Elektriker und Monteure ● Service- und Betriebspersonal Nutzen Das Gerätehandbuch vermittelt Kenntnisse über Komponenten und Funktionen von Geräten und befähigt die angesprochene Zielgruppe die Geräte fachgerecht und gefahrlos zu montieren, aufzubauen, zu prüfen, zu bedienen, Störungen zu suchen und zu beheben.
Seite 7
Inhaltsverzeichnis 5.2.8 Einstellungen in der Datei "tcu.ini"..................72 5.2.9 Verdrängungsmechanismus bei TCUs..................78 5.2.10 Umschaltung zwischen TCU über PLC sperren..............80 5.2.11 Beispiel: So wählen Sie das Verhalten der TCUs beim Hochlauf..........83 Netzkonfigurationen.......................83 5.3.1 Zulässige Netzwerkstrukturen....................83 5.3.2 Netzwerke ohne Anschluss an das Firmennetz..............85 5.3.2.1 Konfiguration 1: NCU und TCU....................85 5.3.2.2...
Grundlegende Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr durch unter Spannung stehende Teile und andere Energiequellen Beim Berühren unter Spannung stehender Teile erleiden Sie Tod oder schwere Verletzungen. ● Arbeiten Sie an elektrischen Geräten nur, wenn Sie dafür qualifiziert sind. ● Halten Sie bei allen Arbeiten die landesspezifischen Sicherheitsregeln ein. Generell gelten sechs Schritte zum Herstellen von Sicherheit: 1.
Seite 9
Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Berührung unter Spannung stehender Teile bei beschädigten Geräten Unsachgemäße Behandlung von Geräten kann zu deren Beschädigung führen. Bei beschädigten Geräten können gefährliche Spannungen am Gehäuse oder an freiliegenden Bauteilen anliegen, die bei Berührung zu schweren Verletzungen oder Tod führen können.
Seite 10
Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch unerwartete Bewegung von Maschinen beim Einsatz mobiler Funkgeräte oder Mobiltelefone Bei Einsatz von mobilen Funkgeräten oder Mobiltelefonen mit einer Sendeleistung > 1 W näher als ca. 2 m an den Komponenten können Funktionsstörungen der Geräte auftreten, die Einfluss auf die funktionale Sicherheit von Maschinen haben und somit Menschen gefährden oder Sachschäden verursachen können.
Lösungen von Siemens werden unter diesem Gesichtspunkt ständig weiterentwickelt. Siemens empfiehlt, sich unbedingt regelmäßig über Produkt-Updates zu informieren. Für den sicheren Betrieb von Produkten und Lösungen von Siemens ist es erforderlich, geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Zellenschutzkonzept) zu ergreifen und jede Komponente in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu integrieren, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
Seite 12
Sachschäden führen können. ● Halten Sie die Software aktuell. Informationen und Newsletter hierzu finden Sie unter dieser Adresse (http:// support.automation.siemens.com). ● Integrieren Sie die Automatisierungs- und Antriebskomponenten in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept der Anlage oder Maschine nach dem aktuellen Stand der Technik.
Grundlegende Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Der Maschinenhersteller oder Anlagenerrichter muss bei der gemäß entsprechenden lokalen Vorschriften (z. B. EG‑Maschinenrichtlinie) durchzuführenden Beurteilung des Risikos seiner Maschine bzw. Anlage folgende von den Komponenten für Steuerung und Antrieb eines Antriebssystems ausgehende Restrisiken berücksichtigen: 1.
Für den Einsatz in genehmigungspflichtigen Ländern bieten wir Ihnen die SINUMERIK 840DE sl als Exportversion an. Systemkonfiguration Die SINUMERIK 840D sl vereint auf einer NCU (Numerical Control Unit) CNC-, HMI-, PLC- , Regelungs- und Kommunikationsaufgaben. Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 15
Thin Client bis zu 100 m entfernt aufgebaut werden. Bild 2-1 Typische Topologie des Komplettsystems SINUMERIK 840D sl Folgende Komponenten können an die SINUMERIK 840D sl angeschlossen werden: ● SINUMERIK Bedientafelfront mit TCU, PCU ● SINUMERIK Maschinensteuertafel MCP, MPP ●...
Einsatzplanung Elektrische Randbedingungen 3.1.1 Stromversorgung Anforderungen an Gleichstromversorgungen GEFAHR Lebensgefahr durch nicht sichere Stromversorgung Die Gleichstromversorgung muss als Stromkreis der Kategorie PELV/DVC A nach EN 61800-5-1 ausgeführt sein. WARNUNG Unzureichend abgesicherte Versorgungsleitungen können lebensgefärlich sein Bei Versorgungsleitungen > 10 m sind zum Schutz des Gerätes vor Blitzeinwirkung (Surge) Schutzelemente am Geräteeingang vorzusehen.
3.1 Elektrische Randbedingungen 3.1.2 Erdungskonzept Komponenten Das System SINUMERIK 840D sl besteht aus mehreren Einzelkomponenten, die so konzipiert wurden, dass sie als System die EMV- und Sicherheitsnormen erfüllen. Die einzelnen Komponenten sind: ● Numerical Control Unit NCU ● Maschinensteuertafel MCP, Machine Push Button Panel MPP ●...
● Signal- und Leistungsleitungen dürfen sich höchstens kreuzen (möglichst im Winkel von 90°), aber niemals eng nebeneinander oder gar parallel zueinander verlegt sein. ● Als Signalleitungen von und zur Control Unit nur die von SIEMENS freigegebenen Leitungen verwenden. ● Signalleitungen dürfen nicht in geringem Abstand an starken Fremdmagnetfeldern (z. B.
Normeneinhaltung ausschlaggebend ist. Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen 3.2.1 Transport- und Lagerungsbedingungen Die Komponenten des Systems SINUMERIK 840D sl übertreffen bezüglich Transport- und Lagerbedingungen die Anforderungen nach EN 61800-2. Die folgenden Angaben gelten unter diesen Voraussetzungen: ● Langzeitlagerung in Transport- und Produktverpackung: an wettergeschützten Orten, die durch Öffnungen ständigen Kontakt zum Freiluftklima...
Manipulationen aller Art, müssen unbedingt eingehalten werden. ● Batterien nicht öffnen, nur gegen gleiche Typen austauschen. ● Ersatz nur über Siemens beziehen. ● Alte Batterien sind möglichst an Batteriehersteller / Recycler abzugeben oder als Sondermüll zu entsorgen.
3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen 3.2.2 Betriebsbedingungen Die Komponenten des Systems SINUMERIK 840D sl sind für den wettergeschützten, ortsfesten Einsatz vorgesehen. Die dokumentierten Umgebungsbedingungen gelten für das Klima in unmittelbarer Umgebung der Geräte bzw. für den Eintritt der Kühlluft. Sie übertreffen die Anforderungen nach EN 60204-1, EN 61800-2, EN 61131-2 und IEC 62477-1.
Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Umgebungsbedingungen Einsatzbereiche Bemerkungen Chemisch aktive Umweltbedingungen Klasse 3C1 nach EN 60721‑3‑3 Mechanisch aktive Umweltbedingungen Klasse 3S1 nach EN 60721‑3‑3: leitende Stäube sind nicht zulässig. Klassifizierung der mechanischen 3M3 für Komponenten an der Maschine Umgebung 3M1 / 3M2 für Komponenten im Schalt‐...
Seite 25
Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Bild 3-1 Entwärmungsmöglichkeiten Lüfterauslegung ● Der Lüfter muss so angebracht werden, dass eine optimale Wärmeabführung entsteht. Vor dem Lüfter ist dazu eine Freiraum von 10mm einzuhalten. ● Bei Duchzugsbe- oder -entlüftung müssen die Be- und Entlüftungsschlitze frei bleiben. ●...
Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Richtlinien Reicht die Konvektionsfläche A [m ] für die "Wärmeabführung mittels Eigenkonvektion" nicht aus, dann verwenden Sie: ● "Wärmeabführung mittels Eigenkonvektion und innerer Verwirbelung" bei Wärmenestern und Wärmekonzentrationen in engen Gehäusen. Die Gesamtverlustleistung P kann bei Vges thermisch kritischen Applikationen auch wie folgt bestimmt werden:...
Einsatzplanung 3.3 Normen und Zulassungen Normen und Zulassungen Zulassungen CE-Zulassung Bild 3-3 CE-Kennzeichen Die Bediengeräte und das sicherheitsrelevante Zubehör erfüllen die Anforderungen und Schutzziele der folgenden EG-Richtlinien. Die Bediengeräte und das sicherheitsrelevante Zubehör stimmen mit den harmonisierten europäischen Normen (EN) überein, die in den Amtsblättern der Europäischen Union bekannt gegeben wurden: ●...
Einsatzplanung 3.4 Recycling und Entsorgung Die Sicherheitsfunktion Zustimmeinrichtung für die Sonderbetriebssteuerung erfüllt folgende Anforderungen: ● Kategorie 4, PL e nach EN ISO 13849-1:2008 ● Anforderungen der EN 60204-1:2006, bei Befolgung der Sicherheitshinweise in den entsprechenden Kapiteln dieser Dokumentation Anschrift: NSBIV AG, SIBE Schweiz, Brünigstrasse 18, CH-6005 Luzern Accreditation SCESp 0046 / Notified Body 1247 Nummer der Baumusterprüfbescheinigung: Nr.
Seite 29
Einsatzplanung 3.4 Recycling und Entsorgung Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Anschließen Pinbelegung der Schnittstellen Die Pins der Komponentenschnittstellen sind belegt wie in den folgenden Tabellen angegeben. Auf evtl. Abweichungen wird an der betreffenden Stelle hingewiesen. Signaltyp: Eingang Ausgang Bidirektional (Ein-/Ausgang) Spannungsversorgung Masse (Bezugspotenzial) oder N.C. (not connected = nicht belegt) Stromversorgungs-Schnittstelle Steckertyp: Klemmenblock, 3-polige Stiftleiste...
Seite 32
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-3 Belegung der USB-Schnittstelle Buchse Typ A Buchse Typ B Name Bemerkung P5V_fused + 5 V (abgesichert) Data- Daten - Data+ Daten + Masse (Bezugspotenzial) USB-Sticks Wenn Sie einen USB-Stick an die USB-Schnittstelle anschließen wollen, verwenden Sie dazu vorzugsweise den getesteten SIMATIC USB-Stick 16GB (Art.-Nr.: 6ES7648-0DC60-0AA0).
Seite 33
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen PROFIBUS-DP-Schnittstelle Steckertyp: 9-polige D-Sub Buchse max. Datenübertragungsrate: 12 MBit/s max. Leitungslänge: 100 m Tabelle 4-5 Belegung der PROFIBUS-DP-Schnittstelle Stecker Name Bemerkung N.C. nicht belegt RS_DP RS-485-Differenzsignal RTS_DP Request To Send M5EXT Masse 5 V extern P5EXT Potenzial 5 V extern N.C.
Seite 34
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-7 Belegung der Ethernet-RJ45-Schnittstelle 1000 MBit/s Stecker Name Bemerkung bidirektionales Paar A+ bidirektionales Paar A- bidirektionales Paar B+ bidirektionales Paar C+ bidirektionales Paar C- bidirektionales Paar B- bidirektionales Paar D+ bidirektionales Paar D- Schirm auf Steckergehäuse LED grün Leuchtet orange: 1000 Mbit/s...
Seite 35
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen DVI-I-Schnittstelle Tabelle 4-8 Belegung der DVI-I Schnittstelle Stecker Name Bemerkung Masse Masse Grün Blau HSYNC Horizontal-Synchron Signal Masse Masse TX2N TDMS-Daten 2- TX2P TDMS-Daten 2+ Masse N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt DDC CLK DDC Takt DDC CLK DDC Daten VSYNC...
Seite 36
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-9 Belegung der I/O-USB-Schnittstelle Stecker Name Bedeutung Masse P12C +Spannungsversorgung für Backlight-In‐ verter BL_ON Backlight On P5V_fused +5V VCC (abgesichert in PCU/TCU) Masse P3V3_fused +3,3V VCC (abgesichert in PCU/TCU) 7 - 10 N.C. nicht belegt P5V_fused +5V VCC (abgesichert in PCU/TCU) USB_D1M...
Seite 37
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-10 Belegung der LVDS-Display-Schnittstelle Stecker Name Bedeutung P5V_D_fused +5V Display-Versorgungsspannung (abge‐ sichert in PCU/TCU) RXIN0- Bit 0 (-) LVDS-Eingangssignal RXIN0+ Bit 0 (+) P3V3_D_fused +3,3V Display-Versorgungsspannung (ab‐ gesichert in PCU/TCU) RXIN1- Bit 1 (-) LVDS-Eingangssignal RXIN1+ Bit 1 (+)
Seite 38
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Drehschalter: Vorschub-Override X30 Steckerbezeichnung: Steckertyp: 2 x 5-polige Stiftleiste, nach EN 60603-13 mit Codierung max. Leitungslänge: 0,6 m Tabelle 4-12 Belegung des Steckers X30 (bei Auslieferung) Name Bedeutung N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Masse N.C.
Seite 39
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Optionale Kundentaster IN (X51 / X52 / X55) Über die Stecker X51, X52 und X55 dürfen nur Schalter (passive Eingänge) angeschlossen werden. X51 und X52 sind typisch zum Anschluss von Leuchtdrucktastern vorgesehen. Die Lampen in den Tastern werden über X53 und X54 angesteuert. X55 hat keine entsprechenden Ausgänge.
Seite 40
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-15 Belegung des Steckers X52 Name Bedeutung KT-IN4 Kundentaste 4 KT-IN5 Kundentaste 5 KT-IN6 Kundentaste 6 Masse Tabelle 4-16 Belegung des Steckers X55 Name Bedeutung KT-IN7 Kundentaste 7 KT-IN8 Kundentaste 8 KT-IN9 Kundentaste 9 Masse Optionale Kundentaster OUT (X53 / X54) Die kurzschlussfesten Ausgänge X53 / X54 sind zur Ansteuerung von Lampen in den Tastern...
Seite 41
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Steckerbezeichnung: X53 / X54 Steckertyp: 4-polige Stiftleiste max. Leitungslänge: 0,6 m Tabelle 4-17 Belegung des Steckers X53 Name Bedeutung KT-OUT1 Ausgang 1 Lampe KT- OUT2 Ausgang 2 Lampe KT- OUT3 Ausgang 3 Lampe Masse Tabelle 4-18 Belegung des Steckers X54 Name Bedeutung KT-OUT4...
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Name Bedeutung N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Hinweis Die Handräder können wahlweise mit TTL- oder Differenzsignalen betrieben werden. Die Signalart stellen Sie über S1 (Drahtbrücke) auf dem COM-Board ein. Über die Schnittstelle werden die Handräder mit 5 V ±...
Seite 43
Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Über den Stecker X11 können 16 digitale Ausgänge (5 V) ausgelesen werden. Steckerbezeichnung: Steckertyp: 20-polige Stiftleiste Max. Leitungslänge: 0,85 m Tabelle 4-20 Belegung des Steckers X11 Name Bedeutung Direkttaste 1 DT16 Direkttaste 16 + 5V (abgesichert) + 5V (abgesichert) Masse Masse...
Anschließen 4.2 Handhabung von Foliensteckverbindungen Handhabung von Foliensteckverbindungen Beim Ersatzteiltausch kann es nötig werden, Foliensteckverbindungen auf den Platinen zu lösen und wieder zu stecken. Gehen Sie dabei vor wie folgt: Klemmrahmen des Stecksockels Bild 4-4 Lösen (links) und Befestigen (rechts) eines Foliensteckers Folienstecker lösen 1.
Seite 45
Anschließen 4.2 Handhabung von Foliensteckverbindungen Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Vernetzung Systemeinstellungen 5.1.1 Einstellungen bei SINUMERIK solution line Gültigkeitsbereich Die vorliegende Beschreibung ist gültig für: ● NCU 7x0.3 PN mit NCU-Basesoftware (Linux-basiert) ● PCU 50.5 mit PCU-Basesoftware (Windows XP; Windows 7) Einleitung Dieses Handbuch beschreibt den Aufbau und die Inbetriebnahme des Anlagennetzes mit Steuerungs- und Bedienkomponenten SINUMERIK solution line mit Ethernet-basierter Kommunikation.
Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen Für die Vergabe der IP-Adressen im Anlagennetz gelten folgende Regeln: ● Für alle NCU und PCU werden vom Inbetriebnehmer feste IP-Adressen in den zugehörigen Adressbändern sowie aussagekräftige Rechnernamen (Host-Namen) vergeben. Alle anderen (Bedien-)Komponenten bekommen vom DHCP-Server automatisch eine IP- Adresse zugeteilt.
Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen 5.1.2 Systemhochlauf im Anlagennetz Systemverhalten beim Hochlauf Ab NCU Systemsoftware V2.4 SP1 und ab PCU-Basesoftware V8.1 verhält sich das System beim Hochlauf nach folgendem Prinzip: ● Bei der Konfiguration von einer NCU 7x0 mit einer PCU 50 ist die Voreinstellung für eine Netzkonfiguration wie folgt: die NCU behält die voreingestellte IP-Adresse 192.168.214.1 an X120, die PCU 50 die voreingestellte IP-Adresse 192.168.214.241 an Eth2.
Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen 5.1.3 Thin Client Unit (TCU) Übersicht TCU Die Thin Client Unit (TCU) für den dezentralen Aufbau ermöglicht die räumliche Trennung von SINUMERIK Bedientafelfront (OP/TP) und SINUMERIK PCU oder NCU. Bei SINUMERIK solution line wird die TCU zur Visualisierung der Bedienoberfläche der PCU 50 oder der NCU eingesetzt.
Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen ● Bei Anschluss einer PC-Tastatur an die TCU ist nicht gewährleistet, dass alle Sondertasten, z. B. Multimedia-Tasten, an die Software der NCU/PCU übertragen werden. ● Maschinensteuertafeln, die über ein PROFIBUS-Netz verbunden sind, werden bei der Umschaltung nicht unterstützt. ●...
Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen Vorkonfiguration der NCU An X120 ist die NCU vorkonfiguriert für das SINUMERIK-DHCP-Protokoll. Die NCU ist hier als SINUMERIK-DHCP-Server voreingestellt. Die NCU nimmt an X120 in der DHCP-Server- Rolle die feste IP-Adresse 192.168.214.1 mit der Subnetz-Maske 255.255.255.0 ein. Der DHCP-Server der NCU vergibt IP-Adressen aus dem Bereich 192.168.214.10 –...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen IP-Adresse Netzteilnehmer Bemerkung 192.168.215.1 NCU an X127 Voreinstellung 192.168.215.2 – 23 für Servicezwecke mit PG, PC DHCP-Clients 192.168.215.24 – 30 feste IP-Adresse z. B. für Modem frei TCU inbetriebnehmen 5.2.1 Bedienen des TCU Hauptmenüs Tastenbelegung Bedeutung der Tasten und Softkeys im "Operator panel service system": Softkey Taste am OP Externe Tasta‐...
Seite 53
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen schaltet. Bei einem Touch Screen sind alle Softkeys touch-bedienbar; zusätzlich können auch die Zeilen eines Menüs direkt angewählt werden. Siehe auch: So kalibrieren Sie ein Touch Panel (Seite 65) Hauptmenü "Main menu" Der Dialog "Main menu (TCU1)" wird mit der Menürückschalt-Taste und der Taste <MENU SE‐ LECT>...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● Unten eine Liste von 4 horizontalen Softkeys zur Navigation des Cursors. ● Eine Fehlerzeile direkt oberhalb der horizontalen Softkeys; dort werden Fehlermeldungen ausgegeben und manchmal auch transiente Statusmeldungen. ● Über der Fehlerzeile gibt es noch eine Meldezeile; der Inhalt dieser Zeile kann über HWS- Kommandos von den Servern gesetzt werden.
Seite 55
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-3 TCU Menü: Scanning Danach wird folgender Dialog angezeigt: Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 56
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-4 TCU Menü: Aktive Sessions Zentralbereich mit Server Liste: Die einzelnen Server-Zeilen lauten "Show WHAT on NAME (IP)", oder nur die IP-Adresse, falls kein Name bekannt ist: Session Nummer VNC-Server Session 0 Session 4 Command shell Session 5 System logfile Session 6...
Seite 57
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Fehlermeldung, die genauer angibt, warum etwas nicht funktioniert. Im Gut-Fall werden zusätzlich der Session Name des VNC-Servers und seine Auflösung angegeben. Im Hintergrund wird der Connection- und HMI-Status regelmäßig neu geprüft. Es kann also vorkommen, dass sich diese Angaben spontan ändern, wenn es eine Veränderung bei dem entsprechenden Server gibt (z.
Seite 58
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Hier gibt es folgende Menüpunkte zur Auswahl: ● "Show status" zeigt Statusinformationen an, zum Beispiel: Software-Version, HW-Infos, Netzwerk-Daten der TCU, und den Inhalt der config.ini Bild 5-6 TCU Menü: OP Status ● "Show local logfile" zeigt eine gefilterte Version der System-Protokolldatei im Verzeichnis / var/log/messages an, in der nur die Meldungen lokalen TCU enthalten sind.
Seite 59
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-7 TCU Menü: Lokales Protokoll ● "Show logfile of remote devices" zeigt die Protokolldatei der weiteren Geräte im Netzwerk Die syslog-Meldungen von den Geräten im Anlagennetz, die syslog-Meldungen per Broadcast verschicken, z. B. NCU 7x0, ... ●...
Seite 60
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Dialog "Modify settings for operator panel (TCU)" Durch Anwahl von "Modify settings" im Hauptmenü wird folgender Dialog angezeigt: Bild 5-8 TCU Menü: Einstellungen Hier werden im Zentralbereich die TCU-Parameter eingestellt: ● "HT 8 individual mode" (yes/no) Nur beim HT 8 sichtbar, schaltet zwischen Auto Mode und Individual Mode um.
Seite 61
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● "Machine control panel address - MCP" (0-255) Legt die Adresse der zugehörigen MCP fest. Entspricht der Einstellung [Station] mcpIndex aus config.ini. ● "Electronic key system index - EKS" (0-255)" Legt den Index des zugehörigen EKS fest. Entspricht der Einstellung [Station] eksIndex aus config.ini.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Sind alle TCUs aktiv, dann kann die neue kein Ersatzteil sein, und nach einer gewissen Zeitspanne wird automatisch zur Namensvergabe weitergeschaltet. Bild 5-10 TCU Menü: Name der TCU Ersatzteilfall Wählt man "Replacement", so werden in einem Auswahlmenü alle registrierten TCUs angezeigt, wobei die im Netz aktiven ausgegraut sind.
Seite 63
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-11 TCU Menü: Erstazteil-TCU Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Namensvergabe Falls wie oben beschrieben automatisch in den Neu-Fall verzweigt wurde, dann wird hier zusätzlich die Meldung angezeigt: "This operator panel (TCU) must be new, because there are no inactive panels." Bei manueller Wahl von "New" entfällt dieser Text. Bild 5-12 TCU Menü: Name der TCU In dem Eingabefeld wird ein freier TCU-Name vorgeschlagen, der aber vom Anwender...
Seite 65
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Ablauf bei einer TCU Vorgehensweise: 1. TCU anschließen. Der Dialog "New operator panel (TCU)" wird geöffnet. 2. Wählen Sie "New", um eine neue TCU anzuschließen, und bestätigen Sie mit "OK". 3. Im nächsten Dialog: Übernehmen Sie den vom System vorgeschlagenen Namen oder geben Sie einen Namen ein und bestätigen Sie mit "OK".
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Ablauf beim HT 8 Vorgehensweise: 1. HT 8 an ein Anschlussmodul anschließen und Touch Screen kalibrieren. Für die komfortable Bedienung von Touch Panels stehen zusätzliche Softkeys zur Verfügung: – "OK" wirkt wie die <INPUT>-Taste – Mit "Def." werden die "Default"-Einstellungen übernommen. –...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Einstellung ohne Maschinensteuertafel Hat eine PCU oder eine TCU keine Maschinensteuertafel (MCP), ist eine der beiden folgenden Möglichkeiten einzustellen: ● MCP-Adresse = 0 oder kein Eintrag Nach dem Wechsel Bedienrechts erfolgt keine Umschaltung der Maschinensteuertafel; die bisher aktive Maschinensteuertafel bleibt aktiv.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Siehe auch So kalibrieren Sie ein Touch Panel (Seite 65) 5.2.4 So kalibrieren Sie ein Touch Panel ACHTUNG Lebensdauer des Touch Screens Berühren Sie das Display nicht mit spitzen oder harten Gegenständen. Dadurch kann seine Lebensdauer erheblich verkürzt werden. Mit jedem HT 8-Gerät wird ein Touchpen (Bestellnr.
Seite 69
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Touch Screen erneut kalibrieren Vorgehensweise: 1. Um während des Betriebs einer TCU bei Bedarf eine weitere Kalibrierung durchzuführen, starten Sie das Kalibrieren mit folgender Tastenkombination: <F9> + <F10>. Dies entspricht an einem OP der Tastenkombination: Menürückschalt-Taste + <MENU SELECT>.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen 5.2.5 SIMATIC Thin Client Touch Panel anschließen Registrieren im Anlagennetz Das SIMATIC Thin Client Touch Panel verhält sich beim Anschließen wie eine TCU. Beim Registrieren im "Operator Panel Service System" geben Sie einen Namen im Anlagennetz ein.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Touch Panel bedienen Um das Touch Panel zu bedienen, verwenden Sie die integrierte Tastatur: Bild 5-16 Virtual Keyboard Die integrierte Tastatur wird über die Schaltfläche ganz rechts auf der Startleiste aktiviert. Siehe auch So registrieren Sie eine TCU im Anlagennetz (Seite 61) Bedienen des TCU Hauptmenüs (Seite 49) Literatur SIMATIC HMI, Betriebsanleitung: Thin Client, Thin Client PRO...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● Wichtig für den Betrieb als SINUMERIK Bedientafel sind folgende Schaltflächen: Um den SIMATIC Thin Client zu konfigurieren, betätigen Sie die Schaltfläche "Settings". Damit öffnen Sie das "Operator panel service system": Um den SINUMERIK Modus zu beenden, betätigen Sie die Schaltfläche "Close". ●...
Fehlermeldung und die FTP-Verbindung neu geöffnet. Die Datei config.ini wird in folgenden Verzeichnissen angelegt: NCU: /user/common/tcu/<TCU Name>/common/tcu/ PCU (Windows XP): F:\user_base\common\tcu\<TCU Name>\common\tcu\ PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\user\common \tcu\<TCU Name>\common\tcu\ Aufbau der Datei config.ini Die Datei config.ini hat folgenden Aufbau: Parameter Wertebereich...
Seite 74
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Parameter Wertebereich Voreinstellung Bedeutung Anzahl derTeilnehmer (NCU, PCU oder PC), auf die MaxHostIndex = Number umgeschaltet werden kann. [DEFAULT] SessionNumber = Number Password = String 0 oder 1 0: keine Verdrängungssperre SuspendLock = Number 1: Verdrängungssperre gesetzt 1 ...
Kommentarzeilen werden in der Datei config.ini mit dem Zeichen # am Zeilenanfang gekennzeichnet. 5.2.8 Einstellungen in der Datei "tcu.ini" Verzeichnisse Die Datei tcu.ini wird in folgenden Verzeichnissen angelegt: NCU: /siemens/system/etc/tcu.ini /user/system/etc/tcu.ini /oem/system/etc/tcu.ini PCU (Windows XP): F:\addon_base\system\etc\tcu.ini F:\user_base\system\etc\tcu.ini F:\oem_base\system\etc\tcu.ini PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\siemens\System \etc\tcu.ini...
Seite 76
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Aufbau und Inhalt Kommentarzeilen werden in der Datei tcu.ini mit dem Zeichen # am Zeilenanfang gekennzeichnet. [VNCServer] # VETO MODE # VetoMode enabled: # VNC server notifies the HMI regie before another # panel gets the focus. # VetoMode disabled: # Focus timeout mode enabled (implicitly;...
Seite 77
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # RESOLUTION ADAPTION # AdaptResolution enabled: # At system runtime, the system resolution is automatically # adapted to the resolution of that panel which # currently owns the focus. # AdaptResolution disabled: # The system resolution is set at system startup phase. # At system runtime, system resolution remains unchanged # whichever resolution the currently focused panel owns.
Seite 78
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # The startup phase is completed if this timeout period # has passed and no registration of a TCU has been car- # ried out at this time. PCUStartupTimeout = 90 # TCU STARTUP STEP TIME # The startup phase starts at the first TCU registration.
Seite 79
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # EXTERNAL VIEWER REQUEST TIMEOUT # The time period (in sec) the request-messagebox is shown (i.e. is # operable) ExternalViewerRequestTimeout=20 # EXTERNAL VIEWER REQUEST TIMEOUTMODE # The behaviour if request-timeout elapsed # ExternalViewerReqTimeoutMode=0 : dismiss request # ExternalViewerReqTimeoutMode=1 : accept request ExternalViewerReqTimeoutMode=1 # REMOTE ACCESS IP-ADDRESS...
Seite 80
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # PING SENDING DATA PingTransmissionData= # PING SERVER PORT-NUMBER PingServerPort= # PING TRANSMISSION PERIOD # Period in minutes, in which transmission data will be sent PingTransmissionPeriod=2 # PING TRANSMISSION INTERVAL # Time-interval in seconds between two pings PingTransmissionInterval=5 [externalTcu] # EXTERNAL TCU IP-ADDRESSES...
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Voraussetzung Hinweis Voraussetzung für den Einsatz von mehr als 1 externen VNC Viewer ist die Option "Bedienen ohne SINUMERIK OP". Bedienen ohne SINUMERIK OP Ist die Option "Bedienen ohne SINUMERIK OP" gesetzt, werden eine in tcu.ini vorgebbare Liste von Viewern vom System wie interne Viewer (=TCU) behandelt, d.h.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen 2 aktive TCU parallel an NCU 710.3 PN 4 aktive TCU parallel an NCU 720.3 PN, NCU 730.3 PN 4 aktive TCU parallel an PCU Um an einer Maschine mehr Bedienstationen als die maximale Anzahl betreiben zu können, sorgt der Verdrängungsmechanismus dafür, dass nur die erlaubte Anzahl von TCU in einem Shadowing-Verbund aktiv ist.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ihre angegebene Verbindung auf, solange die Anzahl der maximal erlaubten aktiven Bedieneinheiten noch nicht überschritten ist. Kommt eine TCU in die Situation, dass in ihrem Hochlauf diese Anzahl schon erreicht ist, so versucht sie, über den Verdrängungsmechanismus eine Verbindung zu erlangen. Kann sie eine bisher aktive Bedieneinheit verdrängen, gelangt sie selbst in den Zustand aktiv, ansonsten geht sie unmittelbar nach ihrem Hochlauf in den Zustand passiv über.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen HMI versorgt das Feld TCU_INDEX mit dem projektierten Index der TCU respektive der PCU, deren OP im Shadow-Verbund aktuell das Bedienrecht besitzt. Ist kein OP aktiv, so wird in TCU_INDEX der Wert 0 eingetragen. Ist für die aktive TCU (das aktive OP) kein TCU-Index projektiert, so wird der Wert 255 = undefiniert als TCU-Index übergeben.
Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Besonderheiten Folgende Spezialfälle sind zu beachten: ● Trotz gesetzter Umschaltsperre kann sich in der PLC das Feld TCU_INDEX in seinem Wert ändern. Dies ist der Fall, wenn – das OP, welches das Bedienrecht besitzt, aktiv zu einer anderen PCU umgeschaltet wird.
5.3.1 Zulässige Netzwerkstrukturen Ethernet-Verbindung Eine SINUMERIK 840D sl kann nur als ein Netzwerk, bei dem die einzelnen Komponenten über Ethernet-Verbindungen miteinander kommunizieren, betrieben werden. Dieses Netzwerk muss eingerichtet werden. Die einzelnen Komponenten sind werkseitig so voreingestellt, dass die am häufigsten auftretenden Standard-Konfigurationen ohne veränderte Einstellungen hinsichtlich des...
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Trennung in Anlagennetz und Firmennetz Bei SINUMERIK solution line werden die Komponenten generell in ein Firmennetz einerseits und in ein Anlagennetz andererseits getrennt. Die Anbindung an das Firmennetz dient z. B. dazu, um auf Netzlaufwerke zugreifen zu können. Im Anlagennetz läuft die Prozessdatenkommunikation und die Bildübertragung von den Komponenten mit Bediensoftware zu den Anzeigeeinheiten –...
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.2 Netzwerke ohne Anschluss an das Firmennetz 5.3.2.1 Konfiguration 1: NCU und TCU Beschreibung Eine TCU wird direkt über Ethernet mit X120 der NCU verbunden. NCU und TCU sind geeignet vorkonfiguriert, um mit IP-Adressen versorgt zu werden. Die IP-Adressen sind für den weiteren Betrieb nicht von Bedeutung.
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.2.2 Konfiguration 2: NCU und PCU mit direktem OP Beschreibung Die NCU und die PCU werden über ein gekreuztes Ethernetkabel verbunden. Die NCU ist der DHCP-Server mit der IP-Adresse 192.168.214.1. Die PCU wird für diese Konfiguration an Eth 2 auf eine feste IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.214.241 –...
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3 Netzwerke mit Anschluss der NCU an das Firmennetz 5.3.3.1 Konfiguration 3: NCU und TCU Beschreibung Die (direkte) Verbindung der TCU zur NCU erfolgt über ein gekreuztes Ethernetkabel. An X130 wird die NCU mit einem geraden Kabel an einen Switch zum Firmennetz verbunden. Eine TCU wird direkt wie in Konfiguration 1 über Ethernet mit X120 der NCU verbunden.
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Ist das Firmennetz schwach administriert – im ungünstigsten Fall steht nur ein DHCP-Server im Netz, der Adressen aus einem vorgegebenen Adressband vergibt – so erhält die NCU zwar eine IP-Adresse, diese ist zunächst jedoch unbekannt. 5.3.3.2 Konfiguration 4: NCU und PCU mit direktem OP Beschreibung Die NCU und die PCU werden über ein gekreuztes Ethernetkabel verbunden.
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3.3 Konfiguration 5: PCU mit TCU an NCU Beschreibung Bei dieser Konfiguration ist ein Switch auch für das Anlagennetz erforderlich. Alle Komponenten werden mit geraden Ethernetkabeln verbunden. Von der Adressvergabe her gesehen und von den zu tätigenden Einstellungen ist diese Konfiguration identisch der aus Konfiguration 4.
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3.4 Programmiergerät (PG) an die NCU anschließen Beschreibung Für Servicezwecke wird ein Programmiergerät an der NCU an X127 als nomaler DHCP-Client angeschlossen (IP-Adresse automatisch beziehen). Eine NCU ist an X127 ein normaler DHCP- Server. Die NCU hat an X127 die feste IP-Adresse 192.168.215.1 mit Subnetz-Maske 255.255.255.224.
Seite 94
Die Datei config.ini liegt in folgendem Verzeichnis: NCU: /user/common/tcu/<TCU Name>/common/tcu PCU (Windows XP): F:\user_base\common\tcu\<TCU Name>\common\tcu PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\user\common \tcu\<TCU Name>\common\tcu Die Datei config.ini muss auf dem Bootserver (aktiver DHCP) abgelegt sein. Beispiel: Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Parallele Bedienung von HMI-Advanced oder SINUMERIK Operate auf der PCU 50.3 und SINUMERIK Operate als Bestandteil der CNC-Software auf der SINUMERIK 840D sl NCU: Ein beliebiges OP an PCU 50.3 und ein beliebiges OP an der NCU können gleichzeitig bedient werden: im Beispiel OP 08T.
Seite 96
Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Bild 5-18 Konfigurationsbeispiel Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Auf der PCU ist der DHCP-Server zu deaktivieren: Wählen Sie dazu die Option "Boot support runtime and configuration only (TFTP/FTP)" auf der Registerseite "TCU support" des Programms "System Network Center". 2. SINUMERIK 840D sl ab CNC-Software Version 2.4 Die Konfigurationsdatei systemconfiguration.ini ist auf der Produkt-DVD SINUMERIK 840D sl enthalten.
Vernetzung 5.4 Diagnose und Service Thin Client Boot loader V04.50.11.00 IP address <1/F1> diagnosis window In der dritten Zeile sehen Sie die aktuelle Hochlaufphase. Darunter wird angezeigt, falls Sie bei einer Störung während des Hochlaufs weitere Informationen über <F1> aufrufen können. Diagnosemöglichkeiten während des Hochlaufs In folgenden Fällen wird das Diagnose-Fenster aufgeblendet und der Hochlauf der TCU unterbrochen:...
Vernetzung 5.4 Diagnose und Service Diagnose-Fenster über <1 / F1> aufrufen V04.05.11.00 hin Client Boot loader Boot progress: V03.04.00.00 BIOS 08:06:00:F1:F7:F8 MAC address 7.7.0.0 Hardware ID 1000MB, full duplex Network link 192.168.214.1 IP address 255.255.255.0 Netmask 192.168.214.1 Boot server 98 bytes Image metadata V04.50.11.00 Image version...
Bedientafelfront: OP 015 Gerätehandbuch Bedientafelfront: OP 015A Bedientafelfront: OP 015AT Bedientafelfront: TP 015A Bedientafelfront: TP 015AT Bedientafelfront: OP 015 black Bedientafelfront: OP 019 Bedientafelfront: OP 019 black Direkttastenmodul Gültig für: Steuerung PCU 50.5 SINUMERIK 840D sl/840DE sl TCU x0.2 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 103
Inhaltsverzeichnis Bedientafelfront: OP 08T..........................11 Beschreibung.........................11 Bedien- und Anzeigeelemente....................12 1.2.1 Ansicht...........................12 1.2.2 Tastatur und Display......................13 1.2.3 Bildschirmschoner........................14 Schnittstellen..........................15 Montage..........................16 Technische Daten........................18 Ersatzteile..........................18 Zubehör..........................19 1.7.1 Übersicht..........................19 1.7.2 Beschriften der Einschubstreifen...................19 1.7.3 Bedrucken der Einschubstreifen....................24 Bedientafelfront: OP 010..........................27 Beschreibung.........................27 Bedien- und Anzeigeelemente....................28 2.2.1 Ansicht...........................28 2.2.2 Tastatur und Display......................29...
Seite 104
Inhaltsverzeichnis Montage..........................46 3.4.1 Montagevorbereitung......................46 3.4.2 Einbau in die Montagewand....................48 3.4.3 Zusammenbau von OP 010S und PCU.................49 Technische Daten........................49 Ersatzteile..........................50 3.6.1 Übersicht..........................50 3.6.2 Tausch...........................50 Bedientafelfront: OP 010C..........................51 Beschreibung.........................51 Bedien- und Anzeigeelemente....................52 4.2.1 Ansicht...........................52 4.2.2 Tastatur und Display......................53 4.2.3 Bildschirmschoner........................54 Schnittstellen..........................55 Montage..........................56 4.4.1 Montagevorbereitung......................56 4.4.2...
Seite 105
Inhaltsverzeichnis 6.2.2 Tastatur und Display......................80 6.2.3 Bildschirmschoner........................81 Schnittstellen..........................81 Montage..........................82 6.4.1 Montagevorbereitung......................82 6.4.2 Zusammenbau von OP 015 und PCU..................84 6.4.3 Einbau in die Montagewand....................85 Technische Daten........................85 Ersatzteile..........................86 6.6.1 Übersicht..........................86 6.6.2 Tausch...........................87 Bedientafelfront: OP 015A..........................91 Beschreibung.........................91 Bedien- und Anzeigeelemente....................92 7.2.1 Ansicht...........................92 7.2.2 Tastatur und Display......................93 7.2.3 Bildschirmschoner........................94...
Seite 106
Inhaltsverzeichnis Bedientafelfront: TP 015A........................127 Beschreibung........................127 Bedien- und Anzeigeelemente.....................128 9.2.1 Ansicht..........................128 9.2.2 Bedienung..........................129 9.2.3 Tastatur und Display......................129 9.2.4 Bildschirmschoner........................131 Schnittstellen........................131 Montage..........................132 9.4.1 Montagevorbereitung......................132 9.4.2 Zusammenbau von TP 015A und PCU................133 9.4.3 Einbau in die Montagewand....................133 9.4.4 Kalibrierung des Touchscreen.....................134 9.4.5 Softkeybeschriftung......................135 Technische Daten........................135 Ersatzteile..........................136 9.6.1...
Seite 107
Inhaltsverzeichnis 11.4.1 Kalibrierung des Touchscreen.....................174 11.5 Technische Daten........................174 11.6 Ersatzteile/ Zubehör......................175 Bedientafelfront: OP 019..........................177 12.1 Beschreibung........................177 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente.....................179 12.2.1 Ansicht..........................179 12.2.2 Tastatur und Display......................180 12.2.3 Softkeys..........................181 12.2.4 Bildschirmschoner........................181 12.3 Schnittstellen........................182 12.4 Montage..........................184 12.4.1 Montagevorbereitung......................184 12.4.2 Zusammenbau von OP 019 und PCU..................186 12.4.3 Zusammenbau von OP 019 und TCU..................187 12.4.4...
Seite 108
Inhaltsverzeichnis 15.2.2 Service-Modul........................217 15.3 Schnittstellen........................219 15.3.1 Schnittstellen extern......................219 15.3.2 Schnittstellen intern......................222 15.3.2.1 Steckerbelegung der Grundplatine..................222 15.3.2.2 Steckerbelegung der Busplatine..................226 15.4 Montage..........................231 15.4.1 Montagevorbereitung......................231 15.4.2 Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage)........234 15.4.3 Flachmontage........................234 15.4.4 Buchmontage........................236 15.4.5 Einbauhinweise........................239 15.4.6 Ethernet/USB-Zugentlastung anschließen................240 15.4.7 Service-Modul ummontieren....................241 15.5 Anschließen.........................243...
Seite 109
Inhaltsverzeichnis 15.10.2.1 Speichererweiterung......................275 15.10.2.2 PCI-Karten...........................277 15.10.2.3 CompactFlash Card......................279 TCU x0.2..............................283 16.1 Beschreibung........................283 16.1.1 Übersicht..........................283 16.1.2 Konfigurationen........................284 16.2 Schnittstellen........................285 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront................287 16.4 Technische Daten........................291 16.5 Zubehör..........................291 Index.................................293 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 110
Inhaltsverzeichnis Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 08T Beschreibung Die kompakte SINUMERIK Bedientafelfront OP 08T ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 08T hat eine Folientastatur mit 79 Tasten (Layout wie SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 310C) sowie 2 x 8 horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys. Die Entfernung zu den Bedientafelfronten ist bestimmt durch die maximale Entfernung zweier Netzknoten / Access Points.
Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.1 Ansicht ① Menüfortschalt-Taste ② Menu Select-Taste ③ Numerik-Block ④ Cursor-Block ⑤ Steuertasten-Block ⑥ Schnittstelle USB 1.1 Full Speed ⑦ Alpha-Block ⑧ Maschinenbereichs-Taste ⑨ Menürückschalt-Taste ⑩ Vertikale Softkeys (Direkttasten) ⑪ Horizontale Softkeys Bild 1-1 Ansicht Bedientafelfront OP 08T...
Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z (QWERTY), das Leerzeichen und Sonderzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Bedientafelfront: OP 08T 1.3 Schnittstellen Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Buchse Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB- FlashDrive (siehe Bild 1-1 Ansicht Bedientafelfront OP 08T (Seite 12)) Hinweis Beachten Sie bei der Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB- Schnittstelle, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
Bedientafelfront: OP 08T 1.4 Montage Bezeichnung ③ USB-Schnittstellen X203 / Buchse Typ A X204 ④ Erdungsanschluss Schraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ⑤ Stromversorgung 3-poliger Klemmblock ⑥ Kabelniederhalter Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
Seite 117
Bedientafelfront: OP 08T 1.4 Montage Bild 1-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 08T Bild 1-4 Abmessungen OP 08T Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 08T 1.6 Ersatzteile Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite IP65 Rückseite IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Versorgungsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme maximal ca. 15 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 310 mm Höhe: 330 mm Tiefe: 46 mm...
Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Zubehör 1.7.1 Übersicht Für die Bedientafelfront OP 08T ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einschubstreifen Einschubstreifen beschriftbar 6FC5248-0AF04-1BA0 (3 Folien DIN A4) 1.7.2 Beschriften der Einschubstreifen Die Bedientafelfront OP 08T wird ab Werk mit zwei vertikalen Einschubstreifen (unbedruckt / Hintergrundfarbe: grau) geliefert.
Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Dateien zum Bedrucken der Blankofolie ① Druckrichtung Bild 1-6 Blankofolie OP 08T Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD oder der Katalog NC 61 / 62 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_OP08T_13.doc ● Symbols_OP08T_13.doc Die Datei "Template_OP08T_13.doc" ist eine Vorlage zur exakten Positionierung der Symbole auf der bedruckbaren Folie.
Seite 121
Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör ① Schnittkanten Bild 1-7 Template_OP08T_13.doc (Blankovorlage für Folie) Die Datei "Symbols_OP08T_13.doc" enthält ein breites Spektrum von Tastensymbolen: Tabelle 1-2 Tastensymbole OP 08T 5000 5001 5002 5003 5068 5069 5070 5071 5072 5073 5074 5075 5076 6000 6001 6002...
Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren der Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in die gewünschte Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
Seite 125
Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör 3. Starten Sie den Druckvorgang über MS Word. Hinweis Zur Beschriftung der Einschubstreifen wird HP Color Laser Jet Folie C2936A verwendet. Drucken Sie zur Probe auf Papier, bevor Sie die Folie bedrucken. Lassen Sie die Folie nach dem Druck auskühlen, damit die Farbe antrocknen kann. 4.
Seite 126
Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Freehand, CorelDraw) – Zeichnen Sie ein Quadrat 13 x 13 mm mit der Füllfarbe weiß und einer unsichtbaren Umrahmungslinie. – Platzieren Sie das Bildzeichen in der Mitte dieser Fläche. –...
Bedientafelfront: OP 010 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 010 mit 10,4”–TFT–Farbdisplay und 640 x 480 Pixel (VGA) enthält eine für das Programmieren von Teileprogrammen optimierte Folientastatur mit 62 Tasten sowie 8 + 4 horizontalen und 8 vertikalen Softkeys. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Ansicht Status-LED: POWER Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. Alpha-Block Numerik–Block Softkeys Steuertasten–Block Hotkey-Block Cursor-Block USB-Frontschnittstelle (10) Menu Select-Taste (11) Menüfortschalt-Taste (12) Maschinenbereichs-Taste (13) Menürückschalt-Taste Bild 2-1 Ansicht Bedientafelfront OP 010 Bedientafeln...
Seite 129
Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront OP 010 sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z auf zwei Ebenen, angeordnet nach Programmiergesichtspunkten. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Bedientafelfront: OP 010 2.3 Schnittstellen Schnittstellen Diese Bedientafelfront enthält folgende Schnittstellen: Vorderseite USB 1.1 (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Ansicht Bedientafelfront (Seite 28)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
Bedientafelfront: OP 010 2.3 Schnittstellen Rückseite ● Zwei Flachbandkabel zum Anschluss der PCU (s. Bild unten): – I/O–USB-Kabel K1 (Flachbandkabel): alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z.B. Versorgungsspannungen) – Displaykabel K2 ● Direkttasten-Schnittstelle X11 (unter Abdeckblech) ●...
Bedientafelfront: OP 010 2.4 Montage Montage 2.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 2-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 010 werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
Bedientafelfront: OP 010 2.4 Montage Bild 2-4 Maßblatt zur Montage OP 010 mit PCU 2.4.2 Zusammenbau von OP 010 und PCU Bei Kombination von OP 010 und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in die Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: “OP 012”, Abschnitt: “Zusammenbau von OP 012 und PCU”...
Ersatzteile (Seite 36)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 4. Schieben Sie die Streifen an der Rückseite der Bedientafelfront in die dafür vorgesehenen Schlitze ein. 5. Klappen Sie die PCU wieder zur Bedientafel hin und befestigen Sie sie durch Anziehen der Schrauben. Sind Bedientafelfront und PCU demontiert, entfallen die Punkte 3 und 5. Technische Daten Sicherheit Schutzklasse...
Seite 137
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Die mit einer Bestellnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Bild 2-5 Einzelteile für die Bedientafelfront OP 010 ① Display mit Hintergrundbeleuchtung und Backlight-Inverter ② Display-Träger ③ Tastatur-Controller Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung ④ Verschlusskappe für USB-Anschluss 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück ⑤...
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Bild 2-6 Maßeinstellung für DIN A4 Folie Hinweis Die im Bild eingezeichneten Symbole für die 4 Softkeys zur Navigation in den Menüs sind nicht in der Blankofolie enthalten. Die Symbole können Sie dem Dokument "Symbols_OP08T_13.doc", das der DOConCD beiliegt, entnehmen. Alternativ können Sie auch die Datei "Template_OP010.pdf"...
Seite 139
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Folienstreifen Der Tausch erfolgt entsprechend Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Softkeybeschriftung". Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können bisheriges Display und Tastatur-Controller weiterverwendet werden.
Seite 140
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 1. Legen Sie die OP 010 mit der Frontseite auf eine waagerechte weiche Unterlage und lösen Sie die 12 Gehäuseschrauben (s. voranstehendes Bild). 2. Entfernen Sie die Softkey-Beschriftungsstreifen und das Abdeckblech. 3. Ziehen Sie folgende Stecker vom Tastatur-Controller ab (s. nachstehendes Bild): Hintergrundbeleuchtung (Sockel X14) und I/O–USB-Kabel K1.
Seite 141
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 8. Heben Sie USB-Schnittstelle und Tastatur-Controller von der Frontplatte ab. Die Verbindungen untereinander können gesteckt bleiben. 9. Bauen Sie diese Komponenten in umgekehrter Reihenfolge in die neue Bedientafelfront ein (Vorgehensweise: s. Hinweis). Hinweis Lösen und Stecken der Folienstecker sind in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen"...
Seite 142
Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 010S Beschreibung Die schmale SINUMERIK Bedientafelfront OP 010S mit 10,4"-TFT-Farbdisplay und 640 x 480 Pixel (VGA) hat 8 +4 horizontale und 8 vertikale Softkeys als mechanische Tasten. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
Bedientafelfront: OP 010S 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 3.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys ④ Menüfortschalt-Taste ⑤ Menu Select-Taste ⑥ USB-Frontschnittstelle ⑦ Maschinenbereichs-Taste ⑧ Menürückschalt-Taste Bild 3-1 Ansicht Bedientafelfront OP 010S 3.2.2 Tastatur und Display...
Bedientafelfront: OP 010S 3.3 Schnittstellen ● Die Menüfortschalt-Taste schaltet in die erweiterte horizontale Softkey-Leiste weiter. ● Die Menu Select-Taste ruft das Grundmenü zur Anwahl der Bedienbereiche auf. ● Die Maschinenbereichs-Taste ruft den Bedienbereich "Maschine" auf. In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt.
Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage Rückseite Zwei Flachbandleitungen zum Anschluss von PCU/TCU: ① ● I/O-USB-Leitung K1 alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedientafelfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) ② ● Displayleitung K2 Bild 3-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
Seite 147
Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage Bild 3-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 010S Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage ① Freiraum für Leitungen und Lüftung ② Gehäuseschrauben M4x8 für PCU-Befestigung ③ Gehäuseschrauben M3x8 für PCU/TCU-Befestigung Bild 3-4 Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 010S Hinweis Der Freiraum von 100 mm oberhalb und unterhalb der PCU ist beim Zusammenbau mit einer TCU nicht notwendig, weil eine TCU keine Gehäuselüfter hat.
Bedientafelfront: OP 010S 3.5 Technische Daten Vorgehensweise 1. Setzen Sie die OP 010S von vorn in den Montageausschnitt ein. 2. Fixieren Sie sie im Montageausschnitt von hinten mit den 6 Spannern (siehe Bild 3-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 010S (Seite 47)). 3.
Bedientafelfront: OP 010S 3.6 Ersatzteile Spannung 5 V +/- 5% 12 V +/- 10% 5,2 V +/- 2% Strom (typ. / max.) ca. 420 / 600 mA ca. 900 / 1050 mA ca. 350 / 1000 mA Leistungsaufnahme typisch ca. 10 W maximal ca.
Bedientafelfront: OP 010C Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 010C mit 10,4"-TFT-Farbdisplay, 640 x 480 Pixel (VGA), hat eine mechanische Tastatur mit 65 Tasten sowie 8 + 4 horizontale und 8 vertikale Softkeys. Für maschinenspezifische Anpassungen sind die 6 Hotkeys mit auswechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt.
Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ vertikale Softkeys ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ USB-Frontschnittstelle ⑨ Hotkey-Block ⑩...
Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront OP 010C sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Bedientafelfront: OP 010C 4.3 Schnittstellen Schnittstellen Diese Bedientafelfront enthält folgende Schnittstellen: Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (s. Bild: "Ansicht Bedientafelfront" im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Ansicht"). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
Bedientafelfront: OP 010C 4.4 Montage Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Montage 4.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 4-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 010C werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Bild 4-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP010C Tabelle 4-2 Zu beachtende Maße beim Einbau...
Bedientafelfront: OP 010C 4.4 Montage Bild 4-4 Maßblatt zur Montage OP 010C mit PCU 4.4.2 Zusammenbau von OP 010C und PCU Bei Kombination von OP 010C und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in die Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"...
Bedientafelfront: OP 010C 4.5 Technische Daten 4.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der PCU-Rückseite muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (s. Bild: "Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012", Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"). Näheres in den betreffenden PCU-Kapiteln und in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Einsatzplanung", Abschnitt: "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen"...
Seite 159
Bedientafelfront: OP 010C 4.6 Ersatzteile Größe / Auflösung 10,4" TFT / 640 x 480 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25 ºC (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Ersatzteile 4.6.1 Übersicht...
Seite 160
Bedientafelfront: OP 010C 4.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 012 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 012 mit 12,1”-TFT-Farbdisplay und 800 x 600 Pixel (SVGA) enthält eine Folientastatur mit 59 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
Bedientafelfront: OP 012 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.1 Ansicht Status-LED: POWER Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. Alpha-Block Numerik-Block Softkeys und Direkttasten Cursor-Block Steuertasten-Block USB-Frontschnittstelle Maus (10) Menu Select-Taste (11) Menüfortschalt-Taste (12) Softkeys (13) Maschinenbereichs-Taste (14)
Bedientafelfront: OP 012 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 012 5.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Seite 165
Bedientafelfront: OP 012 5.3 Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Bild 5-1 Ansicht Bedientafelfront OP 012 (Seite 62)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist. Für den Industrieeinsatz werden höher-zertifizierte Komponenten empfohlen.
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage I/O-USB-Kabel K1 PCU-Hauptplatine Kabel-Niederhalter für Anschluss Direkttastenmodul Tastatur-Controller Direkttasten-Schnittstelle X11 Schnittstelle X12 (reserviert) Anschluss X14 für Hintergrundbeleuchtung Anschluss X1 für I/O-USB-Kabel K1 Displaykabel K2 Bild 5-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite: Verbindungen mit der PCU Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
Seite 167
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Wegen der Spannerbefestigung des OP 012 werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe). Bild 5-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 012 Tabelle 5-2 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum...
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Bild 5-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012 5.4.2 Zusammenbau von OP 012 und PCU ● Bei Kombination von OP 012 und PCU und evtl. eines Direkttastenmoduls empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in eine Montagewand zusammenzubauen. ●...
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Voraussetzung Falls nicht schon geschehen, muss die PCU vor dem Zusammenbau mit den Montagewinkeln verschraubt werden (siehe zugehöriges Gerätehandbuch “PCU 50.5” im Kapitel “Montage”) Bild 5-5 Rückseite der OP 012 Vorgehensweise 1. Legen Sie die OP 012 mit der Frontseite auf eine waagerechte und (zur Vermeidung von Kratzern) weiche Unterlage.
Seite 170
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage IO/USB-Leitung K1 Display-Leitung K2 Bild 5-6 (A) Zusammensetzen von PCU und OP 012 IO/USB-Leitung K1 Display-Leitung K2 Bild 5-7 (B) Korrektes Anschließen von IO/USB- und Display-Leitung an die PCU Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Rändelschraube Bild 5-8 (C) OP 012 und PCU nach dem Zusammenbau Hinweis Der Zusammenbau von OP 010 und TCU funktioniert sinngemäß genaus so, wie mit einer PCU. 5.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (siehe Bild 5-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012 (Seite 68)).
Übersicht (Seite 73)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Stromversorgung Display Backlight-Inverter Logik / USB (über K1 und K2) (mit / ohne Last) Spannung 5 V +/- 5% 12 V +/- 10% 5,2 V +/- 2% Strom (typ. / max.) ca. 280 / 380 mA ca.
Seite 174
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bild 5-9 Einzelteile für die Bedientafelfront OP012 ① Display mit Hintergrundbeleuchtung und Backlight-Inverter Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung ② Direkttasten-Modul 6FC5247-0AF11-0AA0 ③ Display-Träger ④ Tastatur-Controller ⑤ Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung Verschlusskappe für USB-Anschluss 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück ⑥...
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bild 5-10 Maßeinstellung für DIN A4 Folie 5.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
Seite 176
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bedientafelfront / Maus Beim Tausch der Bedientafelfront können bisherige Maus, LCD-Einheit und Tastatur- Controller weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Die folgende Beschreibung gilt daher sowohl für die Bedientafelfront als auch für die Maus. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen.
Seite 177
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile 8. Heben Sie USB-Schnittstelle, Maus und Tastatur-Controller von der Frontplatte ab. Die Verbindungen untereinander können gesteckt bleiben. 9. Bauen Sie diese Komponenten in umgekehrter Reihenfolge in die neue Bedientafelfront ein (Vorgehensweise: s. Hinweis). Hinweis Lösen und Stecken der Folienstecker sind in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen"...
Seite 178
Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 015 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015 mit 15"-TFT-Farbdisplay und 1024 x768 Pixel (XGA) ist mit 8 +4 horizontalen und 8 vertikalen Softkeys als Folientasten ausgestattet. Als Eingabetastatur können Sie die CNC-Volltastatur KB 483C verwenden. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
Bedientafelfront: OP 015 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys ④ Menu Select-Taste ⑤ Menüfortschalt-Taste ⑥ Softkeys ⑦ Menürückschalt-Taste ⑧ Maschinenbereichs-Taste ⑨ USB-Frontschnittstelle Bild 6-1 Ansicht Bedientafelfront OP 015...
Bedientafelfront: OP 015 6.3 Schnittstellen ● Die Menüfortschalt-Taste schaltet in die erweiterte horizontale Softkey-Leiste weiter. ● Die Menu Select-Taste ruft das Grundmenü zur Anwahl der Bedienbereiche auf. ● Die Maschinenbereichs-Taste ruft den Bedienbereich "Maschine" auf. In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt.
Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Rückseite ● Zwei Flachbandleitungen zum Anschluss der PCU: ② – I/O-USB-Leitung K1 alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) ① – Displayleitung K2 Bild 6-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite: Verbindungen mit der PCU Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
Seite 183
Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Bild 6-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP015 Tabelle 6-2 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum Aufklapptiefe T5 Überstand Ü (mm) (mm) (mm) PCU 50.5 125 + 10 TCU x0.2 75 + 10 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Bild 6-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP015 6.4.2 Zusammenbau von OP 015 und PCU Bei Kombination von OP 015 und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in eine Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"...
Bedientafelfront: OP 015 6.5 Technische Daten 6.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (siehe Bild 6-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP015 (Seite 84)). Näheres in den entsprechenden PCU-Kapiteln und in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Einsatzplanung", Abschnitt: "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen"...
Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile Größe / Auflösung 15"TFT / 1024 x 768 Pixel MTBF Backlight typ. 40 000 h bei 25°C (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Ersatzteile 6.6.1 Übersicht...
Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 6.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können die bisherige USB-Schnittstelle und der Display- Träger (mit Display, Backlight-Inverter und Tastatur-Controller) weiterverwendet werden.
Seite 188
Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile Vorgehensweise 1. Legen Sie die OP 015 ebenso wie die Ersatz-Bedientafelfront mit der Vorderseite auf eine waagerechte weiche Unterlage. 2. Lösen Sie die Gehäuseschrauben und entfernen Sie das Gehäuseabdeckblech. ① Gehäuseschrauben M3 ② Gehäuseschrauben M4 Bild 6-6 Rückseite OP 015 Darunter erscheint der Display-Träger mit dem Tastatur-Controller und, in einem Ausschnitt...
Seite 189
Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 3. Lösen Sie die Folien-Steckverbindungen zur Bedientafelfront-Tastatur von den Stecksockeln X7, X8 und X10. ① I/O-USB-Leitung K1 ② Anschluss X11 (reserviert) ③ Folienleitungen von der Bedientafelfront-Tastatur ④ ⑤ ⑥ ⑦ Anschluss X12 (reserviert) ⑧ Displayleitung K2 ⑨...
Seite 190
Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 4. Lösen Sie die Folien-Steckverbindung der USB-Anschlussleitung. ① Display-Träger ② USB-Folienleitung (siehe Bild oben) ③ USB-Schnittstelle ④ Befestigungsschraube M4 Bild 6-8 USB-Schnittstelle von der Bedientafelfront-Rückseite gesehen 5. Lösen Sie die Schrauben des Display-Trägers und heben Sie ihn ab. 6.
Bedientafelfront: OP 015A Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015A mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Die Bedientafelfront wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
Bedientafelfront: OP 015A 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
Bedientafelfront: OP 015A 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 015A 7.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Bedientafelfront: OP 015A 7.3 Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Bild 7-1 Vorderansicht der Bedientafelfront OP 015A (Seite 92)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Montage 7.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 7-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 015A werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Voraussetzung Falls nicht schon geschehen, muss die PCU vor dem Zusammenbau mit den Montagewinkeln verschraubt werden (siehe Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage) (Seite 234)) ① Montageschlitze für PCU-Laschen ② Einschubschlitze für Softkey-Beschriftungsstreifen ③ Displayleitung K2 ④...
Seite 198
Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Vorgehensweise 1. Legen Sie das OP 015A mit der Frontseite auf eine waagerechte und weiche Unterla‐ ③ , um Beschädigungen an der Ober‐ fläche der Bedientafelfront zuvermeiden. 2. Entfernen Sie die Schnittstellen-Abde‐ ① ckung der PCU. 3.
Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage 7. Fixieren Sie die PCU mit je zwei Rändel‐ ① schrauben an den Enden der beiden Montagewinkel (Drehmoment: 1,8 Nm). Hinweis Der Zusammenbau von OP 010 und TCU funktioniert sinngemäß genaus so, wie mit einer PCU.
Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Bild 7-5 Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 015A 7.4.4 Softkeybeschriftung Die zwei senkrechten Softkeyleisten können mit anwenderspezifischen Funktionen belegt werden. Zur Kennzeichnung der Softkeys können Sie bedruckte Streifen verwenden. Ab Werk sind bereits Blankostreifen eingesetzt. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastaturbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker oder einem anderen Drucker, der die Einstellung "Folie"...
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Display Größe / Auflösung 15" TFT / 1024 x 768 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25 ºC (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
Seite 203
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung ③ Hintergrundbeleuchtung mit Backlight-Inverter ④ LCD-Einheit ⑤ Display-Träger ⑥ USB-Maus 6FC5247-0AF01-0AA0 ⑦ USB-Verschlusskappe 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück Spanner 6FC5248-0AF14-0AA0 Satz mit 9 Stück Einschubstreifen beschrift‐ 6FC5248-0AF24-0AA0 Satz mit 3 Folien DIN A4 Die Maße zum Anfertigen von Einschubstreifen aus der Folie, für die Beschriftung der vertikalen Softkeys, können Sie folgendem Bild entnehmen.
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 7.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Maus und USB- Schnittstelle weiterverwendet werden.
Seite 205
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Einschubstreifen (Teil 1) ③ Display-Träger ④ Einschubstreifen (Teil 2) ⑤ Einschubstreifen (Teil 3) ⑥ Einschubstreifen (Teil 4) ⑦ USB-Schnittstelle ⑧ Displayleitung K2 ⑨ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Anschluss ⑩ Niederhalter für die Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑪...
Seite 206
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Leitung Backlight-Inverter 4. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Backlight- Inverter (links und rechts des Display-Trägers), indem Sie die Schellen mit einem Flachschrau‐ bendreher anheben und die Leitungen heraus‐ ziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 5. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit ei‐...
Seite 207
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 8. Ziehen Sie den Stecker der USB-Leitung vom Tastatur-Controller ab. Tastaturleitungen 9. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Ste‐ cken von Foliensteckern finden Sie auch in "All‐...
Seite 208
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 11. Stecken Sie die USB-Flachbandleitung in Pfeil‐ richtung durch die Öffnung und ziehen Sie sie heraus. 12. Heben Sie den Display-Träger ab. 13. Legen Sie den Display-Träger auf seiner Rück‐ seite ab, damit das Display nicht beschädigt wird.
Seite 209
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 15. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Halte‐ rung für die Mausplatine. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile in die Bedientafelfront 1. Entfernen Sie die Transportsicherung (Klebestreifen zum Fixieren der Kabel) und die Scheiben-Schutzfolie auf der Innenseite.
Seite 210
Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile ① Biegen Sie die Tastaturleitungen leicht nach hinten, bevor Sie den Dis‐ play-Träger einsetzen. Andernfalls können die Tastaturleitun‐ gen eingeklemmt oder beschädigt und damit funktionsuntüchtig werden. Stecken Sie die USB-Flachbandlei‐ tung entgegen der Pfeilrichtung durch die Öffnung und ziehen Sie sie heraus.
Bedientafelfront: OP 015AT Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015AT mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Sie hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus.
Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.3 Schnittstellen Schnittstellen Übersicht Die Bedientafelfront OP 015AT hat folgende Schnittstellen: Funktion Bezeichnung Ethernet-Schnittstelle X202 8-polige RJ45-Buchse Doppel-USB-Schnittstelle X203 / X204 USB 2.0 Hi-Speed Buchse A USB-Schnittstelle X213 USB 2.0 Hi-Speed Buchse A Stromversorgung DC 24 V X206 3-poliger Klemmblock Front USB-Schnittstelle...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.4 Montage Vorderseite USB 1.1 Full Speed zum Anschluss von externer Tastatur, Maus oder USB-FlashDrive (siehe Bild 8-1 Vorderansicht der Bedientafelfront OP 015AT (Seite 112)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist. Für den Industrieeinsatz werden höher-zertifizierte Komponenten empfohlen.
Zum Anfertigen der vertikalen Streifen sind DIN-A4-Folien lieferbar (siehe Kapitel "Ersatzteile" → Übersicht (Seite 119)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.5 Technische Daten Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker. 2. Schneiden Sie die beschrifteten Streifen entlang der vorgedruckten Linien ab. 3. Schieben Sie die Streifen an der Rückseite der Bedientafelfront in die dafür vorgesehenen Schlitze ein (siehe Bild 8-2 OP 015AT - Rückseite mit Schnittstellen (Seite 115)).
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Ersatzteile 8.6.1 Übersicht Die Abbildung zeigt die Bedientafelfront OP 015AT in ihre Einzelteile zerlegt. Bild 8-5 Einzelteile für die Bedientafelfront OP 015AT Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung...
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bild 8-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 8.6.2 Tausch ACHTUNG Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
Seite 221
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Maus und USB- Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile der Bedientafelfront 1.
Seite 222
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Display-Träger ③ USB-Schnittstelle ④ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle ⑤ Displayleitung ⑥ Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑦ Stecker Maus-Schnittstelle ⑧ Leitung Backlight-Inverter ⑨ I/O-USB-Leitung ⑩ Direkttastenleitung ⑪ Tastaturleitungen ⑫ Tastatur-Controller Bild 8-7 OP 015AT Gehäuse geöffnet Bedientafeln...
Seite 223
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Leitungen Backlight-Inverter 3. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Back‐ light-Inverter, indem Sie die Schellen mit ei‐ nem Flachschraubendreher anheben und die Leitungen herausziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 4. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐...
Seite 224
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie in "All‐ gemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen". Display-Träger ① 7. Lösen Sie die 12 Schrauben vom Display- Träger. Die Anordnung der Schrauben auf dem Dis‐ play-Träger entnehmen Sie der Abbildung: "OP 015AT Gehäuse geöffnet".
Seite 225
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Mausplatine 10. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Hal‐ terung für die Mausplatine mit einem Torx‐ schraubendreher T10. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile der Bedientafelfront 1.
Seite 226
Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: TP 015A Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront TP 015A mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA) und Touchscreen hat zusätzlich eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar.
Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.2 Bedienung Die Bedienung der Bedientafelfront erfolgt durch ● Fingerberührung am berührungssensitiven Display entsprechend den applikationsspezifisch angezeigten Funktionen, z. B. durch Drücken eines angezeigten Buttons. ● Softkeys ● Tasten ● Maus ACHTUNG Beschädigung der Bedienelemente Berühren Sie die Bedienelemente nicht mit spitzen oder harten Gegenständen.
Seite 230
Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Übersicht Tastensymbole In der Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt. Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Backspace Space (dient nur zur internen Tasta‐ turumschaltung) Home Ctrl-Taste...
Bedientafelfront: TP 015A 9.3 Schnittstellen 9.2.4 Bildschirmschoner Wenn ein Bild mit hohem Kontrast länger als eine Stunde unverändert dargestellt wird, muss die Dunkelschaltung des Bildschirms aktiviert sein, um das TFT-Display vor dem so genannten "Einbrennen" des zuletzt angezeigten Bildes zu schützen. Die Zeit kann individuell angepasst werden.
Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschluss". Montage 9.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 9-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des TP 015A werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage 9.4.2 Zusammenbau von TP 015A und PCU Der Zusammenbau funktioniert sinngemäß genau so, wie in Kapitel Zusammenbau von OP 015A und PCU (Seite 96) beschrieben. 9.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird.
Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage Bild 9-4 Anbau der PCU an die Bedientafelfront TP 015A 9.4.4 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Bildschirm-Kalibrierung durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Kalibrierung des Touchscreen (Seite 250).
Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker oder einem anderen Drucker, der die Einstellung "Folie"...
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Leistungsaufnahme typisch ca. 15 W maximal ca. 25 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 483 mm Höhe: 355 mm Tiefe: 53 mm Gewicht ca. 8,4 kg Anzugsdrehmomente max: Spanner-Schr: M3-Schrauben: M4-Schrauben: 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Display Größe / Auflösung 15"...
Seite 237
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung ① Bedientafelfront A5E01136461 ohne LCD-Einheit, Maus, USB-Schnittstelle und Tasta‐ tur-Controller ② Tastatur-Controller ③ Hintergrundbeleuchtung mit Backlight-Inverter ④ LCD-Einheit ⑤ Display-Träger ⑥...
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Bild 9-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 9.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
Seite 239
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Touch-Controller, Maus und USB-Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile aus der Bedientafelfront 1.
Seite 240
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Einschubstreifen (Teil 1) ③ Display-Träger ④ Einschubstreifen (Teil 2) ⑤ Niederhalter für die Leitung des Touch-Controllers ⑥ Touch-Controller ⑦ Einschubstreifen (Teil 4) ⑧ Einschubstreifen (Teil 3) ⑨ USB-Schnittstelle ⑩ Displayleitung K2 ⑪...
Seite 241
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Touch-Controller ① 4. Lösen Sie die drei M3-Schrauben , mit de‐ nen der Touch-Controller am Display-Träger befestigt ist. Verwenden Sie dazu einen Schraubendre‐ her TX10. 5. Lösen Sie die beiden Steckverbinder (links/ rechts) vom Touch-Controller. Links: Fassen Sie den Stecker an der oberen und unteren Rastnase und ziehen Sie ihn vor‐...
Seite 242
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Verbindung Tastatur-Controller / Maus 8. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐ ten schieben. 9. Lösen Sie den Niederhalter für die Leitung vom Tastatur-Controller zur Maus. Verbindung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle 10.
Seite 243
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile 11. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie auch in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handha‐...
Seite 244
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile 14. Legen Sie den Display-Träger auf seiner Rückseite ab, damit das Display nicht beschä‐ digt wird. USB-Platine 15. Bauen Sie die USB-Platine (siehe Abbildung: "TP 015A Gehäuse geöffnet") aus, indem Sie die 2 Schrauben lösen. Maus-Platine 16.
Seite 245
Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile ACHTUNG Beschädigung der Schrauben Beachten Sie die Drehmomente, wenn Sie die Schrauben anziehen (siehe Technische Daten (Seite 135)). Maus-Platine und Halterung USB-Platine 14. - 12. Display-Träger Biegen Sie die Tastaturleitungen ① leicht nach hinten, bevor Sie den Display-Träger einsetzen.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront TP 015AT mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), und Touchscreen ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Sie hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP (Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen) ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2.2 Bedienung Die Bedienung der Bedientafelfront erfolgt durch ● Fingerberührung am berührungssensitiven Display entsprechend den applikationsspezifisch angezeigten Funktionen, z. B. durch Drücken eines angezeigten Buttons. ● Softkeys ● Tasten ● Maus ACHTUNG Beschädigung der Bedienelemente Berühren Sie die Bedienelemente nicht mit spitzen oder harten Gegenständen.
Seite 250
Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente Übersicht Tastensymbole In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt. Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Backspace Space (dient nur zur internen Tasta‐ turumschaltung) Home Ctrl-Taste...
Bedientafelfront: TP 015AT 10.3 Schnittstellen 10.2.4 Bildschirmschoner Wenn ein Bild mit hohem Kontrast länger als eine Stunde unverändert dargestellt wird, muss die Dunkelschaltung des Bildschirms aktiviert sein, um das TFT-Display vor dem so genannten "Einbrennen" des zuletzt angezeigten Bildes zu schützen. Die Zeit kann individuell angepasst werden.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.4 Montage 10.4 Montage 10.4.1 Einbau Bild 10-3 TP 015AT mit TCU (integriert) Tabelle 10-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Freiraum (mm) 42 + 10 Wegen der Spannerbefestigung des TP 015AT werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.4 Montage Bild 10-4 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront TP 015AT 10.4.2 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Kalibrierung des Touchscreen durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Kalibrierung des Touchscreen (Seite 250).
→ Übersicht (Seite 156)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile 10.6 Ersatzteile 10.6.1 Übersicht Die Abbildung zeigt die Bedientafelfront TP 015AT in ihre Einzelteile zerlegt. Bild 10-5 Einzelteile für die Bedientafelfront TP 015AT Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich.
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Bild 10-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 10.6.2 Tausch ACHTUNG Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
Seite 258
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Touch-Controller, Maus und USB-Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile aus der Bedientafelfront 1.
Seite 259
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Display-Träger ③ Leitung des Touch-Controllers ④ Touch-Controller ⑤ USB-Schnittstelle ⑥ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle ⑦ Displayleitung ⑧ Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑨ Stecker Maus-Schnittstelle ⑩ Leitung Backlight-Inverter ⑪ I/O-USB-Leitung ⑫...
Seite 260
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Leitungen Backlight-Inverter 3. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Back‐ light-Inverter (links und rechts des Display- Trägers), indem Sie die Schellen mit einem Flachschraubendreher anheben und die Lei‐ tungen herausziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 4. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐...
Seite 261
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile 6. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie auch in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handha‐...
Seite 262
Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Mausplatine 10. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Hal‐ terung für die Mausplatine. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile in die Bedientafelfront 1. Entfernen Sie die Transportsicherungen (Klebestreifen zum Fixieren der Leitungen) und die Scheiben–Schutzfolie auf der Innenseite.
Bedientafelfront: OP 015 black 11.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015 black verfügt über eine berührungssensitive Glasoberfläche mit Mehrfinger-Bedienbarkeit. Die integrierte TCU ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 015 black wird über Ethernet als Thin Client in einem eigenen Subnetz (über DHCP-Server auf PCU / NCU) an die PCU / NCU angekoppelt.
Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Anschluss von USB-Geräten Das OP 015 black besitzt keine frontseitige USB-Schnittstelle. Falls Bedarf besteht, können die rückwärtigen USB-Schnittstellen über eine USB-Verlängerung (siehe Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden. 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente 11.2.1...
Anlehnen oder Abstützen am Display. ● Achten Sie darauf, dass die berührungssensitive Glasoberfläche nicht verschmutzt ist. Informationen zum Reinigen finden Sie im Internet in folgendem Beitrag im Service&Support-Portal von Siemens Industry: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/39718397. Überprüfen Sie stets, ob die ausgeführten Bedienaktionen vom Gerät erkannt werden.
Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Bitte beachten Sie die für den jeweiligen Maschinentyp gültigen C-Normen (z. B. für Drehmaschinen: EN ISO 23125-2010, Seite 36 und Seite 49). Diese besagen, dass ein bewegungsauslösender Taster bei offener Schutztür mit zusätzlicher Zustimmeinrichtung zu realisieren ist, weil bei einkanaligen Tastenfeldern, wie beim OP 015 black, generell kein PL (performance level) der Stufe "d"...
Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Tastensperre kann auch durch die Software ausgelöst werden. Hinweis Die Tastensperre gilt nur für die Tasten neben dem Display und nicht für den Displaytouch. 11.2.3 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ●...
Bedientafelfront: OP 015 black 11.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Delete Page down Insert Cursor up Enter Cursor left 5 (auf Nummernblock) Cursor right A, ..., Z <Shift> A, ..., Z Cursor down Display Pixelfehler gemäß...
Bedientafelfront: OP 015 black 11.3 Schnittstellen Rückseite ① X206 Stromversorgung (mit verschraubbarem Stecker) ② Zugentlastung für Anschlussleitungen ③ Erdungsschraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ④ X203 / X 204 / USB-Schnittstellen X213 ⑤ X202 Ethernet-Schnittstelle Bild 11-2 OP 015 black - Rückseite mit Schnittstellen Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage 11.4 Montage OP 015 black mit TCU (integriert) * Freiraum für Kabel und Lüftung Tabelle 11-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Freiraum (mm) 37 + 10 Die Befestigung des OP 015 black erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil; 20 mm Länge).
Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage Bild 11-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 015 black Einmannmontage Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung". ACHTUNG Unzulässige Einbaulagen können zu Fehlfunktionen führen Beachten Sie die zulässige Einbaulage: bis zu 45º...
Seite 272
Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage 1. Setzen Sie die Bedientafelfront von vorn in den Montageausschnitt ein. Bild 11-4 Bedientafel einsetzen ACHTUNG Beschädigung der Dichtung Damit die maximal erreichbare Schutzart erfüllt werden kann, darf die Dichtung beim Einbau nicht beschädigt werden. Setzen Sie deshalb das OP 015 black mittig in den Montageausschnitt ein.
Seite 273
Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage Bild 11-5 Kippen und Eindrücken 3. Vergewissern Sie sich, dass die Bedientafelfront fest im Montageausschnitt sitzt und nicht herausfallen kann, bevor Sie die Bedientafel auf der Rückseite mithilfe der Spanner befestigen. 4. Fixieren Sie die Bedientafelfront im Montageausschnitt von hinten mithilfe der 12 Spanner durch Anziehen der Gewindestifte (Drehmoment 0,4 - 0,5 Nm).
Bedientafelfront: OP 015 black 11.5 Technische Daten 11.4.1 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Kalibrierung des Touchscreen durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Auto-Hotspot. 11.5 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite: IP65 / IP66 Rückseite: IPXXB...
Bedientafelfront: OP 015 black 11.6 Ersatzteile/ Zubehör 11.6 Ersatzteile/ Zubehör Folgendes kann für das OP 015 black nachbestellt werden: ● Ersatzteil: Spanner 6FC5248-0AF14-0AA0 (9 Stck.) ● Zubehör: USB-Verlängerung 6FC5347-0AF01-1AA0 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 276
Bedientafelfront: OP 015 black 11.6 Ersatzteile/ Zubehör Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 019 12.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 019 ist mit einem 19"-TFT-Farbdisplay, bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixel, und mit 16 + 4 horizontalen und 16 vertikalen Softkeys ausgestattet. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Als Eingabetastatur können Sie die CNC-Volltastatur KB 483C verwenden.
Seite 278
Bedientafelfront: OP 019 12.1 Beschreibung ● Befestigung: Spanner rückseitig Die Spanner können als Ersatzteil nachbestellt werden: 6FC5248-0AF14-0AA0 (9 Stck.) ● Kombinierbar mit PCU 50.5 und TCU 30.2 Hinweis Anschluss von USB-Geräten OP 019 besitzt keine USB-Schnittstellen. Falls Bedarf besteht, können die USB- Schnittstellen von PCU 50.5 / TCU 30.2 über eine USB-Verlängerung (siehe Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden.
Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Fenster für Einschubstreifen "System" (z. B. 840D sl) ③ vertikale Softkeys ④ Menüfortschalt-Taste ⑤ Menu Select-Taste ⑥ horizontale Softkeys ⑦ Maschinenbereichs-Taste ⑧ Menürückschalt-Taste und Tastensperre Bild 12-1 Ansicht Bedientafelfront OP 019 Bedientafeln...
Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind folgende Tasten angeordnet: ● Die je 16 vertikalen und horizontalen Softkey-Tasten rufen Funktionen auf, die über eine Menüleiste am Bildschirm verfügbar sind. ● Die Menürückschalt-Taste schaltet in das übergeordnete horizontale Menü zurück und dient zur Tastensperre.
Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.3 Softkeys Bedienung Die kapazitiven Tasten reagieren schnell und direkt. Um unbeabsichtigte Bedienung zu verhindern, können folgende Maßnahmen ergriffen werden: ● ein zweiter Tastendruck nimmt die Funktion zurück ● Tastatursperre, z. B. beim Putzen: –...
Bedientafelfront: OP 019 12.3 Schnittstellen 12.3 Schnittstellen Sämtliche Schnittstellen der Bedientafelfront OP 019 befinden sich auf der Rückseite: ① Einschubschlitz für Beschriftungsstreifen "System" ② Montageschlitze für PCU/TCU-Laschen ③ Abdeckblech für die Direkttasten-Schnittstelle X11 ④ I/O-USB-Leitung K1 ⑤ LVDS-Display-Leitung K2 ⑥ LVDS-Display-Leitung K3 Bild 12-2 Rückseite OP 019...
Bedientafelfront: OP 019 12.3 Schnittstellen Schnittstellenbeschreibung ● Drei Flachbandkabel zum Anschluss der PCU/TCU: – I/O-USB-Leitung K1: alle Signale, die neben der Display-Schnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) – LVDS-Display-Leitung K2 – LVDS-Display-Leitung K3 ① ● Direkttasten-Schnittstelle X11 für die beiden senkrechten Softkeyleisten (16 Tasten).
Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage 12.4 Montage 12.4.1 Montagevorbereitung Übersicht Bild 12-3 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 019 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Tabelle 12-1 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum Aufklapptiefe T5 Überstand Ü (mm) (mm) (mm) PCU 50.5 132 + 10 TCU 30.2 81 + 10 Montageöffnung Tabelle 12-2 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Die Befestigung des OP 019 erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil;...
Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Voraussetzung für den Zusammenbau mit einer PCU/TCU Bevor Sie eine PCU/TCU an eine OP 019 montieren, müssen Sie die Montagewinkel an der PCU/TCU befestigen. Das Anschrauben der Montagewinkel bei einer TCU 30.2 funktioniert sinngemäß genauso, wie an eine PCU.
Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Schwenken Sie die PCU in Richtung OP 019 und achten Sie dabei auf eine kor‐ rekte Faltung der Leitungen. Fixieren Sie die PCU mit je zwei Rändel‐ schrauben an den Enden der beiden Mon‐ tagewinkel (Drehmoment: 1,8 Nm). ①...
Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Vorgehensweise ③ Legen Sie das OP 019 mit der Front‐ seite auf eine waagerechte und weiche Unterlage, um Beschädigungen an der Oberfläche der Bedientafelfront zu vermei‐ den. ② Setzen Sie die TCU so auf, dass die ①...
Bedientafelfront: OP 019 12.5 Technische Daten Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung". ACHTUNG Unzulässige Einbaulagen können zu Fehlfunktionen führen Beachten Sie die zulässige Einbaulage: bis zu 5º von der Senkrechten abweichend. Dieser Wert kann durch die angebauten Komponenten (z.
Seite 290
Bedientafelfront: OP 019 12.5 Technische Daten Anzugsdrehmomente Spanner: M3-Schrauben: M4-Schrauben: Schrauben, max. 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Display Größe / Auflösung 19"TFT / 1280 x 1024 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25°C (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
Bedientafelfront: OP 019 black 13.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 019 black verfügt über eine berührungssensitive Glasoberfläche mit Mehrfinger-Bedienbarkeit. Die integrierte TCU ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 019 black wird über Ethernet als Thin Client in einem eigenen Subnetz (über DHCP-Server auf PCU / NCU) an die PCU / NCU angekoppelt.
Bedientafelfront: OP 019 black 13.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Anschluss von USB-Geräten Das OP 019 black besitzt keine frontseitige USB-Schnittstelle. Falls Bedarf besteht, können die rückwärtigen USB-Schnittstellen über eine USB-Verlängerung (siehe im zugehörigen Gerätehandbuch "Bedienkomponenten und Vernetzung" im Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden.
Anlehnen oder Abstützen am Display. ● Achten Sie darauf, dass die berührungssensitive Glasoberfläche nicht verschmutzt ist. Informationen zum Reinigen finden Sie im Internet in folgendem Beitrag im Service&Support-Portal von Siemens Industry: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/39718397. Überprüfen Sie stets, ob die ausgeführten Bedienaktionen vom Gerät erkannt werden.
Bedientafelfront: OP 019 black 13.2 Bedien- und Anzeigeelemente Wenn Sie eine USB-PC Tastatur am OP 019 black angeschlossen haben, können Sie das TCU-Menü auch durch gleichzeitiges Drücken der Tasten F9 und F10 aufblenden. Handschuhe Verwenden Sie zum Bedienen der berührungssensitiven Glasoberfläche keinen dicken Handschuh, z.
Bedientafelfront: OP 019 black 13.3 Schnittstellen 13.3 Schnittstellen Die Bedientafelfront OP 019 black hat folgende Schnittstellen: ① Zugentlastung für Anschlussleitungen ② Erdungsschraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ③ X203 / X 204 / USB-Schnittstellen X213 ④ X202 Ethernet-Schnittstelle ⑤ nicht relevant ⑥...
Bedientafelfront: OP 019 black 13.3 Schnittstellen ACHTUNG ⑤ Elektrostatisch gefährdete Schnittstelle Elektronische Baugruppen enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Diese Bauelemente können bei unsachgemäßer Handhabung leicht zerstört werden. Beachten Sie die nachstehenden Anweisung, um Sachschäden zu vermeiden. ● Berühren Sie nicht die offenen Steckerstifte. Schnittstellenbezeich‐...
Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 13.4 Montage 120* 33,8 64,9 Bild 13-3 OP 019 black mit TCU (integriert) * Freiraum für Kabel und Lüftung Tabelle 13-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Lüftungsfreiraum (mm) 56 + 64 Die Befestigung des OP 019 black erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil;...
Seite 298
Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 68,1 68,1 194,1 194,1 194,1 194,1 68,1 68,1 Bild 13-4 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 019 black Ein-Mann-Montage Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung".
Seite 299
Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 1. Hängen Sie die Bedientafelfront von vorn in den Montageausschnitt ein. Bild 13-5 Bedientafel einhängen Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 300
Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage ACHTUNG Beschädigung der Dichtung Damit die maximal erreichbare Schutzart erfüllt werden kann, darf die Dichtung beim Einbau nicht beschädigt werden. Setzen Sie deshalb das OP 019 black mittig in den Montageausschnitt ein. 2. Schwenken und drücken Sie die Bedientafel in den Montageausschnitt ein. Dabei muss der Schnapper heruntergedrückt werden.
Bedientafelfront: OP 019 black 13.5 Technische Daten 3. Vergewissern Sie sich, dass die Bedientafelfront fest im Montageausschnitt sitzt und nicht herausfallen kann, bevor Sie die Bedientafel auf der Rückseite mithilfe der Spanner befestigen. 4. Fixieren Sie die Bedientafelfront im Montageausschnitt von hinten mithilfe der 16 Spanner durch Anziehen der Gewindestifte (Drehmoment 0,4 - 0,5 Nm).
Bedientafelfront: OP 019 black 13.6 Ersatzteile/Zubehör Leistungsaufnahme typisch ca. 24 W maximal ca. 42 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 483 mm Höhe: 337 mm Tiefe: 64,9 mm Gewicht ca. 7,6 kg Anzugsdrehmomente, max. Spanner-Schr.: M3-Schrauben: M4-Schrauben: 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Erdungsschraube M5: 3 Nm Zulässige Umgebungstemperaturen...
Direkttastenmodul 14.1 Beschreibung Aufgabe des Direkttastenmoduls (DTM) ist es, die Betätigung der zwei seitlichen Tastenreihen einer Bedientafelfront direkt, d.h. ohne dazwischengeschaltete Firmware, an die Steuerung (PLC) weiterzugeben. Die Zuordnung der Signale zu den Tasten zeigen Tabelle und Bild im Abschnitt: "Schnittstellen" → "Bedientafelfront". Das DTM kann mit den Bedientafelfronten OP 012, OP 015A und TP 015A kombiniert werden.
Direkttastenmodul 14.3 Schnittstellen ● LED links: Wenn das DTM keine Verbindung zum PROFIBUS hat (oder bei sonstigem Fehlerfall), leuchtet die LED "Bus Error". ● LED rechts: Diagnose ① Codierschalter ② LEDs Bild 14-1 Ansicht Direkttastenmodul 14.3 Schnittstellen Das Direkttastenmodul verfügt über einen ①...
Direkttastenmodul 14.4 Montage Bedientafel-Anschluss ② Durch den Ausschnitt im Gehäuse wird die Flachbandleitung von der Bedientafelfront gesteckt. Hier können die Schaltzustände der vertikalen Direkttasten ohne zwischengeschaltete Firmware abgegriffen werden. Diese Signale sind von der PLC auswertbar. PROFIBUS-Anschluss 9-poliger Stecker zum Anschluss an eine NCU. Hinweis Die verwendete PROFIBUS-Leitung sollte einen Stecker mit geradem Leitungsabgang besitzen.
Direkttastenmodul 14.4 Montage ① Abdeckblech Tastatur-Controller für OP 015A ② DTM-Leitung für OP 015A ③ DTM-Leitung für TP 015A Bild 14-3 DTM-Einbausatz für OP 015A und TP 015A Die Artikelnummer finden Sie im Abschnitt: "Beschreibung (Seite 203)". 14.4.2 Kombination mit OP 012 Die OP 012 gibt die Signale der Direkttasten auf dem Stecker X11 aus, siehe Auto-Hotspot.
Direkttastenmodul 14.4 Montage ① bisheriges Abdeckblech ② Gummilippe ③ Niederhalter Bild 14-4 Entfernen des Niederhalters Zusammenbau 1. Stecken Sie das nicht mit Gummi beklebte Ende der mit dem DTM mitgelieferten Flachbandlei‐ ② tung durch den Schlitz des ebenfalls mit dem ①...
Direkttastenmodul 14.4 Montage ① 5. Verbinden Sie die Flachbandleitung mit dem DTM. 6. Schrauben Sie das DTM mit den beiden Rändel‐ ③ schrauben auf dem Deckel mit Hilfe der Be‐ ② festigungsnippel fest. 7. Stecken Sie den PROFIBUS-Stecker (mit gera‐ dem Kabelabgang) in die Buchse des DTMs.
Seite 309
Direkttastenmodul 14.4 Montage Vorbereitung 1. Demontieren Sie die PCU (falls sie bereits montiert ist), indem Sie die Rändelschrauben an den vier Ecken lösen und die PCU abheben. ① 2. Schrauben Sie das Abdeckblech für den Tastatur-Controller ab. Das Blech wird zur Montage wieder benötigt.
Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Zusammenbau ② 1. Stecken Sie die DTM–Flachbandleitung ① den Stecksockel X11 des Tastatur-Control‐ lers. Die Leitung ist bereits vorgefaltet. ① 2. Schrauben Sie das Abdeckblech fest und ② klappen Sie dabei die Leitung 3. Montieren Sie die PCU wie im Kapitel Auto-Hotspot beschrieben. 4.
Seite 311
Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Mechanische Daten Abmessungen Breite: 106 mm Höhe: 42 mm Tiefe: 80 mm Gewicht ca. 0,6 kg Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 312
Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PCU 50.5 15.1 Beschreibung Die leistungsstarke SINUMERIK PCU 50.5 hat neben einem integrierten 150 W - Netzteil alle Schnittstellen für die Kommunikation über Ethernet und PROFIBUS (geräteabhängig) bereits onboard. Vier USB-Schnittstellen (USB 2.0 Hi-Speed) schaffen Anschlussmöglichkeiten für Tastatur, Maus und andere Peripheriegeräte. Für eine CompactFlash Card (CF-Card) ist ein abgedeckter Slot vorhanden.
Seite 314
PCU 50.5 15.1 Beschreibung ● Bildschirmauflösungen CRT-Monitor: – bis 1280 x 1024 bei 100 Hz / 32 Bit Farbtiefe – bis 1600 x 1200 bei 60 Hz / 32 Bit Farbtiefe – max. Auflösung: 2038 x 1536 bei 75 Hz / 16 Bit Farbtiefe ●...
Seite 315
PCU 50.5 15.1 Beschreibung Ansicht ① Gehäuseabdeckung Service-Modul ② Gehäuseabdeckung Grundplatine ③ Windows-Lizenzetikett ④ Typenschild Stromversorgung ⑤ Aufdruck für Schnittstellen rechte Gehäuseseite ⑥ Gehäuseabdeckung Stromversorgung ⑦ Typenschild PCU ⑧ Gehäuseabdeckung SSD Bild 15-1 Draufsicht PCU 50.5 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2.1 Ein-/Ausschalter Ein- / Ausschalter Bild 15-2 Ein- / Ausschalter PCU 50.5 ① Über den Ein- / Ausschalter wird das eingebaute 24 V-Netzteil der PCU ein- bzw. ausgeschaltet. Er dient auch als Ersatz für den Resettaster, der nicht mehr vorhanden ist, siehe Ausschalten / Reset (Seite 250).
PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2.2 Service-Modul Das Service-Modul befindet sich - abhängig von der Gerätemontage - an zwei Stellen: ● Seitenwand, neben Gerätelüfter für Buchmontage im Schaltschrank ● Deckel oberhalb dem Gerätelüfter für Standardmontage im Bedienfeld ① 2 x 7-Segment-Anzeige ②...
PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente Serviceschalter Der Serviceschalter ist ein Drehschalter mit 16 möglichen Stellungen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick der Schalterstellungen. Im Lieferzustand befindet sich der Schalter in Stellung "0": Normalbetrieb. Hinweis Eine Änderung der Schalterstellung wird erst beim nächsten Neustart wirksam. Schalter‐...
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen 15.3 Schnittstellen 15.3.1 Schnittstellen extern Rechte Gehäuseseite Bild 15-4 Seitenansicht der PCU 50.5 von rechts mit Schnittstellen (ohne Einsteckkarte) Schnittstelle / Anschluss Funktion ① Netzschalter Ein- / Ausschalter (nur Standby) für das Netzgerät ② Stromversorgung DC 24 V (SELV) ③...
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Linke Gehäuseseite ① Abdeckblech mit Halteschrauben ② Typenschild der PC-Einheit ③ Gerätelüfter ④ Abdeckblech Batterie Bild 15-5 Seitenansicht der PCU 50.5 von links Gehäuserückseite Bild 15-6 PCU 50.5 Schnittstellen zum Anschluss von Bedientafelfronten Schnittstelle / Anschluss ①...
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Pinbelegung externe Schnittstellen Prinzipiell finden Sie die Pinbelegungen der einzelnen externen Schnittstellen in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel "Anschließen", bis auf: ● PCI-Steckplätze: siehe Steckerbelegung der Busplatine (Seite 226). ● CompactFlash Card: siehe Beschreibung im Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten".
Seite 323
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Stecker Schnittstelle Beschreibung Prozessor Buserweiterung Buchse für Buserweiterung, belegt PCI-Bussignale Stromversorgung 20-poliger Anschluss-Stecker für Stromversorgung X19 / X20 Speicher 2 x SDRAM DDR3 mit ECC Pufferbatterie Spannungsversorgung für Pufferbatterie, 2-polige Stiftleiste SATA 4 (optional) SATA 3 (optional) Stromversorgung SV für Seriell ATA SATA 2...
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen DC-Schnittstelle der Stromversorgung X13 Tabelle 15-1 Belegung des Steckers X13 Stecker Name Bemerkung P5V Sense Sense 5V PS_NAU_N Netzausfall Frühwarnsignal PS_PWROK Power Good Signal Masse Masse Masse N12V -12V Masse Masse Masse P12V +12V P12V +12V P3V Sense Sense 3,3V +3,3V...
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen SYNC-Schnittstelle für PCI-Erweiterungsbaugruppen X71 Über diese Schnittstelle können sich mehrere PCI-Boards auf einen gemeinsamen Systemtakt (GlobalControlTelegramm-Taktperiodendauer des im Isochronmodus betriebenen PROFIBUS-DP) synchronisieren. Deren SYNC-Schnittstellen müssen mit einer durchgeschleiften Leitung miteinander verbunden werden. Die Systemtaktübertragung auf der Schnittstelle erfolgt differentiell (RS485-Signale).
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Abgriff der Pufferbatterie X2400 Dieser Anschluss ist für Erweiterungsbaugruppen mit eigenem CMOS-RAM vorgesehen. Hier kann die Spannung der Pufferbatterie abgegriffen werden, um die CMOS-RAM-Daten der Erweiterungsbaugruppe zu puffern. Tabelle 15-6 Belegung des Steckers X2400 Stecker Name Bemerkung Pluspol Batterie über 100 Ohm Minuspol...
Seite 327
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Steckerbelegung PCI-Slot 5V System Environment Side B Side A -12V TRST# +12V Ground INTA# INTB# INTC# INTD# PRSNT1# Reserved Reserved +5V (I/O) PRSNT2# Reserved Ground Ground Ground Ground Reserved Reserved Ground RST# +5V (I/O) Ground GNT# REQ# Ground +5V (I/O)
PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Interrupt-Zuordnung (PCI-IRQ) Host PCI-IRQ A bis H wird im APIC-Modus fest dem IRQ 16 - 23 zugewiesen. Host PCI-IRQ A bis H wird im PIC-Modus vom BIOS automatisch IRQ 0 - 15 zugewiesen. Eine bestimmte Zuordnung kann nicht erzwungen werden. Interrupt im APIC-Modus (z.
PCU 50.5 15.4 Montage Exklusive Interrupts im PIC‑Modus Das System-BIOS ist im Auslieferungszustand so eingestellt, dass beim Systemstart die Interrupts automatisch den Slots zugewiesen werden. Je nach Systemausbau kann es deshalb vorkommen, dass mehrere Slots den gleichen Interrupt zugewiesen bekommen. In diesem Fall spricht man von Interrupt-Sharing. Im PIC‑Mode steht kein exklusiver Interrupt zur Verfügung.
PCU 50.5 15.4 Montage WARNUNG Befestigung der PCU an der Wand oder an der Decke Stellen Sie sicher, dass Wand oder Decke 4-mal das Gesamtgewicht der PCU (einschließlich Montagewinkel und zusätzliche Erweiterungsbaugruppen) tragen kann. Das Gesamtgewicht der PCU beträgt max. 7 kg. Maßbilder für den Einbau Bild 15-10 PCU 50.5 Maßbild für den Einbau ohne ETH-Zugentlastung...
Seite 333
PCU 50.5 15.4 Montage Bild 15-11 PCU 50.5 Maßbild für den Einbau mit ETH-Zugentlastung Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PCU 50.5 15.4 Montage 15.4.2 Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage) Die Abbildung zeigt die PCU und die Montagewinkel für die Standardmontage in der korrekten Ausrichtung vor dem Zusammenschrauben (Drehmoment M3: 0,8 Nm, Drehmoment M4: 1,8 Nm). ① Linsenkopf-Schraube M4x8 mit Hochspannring und Scheibe ②...
PCU 50.5 15.4 Montage Vorgehensweise 1. Montieren Sie beide Winkel nacheinander rechts und links an die PCU. 2. Befestigen Sie die PCU unter Beachtung der Einbauhinweise (s. Abschnitt: "Einbauhinweise") an der Wand des Schaltschrankes. Bild 15-13 PCU 50.5 mit Winkel für Flachmontage Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PCU 50.5 15.4 Montage Maßzeichnung Bild 15-14 Maßzeichnung Flachmontage PCU 50.5 15.4.4 Buchmontage Verwenden Sie die Montagewinkel 'Buch' (s. Abschnitt: "Zubehör" → "Übersicht"), um die PCU im Schaltschrank zu montieren. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 337
PCU 50.5 15.4 Montage Es sind zwei Einbaulagen möglich: ● Netzschalter oben ● Netzschalter unten Vorgehensweise 1. Montieren Sie den Rückwandwinkel an die rechte Seite der PCU (s. Abbildung). 2. Befestigen Sie die PCU im 90°-Winkel im Schaltschrank. ① Montagewinkel 'Buch' Bild 15-15 PCU 50.5 mit Montagewinkel zur Buchmontage (Netzschalter oben) Bedientafeln...
PCU 50.5 15.4 Montage Bild 15-17 Maßzeichnung Buchmontage PCU 50.5 (Netzschalter unten) 15.4.5 Einbauhinweise Beachten Sie beim Einbau folgende Punkte: ● Vermeiden Sie so weit wie möglich extreme Umgebungsbedingungen. Schützen Sie die PCU vor starken Erschütterungen / Stößen, Staub, Feuchtigkeit und Hitze. ●...
PCU 50.5 15.4 Montage ● Bauen Sie das Gerät so ein, dass keine Gefahr (z.B. durch Umstürzen) von ihm ausgehen kann. ● Belüftungs-Freiräume: – beide Lüfterseiten: jeweils 50 mm – oben, unten, an der Rückseite: 10 mm (s. Abbildung) ● Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden. Zulässige Einbaulagen der PCU 50.5 nach UL508: ①...
PCU 50.5 15.4 Montage Voraussetzungen ① ② ● Entnehmen Sie die Zugentlastung , die Kabelbinder und die beiden Schrauben (M3) dem mitgelieferten Beipack. ● Für die Befestigung der Zugentlastung benötigen Sie einen Schraubendreher TORX T10. Vorgehensweise ① 1. Ethernet/USB-Zugentlastung mit zwei Linsen‐ schrauben (Gewinde M3) am Gerätegehäuse be‐...
Seite 342
PCU 50.5 15.4 Montage Vorgehensweise 1. Lösen Sie die Schrauben für die Gehäu‐ seabdeckung Service-Modul und klap‐ pen Sie die Gehäuseabdeckung mit dem noch befestigten Service-Modul nach hinten. 2. Lösen Sie die Befestigungsschrauben des Service-Moduls und legen Sie es in Richtung des neuen Einbauplatzes ab.
PCU 50.5 15.5 Anschließen 15.5 Anschließen 15.5.1 Stromversorgung Die PCU 50.5 wird mit 24 V Gleichspannung versorgt. Voraussetzungen WARNUNG Nicht zulässige Leitungsquerschnitte können die PCU zerstören Der Leitungsquerschnitt muss an den Kurzschlussstrom der DC 24 V Stromquelle angepasst sein, so dass bei Kurzschluss kein Schaden durch die Leitungen entstehen kann. Es dürfen nur Leitungen mit einem Querschnitt von minimal 1,3 mm (AWG16) und maximal 3,3 mm...
PCU 50.5 15.5 Anschließen Vorgehensweise 1. DC 24 V-Stromquelle abschalten 2. DC-Stecker anschließen ① DC 24 V ② Masse ③ Schutzleiter 3. Befestigen Sie die Kabel bei Bedarf mit der beiliegenden Netzsteckerverriegelung. Hinweis Verpolungsschutz Die DC-Stromversorgung (24 V; -15% / +20%) besitzt einen Verpolungsschutz. Bei Anschluss der vertauschten Leitungen und Masse wird das Gerät nicht beschädigt.
PCU 50.5 15.5 Anschließen eingebaut wird, verbunden werden. Der Mindestquerschnitt darf 5 mm nicht unterschreiten. Bild 15-18 Potenzialausgleichsanschluss PCU 50.5 15.5.3 Peripheriegeräte Hinweis Achten Sie beim Anschluss von Peripheriegeräten auf deren Industrietauglichkeit nach EN 61000-6-2:2001. Bedientafelfront Wenn Sie die PCU in Verbindung mit einer Bedientafelfront verwenden, schließen Sie vor dem Einschalten der PCU zuerst die Bedientafelfront an.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Geräte auf USB-Basis Geräte auf USB-Basis (USB 1.1 Full Speed oder 2.0 Hi-Speed) können Sie während des Betriebes der PCU stecken oder ziehen, wenn dies vom Betriebssystem (z.B. Windows XP) unterstützt wird. Hinweis Wenn Sie allgemein im Handel erhältliche USB-Geräte verwenden, kann sich die Störfestigkeit der Gesamtanlage vermindern.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Kontrolle der Bootreihenfolge Wenn Sie die Bootreihenfolge kontrollieren oder einmalig ändern wollen: 1. Schalten Sie die PCU ein. 2. Durch Drücken der Taste <F12> erscheint das Boot-Menü mit Anzeige der Bootmöglichkeiten. Optional kann der Hochlauf auch von anderen Geräten (z. B. USB- FlashDrive) gestartet werden.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme PCU bootet nicht Für den Fall, dass die PCU infolge falscher Einstellungen im BIOS nicht mehr bootet: 1. Entnehmen Sie die Batterie (s. Abschnitt: "Ersatzteile" → "Tausch" → "Batterie"). 2. Überbrücken Sie ca. 10 Sekunden die Stifte des PCU-seitigen Batteriesteckers mit einem leitfähigen Gegenstand.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Abrufen eines eigenen User-Profils Sobald Sie unter der Setup-Einstellung "Exit" → "Profile" die Auswahl "User" anwählen und über die Taste <F10> mit "Yes" speichern, erhalten Sie nach einem Neustart die ursprünglich abgespeicherten Werte, solange Sie -mit Ausnahme der Einstellung von Datum und Uhrzeit- keine anderen Daten ändern.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 15.6.2 Systemstart Nähere Informationen zum Systemstart finden Sie im Handbuch "IM8 Inbetriebnahme PCU- Basesoftware". 15.6.3 Ausschalten / Reset Beenden von Windows Zum Beenden des Betriebssystems wählen Sie "Start" → "Herunterfahren". Damit gewährleisten Sie einen problemlosen Neustart von System und Betriebssystem. Ausschalten der PCU Wenn Windows beendet und heruntergefahren ist, ist das Netzteil der PCU immer noch eingeschaltet.
Seite 351
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Vorgehensweise Vorausgesetzt wird ein funktionsfähiges System "Touch-Panel mit PCU 50.5". Hinweis Wenn Sie für die Kalibrierung zu viel Zeit benötigen, wird der gesamte Vorgang über ein "Timeout" abgebrochen und Sie müssen von vorn beginnen. 1. Lassen Sie das System im Service-Mode hochlaufen. 2.
Seite 352
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 4. Aktivieren Sie den Button "Calibrate". Auf dem Bildschirm ist folgende Anzeige zu sehen: Bild 15-21 Kalibrierungs-Bildschirm 5. Berühren Sie den Kalibrierungspunkt, auf den eine Hand zeigt, mit einer Fingerkuppe möglichst exakt und so lange, wie die Aufforderung "Hold" angezeigt wird. Die Aufforderung "Hold"...
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 15.6.5 Betrieb an einer S7-CPU (ohne NCU) Einsatzbereich Unter MCP Kommunikation wird die Übertragung von E/A-Abbildern zu folgenden Komponenten verstanden: ● zwei Maschinensteuertafeln ● einem BHG ● zwei Direkttasten-Einheiten eines OP Die Kommunikation der Maschinensteuertafel-Signale erfolgt bei SINUMERIK-Anlagen mit Hilfe des FB1 (MCP Kommunikation).
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Betrieb mit einer PCU 50.5 und SINUMERIK Operate Auf der PCU 50.5 werden die beiden Dienstprogramme FB9-Proxy und MCP-Client nicht automatisch vom System gestartet. Um die beiden Dienstprogramme zu starten, sind Anpassungen in folgenden Dateien vorzunehmen: Datei systemconfiguration.ini mit folgenden Inhalt: Im Abschnitt [processes] müssen nach dem Eintrag CP noch der MCP-Client und der FB9- Proxy eingetragen werden.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme ;# HMI Embedded and HMI sl use the interface with index 1. ;# So the FB9-Proxy uses by default the interface with index 2. ;# HMI Advanced uses the interface with index 2, so you have ;# to instruct the FB9-Proxy to use the interface with index 1.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme ;OUT = AB16 [DCK2] ;BUS-ADDRESS = 6 ;PROFILE = 1 ;IN = EB48 ;OUT = AB48 Verbindung zur PLC Im Abschnitt [PLC] gibt der Schlüssel "IP-ADDRESS" die IP-Adresse der S7-CPU vor. Zu dieser PLC wird eine Verbindung aufgebaut. Dieser Schlüssel wird nur ausgewertet, sofern in der Datei mmc.ini keine IP-Adresse für die PLC gefunden wird.
PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Alarmnummer Alarmtext 410900 M zu N: Anklopfen wurde nicht fortgesetzt AB31.0 410901 M zu N: HMI 1 reagiert nicht auf Verdrängung AB31.1 410902 M zu N: HMI 1 geht nicht offline AB31.2 410903 M zu N: HMI 2 reagiert nicht auf Verdrängung AB31.3 410904 M zu N: HMI 2 geht nicht offline...
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen der Direkttasten erst ab EB16 projektiert werden. Die Eingänge der MCP483 sind 14 Bytes lang. Hinweis M:N-Konfiguration Sofern in der Anlage eine HMI-Applikation existiert, die die M:N-Schnittstelle im DB19 versorgt, baut der FB9-Proxy die Verbindungen mit den Namen "MCP1" und "DCK1" dynamisch auf. Diese beiden Verbindungen können in diesem Fall nicht statisch projektiert werden.
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Fehlermeldung am Bildschirm Bedeutung/Ratschlag Error - Keyboard error Kontrollieren Sie, ob die Tastatur korrekt angeschlossen ist. Tastatur-Fehler. Wenden Sie sich an Ihren technischen Kunden‐ dienst. Achtung: dieser Fehler wird standardmäßig nicht angezeigt, son‐ dern muss erst im Setup aktiviert werden.
Seite 360
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Super I/O initial Initialisierung des Super I/O Servicefall CPU Early Initial CPU Register initialisieren Servicefall Multi-processor Early initial Multi Prozessor Initialisierung Servicefall HyperTransport initial Hyper Transport Funktionalität initiali‐ Servicefall sieren PCIE MMIO BAR Initial PCIE Register initialisieren Servicefall...
Seite 361
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Last Chipset initial before boot to Le‐ Abschliessende Chipset Initialisie‐ Servicefall gacy OS. rung vor dem Legacy OS Boot Ready to Boot Legacy OS. Aufruf zum Booten des Legacy OS Servicefall Fast recovery start flash Starten der BIOS Recovery Funktion...
Seite 362
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Build AMT (Active Management Initialisierung der AMT (Active Ma‐ Servicefall Technology) Table nagement Technology) Tabelle Processor Power Management Initi‐ Initialisierung des Processor Power Servicefall Management Host Embedded Controller Interfa‐ Initialisierung des Host Embedded Servicefall ces Initial Controller Interfaces...
PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 15.7.3 Status-Codes der Diagnoseanzeige beim Systemhochlauf Tabelle 15-7 Status-Codes der Diagnoseanzeige beim Systemhochlauf LED H1 LED H2 7-Segmentan‐ Status zeige H1/H2 orange orange Ausgabe der nach dem Einschalten des Systems BIOS-Post- Codes orange nach dem Durchlaufen des BIOS orange nach dem Starten von Windows...
PCU 50.5 15.8 Technische Daten 15.7.5 Status-Codes der Diagnoseanzeige während des Abschaltvorgangs Tabelle 15-9 Status-Codes der Diagnoseanzeige während des Abschaltvorgangs LED H1 LED H2 7-Segmentan‐ Status zeige H1/H2 rot/grün blin‐ Abschaltvorgang (Herunterfahren) läuft kend 15.8 Technische Daten 15.8.1 PCU 50.5 Sicherheit Schutzklasse I (SELV) nach EN 61140...
PCU 50.5 15.8 Technische Daten Betauung, Spritzwasser und Eis‐ Nicht zulässig bildung Zuluft Ohne aggressive Gase, Stäube und Öle Betrieb Transport (in Transportverpackung) Zutreffende Normen DIN IEC 60068-2-1 DIN IEC 60068-2-2 / -2-14 Klimaklasse 1K3 / 2K4 Temperaturgrenzwerte 5 ... 55 °C -20 ...
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile preset time: min. 5 ms hold-up time: min. 20 ms (Datenrettungszeit) Bild 15-23 NAU-Signal der DC 24 V-Stromversorgung 15.9 Ersatzteile 15.9.1 Übersicht Für die PCU 50.5 sind folgende Ersatzteile erhältlich: Komponente Artikelnummer SSD 80 GB-SATA für Win7 6FC5247-0AF08-6AA0 für 6FC5210-0DF52-3AA0, 6FC5210-0DF53-3AA0...
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2 Tausch Zur Erhaltung der hohen Systemverfügbarkeit empfehlen wir den vorbeugenden Austausch von PC-Komponenten, die einem Verschleiß unterliegen, gemäß den in der nachfolgenden Tabelle genannten Tauschintervallen. Komponente Tauschintervall Festplattenlaufwerk SSD > 5 Jahre Lüfter 5-7 Jahre CMOS-Pufferbatterie 4/5 Jahre Solid State Disks sind gegenüber herkömmlichen Festplatten wesentlich robuster gegen...
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.1 SSD-Modul Vorbereitung Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. Hinweis Das neue Modul muss vom gleichen Typ oder ein kompatibler Nachfolger sein. SSD-Modul tauschen 1. Demontieren Sie die Modulträger SSD und legen Sie diesen auf dem Gerät ab. 2.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile ① 3. Verbinden Sie die Stromversorgungs- ② und die Datenleitung mit dem Main‐ board. 4. Montieren Sie den Modulträger SSD auf die PCU. 15.9.2.2 Stromversorgung WARNUNG Unqualifiziertes Eingreifen in die Stromversorgung kann zu schwerer Körperverletzung führen Das Tauschen der Stromversorgung darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Ausbau der Stromversorgung ① 1. Drehen Sie die Schrauben he‐ raus und nehmen Sie die Strom‐ versorgungs-Abdeckung ab. 2. Drehen Sie die Befestigungs‐ ② schrauben der Stromversor‐ gung heraus. 3. Ziehen Sie den Anschluss-Ste‐ ③ cker der Stromversorgung der Stromversorgung ab.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.3 Stromversorgungslüfter Vorbereitungen 1. Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. 2. Bauen Sie die Stromversorgung aus. Ausbau des Stromversorgungslüfters ① 1. Ziehen Sie den Lüfterstecker ① 2. Lösen Sie die vier Schrauben am Gehäuse. 3. Nehmen Sie den Lüfter aus dem Gehäuse. Einbau des Stromversorgungslüfters Bauen Sie den neuen Lüfter in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.4 Gerätelüfter Voraussetzungen 1. Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. 2. Entfernen Sie die Abdeckungen Service-Modul und Grundplatine. Ausbau des Gerätelüfters 1. Ziehen Sie den Lüfterstecker von der Grundplatine ab. 2. Lösen Sie die vier Kunststoffnie‐ ten am Gehäuse.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Vor dem Austausch zu beachten ACHTUNG Zu hohe Spannungen können Einsteckkarten zerstören Die Lithiumbatterie darf nur durch identische oder vom Hersteller empfohlene Typen ersetzt werden. Verwenden Sie für die PCU 50.5 nur 3,0 V-Lithium-Batterien, da die eventuell vorhandenen Einsteckkarten keine Spannung über 3,0 V vertragen.
PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Batterie austauschen 1. Öffnen Sie das Batterie‐ fach. 2. Entnehmen Sie die Batte‐ riehalterung. 3. Lösen Sie die Verbindungs‐ leitung. 4. Entfernen Sie die alte Batterie. 5. Befestigen Sie die neue Batterie und setzen Sie die Batteriehalterung wieder ein. 6.
PCU 50.5 15.10 Zubehör 15.10 Zubehör 15.10.1 Übersicht Für die PCU 50.5 ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Artikelnummer Montagewinkel Montagewinkel für PCU, Videolink-Empfänger oder 6FC5248-0AF20-2AA0 (1 Satz = 2 Stück) TCU hinter Bedientafelfront Montagewinkel flach für PCU mit oder ohne Video‐ 6FC5248-0AF20-0AA0 link-Sender im Schaltschrank Montagewinkel Buch für PCU mit oder ohne Video‐...
PCU 50.5 15.10 Zubehör Einsetzbar sind 184-Pin Speichermodule DDR3, unbuffered, mit ECC; Speichergröße 1,2 oder 4 GB. Hinweis Es wird dringend empfohlen, von Siemens freigegebene Speichermodule zu verwenden. Für Funktionseinschränkungen beim Einsatz von Fremdspeichermodulen kann keine Haftung übernommen werden. Vorbereitungen ACHTUNG Beschädigung des Moduls durch fehlende EMV-Maßnahmen...
PCU 50.5 15.10 Zubehör 15.10.2.2 PCI-Karten Die PCU 50.5 ist für den Einsatz von max. 2 Baugruppen gemäß PCI-Spezifikation V 2.2 ausgelegt. Betreibbar sind 5 V 32 Bit PCI-Baugruppen, Universal (5 V & 3,3 V) 32 Bit PCI- Baugruppen und PCI Express x16-Baugruppen. Bild 15-25 Maßbild einer kurzen PCI-Baugruppe Hinweis...
Seite 378
PCU 50.5 15.10 Zubehör ① Schieberelement ② Baugruppenniederhalter ③ Befestigungsschraube für Baugruppenniederhalter ④ Erweiterungsbaugruppe ⑤ Befestigungsschraube für Slot-Abdeckbleche Bild 15-26 Gesteckte Erweiterungsbaugruppe Vorgehensweise 1. Trennen Sie die PCU vom Netz, indem Sie den Netzstecker ziehen. 2. Entfernen Sie die Abdeckungen Service-Modul und Grundplatine. ③...
PCU 50.5 15.10 Zubehör Bei halbhohen PCI-Karten entfallen die Punkte: 7. und 8. Hinweis Wenn Sie Karten mit Batterieanschluss einsetzen, verbinden Sie die Anschlussleitung mit der Batterie, bevor Sie die Gehäuseabdeckungen montieren (s. Abschnitt: "Montage Batterie‐ anschlussleitung"). PCI-Baugruppe Multi I/O Wenn Sie die PCI-Baugruppe Multi I/O verwenden, installieren Sie nach Anleitung die Treiber von der beigelegten Treiber-CD.
PCU 50.5 15.10 Zubehör Wir empfehlen, CF-Cards von Siemens für den industriellen Einsatz zu nutzen, weil sie sich durch besondere Datensicherheit, Lebensdauer und Datenübertragungsgeschwindigkeiten auszeichnen. Hinweis Der Steckplatz für die CF-Card ist nicht hot-plug-fähig. Bauen Sie die CompactFlash Card deshalb ein, bevor Sie die PCU einschalten und bauen Sie sie erst aus, nachdem Sie die PCU ausgeschaltet haben.
PCU 50.5 15.10 Zubehör 4. Schieben Sie die CF-Card vorsichtig und gerade in den Modulschacht, bis sie einrastet. Halten Sie die CF-Card dabei so, dass deren Beschriftungsseite zur Frontplatte des PCs weist. ② 5. Schließen Sie den Modulschacht, indem Sie das Abdeckblech einsetzen (nach links ③...
Seite 382
PCU 50.5 15.10 Zubehör 3. Entnehmen Sie die CF-Card. 4. Verschließen Sie den Modulschacht. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
TCU x0.2 16.1 Beschreibung 16.1.1 Übersicht Eine Thin Client Unit (TCU) ermöglicht die räumliche Trennung einer Bedientafelfront OP/TP von der PCU/NCU. Dazu wird die Bedienoberfläche auf eine/mehrere Bedientafelfronten mit je einer TCU kopiert. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende TCU: Bezeichnung Artikelnummer Thin Client Unit 20.2...
TCU x0.2 16.1 Beschreibung Voraussetzungen ● NCU 7x0 ● Bedientafelfronten: – TCU 20.2: OP 010 / OP 010C / OP 010S / OP 012 / OP 015 / OP 015A / TP 015A – TCU 30.2: OP 019 Aufbau Die TCUs sind über Ethernet als Thin Clients in einem eigenen Subnetz (über DHCP–Server auf PCU/NCU) an die PCU/NCU angekoppelt.
TCU x0.2 16.2 Schnittstellen Bild 16-2 Maximalkonfiguration, mehrere TCUs an NCU 7x0 Informationen zur Inbetriebnahme TCU finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Vernetzung". 16.2 Schnittstellen Übersicht Funktion Bezeichnung Beschreibung Doppel-USB-Schnittstelle 1 X203 / X204 2 x USB 2.0 Hi-Speed Typ A Doppel-USB-Schnittstelle 2 X212 / X213...
Seite 386
TCU x0.2 16.2 Schnittstellen Funktion Bezeichnung Beschreibung Ethernet-Schnittstelle X202 8-polige RJ45-Buchse USB-Schnittstelle X211 USB 2.0 Hi-Speed Typ A Eine der Schnittstellen kann mit 500 mA belastet werden, die jeweils andere mit 100 mA. nur TCU 30.2 zum Anschluss an eine Bedientafelfront von 10" bis 15" zum Anschluss an eine Bedientafelfront OP 019 Ansicht ①...
TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront ① X209 LVDS-Display-Schnittstelle K3 (nicht bei TCU 20.2) ② X208 LVDS-Display-Schnittstelle K2 ③ X211 USB-Schnittstelle (nicht bei TCU 20.2) ④ X207 I/O-USB-Schnittstelle K1 Bild 16-4 Rückansicht der TCU 30.2 mit Schnittstellen Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
Seite 388
TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 010S Die Bedientafelfront OP 010S und die TCU werden ohne zusätzliche Montagewinkel direkt zusammengeschraubt. ① Befestigungsschrauben 4 x M3 zum Befestigen des TCU-Tragbleches auf der OP 010S ② TCU-Tragblech Bild 16-5 Fertig montierte TCU mit OP 010S in Vorder-, Seiten- und Rückansicht Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 389
TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 010, OP 010C, OP 012, OP 015, OP 015A, TP 015A Für den Anbau dieser Bedientafelfronten werden zwei separat zu bestellende Montagewinkel benötigt (s. Abschnitt: "Zubehör"). ③ 1. Schrauben Sie die Montagewinkel an die TCU an.
Seite 390
TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 019 Für den Anbau dieser Bedientafelfront werden zwei separat zu bestellende Montagewinkel benötigt (s. Abschnitt: "Zubehör"). ③ 1. Schrauben Sie die Montagewinkel an die TCU an. 2. Hängen Sie die TCU-Montagewinkel-Einheit (wie eine PCU) mit den beiden ①...
TCU x0.2 16.5 Zubehör Zugentlastung Da einige Schnittstellen keine Zugentlastung für die anzuschließenden Leitungen besitzen, wird empfohlen, die Leitungen mit Kabelbindern an den u-förmigen Blechausschnitten auf dem Tragblech zu fixieren. 16.4 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach DIN 40050 IP20 (montiert) Zulassungen...
Seite 392
TCU x0.2 16.5 Zubehör Kompononente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Industrial IE FC Standard Cab‐ 4-adrige, geschirmte TP Installationslei‐ 6XV1840-2AH10 Ethernet- le GP 2 x 2 (Type A) tung zum Anschluss an IE FC Outlet RJ45/ Leitung IE FC RJ45 Plug; PROFINET-konform; mit UL-Zulassung;...
Seite 401
Inhaltsverzeichnis Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 402
Handheld Terminal HT 2 Beschreibung Das Bedienhandgerät SINUMERIK HT 2 (Handheld Terminal 2) ist für die manuelle Bedienung von Werkzeugmaschinen konzipiert und zeichnet sich durch Robustheit und Handlichkeit aus. Das geringe Gewicht und das ergonomische Design erlauben ermüdungsarmes Arbeiten auch bei längerem Einsatz.
Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.2 Beschreibung Display Das Handheld Terminal HT 2 ist mit einem LCD-Display (Schwarz/Weiß) ausgestattet. Das Display hat eine Auflösung von 168 x 72 Pixel. Damit lassen sich bei normalem Font von 16 Pixel Höhe 4 Zeilen mit jeweils 16 Zeichen darstellen. Tastatur Auf dem HT 2 befinden sich insgesamt 20 Tasten, denen jeweils 1 LED zugeordnet ist.
Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Override-Drehschalter Der Override-Drehschalter des HT 2 hat 19 Stellungen. Die Skalenbewertung (0 bis max.) wird vom Maschinenhersteller in Maschinendaten vorgegeben. Handrad Das Handrad des HT 2 ist magnetisch gelagert. In den Knopf des Handrades ist ein Drehteller integriert. Dadurch können auch schnelle Drehbewegungen mit dem Finger ausgeführt werden (Nachlauf <...
Seite 407
Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Zustimmtaster bestehen jeweils aus einem 3-stufigen Bedienelement und einer getrennten Auswerteelektronik. Sie sind 2-kreisig ausgeführt. Das Betätigungselement besteht aus zwei symmetrisch angeordneten Wippen, deren Position durch elektrische Taster ermittelt und an die Auswerteelektronik weitergegeben werden. Die Zustimmtaster können drei verschiedene Schalterstellungen einnehmen.
Seite 408
Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Signale werden über das Anschlusskabel an die Anschlussbox oder das Anschlussmodul geführt und stehen zur weiteren Verdrahtung zur Verfügung. WARNUNG Lebensgefahr bei Mißbrauch des Zustimmtasters Eine Fixierung der Zustimmtaster in der Zustimm-Stellung mit Hilfsmitteln ist unzulässig. Schlüsselschalter Der Schlüsselschalter verfügt über drei Schaltstellungen I - 0 - II.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Die Sicherheitssignale für Not-Halt und Zustimmung werden in der Anschlussbox, im Anschlussmodul oder im MPP über das Anschlusskabel ausgeleitet und an die Sicherheitsschaltgeräte im Schaltschrank weiterverdrahtet. Wenn ein HT 2 nicht angeschlossen ist, beachten Sie: WARNUNG Lebensgefahr durch unbefugten Zugriff ●...
Die Varianten der Anschlussbox PN unterscheiden sich äußerlich nur durch die seitliche Bedruckung. Freiraum Um die Anschlussbox PN ist folgender Freiraum erforderlich: Weitere Literatur Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Betriebsanleitung (kompakt) Bediengerät Mobile Panel 177 (WinCC flexible): http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/22166637 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.2 Anschlussbox PN Plus Die Anschlussbox PN Plus unterscheidet sich von der Anschlussbox PN Basic durch vier Relais, die auf der Platine montiert sind. ① Platine ② Relais Bild 1-8 Anschlussbox PN Plus Schaltzustände des Not-Halt-Kreises HT 2 Not-Halt-Taster Schaltzustand Not-Halt-Kreis...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.3 Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus Lage der Schnittstellen ① Fast Connector ② Klemmleiste 1 ③ Klemmleiste 2 Hinweis Die Anschlussbox PN Basic verfügt über diesselben Schnittstellen. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Fast Connector, 4-polig Die Anschlussbox enthält zwei Fast Connectors zum Anschluss der PROFINET- Datenleitungen. Das folgende Bild zeigt die Belegung des Fast Connectors: Signalname RD– TD– Klemmleiste 1 für Stromversorgung, 3-polig Signalname Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 415
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Klemmleiste 2, 12-polig An dieser Klemmleiste werden die Sicherheits- und Zusatzfunktionen angeschlossen. Die Klemmleiste besitzt eine mechanische Kodierung, um ein Vertauschen mit der Klemmleiste 1 auszuschließen. Interne Verschal‐ Signalname Stromkreis tung STOP13 Not-Halt-Taster STOP14 STOP23 STOP24 +24 V...
Seite 418
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Bild 1-11 Schaltbeispiel 3: HT 2 gesteckt, Stromversorgung eingeschaltet und Not-Halt aktiv Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 419
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Bild 1-12 Schaltbeispiel 4: Stromversorgung ausgeschaltet Das Signal "CTRL32/ STOP-Taster gedrückt" ist bei der Anschluss-Box Basic nicht vorhanden. Das Signal ist nicht zur Fehlererkennung vorgesehen und darf daher nicht für sicherheitskritische Anwendungen verwendet werden. Beachten Sie bei Anschließen des Signals "Present31 HT 2 / HT 8 gesteckt"...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.4 Anschlussbox PN Basic Im Gegensatz zur Anschlussbox PN Plus ist in der Anschlussbox PN Basic die Funktion "Stopp- Durchschleifung" nicht implementiert. Relais sind damit nicht erforderlich. Bild 1-13 Anschlussbox PN Basic Hinweis Der Not-Halt-Kreis wird bei angestecktem HT 2 über den Not-Halt-Taster geführt. Wenn das Anschlusskabel des HT 2 von der Anschlussbox PN Basic abgezogen wird, wird der Not-Halt- Kreis unterbrochen.
Seite 421
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen WARNUNG Lebensgefahr bei vorzeitiger Not-Halt-Entriegelung Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw. das zu überwachende System wieder in Betrieb setzen, wenn die Gründe, die das Not-Halt veranlasst haben, beseitigt sind und ein gefahrloser Wiederanlauf gegeben ist.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.3 Anschlussmodul Basic PN 1.3.3.1 Merkmale Das Anschlussmodul Basic PN wurde speziell für die Montage im Schaltschrank entwickelt. Dabei wird der Abschluss-Stecker durch die Wand des Schaltschrankes geführt, so dass das HT 2 von außen gesteckt werden kann. Bild 1-14 Anlagenkonfiguration (Beispiel) Das Anschlussmodul Basic PN ist nicht Hot-Plug-fähig.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen ① Erdungsschraube M5 für Anschluss Potenzialausgleich Bild 1-15 Rückseite Anschlussmodul Basic PN Einstellen der Box-ID An jedem Anschlussmodul können Sie mit den Drehkodierschaltern S1 und S2 eine eindeutige ID zur Stationserkennung einstellen. Die ID stellen Sie mit Hilfe eines Schraubendrehers ein. Die Eingabe ist hexadezimal.
Seite 424
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen X1, X2: Ethernet-Schnittstellen Die Pinbelegung der Ethernet-Schnittstellen X1, X2 finden Sie in "Allgemeine Hinweise undVernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen". X3: Stromversorgung Die Pinbelegung der Stromversorgungs-Schnittstelle X3 finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen". X7: Panel Present Steckerbezeichnung: X7 Steckertyp:...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.3.4 Montage des Abschluss-Steckers Vorgehensweise Hinweis Wenn Sie das HT 2 nie vom Anschlussmodul abziehen, ist die Montage des Abschluss- Steckers nicht notwendig. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 428
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen ① 1.Schrauben Sie die Befestigungsmutter ① 2. Stecken Sie die Halterung für den Ab‐ ② schluss-Stecker auf. 3. Schrauben Sie die Befestigungsmutter fest und stecken Sie den Abschluss-Stecker in die Halterung. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.4 Anschlussbeispiele Zustimm- und Not-Halt-Taster Dieses Kapitel enthält Anschlussbeispiele für Zustimm- und Not-Halt-Taster entsprechend der Kategorie 3 PL d nach EN ISO 13849-1:2008. Hinweis Um die Kategorie 3 PL d nach EN ISO 13849-1:2008 zu gewährleisten, beachten Sie auch die Betriebsanleitung des eingesetzten Überwachungsgeräts.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Zustimmtaster mit Auswertegerät Die Abbildung zeigt den Anschluss eines Auswertegerätes an die Zustimmtaster des HT 2. Bild 1-18 Zustimmtaster mit Auswertegerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Zustimmtaster mit Sicherheitsschaltgerät Die Abbildung zeigt den Anschluss eines Sicherheitsschaltgerätes SIRIUS 3TK2841 an die Zustimmtaster des HT 2. Bild 1-19 Zustimmtaster mit Sicherheitsschaltgerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Not-Halt-Taster mit Sicherheitsschaltgerät Das folgende Bild zeigt den Anschluss des Sicherheitsschaltgeräts SIRIUS 3TK2822 oder SIRIUS 3TK2841 an den Not-Halt-Taster des HT 2. Bild 1-20 Not-Halt-Taster mit Sicherheitsschaltgerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.5 Anschlusskabel Das Anschlusskabel ist industrietauglich und damit resistent gegen viele Lösungs- und Schmiermittel. Seine Biegefestigkeit ist auf die Einsatzbedingungen der Praxis abgestimmt. Das Anschlusskabel ist in verschiedenen Längen erhältlich. Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt: "Zubehör".
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.Legen Sie das Gerät auf eine weiche, waage‐ rechte Unterlage, damit die Bedienelemente me‐ chanisch nicht beschädigt werden. Öffnen Sie die Kabelschachtabdeckung (2), in‐ dem Sie die sechs PT-Schrauben (4 x 20 mm) etwa 1 cm herausdrehen (1). Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐...
Seite 435
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 2.Legen Sie das Anschlusskabel in die Kabelein‐ führung. Drücken Sie das Kabel leicht nach unten, bis es vollständig auf den Befestigungsnoppen (1) steckt. Achten Sie darauf, dass das Kabel nicht von der Montagefläche herabhängt, sondern vollständig auf der Montagefläche aufliegt.
Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 4.Legen Sie die Kabelschachtabdeckung auf und befestigen Sie sie, indem Sie die sechs Schrau‐ ben anziehen. ACHTUNG Beschädigung der Gewinde in den Befestigungslöchern Das Gehäuse des HT 2 besteht aus Kunststoff. Die Gewinde in den Befestigungslöchern sind deshalb nicht so stark belastbar wie bei vergleichbaren Metallgehäusen.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.3.7 Abziehen und Stecken bei laufendem Betrieb Erkennbarkeit eines gesteckten HT 2 in der PLC 1. HW-Lösung: Die Schnittstelle X7 des Anschlussmoduls Basic PN signalisiert auf Pin1 "HT 2 Present" für das "aktive" Anschlussmodul (s. Abschnitt: "Anschlüsse" → "Anschlussmodul Basic PN" →...
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Hauptmenü MAIN MENU Bild 1-22 BIOS - Hauptmenü des HT 2 In der Mitte des Displays werden die verfügbaren Untermenüs angezeigt. Die Leiste am unteren Rand listet die Funktionen auf, die mit den 4 Tasten der oberen Tastenreihe (Softkeys) ausgeführt werden können.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Untermenü: Diagnosis Untermenü Menüpunkt Bedeutung Hinweise Diagnosis Leds Die LEDs werden in Form eines Lauflichtes nach‐ Achten Sie bei diesem Test darauf, einander eingeschaltet. dass alle LEDs aufleuchten und keine LED dauerhaft eingeschaltet bleibt. Keyboard Visualisierung der gedrückten Tasten.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.1.3 Fehlerbehandlung Störungen Problem Ursache Lösung Keine Anzeige am Display Die Stromversorgung ist unterbro‐ Überprüfen Sie den Stromversorgungsan‐ - alle LEDs aus chen. schluss. Bleibt der Fehler bestehen, ist das Gerät defekt. Keine Anzeige am Display Der Displaykontrast ist falsch ein‐...
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Anzeige am Display Beschreibung Ursache Lösung Hardware info block in‐ Der Hardware-Informationsblock Der Block wurde bei einem valid! ist ungültig. Update beschädigt oder der Flash-Baustein ist defekt. 10 Serial number not set! Die Seriennummer ist nicht vor‐ Die Seriennummer wurde handen.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Anwendernahtstelle Anordnung der Tasten und LEDs Bild 1-23 Bedientasten Standardbelegung Die erste Tastenreihe (freie Tasten T1 ... T4) ist standardmäßig nicht belegt. Eingangs-Abbild HT 2 Auf dem Eingangsbereich können die Signale für die Tasten, Vorschubkorrekturschalter, Schlüsselschalter und Quittung der Ziffernanzeige abgegriffen werden.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Stellung EDCBA 00110 00111 00101 00100 01100 01101 01111 01110 01010 01011 01001 01000 11000 11001 11011 11010 Ausgangs-Abbild HT 2 Auf dem Ausgangsbereich liegen die Signale für die Ansteuerung der LEDs, BHG-Mode, Display-Signale und Ziffernanzeige Byte Ausgangs-Signale an das BHG Byte...
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Ausgangs-Abbild der Ziffernanzeige Ansteuerung der Ziffernanzeige im HT 2 Byte Ausgangs-Signale an das BHG Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Vorgabe des 1. Zeichens (rechts) der angewählten Zeile m + 4 Vorgabe des 2.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Die Codierung der Anzeigedaten erfolgt nach dem in der Tabelle ASCII-Code der Ziffernanzeige angegebenen Zeichensatz über die Bytes ABm + 4...19. Der Dezimalpunkt beansprucht eine eigene Stelle. Die Anzeige beginnt immer zeilenweise rechtsbündig mit Byte ABm + 4 und wird nach links aufgebaut bis ABm + 19.
Seite 446
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 4. Quittung Ziffernanzeige EBm + 5, Bit 7 durch System 5. Anforderung zurücksetzen Hinweis Vor dem Schreiben einer neuen Zeile muss die Anforderung zurückgesetzt sein! Bild 1-24 HT2 Beispiel für Signalverlauf beim Schreiben von Daten in die HT 2-Anzeige Für die Auswahl von Zeile 3 und Zeile 4 gehen Sie analog vor ASCII-Code der Ziffern-Anzeige Darstellung der Zeichen bei Vorgabe des entsprechenden Zahlensystems (hexadezimal /...
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.3 Anwendungsbeispiel HT 8 und HT 2 im Mischbetrieb Voraussetzung Das folgende Beispiel bezieht sich auf 840D sl mit TCU mit MCP xxx PN sowie optional ein HT 8 oder HT 2 an einer PN-Box. Dabei sind alle Komponenten an der X120 der NCU angeschlossen.
Seite 449
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Konfiguration mit HT 8 Folgende Annahme: TCU: MCP-Addr. = 192, Index = 7 HT 8: MCP-Addr. = 10, Index = 10 Dipschalterstellung der PN-Box = 10 Es soll nun in Abhängigkeit der TCU oder des HT 8 entweder die MCP xxx PN oder die integrierte HT8_MCP aktiviert werden.
Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.4 Anwendungsbeispiel zwei HT 2 an SINUMERIK Voraussetzung Das folgende Beispiel bezieht sich auf den Betrieb von zwei HT 2 in einem Netz. Zwischen den zwei HT 2 soll umgeschaltet werden. Dazu wird Folgendes angenommen: ●...
Handheld Terminal HT 2 1.6 Instandhaltung und Wartung Maßzeichnung Standard-Position Halterung (optional: Haftmagnet) Standard-Position Haftmagnet (optional: Halterung) Fläche für Typenschild Bild 1-25 HT 2 - Maßzeichnung Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse, Display und Bedienelementen des HT 2 ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere des HT 2 dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf ● Vollständigkeit der Gehäuseverschraubung ● Beschädigungen am Gehäuse ● Beschädigungen an der Kabelabdeckung bzw. Kabeleinführung Schutz des Gerätes vor Umwelteinflüssen Schützen Sie das HT 2 vor ●...
Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis des B -Wertes entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen. Der B -Wert gilt nur bei Berücksichtigung der technischen Eigenschaften des Not-Halt-Tasters.
Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Hinweis Der PFH -Wert gilt nur unter Einhaltung der technischen Eigenschaften des Zustimmtasters und der hier angegebenen quantitativen Bedingungen (z. B. Betriebsdauer). In der Applikation muss die Einhaltung der Anzahl zulässiger Schaltspiele sichergestellt sein. Handrad Das Handrad des HT 2 wird im System als 3.
Handheld Terminal HT 2 1.8 Ersatzteile 1.7.3 Anschlussbox PN Allgemeine Daten Gewicht ohne Verpackung ca. 700 g Schutzart nach EN 60529 IP65 (bei gestecktem HT 2 oder bei gesteckter Blindkappe) Elektrische Daten Nennspannung DC +24 V Bereich, zulässiger 20,4 V bis 28,8 V (–15 %, +20 %) Transienten, maximal zulässig 35 V (500 ms) Zeit zwischen zwei Transienten, mindestens...
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Zubehör 1.9.1 Übersicht Für das HT 2 ist folgendes Zubehör lieferbar: Bezeichnung Bemerkung Anzahl Artikelnummer Anschlussbox PN Basic ohne automatische Not-Halt-Überbrückung für 6AV6671-5AE01-0AX0 *) die Montage in der Anlage Anschlussbox PN Plus mit automatischer Not-Halt-Überbrückung für 6AV6671-5AE11-0AX0 *) die Montage in der Anlage Anschlussmodul Basic PN...
Seite 458
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Bild 1-26 Halterung des HT 2 Die Montage der Halterung entspricht der Montage des Haftmagneten. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt: "Haftmagnet". Hinweis Achten Sie darauf, dass das HT 2 gemäß ergonomischen Gesichtspunkten eingehängt werden kann.
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Maßzeichnung Bild 1-27 Maßzeichnung der Halterung des HT 2 1.9.3 Haftmagnet Durch den Haftmagneten kann das HT 2 an allen Blechteilen stationär befestigt werden. Bild 1-28 Haftmagnet des HT 2 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 460
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Montage des Haftmagneten Hinweis Zur Erhöhung der Haltkräfte kann ein zweiter Magnet auf Position (2) montiert werden. Öffnen Sie die Kabelschachtabdeckung, indem Sie die 6 PT-Schrauben etwa 1 cm herausdre‐ hen. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐ bendreher der Größe 2.
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Schieben Sie den Haftmagneten unter die Ka‐ belschachtabdeckung und befestigen Sie ihn von der Rückseite durch die Schraube. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐ bendreher der Größe 4. Bringen Sie die Kabelschachtabdeckung des HT 2 wieder an. Achten Sie darauf, dass Sie das Anzugsdreh‐...
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 1.9.4 Einschubstreifen 1.9.4.1 Beschriftung der Einschubstreifen Das Handheld Terminal HT 2 wird ab Werk mit fünf horizontalen Einschubstreifen geliefert. Mit Ausnahme des Einschubstreifens für die 1. Tastenreihe sind Standardsymbole für die Maschinensteuerung aufgedruckt. Bild 1-29 HT2 - Einschubstreifen Auf Wunsch ist ein Zubehörpaket mit 3 Blankfolien bestellbar, um Einschubstreifen mit Tastensymbolen gemäß...
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Bild 1-30 Blankofolie HT 2 [Druckrichtung (1)] Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_HT2_13.doc ● Symbols_OP08T_13.doc Die Datei "Template_HT2_13.doc" ist eine Vorlage zur exakten Positionierung der Symbole auf der bedruckbaren Folie.
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Bild 1-31 Template_HT2_13.doc (Blankovorlage für Folie) Die Datei "Symbols_OP08T_13.doc" enthält ein breites Spektrum von Tastensymbolen. Eine Übersicht dazu finden Sie bei "Bedientafeln" > "Bedientafelfront OP 08T" > "Zubehör" > "Beschriften der Einschubstreifen". Anfertigung von Einschubstreifen 1.
Seite 465
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 7. Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf das eingefügte Symbol, um die Grafik zu formatieren. – Wählen Sie den Reiter "Größe" und stellen Sie die Höhe des Symbols auf 1,1 cm ein. – Klicken Sie auf <OK>, um die Änderung zu übernehmen. 8.
Seite 466
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Maßbild Bild 1-32 Maßeinstellung für Einschubstreifen Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) – Zeichnen Sie ein Quadrat 13 x 13 mm mit der Füllfarbe weiß und einer unsichtbaren Umrahmungslinie.
Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 1.9.4.2 Tausch der Einschubstreifen Die Schlitze zum Einstecken der Einschubstreifen befinden sich unter einer Abdeckung, die auf der linken Seite des HT 2 angebracht und in das Design des Gerätes integriert ist. Bild 1-33 Abdeckung der Einschubstreifen (1) Die Befestigungsschrauben der Abdeckung sind von der Rückseite des HT 2 zugänglich.
Seite 468
Touchscreens auch mit Handschuhen. Sein Sicherheitskonzept erlaubt ein Arbeiten im Gefahrenbereich der Maschine, wie es z. B. für das Teachen notwendig ist. Hinweis Hiermit erklärt die Fa. Siemens, dass sich dieses Gerät in Übereinstimmung mit den Anforderungen und anderen Vorschriften der Richtlinien 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) und 2004/108/EG (EMV Richtlinie) befindet.
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Ansicht Vorderseite ① Not-Halt-Taster ② Handrad ③ Override-Drehschalter ④ Schutzkragen ⑤ Kundentasten (frei belegbar) ⑥ HMI-Bedientasten ⑦ Funktionstasten Maschinensteuertafel ⑧ Display / Touchscreen ⑨ Verfahrtasten Bild 2-1 Bedienoberfläche des HT 8 mit Handrad Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 471
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Rückseite ① Griff ② Abdeckung ③ Stecker mit integriertem USB-Anschluss ④ Tülle für Anschlussleitung ⑤ Anschlussleitung ⑥ Zustimmtaster (links und rechts am Griff) Bild 2-2 Anschlüsse und Bedienelemente auf der Rückseite des HT 8 ①...
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bohrungen ① Das HT 8 besteht aus einem doppelwandigen Gehäuse mit Oberschale und Unterschale ③ ② Auf der Unterschale weist das HT 8 drei kleine Bohrungen auf. Diese Bohrungen sind dazu angebracht, die Flüssigkeit abzuleiten, die in den Zwischenraum des doppelwandigen Gehäuses eindringen kann, wenn der verformbare Schutzkragen auf der Oberschale durchgedrückt wird.
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Informationen zur Kalibrierung des Touchscreen des HT 8 finden Sie in: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Vernetzung" Hinweis Die Kalibrierung des Touch-Sensors kann auch während des Betriebes notwendig werden, da sich die Widerstandswerte der Touch-Folie bei Temperaturwechsel ändern. Folientastatur Auf der Vorderseite des HT 8 sind 52 Tasten in mehreren Tastenblöcken angeordnet (siehe Bild 2-1 Bedienoberfläche des HT 8 mit Handrad (Seite 75)).
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Wird ein Not-Halt ausgelöst, rastet der Taster ein. Ist der Taster eingerastet, wird er durch Drehen nach rechts wieder entriegelt. Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎...
Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Überwachung der Zustimmung ● Zur Vermeidung einer permanenten Überbrückung der Zustimmtaster wird die Dauer einer Zustimmung überwacht. Nach max. 30 min dauerhafter Zustimmung werden die Zustimmausgänge geöffnet. Erst nach Loslassen der Zustimmtaster und erneutem Betätigen werden die Zustimmausgänge wiedergeschlossen.
Handheld Terminal HT 8 2.3 Schnittstellen Näheres unter: ● IM9 Inbetriebnahmehandbuch SINUMERIK Operate ● IM4 Inbetriebnahmehandbuch HMI-Advanced ACHTUNG Ist die Bildschirmdunkelsteuerung nicht aktiviert, besteht die Gefahr eines irreversiblen Schadens am TFT-Display. Schnittstellen 2.3.1 Übersicht Die folgende Abbildung stellt die Anschlussmöglichkeiten am HT 8 dar. Bild 2-4 Blockschaltbild Schnittstellen HT 8 2.3.2...
Handheld Terminal HT 8 2.3 Schnittstellen X3: Anschluss Ethernet Die Ethernet-Schnittstelle ist kompatibel zum 10/100/1000BASE-T IEEE 802.3-Standard, ohne Crossover-Funktion. Steckerbezeichnung: X3 Steckertyp: 8-polige RJ45-Buchse mit Verriegelung (oben) Pinbelegung Die Pinbelegung entspricht dem Standard, siehe Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Anschließen". X5: Anschluss USB Die USB-Schnittstelle entspricht der Spezifikation USB 1.1 mit der Datenrate Full Speed.
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Steckerbezeichnung: X 51 Steckertyp: 12-poliger Steckverbinder mit Codierung und Verriegelung Signal Signaltyp Bedeutung IDENT_P Box-ID Übertragung + ENABLE 2+ Zustimmtaster Kanal 2, digital ENABLE 1+ Zustimmtaster Kanal 1, digital STOP-13 Not-Halt-Kreis 2 STOP-23 Not-Halt-Kreis 1 +24 V Spannungsversorgung Signal Signaltyp...
Seite 479
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Das HT 8 ist für die Kommunikation in einem Ethernet-Netzwerk ausgelegt. Dafür gibt es folgende Anschlussmöglichkeiten: ● Anschlussbox PN Basic / Anschlussbox PN Plus, ● Anschlussmodul Basic PN (für Schaltschrankmontage) oder ● MPP 310 IEH / MPP 483 IEH / MPP 483 HTC HT 8 mit Anschlussbox PN Basic / PN Plus Anschlussmodul Basic PN...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2 Anschlussbox PN 2.4.2.1 Beschreibung ① LED-Anzeigen für die Kommunikation ② Verschraubung für Stromversorgungsleitung und Schirm ③ Verschraubung für Leitung mit den Sicherheitssignalen Stopp und Zustimmtaster sowie für Steuerungsbegleitsignale ④ Anschlussbuchse für Steckverbinder der Anschlussleitung (mit Blindkappe abgedeckt) ⑤...
Seite 481
Stationserkennung einstellen zu können (S1 und S2). Siehe dazu Kapitel Schnittstellen (Seite 90). Freiraum Um die Anschlussbox PN ist folgender Freiraum erforderlich: Weitere Literatur Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Betriebsanleitung (kompakt) Bediengerät Mobile Panel 177 (WinCC flexible): http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/22166637 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.2 Anschlussbox PN Plus Die Anschlussbox PN Plus unterscheidet sich von der Anschlussbox PN Basic durch vier Relais, die auf der Platine montiert sind. ① Platine ② Relais Bild 2-7 Innenansicht Anschlussbox PN Plus Schaltzustände des Not-Halt-Kreises HT 8 Not-Halt-Taster...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.3 Anschlussbox PN Basic Im Gegensatz zur Anschlussbox PN Plus ist in der Anschlussbox PN Basic die Funktion "Stopp- Durchschleifung" nicht implementiert. Relais sind damit nicht erforderlich. Bild 2-8 Anschlussbox PN Basic Hinweis Der Not-Halt-Kreis wird bei angestecktem HT 8 über den Not-Halt-Taster geführt. Wenn das Anschlusskabel des HT 8 von der Anschlussbox PN Basic abgezogen wird, wird der Not-Halt- Kreis unterbrochen.
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.4 Schnittstellen Informationen zur Schnittstellenbelegung der Anschlussbox PN finden Sie im Handbuch "Handheld Terminal HT 2" unter "Anschließen" → "Anschlussbox PN" → "Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus". Siehe auch Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus (Seite 18) 2.4.3 Anschlussmodul Basic PN 2.4.3.1...
Seite 485
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Das Anschlussmodul Basic PN ist nicht Hot-Plug-fähig. Das HT 8 kann entweder direkt an die NCU oder als Thin Client an die PCU angeschlossen werden. 2.4.3.2 Schnittstellen Auf der Vorderseite des Anschlussmoduls Basic PN befindet sich der Anschlussstecker für das HT 8.
Seite 486
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen ① Drehkodierschalter für höherwertige Bits (S1) ② Drehkodierschalter für niederwertige Bits (S2) Bild 2-11 Beispiel für die Adresse "27H" Pinbelegungen der Stecker Signaltyp: Input (Eingang) Output (Ausgang) Bidirektionale Signale Potenzial X1, X2: Ethernet-Schnittstellen Die Pinbelegung der Ethernet-Schnittstellen X1, X2 finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen".
Seite 487
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen X8: Not-Halt Verdrahtungsklemme Steckerbezeichnung: X8 Steckertyp: 4-polige Phoenix-Klemme Tabelle 2-2 Belegung der Not-Halt Verdrahtungsklemme X8 Beschaltung On-board Brücke zwischen 1 und 2 On-board Brücke zwischen 3 und 4 Hinweis Benutzen Sie diese Klemme zwecks einfacher Verlegung der Not-Halt-Leitungen optional. Der Stecker dient ausschließlich als Hilfsmittel zum Weiterschleifen.
Seite 488
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Tabelle 2-4 Belegung der Schnittstelle Not-Halt und Modul-Versorgungsspannung Signalname Signaltyp Bedeutung STOP23 Not-Halt-Kreis STOP24 Not-Halt-Kreis STOP13 Not-Halt-Kreis STOP14 Not-Halt-Kreis Masse N.C. IN_E9 Geschaltete P24 (wird zum Betrieb mit Pin8 ge‐ brückt) P24_FILT Gefilterte 24V Modulversorgung IN_E9_EXT Rückmeldung über geschaltete P24 IN_E12_EXT...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.3.3 Maßzeichnung ① Langlöcher - falls Verschraubung der Module an der Innenseite des Schaltschrankes Bild 2-12 Anschlussmodul Basic PN - Maßzeichnung für den Schaltschrankeinbau Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.3.4 Montage des Abschluss-Steckers Vorgehensweise Hinweis Wenn Sie das HT 8 nie vom Anschlussmodul abziehen, ist die Montage des Abschluss- Steckers nicht notwendig. ① 1.Schrauben Sie die Befestigungsmutter ① 2.Stecken Sie die Halterung für den Ab‐ ②...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.4 Anschlussleitung Die Anschlussleitung ist industrietauglich, mit einer praxisbezogenen Biegefestigkeit und Resistenz gegen viele Lösungs- und Schmiermittel. Die Anschlussleitung ist in verschiedenen Längen erhältlich. Nähere Hinweise finden Sie im Abschnitt: "Zubehör". ① Push-Pull-Rundsteckverbinder mit Metallgehäuse (ODU-Stecker) ②...
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Verlegung der Anschlussleitung 1. Öffnen Sie die Abdeckung, indem Sie die sechs PT-Schrauben (4 x 20 mm) etwa 1 cm herausdrehen. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz- Schraubendreher der Größe 2. 2. Legen Sie Anschlussleitung in die passende Einführung (links oder rechts).
Seite 493
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 4. Verbinden Sie den RJ-45 Stecker mit der Ether‐ netbuchse. WARNUNG Unsachgemäße Montage der Leitung kann zum Ausfall der Sicherheitsfunktionen führen. Beachten Sie bitte Folgendes, bevor Sie die Abdeckung wieder befestigen: ● Kontrollieren Sie die gerade Ausrichtung aller Adern und den festen Sitz des Steckverbinders.
Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen ACHTUNG Beschädigung des Gehäuses Das Gehäuse des HT 8 besteht aus Kunststoff. Die Gewinde in den Befestigungslöchern sind deshalb nicht so stark belastbar wie bei vergleichbaren Metallgehäusen. Ziehen Sie deshalb die Schrauben (auch zum Schutz der Anschlussleitung) nur mit dem zulässigen Drehmoment von 0,4 - 0,5 Nm an.
Virtuelle Tastatur aktivieren/deaktivieren Die Konfiguration der virtuellen Tastatur erfolgt in der Datei "slguiconfig.ini". Vorgehensweise 1. Kopieren Sie die Datei "slguiconfig.ini" aus dem Verzeichnis /siemens/sinumerik/hmi/template/cfg. 2. Fügen Sie die Kopie in das Verzeichnis: /oem/sinumerik/hmi/cfg oder /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Öffnen Sie die Datei im Editor.
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 2.5.1.2 Verfahrtasten projektieren Die Verfahrtasten des HT 8 sind unbeschriftet, da ihre Wirkungsweise nicht fest vorgegeben ist. Die Beschriftung der Verfahrtasten soll sich dynamisch der Wirkungsweise der Tasten anpassen. Um die Wirkungsweise der Verfahrtasten zu erkennen, werden diese im Bereich der vertikalen Softkeys innerhalb des Displays angezeigt.
Seite 497
/ico1024 /ico1280 Vorgehensweise 1. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei "sljkconfig.ini" aus dem Verzeichnis /siemens/sinumerik/hmi/template/cfg. 2. Legen Sie die Kopie in das Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/cfg oder /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Öffnen Sie die Kopie im Editor und legen Sie die Beschriftung der Verfahrtasten fest. Beispiel einer Konfigurationsdatei "sljkconfig.ini"...
Chinesisch Vorgehensweise 1. Sie können sich die Musterdatei " oem_sljk_deu.ts" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/lng. 2. Legen Sie die Datei im Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/lng oder /user/sinumerik/hmi/lng ab bzw. an. 3. Geben Sie der Datei den Namen, z. B. für deutsche Texte: "sljk_deu.ts".
Seite 499
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 4. Öffnen Sie die Datei und legen Sie im Bereich <message> und </message> die Beschriftung fest. 5. Starten Sie HMI neu. Damit die Beschriftung zur Programmlaufzeit angezeigt wird, muss die Datei in ein Binärformat konvertiert werden. Diese Konvertierung erfolgt nur im Hochlauf des HMI. Beispiel einer Textdatei "sljk_deu.ts"...
Zeilenangabe. Es sind 2 Zeilen möglich. Vorgehensweise 1. Sie können sich die Musterdatei "oem_slck_deu.ts" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/lng. 2. Legen Sie die Datei im Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/lng oder /user/sinumerik/hmi/lng ab bzw. an. 3. Geben Sie der Datei den Namen, z. B. für deutsche Texte: "slck_deu.ts".
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 4. Öffnen Sie die Datei und legen Sie im Bereich <message> und </message> die Tastenbeschriftung fest. 5. Starten Sie HMI neu. Damit die Tastenbeschriftung zur Programmlaufzeit angezeigt wird, muss die Datei in ein Binärformat konvertiert werden. Diese Konvertierung erfolgt nur im Hochlauf des HMI. Beispiel für eine Tastenbeschriftung <!DOCTYPE TS><TS>...
Seite 503
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Nahtstellensignale Die PLC-Bits befinden sich im Ausgangsabbild der PLC-HT 8 Nahtstelle und sind analog zu denen im Eingangsabbild. Signale an MCP1 (bzw. MCP2) Nahtstelle PLC → HT 8 Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2...
Seite 504
Keine Anzeige des Icons. 1. Sie können sich die Musterdatei "slckcpf.ini" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/cfg 2. Legen Sie die Datei ins Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/cfg bzw. /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Wenn Sie ein eigenes Icon verwenden, legen Sie es, mit der entsprechenden Auflösung für HT 8, ins Verzeichnis: /oem/sinumerik/hmi/ico/ico640 bzw.
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme ; Show a LED for the var inc sk ;showVarIncLED = true ; Show a LED for the var single block sk ;showSBLLED = true ; Show a LED for the var wcs/mcs sk ;showWCSLED = true 2.5.1.5 Fehlerbehandlung...
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Signal AB n+6 Bit 7 = 0 für Ausblenden Hinweis Um eine korrekte Anzeige der Beschriftung der Verfahrtasten zu gewährleisten, dürfen die Namen der Achsen max. 10 Zeichen lang sein. Beispiel mit eingeblendeter Beschriftung der Verfahrachsen: Bild 2-14 Verfahrachsen eingeblendet Ein-/Ausblenden von HMI an PLC quittieren...
Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Siehe auch Weitere Informationen zum HT 8 finden Sie in: ● Funktionshandbuch Grundfunktionen; PLC-Grundprogramm (P3 sl) ● Die Beschreibung der Maschinendaten finden Sie in: Ausführliche Maschinendaten Beschreibung ● Bedienhandbuch HMI-Advanced 2.5.2.2 Anwenderspezifische Tastenbeschriftung projektieren Beschriftung der Tasten beim HT 8 Die Texte des CPF-Menüs (CPF: Control Panel Function) beim HT 8 und die Verfahrtasten können vom Anwender mit eigenen Texten in Landessprache beschriftet werden.
Handheld Terminal HT 8 2.6 Instandhaltung und Wartung Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse, Display und Bedienelementen des HT 8 ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben. Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere des HT 8 dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf...
Handheld Terminal HT 8 2.7 Technische Daten 1,01 * 10 Betriebsdauer 20 Jahre Zwangsdynamisierungsintervall (mechanische Betätigung 1 Jahr zum Test des Not-Halts) Kategorie Performance Level PL d Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis des B -Wertes entsprechend der angewandten Normen (z.B.
Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Stromaufnahme Anschlussbox PN ohne HT 8 ● Typisch ● ca. 100 mA ● Dauerstrom, maximal ● ca. 150 mA ● Einschaltstromstoß I ● ca. 0,5 A Stromaufnahme Anschlussbox PN mit HT 8, typisch ca. 550 mA Absicherung, intern Elektronisch Strombelastung Steuerungsbegleitsignale...
Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Bezeichnung Bemerkung Anzahl Artikelnummer Schutzfolie für 8"-Touch-Display, Typ 10 6AV6671-5BC00-0AX0 Länge: 2 m 6XV1440-4BH20 *) Länge: 5 m 6XV1440-4BH50 *) Länge: 8 m 6XV1440-4BH80 *) Gerade Anschlussleitung Länge: 10 m 6XV1440-4BN10 *) Länge: 15 m 6XV1440-4BN15 *) Länge: 20 m 6XV1440-4BN20 *)
Seite 515
Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Maßzeichnung Bild 2-16 HT 8 Wandhalterung - Maßzeichnung Hinweis Beachten Sie, dass die Halterung kleiner als das HT 8 (∅ ca. 290 mm) ist. Um eine bequeme Handhabung zu gewährleisten, ist es nötig, genügend Freiraum um die Halterung herum zu belassen.
Mini-Bedienhandgerät Beschreibung Das Mini-Bedienhandgerät (Mini-BHG) ist ein handliches und ergonomisch gestaltetes Bedienhandgerät zum Einrichten und Bedienen an einfachen Maschinen im JobShop-Bereich oder bei ähnlichen Anwendungen. Das Bedienkonzept ermöglicht durch die einfach zu handhabende Abstufung von Grob-, Mittel- und Feinzustellung eine schnelle, inkremtgenaue Positionierung. Die Signale werden parallel zur CNC-Steuerung geführt.
Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Bedienelemente ① Eilgangtaster für schnelles Verfahren mit Verfahrtasten oder Handrad ② Verfahrtasten Richtung +/- ③ Funktionstasten F1, F2, F3 für kundenspezifische Applikationen (frei belegbar) ④ Halteschale (optional) ⑤ Anschlussleitung ⑥ Handrad ⑦ Zustimmtaster, 2-kanalig, 3-stufig ⑧ Achswahlschalter für 5 Achsen und Neutralstellung ⑨...
Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Der Not-Halt-Taster wird durch Drehen nach rechts oder durch Ziehen entriegelt. WARNUNG Lebensgefahr durch vorzeitigen Wiederanlauf Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw. das zu überwachende System wieder in Betrieb setzen, wenn die Gründe, die das Not-Halt veranlasst haben, beseitigt sind und ein gefahrloser Wiederanlauf gegeben ist.
Seite 519
Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Handrad Mit dem Handrad können Fahrbewegungen an der mit dem Achswahlschalter angewählten Achse ausgelöst werden. Das Handrad liefert 2 Spursignale mit 100 S/R. Eilgangtaster Mit dem Eilgangtaster kann die Verfahrgeschwindigkeit der mit dem Achswahlschalter angewählten Achse erhöht werden. Der Eilgangtaster wirkt sowohl auf Verfahrbefehle der +/– Tasten als auch auf die Handradsignale.
Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Anschließen Prinzipielle Vorgehensweise Zum Anschluss des Mini-BHGs werden Anschlusskits benötigt: ● Für den Anschluss an eine MCP können Sie das konfektionierte Anschlusskit nutzen. Beachten Sie dabei, dass bei den PROFIBUS-Varianten der Maschinensteuertafeln X55 nicht vorhanden ist - zur freien Verdrahtung der Adern eignet sich X70, falls Sie keinen Direkttastenanschluss benötigen.
Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen 4. Stecken Sie die Anschlussleitung gemäß der Steckerbeschriftung auf die Gegenstecker. 5. Verdrahten Sie die Anschlüsse (maschinenseitig) von Not-Halt- und Zustimmtaste an der Klemmleiste -X (siehe Schaltbilder). Lochbild zur Montage der Flanschdose Bild 3-4 Lochbild zur Montage Flanschdose Das Mini-BHG wird über eine Flanschdose angeschlossen.
Seite 523
Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Wenn ein Mini-BHG nicht angeschlossen ist, beachten Sie: WARNUNG Lebensgefahr durch unbefugten Zugriff ● Nach dem Abstecken muss das Mini-BHG weggeschlossen werden. ● Not-Halt-Taster, die außer Funktion sind, dürfen als solche nicht erkennbar oder nicht zugänglich sein. Damit soll verhindert werden, dass ein Not-Halt-Taster irrtümlich benutzt wird.
Seite 525
Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Schaltbild für kundenspezifische Verdrahtung 4x2x0,56mm² 5x2x0,25mm² 5x2x0,25mm² Bild 3-7 Prinzipieller Anschluss eines Mini-BHG mit unkonfektioniertem Anschlusskit Hinweis Achten Sie beim Anschluss des Achswahlschalters und der Funktionstasten auf die Verdrahtung von 0V und Versorgungsspannung. Beachten Sie weiterhin die max. Schaltleistung der Schaltelemente.
Mini-Bedienhandgerät 3.5 Projektierung Projektierung Für die Projektierung des Mini-BHGs müssen Parameter des FB1 im OB100 des PLC- Grundprogramms eingestellt werden: siehe Funktionshandbuch Grundfunktionen; PLC- Grundprogramm (P3 sl). Beispiel: Anschluss des Mini-BHGs an eine MCP xxx PN Das Mini-BHG wird an den Steckern X51, X52, X55 und X60 eines MCP xxx PN angeschlossen.
Mini-Bedienhandgerät 3.6 Instandhaltung und Wartung Hinweis Die Zuordnung der Kundentasten zu den Eingangsabbildern entnehmen Sie bitte dem dazugehörigen Kapitel der jeweiligen Maschinensteuertafel. Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen des Mini-BHGs ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Technische Daten Tabelle 3-5 Mini-Bedienhandgerät Allgemeine Daten Zulassungen CE / cULus Schutzart IP65 - nach DIN EN 60529 Mechanische Daten Abmessungen ca. Höhe: 180 mm Breite: 90 mm Tiefe: 67 mm Gewicht ca. 0,5 kg ohne Anschlussleitung ca.
Seite 529
Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Artikelbezeichnung Artikelnummer Verwendbar für 6FX2007- -1AD03 -1AD13 Anschlussleitung spiral 3,5 m 104903 *) Anschlussleitung gerade 5 m 104904 *) Verlängerungsleitung 5 m (gerade) 103832 *) Verlängerungsleitung 10 m (gerade) 103833 *) Verlängerungsleitung 15 m (gerade) 103834 *) Anschlussadapter (Adapterleitung 0,5 m;...
Seite 530
Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Halteschale Optional kann das Mini-Bedienhandgerät in einer anschraubbaren Halteschale aufbewahrt werden. Die Halteschale wird mit 3 Schrauben M4 befestigt (im Lieferumfang enthalten). Bild 3-8 Maßbild zur Befestigung der Halteschale Winkeldose Optional ist eine Winkeldose erhältlich, die eine um 90° gedrehte Kabelabgangsrichtung erlaubt.
Seite 531
Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Adapterplatte Die Adapterplatte wird nur benötigt, wenn die Flanschdose aus Metall an einem Einbauort für Kunststoffflanschdosen montiert wird. Bild 3-10 Maßbild Adapterplatte Einschubstreifen Die Einschubstreifen können ausgetauscht werden. Hierzu müssen die rückseitigen 6 Torxschrauben des Gehäuses gelöst werden. Das Gehäuse lässt sich nun auseinanderziehen. Die Einschubstreifen können aus der Führung der Frontplatte gezogen und ggf.
Elektronisches Handrad tragbar Beschreibung Das tragbare Handrad ist für den maschinennahen Einsatz vorgesehen. An seinem Gehäuse befinden sich eine Magnethalterung und eine Spiralanschlussleitung. Durch die Magnethalterung (Haftmagnet) kann das Handrad an metallischen Oberflächen befestigt werden. Zur sicheren Ablage auch auf nicht magnetischen Flächen, ist eine Halteschale erhältlich (s.
Elektronisches Handrad tragbar 4.3 Anschluss Ausgänge RS 422 A Laststrom ≦ 20 mA Impulsdiagramm Anschluss Das tragbare Handrad wird mit der Spiralanschlussleitung über eine Flanschdose angeschlossen. Die Artikelnummer für die empfohlene Flanschdose finden Sie im Abschnitt: "Zubehör". Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Elektronisches Handrad tragbar 4.4 Technische Daten Elektrischer Anschlussplan Hinweis Wenn ein angeschlossenes Handrad in der Ruhelage oder bei geringsten Berührungen Impulse auslöst, schließen Sie es entgegen seiner Beschriftung an. Tauschen Sie: ● die Ader der Klemme A mit der Ader der Klemme /A ●...
Elektronisches Handrad tragbar 4.5 Zubehör Impulszahl 100 S/R Phasenverschiebung A zu B typ. 90° elektrisch Schnittstelle RS 422 Mechanische Daten Abmessungen ca. Höhe: 160 mm Breite: 85 mm Tiefe: 67 mm Gewicht 0,3 kg (ohne Spiralanschlussleitung) Gehäusewerkstoff Thermoplast Entfernung zur NCU 20 m Betätigungskraft 4 Ncm...
Elektronisches Handrad tragbar 4.5 Zubehör Pinbelegung Schirm Maßbild von der Halteschale Optional kann das elektronische Handrad tragbar in einer anschraubbaren Halteschale aufbewahrt werden. Die Halteschale wird mit 3 Schrauben M4 befestigt (im Lieferumfang enthalten). Bild 4-3 Maßbild zur Befestigung der Halteschale Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handradanschluss-Modul Beschreibung Mit dem SINUMERIK Handradanschluss-Modul PROFIBUS können zwei Handräder bzw. das Handrad des Bedienhandgerätes B-MPI und das Mini-Bedienhandgerät angeschlossen werden. Auf dem Handradanschluss-Modul PROFIBUS stehen digitale Eingänge, Ausgänge, Anschlüsse für Override-Drehschalter und Handräder sowie eine PROFIBUS-DP-Schnittstelle für die Kommunikation zur Verfügung. Das Handradanschluss-Modul PROFIBUS ist für die Montage im Schaltschrank vorgesehen.
Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen Schnittstellen 5.2.1 Übersicht Lage der Schnittstellen Bild 5-1 Handradanschluss-Modul - Lage der Schnittstellen Stromversorgungs-Schnittstelle PROFIBUS-DP-Schnittstelle Vorschub-Override Spindel-Override X51 / X52 kundenspezifische Bedienelemente (Taster inkl. 24 V Lampen) X53 / X54 Ansteuerung 24 V für Lampen der Kundentaster X60 / X61 Anschlüsse für 2 Handräder (TTL / differenziell) Direkttasten-Schnittstelle zum Anschluss der Direkttasten der Bedientafel‐...
Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca. 4 s lang. GD-Kommunikation leuchtet grün blinkt orange leuchtet rot (ca.
Seite 543
Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen Hinweis Ein Ausgangsabbild ist nicht vorhanden. Handrad + Zusatz E / As Tabelle 5-2 Eingangsabbild Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 0 Handrad 1 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet) EB n + 1 EB n + 2 Handrad 2 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet)
Handradanschluss-Modul 5.3 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Auslieferungszustand Tabelle 5-4 Einstellung Auslieferungszustand Bedeutung / Wert off on on off off off off Serien Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3" (unten) geändert werden. Anschlussart: PROFIBUS-DP Bei PROFIBUS-DP, wird über die Schalter 1 bis 10 die PROFIBUS-Adresse eingestellt: Tabelle 5-5...
Handradanschluss-Modul 5.4 Montage Montage Das Handradanschluss-Modul ist für die Montage an die Schaltschrankwand vorgesehen. ① Befestigen Sie es über die beiden Laschen Bild 5-3 Vorderansicht Handradanschluss-Modul Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handradanschluss-Modul 5.5 Technische Daten Maßbild Bild 5-4 Maßbild Handradanschluss-Modul Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III nach EN 60204-1 Schutzart nach EN 60529 IP00 Zulassungen CE / cULus Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Handradanschluss-Modul 5.6 Zubehör Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max. Board: Handräder: Lampen: Gesamt: 6,2 W 2 x 0,9 W 14,4 W 22,4 W (6 x 2,4 W) *) Mechanische Daten Abmessungen (B x H x T) 234 x 137 x 40 mm Gewicht ca.
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310C PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen) Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
Seite 560
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● Anschluss für 2 Handräder (D-Sub) Erweiterungsplätze: 6 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) (Zusätzlicher Kabelsatz für Befehlsgeräte erforderlich, s.
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.1 Vorderseite Betriebsarten und Maschinenfunktionen 16 Kundentasten Spindelsteuerung Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter Einbauplätze für Befehlsgeräte 16 mm *) Programmsteuerung Schlüsselschalter *) s. Einbauplätze für Befehlsgeräte Bild 1-1 Anordnung der Bedienelemente der MCP 310C PN Not-Halt-Taster...
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (6) nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf. Tastenabdeckungen Alle Tasten der MCP 310C PN sind mit wechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt. Die zusätzlichen Wechseltastenkappen, die für Drehmaschinen im Beipack mitgeliefert werden, entnehmen Sie der folgenden Tabelle.
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen LEDs POWER OK (grün) BUSSYNC BUSFAULT Potenzialausgleich Der Potenzialausgleichsleiter wird mit einer M5-Schraube angeschlossen. 1.3.2 Beschreibung Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Schalter S1 Mit dem Schalter S1 stellen Sie die Handrad-Signalart ein. ●...
Seite 566
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Die Schalter S2-1 bis S2-8 definieren den voreingestellten Gerätenamen. Es sind bis zu 128 voreingestellte Gerätenamen möglich. Wenn diese voreingestellten Gerätenamen benutzt werden, ist keine Taufe der MCP notwendig. Hinweis Die voreingestellten Gerätenamen können nicht mit z. B. STEP7 "Device Taufe" umprojektiert werden.
Seite 567
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Bedeutung Voreingestellter Gerätename: mcp-pn10 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn9 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn8 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn7 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn6 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn5 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn4 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn3 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn2 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn1 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn MCP rangiert als IE Mit dem 10-Bit-Schalter S2 kann dem MCP eine logische Adresse für die Kommunikation über Ethernet zugewiesen werden.
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen 1.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.8 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile Tabelle 1-7 Zubehör und Ersatzteile für Maschinensteuertafel MCP 310C PN Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Not-Halt-Taster Betätigungselement 22 mm, Pilzdrucktaster 40mm Sprung 3SB3000-1HA20 *) mit Überlistungsschutz verrastend, rot mit Halter, unbe‐ leuchtet Schaltelement mit 2 Kontaktpaaren (1 Schließer + 1 Öffner), 2-polig,...
Seite 576
Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.8 Zubehör und Ersatzteile ① Typenschild der Ltg. mit Artikel-Nr., Länge in m, Hersteller, Fertigungsmonat-/jahr ② Stiftkabelschuh ③ Ringkabelschuh ④ flexible Leitung 0,75 mm Bild 1-8 Anschlussleitung für Handrad COM-Board Tabelle 1-8 Beipack (bei Lieferung ab Werk) Tastenabdeckungen für Drehen (beschriftet) Tastensatz Tastenabdeckungen ergograu (beschriftbar)
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310 PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
Seite 578
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● für 16 Direkttasten von OP 012 / OP 015A / TP 015A (Anschlussleitung: 850 mm, im Lieferumfang enthalten) ●...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Vorderseite Übersicht Betriebsarten und Maschinenfunktionen 16 Kundentasten Spindelsteuerung Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter Einbauplätze für Befehlsgeräte 16 mm *) Programmsteuerung Schlüsselschalter *) s. Einbauplätze für Befehlsgeräte Bild 2-1 Lage der Bedienelemente der Maschinensteuertafel MCP 310 PN Not-Halt-Taster...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (6) nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf. Beachten Sie bei der Auswahl der Befehlsgeräte die Oberflächenbeschaffenheit der MCP: ②...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.2 Rückseite Rückseite ① Vorschub-Override ② Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Override ③ Stromversorgungs-Schnittstelle ④ Kundenspezifische Ein- und Ausgänge *) ⑤ Schalter S1 *) ⑥ Handradanschluss ⑦ Handradanschluss ⑧ Ethernet-Anschluss, Port 1 ⑨ Ethernet-Anschluss, Port 2 ⑩...
Seite 582
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Bild 2-4 MCP 310 PN - MAC-Adresse / Typenschild Schnittstellen 2.3.1 Übersicht Bild 2-5 Rückseite der MCP 310 PN mit Schnittstellen Potenzialausgleich Stromversorgungs-Schnittstelle Ethernet-Port 1 Ethernet-Port 2 Schnittstelle für Drehschalter Vorschub-Override Schnittstelle für Drehschalter Spindel-Override / Not-Halt (optional) X51 / X52 / X55 Schnittstellen für kundenspezifische Eingänge X53 / X54...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Schalter zur Einstellung der Handrad-Signalart Schalter zur Einstellung der MCP-Adresse LEDs POWER OK (grün) BUSSYNC BUSFAULT Potenzialausgleich Der Potenzialausgleichsleiter wird mit einer M5-Schraube angeschlossen. 2.3.2 Beschreibung Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Schalter S1 / S2 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen".
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Innerhalb der SINUMERIK-Steuerung stehen die Handrad-Daten nicht in der PLC zur Verfügung, sondern werden direkt vom NCK verarbeitet. Tabelle 2-3 Ausgangsabbild MCP 310 PN Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 AB n + 0 * NC Spindel - Spindel...
Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile 2.8.1 Übersicht Tabelle 2-4 Zubehör und Ersatzteile für Maschinensteuertafel MCP 310 PN Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Schlüsselschalter Schlüsselschalter mit Schlüssel 6FC5247-0AF02-0AA0 Schlüsselsätze 10 Schlüsselsätze mit je 3 Schlüsseln für die Schlüsselschal‐ 6FC5148-0AA03-0AA0 terstellungen 1, 2, 3 Satz...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile 2.8.2 Beschriftung der Einschubstreifen Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. ① Druckrichtung Bild 2-10 Blankofolie MCP 310 PN Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolien enthält die DOConCD oder die beiliegende CD von Katalog NC 61 / NC 62 drei Dateien: ●...
Seite 592
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile ① Äußere Schnittkanten Bild 2-11 Template_M_MCP310.doc für die Ausführung "Fräsen" (A) Bild 2-12 Template_MCP310.doc (lt. Beschriftungsplan /Template: Art.-Nr. A5E00205580) (B) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile ① Markieren Sie den Einschubstreifen nicht über das Tabellensymbol , sondern: 1. Setzen Sie den Cursor unmittelbar vor das erste Symbol auf dem ersten Einschubstreifen. 2. Markieren Sie die gesamte Zeile des Einschubstreifens, indem Sie –...
Seite 595
1. Öffnen Sie die Datei " Template_MCP310.doc" in MS Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in der gewünschten Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Die Abbildung zeigt ein Maßbild für die Blankovorlage der MCP 310 PN: Bild 2-13 Maßbild Einschubstreifen MCP 310 PN 2.8.3 Einsetzen des Einschubstreifens "Teil1" Der Einschubstreifen "Teil1" (8) befindet sich unter dem Erdungswinkel (1). Demontieren Sie deshalb zuerst den Erdungswinkel, bevor Sie den Einschubstreifen "Teil1"...
Seite 597
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Erdungswinkel Befestigungsschrauben (M3) für den Erdungswinkel (Gehäuse) Befestigungsschraube (M5) für den Erdungswinkel (COM-Board) Einschubstreifen "Teil5" Einschubstreifen "Teil4" Einschubstreifen "Teil3" Einschubstreifen "Teil2" Einschubstreifen "Teil1" Bild 2-14 MCP 310 PN - Rückseite mit Einschubstreifen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 598
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Ausbau des Erdungswinkels 1.Lösen Sie die Befestigungsschraube (M5) mit einem Schraubendreher TX25. 2.Lösen Sie die beiden Befestigungsschrau‐ ben (M3) mit einem Schraubendreher TX10. 3.Nehmen Sie den Erdungswinkel ab. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile 4.Ziehen Sie den Einschubstreifen heraus. Einbau des Erdungswinkels Befestigen Sie den Erdungswinkel, nachdem Sie den Einschubstreifen eingesteckt haben, indem Sie die 3 Befestigungsschrauben anziehen. Hinweis Achten Sie beim Anziehen der Schrauben auf die entsprechenden Drehmomente: - M3: 0,8 bis 1,3 Nm - M5: 3,0 bis 6,0 Nm Maschinensteuertafeln...
Seite 600
Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310 Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310 ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Für maschinenspezifische Anpassungen sind 49 Tasten mit frei beschriftbaren Einschubstreifen ausgestattet. Eine DIN A4-Folie zur Beschriftung der Einschubstreifen ist im Lieferumfang enthalten.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Erweiterungsplätze: ● 6 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) ● 1 Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Override-Drehschalter (bis d = 22 cm) Bedien- und Anzeigeelemente 3.2.1 Vorderseite Übersicht ① Betriebsarten und Maschinenfunktionen ② Kundentasten (T1 bis T16) ③...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Falls ein Not-Halt-Taster nachgerüstet wird: siehe Kapitel Vorderseite (Seite 120). Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten sind nicht auszubrechen, sondern auf die erforderliche Weite aufzubohren. Hinweise zum Einbau, bzw.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Bild 3-2 Rückseite der MCP 310 mit den Bedien- und den Anzeigeelementen und den Schnittstellen Beschreibung der rückwärtigen Bedien- und Anzeigeelemente Siehe Kapitel “Maschinensteuertafel MCP 483 (Seite 122)”. Schnittstellen 3.3.1 Übersicht Lage der Schnittstellen Die Kommunikation der MCP 310 wird über das COM-Board abgewickelt, auf dem sich die Schnittstellen befinden (siehe Rückseite (Seite 55)).
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". 3.3.2 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Auslieferungszustand Tabelle 3-1 Einstellung Auslieferungszustand Bedeutung / Wert Serien Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3"...
Seite 606
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Tabelle 3-3 Eingangsabbild MCP 310 - Standard Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 0 * CYCLE SPINDLE 100 % SPINDLE SINGLE AUTO STOP DEC. - INC. + BLOCK n + 1 CYCLE SPINDLE * SPINDLE...
Seite 607
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Hinweis Innerhalb der SINUMERIK-Steuerung stehen die Handrad-Daten nicht in der PLC zur Verfügung, sondern werden direkt vom NCK verarbeitet. Tabelle 3-6 Ausgangsabbild MCP 310 Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 0 CYCLE SPINDLE 100 %...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Default-Tastenbelegung Spindle Spindle Dec. Inc. Teach Spindle Spindle Spindle Stop Right Left Auto Single Reset Bliock Axis Axis Axis Cycle Cycle Feed Feed 1000 Rapid Stop Start Stop Start Bild 3-3 Default-Tastenbelegung MCP 310 Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 3-4 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 310 Maschinensteuertafeln...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.4 Montage Montage Maßbild Bild 3-5 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 310 Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 6 Spannern befestigt (0,8 Nm; s. Maßbild). Bild 3-6 Montageausschnitt für die Maschinensteuertafel MCP 310 Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation PROFIBUS-Kommunikation 3.5.1 Übersicht Das vorliegende Kapitel beschreibt: ● Die notwendigen Voraussetzungen damit ein DP-Slave MCP in die Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts eingefügt werden kann. ● Die Konfiguration eines DP-Slave MCP mit STEP7 "HW-Konfig". ● Die prinzipielle Einbindung des DP-Slave MCP in das PLC-Grundprogramm und - Anwenderprogramm (optional).
Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MCP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MCP mit Baugruppe: Standard+Handrad+Zusatz E/A Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MCP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen:...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MCP in Abhängigkeit der ② gewünschten Funktionen 4. Einstellen der Ein-/Ausgangsadressen der einzelnen Steckplätze. Bild 3-7 Konfiguration mit DP-Slave MCP Voraussetzungen: S7-Projekt Folgender Status bezüglich des S7-Projekts, in das der DP-Slave MCP eingefügt werden soll, wird vorausgesetzt: ●...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MCP in die Konfiguration eingefügt. Hinweis Der Cursor wird während des Ziehens des DP-Slave als durchgestrichener Kreis dargestellt. Wird der Cursor exakt auf dem DP-Mastersystem platziert, so wandelt er sich in einen Cursor mit Pluszeichen und der DP-Slave kann in die Konfiguration eingefügt werden.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MCP" zur Verfügung: Universalmodul (Nicht relevant) ●...
Seite 615
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Für den Betrieb einer Maschinensteuertafel MCP 310 als DP-Slave, sind nur die in folgender Tabelle aufgeführten Parameter beim FB1-Aufruf im OB100 relevant: Parameter Beschreibung Wert MCPNum: Anzahl aktiver MCP MCP1In: POINTER Anfangsadresse der Eingangssignale :=P#E 0.0 MCP1Out: POINTER Anfangsadresse der Ausgangssignale...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.6 Instandhaltung und Wartung Anwenderspezifische Reaktion Um anwenderspezifisch auf einen Ausfall eines DP-Slave MCP reagieren zu können, sind folgende Organisationsbausteine in das PLC-Anwenderprogramm einzufügen: ● OB 82: Diagnosealarm ● OB 86: Baugruppenträgerausfall Die Einbindung der Organisationsbausteine sowie die Auswertung der Diagnosedaten entnehmen Sie bitte der entsprechenden SIMATIC-Literatur.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose Kontrolle des Not-Halt-Tasters (falls Not-Halt-Taster nachgerüstet wurde) Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Diagnose 3.7.1 LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 auf dem COM-Board geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose 1. SW-Versionsausgabe Drücken Sie gleichzeitig die Tasten "FEED START“ und "FEED STOP“. Die SW-Version wird mit drei Ziffern ausgegeben. Die einzelnen Ziffern werden durch die Anzahl der eingeschalteten Tasten-LEDs ausgedrückt. ① 1. Ziffer der SW-Version ②...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose 3. Ausgabe des Bussystems Während Sie die FEED-Tasten nach wie vor gedrückt halten, drücken Sie nochmals die Taste "WCS MCS“. Die Tasten-LEDs geben das Bussystem aus, in welches die MCP eingebunden ist: MPI oder PROFIBUS (PB). Bild 3-11 Beispiel: Ausgabe des Bussystems "PB"...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.8 Technische Daten Bedienfunktionen ● Funktion der Tasten und deren LEDs: Bei Drücken einer Taste wird die jeweilige zugehörige LED angeschaltet. ● Funktion der Drehschalter: Beim Drehen am Drehschalter wird für jedes Weiterdrehen eine LED in Form eines Lauflichtes zugeschaltet.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile 3.9.2 Beschriftung der Einschubstreifen Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. ① Druckrichtung Bild 3-12 Blankofolie MCP 310 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolien enthält die DOConCD oder die beiliegende CD von Katalog NC 61 / NC 62 drei Dateien: ● Template_M_MCP310.doc [Standardbelegung für Fräsen - Standardauslieferung; (A)] ●...
Seite 625
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Anfertigung von Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_M_MCP310.doc" (A) Öffnen Sie die Datei Template_M_MCP310.doc im Textverarbeitungsprogramm MS Word. Damit Sie ein optimales Druckergebnis erzielen, entfernen Sie in jedem Einschubstreifen alle ②...
Seite 626
1. Öffnen Sie die Datei " Template_MCP310.doc" in MS Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in der gewünschten Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Maße Die Abbildung zeigt ein Maßbild für die Blankovorlage der MCP 310 (Dicke: 0.6 mm): a = 19 mm b = 4 mm = 30.5 mm Bild 3-15 Mabßbild für einen Einschubstreifen 3.9.3 Einsetzen des Einschubstreifens "Teil1"...
Seite 628
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Ausbau des Erdungswinkels 1.Lösen Sie die Befestigungsschraube (M5) mit einem Schraubendreher TX25. 2.Lösen Sie die beiden Befestigungsschrau‐ ben (M3) mit einem Schraubendreher TX10. 3.Nehmen Sie den Erdungswin‐ kel ab. 4.Ziehen Sie den Einschubstreifen heraus. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 629
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Einbau des Erdungswinkels Befestigen Sie den Erdungswinkel, nachdem Sie den Einschubstreifen eingesteckt haben, indem Sie die 3 Befestigungsschrauben anziehen. Hinweis Achten Sie beim Anziehen der Schrauben auf die entsprechenden Drehmomente: - M3: 0,8 bis 1,3 Nm - M5: 3,0 bis 6,0 Nm Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 630
Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483C PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
Seite 632
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● Anschluss für 2 Handräder (D-Sub) (Geschwindigkeitsvorgabe und Konturhandrad sind nur bei Anschluss über das Handradanschluss-Modul 6FC5303-0AA02-0AA0 oder das MCP Interface PN 6FC5303-0AF03-0AA0 möglich.) Erweiterungsplätze:...
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.1 Vorderseite Übersicht Not-Halt-Taster Einbauplätze für Befehlsgeräte ( d = 16 mm) Reset-Taste Programmsteuerung Betriebsarten, Maschinenfunktion Kundentasten T1 bis T15 Richtungstasten mit Eilgangüberlagerung (R1 bis R15) Spindelsteuerung mit Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter (10) Schlüsselschalter (vier Stellungen)
Seite 634
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschinen oder das Werkstück beschädigt wird. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmoment geführt stillgesetzt.
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (2) im Bild "Lage der Bedienelemente der MCP 483C PN" sind nicht auszubrechen, sondern auf die erforderliche Weite aufzubohren. Tastenabdeckungen Alle Tasten der MCP 483C PN sind mit wechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt.
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen Schalter S1 / S2 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen". 4.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
Seite 639
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 13 Pin 6 Pin 7 Pin 8 Pin 9 Pin 10 Mit * gekennzeichnete Signale sind inverse Signale. Wird der im Auslieferungszustand enthaltene 4-stufige Spindeloverride-Drehschalter an X31 durch einen 5-stufigen Drehschalter ersetzt, kann hier die Eingangsinformation 5-stufig abgegriffen werden.
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.4 Montage Montage Die Maschinensteuertafel MCP 483C PN ist mit allen SINUMERIK Bedientafelfronten kombinierbar, vorzugsweise mit einer Breite von 483 mm. Die empfohlene Kombinationsreihenfolge ist in der Abbildung dargestellt. Bild 4-7 Kombinationsreihenfolge der Komponenten Maßbild Bild 4-8 Front- und Seitenansicht MCP 483C PN mit Anschlusskabel (Handrad und Ethernet) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483 PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie ist für das maschinennahe Bedienen von Fräs- und Drehmaschinen und insbesondere auch für Schleifmaschinen geeignet. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
Seite 648
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.1 Beschreibung ● Schlüsselschalter (4 Stellungen und 3 verschiedene Schlüssel) ● Not-Halt-Taster, 2 Schaltelemente (jeweils 1 Schließer + 1 Öffner) Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z.B. für Leuchtdrucktaster) ●...
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.1 Vorderseite Übersicht Not-Halt-Taster Einbauplätze für Befehlsgeräte ( d = 16 mm) Reset-Taste Programmsteuerung Betriebsarten, Maschinenfunktion Kundentasten T1 bis T15 Richtungstasten mit Eilgangüberlagerung (R1 bis R15) Spindelsteuerung mit Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter (10) Schlüsselschalter (vier Stellungen)
Seite 650
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschinen oder das Werkstück beschädigt wird. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmoment geführt stillgesetzt.
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (2) im Bild "Lage der Bedienelemente der MCP 483 PN" nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf.
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen 5.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
Seite 656
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen Tabelle 5-2 Eingangsabbild für die Handraddaten Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 14 Handrad 1 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges Byte gleich Byte n+14) EB n + 15 EB n + 16 Handrad 2 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges Byte gleich Byte n+16)
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.4 Montage Montage Maßbild Bild 5-8 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 483 PN Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 9 Spannern befestigt (Anzugsdrehmoment 0,8 Nm). Bild 5-9 Montageausschnitt MCP 483 PN Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält.
Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente"...
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.7 Technische Daten Schutz des Gerätes vor Umwelteinflüssen Schützen Sie die Maschinensteuertafel vor ● direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen, ● mechanischen Erschütterungen, ● Staub, ● Feuchtigkeit sowie ● starken Magnetfeldern. Kontrolle des Not-Halt-Tasters Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Technische Daten Maschinensteuertafel MCP 483 PN Sicherheit...
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Not-Halt-Taster Nennspannung 24 V DC Stromstärke max. Stromstärke min. 1 mA Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B.
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Kabelsatz 60 Leitungen für zusätzliche Befehlsgeräte der MCP, Länge 1 Satz 6FC5247-0AA35-0AA0 500 mm Signalleitung Handrad Anschlussleitung für Handrad, Länge max.: 5 m 6FX8002-2CP00-1Axy xy ist der Längenschlüssel: x (m) = A (0) ...F (5);...
Seite 663
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile In den Dateien Template_M_MCP483.doc, Template_T_MCP483.doc und Template_MCP483.doc sind in einer Tabellenfunktion die entsprechenden Positionen der Tastatur dargestellt. Im folgenden sehen Sie jeweils ein Beispiel für die MCP (Fräsen bzw. Drehen): Bild 5-11 Template_M_MCP483.doc für die Ausführung "Fräsen"...
Seite 664
Der Streifen "Teil5" ist zweifach vorhanden, um optional 1-farbig oder 3-farbig eingesetzt werden zu können. Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Tabelle 5-5 Datei Symbols.doc (D) 7001...
Seite 665
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile 7006 7018 7030 7129 7007 7019 7031 7130 7008 7020 7032 7131 7009 7021 7033 7132 7010 7022 7120 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Designer, Freehand, CorelDraw): –...
Seite 666
Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Im folgenden ist ein Maßbild für die Blankovorlage von MCP 483 PN dargestellt: Bild 5-14 Maßbild Einschubstreifen MCP 483 PN Hinweis Die Beschriftung der Einschubstreifen erfolgt auf der Vorderseite mit einem Laserdrucker. Verwendet wird HP Color Laser Jet Folie C2936A.
Maschinensteuertafel: MCP 483 Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483 ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie ist für das maschinennahe Bedienen von Fräs- und Drehmaschinen und insbesondere auch für Schleifmaschinen geeignet. Für maschinenspezifische Anpassungen sind 46 Tasten und die beiden Einbauplätze für Befehlsgeräte mit frei beschriftbaren Einschubstreifen ausgestattet.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● für 16 Direkttasten von OP 012 / OP 015A / TP 015A (Anschlussleitung: 850 mm, im Lieferumfang enthalten) ● für 2 Handräder (max. Kabellänge: 5 m) Erweiterungsplätze: 2 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.1 Vorderseite...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in folgenden Notsituationen: ∎ wenn Menschen in Gefahr sind, ∎ wenn Gefahr besteht, dass Maschine oder Werkstück beschädigt werden. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmo‐ ment geführt stillgesetzt.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.2 Rückseite COM-Board Die rückwärtigen Bedien– und Anzeigeelemente der MCP 483 befinden sich auf dem COM- Board (grau hinterlegte Fläche im Bild): Der Detail-Ausschnitt unter bzw. über der Schnittstellen-Bezeichnung gibt die Position von Pin 1 an den Steckern an.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Schnittstellen 6.3.1 Übersicht Die Kommunikation der MCP 483 wird über das COM-Board abgewickelt, auf dem sich die Schnittstellen befinden (s. Abschnitt: "Bedien- und "Anzeigeelemente" → "Rückseite"). Übersicht ● X10: Stromversorgungs-Schnittstelle 3-poliger Phönix-Klemmenblock ● X20: Bedientafel-Schnittstelle (PROFIBUS-DP) 9-polige D-Sub-Buchsenleiste ●...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3" (unten) geändert werden. Anschlussart: PROFIBUS-DP Bei PROFIBUS-DP, wird über die Schalter 1 bis 10 die PROFIBUS-Adresse eingestellt: Tabelle 6-2 Belegung des DIP-Schalters S3 Bedeutung / Wert PROFIBUS –...
Seite 675
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.4 Montage Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 6-5 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 483 Montage Maßbild Bild 6-6 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 483 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.4 Montage Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 9 Spannern befestigt (Anzugsdrehmoment 0,8 Nm). Bild 6-7 MCP483_Montage Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation PROFIBUS-Kommunikation 6.5.1 Übersicht Das vorliegende Kapitel beschreibt: ● Die notwendigen Voraussetzungen damit ein DP-Slave MCP in die Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts eingefügt werden kann. ● Die Konfiguration eines DP-Slave MCP mit STEP7 "HW-Konfig". ● Die prinzipielle Einbindung des DP-Slave MCP in das PLC-Grundprogramm und - Anwenderprogramm (optional).
Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MCP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MCP mit Baugruppe: Standard+Handrad+Zusatz E/A Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MCP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen:...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MCP in Abhängigkeit der ② gewünschten Funktionen 4. Einstellen der Ein-/Ausgangsadressen der einzelnen Steckplätze. Bild 6-8 Konfiguration mit DP-Slave MCP Voraussetzungen: S7-Projekt Folgender Status bezüglich des S7-Projekts, in das der DP-Slave MCP eingefügt werden soll, wird vorausgesetzt: ●...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MCP in die Konfiguration eingefügt. Hinweis Der Cursor wird während des Ziehens des DP-Slave als durchgestrichener Kreis dargestellt. Wird der Cursor exakt auf dem DP-Mastersystem platziert, so wandelt er sich in einen Cursor mit Pluszeichen und der DP-Slave kann in die Konfiguration eingefügt werden.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MCP" zur Verfügung: Universalmodul (Nicht relevant) ●...
Seite 682
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Für den Betrieb einer Maschinensteuertafel MCP 483 als DP-Slave, sind nur die in folgender Tabelle aufgeführten Parameter beim FB1-Aufruf im OB100 relevant: Parameter Beschreibung Wert MCPNum: Anzahl aktiver MCP MCP1In: POINTER Anfangsadresse der Eingangssignale :=P#E 0.0 MCP1Out: POINTER Anfangsadresse der Ausgangssignale...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.6 Instandhaltung und Wartung Anwenderspezifische Reaktion Um anwenderspezifisch auf einen Ausfall eines DP-Slave MCP reagieren zu können, sind folgende Organisationsbausteine in das PLC-Anwenderprogramm einzufügen: ● OB 82: Diagnosealarm ● OB 86: Baugruppenträgerausfall Die Einbindung der Organisationsbausteine sowie die Auswertung der Diagnosedaten entnehmen Sie bitte der entsprechenden SIMATIC-Literatur.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose Kontrolle des Not-Halt-Tasters Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Diagnose 6.7.1 LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 auf dem COM-Board geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose 1. SW-Versionsausgabe Drücken Sie gleichzeitig die Tasten "FEED START“ und "FEED STOP“. Die SW-Version wird mit drei Ziffern ausgegeben. Die einzelnen Ziffern werden durch die Anzahl der eingeschalteten Tasten-LEDs ausgedrückt. ① 1. Ziffer der SW-Version ②...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose 3. Ausgabe des Bussystems Während Sie die FEED-Tasten nach wie vor gedrückt halten, drücken Sie nochmals die Taste "SPINDLE START“. Die Tasten-LEDs geben das Bussystem aus, in welches die MCP eingebunden ist: MPI oder PROFIBUS (PB). Bild 6-12 Beispiel: Ausgabe des Bussystems "PB"...
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.8 Technische Daten Bedienfunktionen ● Funktion der Tasten und deren LEDs: Bei Drücken einer Taste wird die jeweilige zugehörige LED angeschaltet. ● Funktion der Drehschalter: Beim Drehen am Drehschalter wird für jedes Weiterdrehen eine LED in Form eines Lauflichtes zugeschaltet.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile 6.9.2 Folientastatur: Beschriftung der Einschubstreifen Zur geänderten Kennzeichnung der Tasten können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. Bild 6-13 Blankofolie MCP 483 Anfertigung von Einschubstreifen Um die benötigten Tastensymbole auf die Folie zu drucken oder eine Folie komplett selbst zu erstellen, gehen Sie vor wie folgt: Zu den Blankofolien finden Sie auf der DOConCD oder der beiliegenden CD von Katalog NC 61 / NC 62 vier Dateien:...
Seite 690
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 6-14 Template_M_MCP483.doc für die Ausführung "Fräsen" (A) Bild 6-15 Template_T_MCP483.doc für die Ausführung "Drehen" (B) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 691
Der Streifen "Teil5" ist zweifach vorhanden, um optional 1-farbig oder 3-farbig eingesetzt werden zu können. Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Tabelle 6-9 Datei Symbols.doc (D) 7001...
Seite 692
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile 7007 7019 7031 7130 7008 7020 7032 7131 7009 7021 7033 7132 7010 7022 7120 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Designer, Freehand, CorelDraw): –...
Seite 693
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Dem folgenden Maßbild der Blankovorlage (Dicke: 0,6 mm) können Sie auch die Lage der Symbole und der Schnittkanten entnehmen: ① Tastenmitte für Symbole Bild 6-17 Maßbild Einschubstreifen MCP 483 Bedruckungsfelder für Symbole: ●...
Seite 694
Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Hinweis Die Beschriftung der Einschubstreifen erfolgt auf der Vorderseite mit einem Laserdrucker. Verwendet wird HP Color Laser Jet Folie C2936A. Zum leichteren Einschieben sollte der Einschubstreifen um ca. 1,5 mm abgerundet werden. Die äußeren Linien des Einschubstreifens gelten als Schnittkante. Vor dem Bedrucken der Folie wird empfohlen, einen Probedruck auf Papier zu machen.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H Beschreibung 7.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP 310 IE H (IE = Industrial Ethernet) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.1 Beschreibung 7.1.2 Systemmerkmale ● Industrial Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s) ● Funktionstastatur mit 5 x 5 Tastenmatrix, frei projektier- und beschriftbar ● 8 Langhubtaster mit LEDs, ● Schnittstellen für 2 Handräder (Geschwindigkeitsvorgabe und Konturhandrad sind nur bei Anschluss über das Handradanschluss-Modul 6FC5303-0AA02-0AA0 bzw.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.1 Beschreibung Systemkonfiguration Die Abbildungen zeigt die Einbindung des MPP 310 IE H in das Steuerungssystem. Bild 7-1 Systemkonfiguration des MPP 310 IE H Hinweis Die Verbindungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.2 Beschreibung 7.2.2.1 Gerätevorderseite Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschine oder das Werkstück beschädigt wird.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Betätigungselemente Die Betätigungselemente S1 bis S4 und S7 bis S10 werden über die Steuerung angesprochen. Sie verfügen zusätzlich über potenzialgetrennte Kontakte (gemeinsame Wurzel) zur anwenderspezifischen Verdrahtung. Auf folgenden Plätzen sind Befehlsgeräte entsprechend der Tabelle im Abschnitt: "Zubehör und Ersatzteile"...
Seite 703
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente HGA-Board HT 8 Bild 7-5 Rückseite MPP 310 IE H mit LEDs Tabelle 7-1 Diagnose-LEDs Farbe für Bedeutung LED1 (H1) grün X1 RJ45 Verbindung aufgebaut LED2 (H2) gelb X1 RJ45 Übertragung aktiv LED3 (H3)
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Montage Abmessungen Bild 7-9 Maßbild MPP 310 IE H *) Die Tiefe von 105 mm gilt für MPPs ohne Handradanschluss-Stecker. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Montageausschnitt Bild 7-10 Montageausschnitt MPP 310 IE H Das MPP 310 IE H wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 Nm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 7.5.1 MPP 310 IE H Anschluss der 24V-Versorgung Die 24V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock (s.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen Anschluss Ethernet ● Verbindung HGA - X1 zur Bedientafelfront (OP) ● Verbindung HGA - X2 nach COM X20 und COM X21 zur Steuerung (NC) Bild 7-12 Anschluss Ethernet Anschluss Einzelverdrahtung Die Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 7.5.2 Kundentasten Die Baugruppe Kundentasten (KT 310) verbindet Bedienblende und COM-Board. Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind in der Abbildung dargestellt.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
Seite 725
Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 7.5.4 Schaltungen und Verdrahtungen Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Der folgende Schaltplan bezieht sich auf die Leuchten in HS1 bis HS4 und HS7 bis HS10 (vgl. Abschnitt: "Anschließen" → "Kundentasten" → Abbildung: "Einzelverdrahtung Kundentasten"). Bild 7-16 Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Maschinensteuertafeln...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen Anschluss Erweiterungstasten Bild 7-17 Anschluss Erweiterungstasten Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 310 IE H abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.6 Initialisierung Wenn eine externe Auswertung beider Kontakte erforderlich ist, muss die interne Verdrahtung am Schließer 1.3 / 1.4 des S11 entfernt werden (s. auch Abbildung: "Anschluss Erweiterungstasten" in diesem Abschnitt). ● Entfernen Sie die Verbindung 1 und die Verbindung 4 ●...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.6 Initialisierung Mit dem Einschalten des MPP 310 IE H (POWER ON) schalten sich alle LEDs der Bedienblende ein und leuchten permanent. Wenn der interne Hochlauf beendet ist, blinken die LEDs mit ca. 1 Hz solange, wie keine Kommunikation mit der Steuerung oder einem anderen Client ("Waiting for Client") stattfindet.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Schutzart nach Frontseite: IP54 Rückseite: IP00 DIN EN 60529 Zulassungen CE/UL Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max. Flachbau- Lampen Handgerät Handräder Gesamt gruppen 13 W 2 x 0,5 W ca.
Seite 733
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Zustand Schaltspannung Bemerkung Nennwert 0 V oder offen L-Signal Signalpegel –3 V bis +5 V in Gruppe zu Leitungslänge max. 50 m AWG 16 Geberversorgungsspannung 18,5 V bis 30 V LED-Ausgänge Tabelle 7-18 LED-H51 ...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile 7.9.2 Beschriftung der Einschubstreifen S top S tart Next- A xes Bild 7-20 Machine Push Button Panel MPP 310 IE H Die Abbildung zeigt das MPP 310 IE H in der Standardausführung. Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden.
Seite 736
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 7-21 Blankofolie Folientastatur MPP 310 IE H 1) Druckrichtung Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP310.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP310.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
Seite 739
Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile 7.9.3 Anzeige- und Bedienelemente Die folgenden Bedienelemente können Sie nachrüsten: Funktion Oberteil Unterteil Einbauort Verwendung Betätiger / Zubehör Schaltelement / Meldeleuchte Meldeleuchte Leuchtennippel 28 mm ∅ Lampenfassung AL5 mit Spot- S1 ...
Seite 741
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einbauort Override Spindel / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF12-1AA0 gang 1x16G, T=24, Kappe, Knopf, Zei‐ ger, Skalenscheiben Spindel und Eilgang Override Vorschub / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF13-1AA0 gang 1x23G, T=32, Kappe, Knopf, Zei‐...
Seite 742
Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE Beschreibung 8.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP483 IE (IE = Industrial Ethernet) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Neben Standardelementen zur Maschinensteuerung sind auf der Bedientafel mehrere frei belegbare Einbauplätze für den Anschluss weiterer Befehlsgeräte integriert.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.1 Standardausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden Standardausführungen erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective...
Seite 748
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Stop after Machine off Immediate protective end of cycle Stop doors Not-Halt-Taster Schlüsselschalter Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 Funktionstasten mit LE Kundentasten (Langhubtasten Blindelemen...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.2 Sonderausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden Sonderausführungen erhältlich: Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine kundenspezifische Blende Beschriftung nur bei Varianten ohne EKS Schlüsselschalter Override Vorschub Schutzkragen für Not-Halt-Taster (10) Override Spindel / Eilgang Identifikationssystem EKS...
Seite 750
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 20 30 40 SR *) Pilztaster nur verwendbar, wenn der Nachbarplatz nicht belegt ist Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine kundenspezifische Blende Schlüsselschalter (10) Override Spindel / Eilgang Schutzkragen für Not-Halt-Taster (11) Override Eilgang Identifikationssystem EKS...
Ihren Praxisanforderungen selbst zusammenstellen. Dazu enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) die Dateien: - KonfigMPP483.zip (Konfigurationstool) - AnleitungKonfigurator_MPP483.pdf Sie erhalten den Konfigurator auch über das Service&Support Portal von Siemens: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/24533571 8.2.3 Beispiele zur Belegung freier Einbauplätze...
Seite 753
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● 3 Drehwahlschalter ● Schlüsselschalter mit vier Stellungen Ausgänge für ● 47 LEDs (14 auf Steckverbinder herausgeführt) Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Betätigungselemente Die Betätigungselemente S1 bis S4, S7 bis S10, S14 und S15 werden über die Steuerung angesprochen. Sie verfügen zusätzlich über potenzialgetrennte Kontakte (gemeinsame Wurzel) zur anwenderspezifischen Verdrahtung. Auf folgenden Plätzen sind Befehlsgeräte entsprechend der Tabelle im Abschnitt: "Zubehör und Ersatzteile"...
Seite 765
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-17 Belegung der Not-Halt Verdrahtungsklemme X8 Beschaltung On-board Brücke zwischen 1 und 2 On-board Brücke zwischen 3 und 4 Hinweis Benutzen Sie diese Klemme zwecks einfacher Verlegung der Not-Halt-Leitungen optional. Der Stecker dient ausschließlich als Hilfsmittel zum Weiterschleifen.
Seite 771
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Montage Abmessungen Bild 8-13 Maßbild MPP 483 IE und MPP 483 IE L *) Die Tiefe von 105 mm gilt für MPPs ohne Handradanschluss-Stecker. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Montageausschnitte Bild 8-14 Montageausschnitt MPP 483 IE Bild 8-15 Montageausschnitt MPP 483 IE L Das MPP 483 IE wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 Nm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 8.5.1 MPP 483 IE Anschluss der 24V-Versorgung Die 24V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock am Stecker COM X10 und KT X11 auf der Rückseite der Maschinensteuertafel angeschlossen (s.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen Anschluss Ethernet ● Verbindung HGA - X1 zur Bedientafelfront (OP) ● Verbindung HGA - X2 nach COM X20 und COM X21 zur Steuerung (NC) Bild 8-17 Anschluss Ethernet *) Entfällt bei der Ausführung ohne Handgeräteanschluss. Anschluss Einzelverdrahtung Die Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen 8.5.2 Kundentasten Die Baugruppe Kundentasten (KT) verbindet Bedienblende, Handgeräteanschluss und COM- Board. Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind schematisch in der Abbildung dargestellt.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8/ HT 2 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
Seite 779
Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 483 IE abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl. Wenn eine externe Auswertung beider Kontakte erforderlich ist, muss die interne Verdrahtung an S11.13 und S11.14 entfernt werden (s.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.6 Initialisierung Initialisierung LEDs auf der Bedienblende ● HF1 bis HF25 ● HS1 bis HS4 ● HS7 bis HS10 Mit dem Einschalten des MPP 483 IE (POWER ON) schalten sich alle LEDs der Bedienblende ein und leuchten permanent.
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.7 Instandhaltung und Wartung Hinweis Die Ausgabe der Software-Version ist nur möglich, solange keine Kommunikation mit der Steuerung stattfindet. Wenn eine Kommunikation stattgefunden hat, ist die Anzeige der Software-Version erst wieder nach Power-OFF und Power-ON des MPP 483 IE möglich! Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Durchgangswiderstand < 20 mΩ Schaltvermögen 10 Ie 1,1 Ie Wahlschalter Tabelle 8-23 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen WS1 / 9–11, 13, 15 Bestriebsspannung max. 50 V 50 V Schaltvermögen bei ohmscher Last...
Seite 787
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten SR-Pilztaster S61 Tabelle 8-24 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen Gebrauchskategorie (EN 60947-5-1) Bemessungsbetriebsspannung 24 V 24 V AC–12 10 A AC–15 Schaltvermögen DC–12 10 A DC–13 min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Weitere Kenndaten siehe Drucktaster und Leuchtmelder SIGNUM 3SB3 500 000...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten Eingänge Die Eingänge sind optoentkoppelt. Tabelle 8-26 Erweiterungstasten S14, S15, S51 ... S62, Not-Halt S13 Zustand Schaltspannung Bemerkung Anzahl Eingangskennlinie nach IEC61131, Typ 1 Nennwert + 24V DC H-Signal Signalpegel +15 V bis +30 V Nennwert 0 V oder offen...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile 8.9.1 Übersicht Für das MPP 483 IE sind zahlreiche Ersatzteile und zahlreiches Zubehör erhältlich. Wenden Sie sich zur Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen an Ihren Siemensbetreuer. Für den Anschluss der Handräder steht eine Anschlussleitung zur Verfügung, siehe Zubehör und Ersatzteile (Seite 27).
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_MPP483.doc [Belegung für die Standardvarianten des MPP 483 IE - (A)] ●...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP483.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP483.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Maßangaben zur Beschriftung der Einschubstreifen Die folgende Zeichnung stellt nur ein Beispiel dar, die Einschubstreifen können auch mehrfach angeordnet werden. Bild 8-29 Maßangaben für Texte auf Beschriftungsstreifen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 483 Beschreibung 9.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP 483 ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Neben Standardelementen zur Maschinensteuerung sind auf der Bedientafel mehrere frei belegbare Einbauplätze für den Anschluss weiterer Befehlsgeräte integriert.
Katalog NC 61 (beiliegende CD) ein Konfigurationstool und eine Anleitung. Das sicherheitsrelevante Zubehör/die sicherheitsrelevanten Ersatzteile sind im Abschnitt "Zubehör und Ersatzteile" mit einem *) gekennzeichnet. Anschließbare Steuerungen ● SINUMERIK 840D sl ● SIMATIC S7-300 9.1.2 Systemmerkmale Standard für alle Ausführungen: ●...
Seite 801
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung ● Direkttastenanschluss für OP 012 ● 2 freie 22,5 mm Einbauplätze oder Freiraum für EKS ● Freiraum für Override Ergänzungselemente für die erweiterten Standard- und Sonderausführungen: ● Integration von max. 3 Override-Schaltern ●...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung Systemkonfiguration Die Abbildung zeigt die Möglichkeit der Einbindung des MPP 483 HTC in das Steuerungssystem. Bild 9-1 Systemkonfiguration des MPP 483 HTC Hinweis Die Verbindungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten. 9.1.3 Mechanischer Aufbau Die Maschinensteuertafel MPP 483 besteht aus ●...
Seite 803
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung 20 30 40 Bild 9-2 Mechanischer Aufbau am Beispiel des MPP 483 L Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.1 Standardausführungen Standardausführung Die Maschinensteuertafel ist in folgender Standardausführung erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Erweiterte Standardausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden erweiterten Standardausführungen erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop...
Seite 806
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop doors Not-Halt-Taster Schlüsselschalter Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 Funktionstasten mit LED Kundentasten (Langhubtasten) Blindelement...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Bei 8 Byte MPI-Funktionalität sind nur die Funktionstasten der ersten Spalte verwendbar (s. Abschnitt: "Schnittstellen" → "Ein- / Ausgangsabbild" → "Eingangsabbild MPI-Standard"). Wenn Sie den Wahlschalter WS1 verwenden, werden diese Tasten durch ihn belegt. Die freien Einbauplätze können Sie mit Bedienelementen belegen, die im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigelemente"...
Seite 808
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 S Bezeichnungsträger nur bestückbar ohne EKS (4) Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine neue Blende ***) Beschriftung nur bei Varianten ohne EKS Schlüsselschalter Betriebsarten-Wahlschalter Schutzkragen für Not-Halt-Taster (10) Vorschuboverride Handgeräteanschluss Bedienhandgerät B-MPI (11)
Seite 809
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bild 9-7 Sonderausführung MPP 483 S Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 810
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 L 20 30 40 SR *) Pilztaster nur verwendbar, wenn der Nachbarplatz nicht belegt ist Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine neue Blende Schlüsselschalter (10) Vorschuboverride Schutzkragen für Not-Halt-Taster (11) Spindel- / Eilgangoverride Handgeräteanschluss Bedienhandgerät...
Seite 811
Ihren Praxisanforderungen selbst zusammenstellen. Dazu enthält die DOConCD / Katalog NC 60, NC 61 (beiliegende CD) die Dateien: - KonfigMPP483.zip (Konfigurationstool) - AnleitungKonfigurator_MPP483.pdf Sie erhalten den Konfigurator auch über das Service&Support Portal von Siemens: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/24533571 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 812
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.3 Beispiele zur Belegung freier Einbauplätze MPP 483 H / MPP 483 A / MPP 483 S HFT7 HF10 HS13 HF11 HF12 HF13 HF14 HF15 HF16 HF18 HF17 HF19 HF20 HF21 HF22 HF23...
Seite 813
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 H / MPP 483 L mit EKS HFT7 HF10 HS13 HS14 HF11 HF12 HF13 HF14 HF15 HF16 HF17 HF18 HF19 HF20 20 30 40 HF21 HF22 HF23 HF25 HF24 HS15 HS10...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.4 Beschreibung 9.2.4.1 Gerätevorderseite Anschließbare Bedienelemente Eingänge für ● 25 Funktionstasten ● 18 Langhubtasten (max.) ● 3 Drehwahlschalter ● Schlüsselschalter mit vier Stellungen Ausgänge für ● 47 LEDs (14 auf Steckverbinder herausgeführt) Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn...
Seite 815
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Maschinenhersteller Weitere oder andere Reaktionen auf das Not-Halt: Siehe Angaben des Werkzeugmaschinenherstellers! WARNUNG Lebensgefahr bei vorzeitiger Not-Halt-Entriegelung Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● Ausführung als Schlüsselschalter CG4-1A251-600 *FS1 V750D/2J - änderbar durch Kunden als Variante Knebelschalter FS1 ● Schlüssel abziehbar in allen Stellungen Hinweis Bei Einsatz des Betriebsarten-Wahlschalters WS1 können die Funktionstasten F1, F6, F11 und F16 über das MPI Standardeingangsabbild (8Byte) nicht ausgewertet werden.
Seite 817
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedeutung Busadresse: 1 Busadresse: 0 zyklisches Senderaster: 200 ms zyklisches Senderaster: 100 ms Baudrate BTSS: 1,5 MBaud Baudrate MPI: 187,5 kBaud 1) GD-Parameter 1, 1, 1 - 1, 2, 1 (fest) 2) GD-Parameter 2, 1, 1 - 2, 2, 1 (fest) 3) Belegung abhängig von der eingestellten Busadresse Diagnose-LEDs...
Seite 818
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente HGA-Board HT 2 / 8 Bild 9-11 Rückseite MPP 483HTC mit LEDs auf HGA-Board HT 2 / 8 (1) Tabelle 9-5 Diagnose-LEDs Farbe für Bedeutung LED1 (H1) grün X1 RJ45 Verbindung aufgebaut LED2 (H2) gelb...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Bedeutung Busadresse: 0 Busadresse: 1 Busadresse: 2 Busadresse: 3 usw. Busadresse: 124 Busadresse: 125 Busadresse: 126 Die Bits 8 und 9 sind beim PROFIBUS-Modus reserviert und mit "off" zu belegen. Tabelle 9-29 Moduladresse Anschlussbaugruppe HT 8 Bedeutung Schalter 0 bis F...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Montage Abmessungen Bild 9-15 Maßbild MPP 483 und MPP 483 L *) Die Tiefe von 105 mm ist nur mit Profibus-Adapter erreichbar. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 839
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Montageausschnitte Bild 9-16 Montageausschnitt MPP 483 Bild 9-17 Montageausschnitt MPP 483 L Das MPP 483 wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 mm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
Seite 840
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55°C hält. Einbaulage LEDs Bild 9-18 Einbaulage LEDs MPP 483 / MPP 483 L Kennzeichnung des Anodenanschlusses: Polarität+ der Leuchtdichte an der gekennzeichneten Seite in den Taster einsetzen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
Seite 842
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3. Setzen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger wieder auf. Hinweis Bei Einsatz von LEDs ist auf die richtige Polarität zu achten (s.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 9.5.1 MPP 483 Anschluss der 24 V-Versorgung Die 24 V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock am Stecker X10 und X11 auf der Rückseite der Maschinensteuertafel angeschlossen (s.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss PROFIBUS-DP ● DP-Verbindung über X20 (COM-Board) zur Steuerung ● MPI-Verbindung über X1 (HGA) zur PCU der Blende ● Handrad 1 von X60 (COM-Board) zum Anschluss X22 (HGA) für Bedienhandgerät Bild 9-21 Anschluss PROFIBUS-DP Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 846
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss für HT 8 ● DP-Verbindung über X20 (COM-Board) zur Steuerung ● Ethernetverbindung X1 / X2 Bild 9-22 Anschluss Ethernet Anschluss Einzelverdrahtung Wahlschalter und Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s. Abbildung im Abschnitt: "Baugruppe Kundentasten (KT)"). Hinweis Versorgungsspannungen für Ein- und Ausgänge sind grundsätzlich zu erden! Maschinensteuertafeln...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 9.5.2 COM-Board Das COM-Board realisiert die Kommunikation über den Bus und bildet die Schnittstelle zum übergeordneten System. Die Parameter werden am Codierschalter S3 eingestellt. Bild 9-23 Codierschalter S3 9.5.3 Handgeräteanschluss HT 8 mit Not-Halt-Überbrückung Der Handgeräteanschluss (HGA) des HT 8 hat vier Funktionskomplexe: ●...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
Seite 849
Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
Seite 851
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind in der Abbildung dargestellt. Bild 9-26 Einzelverdrahtung der Kundentasten (a, b, …, m bezeichnen IN und OUT der einzelnen Blöcke) ACHTUNG...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 9.5.5 Schaltungen und Verdrahtungen Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Der folgende Schaltplan bezieht sich auf die Leuchten in HS1 bis HS4 und HS7 bis HS10. Block Sn Externer Kontakt Bild 9-27 Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Schaltung für Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster S13 Not-Halt der Maschinen-Steuerung...
Seite 854
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss Direkttasten Bild 9-30 Anschluss Direkttasten Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 483 abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl.
Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MPP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MPP mit Baugruppe: Standard+Handrad Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MPP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen: ① 1. Einfügen des DP-Slave MPP in die Konfiguration 2. Einstellen der PROFIBUS-Adresse. 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MPP in Abhängigkeit der ②...
Seite 857
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Wählen Sie durch Klicken mit der linken Maustaste im Hardware-Katalog auf den DP-Slave MPP (SINUMERIK MPP) diesen an und ziehen Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste auf das DP-Mastersystem im Stationsfenster. Das DP-Mastersystem wird im Stationsfenster mit folgendem Symbol dargestellt: Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MPP in die Konfiguration eingefügt.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MPP" zur Verfügung: Universalmodul (nicht relevant) ●...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben. Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere der Maschinensteuertafel dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf ●...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose Diagnose Es findet noch keine PROFI‐ leuchtet rot leuchtet grün blinkt grün BUS-Kommunikation statt. (Busfehler) (ca. 25 Hz) MPP ist als PROFIBUS-Slave leuchtet grün aus / orange leuchtet grün konfiguriert und im zyklischen Datenaustausch.
Seite 861
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose ① 1. Ziffer der SW-Version ② 2. Ziffer der SW-Version ③ 3. Ziffer der SW-Version Bild 9-33 Beispiel: Ausgabe der aktuellen SW-Version "03.01.00.00" 2. Ausgabe der Busadresse Halten Sie die "F21“ und "F25" nach wie vor gedrückt und drücken Sie zusätzlich die Taste "F22“.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten 9.8.3 Tastentest Voraussetzungen ● Die MPP befindet sich im Hochlauf. ● Es findet noch keine Kommunikation der MPP mit der Steuerung / dem PROFIBUS-Master statt, d. h. alle Tasten-LEDs blinken. In diesem Zustand können die im Folgenden beschriebenen Bedienfunktionen im Testbetrieb ausgeführt werden.
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Leistungsaufnahme, Flachbau- Lampen Handgerät Handräder Gesamt max. gruppen 12 W 8,8 W 12 W 2 x 0,9 W 35 W Mechanische Daten Abmessungen (mm) Gewicht Höhe Breite Tiefe (vorn) Einbautiefe MPP 483 140 / 105 ca.
Seite 864
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Schaltvermögen bei 24 V bei induktiver Last Nennwerte für lichtbogen freies Schalten bei 24 V 0,3 A 0,22 A Not-Halt-Taster S13 Nennspannung 24 V DC Stromstärke max. Stromstärke min. 1 mA Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom...
Seite 865
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Not-Halt-Überbrückung S11 Tabelle 9-33 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen Gebrauchskategorie (EN 60947-5-1) Bemessungsbetriebsspannung 24 V 24 V AC–12 10 A AC–15 Schaltvermögen DC–12 10 A DC–13 min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Weitere Kenndaten siehe Drucktaster und Leuchtmelder SIGNUM 3SB3 500 000 Hinweis...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile 9.10.2 Beschriftung der Einschubstreifen Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop doors Bild 9-35 Machine Push Button Panel MPP 483 Die Abbildung zeigt das MPP 483 in der Standardausführung.
Seite 868
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiligende CD) zwei Dateien: ● Template_MPP483.doc [Belegung für die Standardvarianten des MPP 483 - (A)] ●...
Seite 869
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP483.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP483.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
Seite 870
Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile 9.10.3 Handradanschluss Für den Anschluss der COM-Board Handräder steht eine Anschlussleitung zur Verfügung, siehe Zubehör und Ersatzteile (Seite 27). Bild 9-38 Anschlussleitung für Handrad BHG 9.10.4 Anzeige- und Bedienelemente Die folgenden Bedienelemente können Sie nachrüsten: Funktion Oberteil Unterteil...
Seite 872
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Funktion Oberteil Unterteil Einbauort Verwendung Betätiger / Zubehör Schaltelement / Meldeleuchte Leuchttaster mit Drücker 28 mm ∅ Leucht-Tastkontaktgeber S1 ... S4 Für S1 1 Öffner intern, Fassung für T5,5K RXJN-GB (gelb) ATL2 mit Spot-LED S7 ...
Seite 873
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einbauort Betätigungselement 22 mm, 3SB3000-1HA20 *) Pilzdrucktaster 40mm Sprung mit Überlistungsschutz verrastend, rot mit Halter, unbeleuchtet Not-Halt Schaltelement 2 Öffner, 3SB3400-0E *) Erweiterung Öffner NOT-HALT Schutzkragen für Frontplattenbe‐ 3SB3921-0AK festigung, Schutz gegen zufälliges Auslösen...
Seite 874
Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
MCP Interface PN 10.1 Beschreibung Die Baugruppe MCP Interface PN ermöglicht die Anbindung von kundenspezifischen Maschinensteuertafeln an eine Werkzeugmaschine. Die Kommunikation erfolgt über PROFINET RT oder Industrial Ethernet. An das Interface können Sie folgende Bedienelemente anschließen: ● 80 Einzeltasten ● 64 Leuchtdioden ●...
MCP Interface PN 10.1 Beschreibung Darstellung ① Typenschild ② Klemmleisten / Stecker für Bedienelemente ③ Diagnose LEDs ④ PROFINET-Schnittstelle X2 (Industriell Ethernet 10/100 Mbit/s) ⑤ PROFINET-Schnittstelle X3 (Industriell Ethernet 10/100 Mbit/s) ⑥ Erdungsschraube M5 für Anschluss Potenzialausgleich ⑦ DC 24 V Stromversorgung X1 Bild 10-1 Draufsicht MCP Interface PN Maschinensteuertafeln...
Seite 877
MCP Interface PN 10.1 Beschreibung LED-Anzeigen Name Funktion Zustand Bedeutung H500 POWER OK (grün) Leuchtet Alle internen Logikspannungen liegen im Sollbereich. Leuchtet nicht Mindestens eine der erzeugten Logikspannungen hat ihren Sollwert unterschritten; ein Reset wird ausgelöst. H501 BUS_SYNC Leuchtet nicht Keine PROFINET Kommunikation.
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.2 Klemmen Pinbelegung Prinzipiell finden Sie die Pinbelegungen der einzelnen Schnittstellen in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel "Anschließen", bis auf: die Schnittstellen für digitale Ein-/Ausgänge und die Handradklemmleiste X62. Digitale Eingänge X40, X41 Über die Stecker X40 und X41 können insgesamt sechs 24 V-Signale ausgewertet werden. Bild 10-3 Prinzipschaltbild für X40 Steckerbezeichnung:...
Seite 880
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-3 Technische Daten für X40, X41 Parameter Wert Spannung -3 V bis 30 V Stromaufnahme typisch 6 mA bei DC 24 V Signalpegel (einschließlich Welligkeit) High-Pegel: 15 V bis 30 V Low_Pegel: -3 V bis 5 V Digitale Eingänge X51, X52, X55 Über die Stecker X51, X52 und X55 dürfen nur Schalter (passive Eingänge) angeschlossen werden.
Seite 881
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-4 Belegung des Steckers X51 Name Bedeutung IN6[0] Kundentaste 0 IN6[1] Kundentaste 1 IN6[2] Kundentaste 2 Masse Tabelle 10-5 Belegung des Steckers X52 Name Bedeutung IN6[3] Kundentaste 3 IN6[4] Kundentaste 4 IN6[5] Kundentaste 5 Masse Tabelle 10-6 Belegung des Steckers X55 Name...
Seite 882
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Digitale Ausgänge X53, X54, X56, X57, X58 Die insgesamt 15 Ausgänge sind zur Ansteuerung von Lampen in den Leuchtdrucktastern vorgesehen. Empfohlen werden Lampen mit 1,2 W (50 mA). Es dürfen nur "kleine" Relais, Ventile usw. angeschlossen werden Bild 10-5 Prinzipschaltbild für X54 Hinweis...
Seite 883
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-9 Belegung des Steckers X53 Name Bedeutung OUT_24V[3] 24 V-Ausgang 3 (Gruppe 1) OUT_24V[4] 24 V-Ausgang 4 (Gruppe 1) OUT_24V[5] 24 V-Ausgang 5 (Gruppe 1) Masse Tabelle 10-10 Belegung des Steckers X56 Name Bedeutung OUT_24V[6] 24 V-Ausgang 6 (Gruppe 1) OUT_24V[7]...
Seite 884
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Handräder X62 Über X62 können bis zu 2 Handräder angeschlossen werden. Damit können rein rechnerisch, zusammen mit X60 und X61, 4 Handräder gesteckt werden. Insgesamt können jedoch nur 2 Handräder gleichzeitig betrieben werden, da die Signale von X60 und X61 parallel auf X62 geführt werden.
Seite 885
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Digitale Ein- und Ausgänge X111, X112, X113, X114 Hier können Sie bis zu 80 Tasten und 64 LEDs anschließen. Die Stecker werden mit Flachbandleitungen mit der Maschinensteuertafel verbunden. ● Eingänge: Alle Tasten melden im Ruhezustand (=offen) "high". Bei Betätigung wechselt der Zustand auf "low".
Seite 886
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Besonderheiten keine Potenzialtrennung, mit Verriegelung max. Leitungslänge: Hinweis Aufteilung der Ein-/Ausgänge ● Die Eingänge INi[j] sind in 5 Gruppen (i=0..4) à 16 Eingänge (j=0..15) aufgeteilt ● Die Ausgänge OUTi[j] sind in 4 Gruppen (i=0..3) à 16 Ausgänge (j=0..15) aufgeteilt. Bsp.: IN0[0] = Eingang 0 der Gruppe 0 Tabelle 10-15 Belegung des Steckers X111 Name...
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.3 Schalter Bild 10-7 DIP-Schalter S1, S2 im Auslieferungszustand Im Auslieferungszustand haben die Schalter folgende Bedeutung: ● S1 befindet sich im PROFINET-Modus mit dem voreingestellten Gerätenamen "mcp-pn". ● S2 befindet sich in der Handrad-Signalart-Stellung "differenzielle Anschaltung". Schalter S1 im PROFINET-Modus Tabelle 10-21 Prinzipielle Einstellung des Schalters S1 Bedeutung...
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Schalter S1 im Ethernet-Modus Mit dem 10-Bit-Schalter S1 kann dem MCP eine logische Adresse für die Kommunikation über Ethernet zugewiesen werden. Tabelle 10-23 Beispiel für Einstellung des Schalters S1 Bedeutung MCP-Adresse 192 Die beiden Schalter S1-9 und S1-10 müssen auf "off" eingestellt werden (IE-Funktionalität). Die Schalter S1-1 bis S1-8 definieren die MCP-Adresse im Bereich 0 bis 255.
Seite 893
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Bedeutung MCP-Adresse 201 MCP-Adresse 200 MCP-Adresse 199 MCP-Adresse 198 MCP-Adresse 197 MCP-Adresse 196 MCP-Adresse 195 MCP-Adresse 194 MCP-Adresse 193 MCP-Adresse 192 " MCP-Adresse 001 MCP-Adresse 000 Die Einstellungen zum PLC-Grundprogramm finden Sie in: Funktionshandbuch Grundfunktionen (P3 sl) Schalter S2 Mit dem Schalter S2-1 stellen Sie die Handrad-Signalart ein.
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.4 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Auf die Ein-/ Ausgänge kann wortweise zugegriffen werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
Seite 895
MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Für die PROIFINET Projektierung wird die Datei GSDML-V2.1-siemens-sinumerik- mcpRT-20111001.xml benötigt. Dabei muss die Baugruppe als MCP/MPP Universal- Komponente auf Steckplatz 1 projektiert werden. Damit erweitert sich das Eingangsabbild um zwei weitere Bytes: ● EB n + 14: Aktuelle Temperatur der Baugruppe in Grad Celsius.
MCP Interface PN 10.4 Technische Daten Bild 10-8 Maßbild MCP Interface PN 10.4 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III nach EN 60204-1 Schutzart nach EN 60529 IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Typ. Stromaufnahme min. 0,1 A / max.
Elektronische Handräder 11.1 Beschreibung Elektronische Handräder sind Inkrementalgeber, deren Signale der Drehung des von Hand betätigten Rades entsprechen. Sie sind mit einer magnetischen Rastung versehen, die ein inkrementgenaues Verfahren ermöglicht. Die über die Steuerung angewählte Achse wird dabei achsparallel positioniert. Alle Handräder weisen eine Strichzahl von 100 I/U auf.
Seite 900
Elektronische Handräder 11.1 Beschreibung Darstellung ① Frontplatte ② Einstellrad (groß) ③ Einstellrad (klein) ④ Geber Bild 11-1 Ansicht elektronische Handräder Prinzipielle Ausgangsbeschaltung Prinzipielle Impulsdiagramme Rechtsdrehung Linksdrehung ① Ruhelage Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2 Maßbilder 11.2.1 Geber mit Frontplatte 120 mm x 120 mm, Einstellrad (...-5DB01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 4 Befestigungslöcher benötigt.
Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.2 Geber mit Frontplatte 76.2 mm x 76.2 mm, Einstellrad (...-5DC01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 2 Befestigungslöcher benötigt.
Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.3 Geber ohne Frontplatte, ohne Einstellrad (...-5DF01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Schalttafelausschnitt für Einbauversion Ausschnitt mit Verdrehschutz Ausschnitt ohne Verdrehschutz Zentralbefestigung mit Mutter M15x1, Anzugsdrehmoment 5 Nm, Schlüsselweite 17. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 904
Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.4 Geber mit Frontplatte 76.2 mm x 76.2 mm, Einstellrad (...-5DH01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 2 Befestigungslöcher benötigt.
Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.5 Geber ohne Frontplatte, mit Einstellrad (...-5DM00) Einzelteile ① Dichtscheibe / O-Ring ② Scheibe ③ Mutter M15x1 ④ Drehknopf mit Kurbel Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm ② Dichtscheibe ③ empfohlener Abstand 0.40 mm Schalttafel/Drehknopf ④...
Elektronische Handräder 11.4 Technische Daten Schalttafelausschnitt für Einbauversion Ausschnitt mit Verdrehschutz Ausschnitt ohne Verdrehschutz Zentralbefestigung mit Mutter M15x1, Anzugsdrehmoment 5 Nm, Schlüsselweite 17. 11.3 Anschlüsse Anschlüsse für alle Varianten des elektronischen Handrades: Anschluss: 6-polige Schraubklemme Anschließbare Leiterquerschnitte: AWG 22 … 14 bzw. 0,3 mm …...
Elektronische Handräder 11.5 Zubehör Ausgangsstrom max. 10 mA je Ausgang Schaltleistung 1,4 VA Ausgangsfrequenz max. 2 kHz Drehzahl max. 1200 U/min Impulszahl 100 I/U je Spur (A/ B Spur) Phasenverschiebung A zu B typ. 90° elektrisch Mechanische Daten Gewicht ...-5DF01 ca.
Seite 908
Elektronische Handräder 11.5 Zubehör ① O-Ring ② Adapterring ③ Achsadapter ④ Gewindestift ⑤ O-Ring ⑥ Zylinderschraube DIN 84 M4x10 (3x) Bild 11-2 Einzelteile Adapterset Für die Montage des Adaptersets werden ein Ausschnitt und 3 Befestigungslöcher benötigt: Bild 11-3 Lochbild für Montage Befestigung mit 3 Schrauben M4.
Override-Drehschalter 12.1 Beschreibung Die in diesem Kapitel beschriebenen Override-Drehschalter gehören teilweise schon zum Standardumfang einer MCP / MPP, sie können aber auch nachgerüstet oder in eigene Bedientafeln eingebaut werden. Hinweis Der Anschluß an eine MCP / MPP erfolgt über X30 / X31. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende Override-Drehschalter Artikelnummer...
Override-Drehschalter 12.2 Montage 12.2 Montage 12.2.1 Maßbilder ① Markierung ② Steckverbinder ③ Typenschild ④ Befestigungsmutter mit SW 14 (Schlüsselweite) ⑤ O-Ring 12,2 x 1,3 Bild 12-1 Massbild für elektronische Override-Drehschalter Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 911
Override-Drehschalter 12.2 Montage ① Markierung ② Steckverbinder ③ Typenschild ④ Befestigungsmutter mit SW 14 (Schlüsselweite) ⑤ O-Ring 12,2 x 1,3 Bild 12-2 Massbild für mechanische Override-Drehschalter Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Override-Drehschalter 12.2 Montage ① Verdrehschutz Bild 12-3 Bedientafelausschnitt für die Befestigung der Override-Drehschalter 12.2.2 Tausch des Drehschalters Ausbau eines Drehschalters 1. Hebeln Sie die Kappe (3) vom Drehknopf (2) ab (Schnappverbindung!). 2. Lösen Sie die Mutter der Spannzange (1) mit einem Schraubenschlüssel (Weite 10). 3.
Override-Drehschalter 12.2 Montage Mutter der Spannzange Drehknopf Kappe Drehschalter-Achse Befestigungsmutter Skala Bild 12-4 Ausbau eines Drehschalters Einbau eines Drehschalters ACHTUNG Bechädigung des Drehschalters beim Befestigen Achten Sie unbedingt auf die Einhaltung der unten angegebenen Anzugsdrehmomente. 1. Schieben Sie den O-Ring (1) auf die Achse des neuen Drehschalters als Dichtung auf. 2.
Seite 914
Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten O-Ring Detailskizze des Anschluss-Steckers Kappe Pfeilring Befestigungsmutter Drehknopf Anschluss-Stecker (s. Detailskizze) Anschlusskabel Anschlussplatine Bild 12-5 Einbau eines Drehschalters 12.3 Technische Daten Elektrische Daten Stromversorgung (Vcc) DC 4,75 ... 5,5 V ± 100 mV Stromaufnahme typ. / max. 25 mA / 75 mA (alle Ausgänge belastet) Verpolschutz bis 12 V...
Seite 915
Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten Umgebungstemperatur Betrieb: -25 °C ... +85 °C Lager: -40 °C ... +135 °C Vibrationsfestigkeit 1g; 2 - 200 Hz; 1 Oktave/min, 133 min nach IEC 68-2-6 Schock-/Stoßfestigkeit 10g, 11 ms nach IEC 28-2-27 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 916
Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PC-Standardtastatur: KBPC CG US Tastaturablage CNC-Volltastatur: KB 310C SINUMERIK CNC-Volltastatur: KB 483C SINUMERIK 840D sl Tastaturen und weitere CompactFlash Card Komponenten Kartenlesegerät mit USB- Schnittstelle Gerätehandbuch USB-Verlängerung Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 922
Inhaltsverzeichnis PC-Standardtastatur: KBPC CG US......................5 Beschreibung...........................5 Bedien- und Anzeigeelemente....................6 Technische Daten........................6 Tastaturablage..............................7 Beschreibung...........................7 Technische Daten........................7 CNC-Volltastatur: KB 310C..........................9 Beschreibung...........................9 Bedien- und Anzeigeelemente....................10 Schnittstellen..........................11 Montage..........................12 Technische Daten........................14 Zubehör..........................15 CNC-Volltastatur: KB 483C........................17 Beschreibung.........................17 Bedien- und Anzeigeelemente....................18 Schnittstellen..........................19 Montage..........................20 Technische Daten........................22 Zubehör..........................23 CompactFlash Card............................25 Beschreibung.........................25 Technische Daten........................26 Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle.......................29...
Seite 923
Inhaltsverzeichnis Zubehör..........................33 USB-Verlängerung.............................35 Index................................37 Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
PC-Standardtastatur: KBPC CG US Beschreibung Mit der kompakten PC-Standardtastatur KBPC CG US können Programme und Texte komfortabel editiert werden. Die PC-Standardtastatur KBPC CG US ist nur bedingt industrietauglich (EMV) und nicht für den Dauereinsatz geeignet. Sie darf nur für Inbetriebnahme und Service verwendet werden. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende Komponenten: Bezeichnung...
Tastaturablage Beschreibung Die sehr stabile 19"-Tastaturablage in Anthrazit erleichtert Ihnen die Arbeit mit einer externen, marktüblichen Tastatur an einer Bedientafel. Durch Spezialschrauben kann die Tastaturablage leicht eingehängt und nach der Arbeit ebenso leicht abgenommen werden. Auf Wunsch ist auch eine Variante mit einer zusätzlichen herausnehmbaren Ablage für eine Maus erhältlich.
Seite 927
Tastaturablage 2.2 Technische Daten Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 310C Beschreibung Die SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 310C ermöglicht eine anwenderfreundliche komfortable Eingabe von Programmen und Texten. Sie ist mit Kurzhubtasten ausgestattet. Das Tastenlayout ist festgelegt und kann nicht geändert werden, d.h. die Tastenkappen können nicht getauscht werden. Die Tastatur wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
Seite 929
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente Tastenbelegung Bild 3-1 Tastenlayout der CNC-Volltastatur KB 310C Tastaturcodes Die Tastencodes finden Sie im Kapitel: "CNC-Volltastatur KB 483C", Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente". Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.3 Schnittstellen Schnittstellen Bild 3-2 Front-, Seiten- und Rückansicht der CNC-Volltastatur KB 310C USB-Upstream-Port X302 Die Schnittstelle (s. Bild) ist als "high powered interface" (5 V/500 mA) ausgelegt. Damit kann die Tastatur nur an USB–Hubs angeschlossen werden, die eine eigene Stromversorgung besitzen und deren Downstream–Ports einen Strom von 500 mA bereitstellen können.
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.4 Montage Pinbelegung s. "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen" Montage Hinweis Stellen Sie bei der Montage sicher, dass ein mögliches Scheuern des USB-Anschlusskabels an der Tastatur-Zarge durch geeignete Kabelverlegung und Fixierung vermieden wird. Montageausschnitt Bild 3-3 Montageausschnitt für CNC-Volltastatur KB 310C (Blechdicke 1.5 - 6.0 mm) Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.4 Montage Maßbild für die Montage Bild 3-4 Maßbild für die Montage der CNC-Volltastatur KB 310C Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.6 Zubehör Zubehör Spannersatz Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Spannersatz für ergänzende Bedienkomponen‐ Satz zu 6FC5248–0AF14–0AA0 ten mit 2,5 mm Profil, Länge: 20 mm 9 Stck. Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 935
CNC-Volltastatur: KB 310C 3.6 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 483C Beschreibung Die SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 483C ermöglicht eine anwenderfreundliche komfortable Eingabe von Programmen und Texten. Sie ist mit Kurzhubtasten ausgestattet. Das Tastenlayout ist festgelegt und kann nicht geändert werden, d.h. die Tastenkappen können nicht getauscht werden. Die Tastatur wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
Seite 937
CNC-Volltastatur: KB 483C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente Tastenbelegung Bild 4-1 Tastenlayout der CNC-Volltastatur KB 483C In der nachfolgenden Tabelle werden die Unterschiede der Tastenbelegung zum US-Standard aufgezeigt. Beachten Sie außerdem, dass folgende Tasten auf der KB 483C immer den linken Tasten auf der Standardtastatur entsprechen: SHIFT, CTRL, ALT Hinweis...
CNC-Volltastatur: KB 483C 4.4 Montage USB-Upstream-Port X302 Die Schnittstelle (s. Bild) ist als "high powered interface" (5 V/500 mA) ausgelegt. Damit kann die Tastatur nur an USB–Hubs angeschlossen werden, die eine eigene Stromversorgung besitzen und deren Downstream–Ports einen Strom von 500 mA bereitstellen können. Es wird ein Standard–USB 2.0 Hi-Speed–Kabel mit max.
Seite 940
CNC-Volltastatur: KB 483C 4.4 Montage Maßbild Bild 4-4 Maßbild für die Montage der CNC-Volltastatur KB 483C Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
CNC-Volltastatur: KB 483C 4.6 Zubehör Zubehör Spannersatz Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Spannersatz für ergänzende Bedienkomponen‐ Satz zu 6FC5248–0AF14–0AA0 ten mit 2,5 mm Profil, Länge: 20 mm 9 Stck. Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Seite 943
CNC-Volltastatur: KB 483C 4.6 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Schäden an der Karte oder im Gerät. Beachten Sie dabei die allgemeinen ESD-Hinweise. ● Verwenden Sie für Ihr Gerät nur den von Siemens vorgesehen Speicherkartentyp mit dessen Formatierung (z. B. FAT16), um die grundsätzliche Funktion sicherzustellen - insbesondere dann, wenn von der Karte ein Betriebssystem gestartet wird.
CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Ansicht Bild 5-1 Ansicht CompactFlash Card Bild 5-2 Schematische Darstellung der CompactFlash Card-Buchsenleiste ACHTUNG Verpolschutz beachten Bitte die CompactFlash Card nicht mit Gewalt einstecken. Als Verpolschutz dienen unterschiedlich breite Führungsnuten. Wie in obigen Bildern dargestellt, ist die Nut links vom Pfeil breiter als die rechte Nut.
Seite 946
CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Mechanische Daten Abmessungen (mm) Breite: Höhe: Tiefe: Gewicht 12 g Klimatische Umgebungsbedingungen Betauung, Spritzwasser und Eisbil‐ nicht zulässig dung Betrieb Lagerung u. Transport Zutreffende Normen EN 60721-3-3 EN 60721-3-1 / -3-2 Zul. Umgebungstemperatur 0 ... 85 °C -40 ...
Seite 947
CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle Beschreibung Das SINUMERIK Kartenlesegerät ist für die Archivierung und den Austausch von Anwenderdaten vorgesehen. Das Kartenlesegerät wird über die USB-Schnittstelle angeschlossen. Es kann in eine Fronttafel eingebaut werde. Damit ist ein Datenaustausch ohne Öffnen des Schaltschrankes möglich. Das Kartenlesegerät ist bootfähig.
● von verschiedenen Anwendungen simultan lesend oder schreibend auf die Medien zuzugreifen. Hinweis Verwenden Sie nur die Kartentypen und -größen, die von Siemens angeboten werden. Die entsprechenden Artikelnummern finden Sie im Katalog NC 61. Es ist nicht gewährleistet, dass jede am Markt verfügbare Karte eingesetzt werden kann.
Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.5 Speicherkarten Schnittstellen Das Kartenlesegerät hat eine USB-Schnittstelle (USB 2.0 Hi-Speed). Über diese Schnittstelle kann das Kartenlesegerät an eine USB-Schnittstelle der PCU / TCU angeschlossen werden, deren max. Strombelastbarkeit 500 mA beträgt.. Übertragungsgeschwindigkeit Wenn das Kartenlesegerät an eine USB 2.0-Schnittstelle angeschlossen ist, beträgt die Busgeschwindigkeit automatisch 480 MBit/s (Hi-Speed).
Seite 951
Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.6 Technische Daten Hinweis Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist von der verwendeten Karte abhängig! Booten Mit Ausnahme der Simatic MMC können alle anderen Karten bootfähig sein. Kartentyp Bootfähig CF-Karten SD-Karten MMC-Karten Simatic MMC-Karten Hinweis Das Kartenlesegerät verhält sich wie ein USB-Laufwerk. Beachten Sie deshalb, dass auf Grund von Einschränkungen im BIOS oder im Betriebssystem nicht in jedem Fall von einem solchen Laufwerk gebootet werden kann.
Seite 952
Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.7 Zubehör Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Zubehör Für das Kartenlesegerät ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Abdeckung für Diskettenlaufwerk und Kartenle‐ 6FC5247-0AA20-0AA0 segerät Tastaturen und weitere Komponenten...
Seite 953
Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.7 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
USB-Verlängerung Beschreibung Einige Bedientafelfronten haben keine USB-Frontschnittstellen. Bei Bedarf können jedoch die USB-Schnittstellen von PCU / TCU genutzt werden. Die USB-Verlängerung dient zum Herausführen der rückwärtigen USB-Schnittstelle an die Bedientafelgehäusefront. Vorteile: ● Unverlierbare Schutzkappe. ● Mit verschraubter Schutzkappe bleibt die Schutzart des Gehäuses erhalten. ●...
Seite 955
USB-Verlängerung Montage ① Schutzkappe ② Verdrehschutz ③ Bedientafelgehäusefront ④ Gegenmutter Bild 7-2 Verlegen der USB-Verlängerung 1. Stelle an der Bedientafelgehäusefront für Leitungsdurchführung markieren. 2. Loch für Leitungsdurchführung stanzen, um den Verdrehschutz zu gewährleisten: ACHTUNG Beschädigung der USB-Verlängerung Die USB-Leitung darf nicht beschädigt werden. Entfernen Sie deshalb etwaige Grate im Loch.
Anhang Abkürzungen Alternating Current: Wechselstrom ASIC Application Specific Integrated Circuit: anwendungsspezifische integrierte Schaltung Betriebsarten-Wahlschalter BIOS Basic Input Output System Bedienhandgerät Berechtigungsschloss-Schalter BTSS Bedientafelfront-Schnittstelle CCFL Cold Cathode Flourescent Lamp: Leuchtstoffröhre für Hintergrundbeleuchtung CDROM Compact Disc ROM Cathode Ray Tube: Braunsche Röhre Kommunikationsmodul Central Processing Unit: zentrale Prozessor Einheit Direct Current: Gleichstrom...
Seite 959
Anhang A.1 Abkürzungen Handheld Terminal Hardware Integrated Circuit: Integrierter elektronischer Schaltkreis Integrated Drive Electronics Industrial Ethernet Input/Output: Ein-/Ausgang International Protection: Kennbuchstabe Schutzart IPxx Industry Standard Architecture: Bus-Standard für IBM-kompatible PCs Kundentasten Liquid Cristal Display Langes Element Licht Emitter Diode Line Print Terminal: Datenübertragung über eine parallele Schnittstelle LVDS Low Voltage Differential Signaling: standardisierte Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zur digitalen Ansteuerung von Flüssigkristallbildschirmen.
Seite 960
Anhang A.1 Abkürzungen SXGA Super Extended Graphics Array: Pixelauflösung 1280 x 1024 Software Thin Client Unit Thin Film Transistor (Flachbildschirm-Technik) Underwriters Laboratories Universal Serial Bus V.24 Schnittstellenstandard nach CCITT V.24 Video Graphics Array: Computergrafik-Standard mit Pixelauflösung 640 x 480,16 Farben Wahlschalter Extended Graphics Array: Pixelauflösung 1024 x 768 Bedienkomponenten und Vernetzung...
Seite 961
Anhang A.2 Dokumentationsübersicht Dokumentationsübersicht Bedienkomponenten und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...