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Siemens SINUMERIK 840D sl Gerätehandbuch

Siemens SINUMERIK 840D sl Gerätehandbuch

Bedienkomponenten und vernetzung
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Inhaltsverzeichnis
SINUMERIK
SINUMERIK 840D sl
Bedienkomponenten und
Vernetzung
Gerätehandbuch
Gültig für:
Steuerung
SINUMERIK 840D sl/840DE sl
03/2016
6FC5397-1AP40-5AA3
Vorwort
Allgemeine Hinweise und
Vernetzung
Bedientafeln
Bedienhandgeräte
Maschinensteuertafeln
Tastaturen und weitere
Komponenten
Anhang
1
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3
4
5
A
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SINUMERIK 840D sl

  • Seite 1 Vorwort Allgemeine Hinweise und Vernetzung Bedientafeln SINUMERIK Bedienhandgeräte SINUMERIK 840D sl Bedienkomponenten und Maschinensteuertafeln Vernetzung Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch Anhang Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 2: Qualifiziertes Personal

    Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
  • Seite 3 Bei Fragen zur Technischen Dokumentation (z. B. Anregungen, Korrekturen) senden Sie bitte eine E-Mail an folgende Adresse: mailto:docu.motioncontrol@siemens.com My Documentation Manager (MDM) Unter folgendem Link finden Sie Informationen, um auf Basis der Siemens Inhalte eine OEM- spezifische Maschinen-Dokumentation individuell zusammenstellen: http://www.siemens.com/mdm Training Informationen zum Trainingsangebot finden Sie unter: ●...
  • Seite 4 Vorwort SINUMERIK Informationen zu SINUMERIK finden Sie unter folgendem Link: http://www.siemens.com/sinumerik Zielgruppe Die vorliegende Dokumentation wendet sich an: ● Projekteure, Elektriker und Monteure ● Service- und Betriebspersonal Nutzen Das Gerätehandbuch vermittelt Kenntnisse über Komponenten und Funktionen von Geräten und befähigt die angesprochene Zielgruppe die Geräte fachgerecht und gefahrlos zu montieren, aufzubauen, zu prüfen, zu bedienen, Störungen zu suchen und zu beheben.
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise Und Vernetzung

    Grundlegende Sicherheitshinweise Systemübersicht Einsatzplanung SINUMERIK Anschließen SINUMERIK 840D sl Allgemeine Hinweise und Vernetzung Vernetzung Gerätehandbuch Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Grundlegende Sicherheitshinweise......................5 Allgemeine Sicherheitshinweise....................5 Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen (EGB)..........8 Industrial Security........................8 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems)...........10 Systemübersicht............................11 Anwendung..........................11 Systemkonfiguration.......................11 Übersicht Bedienkomponenten....................13 Einsatzplanung............................15 Elektrische Randbedingungen....................15 3.1.1 Stromversorgung........................15 3.1.2 Erdungskonzept........................16 3.1.3 EMV-Kompatibilität.........................16 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen............18 3.2.1 Transport- und Lagerungsbedingungen.................18 3.2.2 Betriebsbedingungen......................20 3.2.3...
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 5.2.8 Einstellungen in der Datei "tcu.ini"..................72 5.2.9 Verdrängungsmechanismus bei TCUs..................78 5.2.10 Umschaltung zwischen TCU über PLC sperren..............80 5.2.11 Beispiel: So wählen Sie das Verhalten der TCUs beim Hochlauf..........83 Netzkonfigurationen.......................83 5.3.1 Zulässige Netzwerkstrukturen....................83 5.3.2 Netzwerke ohne Anschluss an das Firmennetz..............85 5.3.2.1 Konfiguration 1: NCU und TCU....................85 5.3.2.2...
  • Seite 8: Grundlegende Sicherheitshinweise

    Grundlegende Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr durch unter Spannung stehende Teile und andere Energiequellen Beim Berühren unter Spannung stehender Teile erleiden Sie Tod oder schwere Verletzungen. ● Arbeiten Sie an elektrischen Geräten nur, wenn Sie dafür qualifiziert sind. ● Halten Sie bei allen Arbeiten die landesspezifischen Sicherheitsregeln ein. Generell gelten sechs Schritte zum Herstellen von Sicherheit: 1.
  • Seite 9 Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Berührung unter Spannung stehender Teile bei beschädigten Geräten Unsachgemäße Behandlung von Geräten kann zu deren Beschädigung führen. Bei beschädigten Geräten können gefährliche Spannungen am Gehäuse oder an freiliegenden Bauteilen anliegen, die bei Berührung zu schweren Verletzungen oder Tod führen können.
  • Seite 10 Grundlegende Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch unerwartete Bewegung von Maschinen beim Einsatz mobiler Funkgeräte oder Mobiltelefone Bei Einsatz von mobilen Funkgeräten oder Mobiltelefonen mit einer Sendeleistung > 1 W näher als ca. 2 m an den Komponenten können Funktionsstörungen der Geräte auftreten, die Einfluss auf die funktionale Sicherheit von Maschinen haben und somit Menschen gefährden oder Sachschäden verursachen können.
  • Seite 11: Umgang Mit Elektrostatisch Gefährdeten Bauelementen (Egb)

    Lösungen von Siemens werden unter diesem Gesichtspunkt ständig weiterentwickelt. Siemens empfiehlt, sich unbedingt regelmäßig über Produkt-Updates zu informieren. Für den sicheren Betrieb von Produkten und Lösungen von Siemens ist es erforderlich, geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Zellenschutzkonzept) zu ergreifen und jede Komponente in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu integrieren, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
  • Seite 12 Sachschäden führen können. ● Halten Sie die Software aktuell. Informationen und Newsletter hierzu finden Sie unter dieser Adresse (http:// support.automation.siemens.com). ● Integrieren Sie die Automatisierungs- und Antriebskomponenten in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept der Anlage oder Maschine nach dem aktuellen Stand der Technik.
  • Seite 13: Restrisiken Von Antriebssystemen (Power Drive Systems)

    Grundlegende Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Der Maschinenhersteller oder Anlagenerrichter muss bei der gemäß entsprechenden lokalen Vorschriften (z. B. EG‑Maschinenrichtlinie) durchzuführenden Beurteilung des Risikos seiner Maschine bzw. Anlage folgende von den Komponenten für Steuerung und Antrieb eines Antriebssystems ausgehende Restrisiken berücksichtigen: 1.
  • Seite 14: Systemübersicht

    Für den Einsatz in genehmigungspflichtigen Ländern bieten wir Ihnen die SINUMERIK 840DE sl als Exportversion an. Systemkonfiguration Die SINUMERIK 840D sl vereint auf einer NCU (Numerical Control Unit) CNC-, HMI-, PLC- , Regelungs- und Kommunikationsaufgaben. Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 15 Thin Client bis zu 100 m entfernt aufgebaut werden. Bild 2-1 Typische Topologie des Komplettsystems SINUMERIK 840D sl Folgende Komponenten können an die SINUMERIK 840D sl angeschlossen werden: ● SINUMERIK Bedientafelfront mit TCU, PCU ● SINUMERIK Maschinensteuertafel MCP, MPP ●...
  • Seite 16: Übersicht Bedienkomponenten

    Systemübersicht 2.3 Übersicht Bedienkomponenten Übersicht Bedienkomponenten Übersicht über die Bedienkomponenten Bild 2-2 Bedientafeln Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 17 Systemübersicht 2.3 Übersicht Bedienkomponenten Bild 2-3 Maschinensteuertafeln, Bedienhandgeräte, Tastaturen und weitere Komponenten (Auswahl) Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 18: Einsatzplanung

    Einsatzplanung Elektrische Randbedingungen 3.1.1 Stromversorgung Anforderungen an Gleichstromversorgungen GEFAHR Lebensgefahr durch nicht sichere Stromversorgung Die Gleichstromversorgung muss als Stromkreis der Kategorie PELV/DVC A nach EN 61800-5-1 ausgeführt sein. WARNUNG Unzureichend abgesicherte Versorgungsleitungen können lebensgefärlich sein Bei Versorgungsleitungen > 10 m sind zum Schutz des Gerätes vor Blitzeinwirkung (Surge) Schutzelemente am Geräteeingang vorzusehen.
  • Seite 19: Erdungskonzept

    3.1 Elektrische Randbedingungen 3.1.2 Erdungskonzept Komponenten Das System SINUMERIK 840D sl besteht aus mehreren Einzelkomponenten, die so konzipiert wurden, dass sie als System die EMV- und Sicherheitsnormen erfüllen. Die einzelnen Komponenten sind: ● Numerical Control Unit NCU ● Maschinensteuertafel MCP, Machine Push Button Panel MPP ●...
  • Seite 20: Aufbauregeln

    ● Signal- und Leistungsleitungen dürfen sich höchstens kreuzen (möglichst im Winkel von 90°), aber niemals eng nebeneinander oder gar parallel zueinander verlegt sein. ● Als Signalleitungen von und zur Control Unit nur die von SIEMENS freigegebenen Leitungen verwenden. ● Signalleitungen dürfen nicht in geringem Abstand an starken Fremdmagnetfeldern (z. B.
  • Seite 21: Klimatische Und Mechanische Umgebungsbedingungen

    Normeneinhaltung ausschlaggebend ist. Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen 3.2.1 Transport- und Lagerungsbedingungen Die Komponenten des Systems SINUMERIK 840D sl übertreffen bezüglich Transport- und Lagerbedingungen die Anforderungen nach EN 61800-2. Die folgenden Angaben gelten unter diesen Voraussetzungen: ● Langzeitlagerung in Transport- und Produktverpackung: an wettergeschützten Orten, die durch Öffnungen ständigen Kontakt zum Freiluftklima...
  • Seite 22: Transport Von Pufferbatterien

    Manipulationen aller Art, müssen unbedingt eingehalten werden. ● Batterien nicht öffnen, nur gegen gleiche Typen austauschen. ● Ersatz nur über Siemens beziehen. ● Alte Batterien sind möglichst an Batteriehersteller / Recycler abzugeben oder als Sondermüll zu entsorgen.
  • Seite 23: Betriebsbedingungen

    3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen 3.2.2 Betriebsbedingungen Die Komponenten des Systems SINUMERIK 840D sl sind für den wettergeschützten, ortsfesten Einsatz vorgesehen. Die dokumentierten Umgebungsbedingungen gelten für das Klima in unmittelbarer Umgebung der Geräte bzw. für den Eintritt der Kühlluft. Sie übertreffen die Anforderungen nach EN 60204-1, EN 61800-2, EN 61131-2 und IEC 62477-1.
  • Seite 24: Entwärmung

    Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Umgebungsbedingungen Einsatzbereiche Bemerkungen Chemisch aktive Umweltbedingungen Klasse 3C1 nach EN 60721‑3‑3 Mechanisch aktive Umweltbedingungen Klasse 3S1 nach EN 60721‑3‑3: leitende Stäube sind nicht zulässig. Klassifizierung der mechanischen 3M3 für Komponenten an der Maschine Umgebung 3M1 / 3M2 für Komponenten im Schalt‐...
  • Seite 25 Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Bild 3-1 Entwärmungsmöglichkeiten Lüfterauslegung ● Der Lüfter muss so angebracht werden, dass eine optimale Wärmeabführung entsteht. Vor dem Lüfter ist dazu eine Freiraum von 10mm einzuhalten. ● Bei Duchzugsbe- oder -entlüftung müssen die Be- und Entlüftungsschlitze frei bleiben. ●...
  • Seite 26: Berechnung Des Volumenstroms

    Einsatzplanung 3.2 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen Richtlinien Reicht die Konvektionsfläche A [m ] für die "Wärmeabführung mittels Eigenkonvektion" nicht aus, dann verwenden Sie: ● "Wärmeabführung mittels Eigenkonvektion und innerer Verwirbelung" bei Wärmenestern und Wärmekonzentrationen in engen Gehäusen. Die Gesamtverlustleistung P kann bei Vges thermisch kritischen Applikationen auch wie folgt bestimmt werden:...
  • Seite 27: Normen Und Zulassungen

    Einsatzplanung 3.3 Normen und Zulassungen Normen und Zulassungen Zulassungen CE-Zulassung Bild 3-3 CE-Kennzeichen Die Bediengeräte und das sicherheitsrelevante Zubehör erfüllen die Anforderungen und Schutzziele der folgenden EG-Richtlinien. Die Bediengeräte und das sicherheitsrelevante Zubehör stimmen mit den harmonisierten europäischen Normen (EN) überein, die in den Amtsblättern der Europäischen Union bekannt gegeben wurden: ●...
  • Seite 28: Risikobeurteilung

    Einsatzplanung 3.4 Recycling und Entsorgung Die Sicherheitsfunktion Zustimmeinrichtung für die Sonderbetriebssteuerung erfüllt folgende Anforderungen: ● Kategorie 4, PL e nach EN ISO 13849-1:2008 ● Anforderungen der EN 60204-1:2006, bei Befolgung der Sicherheitshinweise in den entsprechenden Kapiteln dieser Dokumentation Anschrift: NSBIV AG, SIBE Schweiz, Brünigstrasse 18, CH-6005 Luzern Accreditation SCESp 0046 / Notified Body 1247 Nummer der Baumusterprüfbescheinigung: Nr.
  • Seite 29 Einsatzplanung 3.4 Recycling und Entsorgung Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 30: Anschließen

    Anschließen Pinbelegung der Schnittstellen Die Pins der Komponentenschnittstellen sind belegt wie in den folgenden Tabellen angegeben. Auf evtl. Abweichungen wird an der betreffenden Stelle hingewiesen. Signaltyp: Eingang Ausgang Bidirektional (Ein-/Ausgang) Spannungsversorgung Masse (Bezugspotenzial) oder N.C. (not connected = nicht belegt) Stromversorgungs-Schnittstelle Steckertyp: Klemmenblock, 3-polige Stiftleiste...
  • Seite 31: Serielle Schnittstelle Com1

    Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Serielle Schnittstelle COM1 9-poliger D-Sub-Stecker Tabelle 4-2 Belegung der seriellen Schnittstelle COM1 (V.24 / RS232) Stecker Name Bemerkung DCD (M5) Empfangsignalpegel (Träger) RxD (D2) serielle Empfangsdaten TxD (D1) serielle Sendedaten DTR (S1) Endgerät bereit GND (E2) Masse (Bezugspotenzial) DSR (M1) Betriebsbereitschaft...
  • Seite 32 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-3 Belegung der USB-Schnittstelle Buchse Typ A Buchse Typ B Name Bemerkung P5V_fused + 5 V (abgesichert) Data- Daten - Data+ Daten + Masse (Bezugspotenzial) USB-Sticks Wenn Sie einen USB-Stick an die USB-Schnittstelle anschließen wollen, verwenden Sie dazu vorzugsweise den getesteten SIMATIC USB-Stick 16GB (Art.-Nr.: 6ES7648-0DC60-0AA0).
  • Seite 33 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen PROFIBUS-DP-Schnittstelle Steckertyp: 9-polige D-Sub Buchse max. Datenübertragungsrate: 12 MBit/s max. Leitungslänge: 100 m Tabelle 4-5 Belegung der PROFIBUS-DP-Schnittstelle Stecker Name Bemerkung N.C. nicht belegt RS_DP RS-485-Differenzsignal RTS_DP Request To Send M5EXT Masse 5 V extern P5EXT Potenzial 5 V extern N.C.
  • Seite 34 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-7 Belegung der Ethernet-RJ45-Schnittstelle 1000 MBit/s Stecker Name Bemerkung bidirektionales Paar A+ bidirektionales Paar A- bidirektionales Paar B+ bidirektionales Paar C+ bidirektionales Paar C- bidirektionales Paar B- bidirektionales Paar D+ bidirektionales Paar D- Schirm auf Steckergehäuse LED grün Leuchtet orange: 1000 Mbit/s...
  • Seite 35 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen DVI-I-Schnittstelle Tabelle 4-8 Belegung der DVI-I Schnittstelle Stecker Name Bemerkung Masse Masse Grün Blau HSYNC Horizontal-Synchron Signal Masse Masse TX2N TDMS-Daten 2- TX2P TDMS-Daten 2+ Masse N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt DDC CLK DDC Takt DDC CLK DDC Daten VSYNC...
  • Seite 36 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-9 Belegung der I/O-USB-Schnittstelle Stecker Name Bedeutung Masse P12C +Spannungsversorgung für Backlight-In‐ verter BL_ON Backlight On P5V_fused +5V VCC (abgesichert in PCU/TCU) Masse P3V3_fused +3,3V VCC (abgesichert in PCU/TCU) 7 - 10 N.C. nicht belegt P5V_fused +5V VCC (abgesichert in PCU/TCU) USB_D1M...
  • Seite 37 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-10 Belegung der LVDS-Display-Schnittstelle Stecker Name Bedeutung P5V_D_fused +5V Display-Versorgungsspannung (abge‐ sichert in PCU/TCU) RXIN0- Bit 0 (-) LVDS-Eingangssignal RXIN0+ Bit 0 (+) P3V3_D_fused +3,3V Display-Versorgungsspannung (ab‐ gesichert in PCU/TCU) RXIN1- Bit 1 (-) LVDS-Eingangssignal RXIN1+ Bit 1 (+)
  • Seite 38 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Drehschalter: Vorschub-Override X30 Steckerbezeichnung: Steckertyp: 2 x 5-polige Stiftleiste, nach EN 60603-13 mit Codierung max. Leitungslänge: 0,6 m Tabelle 4-12 Belegung des Steckers X30 (bei Auslieferung) Name Bedeutung N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Masse N.C.
  • Seite 39 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Optionale Kundentaster IN (X51 / X52 / X55) Über die Stecker X51, X52 und X55 dürfen nur Schalter (passive Eingänge) angeschlossen werden. X51 und X52 sind typisch zum Anschluss von Leuchtdrucktastern vorgesehen. Die Lampen in den Tastern werden über X53 und X54 angesteuert. X55 hat keine entsprechenden Ausgänge.
  • Seite 40 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Tabelle 4-15 Belegung des Steckers X52 Name Bedeutung KT-IN4 Kundentaste 4 KT-IN5 Kundentaste 5 KT-IN6 Kundentaste 6 Masse Tabelle 4-16 Belegung des Steckers X55 Name Bedeutung KT-IN7 Kundentaste 7 KT-IN8 Kundentaste 8 KT-IN9 Kundentaste 9 Masse Optionale Kundentaster OUT (X53 / X54) Die kurzschlussfesten Ausgänge X53 / X54 sind zur Ansteuerung von Lampen in den Tastern...
  • Seite 41 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Steckerbezeichnung: X53 / X54 Steckertyp: 4-polige Stiftleiste max. Leitungslänge: 0,6 m Tabelle 4-17 Belegung des Steckers X53 Name Bedeutung KT-OUT1 Ausgang 1 Lampe KT- OUT2 Ausgang 2 Lampe KT- OUT3 Ausgang 3 Lampe Masse Tabelle 4-18 Belegung des Steckers X54 Name Bedeutung KT-OUT4...
  • Seite 42: Schnittstellen Für Direkttasten

    Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Name Bedeutung N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Hinweis Die Handräder können wahlweise mit TTL- oder Differenzsignalen betrieben werden. Die Signalart stellen Sie über S1 (Drahtbrücke) auf dem COM-Board ein. Über die Schnittstelle werden die Handräder mit 5 V ±...
  • Seite 43 Anschließen 4.1 Pinbelegung der Schnittstellen Über den Stecker X11 können 16 digitale Ausgänge (5 V) ausgelesen werden. Steckerbezeichnung: Steckertyp: 20-polige Stiftleiste Max. Leitungslänge: 0,85 m Tabelle 4-20 Belegung des Steckers X11 Name Bedeutung Direkttaste 1 DT16 Direkttaste 16 + 5V (abgesichert) + 5V (abgesichert) Masse Masse...
  • Seite 44: Handhabung Von Foliensteckverbindungen

    Anschließen 4.2 Handhabung von Foliensteckverbindungen Handhabung von Foliensteckverbindungen Beim Ersatzteiltausch kann es nötig werden, Foliensteckverbindungen auf den Platinen zu lösen und wieder zu stecken. Gehen Sie dabei vor wie folgt: Klemmrahmen des Stecksockels Bild 4-4 Lösen (links) und Befestigen (rechts) eines Foliensteckers Folienstecker lösen 1.
  • Seite 45 Anschließen 4.2 Handhabung von Foliensteckverbindungen Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 46: Vernetzung

    Vernetzung Systemeinstellungen 5.1.1 Einstellungen bei SINUMERIK solution line Gültigkeitsbereich Die vorliegende Beschreibung ist gültig für: ● NCU 7x0.3 PN mit NCU-Basesoftware (Linux-basiert) ● PCU 50.5 mit PCU-Basesoftware (Windows XP; Windows 7) Einleitung Dieses Handbuch beschreibt den Aufbau und die Inbetriebnahme des Anlagennetzes mit Steuerungs- und Bedienkomponenten SINUMERIK solution line mit Ethernet-basierter Kommunikation.
  • Seite 47: Anschluss An Ein Firmennetz

    Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen Für die Vergabe der IP-Adressen im Anlagennetz gelten folgende Regeln: ● Für alle NCU und PCU werden vom Inbetriebnehmer feste IP-Adressen in den zugehörigen Adressbändern sowie aussagekräftige Rechnernamen (Host-Namen) vergeben. Alle anderen (Bedien-)Komponenten bekommen vom DHCP-Server automatisch eine IP- Adresse zugeteilt.
  • Seite 48: Systemhochlauf Im Anlagennetz

    Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen 5.1.2 Systemhochlauf im Anlagennetz Systemverhalten beim Hochlauf Ab NCU Systemsoftware V2.4 SP1 und ab PCU-Basesoftware V8.1 verhält sich das System beim Hochlauf nach folgendem Prinzip: ● Bei der Konfiguration von einer NCU 7x0 mit einer PCU 50 ist die Voreinstellung für eine Netzkonfiguration wie folgt: die NCU behält die voreingestellte IP-Adresse 192.168.214.1 an X120, die PCU 50 die voreingestellte IP-Adresse 192.168.214.241 an Eth2.
  • Seite 49: Thin Client Unit (Tcu)

    Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen 5.1.3 Thin Client Unit (TCU) Übersicht TCU Die Thin Client Unit (TCU) für den dezentralen Aufbau ermöglicht die räumliche Trennung von SINUMERIK Bedientafelfront (OP/TP) und SINUMERIK PCU oder NCU. Bei SINUMERIK solution line wird die TCU zur Visualisierung der Bedienoberfläche der PCU 50 oder der NCU eingesetzt.
  • Seite 50: Werkseitige Voreinstellungen

    Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen ● Bei Anschluss einer PC-Tastatur an die TCU ist nicht gewährleistet, dass alle Sondertasten, z. B. Multimedia-Tasten, an die Software der NCU/PCU übertragen werden. ● Maschinensteuertafeln, die über ein PROFIBUS-Netz verbunden sind, werden bei der Umschaltung nicht unterstützt. ●...
  • Seite 51: Vorkonfiguration Der Ncu

    Vernetzung 5.1 Systemeinstellungen Vorkonfiguration der NCU An X120 ist die NCU vorkonfiguriert für das SINUMERIK-DHCP-Protokoll. Die NCU ist hier als SINUMERIK-DHCP-Server voreingestellt. Die NCU nimmt an X120 in der DHCP-Server- Rolle die feste IP-Adresse 192.168.214.1 mit der Subnetz-Maske 255.255.255.0 ein. Der DHCP-Server der NCU vergibt IP-Adressen aus dem Bereich 192.168.214.10 –...
  • Seite 52: Tcu Inbetriebnehmen

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen IP-Adresse Netzteilnehmer Bemerkung 192.168.215.1 NCU an X127 Voreinstellung 192.168.215.2 – 23 für Servicezwecke mit PG, PC DHCP-Clients 192.168.215.24 – 30 feste IP-Adresse z. B. für Modem frei TCU inbetriebnehmen 5.2.1 Bedienen des TCU Hauptmenüs Tastenbelegung Bedeutung der Tasten und Softkeys im "Operator panel service system": Softkey Taste am OP Externe Tasta‐...
  • Seite 53 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen schaltet. Bei einem Touch Screen sind alle Softkeys touch-bedienbar; zusätzlich können auch die Zeilen eines Menüs direkt angewählt werden. Siehe auch: So kalibrieren Sie ein Touch Panel (Seite 65) Hauptmenü "Main menu" Der Dialog "Main menu (TCU1)" wird mit der Menürückschalt-Taste und der Taste <MENU SE‐ LECT>...
  • Seite 54: Bedienen Weiterer Tcu Menüs

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● Unten eine Liste von 4 horizontalen Softkeys zur Navigation des Cursors. ● Eine Fehlerzeile direkt oberhalb der horizontalen Softkeys; dort werden Fehlermeldungen ausgegeben und manchmal auch transiente Statusmeldungen. ● Über der Fehlerzeile gibt es noch eine Meldezeile; der Inhalt dieser Zeile kann über HWS- Kommandos von den Servern gesetzt werden.
  • Seite 55 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-3 TCU Menü: Scanning Danach wird folgender Dialog angezeigt: Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 56 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-4 TCU Menü: Aktive Sessions Zentralbereich mit Server Liste: Die einzelnen Server-Zeilen lauten "Show WHAT on NAME (IP)", oder nur die IP-Adresse, falls kein Name bekannt ist: Session Nummer VNC-Server Session 0 Session 4 Command shell Session 5 System logfile Session 6...
  • Seite 57 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Fehlermeldung, die genauer angibt, warum etwas nicht funktioniert. Im Gut-Fall werden zusätzlich der Session Name des VNC-Servers und seine Auflösung angegeben. Im Hintergrund wird der Connection- und HMI-Status regelmäßig neu geprüft. Es kann also vorkommen, dass sich diese Angaben spontan ändern, wenn es eine Veränderung bei dem entsprechenden Server gibt (z.
  • Seite 58 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Hier gibt es folgende Menüpunkte zur Auswahl: ● "Show status" zeigt Statusinformationen an, zum Beispiel: Software-Version, HW-Infos, Netzwerk-Daten der TCU, und den Inhalt der config.ini Bild 5-6 TCU Menü: OP Status ● "Show local logfile" zeigt eine gefilterte Version der System-Protokolldatei im Verzeichnis / var/log/messages an, in der nur die Meldungen lokalen TCU enthalten sind.
  • Seite 59 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-7 TCU Menü: Lokales Protokoll ● "Show logfile of remote devices" zeigt die Protokolldatei der weiteren Geräte im Netzwerk Die syslog-Meldungen von den Geräten im Anlagennetz, die syslog-Meldungen per Broadcast verschicken, z. B. NCU 7x0, ... ●...
  • Seite 60 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Dialog "Modify settings for operator panel (TCU)" Durch Anwahl von "Modify settings" im Hauptmenü wird folgender Dialog angezeigt: Bild 5-8 TCU Menü: Einstellungen Hier werden im Zentralbereich die TCU-Parameter eingestellt: ● "HT 8 individual mode" (yes/no) Nur beim HT 8 sichtbar, schaltet zwischen Auto Mode und Individual Mode um.
  • Seite 61 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● "Machine control panel address - MCP" (0-255) Legt die Adresse der zugehörigen MCP fest. Entspricht der Einstellung [Station] mcpIndex aus config.ini. ● "Electronic key system index - EKS" (0-255)" Legt den Index des zugehörigen EKS fest. Entspricht der Einstellung [Station] eksIndex aus config.ini.
  • Seite 62: Ersatzteilfall

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Sind alle TCUs aktiv, dann kann die neue kein Ersatzteil sein, und nach einer gewissen Zeitspanne wird automatisch zur Namensvergabe weitergeschaltet. Bild 5-10 TCU Menü: Name der TCU Ersatzteilfall Wählt man "Replacement", so werden in einem Auswahlmenü alle registrierten TCUs angezeigt, wobei die im Netz aktiven ausgegraut sind.
  • Seite 63 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Bild 5-11 TCU Menü: Erstazteil-TCU Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 64: So Registrieren Sie Eine Tcu Im Anlagennetz

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Namensvergabe Falls wie oben beschrieben automatisch in den Neu-Fall verzweigt wurde, dann wird hier zusätzlich die Meldung angezeigt: "This operator panel (TCU) must be new, because there are no inactive panels." Bei manueller Wahl von "New" entfällt dieser Text. Bild 5-12 TCU Menü: Name der TCU In dem Eingabefeld wird ein freier TCU-Name vorgeschlagen, der aber vom Anwender...
  • Seite 65 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Ablauf bei einer TCU Vorgehensweise: 1. TCU anschließen. Der Dialog "New operator panel (TCU)" wird geöffnet. 2. Wählen Sie "New", um eine neue TCU anzuschließen, und bestätigen Sie mit "OK". 3. Im nächsten Dialog: Übernehmen Sie den vom System vorgeschlagenen Namen oder geben Sie einen Namen ein und bestätigen Sie mit "OK".
  • Seite 66: Direkttasten Aktivieren

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Ablauf beim HT 8 Vorgehensweise: 1. HT 8 an ein Anschlussmodul anschließen und Touch Screen kalibrieren. Für die komfortable Bedienung von Touch Panels stehen zusätzliche Softkeys zur Verfügung: – "OK" wirkt wie die <INPUT>-Taste – Mit "Def." werden die "Default"-Einstellungen übernommen. –...
  • Seite 67: Einstellung Ohne Maschinensteuertafel

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Einstellung ohne Maschinensteuertafel Hat eine PCU oder eine TCU keine Maschinensteuertafel (MCP), ist eine der beiden folgenden Möglichkeiten einzustellen: ● MCP-Adresse = 0 oder kein Eintrag Nach dem Wechsel Bedienrechts erfolgt keine Umschaltung der Maschinensteuertafel; die bisher aktive Maschinensteuertafel bleibt aktiv.
  • Seite 68: Siehe Auch

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Siehe auch So kalibrieren Sie ein Touch Panel (Seite 65) 5.2.4 So kalibrieren Sie ein Touch Panel ACHTUNG Lebensdauer des Touch Screens Berühren Sie das Display nicht mit spitzen oder harten Gegenständen. Dadurch kann seine Lebensdauer erheblich verkürzt werden. Mit jedem HT 8-Gerät wird ein Touchpen (Bestellnr.
  • Seite 69 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Touch Screen erneut kalibrieren Vorgehensweise: 1. Um während des Betriebs einer TCU bei Bedarf eine weitere Kalibrierung durchzuführen, starten Sie das Kalibrieren mit folgender Tastenkombination: <F9> + <F10>. Dies entspricht an einem OP der Tastenkombination: Menürückschalt-Taste + <MENU SELECT>.
  • Seite 70: Simatic Thin Client Touch Panel Anschließen

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen 5.2.5 SIMATIC Thin Client Touch Panel anschließen Registrieren im Anlagennetz Das SIMATIC Thin Client Touch Panel verhält sich beim Anschließen wie eine TCU. Beim Registrieren im "Operator Panel Service System" geben Sie einen Namen im Anlagennetz ein.
  • Seite 71: So Konfigurieren Sie Das Simatic Thin Client Touch Panel

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Touch Panel bedienen Um das Touch Panel zu bedienen, verwenden Sie die integrierte Tastatur: Bild 5-16 Virtual Keyboard Die integrierte Tastatur wird über die Schaltfläche ganz rechts auf der Startleiste aktiviert. Siehe auch So registrieren Sie eine TCU im Anlagennetz (Seite 61) Bedienen des TCU Hauptmenüs (Seite 49) Literatur SIMATIC HMI, Betriebsanleitung: Thin Client, Thin Client PRO...
  • Seite 72: Voraussetzung

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ● Wichtig für den Betrieb als SINUMERIK Bedientafel sind folgende Schaltflächen: Um den SIMATIC Thin Client zu konfigurieren, betätigen Sie die Schaltfläche "Settings". Damit öffnen Sie das "Operator panel service system": Um den SINUMERIK Modus zu beenden, betätigen Sie die Schaltfläche "Close". ●...
  • Seite 73: Einstellungen In Der Datei "Config.ini

    Fehlermeldung und die FTP-Verbindung neu geöffnet. Die Datei config.ini wird in folgenden Verzeichnissen angelegt: NCU: /user/common/tcu/<TCU Name>/common/tcu/ PCU (Windows XP): F:\user_base\common\tcu\<TCU Name>\common\tcu\ PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\user\common \tcu\<TCU Name>\common\tcu\ Aufbau der Datei config.ini Die Datei config.ini hat folgenden Aufbau: Parameter Wertebereich...
  • Seite 74 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Parameter Wertebereich Voreinstellung Bedeutung Anzahl derTeilnehmer (NCU, PCU oder PC), auf die MaxHostIndex = Number umgeschaltet werden kann. [DEFAULT] SessionNumber = Number Password = String 0 oder 1 0: keine Verdrängungssperre SuspendLock = Number 1: Verdrängungssperre gesetzt 1 ...
  • Seite 75: Einstellungen In Der Datei "Tcu.ini

    Kommentarzeilen werden in der Datei config.ini mit dem Zeichen # am Zeilenanfang gekennzeichnet. 5.2.8 Einstellungen in der Datei "tcu.ini" Verzeichnisse Die Datei tcu.ini wird in folgenden Verzeichnissen angelegt: NCU: /siemens/system/etc/tcu.ini /user/system/etc/tcu.ini /oem/system/etc/tcu.ini PCU (Windows XP): F:\addon_base\system\etc\tcu.ini F:\user_base\system\etc\tcu.ini F:\oem_base\system\etc\tcu.ini PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\siemens\System \etc\tcu.ini...
  • Seite 76 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Aufbau und Inhalt Kommentarzeilen werden in der Datei tcu.ini mit dem Zeichen # am Zeilenanfang gekennzeichnet. [VNCServer] # VETO MODE # VetoMode enabled: # VNC server notifies the HMI regie before another # panel gets the focus. # VetoMode disabled: # Focus timeout mode enabled (implicitly;...
  • Seite 77 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # RESOLUTION ADAPTION # AdaptResolution enabled: # At system runtime, the system resolution is automatically # adapted to the resolution of that panel which # currently owns the focus. # AdaptResolution disabled: # The system resolution is set at system startup phase. # At system runtime, system resolution remains unchanged # whichever resolution the currently focused panel owns.
  • Seite 78 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # The startup phase is completed if this timeout period # has passed and no registration of a TCU has been car- # ried out at this time. PCUStartupTimeout = 90 # TCU STARTUP STEP TIME # The startup phase starts at the first TCU registration.
  • Seite 79 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # EXTERNAL VIEWER REQUEST TIMEOUT # The time period (in sec) the request-messagebox is shown (i.e. is # operable) ExternalViewerRequestTimeout=20 # EXTERNAL VIEWER REQUEST TIMEOUTMODE # The behaviour if request-timeout elapsed # ExternalViewerReqTimeoutMode=0 : dismiss request # ExternalViewerReqTimeoutMode=1 : accept request ExternalViewerReqTimeoutMode=1 # REMOTE ACCESS IP-ADDRESS...
  • Seite 80 Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen # PING SENDING DATA PingTransmissionData= # PING SERVER PORT-NUMBER PingServerPort= # PING TRANSMISSION PERIOD # Period in minutes, in which transmission data will be sent PingTransmissionPeriod=2 # PING TRANSMISSION INTERVAL # Time-interval in seconds between two pings PingTransmissionInterval=5 [externalTcu] # EXTERNAL TCU IP-ADDRESSES...
  • Seite 81: Bedienen Ohne Sinumerik Op

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Voraussetzung Hinweis Voraussetzung für den Einsatz von mehr als 1 externen VNC Viewer ist die Option "Bedienen ohne SINUMERIK OP". Bedienen ohne SINUMERIK OP Ist die Option "Bedienen ohne SINUMERIK OP" gesetzt, werden eine in tcu.ini vorgebbare Liste von Viewern vom System wie interne Viewer (=TCU) behandelt, d.h.
  • Seite 82: Verdrängungsregeln

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen 2 aktive TCU parallel an NCU 710.3 PN 4 aktive TCU parallel an NCU 720.3 PN, NCU 730.3 PN 4 aktive TCU parallel an PCU Um an einer Maschine mehr Bedienstationen als die maximale Anzahl betreiben zu können, sorgt der Verdrängungsmechanismus dafür, dass nur die erlaubte Anzahl von TCU in einem Shadowing-Verbund aktiv ist.
  • Seite 83: Umschaltung Zwischen Tcu Über Plc Sperren

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen ihre angegebene Verbindung auf, solange die Anzahl der maximal erlaubten aktiven Bedieneinheiten noch nicht überschritten ist. Kommt eine TCU in die Situation, dass in ihrem Hochlauf diese Anzahl schon erreicht ist, so versucht sie, über den Verdrängungsmechanismus eine Verbindung zu erlangen. Kann sie eine bisher aktive Bedieneinheit verdrängen, gelangt sie selbst in den Zustand aktiv, ansonsten geht sie unmittelbar nach ihrem Hochlauf in den Zustand passiv über.
  • Seite 84: Wirkungsweise Der Funktion

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen HMI versorgt das Feld TCU_INDEX mit dem projektierten Index der TCU respektive der PCU, deren OP im Shadow-Verbund aktuell das Bedienrecht besitzt. Ist kein OP aktiv, so wird in TCU_INDEX der Wert 0 eingetragen. Ist für die aktive TCU (das aktive OP) kein TCU-Index projektiert, so wird der Wert 255 = undefiniert als TCU-Index übergeben.
  • Seite 85: Bedienrecht Anfordern

    Vernetzung 5.2 TCU inbetriebnehmen Besonderheiten Folgende Spezialfälle sind zu beachten: ● Trotz gesetzter Umschaltsperre kann sich in der PLC das Feld TCU_INDEX in seinem Wert ändern. Dies ist der Fall, wenn – das OP, welches das Bedienrecht besitzt, aktiv zu einer anderen PCU umgeschaltet wird.
  • Seite 86: Beispiel: So Wählen Sie Das Verhalten Der Tcus Beim Hochlauf

    5.3.1 Zulässige Netzwerkstrukturen Ethernet-Verbindung Eine SINUMERIK 840D sl kann nur als ein Netzwerk, bei dem die einzelnen Komponenten über Ethernet-Verbindungen miteinander kommunizieren, betrieben werden. Dieses Netzwerk muss eingerichtet werden. Die einzelnen Komponenten sind werkseitig so voreingestellt, dass die am häufigsten auftretenden Standard-Konfigurationen ohne veränderte Einstellungen hinsichtlich des...
  • Seite 87: Trennung In Anlagennetz Und Firmennetz

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Trennung in Anlagennetz und Firmennetz Bei SINUMERIK solution line werden die Komponenten generell in ein Firmennetz einerseits und in ein Anlagennetz andererseits getrennt. Die Anbindung an das Firmennetz dient z. B. dazu, um auf Netzlaufwerke zugreifen zu können. Im Anlagennetz läuft die Prozessdatenkommunikation und die Bildübertragung von den Komponenten mit Bediensoftware zu den Anzeigeeinheiten –...
  • Seite 88: Netzwerke Ohne Anschluss An Das Firmennetz

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.2 Netzwerke ohne Anschluss an das Firmennetz 5.3.2.1 Konfiguration 1: NCU und TCU Beschreibung Eine TCU wird direkt über Ethernet mit X120 der NCU verbunden. NCU und TCU sind geeignet vorkonfiguriert, um mit IP-Adressen versorgt zu werden. Die IP-Adressen sind für den weiteren Betrieb nicht von Bedeutung.
  • Seite 89: Konfiguration 2: Ncu Und Pcu Mit Direktem Op

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.2.2 Konfiguration 2: NCU und PCU mit direktem OP Beschreibung Die NCU und die PCU werden über ein gekreuztes Ethernetkabel verbunden. Die NCU ist der DHCP-Server mit der IP-Adresse 192.168.214.1. Die PCU wird für diese Konfiguration an Eth 2 auf eine feste IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.214.241 –...
  • Seite 90: Netzwerke Mit Anschluss Der Ncu An Das Firmennetz

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3 Netzwerke mit Anschluss der NCU an das Firmennetz 5.3.3.1 Konfiguration 3: NCU und TCU Beschreibung Die (direkte) Verbindung der TCU zur NCU erfolgt über ein gekreuztes Ethernetkabel. An X130 wird die NCU mit einem geraden Kabel an einen Switch zum Firmennetz verbunden. Eine TCU wird direkt wie in Konfiguration 1 über Ethernet mit X120 der NCU verbunden.
  • Seite 91: Konfiguration 4: Ncu Und Pcu Mit Direktem Op

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Ist das Firmennetz schwach administriert – im ungünstigsten Fall steht nur ein DHCP-Server im Netz, der Adressen aus einem vorgegebenen Adressband vergibt – so erhält die NCU zwar eine IP-Adresse, diese ist zunächst jedoch unbekannt. 5.3.3.2 Konfiguration 4: NCU und PCU mit direktem OP Beschreibung Die NCU und die PCU werden über ein gekreuztes Ethernetkabel verbunden.
  • Seite 92: Konfiguration 5: Pcu Mit Tcu An Ncu

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3.3 Konfiguration 5: PCU mit TCU an NCU Beschreibung Bei dieser Konfiguration ist ein Switch auch für das Anlagennetz erforderlich. Alle Komponenten werden mit geraden Ethernetkabeln verbunden. Von der Adressvergabe her gesehen und von den zu tätigenden Einstellungen ist diese Konfiguration identisch der aus Konfiguration 4.
  • Seite 93: Programmiergerät (Pg) An Die Ncu Anschließen

    Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen 5.3.3.4 Programmiergerät (PG) an die NCU anschließen Beschreibung Für Servicezwecke wird ein Programmiergerät an der NCU an X127 als nomaler DHCP-Client angeschlossen (IP-Adresse automatisch beziehen). Eine NCU ist an X127 ein normaler DHCP- Server. Die NCU hat an X127 die feste IP-Adresse 192.168.215.1 mit Subnetz-Maske 255.255.255.224.
  • Seite 94 Die Datei config.ini liegt in folgendem Verzeichnis: NCU: /user/common/tcu/<TCU Name>/common/tcu PCU (Windows XP): F:\user_base\common\tcu\<TCU Name>\common\tcu PCU (Windows 7): C:\ProgramData\Siemens\MotionControl\user\common \tcu\<TCU Name>\common\tcu Die Datei config.ini muss auf dem Bootserver (aktiver DHCP) abgelegt sein. Beispiel: Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 95: Anwendungsbeispiel

    Parallele Bedienung von HMI-Advanced oder SINUMERIK Operate auf der PCU 50.3 und SINUMERIK Operate als Bestandteil der CNC-Software auf der SINUMERIK 840D sl NCU: Ein beliebiges OP an PCU 50.3 und ein beliebiges OP an der NCU können gleichzeitig bedient werden: im Beispiel OP 08T.
  • Seite 96 Vernetzung 5.3 Netzkonfigurationen Bild 5-18 Konfigurationsbeispiel Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 97: Diagnose Und Service

    Auf der PCU ist der DHCP-Server zu deaktivieren: Wählen Sie dazu die Option "Boot support runtime and configuration only (TFTP/FTP)" auf der Registerseite "TCU support" des Programms "System Network Center". 2. SINUMERIK 840D sl ab CNC-Software Version 2.4 Die Konfigurationsdatei systemconfiguration.ini ist auf der Produkt-DVD SINUMERIK 840D sl enthalten.
  • Seite 98: Diagnosemöglichkeiten Während Des Hochlaufs

    Vernetzung 5.4 Diagnose und Service Thin Client Boot loader V04.50.11.00 IP address <1/F1> diagnosis window In der dritten Zeile sehen Sie die aktuelle Hochlaufphase. Darunter wird angezeigt, falls Sie bei einer Störung während des Hochlaufs weitere Informationen über <F1> aufrufen können. Diagnosemöglichkeiten während des Hochlaufs In folgenden Fällen wird das Diagnose-Fenster aufgeblendet und der Hochlauf der TCU unterbrochen:...
  • Seite 99: Diagnose-Fenster Über Aufrufen

    Vernetzung 5.4 Diagnose und Service Diagnose-Fenster über <1 / F1> aufrufen V04.05.11.00 hin Client Boot loader Boot progress: V03.04.00.00 BIOS 08:06:00:F1:F7:F8 MAC address 7.7.0.0 Hardware ID 1000MB, full duplex Network link 192.168.214.1 IP address 255.255.255.0 Netmask 192.168.214.1 Boot server 98 bytes Image metadata V04.50.11.00 Image version...
  • Seite 100: Index

    Index Anlagennetz, 43 Firmennetz, 44 konfigurieren, 61 Foliensteckverbindungen Anschlussbedingungen Anschlussbedingungen, 41 EMV-Maßnahmen, 15 Endanwenderschnittstelle, 15 Foliensteckverbindungen, 41 Pufferbatterie, 19 Gültigkeit Handbuch, 43 Trennung, sichere, 15 HT 8 Bedienkomponenten Drehkodierschalter, 63 Übersicht, 13 kalibrieren, 65 Bedienrecht, 46, 82 Boot-Server, 89 IP-Adresse PG, 90 CompactFlash Card, 46 Konfigurationsdatei...
  • Seite 101 Randbedingungen, 46 Settings, 61 Thin Client Unit, 46 Touch Panel kalibrieren, 70 HT 8, 65 TCU, 66 Trennung, sichere Anschlussbedingungen, 15 Übersicht Bedienkomponenten, 13 SINUMERIK 840D sl, 12 Umschaltsperre, 80 Voreinstellung werkseitig, 47 Allgemeine Hinweise und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 102: Bedientafeln

    Bedientafelfront: OP 015 Gerätehandbuch Bedientafelfront: OP 015A Bedientafelfront: OP 015AT Bedientafelfront: TP 015A Bedientafelfront: TP 015AT Bedientafelfront: OP 015 black Bedientafelfront: OP 019 Bedientafelfront: OP 019 black Direkttastenmodul Gültig für: Steuerung PCU 50.5 SINUMERIK 840D sl/840DE sl TCU x0.2 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 103 Inhaltsverzeichnis Bedientafelfront: OP 08T..........................11 Beschreibung.........................11 Bedien- und Anzeigeelemente....................12 1.2.1 Ansicht...........................12 1.2.2 Tastatur und Display......................13 1.2.3 Bildschirmschoner........................14 Schnittstellen..........................15 Montage..........................16 Technische Daten........................18 Ersatzteile..........................18 Zubehör..........................19 1.7.1 Übersicht..........................19 1.7.2 Beschriften der Einschubstreifen...................19 1.7.3 Bedrucken der Einschubstreifen....................24 Bedientafelfront: OP 010..........................27 Beschreibung.........................27 Bedien- und Anzeigeelemente....................28 2.2.1 Ansicht...........................28 2.2.2 Tastatur und Display......................29...
  • Seite 104 Inhaltsverzeichnis Montage..........................46 3.4.1 Montagevorbereitung......................46 3.4.2 Einbau in die Montagewand....................48 3.4.3 Zusammenbau von OP 010S und PCU.................49 Technische Daten........................49 Ersatzteile..........................50 3.6.1 Übersicht..........................50 3.6.2 Tausch...........................50 Bedientafelfront: OP 010C..........................51 Beschreibung.........................51 Bedien- und Anzeigeelemente....................52 4.2.1 Ansicht...........................52 4.2.2 Tastatur und Display......................53 4.2.3 Bildschirmschoner........................54 Schnittstellen..........................55 Montage..........................56 4.4.1 Montagevorbereitung......................56 4.4.2...
  • Seite 105 Inhaltsverzeichnis 6.2.2 Tastatur und Display......................80 6.2.3 Bildschirmschoner........................81 Schnittstellen..........................81 Montage..........................82 6.4.1 Montagevorbereitung......................82 6.4.2 Zusammenbau von OP 015 und PCU..................84 6.4.3 Einbau in die Montagewand....................85 Technische Daten........................85 Ersatzteile..........................86 6.6.1 Übersicht..........................86 6.6.2 Tausch...........................87 Bedientafelfront: OP 015A..........................91 Beschreibung.........................91 Bedien- und Anzeigeelemente....................92 7.2.1 Ansicht...........................92 7.2.2 Tastatur und Display......................93 7.2.3 Bildschirmschoner........................94...
  • Seite 106 Inhaltsverzeichnis Bedientafelfront: TP 015A........................127 Beschreibung........................127 Bedien- und Anzeigeelemente.....................128 9.2.1 Ansicht..........................128 9.2.2 Bedienung..........................129 9.2.3 Tastatur und Display......................129 9.2.4 Bildschirmschoner........................131 Schnittstellen........................131 Montage..........................132 9.4.1 Montagevorbereitung......................132 9.4.2 Zusammenbau von TP 015A und PCU................133 9.4.3 Einbau in die Montagewand....................133 9.4.4 Kalibrierung des Touchscreen.....................134 9.4.5 Softkeybeschriftung......................135 Technische Daten........................135 Ersatzteile..........................136 9.6.1...
  • Seite 107 Inhaltsverzeichnis 11.4.1 Kalibrierung des Touchscreen.....................174 11.5 Technische Daten........................174 11.6 Ersatzteile/ Zubehör......................175 Bedientafelfront: OP 019..........................177 12.1 Beschreibung........................177 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente.....................179 12.2.1 Ansicht..........................179 12.2.2 Tastatur und Display......................180 12.2.3 Softkeys..........................181 12.2.4 Bildschirmschoner........................181 12.3 Schnittstellen........................182 12.4 Montage..........................184 12.4.1 Montagevorbereitung......................184 12.4.2 Zusammenbau von OP 019 und PCU..................186 12.4.3 Zusammenbau von OP 019 und TCU..................187 12.4.4...
  • Seite 108 Inhaltsverzeichnis 15.2.2 Service-Modul........................217 15.3 Schnittstellen........................219 15.3.1 Schnittstellen extern......................219 15.3.2 Schnittstellen intern......................222 15.3.2.1 Steckerbelegung der Grundplatine..................222 15.3.2.2 Steckerbelegung der Busplatine..................226 15.4 Montage..........................231 15.4.1 Montagevorbereitung......................231 15.4.2 Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage)........234 15.4.3 Flachmontage........................234 15.4.4 Buchmontage........................236 15.4.5 Einbauhinweise........................239 15.4.6 Ethernet/USB-Zugentlastung anschließen................240 15.4.7 Service-Modul ummontieren....................241 15.5 Anschließen.........................243...
  • Seite 109 Inhaltsverzeichnis 15.10.2.1 Speichererweiterung......................275 15.10.2.2 PCI-Karten...........................277 15.10.2.3 CompactFlash Card......................279 TCU x0.2..............................283 16.1 Beschreibung........................283 16.1.1 Übersicht..........................283 16.1.2 Konfigurationen........................284 16.2 Schnittstellen........................285 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront................287 16.4 Technische Daten........................291 16.5 Zubehör..........................291 Index.................................293 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 110 Inhaltsverzeichnis Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 111: Bedientafelfront: Op 08T

    Bedientafelfront: OP 08T Beschreibung Die kompakte SINUMERIK Bedientafelfront OP 08T ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 08T hat eine Folientastatur mit 79 Tasten (Layout wie SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 310C) sowie 2 x 8 horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys. Die Entfernung zu den Bedientafelfronten ist bestimmt durch die maximale Entfernung zweier Netzknoten / Access Points.
  • Seite 112: 1.2 Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.1 Ansicht ① Menüfortschalt-Taste ② Menu Select-Taste ③ Numerik-Block ④ Cursor-Block ⑤ Steuertasten-Block ⑥ Schnittstelle USB 1.1 Full Speed ⑦ Alpha-Block ⑧ Maschinenbereichs-Taste ⑨ Menürückschalt-Taste ⑩ Vertikale Softkeys (Direkttasten) ⑪ Horizontale Softkeys Bild 1-1 Ansicht Bedientafelfront OP 08T...
  • Seite 113: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z (QWERTY), das Leerzeichen und Sonderzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
  • Seite 114: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 08T 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 115: 1.3 Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 08T 1.3 Schnittstellen Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Buchse Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB- FlashDrive (siehe Bild 1-1 Ansicht Bedientafelfront OP 08T (Seite 12)) Hinweis Beachten Sie bei der Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB- Schnittstelle, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
  • Seite 116: Pinbelegung

    Bedientafelfront: OP 08T 1.4 Montage Bezeichnung ③ USB-Schnittstellen X203 / Buchse Typ A X204 ④ Erdungsanschluss Schraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ⑤ Stromversorgung 3-poliger Klemmblock ⑥ Kabelniederhalter Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
  • Seite 117 Bedientafelfront: OP 08T 1.4 Montage Bild 1-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 08T Bild 1-4 Abmessungen OP 08T Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 118: Technische Daten

    Bedientafelfront: OP 08T 1.6 Ersatzteile Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite IP65 Rückseite IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Versorgungsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme maximal ca. 15 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 310 mm Höhe: 330 mm Tiefe: 46 mm...
  • Seite 119: 1.7 Zubehör

    Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Zubehör 1.7.1 Übersicht Für die Bedientafelfront OP 08T ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einschubstreifen Einschubstreifen beschriftbar 6FC5248-0AF04-1BA0 (3 Folien DIN A4) 1.7.2 Beschriften der Einschubstreifen Die Bedientafelfront OP 08T wird ab Werk mit zwei vertikalen Einschubstreifen (unbedruckt / Hintergrundfarbe: grau) geliefert.
  • Seite 120: Dateien Zum Bedrucken Der Blankofolie

    Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Dateien zum Bedrucken der Blankofolie ① Druckrichtung Bild 1-6 Blankofolie OP 08T Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD oder der Katalog NC 61 / 62 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_OP08T_13.doc ● Symbols_OP08T_13.doc Die Datei "Template_OP08T_13.doc" ist eine Vorlage zur exakten Positionierung der Symbole auf der bedruckbaren Folie.
  • Seite 121 Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör ① Schnittkanten Bild 1-7 Template_OP08T_13.doc (Blankovorlage für Folie) Die Datei "Symbols_OP08T_13.doc" enthält ein breites Spektrum von Tastensymbolen: Tabelle 1-2 Tastensymbole OP 08T 5000 5001 5002 5003 5068 5069 5070 5071 5072 5073 5074 5075 5076 6000 6001 6002...
  • Seite 122 Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör 6074 6075 6020 6021 6022 6023 6024 6025 6026 6027 6028 6029 6030 6031 6032 6033 6034 6035 6036 6037 6038 6040 6041 6042 6043 6044 6045 6046 6039 6048 6049 6050 6051 6052 6053 6054 6055 6056...
  • Seite 123 Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör 7056 7057 7058 7059 7060 7061 7062 7063 7064 7065 7066 7067 7068 7069 7070 7071 7072 7073 7074 7075 7076 7077 7078 7086 7079 7080 7081 7082 7083 7084 7085 7087 7088 7089 7090 7091 7092 7093...
  • Seite 124: Anfertigung Von Einschubstreifen

    Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren der Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in die gewünschte Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
  • Seite 125 Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör 3. Starten Sie den Druckvorgang über MS Word. Hinweis Zur Beschriftung der Einschubstreifen wird HP Color Laser Jet Folie C2936A verwendet. Drucken Sie zur Probe auf Papier, bevor Sie die Folie bedrucken. Lassen Sie die Folie nach dem Druck auskühlen, damit die Farbe antrocknen kann. 4.
  • Seite 126 Bedientafelfront: OP 08T 1.7 Zubehör Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Freehand, CorelDraw) – Zeichnen Sie ein Quadrat 13 x 13 mm mit der Füllfarbe weiß und einer unsichtbaren Umrahmungslinie. – Platzieren Sie das Bildzeichen in der Mitte dieser Fläche. –...
  • Seite 127: Beschreibung

    Bedientafelfront: OP 010 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 010 mit 10,4”–TFT–Farbdisplay und 640 x 480 Pixel (VGA) enthält eine für das Programmieren von Teileprogrammen optimierte Folientastatur mit 62 Tasten sowie 8 + 4 horizontalen und 8 vertikalen Softkeys. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 128: Ansicht

    Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Ansicht Status-LED: POWER Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. Alpha-Block Numerik–Block Softkeys Steuertasten–Block Hotkey-Block Cursor-Block USB-Frontschnittstelle (10) Menu Select-Taste (11) Menüfortschalt-Taste (12) Maschinenbereichs-Taste (13) Menürückschalt-Taste Bild 2-1 Ansicht Bedientafelfront OP 010 Bedientafeln...
  • Seite 129 Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront OP 010 sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z auf zwei Ebenen, angeordnet nach Programmiergesichtspunkten. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
  • Seite 130: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 010 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 131: Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 010 2.3 Schnittstellen Schnittstellen Diese Bedientafelfront enthält folgende Schnittstellen: Vorderseite USB 1.1 (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Ansicht Bedientafelfront (Seite 28)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
  • Seite 132: Rückseite

    Bedientafelfront: OP 010 2.3 Schnittstellen Rückseite ● Zwei Flachbandkabel zum Anschluss der PCU (s. Bild unten): – I/O–USB-Kabel K1 (Flachbandkabel): alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z.B. Versorgungsspannungen) – Displaykabel K2 ● Direkttasten-Schnittstelle X11 (unter Abdeckblech) ●...
  • Seite 133: Montage

    Bedientafelfront: OP 010 2.4 Montage Montage 2.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 2-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 010 werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
  • Seite 134: Zusammenbau Von Op 010 Und Pcu

    Bedientafelfront: OP 010 2.4 Montage Bild 2-4 Maßblatt zur Montage OP 010 mit PCU 2.4.2 Zusammenbau von OP 010 und PCU Bei Kombination von OP 010 und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in die Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: “OP 012”, Abschnitt: “Zusammenbau von OP 012 und PCU”...
  • Seite 135: Einbau In Die Montagewand

    Ersatzteile (Seite 36)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
  • Seite 136: Technische Daten

    Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 4. Schieben Sie die Streifen an der Rückseite der Bedientafelfront in die dafür vorgesehenen Schlitze ein. 5. Klappen Sie die PCU wieder zur Bedientafel hin und befestigen Sie sie durch Anziehen der Schrauben. Sind Bedientafelfront und PCU demontiert, entfallen die Punkte 3 und 5. Technische Daten Sicherheit Schutzklasse...
  • Seite 137 Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Die mit einer Bestellnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Bild 2-5 Einzelteile für die Bedientafelfront OP 010 ① Display mit Hintergrundbeleuchtung und Backlight-Inverter ② Display-Träger ③ Tastatur-Controller Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung ④ Verschlusskappe für USB-Anschluss 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück ⑤...
  • Seite 138: Tausch

    Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Bild 2-6 Maßeinstellung für DIN A4 Folie Hinweis Die im Bild eingezeichneten Symbole für die 4 Softkeys zur Navigation in den Menüs sind nicht in der Blankofolie enthalten. Die Symbole können Sie dem Dokument "Symbols_OP08T_13.doc", das der DOConCD beiliegt, entnehmen. Alternativ können Sie auch die Datei "Template_OP010.pdf"...
  • Seite 139 Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Folienstreifen Der Tausch erfolgt entsprechend Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Softkeybeschriftung". Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können bisheriges Display und Tastatur-Controller weiterverwendet werden.
  • Seite 140 Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 1. Legen Sie die OP 010 mit der Frontseite auf eine waagerechte weiche Unterlage und lösen Sie die 12 Gehäuseschrauben (s. voranstehendes Bild). 2. Entfernen Sie die Softkey-Beschriftungsstreifen und das Abdeckblech. 3. Ziehen Sie folgende Stecker vom Tastatur-Controller ab (s. nachstehendes Bild): Hintergrundbeleuchtung (Sockel X14) und I/O–USB-Kabel K1.
  • Seite 141 Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile 8. Heben Sie USB-Schnittstelle und Tastatur-Controller von der Frontplatte ab. Die Verbindungen untereinander können gesteckt bleiben. 9. Bauen Sie diese Komponenten in umgekehrter Reihenfolge in die neue Bedientafelfront ein (Vorgehensweise: s. Hinweis). Hinweis Lösen und Stecken der Folienstecker sind in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen"...
  • Seite 142 Bedientafelfront: OP 010 2.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 143: Bedientafelfront: Op 010S

    Bedientafelfront: OP 010S Beschreibung Die schmale SINUMERIK Bedientafelfront OP 010S mit 10,4"-TFT-Farbdisplay und 640 x 480 Pixel (VGA) hat 8 +4 horizontale und 8 vertikale Softkeys als mechanische Tasten. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 144: 3.2 Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 010S 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 3.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys ④ Menüfortschalt-Taste ⑤ Menu Select-Taste ⑥ USB-Frontschnittstelle ⑦ Maschinenbereichs-Taste ⑧ Menürückschalt-Taste Bild 3-1 Ansicht Bedientafelfront OP 010S 3.2.2 Tastatur und Display...
  • Seite 145: Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 010S 3.3 Schnittstellen ● Die Menüfortschalt-Taste schaltet in die erweiterte horizontale Softkey-Leiste weiter. ● Die Menu Select-Taste ruft das Grundmenü zur Anwahl der Bedienbereiche auf. ● Die Maschinenbereichs-Taste ruft den Bedienbereich "Maschine" auf. In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt.
  • Seite 146: Montage

    Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage Rückseite Zwei Flachbandleitungen zum Anschluss von PCU/TCU: ① ● I/O-USB-Leitung K1 alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedientafelfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) ② ● Displayleitung K2 Bild 3-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
  • Seite 147 Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage Bild 3-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 010S Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 148: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 010S 3.4 Montage ① Freiraum für Leitungen und Lüftung ② Gehäuseschrauben M4x8 für PCU-Befestigung ③ Gehäuseschrauben M3x8 für PCU/TCU-Befestigung Bild 3-4 Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 010S Hinweis Der Freiraum von 100 mm oberhalb und unterhalb der PCU ist beim Zusammenbau mit einer TCU nicht notwendig, weil eine TCU keine Gehäuselüfter hat.
  • Seite 149: Zusammenbau Von Op 010S Und Pcu

    Bedientafelfront: OP 010S 3.5 Technische Daten Vorgehensweise 1. Setzen Sie die OP 010S von vorn in den Montageausschnitt ein. 2. Fixieren Sie sie im Montageausschnitt von hinten mit den 6 Spannern (siehe Bild 3-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 010S (Seite 47)). 3.
  • Seite 150: Ersatzteile

    Bedientafelfront: OP 010S 3.6 Ersatzteile Spannung 5 V +/- 5% 12 V +/- 10% 5,2 V +/- 2% Strom (typ. / max.) ca. 420 / 600 mA ca. 900 / 1050 mA ca. 350 / 1000 mA Leistungsaufnahme typisch ca. 10 W maximal ca.
  • Seite 151: Bedientafelfront: Op 010C

    Bedientafelfront: OP 010C Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 010C mit 10,4"-TFT-Farbdisplay, 640 x 480 Pixel (VGA), hat eine mechanische Tastatur mit 65 Tasten sowie 8 + 4 horizontale und 8 vertikale Softkeys. Für maschinenspezifische Anpassungen sind die 6 Hotkeys mit auswechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt.
  • Seite 152: 4.2 Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ vertikale Softkeys ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ USB-Frontschnittstelle ⑨ Hotkey-Block ⑩...
  • Seite 153: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront OP 010C sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-" und ".". ●...
  • Seite 154: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 010C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 155: 4.3 Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 010C 4.3 Schnittstellen Schnittstellen Diese Bedientafelfront enthält folgende Schnittstellen: Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (s. Bild: "Ansicht Bedientafelfront" im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Ansicht"). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
  • Seite 156: Pinbelegung

    Bedientafelfront: OP 010C 4.4 Montage Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Montage 4.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 4-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 010C werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Bild 4-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP010C Tabelle 4-2 Zu beachtende Maße beim Einbau...
  • Seite 157: Zusammenbau Von Op 010C Und Pcu

    Bedientafelfront: OP 010C 4.4 Montage Bild 4-4 Maßblatt zur Montage OP 010C mit PCU 4.4.2 Zusammenbau von OP 010C und PCU Bei Kombination von OP 010C und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in die Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"...
  • Seite 158: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 010C 4.5 Technische Daten 4.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der PCU-Rückseite muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (s. Bild: "Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012", Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"). Näheres in den betreffenden PCU-Kapiteln und in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Einsatzplanung", Abschnitt: "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen"...
  • Seite 159 Bedientafelfront: OP 010C 4.6 Ersatzteile Größe / Auflösung 10,4" TFT / 640 x 480 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25 ºC (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Ersatzteile 4.6.1 Übersicht...
  • Seite 160 Bedientafelfront: OP 010C 4.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 161: Beschreibung

    Bedientafelfront: OP 012 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 012 mit 12,1”-TFT-Farbdisplay und 800 x 600 Pixel (SVGA) enthält eine Folientastatur mit 59 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 162: 5.2 Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 012 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.1 Ansicht Status-LED: POWER Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. Alpha-Block Numerik-Block Softkeys und Direkttasten Cursor-Block Steuertasten-Block USB-Frontschnittstelle Maus (10) Menu Select-Taste (11) Menüfortschalt-Taste (12) Softkeys (13) Maschinenbereichs-Taste (14)
  • Seite 163: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 012 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
  • Seite 164: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 012 5.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 165 Bedientafelfront: OP 012 5.3 Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Bild 5-1 Ansicht Bedientafelfront OP 012 (Seite 62)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist. Für den Industrieeinsatz werden höher-zertifizierte Komponenten empfohlen.
  • Seite 166: Montage

    Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage I/O-USB-Kabel K1 PCU-Hauptplatine Kabel-Niederhalter für Anschluss Direkttastenmodul Tastatur-Controller Direkttasten-Schnittstelle X11 Schnittstelle X12 (reserviert) Anschluss X14 für Hintergrundbeleuchtung Anschluss X1 für I/O-USB-Kabel K1 Displaykabel K2 Bild 5-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite: Verbindungen mit der PCU Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
  • Seite 167 Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Wegen der Spannerbefestigung des OP 012 werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe). Bild 5-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 012 Tabelle 5-2 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum...
  • Seite 168: Zusammenbau Von Op 012 Und Pcu

    Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Bild 5-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012 5.4.2 Zusammenbau von OP 012 und PCU ● Bei Kombination von OP 012 und PCU und evtl. eines Direkttastenmoduls empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in eine Montagewand zusammenzubauen. ●...
  • Seite 169: Voraussetzung

    Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Voraussetzung Falls nicht schon geschehen, muss die PCU vor dem Zusammenbau mit den Montagewinkeln verschraubt werden (siehe zugehöriges Gerätehandbuch “PCU 50.5” im Kapitel “Montage”) Bild 5-5 Rückseite der OP 012 Vorgehensweise 1. Legen Sie die OP 012 mit der Frontseite auf eine waagerechte und (zur Vermeidung von Kratzern) weiche Unterlage.
  • Seite 170 Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage IO/USB-Leitung K1 Display-Leitung K2 Bild 5-6 (A) Zusammensetzen von PCU und OP 012 IO/USB-Leitung K1 Display-Leitung K2 Bild 5-7 (B) Korrektes Anschließen von IO/USB- und Display-Leitung an die PCU Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 171: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 012 5.4 Montage Rändelschraube Bild 5-8 (C) OP 012 und PCU nach dem Zusammenbau Hinweis Der Zusammenbau von OP 010 und TCU funktioniert sinngemäß genaus so, wie mit einer PCU. 5.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (siehe Bild 5-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 012 (Seite 68)).
  • Seite 172: Softkeybeschriftung

    Übersicht (Seite 73)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
  • Seite 173: Ersatzteile

    Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Stromversorgung Display Backlight-Inverter Logik / USB (über K1 und K2) (mit / ohne Last) Spannung 5 V +/- 5% 12 V +/- 10% 5,2 V +/- 2% Strom (typ. / max.) ca. 280 / 380 mA ca.
  • Seite 174 Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bild 5-9 Einzelteile für die Bedientafelfront OP012 ① Display mit Hintergrundbeleuchtung und Backlight-Inverter Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung ② Direkttasten-Modul 6FC5247-0AF11-0AA0 ③ Display-Träger ④ Tastatur-Controller ⑤ Ersatzkomponente Bestellnummer Bemerkung Verschlusskappe für USB-Anschluss 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück ⑥...
  • Seite 175: Tausch

    Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bild 5-10 Maßeinstellung für DIN A4 Folie 5.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
  • Seite 176 Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bedientafelfront / Maus Beim Tausch der Bedientafelfront können bisherige Maus, LCD-Einheit und Tastatur- Controller weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Die folgende Beschreibung gilt daher sowohl für die Bedientafelfront als auch für die Maus. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen.
  • Seite 177 Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile 8. Heben Sie USB-Schnittstelle, Maus und Tastatur-Controller von der Frontplatte ab. Die Verbindungen untereinander können gesteckt bleiben. 9. Bauen Sie diese Komponenten in umgekehrter Reihenfolge in die neue Bedientafelfront ein (Vorgehensweise: s. Hinweis). Hinweis Lösen und Stecken der Folienstecker sind in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen"...
  • Seite 178 Bedientafelfront: OP 012 5.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 179: Beschreibung

    Bedientafelfront: OP 015 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015 mit 15"-TFT-Farbdisplay und 1024 x768 Pixel (XGA) ist mit 8 +4 horizontalen und 8 vertikalen Softkeys als Folientasten ausgestattet. Als Eingabetastatur können Sie die CNC-Volltastatur KB 483C verwenden. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit speziellen Spannelementen, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 180: Ansicht

    Bedientafelfront: OP 015 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys ④ Menu Select-Taste ⑤ Menüfortschalt-Taste ⑥ Softkeys ⑦ Menürückschalt-Taste ⑧ Maschinenbereichs-Taste ⑨ USB-Frontschnittstelle Bild 6-1 Ansicht Bedientafelfront OP 015...
  • Seite 181: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 015 6.3 Schnittstellen ● Die Menüfortschalt-Taste schaltet in die erweiterte horizontale Softkey-Leiste weiter. ● Die Menu Select-Taste ruft das Grundmenü zur Anwahl der Bedienbereiche auf. ● Die Maschinenbereichs-Taste ruft den Bedienbereich "Maschine" auf. In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt.
  • Seite 182: Montage

    Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Rückseite ● Zwei Flachbandleitungen zum Anschluss der PCU: ② – I/O-USB-Leitung K1 alle Signale, die neben der Displayschnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) ① – Displayleitung K2 Bild 6-2 Anschlüsse auf der Gehäuserückseite: Verbindungen mit der PCU Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen".
  • Seite 183 Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Bild 6-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP015 Tabelle 6-2 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum Aufklapptiefe T5 Überstand Ü (mm) (mm) (mm) PCU 50.5 125 + 10 TCU x0.2 75 + 10 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 184: Zusammenbau Von Op 015 Und Pcu

    Bedientafelfront: OP 015 6.4 Montage Bild 6-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP015 6.4.2 Zusammenbau von OP 015 und PCU Bei Kombination von OP 015 und PCU empfiehlt es sich, diese vor dem Einbau in eine Montagewand zusammenzubauen. Vorgehensweise Gehen Sie dazu vor, wie im Kapitel: "OP 012", Abschnitt: "Zusammenbau von OP 012 und PCU"...
  • Seite 185: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 015 6.5 Technische Daten 6.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird (siehe Bild 6-4 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP015 (Seite 84)). Näheres in den entsprechenden PCU-Kapiteln und in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Einsatzplanung", Abschnitt: "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen"...
  • Seite 186: Ersatzteile

    Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile Größe / Auflösung 15"TFT / 1024 x 768 Pixel MTBF Backlight typ. 40 000 h bei 25°C (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Ersatzteile 6.6.1 Übersicht...
  • Seite 187: Tausch

    Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 6.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können die bisherige USB-Schnittstelle und der Display- Träger (mit Display, Backlight-Inverter und Tastatur-Controller) weiterverwendet werden.
  • Seite 188 Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile Vorgehensweise 1. Legen Sie die OP 015 ebenso wie die Ersatz-Bedientafelfront mit der Vorderseite auf eine waagerechte weiche Unterlage. 2. Lösen Sie die Gehäuseschrauben und entfernen Sie das Gehäuseabdeckblech. ① Gehäuseschrauben M3 ② Gehäuseschrauben M4 Bild 6-6 Rückseite OP 015 Darunter erscheint der Display-Träger mit dem Tastatur-Controller und, in einem Ausschnitt...
  • Seite 189 Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 3. Lösen Sie die Folien-Steckverbindungen zur Bedientafelfront-Tastatur von den Stecksockeln X7, X8 und X10. ① I/O-USB-Leitung K1 ② Anschluss X11 (reserviert) ③ Folienleitungen von der Bedientafelfront-Tastatur ④ ⑤ ⑥ ⑦ Anschluss X12 (reserviert) ⑧ Displayleitung K2 ⑨...
  • Seite 190 Bedientafelfront: OP 015 6.6 Ersatzteile 4. Lösen Sie die Folien-Steckverbindung der USB-Anschlussleitung. ① Display-Träger ② USB-Folienleitung (siehe Bild oben) ③ USB-Schnittstelle ④ Befestigungsschraube M4 Bild 6-8 USB-Schnittstelle von der Bedientafelfront-Rückseite gesehen 5. Lösen Sie die Schrauben des Display-Trägers und heben Sie ihn ab. 6.
  • Seite 191: Bedientafelfront: Op 015A

    Bedientafelfront: OP 015A Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015A mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Die Bedientafelfront wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 192: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 015A 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
  • Seite 193: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 015A 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
  • Seite 194: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 015A 7.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 195: Vorderseite

    Bedientafelfront: OP 015A 7.3 Schnittstellen Vorderseite USB 1.1 Full Speed (Typ A) zum Anschluss von externer Tastatur, Maus und USB-FlashDrive (siehe Bild 7-1 Vorderansicht der Bedientafelfront OP 015A (Seite 92)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist.
  • Seite 196: Montage

    Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Montage 7.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 7-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des OP 015A werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
  • Seite 197: Voraussetzung

    Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Voraussetzung Falls nicht schon geschehen, muss die PCU vor dem Zusammenbau mit den Montagewinkeln verschraubt werden (siehe Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage) (Seite 234)) ① Montageschlitze für PCU-Laschen ② Einschubschlitze für Softkey-Beschriftungsstreifen ③ Displayleitung K2 ④...
  • Seite 198 Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Vorgehensweise 1. Legen Sie das OP 015A mit der Frontseite auf eine waagerechte und weiche Unterla‐ ③ , um Beschädigungen an der Ober‐ fläche der Bedientafelfront zuvermeiden. 2. Entfernen Sie die Schnittstellen-Abde‐ ① ckung der PCU. 3.
  • Seite 199: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage 7. Fixieren Sie die PCU mit je zwei Rändel‐ ① schrauben an den Enden der beiden Montagewinkel (Drehmoment: 1,8 Nm). Hinweis Der Zusammenbau von OP 010 und TCU funktioniert sinngemäß genaus so, wie mit einer PCU.
  • Seite 200: Softkeybeschriftung

    Bedientafelfront: OP 015A 7.4 Montage Bild 7-5 Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 015A 7.4.4 Softkeybeschriftung Die zwei senkrechten Softkeyleisten können mit anwenderspezifischen Funktionen belegt werden. Zur Kennzeichnung der Softkeys können Sie bedruckte Streifen verwenden. Ab Werk sind bereits Blankostreifen eingesetzt. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 201: Technische Daten

    Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastaturbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker oder einem anderen Drucker, der die Einstellung "Folie"...
  • Seite 202: Ersatzteile

    Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Display Größe / Auflösung 15" TFT / 1024 x 768 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25 ºC (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
  • Seite 203 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung ③ Hintergrundbeleuchtung mit Backlight-Inverter ④ LCD-Einheit ⑤ Display-Träger ⑥ USB-Maus 6FC5247-0AF01-0AA0 ⑦ USB-Verschlusskappe 6FC5248-0AF05-0AA0 Satz mit 10 Stück Spanner 6FC5248-0AF14-0AA0 Satz mit 9 Stück Einschubstreifen beschrift‐ 6FC5248-0AF24-0AA0 Satz mit 3 Folien DIN A4 Die Maße zum Anfertigen von Einschubstreifen aus der Folie, für die Beschriftung der vertikalen Softkeys, können Sie folgendem Bild entnehmen.
  • Seite 204: Tausch

    Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 7.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist. Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Maus und USB- Schnittstelle weiterverwendet werden.
  • Seite 205 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Einschubstreifen (Teil 1) ③ Display-Träger ④ Einschubstreifen (Teil 2) ⑤ Einschubstreifen (Teil 3) ⑥ Einschubstreifen (Teil 4) ⑦ USB-Schnittstelle ⑧ Displayleitung K2 ⑨ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Anschluss ⑩ Niederhalter für die Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑪...
  • Seite 206 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile Leitung Backlight-Inverter 4. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Backlight- Inverter (links und rechts des Display-Trägers), indem Sie die Schellen mit einem Flachschrau‐ bendreher anheben und die Leitungen heraus‐ ziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 5. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit ei‐...
  • Seite 207 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 8. Ziehen Sie den Stecker der USB-Leitung vom Tastatur-Controller ab. Tastaturleitungen 9. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Ste‐ cken von Foliensteckern finden Sie auch in "All‐...
  • Seite 208 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 11. Stecken Sie die USB-Flachbandleitung in Pfeil‐ richtung durch die Öffnung und ziehen Sie sie heraus. 12. Heben Sie den Display-Träger ab. 13. Legen Sie den Display-Träger auf seiner Rück‐ seite ab, damit das Display nicht beschädigt wird.
  • Seite 209 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile 15. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Halte‐ rung für die Mausplatine. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile in die Bedientafelfront 1. Entfernen Sie die Transportsicherung (Klebestreifen zum Fixieren der Kabel) und die Scheiben-Schutzfolie auf der Innenseite.
  • Seite 210 Bedientafelfront: OP 015A 7.6 Ersatzteile ① Biegen Sie die Tastaturleitungen leicht nach hinten, bevor Sie den Dis‐ play-Träger einsetzen. Andernfalls können die Tastaturleitun‐ gen eingeklemmt oder beschädigt und damit funktionsuntüchtig werden. Stecken Sie die USB-Flachbandlei‐ tung entgegen der Pfeilrichtung durch die Öffnung und ziehen Sie sie heraus.
  • Seite 211: Bedientafelfront: Op 015At

    Bedientafelfront: OP 015AT Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015AT mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Sie hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus.
  • Seite 212: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
  • Seite 213: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ● Der Alpha-Block enthält die Buchstaben A, ..., Z und das Leerzeichen. ● Der Numerik-Block enthält die Ziffern 0 - 9 und die Zeichen "-", "/", "=", "+" und ".". ●...
  • Seite 214: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Alt-Taste Page down Delete Cursor up Insert Cursor left Enter Cursor right Cursor down 5 (auf Nummernblock) A, ..., Z <Shift> A, ..., Z <Shift>...
  • Seite 215: Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.3 Schnittstellen Schnittstellen Übersicht Die Bedientafelfront OP 015AT hat folgende Schnittstellen: Funktion Bezeichnung Ethernet-Schnittstelle X202 8-polige RJ45-Buchse Doppel-USB-Schnittstelle X203 / X204 USB 2.0 Hi-Speed Buchse A USB-Schnittstelle X213 USB 2.0 Hi-Speed Buchse A Stromversorgung DC 24 V X206 3-poliger Klemmblock Front USB-Schnittstelle...
  • Seite 216: Montage

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.4 Montage Vorderseite USB 1.1 Full Speed zum Anschluss von externer Tastatur, Maus oder USB-FlashDrive (siehe Bild 8-1 Vorderansicht der Bedientafelfront OP 015AT (Seite 112)). Hinweis Bei Verwendung von handelsüblichen Peripheriegeräten an der USB-Schnittstelle ist zu beachten, dass deren EMV-Störfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist. Für den Industrieeinsatz werden höher-zertifizierte Komponenten empfohlen.
  • Seite 217: Softkeybeschriftung

    Zum Anfertigen der vertikalen Streifen sind DIN-A4-Folien lieferbar (siehe Kapitel "Ersatzteile" → Übersicht (Seite 119)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 218: Vorgehensweise

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.5 Technische Daten Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker. 2. Schneiden Sie die beschrifteten Streifen entlang der vorgedruckten Linien ab. 3. Schieben Sie die Streifen an der Rückseite der Bedientafelfront in die dafür vorgesehenen Schlitze ein (siehe Bild 8-2 OP 015AT - Rückseite mit Schnittstellen (Seite 115)).
  • Seite 219: Ersatzteile

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Ersatzteile 8.6.1 Übersicht Die Abbildung zeigt die Bedientafelfront OP 015AT in ihre Einzelteile zerlegt. Bild 8-5 Einzelteile für die Bedientafelfront OP 015AT Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung...
  • Seite 220: Tausch

    Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bild 8-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 8.6.2 Tausch ACHTUNG Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
  • Seite 221 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Maus und USB- Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile der Bedientafelfront 1.
  • Seite 222 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Display-Träger ③ USB-Schnittstelle ④ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle ⑤ Displayleitung ⑥ Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑦ Stecker Maus-Schnittstelle ⑧ Leitung Backlight-Inverter ⑨ I/O-USB-Leitung ⑩ Direkttastenleitung ⑪ Tastaturleitungen ⑫ Tastatur-Controller Bild 8-7 OP 015AT Gehäuse geöffnet Bedientafeln...
  • Seite 223 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Leitungen Backlight-Inverter 3. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Back‐ light-Inverter, indem Sie die Schellen mit ei‐ nem Flachschraubendreher anheben und die Leitungen herausziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 4. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐...
  • Seite 224 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie in "All‐ gemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handhabung von Foliensteckverbindungen". Display-Träger ① 7. Lösen Sie die 12 Schrauben vom Display- Träger. Die Anordnung der Schrauben auf dem Dis‐ play-Träger entnehmen Sie der Abbildung: "OP 015AT Gehäuse geöffnet".
  • Seite 225 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Mausplatine 10. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Hal‐ terung für die Mausplatine mit einem Torx‐ schraubendreher T10. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile der Bedientafelfront 1.
  • Seite 226 Bedientafelfront: OP 015AT 8.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 227: Bedientafelfront: Tp 015A

    Bedientafelfront: TP 015A Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront TP 015A mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA) und Touchscreen hat zusätzlich eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar.
  • Seite 228: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.1 Ansicht ① Status-LED POWER ② Status-LED TEMP: Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen. ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
  • Seite 229: Bedienung

    Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.2 Bedienung Die Bedienung der Bedientafelfront erfolgt durch ● Fingerberührung am berührungssensitiven Display entsprechend den applikationsspezifisch angezeigten Funktionen, z. B. durch Drücken eines angezeigten Buttons. ● Softkeys ● Tasten ● Maus ACHTUNG Beschädigung der Bedienelemente Berühren Sie die Bedienelemente nicht mit spitzen oder harten Gegenständen.
  • Seite 230 Bedientafelfront: TP 015A 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Übersicht Tastensymbole In der Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt. Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Backspace Space (dient nur zur internen Tasta‐ turumschaltung) Home Ctrl-Taste...
  • Seite 231: Vorderseite

    Bedientafelfront: TP 015A 9.3 Schnittstellen 9.2.4 Bildschirmschoner Wenn ein Bild mit hohem Kontrast länger als eine Stunde unverändert dargestellt wird, muss die Dunkelschaltung des Bildschirms aktiviert sein, um das TFT-Display vor dem so genannten "Einbrennen" des zuletzt angezeigten Bildes zu schützen. Die Zeit kann individuell angepasst werden.
  • Seite 232: Montage

    Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschluss". Montage 9.4.1 Montagevorbereitung Tabelle 9-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Wegen der Spannerbefestigung des TP 015A werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt. Diese Befestigungsart ermöglicht zudem die Schutzart IP65 (nur zusammen mit einer umlaufenden Dichtung und bei aufgesteckter USB-Schutzkappe).
  • Seite 233: Zusammenbau Von Tp 015A Und Pcu

    Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage 9.4.2 Zusammenbau von TP 015A und PCU Der Zusammenbau funktioniert sinngemäß genau so, wie in Kapitel Zusammenbau von OP 015A und PCU (Seite 96) beschrieben. 9.4.3 Einbau in die Montagewand Der Freiraum an der Rückseite von PCU/TCU muss mindestens 10 mm betragen, damit sie ausreichend belüftet wird.
  • Seite 234: Kalibrierung Des Touchscreen

    Bedientafelfront: TP 015A 9.4 Montage Bild 9-4 Anbau der PCU an die Bedientafelfront TP 015A 9.4.4 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Bildschirm-Kalibrierung durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Kalibrierung des Touchscreen (Seite 250).
  • Seite 235: Softkeybeschriftung

    Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker oder einem anderen Drucker, der die Einstellung "Folie"...
  • Seite 236: Ersatzteile

    Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Leistungsaufnahme typisch ca. 15 W maximal ca. 25 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 483 mm Höhe: 355 mm Tiefe: 53 mm Gewicht ca. 8,4 kg Anzugsdrehmomente max: Spanner-Schr: M3-Schrauben: M4-Schrauben: 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Display Größe / Auflösung 15"...
  • Seite 237 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich. Ersatzkomponente Artikelnummer Bemerkung ① Bedientafelfront A5E01136461 ohne LCD-Einheit, Maus, USB-Schnittstelle und Tasta‐ tur-Controller ② Tastatur-Controller ③ Hintergrundbeleuchtung mit Backlight-Inverter ④ LCD-Einheit ⑤ Display-Träger ⑥...
  • Seite 238: Tausch

    Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Bild 9-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 9.6.2 Tausch ACHTUNG Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
  • Seite 239 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Touch-Controller, Maus und USB-Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile aus der Bedientafelfront 1.
  • Seite 240 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Einschubstreifen (Teil 1) ③ Display-Träger ④ Einschubstreifen (Teil 2) ⑤ Niederhalter für die Leitung des Touch-Controllers ⑥ Touch-Controller ⑦ Einschubstreifen (Teil 4) ⑧ Einschubstreifen (Teil 3) ⑨ USB-Schnittstelle ⑩ Displayleitung K2 ⑪...
  • Seite 241 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Touch-Controller ① 4. Lösen Sie die drei M3-Schrauben , mit de‐ nen der Touch-Controller am Display-Träger befestigt ist. Verwenden Sie dazu einen Schraubendre‐ her TX10. 5. Lösen Sie die beiden Steckverbinder (links/ rechts) vom Touch-Controller. Links: Fassen Sie den Stecker an der oberen und unteren Rastnase und ziehen Sie ihn vor‐...
  • Seite 242 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Verbindung Tastatur-Controller / Maus 8. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐ ten schieben. 9. Lösen Sie den Niederhalter für die Leitung vom Tastatur-Controller zur Maus. Verbindung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle 10.
  • Seite 243 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile 11. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie auch in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handha‐...
  • Seite 244 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile 14. Legen Sie den Display-Träger auf seiner Rückseite ab, damit das Display nicht beschä‐ digt wird. USB-Platine 15. Bauen Sie die USB-Platine (siehe Abbildung: "TP 015A Gehäuse geöffnet") aus, indem Sie die 2 Schrauben lösen. Maus-Platine 16.
  • Seite 245 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile ACHTUNG Beschädigung der Schrauben Beachten Sie die Drehmomente, wenn Sie die Schrauben anziehen (siehe Technische Daten (Seite 135)). Maus-Platine und Halterung USB-Platine 14. - 12. Display-Träger Biegen Sie die Tastaturleitungen ① leicht nach hinten, bevor Sie den Display-Träger einsetzen.
  • Seite 246 Bedientafelfront: TP 015A 9.6 Ersatzteile Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 247: Bedientafelfront: Tp 015At

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront TP 015AT mit 15"-TFT-Farbdisplay, 1024 x 768 Pixel (XGA), und Touchscreen ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Sie hat eine Folientastatur mit 62 Tasten sowie 2 x (8 + 2) horizontale und 2 x 8 vertikale Softkeys und eine integrierte Maus.
  • Seite 248: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Status-LED: TEMP (Bei Ansprechen ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen) ③ Softkeys und Direkttasten ④ Alpha-Block ⑤ Numerik-Block ⑥ Cursor-Block ⑦ Steuertasten-Block ⑧ Maus ⑨...
  • Seite 249: Bedienung

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente 10.2.2 Bedienung Die Bedienung der Bedientafelfront erfolgt durch ● Fingerberührung am berührungssensitiven Display entsprechend den applikationsspezifisch angezeigten Funktionen, z. B. durch Drücken eines angezeigten Buttons. ● Softkeys ● Tasten ● Maus ACHTUNG Beschädigung der Bedienelemente Berühren Sie die Bedienelemente nicht mit spitzen oder harten Gegenständen.
  • Seite 250 Bedientafelfront: TP 015AT 10.2 Bedien- und Anzeigeelemente Übersicht Tastensymbole In der folgenden Übersicht sind den Tastensymbolen der Bedientafelfront die entsprechenden Funktionstasten auf der PC-Tastatur gegenübergestellt. Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Backspace Space (dient nur zur internen Tasta‐ turumschaltung) Home Ctrl-Taste...
  • Seite 251: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.3 Schnittstellen 10.2.4 Bildschirmschoner Wenn ein Bild mit hohem Kontrast länger als eine Stunde unverändert dargestellt wird, muss die Dunkelschaltung des Bildschirms aktiviert sein, um das TFT-Display vor dem so genannten "Einbrennen" des zuletzt angezeigten Bildes zu schützen. Die Zeit kann individuell angepasst werden.
  • Seite 252: Rückseite

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.3 Schnittstellen Rückseite ① Teil 1 Einschubstreifen für vertikale Softkeys (siehe Kap. Ersatzteile) ② X206 Stromversorgung (mit verschraubbarem Stecker) ③ Teil 2 Einschubstreifen für vertikale Softkeys (siehe Kap. Ersatzteile) ④ X202 Ethernet-Schnittstelle ⑤ X203 / X204 / USB-Schnittstellen X213 ⑥...
  • Seite 253: Montage

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.4 Montage 10.4 Montage 10.4.1 Einbau Bild 10-3 TP 015AT mit TCU (integriert) Tabelle 10-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Freiraum (mm) 42 + 10 Wegen der Spannerbefestigung des TP 015AT werden Bohrungen oder Schraublöcher nicht benötigt.
  • Seite 254: Kalibrierung Des Touchscreen

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.4 Montage Bild 10-4 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront TP 015AT 10.4.2 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Kalibrierung des Touchscreen durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Kalibrierung des Touchscreen (Seite 250).
  • Seite 255: Vorgehensweise

    → Übersicht (Seite 156)). Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Vorgehensweise 1. Beschriften Sie die matte Seite der Folie mit einem Laserdrucker.
  • Seite 256: Ersatzteile

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile 10.6 Ersatzteile 10.6.1 Übersicht Die Abbildung zeigt die Bedientafelfront TP 015AT in ihre Einzelteile zerlegt. Bild 10-5 Einzelteile für die Bedientafelfront TP 015AT Die in folgender Tabelle mit einer Artikelnummer versehenen Komponenten sind als Ersatzteil erhältlich.
  • Seite 257: Tausch

    Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Bild 10-6 Maßeinstellung für Einschubstreifen 10.6.2 Tausch ACHTUNG Beschädigung empfindlicher Bauteile durch statische Elektrizität Für den Ersatzteiltausch ist geschultes Personal erforderlich! USB-Verschlusskappe / Spanner Der Tausch von USB-Verschlusskappe und Spannern wird nicht beschrieben, da er einfach und selbsterklärend ist.
  • Seite 258 Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Bedientafelfront Beim Tausch der Bedientafelfront können Display, Tastatur-Controller, Touch-Controller, Maus und USB-Schnittstelle weiterverwendet werden. Sie werden daher demontiert und nach dem Tausch wieder montiert. Hinweis Die Weiterverwendung des Tastatur-Controllers ist empfehlenswert, damit die einprogrammierten Ansteuerparameter nicht verloren gehen. Ausbau der Einzelteile aus der Bedientafelfront 1.
  • Seite 259 Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile ① Schrauben (M4) für Display-Träger ② Display-Träger ③ Leitung des Touch-Controllers ④ Touch-Controller ⑤ USB-Schnittstelle ⑥ Flachbandleitung Tastatur-Controller / USB-Schnittstelle ⑦ Displayleitung ⑧ Leitung Maus / Tastatur-Controller ⑨ Stecker Maus-Schnittstelle ⑩ Leitung Backlight-Inverter ⑪ I/O-USB-Leitung ⑫...
  • Seite 260 Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Leitungen Backlight-Inverter 3. Lösen Sie die beiden Leitungen zum Back‐ light-Inverter (links und rechts des Display- Trägers), indem Sie die Schellen mit einem Flachschraubendreher anheben und die Lei‐ tungen herausziehen. Verbindung Tastatur-Controller / Maus 4. Lösen Sie die Verbindung vom Tastatur-Con‐ troller zur Maus, indem Sie den Stecker mit einem Schraubendreher vorsichtig nach hin‐...
  • Seite 261 Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile 6. Lösen Sie die 3 Tastaturleitungen, indem Sie ① die Klemmhalter am Tastatur-Controller nach oben drücken und die Tastaturleitungen aus der Halterung herausziehen. Ausführliche Informationen zum Lösen und Stecken von Foliensteckern finden Sie auch in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Handha‐...
  • Seite 262 Bedientafelfront: TP 015AT 10.6 Ersatzteile Mausplatine 10. Lösen Sie die 4 Schrauben (M3) an der Hal‐ terung für die Mausplatine. Heben Sie sowohl die Halterung als auch die Mausplatine ab. Einbau der Einzelteile in die Bedientafelfront 1. Entfernen Sie die Transportsicherungen (Klebestreifen zum Fixieren der Leitungen) und die Scheiben–Schutzfolie auf der Innenseite.
  • Seite 263: Bedientafelfront: Op 015 Black

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 015 black verfügt über eine berührungssensitive Glasoberfläche mit Mehrfinger-Bedienbarkeit. Die integrierte TCU ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 015 black wird über Ethernet als Thin Client in einem eigenen Subnetz (über DHCP-Server auf PCU / NCU) an die PCU / NCU angekoppelt.
  • Seite 264: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Anschluss von USB-Geräten Das OP 015 black besitzt keine frontseitige USB-Schnittstelle. Falls Bedarf besteht, können die rückwärtigen USB-Schnittstellen über eine USB-Verlängerung (siehe Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden. 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente 11.2.1...
  • Seite 265: Bedienung

    Anlehnen oder Abstützen am Display. ● Achten Sie darauf, dass die berührungssensitive Glasoberfläche nicht verschmutzt ist. Informationen zum Reinigen finden Sie im Internet in folgendem Beitrag im Service&Support-Portal von Siemens Industry: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/39718397. Überprüfen Sie stets, ob die ausgeführten Bedienaktionen vom Gerät erkannt werden.
  • Seite 266: Tastensperre

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Bitte beachten Sie die für den jeweiligen Maschinentyp gültigen C-Normen (z. B. für Drehmaschinen: EN ISO 23125-2010, Seite 36 und Seite 49). Diese besagen, dass ein bewegungsauslösender Taster bei offener Schutztür mit zusätzlicher Zustimmeinrichtung zu realisieren ist, weil bei einkanaligen Tastenfeldern, wie beim OP 015 black, generell kein PL (performance level) der Stufe "d"...
  • Seite 267: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Tastensperre kann auch durch die Software ausgelöst werden. Hinweis Die Tastensperre gilt nur für die Tasten neben dem Display und nicht für den Displaytouch. 11.2.3 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind mehrere Tasten und Tastenblöcke angebracht: ●...
  • Seite 268: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.3 Schnittstellen Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ Taste Funktion entspricht PC-Tas‐ tenfunktion tenfunktion Page up Delete Page down Insert Cursor up Enter Cursor left 5 (auf Nummernblock) Cursor right A, ..., Z <Shift> A, ..., Z Cursor down Display Pixelfehler gemäß...
  • Seite 269: Rückseite

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.3 Schnittstellen Rückseite ① X206 Stromversorgung (mit verschraubbarem Stecker) ② Zugentlastung für Anschlussleitungen ③ Erdungsschraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ④ X203 / X 204 / USB-Schnittstellen X213 ⑤ X202 Ethernet-Schnittstelle Bild 11-2 OP 015 black - Rückseite mit Schnittstellen Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
  • Seite 270: Montage

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage 11.4 Montage OP 015 black mit TCU (integriert) * Freiraum für Kabel und Lüftung Tabelle 11-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Freiraum (mm) 37 + 10 Die Befestigung des OP 015 black erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil; 20 mm Länge).
  • Seite 271: Einmannmontage

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage Bild 11-3 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 015 black Einmannmontage Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung". ACHTUNG Unzulässige Einbaulagen können zu Fehlfunktionen führen Beachten Sie die zulässige Einbaulage: bis zu 45º...
  • Seite 272 Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage 1. Setzen Sie die Bedientafelfront von vorn in den Montageausschnitt ein. Bild 11-4 Bedientafel einsetzen ACHTUNG Beschädigung der Dichtung Damit die maximal erreichbare Schutzart erfüllt werden kann, darf die Dichtung beim Einbau nicht beschädigt werden. Setzen Sie deshalb das OP 015 black mittig in den Montageausschnitt ein.
  • Seite 273 Bedientafelfront: OP 015 black 11.4 Montage Bild 11-5 Kippen und Eindrücken 3. Vergewissern Sie sich, dass die Bedientafelfront fest im Montageausschnitt sitzt und nicht herausfallen kann, bevor Sie die Bedientafel auf der Rückseite mithilfe der Spanner befestigen. 4. Fixieren Sie die Bedientafelfront im Montageausschnitt von hinten mithilfe der 12 Spanner durch Anziehen der Gewindestifte (Drehmoment 0,4 - 0,5 Nm).
  • Seite 274: Kalibrierung Des Touchscreen

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.5 Technische Daten 11.4.1 Kalibrierung des Touchscreen Bei jedem Anschluss einer neuen Bedientafelfront ist eine Kalibrierung des Touchscreen durchzuführen. Vorgehensweise Eine Beschreibung zur Kalibrierung finden Sie im Kapitel Auto-Hotspot. 11.5 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite: IP65 / IP66 Rückseite: IPXXB...
  • Seite 275: Ersatzteile/ Zubehör

    Bedientafelfront: OP 015 black 11.6 Ersatzteile/ Zubehör 11.6 Ersatzteile/ Zubehör Folgendes kann für das OP 015 black nachbestellt werden: ● Ersatzteil: Spanner 6FC5248-0AF14-0AA0 (9 Stck.) ● Zubehör: USB-Verlängerung 6FC5347-0AF01-1AA0 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 276 Bedientafelfront: OP 015 black 11.6 Ersatzteile/ Zubehör Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 277: Bedientafelfront: Op 019

    Bedientafelfront: OP 019 12.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 019 ist mit einem 19"-TFT-Farbdisplay, bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixel, und mit 16 + 4 horizontalen und 16 vertikalen Softkeys ausgestattet. Als Direkttasten in der PLC sind die 2 x 8 vertikalen Softkeys nutzbar. Als Eingabetastatur können Sie die CNC-Volltastatur KB 483C verwenden.
  • Seite 278 Bedientafelfront: OP 019 12.1 Beschreibung ● Befestigung: Spanner rückseitig Die Spanner können als Ersatzteil nachbestellt werden: 6FC5248-0AF14-0AA0 (9 Stck.) ● Kombinierbar mit PCU 50.5 und TCU 30.2 Hinweis Anschluss von USB-Geräten OP 019 besitzt keine USB-Schnittstellen. Falls Bedarf besteht, können die USB- Schnittstellen von PCU 50.5 / TCU 30.2 über eine USB-Verlängerung (siehe Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden.
  • Seite 279: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.1 Ansicht ① Status-LED: POWER ② Fenster für Einschubstreifen "System" (z. B. 840D sl) ③ vertikale Softkeys ④ Menüfortschalt-Taste ⑤ Menu Select-Taste ⑥ horizontale Softkeys ⑦ Maschinenbereichs-Taste ⑧ Menürückschalt-Taste und Tastensperre Bild 12-1 Ansicht Bedientafelfront OP 019 Bedientafeln...
  • Seite 280: Tastatur Und Display

    Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.2 Tastatur und Display Tastatur Auf der Bedientafelfront sind folgende Tasten angeordnet: ● Die je 16 vertikalen und horizontalen Softkey-Tasten rufen Funktionen auf, die über eine Menüleiste am Bildschirm verfügbar sind. ● Die Menürückschalt-Taste schaltet in das übergeordnete horizontale Menü zurück und dient zur Tastensperre.
  • Seite 281: Softkeys

    Bedientafelfront: OP 019 12.2 Bedien- und Anzeigeelemente 12.2.3 Softkeys Bedienung Die kapazitiven Tasten reagieren schnell und direkt. Um unbeabsichtigte Bedienung zu verhindern, können folgende Maßnahmen ergriffen werden: ● ein zweiter Tastendruck nimmt die Funktion zurück ● Tastatursperre, z. B. beim Putzen: –...
  • Seite 282: Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 019 12.3 Schnittstellen 12.3 Schnittstellen Sämtliche Schnittstellen der Bedientafelfront OP 019 befinden sich auf der Rückseite: ① Einschubschlitz für Beschriftungsstreifen "System" ② Montageschlitze für PCU/TCU-Laschen ③ Abdeckblech für die Direkttasten-Schnittstelle X11 ④ I/O-USB-Leitung K1 ⑤ LVDS-Display-Leitung K2 ⑥ LVDS-Display-Leitung K3 Bild 12-2 Rückseite OP 019...
  • Seite 283: Schnittstellenbeschreibung

    Bedientafelfront: OP 019 12.3 Schnittstellen Schnittstellenbeschreibung ● Drei Flachbandkabel zum Anschluss der PCU/TCU: – I/O-USB-Leitung K1: alle Signale, die neben der Display-Schnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten zuständig sind (z. B. Versorgungsspannungen) – LVDS-Display-Leitung K2 – LVDS-Display-Leitung K3 ① ● Direkttasten-Schnittstelle X11 für die beiden senkrechten Softkeyleisten (16 Tasten).
  • Seite 284: Montage

    Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage 12.4 Montage 12.4.1 Montagevorbereitung Übersicht Bild 12-3 Maßblatt zum Anbau der PCU an die Bedientafelfront OP 019 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 285: Montageöffnung

    Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Tabelle 12-1 Zu beachtende Maße beim Einbau Einbautiefe T3 + Freiraum Aufklapptiefe T5 Überstand Ü (mm) (mm) (mm) PCU 50.5 132 + 10 TCU 30.2 81 + 10 Montageöffnung Tabelle 12-2 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Die Befestigung des OP 019 erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil;...
  • Seite 286: Voraussetzung Für Den Zusammenbau Mit Einer Pcu/Tcu

    Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Voraussetzung für den Zusammenbau mit einer PCU/TCU Bevor Sie eine PCU/TCU an eine OP 019 montieren, müssen Sie die Montagewinkel an der PCU/TCU befestigen. Das Anschrauben der Montagewinkel bei einer TCU 30.2 funktioniert sinngemäß genauso, wie an eine PCU.
  • Seite 287: Zusammenbau Von Op 019 Und Tcu

    Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Schwenken Sie die PCU in Richtung OP 019 und achten Sie dabei auf eine kor‐ rekte Faltung der Leitungen. Fixieren Sie die PCU mit je zwei Rändel‐ schrauben an den Enden der beiden Mon‐ tagewinkel (Drehmoment: 1,8 Nm). ①...
  • Seite 288: Einbau In Die Montagewand

    Bedientafelfront: OP 019 12.4 Montage Vorgehensweise ③ Legen Sie das OP 019 mit der Front‐ seite auf eine waagerechte und weiche Unterlage, um Beschädigungen an der Oberfläche der Bedientafelfront zu vermei‐ den. ② Setzen Sie die TCU so auf, dass die ①...
  • Seite 289: Technische Daten

    Bedientafelfront: OP 019 12.5 Technische Daten Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung". ACHTUNG Unzulässige Einbaulagen können zu Fehlfunktionen führen Beachten Sie die zulässige Einbaulage: bis zu 5º von der Senkrechten abweichend. Dieser Wert kann durch die angebauten Komponenten (z.
  • Seite 290 Bedientafelfront: OP 019 12.5 Technische Daten Anzugsdrehmomente Spanner: M3-Schrauben: M4-Schrauben: Schrauben, max. 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Display Größe / Auflösung 19"TFT / 1280 x 1024 Pixel MTBF Backlight typ. 50 000 h bei 25°C (temperaturabhängig) Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
  • Seite 291: Bedientafelfront: Op 019 Black

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.1 Beschreibung Die SINUMERIK Bedientafelfront OP 019 black verfügt über eine berührungssensitive Glasoberfläche mit Mehrfinger-Bedienbarkeit. Die integrierte TCU ermöglicht den räumlich getrennten Aufbau von Bedientafelfront und Steuerung. Die Bedientafelfront OP 019 black wird über Ethernet als Thin Client in einem eigenen Subnetz (über DHCP-Server auf PCU / NCU) an die PCU / NCU angekoppelt.
  • Seite 292: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Anschluss von USB-Geräten Das OP 019 black besitzt keine frontseitige USB-Schnittstelle. Falls Bedarf besteht, können die rückwärtigen USB-Schnittstellen über eine USB-Verlängerung (siehe im zugehörigen Gerätehandbuch "Bedienkomponenten und Vernetzung" im Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten") nach vorne geführt werden.
  • Seite 293: Bedienung

    Anlehnen oder Abstützen am Display. ● Achten Sie darauf, dass die berührungssensitive Glasoberfläche nicht verschmutzt ist. Informationen zum Reinigen finden Sie im Internet in folgendem Beitrag im Service&Support-Portal von Siemens Industry: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/39718397. Überprüfen Sie stets, ob die ausgeführten Bedienaktionen vom Gerät erkannt werden.
  • Seite 294: Bildschirmschoner

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.2 Bedien- und Anzeigeelemente Wenn Sie eine USB-PC Tastatur am OP 019 black angeschlossen haben, können Sie das TCU-Menü auch durch gleichzeitiges Drücken der Tasten F9 und F10 aufblenden. Handschuhe Verwenden Sie zum Bedienen der berührungssensitiven Glasoberfläche keinen dicken Handschuh, z.
  • Seite 295: Schnittstellen

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.3 Schnittstellen 13.3 Schnittstellen Die Bedientafelfront OP 019 black hat folgende Schnittstellen: ① Zugentlastung für Anschlussleitungen ② Erdungsschraube M5 (für Verschraubung mit Kabelschuh) ③ X203 / X 204 / USB-Schnittstellen X213 ④ X202 Ethernet-Schnittstelle ⑤ nicht relevant ⑥...
  • Seite 296: Pinbelegung

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.3 Schnittstellen ACHTUNG ⑤ Elektrostatisch gefährdete Schnittstelle Elektronische Baugruppen enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Diese Bauelemente können bei unsachgemäßer Handhabung leicht zerstört werden. Beachten Sie die nachstehenden Anweisung, um Sachschäden zu vermeiden. ● Berühren Sie nicht die offenen Steckerstifte. Schnittstellenbezeich‐...
  • Seite 297: Montage

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 13.4 Montage 120* 33,8 64,9 Bild 13-3 OP 019 black mit TCU (integriert) * Freiraum für Kabel und Lüftung Tabelle 13-1 Abmessungen der Montageöffnung Breite (mm) Höhe (mm) Einbautiefe + Lüftungsfreiraum (mm) 56 + 64 Die Befestigung des OP 019 black erfolgt mit den beigelegten Spannern (2,5 mm Profil;...
  • Seite 298 Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 68,1 68,1 194,1 194,1 194,1 194,1 68,1 68,1 Bild 13-4 Maßblatt zum Einbau der Bedientafelfront OP 019 black Ein-Mann-Montage Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung" → "Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen" → "Entwärmung".
  • Seite 299 Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage 1. Hängen Sie die Bedientafelfront von vorn in den Montageausschnitt ein. Bild 13-5 Bedientafel einhängen Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 300 Bedientafelfront: OP 019 black 13.4 Montage ACHTUNG Beschädigung der Dichtung Damit die maximal erreichbare Schutzart erfüllt werden kann, darf die Dichtung beim Einbau nicht beschädigt werden. Setzen Sie deshalb das OP 019 black mittig in den Montageausschnitt ein. 2. Schwenken und drücken Sie die Bedientafel in den Montageausschnitt ein. Dabei muss der Schnapper heruntergedrückt werden.
  • Seite 301: Technische Daten

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.5 Technische Daten 3. Vergewissern Sie sich, dass die Bedientafelfront fest im Montageausschnitt sitzt und nicht herausfallen kann, bevor Sie die Bedientafel auf der Rückseite mithilfe der Spanner befestigen. 4. Fixieren Sie die Bedientafelfront im Montageausschnitt von hinten mithilfe der 16 Spanner durch Anziehen der Gewindestifte (Drehmoment 0,4 - 0,5 Nm).
  • Seite 302: Ersatzteile/Zubehör

    Bedientafelfront: OP 019 black 13.6 Ersatzteile/Zubehör Leistungsaufnahme typisch ca. 24 W maximal ca. 42 W Mechanische Daten Abmessungen Breite: 483 mm Höhe: 337 mm Tiefe: 64,9 mm Gewicht ca. 7,6 kg Anzugsdrehmomente, max. Spanner-Schr.: M3-Schrauben: M4-Schrauben: 0,5 Nm 0,8 Nm 1,8 Nm Erdungsschraube M5: 3 Nm Zulässige Umgebungstemperaturen...
  • Seite 303: Direkttastenmodul

    Direkttastenmodul 14.1 Beschreibung Aufgabe des Direkttastenmoduls (DTM) ist es, die Betätigung der zwei seitlichen Tastenreihen einer Bedientafelfront direkt, d.h. ohne dazwischengeschaltete Firmware, an die Steuerung (PLC) weiterzugeben. Die Zuordnung der Signale zu den Tasten zeigen Tabelle und Bild im Abschnitt: "Schnittstellen" → "Bedientafelfront". Das DTM kann mit den Bedientafelfronten OP 012, OP 015A und TP 015A kombiniert werden.
  • Seite 304: Schnittstellen

    Direkttastenmodul 14.3 Schnittstellen ● LED links: Wenn das DTM keine Verbindung zum PROFIBUS hat (oder bei sonstigem Fehlerfall), leuchtet die LED "Bus Error". ● LED rechts: Diagnose ① Codierschalter ② LEDs Bild 14-1 Ansicht Direkttastenmodul 14.3 Schnittstellen Das Direkttastenmodul verfügt über einen ①...
  • Seite 305: Bedientafel-Anschluss

    Direkttastenmodul 14.4 Montage Bedientafel-Anschluss ② Durch den Ausschnitt im Gehäuse wird die Flachbandleitung von der Bedientafelfront gesteckt. Hier können die Schaltzustände der vertikalen Direkttasten ohne zwischengeschaltete Firmware abgegriffen werden. Diese Signale sind von der PLC auswertbar. PROFIBUS-Anschluss 9-poliger Stecker zum Anschluss an eine NCU. Hinweis Die verwendete PROFIBUS-Leitung sollte einen Stecker mit geradem Leitungsabgang besitzen.
  • Seite 306: Kombination Mit Op 012

    Direkttastenmodul 14.4 Montage ① Abdeckblech Tastatur-Controller für OP 015A ② DTM-Leitung für OP 015A ③ DTM-Leitung für TP 015A Bild 14-3 DTM-Einbausatz für OP 015A und TP 015A Die Artikelnummer finden Sie im Abschnitt: "Beschreibung (Seite 203)". 14.4.2 Kombination mit OP 012 Die OP 012 gibt die Signale der Direkttasten auf dem Stecker X11 aus, siehe Auto-Hotspot.
  • Seite 307: Zusammenbau

    Direkttastenmodul 14.4 Montage ① bisheriges Abdeckblech ② Gummilippe ③ Niederhalter Bild 14-4 Entfernen des Niederhalters Zusammenbau 1. Stecken Sie das nicht mit Gummi beklebte Ende der mit dem DTM mitgelieferten Flachbandlei‐ ② tung durch den Schlitz des ebenfalls mit dem ①...
  • Seite 308: Kombination Mit Op 015A / Tp 015A

    Direkttastenmodul 14.4 Montage ① 5. Verbinden Sie die Flachbandleitung mit dem DTM. 6. Schrauben Sie das DTM mit den beiden Rändel‐ ③ schrauben auf dem Deckel mit Hilfe der Be‐ ② festigungsnippel fest. 7. Stecken Sie den PROFIBUS-Stecker (mit gera‐ dem Kabelabgang) in die Buchse des DTMs.
  • Seite 309 Direkttastenmodul 14.4 Montage Vorbereitung 1. Demontieren Sie die PCU (falls sie bereits montiert ist), indem Sie die Rändelschrauben an den vier Ecken lösen und die PCU abheben. ① 2. Schrauben Sie das Abdeckblech für den Tastatur-Controller ab. Das Blech wird zur Montage wieder benötigt.
  • Seite 310: 14.5 Technische Daten

    Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Zusammenbau ② 1. Stecken Sie die DTM–Flachbandleitung ① den Stecksockel X11 des Tastatur-Control‐ lers. Die Leitung ist bereits vorgefaltet. ① 2. Schrauben Sie das Abdeckblech fest und ② klappen Sie dabei die Leitung 3. Montieren Sie die PCU wie im Kapitel Auto-Hotspot beschrieben. 4.
  • Seite 311 Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Mechanische Daten Abmessungen Breite: 106 mm Höhe: 42 mm Tiefe: 80 mm Gewicht ca. 0,6 kg Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 312 Direkttastenmodul 14.5 Technische Daten Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 313: Pcu 50.5

    PCU 50.5 15.1 Beschreibung Die leistungsstarke SINUMERIK PCU 50.5 hat neben einem integrierten 150 W - Netzteil alle Schnittstellen für die Kommunikation über Ethernet und PROFIBUS (geräteabhängig) bereits onboard. Vier USB-Schnittstellen (USB 2.0 Hi-Speed) schaffen Anschlussmöglichkeiten für Tastatur, Maus und andere Peripheriegeräte. Für eine CompactFlash Card (CF-Card) ist ein abgedeckter Slot vorhanden.
  • Seite 314 PCU 50.5 15.1 Beschreibung ● Bildschirmauflösungen CRT-Monitor: – bis 1280 x 1024 bei 100 Hz / 32 Bit Farbtiefe – bis 1600 x 1200 bei 60 Hz / 32 Bit Farbtiefe – max. Auflösung: 2038 x 1536 bei 75 Hz / 16 Bit Farbtiefe ●...
  • Seite 315 PCU 50.5 15.1 Beschreibung Ansicht ① Gehäuseabdeckung Service-Modul ② Gehäuseabdeckung Grundplatine ③ Windows-Lizenzetikett ④ Typenschild Stromversorgung ⑤ Aufdruck für Schnittstellen rechte Gehäuseseite ⑥ Gehäuseabdeckung Stromversorgung ⑦ Typenschild PCU ⑧ Gehäuseabdeckung SSD Bild 15-1 Draufsicht PCU 50.5 Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 316: Bedien- Und Anzeigeelemente

    PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2.1 Ein-/Ausschalter Ein- / Ausschalter Bild 15-2 Ein- / Ausschalter PCU 50.5 ① Über den Ein- / Ausschalter wird das eingebaute 24 V-Netzteil der PCU ein- bzw. ausgeschaltet. Er dient auch als Ersatz für den Resettaster, der nicht mehr vorhanden ist, siehe Ausschalten / Reset (Seite 250).
  • Seite 317: Service-Modul

    PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente 15.2.2 Service-Modul Das Service-Modul befindet sich - abhängig von der Gerätemontage - an zwei Stellen: ● Seitenwand, neben Gerätelüfter für Buchmontage im Schaltschrank ● Deckel oberhalb dem Gerätelüfter für Standardmontage im Bedienfeld ① 2 x 7-Segment-Anzeige ②...
  • Seite 318: Power Button

    PCU 50.5 15.2 Bedien- und Anzeigeelemente Serviceschalter Der Serviceschalter ist ein Drehschalter mit 16 möglichen Stellungen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick der Schalterstellungen. Im Lieferzustand befindet sich der Schalter in Stellung "0": Normalbetrieb. Hinweis Eine Änderung der Schalterstellung wird erst beim nächsten Neustart wirksam. Schalter‐...
  • Seite 319: Schnittstellen Extern

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen 15.3 Schnittstellen 15.3.1 Schnittstellen extern Rechte Gehäuseseite Bild 15-4 Seitenansicht der PCU 50.5 von rechts mit Schnittstellen (ohne Einsteckkarte) Schnittstelle / Anschluss Funktion ① Netzschalter Ein- / Ausschalter (nur Standby) für das Netzgerät ② Stromversorgung DC 24 V (SELV) ③...
  • Seite 320: Linke Gehäuseseite

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Linke Gehäuseseite ① Abdeckblech mit Halteschrauben ② Typenschild der PC-Einheit ③ Gerätelüfter ④ Abdeckblech Batterie Bild 15-5 Seitenansicht der PCU 50.5 von links Gehäuserückseite Bild 15-6 PCU 50.5 Schnittstellen zum Anschluss von Bedientafelfronten Schnittstelle / Anschluss ①...
  • Seite 321: Pinbelegung Externe Schnittstellen

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Pinbelegung externe Schnittstellen Prinzipiell finden Sie die Pinbelegungen der einzelnen externen Schnittstellen in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel "Anschließen", bis auf: ● PCI-Steckplätze: siehe Steckerbelegung der Busplatine (Seite 226). ● CompactFlash Card: siehe Beschreibung im Kapitel "Tastaturen und weitere Komponenten".
  • Seite 322: Schnittstellen Intern

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen 15.3.2 Schnittstellen intern 15.3.2.1 Steckerbelegung der Grundplatine Übersicht Bild 15-7 PCU 50.5 - Schnittstellen Grundplatine Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 323 PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Stecker Schnittstelle Beschreibung Prozessor Buserweiterung Buchse für Buserweiterung, belegt PCI-Bussignale Stromversorgung 20-poliger Anschluss-Stecker für Stromversorgung X19 / X20 Speicher 2 x SDRAM DDR3 mit ECC Pufferbatterie Spannungsversorgung für Pufferbatterie, 2-polige Stiftleiste SATA 4 (optional) SATA 3 (optional) Stromversorgung SV für Seriell ATA SATA 2...
  • Seite 324: Dc-Schnittstelle Der Stromversorgung X13

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen DC-Schnittstelle der Stromversorgung X13 Tabelle 15-1 Belegung des Steckers X13 Stecker Name Bemerkung P5V Sense Sense 5V PS_NAU_N Netzausfall Frühwarnsignal PS_PWROK Power Good Signal Masse Masse Masse N12V -12V Masse Masse Masse P12V +12V P12V +12V P3V Sense Sense 3,3V +3,3V...
  • Seite 325: Sync-Schnittstelle Für Pci-Erweiterungsbaugruppen X71

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen SYNC-Schnittstelle für PCI-Erweiterungsbaugruppen X71 Über diese Schnittstelle können sich mehrere PCI-Boards auf einen gemeinsamen Systemtakt (GlobalControlTelegramm-Taktperiodendauer des im Isochronmodus betriebenen PROFIBUS-DP) synchronisieren. Deren SYNC-Schnittstellen müssen mit einer durchgeschleiften Leitung miteinander verbunden werden. Die Systemtaktübertragung auf der Schnittstelle erfolgt differentiell (RS485-Signale).
  • Seite 326: Abgriff Der Pufferbatterie X2400

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Abgriff der Pufferbatterie X2400 Dieser Anschluss ist für Erweiterungsbaugruppen mit eigenem CMOS-RAM vorgesehen. Hier kann die Spannung der Pufferbatterie abgegriffen werden, um die CMOS-RAM-Daten der Erweiterungsbaugruppe zu puffern. Tabelle 15-6 Belegung des Steckers X2400 Stecker Name Bemerkung Pluspol Batterie über 100 Ohm Minuspol...
  • Seite 327 PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Steckerbelegung PCI-Slot 5V System Environment Side B Side A -12V TRST# +12V Ground INTA# INTB# INTC# INTD# PRSNT1# Reserved Reserved +5V (I/O) PRSNT2# Reserved Ground Ground Ground Ground Reserved Reserved Ground RST# +5V (I/O) Ground GNT# REQ# Ground +5V (I/O)
  • Seite 328: Steckerbelegung Pci Express Slot X16

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen 5V System Environment Side B Side A +3.3V SBO# SERR# Ground +3.3V C/BE[1]# AD[15] AD[14] +3.3V Ground AD[13] AD[12] AD[11] AD[10] Ground Ground AD[09] CONNECTOR KEY CONNECTOR KEY AD[08] C/BE[0]# AD[07] +3.3V +3.3V AD[06] AD[05] AD[04] AD[03] Ground Ground...
  • Seite 329: Steckerbelegung 12V Stromversorgungsanschluss Für Winac-Baugruppe

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen 5V System Environment Side B Side A PCIE_TX_N(1) PCIE_RX_P(1) PRSNT2_N PCIE_RX_N(1) PCIE_TX_P(2) Reserved PCIE_TX_N(2) PCIE_RXP(2) PCIE_RX_N(2) PCIE_TX_P(3) PCIE_TX_N(3) PCIE_RX_P(3) PCIE_RX_N(3) PCIE_TX_P(4) PCIE_TX_N(4) PCIE_RX_P(4) PCIE_RX_N(4) PRSNT2_N Reserved Steckerbelegung 12V Stromversorgungsanschluss für WinAC-Baugruppe Name Signaltyp Bemerkung +12V 12V Spannung Masse (Bezugspotential) Masse (Bezugspotenzial) 5V Spannung...
  • Seite 330: Interrupt-Zuordnung (Pci-Irq)

    PCU 50.5 15.3 Schnittstellen Interrupt-Zuordnung (PCI-IRQ) Host PCI-IRQ A bis H wird im APIC-Modus fest dem IRQ 16 - 23 zugewiesen. Host PCI-IRQ A bis H wird im PIC-Modus vom BIOS automatisch IRQ 0 - 15 zugewiesen. Eine bestimmte Zuordnung kann nicht erzwungen werden. Interrupt im APIC-Modus (z.
  • Seite 331: Montage

    PCU 50.5 15.4 Montage Exklusive Interrupts im PIC‑Modus Das System-BIOS ist im Auslieferungszustand so eingestellt, dass beim Systemstart die Interrupts automatisch den Slots zugewiesen werden. Je nach Systemausbau kann es deshalb vorkommen, dass mehrere Slots den gleichen Interrupt zugewiesen bekommen. In diesem Fall spricht man von Interrupt-Sharing. Im PIC‑Mode steht kein exklusiver Interrupt zur Verfügung.
  • Seite 332: Maßbilder Für Den Einbau

    PCU 50.5 15.4 Montage WARNUNG Befestigung der PCU an der Wand oder an der Decke Stellen Sie sicher, dass Wand oder Decke 4-mal das Gesamtgewicht der PCU (einschließlich Montagewinkel und zusätzliche Erweiterungsbaugruppen) tragen kann. Das Gesamtgewicht der PCU beträgt max. 7 kg. Maßbilder für den Einbau Bild 15-10 PCU 50.5 Maßbild für den Einbau ohne ETH-Zugentlastung...
  • Seite 333 PCU 50.5 15.4 Montage Bild 15-11 PCU 50.5 Maßbild für den Einbau mit ETH-Zugentlastung Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 334: Zusammenbau Von Pcu Und Bedientafelfront (Standardmontage)

    PCU 50.5 15.4 Montage 15.4.2 Zusammenbau von PCU und Bedientafelfront (Standardmontage) Die Abbildung zeigt die PCU und die Montagewinkel für die Standardmontage in der korrekten Ausrichtung vor dem Zusammenschrauben (Drehmoment M3: 0,8 Nm, Drehmoment M4: 1,8 Nm). ① Linsenkopf-Schraube M4x8 mit Hochspannring und Scheibe ②...
  • Seite 335: Vorgehensweise

    PCU 50.5 15.4 Montage Vorgehensweise 1. Montieren Sie beide Winkel nacheinander rechts und links an die PCU. 2. Befestigen Sie die PCU unter Beachtung der Einbauhinweise (s. Abschnitt: "Einbauhinweise") an der Wand des Schaltschrankes. Bild 15-13 PCU 50.5 mit Winkel für Flachmontage Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 336: Buchmontage

    PCU 50.5 15.4 Montage Maßzeichnung Bild 15-14 Maßzeichnung Flachmontage PCU 50.5 15.4.4 Buchmontage Verwenden Sie die Montagewinkel 'Buch' (s. Abschnitt: "Zubehör" → "Übersicht"), um die PCU im Schaltschrank zu montieren. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 337 PCU 50.5 15.4 Montage Es sind zwei Einbaulagen möglich: ● Netzschalter oben ● Netzschalter unten Vorgehensweise 1. Montieren Sie den Rückwandwinkel an die rechte Seite der PCU (s. Abbildung). 2. Befestigen Sie die PCU im 90°-Winkel im Schaltschrank. ① Montagewinkel 'Buch' Bild 15-15 PCU 50.5 mit Montagewinkel zur Buchmontage (Netzschalter oben) Bedientafeln...
  • Seite 338 PCU 50.5 15.4 Montage Maßzeichnung Bild 15-16 Maßzeichnung Buchmontage PCU 50.5 (Netzschalter oben) Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 339: Einbauhinweise

    PCU 50.5 15.4 Montage Bild 15-17 Maßzeichnung Buchmontage PCU 50.5 (Netzschalter unten) 15.4.5 Einbauhinweise Beachten Sie beim Einbau folgende Punkte: ● Vermeiden Sie so weit wie möglich extreme Umgebungsbedingungen. Schützen Sie die PCU vor starken Erschütterungen / Stößen, Staub, Feuchtigkeit und Hitze. ●...
  • Seite 340: Ethernet/Usb-Zugentlastung Anschließen

    PCU 50.5 15.4 Montage ● Bauen Sie das Gerät so ein, dass keine Gefahr (z.B. durch Umstürzen) von ihm ausgehen kann. ● Belüftungs-Freiräume: – beide Lüfterseiten: jeweils 50 mm – oben, unten, an der Rückseite: 10 mm (s. Abbildung) ● Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden. Zulässige Einbaulagen der PCU 50.5 nach UL508: ①...
  • Seite 341: Service-Modul Ummontieren

    PCU 50.5 15.4 Montage Voraussetzungen ① ② ● Entnehmen Sie die Zugentlastung , die Kabelbinder und die beiden Schrauben (M3) dem mitgelieferten Beipack. ● Für die Befestigung der Zugentlastung benötigen Sie einen Schraubendreher TORX T10. Vorgehensweise ① 1. Ethernet/USB-Zugentlastung mit zwei Linsen‐ schrauben (Gewinde M3) am Gerätegehäuse be‐...
  • Seite 342 PCU 50.5 15.4 Montage Vorgehensweise 1. Lösen Sie die Schrauben für die Gehäu‐ seabdeckung Service-Modul und klap‐ pen Sie die Gehäuseabdeckung mit dem noch befestigten Service-Modul nach hinten. 2. Lösen Sie die Befestigungsschrauben des Service-Moduls und legen Sie es in Richtung des neuen Einbauplatzes ab.
  • Seite 343: Anschließen

    PCU 50.5 15.5 Anschließen 15.5 Anschließen 15.5.1 Stromversorgung Die PCU 50.5 wird mit 24 V Gleichspannung versorgt. Voraussetzungen WARNUNG Nicht zulässige Leitungsquerschnitte können die PCU zerstören Der Leitungsquerschnitt muss an den Kurzschlussstrom der DC 24 V Stromquelle angepasst sein, so dass bei Kurzschluss kein Schaden durch die Leitungen entstehen kann. Es dürfen nur Leitungen mit einem Querschnitt von minimal 1,3 mm (AWG16) und maximal 3,3 mm...
  • Seite 344: Potenzialausgleich

    PCU 50.5 15.5 Anschließen Vorgehensweise 1. DC 24 V-Stromquelle abschalten 2. DC-Stecker anschließen ① DC 24 V ② Masse ③ Schutzleiter 3. Befestigen Sie die Kabel bei Bedarf mit der beiliegenden Netzsteckerverriegelung. Hinweis Verpolungsschutz Die DC-Stromversorgung (24 V; -15% / +20%) besitzt einen Verpolungsschutz. Bei Anschluss der vertauschten Leitungen und Masse wird das Gerät nicht beschädigt.
  • Seite 345: Peripheriegeräte

    PCU 50.5 15.5 Anschließen eingebaut wird, verbunden werden. Der Mindestquerschnitt darf 5 mm nicht unterschreiten. Bild 15-18 Potenzialausgleichsanschluss PCU 50.5 15.5.3 Peripheriegeräte Hinweis Achten Sie beim Anschluss von Peripheriegeräten auf deren Industrietauglichkeit nach EN 61000-6-2:2001. Bedientafelfront Wenn Sie die PCU in Verbindung mit einer Bedientafelfront verwenden, schließen Sie vor dem Einschalten der PCU zuerst die Bedientafelfront an.
  • Seite 346: Geräte Auf Usb-Basis

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Geräte auf USB-Basis Geräte auf USB-Basis (USB 1.1 Full Speed oder 2.0 Hi-Speed) können Sie während des Betriebes der PCU stecken oder ziehen, wenn dies vom Betriebssystem (z.B. Windows XP) unterstützt wird. Hinweis Wenn Sie allgemein im Handel erhältliche USB-Geräte verwenden, kann sich die Störfestigkeit der Gesamtanlage vermindern.
  • Seite 347: Kontrolle Der Bootreihenfolge

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Kontrolle der Bootreihenfolge Wenn Sie die Bootreihenfolge kontrollieren oder einmalig ändern wollen: 1. Schalten Sie die PCU ein. 2. Durch Drücken der Taste <F12> erscheint das Boot-Menü mit Anzeige der Bootmöglichkeiten. Optional kann der Hochlauf auch von anderen Geräten (z. B. USB- FlashDrive) gestartet werden.
  • Seite 348: Pcu Bootet Nicht

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme PCU bootet nicht Für den Fall, dass die PCU infolge falscher Einstellungen im BIOS nicht mehr bootet: 1. Entnehmen Sie die Batterie (s. Abschnitt: "Ersatzteile" → "Tausch" → "Batterie"). 2. Überbrücken Sie ca. 10 Sekunden die Stifte des PCU-seitigen Batteriesteckers mit einem leitfähigen Gegenstand.
  • Seite 349: Änderungen Der Bios-Einstellungen Über Eine Bedientafelfront

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Abrufen eines eigenen User-Profils Sobald Sie unter der Setup-Einstellung "Exit" → "Profile" die Auswahl "User" anwählen und über die Taste <F10> mit "Yes" speichern, erhalten Sie nach einem Neustart die ursprünglich abgespeicherten Werte, solange Sie -mit Ausnahme der Einstellung von Datum und Uhrzeit- keine anderen Daten ändern.
  • Seite 350: Systemstart

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 15.6.2 Systemstart Nähere Informationen zum Systemstart finden Sie im Handbuch "IM8 Inbetriebnahme PCU- Basesoftware". 15.6.3 Ausschalten / Reset Beenden von Windows Zum Beenden des Betriebssystems wählen Sie "Start" → "Herunterfahren". Damit gewährleisten Sie einen problemlosen Neustart von System und Betriebssystem. Ausschalten der PCU Wenn Windows beendet und heruntergefahren ist, ist das Netzteil der PCU immer noch eingeschaltet.
  • Seite 351 PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Vorgehensweise Vorausgesetzt wird ein funktionsfähiges System "Touch-Panel mit PCU 50.5". Hinweis Wenn Sie für die Kalibrierung zu viel Zeit benötigen, wird der gesamte Vorgang über ein "Timeout" abgebrochen und Sie müssen von vorn beginnen. 1. Lassen Sie das System im Service-Mode hochlaufen. 2.
  • Seite 352 PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 4. Aktivieren Sie den Button "Calibrate". Auf dem Bildschirm ist folgende Anzeige zu sehen: Bild 15-21 Kalibrierungs-Bildschirm 5. Berühren Sie den Kalibrierungspunkt, auf den eine Hand zeigt, mit einer Fingerkuppe möglichst exakt und so lange, wie die Aufforderung "Hold" angezeigt wird. Die Aufforderung "Hold"...
  • Seite 353: Betrieb An Einer S7-Cpu (Ohne Ncu)

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme 15.6.5 Betrieb an einer S7-CPU (ohne NCU) Einsatzbereich Unter MCP Kommunikation wird die Übertragung von E/A-Abbildern zu folgenden Komponenten verstanden: ● zwei Maschinensteuertafeln ● einem BHG ● zwei Direkttasten-Einheiten eines OP Die Kommunikation der Maschinensteuertafel-Signale erfolgt bei SINUMERIK-Anlagen mit Hilfe des FB1 (MCP Kommunikation).
  • Seite 354: Aufbau Der Datei 'Fb9_Proxy.ini

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Betrieb mit einer PCU 50.5 und SINUMERIK Operate Auf der PCU 50.5 werden die beiden Dienstprogramme FB9-Proxy und MCP-Client nicht automatisch vom System gestartet. Um die beiden Dienstprogramme zu starten, sind Anpassungen in folgenden Dateien vorzunehmen: Datei systemconfiguration.ini mit folgenden Inhalt: Im Abschnitt [processes] müssen nach dem Eintrag CP noch der MCP-Client und der FB9- Proxy eingetragen werden.
  • Seite 355: Lifecycle

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme ;# HMI Embedded and HMI sl use the interface with index 1. ;# So the FB9-Proxy uses by default the interface with index 2. ;# HMI Advanced uses the interface with index 2, so you have ;# to instruct the FB9-Proxy to use the interface with index 1.
  • Seite 356: Verbindung Zur Plc

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme ;OUT = AB16 [DCK2] ;BUS-ADDRESS = 6 ;PROFILE = 1 ;IN = EB48 ;OUT = AB48 Verbindung zur PLC Im Abschnitt [PLC] gibt der Schlüssel "IP-ADDRESS" die IP-Adresse der S7-CPU vor. Zu dieser PLC wird eine Verbindung aufgebaut. Dieser Schlüssel wird nur ausgewertet, sofern in der Datei mmc.ini keine IP-Adresse für die PLC gefunden wird.
  • Seite 357: Verbindung Zu Weiteren Komponenten

    PCU 50.5 15.6 Inbetriebnahme Alarmnummer Alarmtext 410900 M zu N: Anklopfen wurde nicht fortgesetzt AB31.0 410901 M zu N: HMI 1 reagiert nicht auf Verdrängung AB31.1 410902 M zu N: HMI 1 geht nicht offline AB31.2 410903 M zu N: HMI 2 reagiert nicht auf Verdrängung AB31.3 410904 M zu N: HMI 2 geht nicht offline...
  • Seite 358: Alarm-, Fehler- Und Systemmeldungen

    PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen der Direkttasten erst ab EB16 projektiert werden. Die Eingänge der MCP483 sind 14 Bytes lang. Hinweis M:N-Konfiguration Sofern in der Anlage eine HMI-Applikation existiert, die die M:N-Schnittstelle im DB19 versorgt, baut der FB9-Proxy die Verbindungen mit den Namen "MCP1" und "DCK1" dynamisch auf. Diese beiden Verbindungen können in diesem Fall nicht statisch projektiert werden.
  • Seite 359: Bios-Post-Codes

    PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Fehlermeldung am Bildschirm Bedeutung/Ratschlag Error - Keyboard error Kontrollieren Sie, ob die Tastatur korrekt angeschlossen ist. Tastatur-Fehler. Wenden Sie sich an Ihren technischen Kunden‐ dienst. Achtung: dieser Fehler wird standardmäßig nicht angezeigt, son‐ dern muss erst im Setup aktiviert werden.
  • Seite 360 PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Super I/O initial Initialisierung des Super I/O Servicefall CPU Early Initial CPU Register initialisieren Servicefall Multi-processor Early initial Multi Prozessor Initialisierung Servicefall HyperTransport initial Hyper Transport Funktionalität initiali‐ Servicefall sieren PCIE MMIO BAR Initial PCIE Register initialisieren Servicefall...
  • Seite 361 PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Last Chipset initial before boot to Le‐ Abschliessende Chipset Initialisie‐ Servicefall gacy OS. rung vor dem Legacy OS Boot Ready to Boot Legacy OS. Aufruf zum Booten des Legacy OS Servicefall Fast recovery start flash Starten der BIOS Recovery Funktion...
  • Seite 362 PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Build AMT (Active Management Initialisierung der AMT (Active Ma‐ Servicefall Technology) Table nagement Technology) Tabelle Processor Power Management Initi‐ Initialisierung des Processor Power Servicefall Management Host Embedded Controller Interfa‐ Initialisierung des Host Embedded Servicefall ces Initial Controller Interfaces...
  • Seite 363: Status-Codes Der Diagnoseanzeige Beim Systemhochlauf

    PCU 50.5 15.7 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 15.7.3 Status-Codes der Diagnoseanzeige beim Systemhochlauf Tabelle 15-7 Status-Codes der Diagnoseanzeige beim Systemhochlauf LED H1 LED H2 7-Segmentan‐ Status zeige H1/H2 orange orange Ausgabe der nach dem Einschalten des Systems BIOS-Post- Codes orange nach dem Durchlaufen des BIOS orange nach dem Starten von Windows...
  • Seite 364: Status-Codes Der Diagnoseanzeige Während Des Abschaltvorgangs

    PCU 50.5 15.8 Technische Daten 15.7.5 Status-Codes der Diagnoseanzeige während des Abschaltvorgangs Tabelle 15-9 Status-Codes der Diagnoseanzeige während des Abschaltvorgangs LED H1 LED H2 7-Segmentan‐ Status zeige H1/H2 rot/grün blin‐ Abschaltvorgang (Herunterfahren) läuft kend 15.8 Technische Daten 15.8.1 PCU 50.5 Sicherheit Schutzklasse I (SELV) nach EN 61140...
  • Seite 365: Leistungskalkulation

    PCU 50.5 15.8 Technische Daten Betauung, Spritzwasser und Eis‐ Nicht zulässig bildung Zuluft Ohne aggressive Gase, Stäube und Öle Betrieb Transport (in Transportverpackung) Zutreffende Normen DIN IEC 60068-2-1 DIN IEC 60068-2-2 / -2-14 Klimaklasse 1K3 / 2K4 Temperaturgrenzwerte 5 ... 55 °C -20 ...
  • Seite 366: Ersatzteile

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile preset time: min. 5 ms hold-up time: min. 20 ms (Datenrettungszeit) Bild 15-23 NAU-Signal der DC 24 V-Stromversorgung 15.9 Ersatzteile 15.9.1 Übersicht Für die PCU 50.5 sind folgende Ersatzteile erhältlich: Komponente Artikelnummer SSD 80 GB-SATA für Win7 6FC5247-0AF08-6AA0 für 6FC5210-0DF52-3AA0, 6FC5210-0DF53-3AA0...
  • Seite 367: Tausch

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2 Tausch Zur Erhaltung der hohen Systemverfügbarkeit empfehlen wir den vorbeugenden Austausch von PC-Komponenten, die einem Verschleiß unterliegen, gemäß den in der nachfolgenden Tabelle genannten Tauschintervallen. Komponente Tauschintervall Festplattenlaufwerk SSD > 5 Jahre Lüfter 5-7 Jahre CMOS-Pufferbatterie 4/5 Jahre Solid State Disks sind gegenüber herkömmlichen Festplatten wesentlich robuster gegen...
  • Seite 368: Ssd-Modul

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.1 SSD-Modul Vorbereitung Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. Hinweis Das neue Modul muss vom gleichen Typ oder ein kompatibler Nachfolger sein. SSD-Modul tauschen 1. Demontieren Sie die Modulträger SSD und legen Sie diesen auf dem Gerät ab. 2.
  • Seite 369: Stromversorgung

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile ① 3. Verbinden Sie die Stromversorgungs- ② und die Datenleitung mit dem Main‐ board. 4. Montieren Sie den Modulträger SSD auf die PCU. 15.9.2.2 Stromversorgung WARNUNG Unqualifiziertes Eingreifen in die Stromversorgung kann zu schwerer Körperverletzung führen Das Tauschen der Stromversorgung darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen.
  • Seite 370: Ausbau Der Stromversorgung

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Ausbau der Stromversorgung ① 1. Drehen Sie die Schrauben he‐ raus und nehmen Sie die Strom‐ versorgungs-Abdeckung ab. 2. Drehen Sie die Befestigungs‐ ② schrauben der Stromversor‐ gung heraus. 3. Ziehen Sie den Anschluss-Ste‐ ③ cker der Stromversorgung der Stromversorgung ab.
  • Seite 371: Stromversorgungslüfter

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.3 Stromversorgungslüfter Vorbereitungen 1. Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. 2. Bauen Sie die Stromversorgung aus. Ausbau des Stromversorgungslüfters ① 1. Ziehen Sie den Lüfterstecker ① 2. Lösen Sie die vier Schrauben am Gehäuse. 3. Nehmen Sie den Lüfter aus dem Gehäuse. Einbau des Stromversorgungslüfters Bauen Sie den neuen Lüfter in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.
  • Seite 372: Gerätelüfter

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile 15.9.2.4 Gerätelüfter Voraussetzungen 1. Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. 2. Entfernen Sie die Abdeckungen Service-Modul und Grundplatine. Ausbau des Gerätelüfters 1. Ziehen Sie den Lüfterstecker von der Grundplatine ab. 2. Lösen Sie die vier Kunststoffnie‐ ten am Gehäuse.
  • Seite 373: Vor Dem Austausch Zu Beachten

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Vor dem Austausch zu beachten ACHTUNG Zu hohe Spannungen können Einsteckkarten zerstören Die Lithiumbatterie darf nur durch identische oder vom Hersteller empfohlene Typen ersetzt werden. Verwenden Sie für die PCU 50.5 nur 3,0 V-Lithium-Batterien, da die eventuell vorhandenen Einsteckkarten keine Spannung über 3,0 V vertragen.
  • Seite 374: Batterie Austauschen

    PCU 50.5 15.9 Ersatzteile Batterie austauschen 1. Öffnen Sie das Batterie‐ fach. 2. Entnehmen Sie die Batte‐ riehalterung. 3. Lösen Sie die Verbindungs‐ leitung. 4. Entfernen Sie die alte Batterie. 5. Befestigen Sie die neue Batterie und setzen Sie die Batteriehalterung wieder ein. 6.
  • Seite 375: Zubehör

    PCU 50.5 15.10 Zubehör 15.10 Zubehör 15.10.1 Übersicht Für die PCU 50.5 ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Artikelnummer Montagewinkel Montagewinkel für PCU, Videolink-Empfänger oder 6FC5248-0AF20-2AA0 (1 Satz = 2 Stück) TCU hinter Bedientafelfront Montagewinkel flach für PCU mit oder ohne Video‐ 6FC5248-0AF20-0AA0 link-Sender im Schaltschrank Montagewinkel Buch für PCU mit oder ohne Video‐...
  • Seite 376: Einbau Eines Speichermoduls

    PCU 50.5 15.10 Zubehör Einsetzbar sind 184-Pin Speichermodule DDR3, unbuffered, mit ECC; Speichergröße 1,2 oder 4 GB. Hinweis Es wird dringend empfohlen, von Siemens freigegebene Speichermodule zu verwenden. Für Funktionseinschränkungen beim Einsatz von Fremdspeichermodulen kann keine Haftung übernommen werden. Vorbereitungen ACHTUNG Beschädigung des Moduls durch fehlende EMV-Maßnahmen...
  • Seite 377: Pci-Karten

    PCU 50.5 15.10 Zubehör 15.10.2.2 PCI-Karten Die PCU 50.5 ist für den Einsatz von max. 2 Baugruppen gemäß PCI-Spezifikation V 2.2 ausgelegt. Betreibbar sind 5 V 32 Bit PCI-Baugruppen, Universal (5 V & 3,3 V) 32 Bit PCI- Baugruppen und PCI Express x16-Baugruppen. Bild 15-25 Maßbild einer kurzen PCI-Baugruppe Hinweis...
  • Seite 378 PCU 50.5 15.10 Zubehör ① Schieberelement ② Baugruppenniederhalter ③ Befestigungsschraube für Baugruppenniederhalter ④ Erweiterungsbaugruppe ⑤ Befestigungsschraube für Slot-Abdeckbleche Bild 15-26 Gesteckte Erweiterungsbaugruppe Vorgehensweise 1. Trennen Sie die PCU vom Netz, indem Sie den Netzstecker ziehen. 2. Entfernen Sie die Abdeckungen Service-Modul und Grundplatine. ③...
  • Seite 379: Montage Batterieanschlussleitung

    PCU 50.5 15.10 Zubehör Bei halbhohen PCI-Karten entfallen die Punkte: 7. und 8. Hinweis Wenn Sie Karten mit Batterieanschluss einsetzen, verbinden Sie die Anschlussleitung mit der Batterie, bevor Sie die Gehäuseabdeckungen montieren (s. Abschnitt: "Montage Batterie‐ anschlussleitung"). PCI-Baugruppe Multi I/O Wenn Sie die PCI-Baugruppe Multi I/O verwenden, installieren Sie nach Anleitung die Treiber von der beigelegten Treiber-CD.
  • Seite 380: Einbau Der Cf-Card Hinter Dem Abdeckblech

    PCU 50.5 15.10 Zubehör Wir empfehlen, CF-Cards von Siemens für den industriellen Einsatz zu nutzen, weil sie sich durch besondere Datensicherheit, Lebensdauer und Datenübertragungsgeschwindigkeiten auszeichnen. Hinweis Der Steckplatz für die CF-Card ist nicht hot-plug-fähig. Bauen Sie die CompactFlash Card deshalb ein, bevor Sie die PCU einschalten und bauen Sie sie erst aus, nachdem Sie die PCU ausgeschaltet haben.
  • Seite 381: Ausbau Der Cf-Card Hinter Dem Abdeckblech

    PCU 50.5 15.10 Zubehör 4. Schieben Sie die CF-Card vorsichtig und gerade in den Modulschacht, bis sie einrastet. Halten Sie die CF-Card dabei so, dass deren Beschriftungsseite zur Frontplatte des PCs weist. ② 5. Schließen Sie den Modulschacht, indem Sie das Abdeckblech einsetzen (nach links ③...
  • Seite 382 PCU 50.5 15.10 Zubehör 3. Entnehmen Sie die CF-Card. 4. Verschließen Sie den Modulschacht. Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 383: Tcu X0.2

    TCU x0.2 16.1 Beschreibung 16.1.1 Übersicht Eine Thin Client Unit (TCU) ermöglicht die räumliche Trennung einer Bedientafelfront OP/TP von der PCU/NCU. Dazu wird die Bedienoberfläche auf eine/mehrere Bedientafelfronten mit je einer TCU kopiert. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende TCU: Bezeichnung Artikelnummer Thin Client Unit 20.2...
  • Seite 384: Konfigurationen

    TCU x0.2 16.1 Beschreibung Voraussetzungen ● NCU 7x0 ● Bedientafelfronten: – TCU 20.2: OP 010 / OP 010C / OP 010S / OP 012 / OP 015 / OP 015A / TP 015A – TCU 30.2: OP 019 Aufbau Die TCUs sind über Ethernet als Thin Clients in einem eigenen Subnetz (über DHCP–Server auf PCU/NCU) an die PCU/NCU angekoppelt.
  • Seite 385: Schnittstellen

    TCU x0.2 16.2 Schnittstellen Bild 16-2 Maximalkonfiguration, mehrere TCUs an NCU 7x0 Informationen zur Inbetriebnahme TCU finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Vernetzung". 16.2 Schnittstellen Übersicht Funktion Bezeichnung Beschreibung Doppel-USB-Schnittstelle 1 X203 / X204 2 x USB 2.0 Hi-Speed Typ A Doppel-USB-Schnittstelle 2 X212 / X213...
  • Seite 386 TCU x0.2 16.2 Schnittstellen Funktion Bezeichnung Beschreibung Ethernet-Schnittstelle X202 8-polige RJ45-Buchse USB-Schnittstelle X211 USB 2.0 Hi-Speed Typ A Eine der Schnittstellen kann mit 500 mA belastet werden, die jeweils andere mit 100 mA. nur TCU 30.2 zum Anschluss an eine Bedientafelfront von 10" bis 15" zum Anschluss an eine Bedientafelfront OP 019 Ansicht ①...
  • Seite 387: Pinbelegung

    TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront ① X209 LVDS-Display-Schnittstelle K3 (nicht bei TCU 20.2) ② X208 LVDS-Display-Schnittstelle K2 ③ X211 USB-Schnittstelle (nicht bei TCU 20.2) ④ X207 I/O-USB-Schnittstelle K1 Bild 16-4 Rückansicht der TCU 30.2 mit Schnittstellen Pinbelegung Die Pinbelegung der Schnittstellen finden Sie im Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung"...
  • Seite 388 TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 010S Die Bedientafelfront OP 010S und die TCU werden ohne zusätzliche Montagewinkel direkt zusammengeschraubt. ① Befestigungsschrauben 4 x M3 zum Befestigen des TCU-Tragbleches auf der OP 010S ② TCU-Tragblech Bild 16-5 Fertig montierte TCU mit OP 010S in Vorder-, Seiten- und Rückansicht Bedientafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 389 TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 010, OP 010C, OP 012, OP 015, OP 015A, TP 015A Für den Anbau dieser Bedientafelfronten werden zwei separat zu bestellende Montagewinkel benötigt (s. Abschnitt: "Zubehör"). ③ 1. Schrauben Sie die Montagewinkel an die TCU an.
  • Seite 390 TCU x0.2 16.3 Montage der TCU an die Bedientafelfront OP 019 Für den Anbau dieser Bedientafelfront werden zwei separat zu bestellende Montagewinkel benötigt (s. Abschnitt: "Zubehör"). ③ 1. Schrauben Sie die Montagewinkel an die TCU an. 2. Hängen Sie die TCU-Montagewinkel-Einheit (wie eine PCU) mit den beiden ①...
  • Seite 391: Zugentlastung

    TCU x0.2 16.5 Zubehör Zugentlastung Da einige Schnittstellen keine Zugentlastung für die anzuschließenden Leitungen besitzen, wird empfohlen, die Leitungen mit Kabelbindern an den u-förmigen Blechausschnitten auf dem Tragblech zu fixieren. 16.4 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach DIN 40050 IP20 (montiert) Zulassungen...
  • Seite 392 TCU x0.2 16.5 Zubehör Kompononente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Industrial IE FC Standard Cab‐ 4-adrige, geschirmte TP Installationslei‐ 6XV1840-2AH10 Ethernet- le GP 2 x 2 (Type A) tung zum Anschluss an IE FC Outlet RJ45/ Leitung IE FC RJ45 Plug; PROFINET-konform; mit UL-Zulassung;...
  • Seite 393: Index

    Index Codierschalter, 203 DTM-Kabel, 206 LEDs, 204 Leistungsaufnahme, 210 Ansicht, 165, 193 PROFIBUS-DP, 203 Arbeitsspeicher PROFIBUS-Kabel, 205 PCU 50.5, 213 Display Austauschen OP 010, 39 Batterie, 273 Display-Träger OP 010, 40 OP 012, 76 OP 015, 86, 87 Backlight-Inverter OP 015A, 103 OP 015, 86, 87 OP 015AT, 119 OP 015A, 103...
  • Seite 394 Index Fehlermeldungen Hochlauf, 258 Festplattenlaufwerk PCU 50.5, 213 OP 010 Folienstecker Abmessungen, 36 OP 012, 76 Anzugsdrehmomente, 36 Folienstreifen Einbau, 33 OP 010, 39 Einschubstreifen, 37 OP 012, 75 Einzelteile, 36 Leistungsaufnahme, 36 Maßblatt, 33 Montageöffnung, 33, 46, 56 Gesten Tastenblöcke, 29 TCU-Menü...
  • Seite 395 Index Anzugsdrehmomente, 85 Einzelteile, 86 Leistungsaufnahme, 85 Maßblätter, 82, 185 PCI Hardware-Interrupt, 230 Montageöffnung, 82 PCI-Baugruppe Multi I/O, 279 Tastensymbole, 45, 81 PCI-Karte TFT-Flachbildschirm, 79 PCU 50.5, 278 USB-Frontschnittstelle, 79, 80 PCU 50.5 OP 015 black Abmessungen, 264 Bestellnummer, 163 Arbeitsspeicher, 213 Ersatzteile, 175 Batterieanschlussleitung stecken, 279...
  • Seite 396 Index TP 015A, 137, 139 TP 015AT TP 015AT, 156, 158 Abmessungen, 155 Tastensymbole Anzugsdrehmomente, 155 OP 010, 29 Einzelteile, 156 OP 010C, 53 Leistungsaufnahme, 155 OP 010S, 45, 81 Maßblatt, 154 OP 012, 63, 130 TFT-Flachbildschirm, 147 OP 015, 45, 81 OP 019, 180 OP 08T, 13 TP 015A, 63, 130...
  • Seite 397 Handheld Terminal HT 2 Handheld Terminal HT 8 Mini-Bedienhandgerät SINUMERIK Elektronisches Handrad tragbar SINUMERIK 840D sl Bedienhandgeräte Handradanschluss-Modul Gerätehandbuch Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 398 Inhaltsverzeichnis Handheld Terminal HT 2..........................7 Beschreibung...........................7 Bedien- und Anzeigeelemente....................9 1.2.1 Übersicht..........................9 1.2.2 Beschreibung.........................10 Anschließen...........................14 1.3.1 Übersicht..........................14 1.3.2 Anschlussbox PN........................15 1.3.2.1 Beschreibung.........................15 1.3.2.2 Anschlussbox PN Plus......................17 1.3.2.3 Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus..............18 1.3.2.4 Anschlussbox PN Basic......................25 1.3.3 Anschlussmodul Basic PN.....................27 1.3.3.1 Merkmale..........................27 1.3.3.2 Schnittstellen..........................27 1.3.3.3...
  • Seite 399 Inhaltsverzeichnis 1.9.4.2 Tausch der Einschubstreifen....................72 Handheld Terminal HT 8..........................73 Beschreibung.........................73 Bedien- und Anzeigeelemente....................75 2.2.1 Ansicht...........................75 2.2.2 Beschreibung.........................77 2.2.3 Bildschirmdunkelsteuerung....................80 Schnittstellen..........................81 2.3.1 Übersicht..........................81 2.3.2 Beschreibung.........................81 Anschließen...........................83 2.4.1 Übersicht..........................83 2.4.2 Anschlussbox PN........................85 2.4.2.1 Beschreibung.........................85 2.4.2.2 Anschlussbox PN Plus......................87 2.4.2.3 Anschlussbox PN Basic......................88 2.4.2.4 Schnittstellen..........................89 2.4.3...
  • Seite 400 Inhaltsverzeichnis Bedienelemente........................122 Maßbild..........................125 Anschließen.........................126 Projektierung........................131 Instandhaltung und Wartung....................132 Technische Daten........................133 Ersatzteile/Zubehör......................133 Elektronisches Handrad tragbar.......................137 Beschreibung........................137 Maßbild..........................139 Anschluss..........................140 Technische Daten........................141 Zubehör..........................142 Handradanschluss-Modul.........................145 Beschreibung........................145 Schnittstellen........................146 5.2.1 Übersicht..........................146 5.2.2 Ein- / Ausgangsabbilder.......................147 Einstellungen über DIP-Schalter S3..................149 Montage..........................150 Technische Daten........................151 Zubehör..........................152 Index.................................153 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 401 Inhaltsverzeichnis Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 402 Handheld Terminal HT 2 Beschreibung Das Bedienhandgerät SINUMERIK HT 2 (Handheld Terminal 2) ist für die manuelle Bedienung von Werkzeugmaschinen konzipiert und zeichnet sich durch Robustheit und Handlichkeit aus. Das geringe Gewicht und das ergonomische Design erlauben ermüdungsarmes Arbeiten auch bei längerem Einsatz.
  • Seite 403: Handheld Terminal Ht 2

    Handheld Terminal HT 2 1.1 Beschreibung Gerätevorderseite: ● LC-Display (schwarz / weiß) – Auflösung: 128 x 64 Pixel – LCD-Controller on board – 4 Zeilen mit je 16 Zeichen darstellbar ● Folientastatur mit 20 Tasten – 16 Maschinensteuertasten – 4 Tasten (obere Tastenreihe) als Softkey oder Systemtaste belegbar ●...
  • Seite 404: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.1 Übersicht Not-Halt-Taster (Stopp-Taster) Override-Drehschalter Display Tastatur Handrad Zustimmtaster (links) Zustimmtaster (rechts) Öffnung für Kabeleinführung Abdeckung Kabelschacht (10) Typenschild (11) Standard-Position Halterung (optional: Haftmagnet) (12) Standard-Position Haftmagnet (optional: Halterung) (13) Schlüsselschalter Bild 1-1...
  • Seite 405: Beschreibung

    Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.2 Beschreibung Display Das Handheld Terminal HT 2 ist mit einem LCD-Display (Schwarz/Weiß) ausgestattet. Das Display hat eine Auflösung von 168 x 72 Pixel. Damit lassen sich bei normalem Font von 16 Pixel Höhe 4 Zeilen mit jeweils 16 Zeichen darstellen. Tastatur Auf dem HT 2 befinden sich insgesamt 20 Tasten, denen jeweils 1 LED zugeordnet ist.
  • Seite 406: Zustimmtaster

    Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Override-Drehschalter Der Override-Drehschalter des HT 2 hat 19 Stellungen. Die Skalenbewertung (0 bis max.) wird vom Maschinenhersteller in Maschinendaten vorgegeben. Handrad Das Handrad des HT 2 ist magnetisch gelagert. In den Knopf des Handrades ist ein Drehteller integriert. Dadurch können auch schnelle Drehbewegungen mit dem Finger ausgeführt werden (Nachlauf <...
  • Seite 407 Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Zustimmtaster bestehen jeweils aus einem 3-stufigen Bedienelement und einer getrennten Auswerteelektronik. Sie sind 2-kreisig ausgeführt. Das Betätigungselement besteht aus zwei symmetrisch angeordneten Wippen, deren Position durch elektrische Taster ermittelt und an die Auswerteelektronik weitergegeben werden. Die Zustimmtaster können drei verschiedene Schalterstellungen einnehmen.
  • Seite 408 Handheld Terminal HT 2 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Die Signale werden über das Anschlusskabel an die Anschlussbox oder das Anschlussmodul geführt und stehen zur weiteren Verdrahtung zur Verfügung. WARNUNG Lebensgefahr bei Mißbrauch des Zustimmtasters Eine Fixierung der Zustimmtaster in der Zustimm-Stellung mit Hilfsmitteln ist unzulässig. Schlüsselschalter Der Schlüsselschalter verfügt über drei Schaltstellungen I - 0 - II.
  • Seite 409: Anschließen

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschließen 1.3.1 Übersicht Artikel-Nr. Not-Halt-/Zustimmkreis SINUMERIK Konfektionierte Leitung Handheld Terminal Anschlussbox HT 2 PN Basic/PN Plus SINUMERIK PCU 50.5 Ethernet-Leitung 6XV1440-4B... oder 6FC5348-0AA08-3AA0 SINUMERIK Anschlussmodul NCU 7x0.3 PN Basic PN oder Not-Halt-/Zustimmkreis SINUMERIK MPP 310 IEH/ MPP 483 IEH Not-Halt-/Zustimmkreis Bild 1-5...
  • Seite 410: Anschlussbox Pn

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Die Sicherheitssignale für Not-Halt und Zustimmung werden in der Anschlussbox, im Anschlussmodul oder im MPP über das Anschlusskabel ausgeleitet und an die Sicherheitsschaltgeräte im Schaltschrank weiterverdrahtet. Wenn ein HT 2 nicht angeschlossen ist, beachten Sie: WARNUNG Lebensgefahr durch unbefugten Zugriff ●...
  • Seite 411: Anschlussbox Pn Plus

    Die Varianten der Anschlussbox PN unterscheiden sich äußerlich nur durch die seitliche Bedruckung. Freiraum Um die Anschlussbox PN ist folgender Freiraum erforderlich: Weitere Literatur Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Betriebsanleitung (kompakt) Bediengerät Mobile Panel 177 (WinCC flexible): http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/22166637 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 412: Anschlussbox Pn Plus

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.2 Anschlussbox PN Plus Die Anschlussbox PN Plus unterscheidet sich von der Anschlussbox PN Basic durch vier Relais, die auf der Platine montiert sind. ① Platine ② Relais Bild 1-8 Anschlussbox PN Plus Schaltzustände des Not-Halt-Kreises HT 2 Not-Halt-Taster Schaltzustand Not-Halt-Kreis...
  • Seite 413: Schnittstellenbelegung Anschlussbox Pn Plus

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.3 Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus Lage der Schnittstellen ① Fast Connector ② Klemmleiste 1 ③ Klemmleiste 2 Hinweis Die Anschlussbox PN Basic verfügt über diesselben Schnittstellen. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 414: Klemmleiste 1 Für Stromversorgung, 3-Polig

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Fast Connector, 4-polig Die Anschlussbox enthält zwei Fast Connectors zum Anschluss der PROFINET- Datenleitungen. Das folgende Bild zeigt die Belegung des Fast Connectors: Signalname RD– TD– Klemmleiste 1 für Stromversorgung, 3-polig Signalname Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 415 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Klemmleiste 2, 12-polig An dieser Klemmleiste werden die Sicherheits- und Zusatzfunktionen angeschlossen. Die Klemmleiste besitzt eine mechanische Kodierung, um ein Vertauschen mit der Klemmleiste 1 auszuschließen. Interne Verschal‐ Signalname Stromkreis tung STOP13 Not-Halt-Taster STOP14 STOP23 STOP24 +24 V...
  • Seite 416: Schaltbeispiele Der Anschlussbox Pn Plus

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Schaltbeispiele der Anschlussbox PN Plus Bild 1-9 Schaltbeispiel 1: HT 2 nicht gesteckt und Stromversorgung eingeschaltet Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 417 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Bild 1-10 Schaltbeispiel 2: HT 2 gesteckt, Stromversorgung eingeschaltet und Not-Halt inaktiv Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 418 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Bild 1-11 Schaltbeispiel 3: HT 2 gesteckt, Stromversorgung eingeschaltet und Not-Halt aktiv Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 419 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Bild 1-12 Schaltbeispiel 4: Stromversorgung ausgeschaltet Das Signal "CTRL32/ STOP-Taster gedrückt" ist bei der Anschluss-Box Basic nicht vorhanden. Das Signal ist nicht zur Fehlererkennung vorgesehen und darf daher nicht für sicherheitskritische Anwendungen verwendet werden. Beachten Sie bei Anschließen des Signals "Present31 HT 2 / HT 8 gesteckt"...
  • Seite 420: Anschlussbox Pn Basic

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.2.4 Anschlussbox PN Basic Im Gegensatz zur Anschlussbox PN Plus ist in der Anschlussbox PN Basic die Funktion "Stopp- Durchschleifung" nicht implementiert. Relais sind damit nicht erforderlich. Bild 1-13 Anschlussbox PN Basic Hinweis Der Not-Halt-Kreis wird bei angestecktem HT 2 über den Not-Halt-Taster geführt. Wenn das Anschlusskabel des HT 2 von der Anschlussbox PN Basic abgezogen wird, wird der Not-Halt- Kreis unterbrochen.
  • Seite 421 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen WARNUNG Lebensgefahr bei vorzeitiger Not-Halt-Entriegelung Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw. das zu überwachende System wieder in Betrieb setzen, wenn die Gründe, die das Not-Halt veranlasst haben, beseitigt sind und ein gefahrloser Wiederanlauf gegeben ist.
  • Seite 422: Anschlussmodul Basic Pn

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.3 Anschlussmodul Basic PN 1.3.3.1 Merkmale Das Anschlussmodul Basic PN wurde speziell für die Montage im Schaltschrank entwickelt. Dabei wird der Abschluss-Stecker durch die Wand des Schaltschrankes geführt, so dass das HT 2 von außen gesteckt werden kann. Bild 1-14 Anlagenkonfiguration (Beispiel) Das Anschlussmodul Basic PN ist nicht Hot-Plug-fähig.
  • Seite 423: Einstellen Der Box-Id

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen ① Erdungsschraube M5 für Anschluss Potenzialausgleich Bild 1-15 Rückseite Anschlussmodul Basic PN Einstellen der Box-ID An jedem Anschlussmodul können Sie mit den Drehkodierschaltern S1 und S2 eine eindeutige ID zur Stationserkennung einstellen. Die ID stellen Sie mit Hilfe eines Schraubendrehers ein. Die Eingabe ist hexadezimal.
  • Seite 424 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen X1, X2: Ethernet-Schnittstellen Die Pinbelegung der Ethernet-Schnittstellen X1, X2 finden Sie in "Allgemeine Hinweise undVernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen". X3: Stromversorgung Die Pinbelegung der Stromversorgungs-Schnittstelle X3 finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen". X7: Panel Present Steckerbezeichnung: X7 Steckertyp:...
  • Seite 425: Steckerbezeichnung: X20 Steckertyp

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen X20: Zustimmtasten Steckerbezeichnung: X20 Steckertyp: 8-polige Phoenix-Klemme Tabelle 1-4 Belegung der Schnittstelle Zustimmtasten X20 Signalname Signaltyp Bedeutung ZUST1P Elektronischer Zustimmtaster 1 P ZUST1M Elektronischer Zustimmtaster 1 M ZUST2P Elektronischer Zustimmtaster 2 P ZUST2M Elektronischer Zustimmtaster 2 M N.C.
  • Seite 426: Maßzeichnung

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.3.3 Maßzeichnung Bild 1-17 Anschlussmodul Basic PN - Maßzeichnung für den Schaltschrankeinbau Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 427: Montage Des Abschluss-Steckers

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.3.4 Montage des Abschluss-Steckers Vorgehensweise Hinweis Wenn Sie das HT 2 nie vom Anschlussmodul abziehen, ist die Montage des Abschluss- Steckers nicht notwendig. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 428 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen ① 1.Schrauben Sie die Befestigungsmutter ① 2. Stecken Sie die Halterung für den Ab‐ ② schluss-Stecker auf. 3. Schrauben Sie die Befestigungsmutter fest und stecken Sie den Abschluss-Stecker in die Halterung. Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 429: Anschlussbeispiele Zustimm- Und Not-Halt-Taster

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.4 Anschlussbeispiele Zustimm- und Not-Halt-Taster Dieses Kapitel enthält Anschlussbeispiele für Zustimm- und Not-Halt-Taster entsprechend der Kategorie 3 PL d nach EN ISO 13849-1:2008. Hinweis Um die Kategorie 3 PL d nach EN ISO 13849-1:2008 zu gewährleisten, beachten Sie auch die Betriebsanleitung des eingesetzten Überwachungsgeräts.
  • Seite 430: Anschluss - Zustimmtaster Mit Auswertegerät

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Zustimmtaster mit Auswertegerät Die Abbildung zeigt den Anschluss eines Auswertegerätes an die Zustimmtaster des HT 2. Bild 1-18 Zustimmtaster mit Auswertegerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
  • Seite 431: Anschluss - Zustimmtaster Mit Sicherheitsschaltgerät

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Zustimmtaster mit Sicherheitsschaltgerät Die Abbildung zeigt den Anschluss eines Sicherheitsschaltgerätes SIRIUS 3TK2841 an die Zustimmtaster des HT 2. Bild 1-19 Zustimmtaster mit Sicherheitsschaltgerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
  • Seite 432: Anschluss - Not-Halt-Taster Mit Sicherheitsschaltgerät

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen Anschluss - Not-Halt-Taster mit Sicherheitsschaltgerät Das folgende Bild zeigt den Anschluss des Sicherheitsschaltgeräts SIRIUS 3TK2822 oder SIRIUS 3TK2841 an den Not-Halt-Taster des HT 2. Bild 1-20 Not-Halt-Taster mit Sicherheitsschaltgerät Alle Kontakte der Sicherheitsrelais (Schütze) KA und KB sind mit zwangsgeführten Kontakten entsprechend EN 50205:2002 ausgestattet.
  • Seite 433: Anschlusskabel

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.3.5 Anschlusskabel Das Anschlusskabel ist industrietauglich und damit resistent gegen viele Lösungs- und Schmiermittel. Seine Biegefestigkeit ist auf die Einsatzbedingungen der Praxis abgestimmt. Das Anschlusskabel ist in verschiedenen Längen erhältlich. Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt: "Zubehör".
  • Seite 434: Kabelschachtabdeckung Offen (1) Kabeleinführung

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 1.Legen Sie das Gerät auf eine weiche, waage‐ rechte Unterlage, damit die Bedienelemente me‐ chanisch nicht beschädigt werden. Öffnen Sie die Kabelschachtabdeckung (2), in‐ dem Sie die sechs PT-Schrauben (4 x 20 mm) etwa 1 cm herausdrehen (1). Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐...
  • Seite 435 Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 2.Legen Sie das Anschlusskabel in die Kabelein‐ führung. Drücken Sie das Kabel leicht nach unten, bis es vollständig auf den Befestigungsnoppen (1) steckt. Achten Sie darauf, dass das Kabel nicht von der Montagefläche herabhängt, sondern vollständig auf der Montagefläche aufliegt.
  • Seite 436: Stromversorgung

    Handheld Terminal HT 2 1.3 Anschließen 4.Legen Sie die Kabelschachtabdeckung auf und befestigen Sie sie, indem Sie die sechs Schrau‐ ben anziehen. ACHTUNG Beschädigung der Gewinde in den Befestigungslöchern Das Gehäuse des HT 2 besteht aus Kunststoff. Die Gewinde in den Befestigungslöchern sind deshalb nicht so stark belastbar wie bei vergleichbaren Metallgehäusen.
  • Seite 437: Abziehen Und Stecken Bei Laufendem Betrieb

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.3.7 Abziehen und Stecken bei laufendem Betrieb Erkennbarkeit eines gesteckten HT 2 in der PLC 1. HW-Lösung: Die Schnittstelle X7 des Anschlussmoduls Basic PN signalisiert auf Pin1 "HT 2 Present" für das "aktive" Anschlussmodul (s. Abschnitt: "Anschlüsse" → "Anschlussmodul Basic PN" →...
  • Seite 438: Hauptmenü

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Hauptmenü MAIN MENU Bild 1-22 BIOS - Hauptmenü des HT 2 In der Mitte des Displays werden die verfügbaren Untermenüs angezeigt. Die Leiste am unteren Rand listet die Funktionen auf, die mit den 4 Tasten der oberen Tastenreihe (Softkeys) ausgeführt werden können.
  • Seite 439: Untermenü: Diagnosis

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Untermenü: Diagnosis Untermenü Menüpunkt Bedeutung Hinweise Diagnosis Leds Die LEDs werden in Form eines Lauflichtes nach‐ Achten Sie bei diesem Test darauf, einander eingeschaltet. dass alle LEDs aufleuchten und keine LED dauerhaft eingeschaltet bleibt. Keyboard Visualisierung der gedrückten Tasten.
  • Seite 440: Fehlerbehandlung

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.1.3 Fehlerbehandlung Störungen Problem Ursache Lösung Keine Anzeige am Display Die Stromversorgung ist unterbro‐ Überprüfen Sie den Stromversorgungsan‐ - alle LEDs aus chen. schluss. Bleibt der Fehler bestehen, ist das Gerät defekt. Keine Anzeige am Display Der Displaykontrast ist falsch ein‐...
  • Seite 441: Nahtstellensignale

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Anzeige am Display Beschreibung Ursache Lösung Hardware info block in‐ Der Hardware-Informationsblock Der Block wurde bei einem valid! ist ungültig. Update beschädigt oder der Flash-Baustein ist defekt. 10 Serial number not set! Die Seriennummer ist nicht vor‐ Die Seriennummer wurde handen.
  • Seite 442: Eingangs-Abbild Ht

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Anwendernahtstelle Anordnung der Tasten und LEDs Bild 1-23 Bedientasten Standardbelegung Die erste Tastenreihe (freie Tasten T1 ... T4) ist standardmäßig nicht belegt. Eingangs-Abbild HT 2 Auf dem Eingangsbereich können die Signale für die Tasten, Vorschubkorrekturschalter, Schlüsselschalter und Quittung der Ziffernanzeige abgegriffen werden.
  • Seite 443: Ausgangs-Abbild Ht

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Stellung EDCBA 00110 00111 00101 00100 01100 01101 01111 01110 01010 01011 01001 01000 11000 11001 11011 11010 Ausgangs-Abbild HT 2 Auf dem Ausgangsbereich liegen die Signale für die Ansteuerung der LEDs, BHG-Mode, Display-Signale und Ziffernanzeige Byte Ausgangs-Signale an das BHG Byte...
  • Seite 444: Ausgangs-Abbild Der Ziffernanzeige

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Ausgangs-Abbild der Ziffernanzeige Ansteuerung der Ziffernanzeige im HT 2 Byte Ausgangs-Signale an das BHG Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Vorgabe des 1. Zeichens (rechts) der angewählten Zeile m + 4 Vorgabe des 2.
  • Seite 445: Auswahl Der Zeile

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Die Codierung der Anzeigedaten erfolgt nach dem in der Tabelle ASCII-Code der Ziffernanzeige angegebenen Zeichensatz über die Bytes ABm + 4...19. Der Dezimalpunkt beansprucht eine eigene Stelle. Die Anzeige beginnt immer zeilenweise rechtsbündig mit Byte ABm + 4 und wird nach links aufgebaut bis ABm + 19.
  • Seite 446 Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 4. Quittung Ziffernanzeige EBm + 5, Bit 7 durch System 5. Anforderung zurücksetzen Hinweis Vor dem Schreiben einer neuen Zeile muss die Anforderung zurückgesetzt sein! Bild 1-24 HT2 Beispiel für Signalverlauf beim Schreiben von Daten in die HT 2-Anzeige Für die Auswahl von Zeile 3 und Zeile 4 gehen Sie analog vor ASCII-Code der Ziffern-Anzeige Darstellung der Zeichen bei Vorgabe des entsprechenden Zahlensystems (hexadezimal /...
  • Seite 447 Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme ASCII Zei‐ ASCII Zei‐ ASCII Zei‐ ASCII Zei‐ ASCII Zei‐ ASCII Zei‐ chen chen chen chen chen chen hex / dez hex / dez hex / dez hex / dez hex / dez hex / dez 25 / 37 35 / 53 45 / 69...
  • Seite 448: Anwendungsbeispiel Ht 8 Und Ht 2 Im Mischbetrieb

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.3 Anwendungsbeispiel HT 8 und HT 2 im Mischbetrieb Voraussetzung Das folgende Beispiel bezieht sich auf 840D sl mit TCU mit MCP xxx PN sowie optional ein HT 8 oder HT 2 an einer PN-Box. Dabei sind alle Komponenten an der X120 der NCU angeschlossen.
  • Seite 449 Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme Konfiguration mit HT 8 Folgende Annahme: TCU: MCP-Addr. = 192, Index = 7 HT 8: MCP-Addr. = 10, Index = 10 Dipschalterstellung der PN-Box = 10 Es soll nun in Abhängigkeit der TCU oder des HT 8 entweder die MCP xxx PN oder die integrierte HT8_MCP aktiviert werden.
  • Seite 450: Anwendungsbeispiel Zwei Ht 2 An Sinumerik

    Handheld Terminal HT 2 1.4 Inbetriebnahme 1.4.4 Anwendungsbeispiel zwei HT 2 an SINUMERIK Voraussetzung Das folgende Beispiel bezieht sich auf den Betrieb von zwei HT 2 in einem Netz. Zwischen den zwei HT 2 soll umgeschaltet werden. Dazu wird Folgendes angenommen: ●...
  • Seite 451: Maßzeichnung

    Handheld Terminal HT 2 1.6 Instandhaltung und Wartung Maßzeichnung Standard-Position Halterung (optional: Haftmagnet) Standard-Position Haftmagnet (optional: Halterung) Fläche für Typenschild Bild 1-25 HT 2 - Maßzeichnung Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse, Display und Bedienelementen des HT 2 ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
  • Seite 452: Technische Daten

    Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere des HT 2 dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf ● Vollständigkeit der Gehäuseverschraubung ● Beschädigungen am Gehäuse ● Beschädigungen an der Kabelabdeckung bzw. Kabeleinführung Schutz des Gerätes vor Umwelteinflüssen Schützen Sie das HT 2 vor ●...
  • Seite 453: Handheld Terminal Ht 2

    Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Stromtragfähigkeit Zustimmtaster: 0 - 500 mA / 2-kanalig, 3-stufig Not-Halt-Taster: 1 - 1000 mA / 2-kanalig Leistungsaufnahme, max. ca. 2,5 W Mechanische Daten Abmessungen Höhe (ohne Bedienele‐ Tiefe: mente): ei‐...
  • Seite 454: Zustimmtaster

    Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis des B -Wertes entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen. Der B -Wert gilt nur bei Berücksichtigung der technischen Eigenschaften des Not-Halt-Tasters.
  • Seite 455: Anschlussmodul Basic Pn

    Handheld Terminal HT 2 1.7 Technische Daten Hinweis Der PFH -Wert gilt nur unter Einhaltung der technischen Eigenschaften des Zustimmtasters und der hier angegebenen quantitativen Bedingungen (z. B. Betriebsdauer). In der Applikation muss die Einhaltung der Anzahl zulässiger Schaltspiele sichergestellt sein. Handrad Das Handrad des HT 2 wird im System als 3.
  • Seite 456: Anschlussbox Pn

    Handheld Terminal HT 2 1.8 Ersatzteile 1.7.3 Anschlussbox PN Allgemeine Daten Gewicht ohne Verpackung ca. 700 g Schutzart nach EN 60529 IP65 (bei gestecktem HT 2 oder bei gesteckter Blindkappe) Elektrische Daten Nennspannung DC +24 V Bereich, zulässiger 20,4 V bis 28,8 V (–15 %, +20 %) Transienten, maximal zulässig 35 V (500 ms) Zeit zwischen zwei Transienten, mindestens...
  • Seite 457: Zubehör

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Zubehör 1.9.1 Übersicht Für das HT 2 ist folgendes Zubehör lieferbar: Bezeichnung Bemerkung Anzahl Artikelnummer Anschlussbox PN Basic ohne automatische Not-Halt-Überbrückung für 6AV6671-5AE01-0AX0 *) die Montage in der Anlage Anschlussbox PN Plus mit automatischer Not-Halt-Überbrückung für 6AV6671-5AE11-0AX0 *) die Montage in der Anlage Anschlussmodul Basic PN...
  • Seite 458 Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Bild 1-26 Halterung des HT 2 Die Montage der Halterung entspricht der Montage des Haftmagneten. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt: "Haftmagnet". Hinweis Achten Sie darauf, dass das HT 2 gemäß ergonomischen Gesichtspunkten eingehängt werden kann.
  • Seite 459: Haftmagnet

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Maßzeichnung Bild 1-27 Maßzeichnung der Halterung des HT 2 1.9.3 Haftmagnet Durch den Haftmagneten kann das HT 2 an allen Blechteilen stationär befestigt werden. Bild 1-28 Haftmagnet des HT 2 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 460 Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Montage des Haftmagneten Hinweis Zur Erhöhung der Haltkräfte kann ein zweiter Magnet auf Position (2) montiert werden. Öffnen Sie die Kabelschachtabdeckung, indem Sie die 6 PT-Schrauben etwa 1 cm herausdre‐ hen. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐ bendreher der Größe 2.
  • Seite 461: Umgang Mit Haftmagneten

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Schieben Sie den Haftmagneten unter die Ka‐ belschachtabdeckung und befestigen Sie ihn von der Rückseite durch die Schraube. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz-Schrau‐ bendreher der Größe 4. Bringen Sie die Kabelschachtabdeckung des HT 2 wieder an. Achten Sie darauf, dass Sie das Anzugsdreh‐...
  • Seite 462: Einschubstreifen

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 1.9.4 Einschubstreifen 1.9.4.1 Beschriftung der Einschubstreifen Das Handheld Terminal HT 2 wird ab Werk mit fünf horizontalen Einschubstreifen geliefert. Mit Ausnahme des Einschubstreifens für die 1. Tastenreihe sind Standardsymbole für die Maschinensteuerung aufgedruckt. Bild 1-29 HT2 - Einschubstreifen Auf Wunsch ist ein Zubehörpaket mit 3 Blankfolien bestellbar, um Einschubstreifen mit Tastensymbolen gemäß...
  • Seite 463: Dateien Zum Bedrucken Der Blankofolie

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Bild 1-30 Blankofolie HT 2 [Druckrichtung (1)] Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_HT2_13.doc ● Symbols_OP08T_13.doc Die Datei "Template_HT2_13.doc" ist eine Vorlage zur exakten Positionierung der Symbole auf der bedruckbaren Folie.
  • Seite 464: Anfertigung Von Einschubstreifen

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Bild 1-31 Template_HT2_13.doc (Blankovorlage für Folie) Die Datei "Symbols_OP08T_13.doc" enthält ein breites Spektrum von Tastensymbolen. Eine Übersicht dazu finden Sie bei "Bedientafeln" > "Bedientafelfront OP 08T" > "Zubehör" > "Beschriften der Einschubstreifen". Anfertigung von Einschubstreifen 1.
  • Seite 465 Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 7. Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf das eingefügte Symbol, um die Grafik zu formatieren. – Wählen Sie den Reiter "Größe" und stellen Sie die Höhe des Symbols auf 1,1 cm ein. – Klicken Sie auf <OK>, um die Änderung zu übernehmen. 8.
  • Seite 466 Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör Maßbild Bild 1-32 Maßeinstellung für Einschubstreifen Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) – Zeichnen Sie ein Quadrat 13 x 13 mm mit der Füllfarbe weiß und einer unsichtbaren Umrahmungslinie.
  • Seite 467: Tausch Der Einschubstreifen

    Handheld Terminal HT 2 1.9 Zubehör 1.9.4.2 Tausch der Einschubstreifen Die Schlitze zum Einstecken der Einschubstreifen befinden sich unter einer Abdeckung, die auf der linken Seite des HT 2 angebracht und in das Design des Gerätes integriert ist. Bild 1-33 Abdeckung der Einschubstreifen (1) Die Befestigungsschrauben der Abdeckung sind von der Rückseite des HT 2 zugänglich.
  • Seite 468 Touchscreens auch mit Handschuhen. Sein Sicherheitskonzept erlaubt ein Arbeiten im Gefahrenbereich der Maschine, wie es z. B. für das Teachen notwendig ist. Hinweis Hiermit erklärt die Fa. Siemens, dass sich dieses Gerät in Übereinstimmung mit den Anforderungen und anderen Vorschriften der Richtlinien 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) und 2004/108/EG (EMV Richtlinie) befindet.
  • Seite 469: Handheld Terminal Ht 8

    Handheld Terminal HT 8 2.1 Beschreibung Funktionsblöcke Im Gerät: ● Flachbaugruppe mit CPU, Speicher ● Ethernet-Controller Gerätevorderseite: ● LC-Display als Touchscreen – 640 x 480 (VGA) Color-TFT – Inverter on board ● Folientastatur mit 52 Tasten – 24 Maschinensteuertasten – 28 Bedientasten (Nummernblock, Cursorblock, Funktionstasten) ●...
  • Seite 470: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Ansicht Vorderseite ① Not-Halt-Taster ② Handrad ③ Override-Drehschalter ④ Schutzkragen ⑤ Kundentasten (frei belegbar) ⑥ HMI-Bedientasten ⑦ Funktionstasten Maschinensteuertafel ⑧ Display / Touchscreen ⑨ Verfahrtasten Bild 2-1 Bedienoberfläche des HT 8 mit Handrad Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 471 Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Rückseite ① Griff ② Abdeckung ③ Stecker mit integriertem USB-Anschluss ④ Tülle für Anschlussleitung ⑤ Anschlussleitung ⑥ Zustimmtaster (links und rechts am Griff) Bild 2-2 Anschlüsse und Bedienelemente auf der Rückseite des HT 8 ①...
  • Seite 472: Beschreibung

    Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bohrungen ① Das HT 8 besteht aus einem doppelwandigen Gehäuse mit Oberschale und Unterschale ③ ② Auf der Unterschale weist das HT 8 drei kleine Bohrungen auf. Diese Bohrungen sind dazu angebracht, die Flüssigkeit abzuleiten, die in den Zwischenraum des doppelwandigen Gehäuses eindringen kann, wenn der verformbare Schutzkragen auf der Oberschale durchgedrückt wird.
  • Seite 473: Hilfe-Funktion

    Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Informationen zur Kalibrierung des Touchscreen des HT 8 finden Sie in: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Vernetzung" Hinweis Die Kalibrierung des Touch-Sensors kann auch während des Betriebes notwendig werden, da sich die Widerstandswerte der Touch-Folie bei Temperaturwechsel ändern. Folientastatur Auf der Vorderseite des HT 8 sind 52 Tasten in mehreren Tastenblöcken angeordnet (siehe Bild 2-1 Bedienoberfläche des HT 8 mit Handrad (Seite 75)).
  • Seite 474: Zustimmtaster

    Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Wird ein Not-Halt ausgelöst, rastet der Taster ein. Ist der Taster eingerastet, wird er durch Drehen nach rechts wieder entriegelt. Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎...
  • Seite 475: Bildschirmdunkelsteuerung

    Handheld Terminal HT 8 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Überwachung der Zustimmung ● Zur Vermeidung einer permanenten Überbrückung der Zustimmtaster wird die Dauer einer Zustimmung überwacht. Nach max. 30 min dauerhafter Zustimmung werden die Zustimmausgänge geöffnet. Erst nach Loslassen der Zustimmtaster und erneutem Betätigen werden die Zustimmausgänge wiedergeschlossen.
  • Seite 476: Schnittstellen

    Handheld Terminal HT 8 2.3 Schnittstellen Näheres unter: ● IM9 Inbetriebnahmehandbuch SINUMERIK Operate ● IM4 Inbetriebnahmehandbuch HMI-Advanced ACHTUNG Ist die Bildschirmdunkelsteuerung nicht aktiviert, besteht die Gefahr eines irreversiblen Schadens am TFT-Display. Schnittstellen 2.3.1 Übersicht Die folgende Abbildung stellt die Anschlussmöglichkeiten am HT 8 dar. Bild 2-4 Blockschaltbild Schnittstellen HT 8 2.3.2...
  • Seite 477: X3: Anschluss Ethernet

    Handheld Terminal HT 8 2.3 Schnittstellen X3: Anschluss Ethernet Die Ethernet-Schnittstelle ist kompatibel zum 10/100/1000BASE-T IEEE 802.3-Standard, ohne Crossover-Funktion. Steckerbezeichnung: X3 Steckertyp: 8-polige RJ45-Buchse mit Verriegelung (oben) Pinbelegung Die Pinbelegung entspricht dem Standard, siehe Kapitel "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Anschließen". X5: Anschluss USB Die USB-Schnittstelle entspricht der Spezifikation USB 1.1 mit der Datenrate Full Speed.
  • Seite 478: Anschließen

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Steckerbezeichnung: X 51 Steckertyp: 12-poliger Steckverbinder mit Codierung und Verriegelung Signal Signaltyp Bedeutung IDENT_P Box-ID Übertragung + ENABLE 2+ Zustimmtaster Kanal 2, digital ENABLE 1+ Zustimmtaster Kanal 1, digital STOP-13 Not-Halt-Kreis 2 STOP-23 Not-Halt-Kreis 1 +24 V Spannungsversorgung Signal Signaltyp...
  • Seite 479 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Das HT 8 ist für die Kommunikation in einem Ethernet-Netzwerk ausgelegt. Dafür gibt es folgende Anschlussmöglichkeiten: ● Anschlussbox PN Basic / Anschlussbox PN Plus, ● Anschlussmodul Basic PN (für Schaltschrankmontage) oder ● MPP 310 IEH / MPP 483 IEH / MPP 483 HTC HT 8 mit Anschlussbox PN Basic / PN Plus Anschlussmodul Basic PN...
  • Seite 480: Anschlussbox Pn

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2 Anschlussbox PN 2.4.2.1 Beschreibung ① LED-Anzeigen für die Kommunikation ② Verschraubung für Stromversorgungsleitung und Schirm ③ Verschraubung für Leitung mit den Sicherheitssignalen Stopp und Zustimmtaster sowie für Steuerungsbegleitsignale ④ Anschlussbuchse für Steckverbinder der Anschlussleitung (mit Blindkappe abgedeckt) ⑤...
  • Seite 481 Stationserkennung einstellen zu können (S1 und S2). Siehe dazu Kapitel Schnittstellen (Seite 90). Freiraum Um die Anschlussbox PN ist folgender Freiraum erforderlich: Weitere Literatur Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Betriebsanleitung (kompakt) Bediengerät Mobile Panel 177 (WinCC flexible): http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/22166637 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 482: Anschlussbox Pn Plus

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.2 Anschlussbox PN Plus Die Anschlussbox PN Plus unterscheidet sich von der Anschlussbox PN Basic durch vier Relais, die auf der Platine montiert sind. ① Platine ② Relais Bild 2-7 Innenansicht Anschlussbox PN Plus Schaltzustände des Not-Halt-Kreises HT 8 Not-Halt-Taster...
  • Seite 483: Anschlussbox Pn Basic

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.3 Anschlussbox PN Basic Im Gegensatz zur Anschlussbox PN Plus ist in der Anschlussbox PN Basic die Funktion "Stopp- Durchschleifung" nicht implementiert. Relais sind damit nicht erforderlich. Bild 2-8 Anschlussbox PN Basic Hinweis Der Not-Halt-Kreis wird bei angestecktem HT 8 über den Not-Halt-Taster geführt. Wenn das Anschlusskabel des HT 8 von der Anschlussbox PN Basic abgezogen wird, wird der Not-Halt- Kreis unterbrochen.
  • Seite 484: Schnittstellen

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.2.4 Schnittstellen Informationen zur Schnittstellenbelegung der Anschlussbox PN finden Sie im Handbuch "Handheld Terminal HT 2" unter "Anschließen" → "Anschlussbox PN" → "Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus". Siehe auch Schnittstellenbelegung Anschlussbox PN Plus (Seite 18) 2.4.3 Anschlussmodul Basic PN 2.4.3.1...
  • Seite 485 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Das Anschlussmodul Basic PN ist nicht Hot-Plug-fähig. Das HT 8 kann entweder direkt an die NCU oder als Thin Client an die PCU angeschlossen werden. 2.4.3.2 Schnittstellen Auf der Vorderseite des Anschlussmoduls Basic PN befindet sich der Anschlussstecker für das HT 8.
  • Seite 486 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen ① Drehkodierschalter für höherwertige Bits (S1) ② Drehkodierschalter für niederwertige Bits (S2) Bild 2-11 Beispiel für die Adresse "27H" Pinbelegungen der Stecker Signaltyp: Input (Eingang) Output (Ausgang) Bidirektionale Signale Potenzial X1, X2: Ethernet-Schnittstellen Die Pinbelegung der Ethernet-Schnittstellen X1, X2 finden Sie in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen", Abschnitt: "Pinbelegung der Schnittstellen".
  • Seite 487 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen X8: Not-Halt Verdrahtungsklemme Steckerbezeichnung: X8 Steckertyp: 4-polige Phoenix-Klemme Tabelle 2-2 Belegung der Not-Halt Verdrahtungsklemme X8 Beschaltung On-board Brücke zwischen 1 und 2 On-board Brücke zwischen 3 und 4 Hinweis Benutzen Sie diese Klemme zwecks einfacher Verlegung der Not-Halt-Leitungen optional. Der Stecker dient ausschließlich als Hilfsmittel zum Weiterschleifen.
  • Seite 488 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Tabelle 2-4 Belegung der Schnittstelle Not-Halt und Modul-Versorgungsspannung Signalname Signaltyp Bedeutung STOP23 Not-Halt-Kreis STOP24 Not-Halt-Kreis STOP13 Not-Halt-Kreis STOP14 Not-Halt-Kreis Masse N.C. IN_E9 Geschaltete P24 (wird zum Betrieb mit Pin8 ge‐ brückt) P24_FILT Gefilterte 24V Modulversorgung IN_E9_EXT Rückmeldung über geschaltete P24 IN_E12_EXT...
  • Seite 489: Maßzeichnung

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.3.3 Maßzeichnung ① Langlöcher - falls Verschraubung der Module an der Innenseite des Schaltschrankes Bild 2-12 Anschlussmodul Basic PN - Maßzeichnung für den Schaltschrankeinbau Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 490: Montage Des Abschluss-Steckers

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.3.4 Montage des Abschluss-Steckers Vorgehensweise Hinweis Wenn Sie das HT 8 nie vom Anschlussmodul abziehen, ist die Montage des Abschluss- Steckers nicht notwendig. ① 1.Schrauben Sie die Befestigungsmutter ① 2.Stecken Sie die Halterung für den Ab‐ ②...
  • Seite 491: Anschlussleitung

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 2.4.4 Anschlussleitung Die Anschlussleitung ist industrietauglich, mit einer praxisbezogenen Biegefestigkeit und Resistenz gegen viele Lösungs- und Schmiermittel. Die Anschlussleitung ist in verschiedenen Längen erhältlich. Nähere Hinweise finden Sie im Abschnitt: "Zubehör". ① Push-Pull-Rundsteckverbinder mit Metallgehäuse (ODU-Stecker) ②...
  • Seite 492: Verlegung Der Anschlussleitung

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen Verlegung der Anschlussleitung 1. Öffnen Sie die Abdeckung, indem Sie die sechs PT-Schrauben (4 x 20 mm) etwa 1 cm herausdrehen. Verwenden Sie dazu einen Kreuzschlitz- Schraubendreher der Größe 2. 2. Legen Sie Anschlussleitung in die passende Einführung (links oder rechts).
  • Seite 493 Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen 4. Verbinden Sie den RJ-45 Stecker mit der Ether‐ netbuchse. WARNUNG Unsachgemäße Montage der Leitung kann zum Ausfall der Sicherheitsfunktionen führen. Beachten Sie bitte Folgendes, bevor Sie die Abdeckung wieder befestigen: ● Kontrollieren Sie die gerade Ausrichtung aller Adern und den festen Sitz des Steckverbinders.
  • Seite 494: Stromversorgung

    Handheld Terminal HT 8 2.4 Anschließen ACHTUNG Beschädigung des Gehäuses Das Gehäuse des HT 8 besteht aus Kunststoff. Die Gewinde in den Befestigungslöchern sind deshalb nicht so stark belastbar wie bei vergleichbaren Metallgehäusen. Ziehen Sie deshalb die Schrauben (auch zum Schutz der Anschlussleitung) nur mit dem zulässigen Drehmoment von 0,4 - 0,5 Nm an.
  • Seite 495: Inbetriebnahme

    Virtuelle Tastatur aktivieren/deaktivieren Die Konfiguration der virtuellen Tastatur erfolgt in der Datei "slguiconfig.ini". Vorgehensweise 1. Kopieren Sie die Datei "slguiconfig.ini" aus dem Verzeichnis /siemens/sinumerik/hmi/template/cfg. 2. Fügen Sie die Kopie in das Verzeichnis: /oem/sinumerik/hmi/cfg oder /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Öffnen Sie die Datei im Editor.
  • Seite 496: Verfahrtasten Projektieren

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 2.5.1.2 Verfahrtasten projektieren Die Verfahrtasten des HT 8 sind unbeschriftet, da ihre Wirkungsweise nicht fest vorgegeben ist. Die Beschriftung der Verfahrtasten soll sich dynamisch der Wirkungsweise der Tasten anpassen. Um die Wirkungsweise der Verfahrtasten zu erkennen, werden diese im Bereich der vertikalen Softkeys innerhalb des Displays angezeigt.
  • Seite 497 /ico1024 /ico1280 Vorgehensweise 1. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei "sljkconfig.ini" aus dem Verzeichnis /siemens/sinumerik/hmi/template/cfg. 2. Legen Sie die Kopie in das Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/cfg oder /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Öffnen Sie die Kopie im Editor und legen Sie die Beschriftung der Verfahrtasten fest. Beispiel einer Konfigurationsdatei "sljkconfig.ini"...
  • Seite 498: Vorgehensweise

    Chinesisch Vorgehensweise 1. Sie können sich die Musterdatei " oem_sljk_deu.ts" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/lng. 2. Legen Sie die Datei im Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/lng oder /user/sinumerik/hmi/lng ab bzw. an. 3. Geben Sie der Datei den Namen, z. B. für deutsche Texte: "sljk_deu.ts".
  • Seite 499 Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 4. Öffnen Sie die Datei und legen Sie im Bereich <message> und </message> die Beschriftung fest. 5. Starten Sie HMI neu. Damit die Beschriftung zur Programmlaufzeit angezeigt wird, muss die Datei in ein Binärformat konvertiert werden. Diese Konvertierung erfolgt nur im Hochlauf des HMI. Beispiel einer Textdatei "sljk_deu.ts"...
  • Seite 500: Anwenderspezifische Tastenbeschriftung Projektieren

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme </message> <message> <source>JK_AXISNAME_8</source> <translation>V</translation> </message> <message> <source>JK_AXISNAME_9</source> <translation>W</translation> </message> <message> <source>JK_AXISNAME_10</source> <translation>UV1</translation> </message> <message> <source>JK_AXISNAME_11</source> <translation>UV2</translation> </message> <message> <source>JK_AXISNAME_12</source> <translation>UV3</translation> </message> <!-- User defined language dependent text (example) --> <message> <source>OEM_JK_TEXT_1</source> <translation>SF1</translation> </message> <message> <source>OEM_JK_TEXT_2</source>...
  • Seite 501: Tastenbeschriftung Anlegen

    Zeilenangabe. Es sind 2 Zeilen möglich. Vorgehensweise 1. Sie können sich die Musterdatei "oem_slck_deu.ts" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/lng. 2. Legen Sie die Datei im Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/lng oder /user/sinumerik/hmi/lng ab bzw. an. 3. Geben Sie der Datei den Namen, z. B. für deutsche Texte: "slck_deu.ts".
  • Seite 502: Funktionsanzeige Auf Anwenderspezifischen Tasten (U-Tasten) Konfigurieren

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme 4. Öffnen Sie die Datei und legen Sie im Bereich <message> und </message> die Tastenbeschriftung fest. 5. Starten Sie HMI neu. Damit die Tastenbeschriftung zur Programmlaufzeit angezeigt wird, muss die Datei in ein Binärformat konvertiert werden. Diese Konvertierung erfolgt nur im Hochlauf des HMI. Beispiel für eine Tastenbeschriftung <!DOCTYPE TS><TS>...
  • Seite 503 Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Nahtstellensignale Die PLC-Bits befinden sich im Ausgangsabbild der PLC-HT 8 Nahtstelle und sind analog zu denen im Eingangsabbild. Signale an MCP1 (bzw. MCP2) Nahtstelle PLC → HT 8 Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2...
  • Seite 504 Keine Anzeige des Icons. 1. Sie können sich die Musterdatei "slckcpf.ini" aus folgendem Verzeichnis kopieren: / siemens/sinumerik/hmi/template/cfg 2. Legen Sie die Datei ins Verzeichnis /oem/sinumerik/hmi/cfg bzw. /user/sinumerik/hmi/cfg. 3. Wenn Sie ein eigenes Icon verwenden, legen Sie es, mit der entsprechenden Auflösung für HT 8, ins Verzeichnis: /oem/sinumerik/hmi/ico/ico640 bzw.
  • Seite 505: Fehlerbehandlung

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme ; Show a LED for the var inc sk ;showVarIncLED = true ; Show a LED for the var single block sk ;showSBLLED = true ; Show a LED for the var wcs/mcs sk ;showWCSLED = true 2.5.1.5 Fehlerbehandlung...
  • Seite 506: Ein-/Ausblenden Von Hmi An Plc Quittieren

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Signal AB n+6 Bit 7 = 0 für Ausblenden Hinweis Um eine korrekte Anzeige der Beschriftung der Verfahrtasten zu gewährleisten, dürfen die Namen der Achsen max. 10 Zeichen lang sein. Beispiel mit eingeblendeter Beschriftung der Verfahrachsen: Bild 2-14 Verfahrachsen eingeblendet Ein-/Ausblenden von HMI an PLC quittieren...
  • Seite 507: Anwenderspezifische Tastenbeschriftung Projektieren

    Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme Siehe auch Weitere Informationen zum HT 8 finden Sie in: ● Funktionshandbuch Grundfunktionen; PLC-Grundprogramm (P3 sl) ● Die Beschreibung der Maschinendaten finden Sie in: Ausführliche Maschinendaten Beschreibung ● Bedienhandbuch HMI-Advanced 2.5.2.2 Anwenderspezifische Tastenbeschriftung projektieren Beschriftung der Tasten beim HT 8 Die Texte des CPF-Menüs (CPF: Control Panel Function) beim HT 8 und die Verfahrtasten können vom Anwender mit eigenen Texten in Landessprache beschriftet werden.
  • Seite 508 Handheld Terminal HT 8 2.5 Inbetriebnahme U5 = "AnwenderTaste 5" ; 2*10 Zeichen U6 = "AnwenderTaste 6" ; 2*10 Zeichen U7 = "AnwenderTaste 7" ; 2*10 Zeichen U8 = "AnwenderTaste 8" ; 2*10 Zeichen U9 = "ETC-UTaste 9" ; 2*10 Zeichen U10 = "ETC-UTaste 10"...
  • Seite 509: Instandhaltung Und Wartung

    Handheld Terminal HT 8 2.6 Instandhaltung und Wartung Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse, Display und Bedienelementen des HT 8 ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben. Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere des HT 8 dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf...
  • Seite 510: Technische Daten

    Handheld Terminal HT 8 2.7 Technische Daten Technische Daten 2.7.1 Handheld Terminal HT 8 Handheld Terminal HT 8 Sicherheit Schutzklasse III nach EN 61131-2 / EN 50178 Schutzart nach EN 60529 IP65 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Stromtragfähigkeit Zustimmtaster: 10 - 250 mA / 2-kanalig, 3-stufig...
  • Seite 511: Zustimmtaster

    Handheld Terminal HT 8 2.7 Technische Daten 1,01 * 10 Betriebsdauer 20 Jahre Zwangsdynamisierungsintervall (mechanische Betätigung 1 Jahr zum Test des Not-Halts) Kategorie Performance Level PL d Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis des B -Wertes entsprechend der angewandten Normen (z.B.
  • Seite 512: Anschlussmodul Basic Pn

    Handheld Terminal HT 8 2.7 Technische Daten 2.7.2 Anschlussmodul Basic PN Sicherheit Schutzklasse III nach IEC 60536 Schutzart nach EN 60529 IP54 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V (über Stecker X3) Stromtragfähigkeit Kontakte Zustimmtaster (Stecker X20) max.
  • Seite 513: Ersatzteile

    Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Stromaufnahme Anschlussbox PN ohne HT 8 ● Typisch ● ca. 100 mA ● Dauerstrom, maximal ● ca. 150 mA ● Einschaltstromstoß I ● ca. 0,5 A Stromaufnahme Anschlussbox PN mit HT 8, typisch ca. 550 mA Absicherung, intern Elektronisch Strombelastung Steuerungsbegleitsignale...
  • Seite 514: Wandhalterung

    Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Bezeichnung Bemerkung Anzahl Artikelnummer Schutzfolie für 8"-Touch-Display, Typ 10 6AV6671-5BC00-0AX0 Länge: 2 m 6XV1440-4BH20 *) Länge: 5 m 6XV1440-4BH50 *) Länge: 8 m 6XV1440-4BH80 *) Gerade Anschlussleitung Länge: 10 m 6XV1440-4BN10 *) Länge: 15 m 6XV1440-4BN15 *) Länge: 20 m 6XV1440-4BN20 *)
  • Seite 515 Handheld Terminal HT 8 2.9 Zubehör Maßzeichnung Bild 2-16 HT 8 Wandhalterung - Maßzeichnung Hinweis Beachten Sie, dass die Halterung kleiner als das HT 8 (∅ ca. 290 mm) ist. Um eine bequeme Handhabung zu gewährleisten, ist es nötig, genügend Freiraum um die Halterung herum zu belassen.
  • Seite 516: Mini-Bedienhandgerät

    Mini-Bedienhandgerät Beschreibung Das Mini-Bedienhandgerät (Mini-BHG) ist ein handliches und ergonomisch gestaltetes Bedienhandgerät zum Einrichten und Bedienen an einfachen Maschinen im JobShop-Bereich oder bei ähnlichen Anwendungen. Das Bedienkonzept ermöglicht durch die einfach zu handhabende Abstufung von Grob-, Mittel- und Feinzustellung eine schnelle, inkremtgenaue Positionierung. Die Signale werden parallel zur CNC-Steuerung geführt.
  • Seite 517: 3.2 Bedienelemente

    Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Bedienelemente ① Eilgangtaster für schnelles Verfahren mit Verfahrtasten oder Handrad ② Verfahrtasten Richtung +/- ③ Funktionstasten F1, F2, F3 für kundenspezifische Applikationen (frei belegbar) ④ Halteschale (optional) ⑤ Anschlussleitung ⑥ Handrad ⑦ Zustimmtaster, 2-kanalig, 3-stufig ⑧ Achswahlschalter für 5 Achsen und Neutralstellung ⑨...
  • Seite 518: Funktionstasten

    Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Der Not-Halt-Taster wird durch Drehen nach rechts oder durch Ziehen entriegelt. WARNUNG Lebensgefahr durch vorzeitigen Wiederanlauf Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw. das zu überwachende System wieder in Betrieb setzen, wenn die Gründe, die das Not-Halt veranlasst haben, beseitigt sind und ein gefahrloser Wiederanlauf gegeben ist.
  • Seite 519 Mini-Bedienhandgerät 3.2 Bedienelemente Handrad Mit dem Handrad können Fahrbewegungen an der mit dem Achswahlschalter angewählten Achse ausgelöst werden. Das Handrad liefert 2 Spursignale mit 100 S/R. Eilgangtaster Mit dem Eilgangtaster kann die Verfahrgeschwindigkeit der mit dem Achswahlschalter angewählten Achse erhöht werden. Der Eilgangtaster wirkt sowohl auf Verfahrbefehle der +/– Tasten als auch auf die Handradsignale.
  • Seite 520: Maßbild

    Mini-Bedienhandgerät 3.3 Maßbild Maßbild Bild 3-2 Abmessungen des Mini-Bedienhandgerätes Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 521: Anschließen

    Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Anschließen Prinzipielle Vorgehensweise Zum Anschluss des Mini-BHGs werden Anschlusskits benötigt: ● Für den Anschluss an eine MCP können Sie das konfektionierte Anschlusskit nutzen. Beachten Sie dabei, dass bei den PROFIBUS-Varianten der Maschinensteuertafeln X55 nicht vorhanden ist - zur freien Verdrahtung der Adern eignet sich X70, falls Sie keinen Direkttastenanschluss benötigen.
  • Seite 522: Lochbild Zur Montage Der Flanschdose

    Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen 4. Stecken Sie die Anschlussleitung gemäß der Steckerbeschriftung auf die Gegenstecker. 5. Verdrahten Sie die Anschlüsse (maschinenseitig) von Not-Halt- und Zustimmtaste an der Klemmleiste -X (siehe Schaltbilder). Lochbild zur Montage der Flanschdose Bild 3-4 Lochbild zur Montage Flanschdose Das Mini-BHG wird über eine Flanschdose angeschlossen.
  • Seite 523 Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Wenn ein Mini-BHG nicht angeschlossen ist, beachten Sie: WARNUNG Lebensgefahr durch unbefugten Zugriff ● Nach dem Abstecken muss das Mini-BHG weggeschlossen werden. ● Not-Halt-Taster, die außer Funktion sind, dürfen als solche nicht erkennbar oder nicht zugänglich sein. Damit soll verhindert werden, dass ein Not-Halt-Taster irrtümlich benutzt wird.
  • Seite 524 Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Schaltbilder Schaltbild für Anschluss an MCP 4x2x0,56mm² 5x2x0,25mm² 5x2x0,25mm² blau schwarz rsbr rosabraun braun violett rtbl rotblau gelb weiß wsbl weißblau grün brbl braunblau wsge weißgelb grau gebr gelbbraun wsgr weißgrau rosa grbr graubraun wsrs weißrosa grrs graurosa wsrt weißrot...
  • Seite 525 Mini-Bedienhandgerät 3.4 Anschließen Schaltbild für kundenspezifische Verdrahtung 4x2x0,56mm² 5x2x0,25mm² 5x2x0,25mm² Bild 3-7 Prinzipieller Anschluss eines Mini-BHG mit unkonfektioniertem Anschlusskit Hinweis Achten Sie beim Anschluss des Achswahlschalters und der Funktionstasten auf die Verdrahtung von 0V und Versorgungsspannung. Beachten Sie weiterhin die max. Schaltleistung der Schaltelemente.
  • Seite 526: Projektierung

    Mini-Bedienhandgerät 3.5 Projektierung Projektierung Für die Projektierung des Mini-BHGs müssen Parameter des FB1 im OB100 des PLC- Grundprogramms eingestellt werden: siehe Funktionshandbuch Grundfunktionen; PLC- Grundprogramm (P3 sl). Beispiel: Anschluss des Mini-BHGs an eine MCP xxx PN Das Mini-BHG wird an den Steckern X51, X52, X55 und X60 eines MCP xxx PN angeschlossen.
  • Seite 527: Instandhaltung Und Wartung

    Mini-Bedienhandgerät 3.6 Instandhaltung und Wartung Hinweis Die Zuordnung der Kundentasten zu den Eingangsabbildern entnehmen Sie bitte dem dazugehörigen Kapitel der jeweiligen Maschinensteuertafel. Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen des Mini-BHGs ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
  • Seite 528: Technische Daten

    Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Technische Daten Tabelle 3-5 Mini-Bedienhandgerät Allgemeine Daten Zulassungen CE / cULus Schutzart IP65 - nach DIN EN 60529 Mechanische Daten Abmessungen ca. Höhe: 180 mm Breite: 90 mm Tiefe: 67 mm Gewicht ca. 0,5 kg ohne Anschlussleitung ca.
  • Seite 529 Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Artikelbezeichnung Artikelnummer Verwendbar für 6FX2007- -1AD03 -1AD13 Anschlussleitung spiral 3,5 m 104903 *) Anschlussleitung gerade 5 m 104904 *) Verlängerungsleitung 5 m (gerade) 103832 *) Verlängerungsleitung 10 m (gerade) 103833 *) Verlängerungsleitung 15 m (gerade) 103834 *) Anschlussadapter (Adapterleitung 0,5 m;...
  • Seite 530 Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Halteschale Optional kann das Mini-Bedienhandgerät in einer anschraubbaren Halteschale aufbewahrt werden. Die Halteschale wird mit 3 Schrauben M4 befestigt (im Lieferumfang enthalten). Bild 3-8 Maßbild zur Befestigung der Halteschale Winkeldose Optional ist eine Winkeldose erhältlich, die eine um 90° gedrehte Kabelabgangsrichtung erlaubt.
  • Seite 531 Mini-Bedienhandgerät 3.8 Ersatzteile/Zubehör Adapterplatte Die Adapterplatte wird nur benötigt, wenn die Flanschdose aus Metall an einem Einbauort für Kunststoffflanschdosen montiert wird. Bild 3-10 Maßbild Adapterplatte Einschubstreifen Die Einschubstreifen können ausgetauscht werden. Hierzu müssen die rückseitigen 6 Torxschrauben des Gehäuses gelöst werden. Das Gehäuse lässt sich nun auseinanderziehen. Die Einschubstreifen können aus der Führung der Frontplatte gezogen und ggf.
  • Seite 532: Elektronisches Handrad Tragbar

    Elektronisches Handrad tragbar Beschreibung Das tragbare Handrad ist für den maschinennahen Einsatz vorgesehen. An seinem Gehäuse befinden sich eine Magnethalterung und eine Spiralanschlussleitung. Durch die Magnethalterung (Haftmagnet) kann das Handrad an metallischen Oberflächen befestigt werden. Zur sicheren Ablage auch auf nicht magnetischen Flächen, ist eine Halteschale erhältlich (s.
  • Seite 533: Darstellung

    Elektronisches Handrad tragbar 4.1 Beschreibung Darstellung ① Handrad ② Spiralanschlussleitung ③ 9-poliger Steckverbinder Bild 4-1 Ansicht elektronisches Handrad tragbar Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 534: Maßbild

    Elektronisches Handrad tragbar 4.2 Maßbild Maßbild Vorder- und Seitenansicht Bild 4-2 Abmessungen des elektronischen Handrades tragbar Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 535: Anschluss

    Elektronisches Handrad tragbar 4.3 Anschluss Ausgänge RS 422 A Laststrom ≦ 20 mA Impulsdiagramm Anschluss Das tragbare Handrad wird mit der Spiralanschlussleitung über eine Flanschdose angeschlossen. Die Artikelnummer für die empfohlene Flanschdose finden Sie im Abschnitt: "Zubehör". Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 536: Elektrischer Anschlussplan

    Elektronisches Handrad tragbar 4.4 Technische Daten Elektrischer Anschlussplan Hinweis Wenn ein angeschlossenes Handrad in der Ruhelage oder bei geringsten Berührungen Impulse auslöst, schließen Sie es entgegen seiner Beschriftung an. Tauschen Sie: ● die Ader der Klemme A mit der Ader der Klemme /A ●...
  • Seite 537: Zubehör

    Elektronisches Handrad tragbar 4.5 Zubehör Impulszahl 100 S/R Phasenverschiebung A zu B typ. 90° elektrisch Schnittstelle RS 422 Mechanische Daten Abmessungen ca. Höhe: 160 mm Breite: 85 mm Tiefe: 67 mm Gewicht 0,3 kg (ohne Spiralanschlussleitung) Gehäusewerkstoff Thermoplast Entfernung zur NCU 20 m Betätigungskraft 4 Ncm...
  • Seite 538: Maßbild Von Der Halteschale

    Elektronisches Handrad tragbar 4.5 Zubehör Pinbelegung Schirm Maßbild von der Halteschale Optional kann das elektronische Handrad tragbar in einer anschraubbaren Halteschale aufbewahrt werden. Die Halteschale wird mit 3 Schrauben M4 befestigt (im Lieferumfang enthalten). Bild 4-3 Maßbild zur Befestigung der Halteschale Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 539 Elektronisches Handrad tragbar 4.5 Zubehör Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 540: Handradanschluss-Modul

    Handradanschluss-Modul Beschreibung Mit dem SINUMERIK Handradanschluss-Modul PROFIBUS können zwei Handräder bzw. das Handrad des Bedienhandgerätes B-MPI und das Mini-Bedienhandgerät angeschlossen werden. Auf dem Handradanschluss-Modul PROFIBUS stehen digitale Eingänge, Ausgänge, Anschlüsse für Override-Drehschalter und Handräder sowie eine PROFIBUS-DP-Schnittstelle für die Kommunikation zur Verfügung. Das Handradanschluss-Modul PROFIBUS ist für die Montage im Schaltschrank vorgesehen.
  • Seite 541: Übersicht

    Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen Schnittstellen 5.2.1 Übersicht Lage der Schnittstellen Bild 5-1 Handradanschluss-Modul - Lage der Schnittstellen Stromversorgungs-Schnittstelle PROFIBUS-DP-Schnittstelle Vorschub-Override Spindel-Override X51 / X52 kundenspezifische Bedienelemente (Taster inkl. 24 V Lampen) X53 / X54 Ansteuerung 24 V für Lampen der Kundentaster X60 / X61 Anschlüsse für 2 Handräder (TTL / differenziell) Direkttasten-Schnittstelle zum Anschluss der Direkttasten der Bedientafel‐...
  • Seite 542: Pinbelegung

    Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca. 4 s lang. GD-Kommunikation leuchtet grün blinkt orange leuchtet rot (ca.
  • Seite 543 Handradanschluss-Modul 5.2 Schnittstellen Hinweis Ein Ausgangsabbild ist nicht vorhanden. Handrad + Zusatz E / As Tabelle 5-2 Eingangsabbild Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 0 Handrad 1 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet) EB n + 1 EB n + 2 Handrad 2 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet)
  • Seite 544: Einstellungen Über Dip-Schalter S3

    Handradanschluss-Modul 5.3 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Auslieferungszustand Tabelle 5-4 Einstellung Auslieferungszustand Bedeutung / Wert off on on off off off off Serien Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3" (unten) geändert werden. Anschlussart: PROFIBUS-DP Bei PROFIBUS-DP, wird über die Schalter 1 bis 10 die PROFIBUS-Adresse eingestellt: Tabelle 5-5...
  • Seite 545: Montage

    Handradanschluss-Modul 5.4 Montage Montage Das Handradanschluss-Modul ist für die Montage an die Schaltschrankwand vorgesehen. ① Befestigen Sie es über die beiden Laschen Bild 5-3 Vorderansicht Handradanschluss-Modul Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 546: Technische Daten

    Handradanschluss-Modul 5.5 Technische Daten Maßbild Bild 5-4 Maßbild Handradanschluss-Modul Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III nach EN 60204-1 Schutzart nach EN 60529 IP00 Zulassungen CE / cULus Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 547: Zubehör

    Handradanschluss-Modul 5.6 Zubehör Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max. Board: Handräder: Lampen: Gesamt: 6,2 W 2 x 0,9 W 14,4 W 22,4 W (6 x 2,4 W) *) Mechanische Daten Abmessungen (B x H x T) 234 x 137 x 40 mm Gewicht ca.
  • Seite 548 Index Parametrierung, 47 PLC, 46 Tasten, 47 Zustimmtaster, 11 Anschlusskit HT 8 Mini-Bedienhandgerät, 126, 134 CPF Menü, 113 ASCII-Code Kundentasten, 111 HT 2, 50 LED-Anzeige auf Anwendertasten, 107 oem_sljk_deu.ts, 103 slguiconfig.ini, 100 sljkconfig.ini, 101 Display Tastenbeschriftung, 105, 112 HT 8, 77 Verfahrtasten, 112 Verfahrtasten ein-/ausblenden, 110 Verfahrtasten projektieren, 101...
  • Seite 549 Index slckcpf.ini, 109 Tastatur aktivieren, 100 Tastatur deaktivieren, 100 Tasten HT 2, 47 Thin Client HT 8, 73 Touchscreen HT 8, 77 Zustimmtaster HT 8, 79 Bedienhandgeräte Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 550: Maschinensteuertafeln

    483 PN Maschinensteuertafel: MCP Gerätehandbuch Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H Machine Push Button Panel: MPP 483 IE Machine Push Button Panel: MPP 483 MCP Interface PN Elektronische Handräder Override-Drehschalter Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 551 Inhaltsverzeichnis Maschinensteuertafel: MCP 310C PN......................11 Beschreibung.........................11 Bedien- und Anzeigeelemente....................13 1.2.1 Vorderseite..........................13 1.2.2 Rückseite..........................15 Schnittstellen..........................16 1.3.1 Übersicht..........................16 1.3.2 Beschreibung.........................17 1.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder......................21 Montage..........................23 Anschließen...........................24 Instandhaltung und Wartung....................25 Technische Daten........................26 Zubehör und Ersatzteile......................27 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN......................29 Beschreibung.........................29 Bedien- und Anzeigeelemente....................31 2.2.1 Vorderseite..........................31 2.2.2...
  • Seite 552 Inhaltsverzeichnis Schnittstellen..........................56 3.3.1 Übersicht..........................56 3.3.2 Einstellungen über DIP-Schalter S3..................57 3.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder......................57 Montage..........................61 PROFIBUS-Kommunikation....................62 3.5.1 Übersicht..........................62 3.5.2 Voraussetzungen........................62 3.5.3 Funktionen der Maschinensteuertafel..................63 3.5.4 Konfiguration des DP-Slave MCP..................63 3.5.5 Einbindung des DP-Slave MCP.....................66 Instandhaltung und Wartung....................68 Diagnose..........................69 3.7.1 LED-Anzeigen........................69 3.7.2 Ausgabefunktionen........................69 3.7.3 Tastentest..........................71...
  • Seite 553 Inhaltsverzeichnis 5.3.2 Beschreibung........................106 5.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder.......................107 Montage..........................110 Anschließen.........................111 Instandhaltung und Wartung....................111 Technische Daten........................112 Zubehör und Ersatzteile.......................113 5.8.1 Übersicht..........................113 5.8.2 Folientastatur: Beschriftung der Einschubstreifen..............114 Maschinensteuertafel: MCP 483 ......................119 Beschreibung........................119 Bedien- und Anzeigeelemente.....................120 6.2.1 Vorderseite...........................120 6.2.2 Rückseite..........................122 Schnittstellen........................123 6.3.1 Übersicht..........................123 6.3.2 Einstellungen über DIP-Schalter S3..................123 6.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder.......................124...
  • Seite 554 Inhaltsverzeichnis 7.2.2.2 Geräterückseite........................154 Schnittstellen........................156 7.3.1 Übersicht..........................156 7.3.2 Beschreibung........................158 7.3.2.1 Bedienblende........................158 7.3.2.2 COM-Board .........................159 7.3.2.3 Kundentasten ........................160 7.3.2.4 Handgeräteanschluss HT 8....................162 7.3.3 Anschlusselemente für COM-Board, Kundentasten und Handgeräteanschluss....165 7.3.4 Ein- / Ausgangsabbilder.......................166 Montage..........................169 Anschließen.........................173 7.5.1 MPP 310 IE H........................173 7.5.2 Kundentasten........................175 7.5.3 Handgeräteanschluss HT 8 mit Not-Halt-Überbrückung............175 7.5.4...
  • Seite 555 Inhaltsverzeichnis Montage..........................223 Anschließen.........................227 8.5.1 MPP 483 IE..........................227 8.5.2 Kundentasten........................229 8.5.3 Handgeräteanschluss mit Not-Halt-Überbrückung...............229 8.5.4 Schaltungen und Verdrahtungen..................233 Initialisierung........................235 Instandhaltung und Wartung....................236 Technische Daten........................237 8.8.1 MPP 483 IE..........................237 8.8.2 Ein- / Ausgabe-Schnittstelle Einzelverdrahtung..............237 Zubehör und Ersatzteile ......................241 8.9.1 Übersicht..........................241 8.9.2 Beschriftung der Einschubstreifen..................241 8.9.3 Erweiterungsblende......................245 8.9.4...
  • Seite 556 Inhaltsverzeichnis PROFIBUS-Kommunikation....................307 9.6.1 Vorraussetzungen........................307 9.6.2 Konfiguration des DP-Slave MPP 483.................307 9.6.3 PLC-Anwenderprogramm....................310 Instandhaltung und Wartung....................311 Diagnose..........................311 9.8.1 LED-Anzeigen........................311 9.8.2 Ausgabefunktionen......................312 9.8.3 Tastentest..........................314 Technische Daten........................314 9.9.1 MPP 483..........................314 9.9.2 Ein- / Ausgabe-Schnittstelle Einzelverdrahtung..............315 9.10 Zubehör und Ersatzteile.......................318 9.10.1 Übersicht..........................318 9.10.2 Beschriftung der Einschubstreifen..................319 9.10.3 Handradanschluss.......................323 9.10.4...
  • Seite 557 Inhaltsverzeichnis 12.3 Technische Daten........................366 Index.................................369 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 558 Inhaltsverzeichnis Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 559: Maschinensteuertafel: Mcp 310C Pn

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310C PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen) Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
  • Seite 560 Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● Anschluss für 2 Handräder (D-Sub) Erweiterungsplätze: 6 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) (Zusätzlicher Kabelsatz für Befehlsgeräte erforderlich, s.
  • Seite 561: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.1 Vorderseite Betriebsarten und Maschinenfunktionen 16 Kundentasten Spindelsteuerung Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter Einbauplätze für Befehlsgeräte 16 mm *) Programmsteuerung Schlüsselschalter *) s. Einbauplätze für Befehlsgeräte Bild 1-1 Anordnung der Bedienelemente der MCP 310C PN Not-Halt-Taster...
  • Seite 562: Einbauplätze Für Befehlsgeräte

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (6) nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf. Tastenabdeckungen Alle Tasten der MCP 310C PN sind mit wechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt. Die zusätzlichen Wechseltastenkappen, die für Drehmaschinen im Beipack mitgeliefert werden, entnehmen Sie der folgenden Tabelle.
  • Seite 563: Rückseite

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.2 Bedien- und Anzeigeelemente 1.2.2 Rückseite Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Override Stromversorgungsschnittstelle Handradanschluss Handradanschluss Schalter S1 *) Schalter S2 *) LEDs *) Zugentlastung der Ethernet-Leitungen Ethernet-Anschluss, Port 2 (10) Ethernet-Anschluss, Port 1 (11) Potenzialausgleich (12) Vorschub-Override (13) Kundenspezifische Ein- und Ausgänge *) *) Detailbeschreibung unter: "Schnittstellen"...
  • Seite 564: Übersicht

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Schnittstellen 1.3.1 Übersicht Bild 1-3 Rückseite des MCP 310C PN mit Schnittstellen Stromversorgungs-Schnittstelle Ethernet-Port 1 Ethernet-Port 2 Schnittstelle für Drehschalter Vorschub-Override Schnittstelle für Drehschalter Spindel-Override / Not-Halt (optional) X51 / X52 / X55 Schnittstellen für kundenspezifische Eingänge X53 / X54 Schnittstellen für kundenspezifische Ausgänge X60 / X61...
  • Seite 565: Potenzialausgleich

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen LEDs POWER OK (grün) BUSSYNC BUSFAULT Potenzialausgleich Der Potenzialausgleichsleiter wird mit einer M5-Schraube angeschlossen. 1.3.2 Beschreibung Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Schalter S1 Mit dem Schalter S1 stellen Sie die Handrad-Signalart ein. ●...
  • Seite 566 Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Die Schalter S2-1 bis S2-8 definieren den voreingestellten Gerätenamen. Es sind bis zu 128 voreingestellte Gerätenamen möglich. Wenn diese voreingestellten Gerätenamen benutzt werden, ist keine Taufe der MCP notwendig. Hinweis Die voreingestellten Gerätenamen können nicht mit z. B. STEP7 "Device Taufe" umprojektiert werden.
  • Seite 567 Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Bedeutung Voreingestellter Gerätename: mcp-pn10 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn9 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn8 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn7 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn6 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn5 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn4 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn3 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn2 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn1 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn MCP rangiert als IE Mit dem 10-Bit-Schalter S2 kann dem MCP eine logische Adresse für die Kommunikation über Ethernet zugewiesen werden.
  • Seite 568 Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Bedeutung MCP-Adresse 214 MCP-Adresse 213 MCP-Adresse 212 MCP-Adresse 211 MCP-Adresse 210 MCP-Adresse 209 MCP-Adresse 208 MCP-Adresse 207 MCP-Adresse 206 MCP-Adresse 205 MCP-Adresse 204 MCP-Adresse 203 MCP-Adresse 202 MCP-Adresse 201 MCP-Adresse 200 MCP-Adresse 199 MCP-Adresse 198 MCP-Adresse 197 MCP-Adresse 196 MCP-Adresse 195...
  • Seite 569: Ein- / Ausgangsabbilder

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen 1.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
  • Seite 570: Default-Tastenbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.3 Schnittstellen Tabelle 1-6 Ausgangsabbild MCP 310C PN Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 AB n + 0 * NC Spindel - Spindel Spindel + Einzel- AUTO Stopp 100% satz AB n + 1 Spindel * Spindel Spindel...
  • Seite 571: Montage

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.4 Montage Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 1-5 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 310C PN Montage Maßbild Bild 1-6 Maßbild MCP 310C PN Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 572: Spannerbefestigung

    Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 573: Instandhaltung Und Wartung

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
  • Seite 574: Technische Daten

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.7 Technische Daten Technische Daten Maschinensteuertafel MCP 310C PN Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite: IP54 Rückseite: IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max. Board: Lampen: Handräder:...
  • Seite 575: 1.8 Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.8 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile Tabelle 1-7 Zubehör und Ersatzteile für Maschinensteuertafel MCP 310C PN Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Not-Halt-Taster Betätigungselement 22 mm, Pilzdrucktaster 40mm Sprung 3SB3000-1HA20 *) mit Überlistungsschutz verrastend, rot mit Halter, unbe‐ leuchtet Schaltelement mit 2 Kontaktpaaren (1 Schließer + 1 Öffner), 2-polig,...
  • Seite 576 Maschinensteuertafel: MCP 310C PN 1.8 Zubehör und Ersatzteile ① Typenschild der Ltg. mit Artikel-Nr., Länge in m, Hersteller, Fertigungsmonat-/jahr ② Stiftkabelschuh ③ Ringkabelschuh ④ flexible Leitung 0,75 mm Bild 1-8 Anschlussleitung für Handrad COM-Board Tabelle 1-8 Beipack (bei Lieferung ab Werk) Tastenabdeckungen für Drehen (beschriftet) Tastensatz Tastenabdeckungen ergograu (beschriftbar)
  • Seite 577: Maschinensteuertafel: Mcp 310 Pn

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310 PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
  • Seite 578 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● für 16 Direkttasten von OP 012 / OP 015A / TP 015A (Anschlussleitung: 850 mm, im Lieferumfang enthalten) ●...
  • Seite 579: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.1 Vorderseite Übersicht Betriebsarten und Maschinenfunktionen 16 Kundentasten Spindelsteuerung Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter Einbauplätze für Befehlsgeräte 16 mm *) Programmsteuerung Schlüsselschalter *) s. Einbauplätze für Befehlsgeräte Bild 2-1 Lage der Bedienelemente der Maschinensteuertafel MCP 310 PN Not-Halt-Taster...
  • Seite 580: Einbauplätze Für Befehlsgeräte

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (6) nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf. Beachten Sie bei der Auswahl der Befehlsgeräte die Oberflächenbeschaffenheit der MCP: ②...
  • Seite 581: Rückseite

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.2 Bedien- und Anzeigeelemente 2.2.2 Rückseite Rückseite ① Vorschub-Override ② Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Spindel-Override ③ Stromversorgungs-Schnittstelle ④ Kundenspezifische Ein- und Ausgänge *) ⑤ Schalter S1 *) ⑥ Handradanschluss ⑦ Handradanschluss ⑧ Ethernet-Anschluss, Port 1 ⑨ Ethernet-Anschluss, Port 2 ⑩...
  • Seite 582 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Bild 2-4 MCP 310 PN - MAC-Adresse / Typenschild Schnittstellen 2.3.1 Übersicht Bild 2-5 Rückseite der MCP 310 PN mit Schnittstellen Potenzialausgleich Stromversorgungs-Schnittstelle Ethernet-Port 1 Ethernet-Port 2 Schnittstelle für Drehschalter Vorschub-Override Schnittstelle für Drehschalter Spindel-Override / Not-Halt (optional) X51 / X52 / X55 Schnittstellen für kundenspezifische Eingänge X53 / X54...
  • Seite 583: Beschreibung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Schalter zur Einstellung der Handrad-Signalart Schalter zur Einstellung der MCP-Adresse LEDs POWER OK (grün) BUSSYNC BUSFAULT Potenzialausgleich Der Potenzialausgleichsleiter wird mit einer M5-Schraube angeschlossen. 2.3.2 Beschreibung Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Schalter S1 / S2 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen".
  • Seite 584 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Tabelle 2-1 Eingangsabbild MCP 310 PN Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 0 * NC Spindel - Spindel Spindel + Einzel- AUTO Stopp 100% satz EB n + 1 Spindel * Spindel Spindel...
  • Seite 585: Default-Tastenbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.3 Schnittstellen Innerhalb der SINUMERIK-Steuerung stehen die Handrad-Daten nicht in der PLC zur Verfügung, sondern werden direkt vom NCK verarbeitet. Tabelle 2-3 Ausgangsabbild MCP 310 PN Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 AB n + 0 * NC Spindel - Spindel...
  • Seite 586: Montage

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.4 Montage Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 2-7 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 310 PN Montage Maßbild Bild 2-8 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 310 PN Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 587: Spannerbefestigung

    Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 588: Instandhaltung Und Wartung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
  • Seite 589: Technische Daten

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.7 Technische Daten Technische Daten Maschinensteuertafel MCP 310 PN Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite: Schlüsselschalter: Rückseite: IP65 IP54 IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max.
  • Seite 590: 2.8 Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile 2.8.1 Übersicht Tabelle 2-4 Zubehör und Ersatzteile für Maschinensteuertafel MCP 310 PN Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Schlüsselschalter Schlüsselschalter mit Schlüssel 6FC5247-0AF02-0AA0 Schlüsselsätze 10 Schlüsselsätze mit je 3 Schlüsseln für die Schlüsselschal‐ 6FC5148-0AA03-0AA0 terstellungen 1, 2, 3 Satz...
  • Seite 591: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile 2.8.2 Beschriftung der Einschubstreifen Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. ① Druckrichtung Bild 2-10 Blankofolie MCP 310 PN Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolien enthält die DOConCD oder die beiliegende CD von Katalog NC 61 / NC 62 drei Dateien: ●...
  • Seite 592 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile ① Äußere Schnittkanten Bild 2-11 Template_M_MCP310.doc für die Ausführung "Fräsen" (A) Bild 2-12 Template_MCP310.doc (lt. Beschriftungsplan /Template: Art.-Nr. A5E00205580) (B) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 593: Anfertigung Von Einschubstreifen Mithilfe Der Datei: "Template_M_Mcp310.Doc" (A)

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Tabelle 2-5 Datei Symbols.doc (C) 7001 7013 7025 7124 7002 7014 7026 7125 7003 7015 7027 7126 7004 7016 7028 7127 7005 7017 7029 7128 7006 7018 7030 7129 7007 7019 7031 7130 7008 7020...
  • Seite 594: Anfertigung Von Einschubstreifen Mithilfe Der "Template_Mcp310.Doc" (B)

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile ① Markieren Sie den Einschubstreifen nicht über das Tabellensymbol , sondern: 1. Setzen Sie den Cursor unmittelbar vor das erste Symbol auf dem ersten Einschubstreifen. 2. Markieren Sie die gesamte Zeile des Einschubstreifens, indem Sie –...
  • Seite 595 1. Öffnen Sie die Datei " Template_MCP310.doc" in MS Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in der gewünschten Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
  • Seite 596: Einsetzen Des Einschubstreifens "Teil1

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Die Abbildung zeigt ein Maßbild für die Blankovorlage der MCP 310 PN: Bild 2-13 Maßbild Einschubstreifen MCP 310 PN 2.8.3 Einsetzen des Einschubstreifens "Teil1" Der Einschubstreifen "Teil1" (8) befindet sich unter dem Erdungswinkel (1). Demontieren Sie deshalb zuerst den Erdungswinkel, bevor Sie den Einschubstreifen "Teil1"...
  • Seite 597 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Erdungswinkel Befestigungsschrauben (M3) für den Erdungswinkel (Gehäuse) Befestigungsschraube (M5) für den Erdungswinkel (COM-Board) Einschubstreifen "Teil5" Einschubstreifen "Teil4" Einschubstreifen "Teil3" Einschubstreifen "Teil2" Einschubstreifen "Teil1" Bild 2-14 MCP 310 PN - Rückseite mit Einschubstreifen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 598 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Ausbau des Erdungswinkels 1.Lösen Sie die Befestigungsschraube (M5) mit einem Schraubendreher TX25. 2.Lösen Sie die beiden Befestigungsschrau‐ ben (M3) mit einem Schraubendreher TX10. 3.Nehmen Sie den Erdungswinkel ab. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 599: Einbau Des Erdungswinkels

    Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile 4.Ziehen Sie den Einschubstreifen heraus. Einbau des Erdungswinkels Befestigen Sie den Erdungswinkel, nachdem Sie den Einschubstreifen eingesteckt haben, indem Sie die 3 Befestigungsschrauben anziehen. Hinweis Achten Sie beim Anziehen der Schrauben auf die entsprechenden Drehmomente: - M3: 0,8 bis 1,3 Nm - M5: 3,0 bis 6,0 Nm Maschinensteuertafeln...
  • Seite 600 Maschinensteuertafel: MCP 310 PN 2.8 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 601: Maschinensteuertafel: Mcp 310

    Maschinensteuertafel: MCP 310 Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 310 ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Für maschinenspezifische Anpassungen sind 49 Tasten mit frei beschriftbaren Einschubstreifen ausgestattet. Eine DIN A4-Folie zur Beschriftung der Einschubstreifen ist im Lieferumfang enthalten.
  • Seite 602: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Erweiterungsplätze: ● 6 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) ● 1 Einbauplatz für Not-Halt-Taster oder Override-Drehschalter (bis d = 22 cm) Bedien- und Anzeigeelemente 3.2.1 Vorderseite Übersicht ① Betriebsarten und Maschinenfunktionen ② Kundentasten (T1 bis T16) ③...
  • Seite 603: Einbauplätze Für Befehlsgeräte

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Falls ein Not-Halt-Taster nachgerüstet wird: siehe Kapitel Vorderseite (Seite 120). Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten sind nicht auszubrechen, sondern auf die erforderliche Weite aufzubohren. Hinweise zum Einbau, bzw.
  • Seite 604: Schnittstellen

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Bild 3-2 Rückseite der MCP 310 mit den Bedien- und den Anzeigeelementen und den Schnittstellen Beschreibung der rückwärtigen Bedien- und Anzeigeelemente Siehe Kapitel “Maschinensteuertafel MCP 483 (Seite 122)”. Schnittstellen 3.3.1 Übersicht Lage der Schnittstellen Die Kommunikation der MCP 310 wird über das COM-Board abgewickelt, auf dem sich die Schnittstellen befinden (siehe Rückseite (Seite 55)).
  • Seite 605: Pinbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". 3.3.2 Einstellungen über DIP-Schalter S3 Auslieferungszustand Tabelle 3-1 Einstellung Auslieferungszustand Bedeutung / Wert Serien Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3"...
  • Seite 606 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Tabelle 3-3 Eingangsabbild MCP 310 - Standard Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 0 * CYCLE SPINDLE 100 % SPINDLE SINGLE AUTO STOP DEC. - INC. + BLOCK n + 1 CYCLE SPINDLE * SPINDLE...
  • Seite 607 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Hinweis Innerhalb der SINUMERIK-Steuerung stehen die Handrad-Daten nicht in der PLC zur Verfügung, sondern werden direkt vom NCK verarbeitet. Tabelle 3-6 Ausgangsabbild MCP 310 Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 0 CYCLE SPINDLE 100 %...
  • Seite 608: Default-Tastenbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.3 Schnittstellen Default-Tastenbelegung Spindle Spindle Dec. Inc. Teach Spindle Spindle Spindle Stop Right Left Auto Single Reset Bliock Axis Axis Axis Cycle Cycle Feed Feed 1000 Rapid Stop Start Stop Start Bild 3-3 Default-Tastenbelegung MCP 310 Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 3-4 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 310 Maschinensteuertafeln...
  • Seite 609: Montage

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.4 Montage Montage Maßbild Bild 3-5 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 310 Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 6 Spannern befestigt (0,8 Nm; s. Maßbild). Bild 3-6 Montageausschnitt für die Maschinensteuertafel MCP 310 Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält.
  • Seite 610: Profibus-Kommunikation

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation PROFIBUS-Kommunikation 3.5.1 Übersicht Das vorliegende Kapitel beschreibt: ● Die notwendigen Voraussetzungen damit ein DP-Slave MCP in die Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts eingefügt werden kann. ● Die Konfiguration eines DP-Slave MCP mit STEP7 "HW-Konfig". ● Die prinzipielle Einbindung des DP-Slave MCP in das PLC-Grundprogramm und - Anwenderprogramm (optional).
  • Seite 611: Funktionen Der Maschinensteuertafel

    Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MCP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MCP mit Baugruppe: Standard+Handrad+Zusatz E/A Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MCP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen:...
  • Seite 612: Voraussetzungen: S7-Projekt

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MCP in Abhängigkeit der ② gewünschten Funktionen 4. Einstellen der Ein-/Ausgangsadressen der einzelnen Steckplätze. Bild 3-7 Konfiguration mit DP-Slave MCP Voraussetzungen: S7-Projekt Folgender Status bezüglich des S7-Projekts, in das der DP-Slave MCP eingefügt werden soll, wird vorausgesetzt: ●...
  • Seite 613: Profibus-Parameter

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MCP in die Konfiguration eingefügt. Hinweis Der Cursor wird während des Ziehens des DP-Slave als durchgestrichener Kreis dargestellt. Wird der Cursor exakt auf dem DP-Mastersystem platziert, so wandelt er sich in einen Cursor mit Pluszeichen und der DP-Slave kann in die Konfiguration eingefügt werden.
  • Seite 614: Baugruppe Einfügen

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MCP" zur Verfügung: Universalmodul (Nicht relevant) ●...
  • Seite 615 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.5 PROFIBUS-Kommunikation Für den Betrieb einer Maschinensteuertafel MCP 310 als DP-Slave, sind nur die in folgender Tabelle aufgeführten Parameter beim FB1-Aufruf im OB100 relevant: Parameter Beschreibung Wert MCPNum: Anzahl aktiver MCP MCP1In: POINTER Anfangsadresse der Eingangssignale :=P#E 0.0 MCP1Out: POINTER Anfangsadresse der Ausgangssignale...
  • Seite 616: Instandhaltung Und Wartung

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.6 Instandhaltung und Wartung Anwenderspezifische Reaktion Um anwenderspezifisch auf einen Ausfall eines DP-Slave MCP reagieren zu können, sind folgende Organisationsbausteine in das PLC-Anwenderprogramm einzufügen: ● OB 82: Diagnosealarm ● OB 86: Baugruppenträgerausfall Die Einbindung der Organisationsbausteine sowie die Auswertung der Diagnosedaten entnehmen Sie bitte der entsprechenden SIMATIC-Literatur.
  • Seite 617: Diagnose

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose Kontrolle des Not-Halt-Tasters (falls Not-Halt-Taster nachgerüstet wurde) Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Diagnose 3.7.1 LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 auf dem COM-Board geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca.
  • Seite 618: Ausgabe Der Busadresse

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose 1. SW-Versionsausgabe Drücken Sie gleichzeitig die Tasten "FEED START“ und "FEED STOP“. Die SW-Version wird mit drei Ziffern ausgegeben. Die einzelnen Ziffern werden durch die Anzahl der eingeschalteten Tasten-LEDs ausgedrückt. ① 1. Ziffer der SW-Version ②...
  • Seite 619: Ausgabe Des Bussystems

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.7 Diagnose 3. Ausgabe des Bussystems Während Sie die FEED-Tasten nach wie vor gedrückt halten, drücken Sie nochmals die Taste "WCS MCS“. Die Tasten-LEDs geben das Bussystem aus, in welches die MCP eingebunden ist: MPI oder PROFIBUS (PB). Bild 3-11 Beispiel: Ausgabe des Bussystems "PB"...
  • Seite 620: Technische Daten

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.8 Technische Daten Bedienfunktionen ● Funktion der Tasten und deren LEDs: Bei Drücken einer Taste wird die jeweilige zugehörige LED angeschaltet. ● Funktion der Drehschalter: Beim Drehen am Drehschalter wird für jedes Weiterdrehen eine LED in Form eines Lauflichtes zugeschaltet.
  • Seite 621: 3.9 Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
  • Seite 622: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile 3.9.2 Beschriftung der Einschubstreifen Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. ① Druckrichtung Bild 3-12 Blankofolie MCP 310 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 623: Dateien Zum Bedrucken Der Blankofolie

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolien enthält die DOConCD oder die beiliegende CD von Katalog NC 61 / NC 62 drei Dateien: ● Template_M_MCP310.doc [Standardbelegung für Fräsen - Standardauslieferung; (A)] ●...
  • Seite 624 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 3-14 Template_MCP310.doc (lt. Beschriftungsplan /Template: Art.-Nr. A5E00205580) (B) Tabelle 3-9 Datei Symbols.doc (C) 7001 7013 7025 7124 7002 7014 7026 7125 7003 7015 7027 7126 7004 7016 7028 7127 7005 7017 7029 7128 7006 7018...
  • Seite 625 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Anfertigung von Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_M_MCP310.doc" (A) Öffnen Sie die Datei Template_M_MCP310.doc im Textverarbeitungsprogramm MS Word. Damit Sie ein optimales Druckergebnis erzielen, entfernen Sie in jedem Einschubstreifen alle ②...
  • Seite 626 1. Öffnen Sie die Datei " Template_MCP310.doc" in MS Word. 2. Stellen Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Zeichen ein. (Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird.) 3. Positionieren Sie den Cursor in der gewünschten Tabellenzelle und geben Sie Zeichen / Text ein.
  • Seite 627: Einsetzen Des Einschubstreifens "Teil1

    Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Maße Die Abbildung zeigt ein Maßbild für die Blankovorlage der MCP 310 (Dicke: 0.6 mm): a = 19 mm b = 4 mm = 30.5 mm Bild 3-15 Mabßbild für einen Einschubstreifen 3.9.3 Einsetzen des Einschubstreifens "Teil1"...
  • Seite 628 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Ausbau des Erdungswinkels 1.Lösen Sie die Befestigungsschraube (M5) mit einem Schraubendreher TX25. 2.Lösen Sie die beiden Befestigungsschrau‐ ben (M3) mit einem Schraubendreher TX10. 3.Nehmen Sie den Erdungswin‐ kel ab. 4.Ziehen Sie den Einschubstreifen heraus. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 629 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Einbau des Erdungswinkels Befestigen Sie den Erdungswinkel, nachdem Sie den Einschubstreifen eingesteckt haben, indem Sie die 3 Befestigungsschrauben anziehen. Hinweis Achten Sie beim Anziehen der Schrauben auf die entsprechenden Drehmomente: - M3: 0,8 bis 1,3 Nm - M5: 3,0 bis 6,0 Nm Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 630 Maschinensteuertafel: MCP 310 3.9 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 631: Maschinensteuertafel: Mcp 483C Pn

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483C PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
  • Seite 632 Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.1 Beschreibung Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z. B. für Leuchtdrucktaster) ● 6 kundenspezifische Ausgänge ● Anschluss für 2 Handräder (D-Sub) (Geschwindigkeitsvorgabe und Konturhandrad sind nur bei Anschluss über das Handradanschluss-Modul 6FC5303-0AA02-0AA0 oder das MCP Interface PN 6FC5303-0AF03-0AA0 möglich.) Erweiterungsplätze:...
  • Seite 633: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.1 Vorderseite Übersicht Not-Halt-Taster Einbauplätze für Befehlsgeräte ( d = 16 mm) Reset-Taste Programmsteuerung Betriebsarten, Maschinenfunktion Kundentasten T1 bis T15 Richtungstasten mit Eilgangüberlagerung (R1 bis R15) Spindelsteuerung mit Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter (10) Schlüsselschalter (vier Stellungen)
  • Seite 634 Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschinen oder das Werkstück beschädigt wird. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmoment geführt stillgesetzt.
  • Seite 635: Einbauplätze Für Befehlsgeräte

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (2) im Bild "Lage der Bedienelemente der MCP 483C PN" sind nicht auszubrechen, sondern auf die erforderliche Weite aufzubohren. Tastenabdeckungen Alle Tasten der MCP 483C PN sind mit wechselbaren Tastenabdeckungen ausgeführt.
  • Seite 636: Rückseite

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente 4.2.2 Rückseite Erdungsanschluss Vorschub-Override Spindel-Override Ethernet-Anschluss (mechan. gesichert) - Port1 Ethernet-Anschluss (mechan. gesichert) - Port2 NOT-HALT Einbauplätze für zusätzliche Befehlsgeräte (d = 16 mm) Kundenspezifische Ein- und Ausgänge Abdeckblech (10) Zugentlastung der Ethernet-Leitungen (11) LEDs (s.
  • Seite 637 Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen LEDs Schalter S2 H1 - POWER OK (grün) LEDs H2 - BUSSYNC H3 - BUSFAULT Bild 4-4 MCP 483C PN - LEDs Schnittstellen 4.3.1 Übersicht Übersicht Stromversorgungs-Schnittstelle Ethernet-Port 1 Ethernet-Port 2 Schnittstelle für Drehschalter Vorschub-Override Schnittstelle für Drehschalter Spindel-Override X51 / X52 / X55 Schnittstellen für kundenspezifische Eingänge...
  • Seite 638: Ein- / Ausgangsabbilder

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen Schalter S1 / S2 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen". 4.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
  • Seite 639 Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 13 Pin 6 Pin 7 Pin 8 Pin 9 Pin 10 Mit * gekennzeichnete Signale sind inverse Signale. Wird der im Auslieferungszustand enthaltene 4-stufige Spindeloverride-Drehschalter an X31 durch einen 5-stufigen Drehschalter ersetzt, kann hier die Eingangsinformation 5-stufig abgegriffen werden.
  • Seite 640: Default-Tastenbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.3 Schnittstellen Default-Tastenbelegung (T1) (T2) (T3) (R1) (R2) (R3) (T4) (T5) (T6) (R4) (R5) (R6) (T7) (T8) (T9) (R7) (R8) (R9) (T10) (T11) (T12) (R10) 1000 10000 (R11) (R12) RESET Einzel- Eilg. Sp.- Sp.- (T13) (T14) (T15) satz (R13)
  • Seite 641: Montage

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.4 Montage Montage Die Maschinensteuertafel MCP 483C PN ist mit allen SINUMERIK Bedientafelfronten kombinierbar, vorzugsweise mit einer Breite von 483 mm. Die empfohlene Kombinationsreihenfolge ist in der Abbildung dargestellt. Bild 4-7 Kombinationsreihenfolge der Komponenten Maßbild Bild 4-8 Front- und Seitenansicht MCP 483C PN mit Anschlusskabel (Handrad und Ethernet) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 642: Spannerbefestigung

    Zur Ethernet-/PROFINET-Übertragung stehen zwei gleichwertige Anschlüsse (Fast Ethernet) zur Verfügung. Die Ethernet- Leitungen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Sie müssen separat bestellt werden. Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 643: Instandhaltung Und Wartung

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.6 Instandhaltung und Wartung Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente" → "Rückseite"). ACHTUNG Beschädigte Leitungen durch scheuernde Kanten Achten Sie darauf, alle Leitungen so zu verlegen, dass sie keine scheuernden Kanten...
  • Seite 644: Technische Daten

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.7 Technische Daten Technische Daten Maschinensteuertafel MCP 483C PN Sicherheit Schutzklasse III; PELV nach EN 50178 Schutzart nach EN 60529 Frontseite: Einbaurahmen: Rückseite: IP54 IP65 IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max.
  • Seite 645: 4.8 Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.8 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile Tabelle 4-4 Zubehör und Ersatzteile für Maschinensteuertafel MCP 483C PN Name Beschreibung Artikelnummer zahl Not-Halt-Taster Betätigungselement 22 mm, Pilzdrucktaster 40mm Sprung mit 3SB3000-1HA20 *) Überlistungsschutz verrastend, rot mit Halter, unbeleuchtet Schaltelement mit 2 Kontaktpaaren (1 Schließer + 1 Öffner), 2-polig, Schraub‐...
  • Seite 646 Maschinensteuertafel: MCP 483C PN 4.8 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 647: Maschinensteuertafel: Mcp 483 Pn

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483 PN (PN = PROFINET) ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie ist für das maschinennahe Bedienen von Fräs- und Drehmaschinen und insbesondere auch für Schleifmaschinen geeignet. Hinweis Die IE- Funktionalität (IE = Industrial Ethernet) ist weiterhin enthalten und voreingestellt. Bitte dazu Schalterstellung S2 beachten.
  • Seite 648 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.1 Beschreibung ● Schlüsselschalter (4 Stellungen und 3 verschiedene Schlüssel) ● Not-Halt-Taster, 2 Schaltelemente (jeweils 1 Schließer + 1 Öffner) Schnittstellen: ● Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s; für IE und PN) ● 9 kundenspezifische Eingänge (z.B. für Leuchtdrucktaster) ●...
  • Seite 649: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.1 Vorderseite Übersicht Not-Halt-Taster Einbauplätze für Befehlsgeräte ( d = 16 mm) Reset-Taste Programmsteuerung Betriebsarten, Maschinenfunktion Kundentasten T1 bis T15 Richtungstasten mit Eilgangüberlagerung (R1 bis R15) Spindelsteuerung mit Overrideschalter Vorschubsteuerung mit Overrideschalter (10) Schlüsselschalter (vier Stellungen)
  • Seite 650 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschinen oder das Werkstück beschädigt wird. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmoment geführt stillgesetzt.
  • Seite 651: Einbauplätze Für Befehlsgeräte

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente Einbauplätze für Befehlsgeräte ACHTUNG Beschädigung der Front Brechen Sie die Öffnungen für den Einbau von Befehlsgeräten (2) im Bild "Lage der Bedienelemente der MCP 483 PN" nicht aus, sondern bohren Sie sie auf die erforderliche Weite auf.
  • Seite 652: Rückseite

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.2 Bedien- und Anzeigeelemente 5.2.2 Rückseite Rückseite ① Erdungsanschluss ② Vorschub-Override ③ Spindel-Override ④ Stromversorgungs-Schnittstelle ⑤ Schalter S1 *) ⑥ Handradanschluss ⑦ Handradanschluss ⑧ Not-Halt ⑨ Einbauplätze für zusätzliche Befehlsgeräte (d = 16 mm) ⑩ Ethernet-Anschluss, Port 1 ⑪...
  • Seite 653: Schnittstellen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen Bild 5-4 MCP 483 PN - MAC-Adresse / Typenschild Schnittstellen 5.3.1 Übersicht Bild 5-5 Rückseite der MCP 483 PN mit Schnittstellen Potenzialausgleich Stromversorgungs-Schnittstelle Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 654: Pinbelegung

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen Ethernet-Port 1 Ethernet-Port 2 Schnittstelle für Drehschalter Vorschub-Override Schnittstelle für Drehschalter Spindel-Override X51 / X52 / X55 Schnittstellen für kundenspezifische Eingänge X53 / X54 Schnittstellen für kundenspezifische Ausgänge X60 / X61 Anschlüsse für 2 Handräder (TTL / differenziell - einstellbar mit Schalter S1) Schnittstelle zum Anschluss von 16 Direkttasten Schalter zur Einstellung der Handrad-Signalart Schalter zur Einstellung der MCP-Adresse...
  • Seite 655: Ein- / Ausgangsabbilder

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen 5.3.3 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
  • Seite 656 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen Tabelle 5-2 Eingangsabbild für die Handraddaten Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 EB n + 14 Handrad 1 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges Byte gleich Byte n+14) EB n + 15 EB n + 16 Handrad 2 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges Byte gleich Byte n+16)
  • Seite 657 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.3 Schnittstellen Default-Tastenbelegung (T1) (T2) (T3) (R1) (R2) (R3) (T4) (T5) (T6) (R4) (R5) (R6) (T7) (T8) (T9) (R7) (R8) (R9) (T10) (T11) (T12) (R10) 1000 10000 (R11) (R12) RESET Einzel- Eilg. Sp.- Sp.- (T13) (T14) (T15) satz (R13)
  • Seite 658: Spannerbefestigung

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.4 Montage Montage Maßbild Bild 5-8 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 483 PN Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 9 Spannern befestigt (Anzugsdrehmoment 0,8 Nm). Bild 5-9 Montageausschnitt MCP 483 PN Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält.
  • Seite 659: Anschließen

    Folgende Komponenten werden empfohlen: ● Ethernet FastConnect-Leitungen ● Ethernet FastConnect-Stecker Ausführliche Informationen dazu finden Sie im SIEMENS Katalog IK PI. Befestigung der Ethernet-Leitungen Im Lieferumfang sind zwei Kabelbinder enthalten. Damit befestigen Sie die Ethernet- Leitungen auf dem Abdeckblech auf der Rückseite der Maschinensteuertafel (s. Abbildung im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente"...
  • Seite 660: Schutz Des Gerätes Vor Umwelteinflüssen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.7 Technische Daten Schutz des Gerätes vor Umwelteinflüssen Schützen Sie die Maschinensteuertafel vor ● direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen, ● mechanischen Erschütterungen, ● Staub, ● Feuchtigkeit sowie ● starken Magnetfeldern. Kontrolle des Not-Halt-Tasters Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Technische Daten Maschinensteuertafel MCP 483 PN Sicherheit...
  • Seite 661: Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Not-Halt-Taster Nennspannung 24 V DC Stromstärke max. Stromstärke min. 1 mA Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B.
  • Seite 662: Folientastatur: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Kabelsatz 60 Leitungen für zusätzliche Befehlsgeräte der MCP, Länge 1 Satz 6FC5247-0AA35-0AA0 500 mm Signalleitung Handrad Anschlussleitung für Handrad, Länge max.: 5 m 6FX8002-2CP00-1Axy xy ist der Längenschlüssel: x (m) = A (0) ...F (5);...
  • Seite 663 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile In den Dateien Template_M_MCP483.doc, Template_T_MCP483.doc und Template_MCP483.doc sind in einer Tabellenfunktion die entsprechenden Positionen der Tastatur dargestellt. Im folgenden sehen Sie jeweils ein Beispiel für die MCP (Fräsen bzw. Drehen): Bild 5-11 Template_M_MCP483.doc für die Ausführung "Fräsen"...
  • Seite 664 Der Streifen "Teil5" ist zweifach vorhanden, um optional 1-farbig oder 3-farbig eingesetzt werden zu können. Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Tabelle 5-5 Datei Symbols.doc (D) 7001...
  • Seite 665 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile 7006 7018 7030 7129 7007 7019 7031 7130 7008 7020 7032 7131 7009 7021 7033 7132 7010 7022 7120 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Designer, Freehand, CorelDraw): –...
  • Seite 666 Maschinensteuertafel: MCP 483 PN 5.8 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Im folgenden ist ein Maßbild für die Blankovorlage von MCP 483 PN dargestellt: Bild 5-14 Maßbild Einschubstreifen MCP 483 PN Hinweis Die Beschriftung der Einschubstreifen erfolgt auf der Vorderseite mit einem Laserdrucker. Verwendet wird HP Color Laser Jet Folie C2936A.
  • Seite 667: Beschreibung

    Maschinensteuertafel: MCP 483 Beschreibung Die Maschinensteuertafel MCP 483 ermöglicht eine anwenderfreundliche und übersichtliche Bedienung der Maschinenfunktionen. Sie ist für das maschinennahe Bedienen von Fräs- und Drehmaschinen und insbesondere auch für Schleifmaschinen geeignet. Für maschinenspezifische Anpassungen sind 46 Tasten und die beiden Einbauplätze für Befehlsgeräte mit frei beschriftbaren Einschubstreifen ausgestattet.
  • Seite 668: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● für 16 Direkttasten von OP 012 / OP 015A / TP 015A (Anschlussleitung: 850 mm, im Lieferumfang enthalten) ● für 2 Handräder (max. Kabellänge: 5 m) Erweiterungsplätze: 2 Einbauplätze für Befehlsgeräte (d = 16 mm) Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.1 Vorderseite...
  • Seite 669: Schaltung Für Not-Halt-Taster

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster Den roten Not-Halt-Taster betätigen Sie in folgenden Notsituationen: ∎ wenn Menschen in Gefahr sind, ∎ wenn Gefahr besteht, dass Maschine oder Werkstück beschädigt werden. Im Regelfall werden durch Not-Halt alle Antriebe mit größtmöglichem Bremsmo‐ ment geführt stillgesetzt.
  • Seite 670: Rückseite

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.2 Bedien- und Anzeigeelemente 6.2.2 Rückseite COM-Board Die rückwärtigen Bedien– und Anzeigeelemente der MCP 483 befinden sich auf dem COM- Board (grau hinterlegte Fläche im Bild): Der Detail-Ausschnitt unter bzw. über der Schnittstellen-Bezeichnung gibt die Position von Pin 1 an den Steckern an.
  • Seite 671: Schnittstellen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Schnittstellen 6.3.1 Übersicht Die Kommunikation der MCP 483 wird über das COM-Board abgewickelt, auf dem sich die Schnittstellen befinden (s. Abschnitt: "Bedien- und "Anzeigeelemente" → "Rückseite"). Übersicht ● X10: Stromversorgungs-Schnittstelle 3-poliger Phönix-Klemmenblock ● X20: Bedientafel-Schnittstelle (PROFIBUS-DP) 9-polige D-Sub-Buchsenleiste ●...
  • Seite 672: Ein- / Ausgangsabbilder

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Hinweis Die Einstellung Auslieferungszustand muss unbedingt gemäß der Tabelle "Belegung des DIP- Schalters S3" (unten) geändert werden. Anschlussart: PROFIBUS-DP Bei PROFIBUS-DP, wird über die Schalter 1 bis 10 die PROFIBUS-Adresse eingestellt: Tabelle 6-2 Belegung des DIP-Schalters S3 Bedeutung / Wert PROFIBUS –...
  • Seite 673 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 3 RESET Schlüssel- SINGLE Vorschuboverride schalter BLOCK OV_VS16 OV_VS8 OV_VS4 OV_VS2 OV_VS1 Stellung 1 X30.6 X30.7 X30.8 X30.9 X30.10 n + 4 Verfahrrichtung RAPID Schlüssel- Achsanwahl (R14)
  • Seite 674 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.3 Schnittstellen Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n + 1 FEED FEED CYCLE CYCLE Maschinenfunktion START STOP START STOP REPOS REF. INC [VAR] INC 10000 n + 2 Verfahrrich‐ Achsanwahl SINGLE SPINDLE SPINDLE tung -(R13) BLOCK START...
  • Seite 675 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.4 Montage Zuordnung der Eingänge (E) und Ausgänge (A) zu den Tasten und LEDs Bild 6-5 Ein- und Ausgänge der Tastatur des MCP 483 Montage Maßbild Bild 6-6 Maßbild Maschinensteuertafel MCP 483 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 676: Einbaulage

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.4 Montage Spannerbefestigung Die Maschinensteuertafel wird mit 9 Spannern befestigt (Anzugsdrehmoment 0,8 Nm). Bild 6-7 MCP483_Montage Einbaulage Max. 60° zur Senkrechten. Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55 °C hält. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 677: Profibus-Kommunikation

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation PROFIBUS-Kommunikation 6.5.1 Übersicht Das vorliegende Kapitel beschreibt: ● Die notwendigen Voraussetzungen damit ein DP-Slave MCP in die Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts eingefügt werden kann. ● Die Konfiguration eines DP-Slave MCP mit STEP7 "HW-Konfig". ● Die prinzipielle Einbindung des DP-Slave MCP in das PLC-Grundprogramm und - Anwenderprogramm (optional).
  • Seite 678: Funktionen Der Maschinensteuertafel

    Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MCP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MCP mit Baugruppe: Standard+Handrad+Zusatz E/A Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MCP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen:...
  • Seite 679: Voraussetzungen: S7-Projekt

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MCP in Abhängigkeit der ② gewünschten Funktionen 4. Einstellen der Ein-/Ausgangsadressen der einzelnen Steckplätze. Bild 6-8 Konfiguration mit DP-Slave MCP Voraussetzungen: S7-Projekt Folgender Status bezüglich des S7-Projekts, in das der DP-Slave MCP eingefügt werden soll, wird vorausgesetzt: ●...
  • Seite 680: Profibus-Parameter

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MCP in die Konfiguration eingefügt. Hinweis Der Cursor wird während des Ziehens des DP-Slave als durchgestrichener Kreis dargestellt. Wird der Cursor exakt auf dem DP-Mastersystem platziert, so wandelt er sich in einen Cursor mit Pluszeichen und der DP-Slave kann in die Konfiguration eingefügt werden.
  • Seite 681: Baugruppe Einfügen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MCP" zur Verfügung: Universalmodul (Nicht relevant) ●...
  • Seite 682 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.5 PROFIBUS-Kommunikation Für den Betrieb einer Maschinensteuertafel MCP 483 als DP-Slave, sind nur die in folgender Tabelle aufgeführten Parameter beim FB1-Aufruf im OB100 relevant: Parameter Beschreibung Wert MCPNum: Anzahl aktiver MCP MCP1In: POINTER Anfangsadresse der Eingangssignale :=P#E 0.0 MCP1Out: POINTER Anfangsadresse der Ausgangssignale...
  • Seite 683: Instandhaltung Und Wartung

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.6 Instandhaltung und Wartung Anwenderspezifische Reaktion Um anwenderspezifisch auf einen Ausfall eines DP-Slave MCP reagieren zu können, sind folgende Organisationsbausteine in das PLC-Anwenderprogramm einzufügen: ● OB 82: Diagnosealarm ● OB 86: Baugruppenträgerausfall Die Einbindung der Organisationsbausteine sowie die Auswertung der Diagnosedaten entnehmen Sie bitte der entsprechenden SIMATIC-Literatur.
  • Seite 684: Diagnose

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose Kontrolle des Not-Halt-Tasters Überprüfen Sie den Not-Halt-Taster regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit. Diagnose 6.7.1 LED-Anzeigen Die LEDs H1 bis H5 auf dem COM-Board geben Auskunft über folgende Zustände: Diagnose Power On leuchtet rot leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot / Die LEDs leuchten ca.
  • Seite 685: Ausgabe Der Busadresse

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose 1. SW-Versionsausgabe Drücken Sie gleichzeitig die Tasten "FEED START“ und "FEED STOP“. Die SW-Version wird mit drei Ziffern ausgegeben. Die einzelnen Ziffern werden durch die Anzahl der eingeschalteten Tasten-LEDs ausgedrückt. ① 1. Ziffer der SW-Version ②...
  • Seite 686: Tastentest

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.7 Diagnose 3. Ausgabe des Bussystems Während Sie die FEED-Tasten nach wie vor gedrückt halten, drücken Sie nochmals die Taste "SPINDLE START“. Die Tasten-LEDs geben das Bussystem aus, in welches die MCP eingebunden ist: MPI oder PROFIBUS (PB). Bild 6-12 Beispiel: Ausgabe des Bussystems "PB"...
  • Seite 687: Technische Daten

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.8 Technische Daten Bedienfunktionen ● Funktion der Tasten und deren LEDs: Bei Drücken einer Taste wird die jeweilige zugehörige LED angeschaltet. ● Funktion der Drehschalter: Beim Drehen am Drehschalter wird für jedes Weiterdrehen eine LED in Form eines Lauflichtes zugeschaltet.
  • Seite 688: Zubehör Und Ersatzteile

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
  • Seite 689: Folientastatur: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile 6.9.2 Folientastatur: Beschriftung der Einschubstreifen Zur geänderten Kennzeichnung der Tasten können eigene Einschubstreifen erstellt werden. Verwenden Sie dazu die bedruckbaren Blankofolien. Bild 6-13 Blankofolie MCP 483 Anfertigung von Einschubstreifen Um die benötigten Tastensymbole auf die Folie zu drucken oder eine Folie komplett selbst zu erstellen, gehen Sie vor wie folgt: Zu den Blankofolien finden Sie auf der DOConCD oder der beiliegenden CD von Katalog NC 61 / NC 62 vier Dateien:...
  • Seite 690 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 6-14 Template_M_MCP483.doc für die Ausführung "Fräsen" (A) Bild 6-15 Template_T_MCP483.doc für die Ausführung "Drehen" (B) Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 691 Der Streifen "Teil5" ist zweifach vorhanden, um optional 1-farbig oder 3-farbig eingesetzt werden zu können. Hinweis Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57", die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Tabelle 6-9 Datei Symbols.doc (D) 7001...
  • Seite 692 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile 7007 7019 7031 7130 7008 7020 7032 7131 7009 7021 7033 7132 7010 7022 7120 7011 7023 7121 7012 7024 7123 Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z. B. Designer, Freehand, CorelDraw): –...
  • Seite 693 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Maßbilder Dem folgenden Maßbild der Blankovorlage (Dicke: 0,6 mm) können Sie auch die Lage der Symbole und der Schnittkanten entnehmen: ① Tastenmitte für Symbole Bild 6-17 Maßbild Einschubstreifen MCP 483 Bedruckungsfelder für Symbole: ●...
  • Seite 694 Maschinensteuertafel: MCP 483 6.9 Zubehör und Ersatzteile Hinweis Die Beschriftung der Einschubstreifen erfolgt auf der Vorderseite mit einem Laserdrucker. Verwendet wird HP Color Laser Jet Folie C2936A. Zum leichteren Einschieben sollte der Einschubstreifen um ca. 1,5 mm abgerundet werden. Die äußeren Linien des Einschubstreifens gelten als Schnittkante. Vor dem Bedrucken der Folie wird empfohlen, einen Probedruck auf Papier zu machen.
  • Seite 695: Machine Push Button Panel: Mpp 310 Ie H

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H Beschreibung 7.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP 310 IE H (IE = Industrial Ethernet) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen.
  • Seite 696: Systemmerkmale

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.1 Beschreibung 7.1.2 Systemmerkmale ● Industrial Ethernet (Übertragungsrate: 10/100 MBit/s) ● Funktionstastatur mit 5 x 5 Tastenmatrix, frei projektier- und beschriftbar ● 8 Langhubtaster mit LEDs, ● Schnittstellen für 2 Handräder (Geschwindigkeitsvorgabe und Konturhandrad sind nur bei Anschluss über das Handradanschluss-Modul 6FC5303-0AA02-0AA0 bzw.
  • Seite 697: Systemkonfiguration

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.1 Beschreibung Systemkonfiguration Die Abbildungen zeigt die Einbindung des MPP 310 IE H in das Steuerungssystem. Bild 7-1 Systemkonfiguration des MPP 310 IE H Hinweis Die Verbindungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 698: Mechanischer Aufbau

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.1 Beschreibung 7.1.3 Mechanischer Aufbau Die Maschinensteuertafel MPP 310 IE H besteht aus ● Bedienblende ● Flachbaugruppe Handgeräteanschluss (FBG HT 8) ● Flachbaugruppe Kundentasten (FBG KT 310) ● Flachbaugruppe COM-Board (FBG COM IE) 20 30 40 Bild 7-2 Mechanischer Aufbau des MPP 310 IE H...
  • Seite 699: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.1 Übersicht Aufbau der Blende Spindeloverride Vorschuboverride 8 Kundentasten mit LED (Schlegeltasten), Einschubstreifen EKS-Ethernet Blindabdeckung 25 Funktionstasten mit LED (Folientasten), Einschubstreifen Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 Not-Halt-Überbrückungstaste Not-Halt-Taster (10)
  • Seite 700: Belegung Der Einbauplätze

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Belegung der Einbauplätze Not-Halt-Taster Not-Halt-Überbrückung Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 4 Erweiterungselemente 22,5 mm Funktionstasten Kundentasten (Langhubtasten) Identifikationssystem EKS Vorschuboverride Spindeloverride Bild 7-4 Einbauplätze am MPP 310 IE H Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 701: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente 7.2.2 Beschreibung 7.2.2.1 Gerätevorderseite Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎ Gefahr besteht, dass die Maschine oder das Werkstück beschädigt wird.
  • Seite 702: Geräterückseite

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente Betätigungselemente Die Betätigungselemente S1 bis S4 und S7 bis S10 werden über die Steuerung angesprochen. Sie verfügen zusätzlich über potenzialgetrennte Kontakte (gemeinsame Wurzel) zur anwenderspezifischen Verdrahtung. Auf folgenden Plätzen sind Befehlsgeräte entsprechend der Tabelle im Abschnitt: "Zubehör und Ersatzteile"...
  • Seite 703 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.2 Bedien- und Anzeigeelemente HGA-Board HT 8 Bild 7-5 Rückseite MPP 310 IE H mit LEDs Tabelle 7-1 Diagnose-LEDs Farbe für Bedeutung LED1 (H1) grün X1 RJ45 Verbindung aufgebaut LED2 (H2) gelb X1 RJ45 Übertragung aktiv LED3 (H3)
  • Seite 704: Schnittstellen

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Tabelle 7-2 Codierschalter Moduladresse Bit 4 … 7 Moduladresse Bit 0 … 3 Schnittstellen 7.3.1 Übersicht Bild 7-6 Rückseite des MPP 310 IE H mit Schnittstellen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 705 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Bedienblende Schutzleiteranschluss Not-Halt-Taster Not-Halt-Überbrückung S51 bis S54 Erweiterungstasten Vorschub-Override Spindel-Override Identifikationssystem COM-Board Spannungsversorgung Ethernet / Port 1 Ethernet / Port 2 Handrad 1 Handrad 2 Direkttasten Zugentlastung für Ethernet-Kabel Kundentasten Spannungsversorgung Einzelverdrahtung Erweiterung...
  • Seite 706: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen 7.3.2 Beschreibung 7.3.2.1 Bedienblende Schutzleiteranschluss Signal Anschluss Anschlussquerschnitt Kabelschuh M5 x 2,5 2,5 mm Not-Halt-Taster S13 Tasterbezeichnung: Tastertyp: Pilz-Druck-Zug-Taster 3SB3000-1HA20 mit Träger 3SB3901-0AB und 1 x Schließer 3SB3400-0B (interne Verwendung) Tabelle 7-3 Schaltelemente Not-Halt Signal...
  • Seite 707: Com-Board

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Tabelle 7-4 Schaltelemente Not-Halt-Überbrückung Signal Signalname Funktion BZ_S11.14 Bezugspotenzial S1, S11 S_S11.13 Schließer S1, S11 OE_S11.21 Öffner Ö1, S11 BZ_S11.22 Bezugspotenzial Ö1, S11 BZ_S11.44 Bezugspotenzial S2, S11 S_S11.43 Schließer S2, S11 OE_S11.31 Öffner Ö2, S11 BZ_S11.32...
  • Seite 708: Einzelverdrahtung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen 7.3.2.3 Kundentasten Spannungsversorgungs-Schnittstelle X11 Steckerbezeichnung: X11 Steckertyp: 3-poliger Phoenix-Klemmenblock Kabellänge (max.): 10 m Tabelle 7-5 Schnittstelle Spannungsversorgung Signalname Bedeutung 2P24 Potenzial 24 V Masse 24 V Shield Schirmanbindung Einzelverdrahtung Stecker X20 Steckerbezeichnung: X20 Steckertyp: 32-polige S2L-SMT 3.5/180 Weidmüller...
  • Seite 709 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Signal Signalname Funktion BZS_S1.2 Bezugspot. Schließer S1.2 S_S1.2 Schließer S1.2 HS 4 Meldeleuchte S4 Alle Inputs HS 3 Meldeleuchte S3 "High" aktiv HS 2 Meldeleuchte S2 HS 1 Meldeleuchte S1 Meldeleuchte S7 Meldeleuchte S8 Alle Inputs...
  • Seite 710 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Tabelle 7-7 Stecker X25 Signal Signalname Signal Signalname P24_OUT Bezugspot. +24V M24_EXT Bezugspot. +24V Not-Halt-Taster LED_H55 S59 *) KT-IN3 LED_H56 Not-Halt-Überbrückung BA-Auswahl LED_H57 S62 *) S32 / HGA-Zustimmein‐ LED_H58 heit gesteckt / Abschluss- Stecker Erw.-Taster S51 LED_H51...
  • Seite 711 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Panel Present X7 Steckerbezeichnung: X7 Steckertyp: MCV 1,5/6-G3,81 Tabelle 7-9 Belegung der Schnittstelle Panel Present X7 Signalname Signaltyp Bedeutung PRES "High": Panel (HT 8) gesteckt N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt N.C.
  • Seite 712 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Tabelle 7-11 Not-Halt-Überbrückung X21 Signalname Bedeutung STOP23 Not-Halt-Öffner 1.1 STOP24 Not-Halt-Öffner 1.1 STOP13 Not-Halt-Öffner 2.1 STOP14 Not-Halt-Öffner 2.2 N.C. nicht belegt IN_E9 Not-Halt-Überbrückung negiert P24_FILT 24 V IN_E9_EXT Schlüsselschalter betätigt IN_E12_EXT Abschluss-Stecker gesteckt Hinweis...
  • Seite 713: Anschlusselemente Für Com-Board, Kundentasten Und Handgeräteanschluss

    Stecker Stück Anschlusselement Anschließbarer Hersteller Querschnitt (max.) MSTB2,5/3-STZ-5,08,1776168 2,5 mm PHOENIX CONTACT X20 / X21 6GK1901-1BB10-2AB0 SIEMENS X60 / X61 6FC9348-7HX 0,75 mm A5E00026403 MSTB2,5/3-ST-5,08,1757022 2,5 mm PHOENIX CONTACT BZL 3,5 / 32 F SN SW, 1748300000 1,5 mm Weidmüller...
  • Seite 714: Kundentasten

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen 7.3.4 Ein- / Ausgangsabbilder Eingangsabbild MPP 310 IE H Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 BA-Schalter Funktions- HG-An‐ Not-Halt-Überbrückung taste schluss XS12:13 rechts links tastend tastend WS1/4 WS1/3 WS1/2 WS1/1...
  • Seite 715 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Tastaturlayout - Eingangsabbild MPP 310 IE H Bild 7-7 Tastaturlayout Eingangsabbild Ausgangsabbild MPP 310 IE H Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 Kundentasten Kundentasten HS10 Erweiterungstasten Funktionstasten Funktionstasten HF16 HF15...
  • Seite 716: Tastaturlayout - Ausgangsabbild Mpp 310 Ie H

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.3 Schnittstellen Funktions- taste HF25 Tastaturlayout - Ausgangsabbild MPP 310 IE H Bild 7-8 Tastaturlayout_Ausgangsabbild Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 717: Montage

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Montage Abmessungen Bild 7-9 Maßbild MPP 310 IE H *) Die Tiefe von 105 mm gilt für MPPs ohne Handradanschluss-Stecker. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 718: Montageausschnitt

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Montageausschnitt Bild 7-10 Montageausschnitt MPP 310 IE H Das MPP 310 IE H wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 Nm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
  • Seite 719: Einbaulage Leds

    3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
  • Seite 720: Lampenwechsel Bei Meldeleuchten

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3.
  • Seite 721: Anschließen

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 7.5.1 MPP 310 IE H Anschluss der 24V-Versorgung Die 24V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock (s.
  • Seite 722: Anschluss Ethernet

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen Anschluss Ethernet ● Verbindung HGA - X1 zur Bedientafelfront (OP) ● Verbindung HGA - X2 nach COM X20 und COM X21 zur Steuerung (NC) Bild 7-12 Anschluss Ethernet Anschluss Einzelverdrahtung Die Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s.
  • Seite 723: Kundentasten

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 7.5.2 Kundentasten Die Baugruppe Kundentasten (KT 310) verbindet Bedienblende und COM-Board. Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind in der Abbildung dargestellt.
  • Seite 724: Not-Halt-Überbrückung S11

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
  • Seite 725 Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
  • Seite 726 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen Bild 7-15 Handgeräteanschluss HT 8 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 727: Schaltungen Und Verdrahtungen

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen 7.5.4 Schaltungen und Verdrahtungen Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Der folgende Schaltplan bezieht sich auf die Leuchten in HS1 bis HS4 und HS7 bis HS10 (vgl. Abschnitt: "Anschließen" → "Kundentasten" → Abbildung: "Einzelverdrahtung Kundentasten"). Bild 7-16 Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Maschinensteuertafeln...
  • Seite 728: Anschluss Erweiterungstasten

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.5 Anschließen Anschluss Erweiterungstasten Bild 7-17 Anschluss Erweiterungstasten Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 310 IE H abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl.
  • Seite 729: Initialisierung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.6 Initialisierung Wenn eine externe Auswertung beider Kontakte erforderlich ist, muss die interne Verdrahtung am Schließer 1.3 / 1.4 des S11 entfernt werden (s. auch Abbildung: "Anschluss Erweiterungstasten" in diesem Abschnitt). ● Entfernen Sie die Verbindung 1 und die Verbindung 4 ●...
  • Seite 730: Leds Auf Dem Com-Board

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.6 Initialisierung Mit dem Einschalten des MPP 310 IE H (POWER ON) schalten sich alle LEDs der Bedienblende ein und leuchten permanent. Wenn der interne Hochlauf beendet ist, blinken die LEDs mit ca. 1 Hz solange, wie keine Kommunikation mit der Steuerung oder einem anderen Client ("Waiting for Client") stattfindet.
  • Seite 731: Instandhaltung Und Wartung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben.
  • Seite 732: Ein- / Ausgabe-Schnittstelle Einzelverdrahtung

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Schutzart nach Frontseite: IP54 Rückseite: IP00 DIN EN 60529 Zulassungen CE/UL Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max. Flachbau- Lampen Handgerät Handräder Gesamt gruppen 13 W 2 x 0,5 W ca.
  • Seite 733 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.8 Technische Daten Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom 10 A gL/gG nach EN 60947-5-1 500 000 Hinweis Die quantitative Beurteilung der Sicherheitsfunktion Not-Halt muss auf Basis der B -Werte entsprechend der angewandten Normen (z.B. ISO 13849-1) unter Berücksichtigung der jeweiligen Applikation (Häufigkeit der Betätigung, Betriebsdauer, Diagnose durch Auswertegerät, etc.) erfolgen.
  • Seite 734: 7.9 Zubehör Und Ersatzteile

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Zustand Schaltspannung Bemerkung Nennwert 0 V oder offen L-Signal Signalpegel –3 V bis +5 V in Gruppe zu Leitungslänge max. 50 m AWG 16 Geberversorgungsspannung 18,5 V bis 30 V LED-Ausgänge Tabelle 7-18 LED-H51 ...
  • Seite 735: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile 7.9.2 Beschriftung der Einschubstreifen S top S tart Next- A xes Bild 7-20 Machine Push Button Panel MPP 310 IE H Die Abbildung zeigt das MPP 310 IE H in der Standardausführung. Um die Kennzeichnung der Tasten zu ändern, können eigene Einschubstreifen erstellt werden.
  • Seite 736 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 7-21 Blankofolie Folientastatur MPP 310 IE H 1) Druckrichtung Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 737: Dateien Zum Bedrucken Der Blankofolie

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_MPP310.doc [(A)] ● SymboleMPP483.doc [(B)] Bild 7-22 Template_MPP310.doc (A) Tabelle 7-19 Symbole_MPP483.doc (B) Maschinensteuertafeln...
  • Seite 738: Anfertigung Von Standard-Einschubstreifen Mithilfe Der Datei: "Template_Mpp310.Doc" (A)

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP310.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP310.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
  • Seite 739 Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
  • Seite 740: Anzeige- Und Bedienelemente

    Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile 7.9.3 Anzeige- und Bedienelemente Die folgenden Bedienelemente können Sie nachrüsten: Funktion Oberteil Unterteil Einbauort Verwendung Betätiger / Zubehör Schaltelement / Meldeleuchte Meldeleuchte Leuchtennippel 28 mm ∅ Lampenfassung AL5 mit Spot- S1 ...
  • Seite 741 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einbauort Override Spindel / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF12-1AA0 gang 1x16G, T=24, Kappe, Knopf, Zei‐ ger, Skalenscheiben Spindel und Eilgang Override Vorschub / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF13-1AA0 gang 1x23G, T=32, Kappe, Knopf, Zei‐...
  • Seite 742 Machine Push Button Panel: MPP 310 IE H 7.9 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 743: Machine Push Button Panel: Mpp 483 Ie

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE Beschreibung 8.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP483 IE (IE = Industrial Ethernet) ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Neben Standardelementen zur Maschinensteuerung sind auf der Bedientafel mehrere frei belegbare Einbauplätze für den Anschluss weiterer Befehlsgeräte integriert.
  • Seite 744: Systemmerkmale

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.1 Beschreibung Tabelle 8-3 Sonderausführungen Bezeichnung Merkmale Schnittstelle Artikelnummer MPP 483 IE S MPP 483 IE Sxx Höhe: 155 mm 6FC5303-1AF12-0__0 - mit kundenspezifischer Bestückung MPP 483 IE H Sxx Höhe: 155 mm 6FC5303-1AF12-8__0 - mit kundenspezifischer Bestückung - mit Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8...
  • Seite 745: Systemkonfiguration

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.1 Beschreibung ● Identifikationssystems EKS ● Schutzkragen für Not-Halt-Taster, REES-Not-Halt ● Not-Halt-Überbrückung durch 2-stelligen Schlüsselschalter (tastende Stellung) ● 2 Erweiterungstasten mit LEDs variabel mit Schaltelementen bestückbar (bei MPP 483 IE) ● 10 Erweiterungstasten mit LEDs variabel mit Schaltelementen bestückbar (bei MPP 483 IE L) ●...
  • Seite 746: Mechanischer Aufbau

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.1 Beschreibung 8.1.3 Mechanischer Aufbau Die Maschinensteuertafel MPP 483 IE besteht aus ● Bedienblende ● Flachbaugruppe Handgeräteanschluss (FBG HGA) ● Flachbaugruppe Kundentasten (FBG KT) ● Flachbaugruppe COM- Board (FBG COM IE) 20 30 40 Bild 8-2 Mechanischer Aufbau am Beispiel des MPP 483 IE L Maschinensteuertafeln...
  • Seite 747: 8.2 Bedien- Und Anzeigeelemente

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.1 Standardausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden Standardausführungen erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective...
  • Seite 748 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Stop after Machine off Immediate protective end of cycle Stop doors Not-Halt-Taster Schlüsselschalter Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 Funktionstasten mit LE Kundentasten (Langhubtasten Blindelemen...
  • Seite 749: Sonderausführungen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 8.2.2 Sonderausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden Sonderausführungen erhältlich: Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine kundenspezifische Blende Beschriftung nur bei Varianten ohne EKS Schlüsselschalter Override Vorschub Schutzkragen für Not-Halt-Taster (10) Override Spindel / Eilgang Identifikationssystem EKS...
  • Seite 750 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente 20 30 40 SR *) Pilztaster nur verwendbar, wenn der Nachbarplatz nicht belegt ist Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine kundenspezifische Blende Schlüsselschalter (10) Override Spindel / Eilgang Schutzkragen für Not-Halt-Taster (11) Override Eilgang Identifikationssystem EKS...
  • Seite 751: Beispiele Zur Belegung Freier Einbauplätze

    Ihren Praxisanforderungen selbst zusammenstellen. Dazu enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) die Dateien: - KonfigMPP483.zip (Konfigurationstool) - AnleitungKonfigurator_MPP483.pdf Sie erhalten den Konfigurator auch über das Service&Support Portal von Siemens: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/24533571 8.2.3 Beispiele zur Belegung freier Einbauplätze...
  • Seite 752: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente HFT7 HF10 HS13 HS14 HF11 HF12 HF13 HF14 HF15 HF16 HF17 HF18 HF19 HF20 XS12 HF21 HF22 HF23 HF24 HF25 HS15 HS10 20 30 40 Schlüsselschalter Not-Halt-Taster Handgeräteanschluss Funktionstasten Override Spindel / Eilgang Override Eilgang Override Vorschub...
  • Seite 753 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● 3 Drehwahlschalter ● Schlüsselschalter mit vier Stellungen Ausgänge für ● 47 LEDs (14 auf Steckverbinder herausgeführt) Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn ∎ Menschen in Gefahr sind, ∎...
  • Seite 754: Geräterückseite

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Betätigungselemente Die Betätigungselemente S1 bis S4, S7 bis S10, S14 und S15 werden über die Steuerung angesprochen. Sie verfügen zusätzlich über potenzialgetrennte Kontakte (gemeinsame Wurzel) zur anwenderspezifischen Verdrahtung. Auf folgenden Plätzen sind Befehlsgeräte entsprechend der Tabelle im Abschnitt: "Zubehör und Ersatzteile"...
  • Seite 755 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.2 Bedien- und Anzeigeelemente Flachbaugruppe Kundentasten Diagnose-LEDs LED1 (H1) Spannungsüberwachung Kundentasten LED2 (H2) Spannungsüberwachung Kundentasten LED3 (H3) Spannungsüberwachung Kundentasten Flachbaugruppe Handgeräteanschluss Bild 8-9 Rückseite MPP 483 IE mit LEDs auf HGA-Board HT 8 (1) Tabelle 8-4 Diagnose-LEDs Farbe...
  • Seite 756: Übersicht

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen S1 (Codierschalter) Moduladresse Bit 4 … 7 S2 (Codierschalter) Moduladresse Bit 0 … 3 Schnittstellen 8.3.1 Übersicht Bild 8-10 Rueckseite des MPP 483 IE mit Schnittstellen Bedienblende Schutzleiteranschluss Not-Halt-Taster Not-Halt-Überbrückung FBG COM-Board Spannungsversorgung Ethernet / Port 1 Ethernet / Port 2...
  • Seite 757 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Override Spindel Handrad 1 Handrad 2 Direkttasten Zugentlastung für Ethernet-Kabel FBG Kundentasten Spannungsversorgung Stecker X20 Stecker X21 Einzelverdrahtung Stecker X22 Stecker X23 Stecker X24 Erweiterung Stecker X25 FBG Handgeräteanschluss X1 / X2 Ethernet Zustimmung Not-Halt-Überbrückung...
  • Seite 758: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen 8.3.2 Beschreibung 8.3.2.1 Bedienblende Schutzleiteranschluss Signal Anschluss Anschlussquerschnitt Kabelschuh M5 x 2,5 2,5 mm Not-Halt-Taster S13 Tasterbezeichnung: Tastertyp: Pilz-Druck-Zug-Taster 3SB3000-1HA20 mit Träger 3SB3901-0AB und 1 x Schließer 3SB3400-0B (interne Verwendung) Tabelle 8-5 Schaltelement Öffner Signal Signalname...
  • Seite 759 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-6 Not-Halt-Überbrückung Signal Signalname Funktion BZ_S11.14 Bezugspotenzial S1, S11 S_S11.13 Schließer S1, S11 OE_S11.21 Öffner Ö2, S11 BZ_S11.22 Bezugspotenzial Ö2, S11 BZ_S11.24 Bezugspotenzial S2, S11 S_S11.23 Schließer S2, S11 OE_S11.31 Öffner Ö3, S11 BZ_S11.32 Bezugspotenzial Ö3, S11...
  • Seite 760: Pinbelegung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-8 Schneller Rückzug SR Signal Signalname Funktion BZ_SR.14 Bezugspotenzial S1, SR S_SR.13 Schließer S1, SR 8.3.2.2 COM-Board Pinbelegung Näheres siehe "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen". Schalter S1 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen". Schalter S2 Einstellungen siehe Kapitel "Maschinensteuertafel: MCP 310C PN", Abschnitt "Schnittstellen", Modus "MCP rangiert als IE".
  • Seite 761: Einzelverdrahtung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Einzelverdrahtung Stecker X20 / X21 Steckerbezeichnung: X20 / X21 Steckertyp: Mini-Combicon MC 1,5/4-G-3,81 Kabellänge (max.): 30 m Tabelle 8-10 Stecker X20 / X21 Stecker Signal Signalname Funktion OE_S2 Öffner S2 OE_S1 Öffner S1 OE_S4 Öffner S4...
  • Seite 762 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-11 Stecker X22 Signal Signalname Funktion OE_S7 Öffner S7 OE_S8 Öffner S8 OE_S9 Öffner S9 OE_S10 Öffner S10 BZOE_S7-S10 Bezugspot. Öffner S7 - S10 S_S7 Schließer S7 S_S8 Schließer S8 S_S9 Schließer S9 S_S10...
  • Seite 763 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-13 Stecker X24 Signal Signalname Signal Signalname Erw.-Taster S51 LED_S51 Erw.-Taster S52 LED_S52 Erw.-Taster S53 LED_S53 Erw.-Taster S54 LED_S54 Erw.-Taster S55 LED_S55 Erw.-Taster S56 LED_S56 Erw.-Taster S57 LED_S57 Erw.-Taster S58 LED_S58 Von der Leiterplatte aus gesehen: oben am Steckverbinder...
  • Seite 764 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Ethernet X1 / X2 Steckerbezeichnung: X1, X2 Steckertyp: RJ45-Buchse Tabelle 8-15 Ethernet X1 / X2 Signalname Bedeutung Sendedaten + Sendedaten - Empfangsdaten + N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Empfangsdaten - N.C.
  • Seite 765 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tabelle 8-17 Belegung der Not-Halt Verdrahtungsklemme X8 Beschaltung On-board Brücke zwischen 1 und 2 On-board Brücke zwischen 3 und 4 Hinweis Benutzen Sie diese Klemme zwecks einfacher Verlegung der Not-Halt-Leitungen optional. Der Stecker dient ausschließlich als Hilfsmittel zum Weiterschleifen.
  • Seite 766: Anschlusselemente Für Com-Board, Kundentasten Und Handgeräteanschluss

    Baugruppe Stecker Stück Anschlusselement Anschließbarer Hersteller Querschnitt (max.) MSTB2,5/3-STZ-5,08,1776168 2,5 mm PHOENIX CONTACT X20 / X21 6GK1901-1BB10-2AB0 SIEMENS X60 / X61 6FC9348-7HX 0,75 mm A5E00026403 MSTB2,5/3-ST-5,08,1757022 2,5 mm PHOENIX CONTACT X20 / X23 MC1,5/4-ST-3,81, 1803594 1,5 mm X21 / X22...
  • Seite 767: Ein- / Ausgangsabbilder

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen 8.3.4 Ein- / Ausgangsabbilder Eingangsabbild MPP 483 IE Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 BA-Schalter Funktions- HG-An‐ Not-Halt-Überbrückung taste schluss XS12:13 rechts links tastend tastend WS1/4 WS1/3 WS1/2 WS1/1 F16 *) F11 *)
  • Seite 768: Tastaturlayout - Eingangsabbild Mpp 483 Ie

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Optional 4Byte Handrad Tabelle 8-21 Eingangsabbild für die Handraddaten Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 n+14 Handrad 1 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges gleich Byte n+14) n+15 n+16 Handrad 2 Zählerstand (16 Bit vorzeichenbehaftet, niederwertiges gleich Byte n+16) n+17...
  • Seite 769 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Kundentasten HS10 Erweiterungstasten SR-Taster Rückmel- Erw. Tasten S59/S60 dung bei Wegfall von S11 Not-Halt HS13 Funktionstasten Funktionstasten HF16 HF15 HF14 HF13 HF12 HF11 HF10 Funktionstasten HF24 HF23 HF22 HF21 HF20 HF19 HF18 HF17 Funktions-...
  • Seite 770 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.3 Schnittstellen Tastaturlayout - Ausgangsabbild MPP 483 IE Bild 8-12 Vorderseite Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 771 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Montage Abmessungen Bild 8-13 Maßbild MPP 483 IE und MPP 483 IE L *) Die Tiefe von 105 mm gilt für MPPs ohne Handradanschluss-Stecker. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 772: Montageausschnitte

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Montageausschnitte Bild 8-14 Montageausschnitt MPP 483 IE Bild 8-15 Montageausschnitt MPP 483 IE L Das MPP 483 IE wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 Nm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
  • Seite 773: Einbaulage Leds

    3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
  • Seite 774: Lampenwechsel Bei Meldeleuchten

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3.
  • Seite 775: Anschließen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 8.5.1 MPP 483 IE Anschluss der 24V-Versorgung Die 24V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock am Stecker COM X10 und KT X11 auf der Rückseite der Maschinensteuertafel angeschlossen (s.
  • Seite 776: Anschluss Einzelverdrahtung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen Anschluss Ethernet ● Verbindung HGA - X1 zur Bedientafelfront (OP) ● Verbindung HGA - X2 nach COM X20 und COM X21 zur Steuerung (NC) Bild 8-17 Anschluss Ethernet *) Entfällt bei der Ausführung ohne Handgeräteanschluss. Anschluss Einzelverdrahtung Die Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s.
  • Seite 777: Kundentasten

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen 8.5.2 Kundentasten Die Baugruppe Kundentasten (KT) verbindet Bedienblende, Handgeräteanschluss und COM- Board. Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind schematisch in der Abbildung dargestellt.
  • Seite 778: Not-Halt-Überbrückung S11

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8/ HT 2 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
  • Seite 779 Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
  • Seite 780 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen Bild 8-20 Handgeräteanschluss HT 8 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 781: Schaltungen Und Verdrahtungen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen 8.5.4 Schaltungen und Verdrahtungen Anschluss Erweiterungstasten Bild 8-21 Anschluss Erweiterungstasten Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 782: Anschluss Direkttasten

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.5 Anschließen Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 483 IE abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl. Wenn eine externe Auswertung beider Kontakte erforderlich ist, muss die interne Verdrahtung an S11.13 und S11.14 entfernt werden (s.
  • Seite 783: Initialisierung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.6 Initialisierung Initialisierung LEDs auf der Bedienblende ● HF1 bis HF25 ● HS1 bis HS4 ● HS7 bis HS10 Mit dem Einschalten des MPP 483 IE (POWER ON) schalten sich alle LEDs der Bedienblende ein und leuchten permanent.
  • Seite 784: Instandhaltung Und Wartung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.7 Instandhaltung und Wartung Hinweis Die Ausgabe der Software-Version ist nur möglich, solange keine Kommunikation mit der Steuerung stattfindet. Wenn eine Kommunikation stattgefunden hat, ist die Anzeige der Software-Version erst wieder nach Power-OFF und Power-ON des MPP 483 IE möglich! Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel...
  • Seite 785: Technische Daten

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten Technische Daten 8.8.1 MPP 483 IE Sicherheit Schutzklasse nach III; PELV EN 50178 Schutzart nach Frontseite: IP54 Rückseite: IP10A DIN EN 60529 Zulassungen CE/UL Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Leistungsaufnahme, max.
  • Seite 786: Wahlschalter

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Durchgangswiderstand < 20 mΩ Schaltvermögen 10 Ie 1,1 Ie Wahlschalter Tabelle 8-23 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen WS1 / 9–11, 13, 15 Bestriebsspannung max. 50 V 50 V Schaltvermögen bei ohmscher Last...
  • Seite 787 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten SR-Pilztaster S61 Tabelle 8-24 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen Gebrauchskategorie (EN 60947-5-1) Bemessungsbetriebsspannung 24 V 24 V AC–12 10 A AC–15 Schaltvermögen DC–12 10 A DC–13 min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Weitere Kenndaten siehe Drucktaster und Leuchtmelder SIGNUM 3SB3 500 000...
  • Seite 788: Led-Ausgänge

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.8 Technische Daten Eingänge Die Eingänge sind optoentkoppelt. Tabelle 8-26 Erweiterungstasten S14, S15, S51 ... S62, Not-Halt S13 Zustand Schaltspannung Bemerkung Anzahl Eingangskennlinie nach IEC61131, Typ 1 Nennwert + 24V DC H-Signal Signalpegel +15 V bis +30 V Nennwert 0 V oder offen...
  • Seite 789: Zubehör Und Ersatzteile

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Zubehör und Ersatzteile 8.9.1 Übersicht Für das MPP 483 IE sind zahlreiche Ersatzteile und zahlreiches Zubehör erhältlich. Wenden Sie sich zur Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen an Ihren Siemensbetreuer. Für den Anschluss der Handräder steht eine Anschlussleitung zur Verfügung, siehe Zubehör und Ersatzteile (Seite 27).
  • Seite 790 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Bild 8-25 Blankofolie Folientastatur MPP 483 IE 1) Druckrichtung Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 791: Dateien Zum Bedrucken Der Blankofolie

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiliegende CD) zwei Dateien: ● Template_MPP483.doc [Belegung für die Standardvarianten des MPP 483 IE - (A)] ●...
  • Seite 792: Anfertigung Von Standard-Einschubstreifen Mithilfe Der Datei: "Template_Mpp483.Doc" (A)

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP483.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP483.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
  • Seite 793: Erweiterungsblende

    Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
  • Seite 794: Frontansicht Mit Schnittdarstellung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Frontansicht mit Schnittdarstellung Bild 8-27 Ansicht Erweiterungsblende ● Produktname: SINUMERIK Erweiterungsblende 19" ● Artikelnummer: 6FC5247-0AA43-1AA0 ● Bestückbar mit max. 12 Befehlsgeräten, Durchmesser 22 mm, Raster 33 mm ● Beschriftung mit Wechseltextstreifen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 795 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Montage Die Montage erfolgt über die Spanner. Bild 8-28 Montageausschnitt Erweiterungsblende Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 796: Maßangaben Zur Beschriftung Der Einschubstreifen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Maßangaben zur Beschriftung der Einschubstreifen Die folgende Zeichnung stellt nur ein Beispiel dar, die Einschubstreifen können auch mehrfach angeordnet werden. Bild 8-29 Maßangaben für Texte auf Beschriftungsstreifen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 797: Anzeige- Und Bedienelemente

    Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile 8.9.4 Anzeige- und Bedienelemente Die folgenden Bedienelemente können Sie nachrüsten: Funktion Oberteil Unterteil Einbauort Verwendung Betätiger / Zubehör Schaltelement / Meldeleuchte Meldeleuchte Leuchtennippel 28 mm ∅ Lampenfassung AL5 mit Spot- S1 ...
  • Seite 798 Machine Push Button Panel: MPP 483 IE 8.9 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einbauort Override Spindel / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF12-1AA0 gang 1x16G, T=24, Kappe, Knopf, Zei‐ ger, Skalenscheiben Spindel und Eilgang Override Vorschub / Eil‐ Elektronischer Drehschalter 6FC5247-0AF13-1AA0 gang 1x23G, T=32, Kappe, Knopf, Zei‐...
  • Seite 799: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 Beschreibung 9.1.1 Übersicht Die Maschinensteuertafel MPP 483 ermöglicht eine anwenderfreundliche Bedienung von Maschinenfunktionen an komplexen Bearbeitungsstationen. Sie eignet sich für das maschinennahe Bedienen von Fräs-, Dreh-, Schleif- und Sondermaschinen. Neben Standardelementen zur Maschinensteuerung sind auf der Bedientafel mehrere frei belegbare Einbauplätze für den Anschluss weiterer Befehlsgeräte integriert.
  • Seite 800: Anschließbare Steuerungen

    Katalog NC 61 (beiliegende CD) ein Konfigurationstool und eine Anleitung. Das sicherheitsrelevante Zubehör/die sicherheitsrelevanten Ersatzteile sind im Abschnitt "Zubehör und Ersatzteile" mit einem *) gekennzeichnet. Anschließbare Steuerungen ● SINUMERIK 840D sl ● SIMATIC S7-300 9.1.2 Systemmerkmale Standard für alle Ausführungen: ●...
  • Seite 801 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung ● Direkttastenanschluss für OP 012 ● 2 freie 22,5 mm Einbauplätze oder Freiraum für EKS ● Freiraum für Override Ergänzungselemente für die erweiterten Standard- und Sonderausführungen: ● Integration von max. 3 Override-Schaltern ●...
  • Seite 802: Mechanischer Aufbau

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung Systemkonfiguration Die Abbildung zeigt die Möglichkeit der Einbindung des MPP 483 HTC in das Steuerungssystem. Bild 9-1 Systemkonfiguration des MPP 483 HTC Hinweis Die Verbindungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten. 9.1.3 Mechanischer Aufbau Die Maschinensteuertafel MPP 483 besteht aus ●...
  • Seite 803 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.1 Beschreibung 20 30 40 Bild 9-2 Mechanischer Aufbau am Beispiel des MPP 483 L Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 804: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.1 Standardausführungen Standardausführung Die Maschinensteuertafel ist in folgender Standardausführung erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective...
  • Seite 805: Erweiterte Standardausführungen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Erweiterte Standardausführungen Die Maschinensteuertafel ist in folgenden erweiterten Standardausführungen erhältlich: Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop...
  • Seite 806 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop doors Not-Halt-Taster Schlüsselschalter Handgeräteanschluss HT 2 / HT 8 Funktionstasten mit LED Kundentasten (Langhubtasten) Blindelement...
  • Seite 807: Sonderausführungen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Bei 8 Byte MPI-Funktionalität sind nur die Funktionstasten der ersten Spalte verwendbar (s. Abschnitt: "Schnittstellen" → "Ein- / Ausgangsabbild" → "Eingangsabbild MPI-Standard"). Wenn Sie den Wahlschalter WS1 verwenden, werden diese Tasten durch ihn belegt. Die freien Einbauplätze können Sie mit Bedienelementen belegen, die im Abschnitt: "Bedien- und Anzeigelemente"...
  • Seite 808 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 S Bezeichnungsträger nur bestückbar ohne EKS (4) Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine neue Blende ***) Beschriftung nur bei Varianten ohne EKS Schlüsselschalter Betriebsarten-Wahlschalter Schutzkragen für Not-Halt-Taster (10) Vorschuboverride Handgeräteanschluss Bedienhandgerät B-MPI (11)
  • Seite 809 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bild 9-7 Sonderausführung MPP 483 S Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 810 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 L 20 30 40 SR *) Pilztaster nur verwendbar, wenn der Nachbarplatz nicht belegt ist Bauteil auf diesem Einbauplatz erfordert eine neue Blende Schlüsselschalter (10) Vorschuboverride Schutzkragen für Not-Halt-Taster (11) Spindel- / Eilgangoverride Handgeräteanschluss Bedienhandgerät...
  • Seite 811 Ihren Praxisanforderungen selbst zusammenstellen. Dazu enthält die DOConCD / Katalog NC 60, NC 61 (beiliegende CD) die Dateien: - KonfigMPP483.zip (Konfigurationstool) - AnleitungKonfigurator_MPP483.pdf Sie erhalten den Konfigurator auch über das Service&Support Portal von Siemens: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/24533571 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 812 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.3 Beispiele zur Belegung freier Einbauplätze MPP 483 H / MPP 483 A / MPP 483 S HFT7 HF10 HS13 HF11 HF12 HF13 HF14 HF15 HF16 HF18 HF17 HF19 HF20 HF21 HF22 HF23...
  • Seite 813 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente MPP 483 H / MPP 483 L mit EKS HFT7 HF10 HS13 HS14 HF11 HF12 HF13 HF14 HF15 HF16 HF17 HF18 HF19 HF20 20 30 40 HF21 HF22 HF23 HF25 HF24 HS15 HS10...
  • Seite 814: Beschreibung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente 9.2.4 Beschreibung 9.2.4.1 Gerätevorderseite Anschließbare Bedienelemente Eingänge für ● 25 Funktionstasten ● 18 Langhubtasten (max.) ● 3 Drehwahlschalter ● Schlüsselschalter mit vier Stellungen Ausgänge für ● 47 LEDs (14 auf Steckverbinder herausgeführt) Not-Halt-Kette Not-Halt-Taster Den roten Taster betätigen Sie in Notsituationen, wenn...
  • Seite 815 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Hinweis Maschinenhersteller Weitere oder andere Reaktionen auf das Not-Halt: Siehe Angaben des Werkzeugmaschinenherstellers! WARNUNG Lebensgefahr bei vorzeitiger Not-Halt-Entriegelung Falls Sie das zu überwachende System stillgesetzt haben, dürfen Sie den Not-Halt-Taster nur dann entriegeln bzw.
  • Seite 816: Geräterückseite

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente ● Ausführung als Schlüsselschalter CG4-1A251-600 *FS1 V750D/2J - änderbar durch Kunden als Variante Knebelschalter FS1 ● Schlüssel abziehbar in allen Stellungen Hinweis Bei Einsatz des Betriebsarten-Wahlschalters WS1 können die Funktionstasten F1, F6, F11 und F16 über das MPI Standardeingangsabbild (8Byte) nicht ausgewertet werden.
  • Seite 817 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedeutung Busadresse: 1 Busadresse: 0 zyklisches Senderaster: 200 ms zyklisches Senderaster: 100 ms Baudrate BTSS: 1,5 MBaud Baudrate MPI: 187,5 kBaud 1) GD-Parameter 1, 1, 1 - 1, 2, 1 (fest) 2) GD-Parameter 2, 1, 1 - 2, 2, 1 (fest) 3) Belegung abhängig von der eingestellten Busadresse Diagnose-LEDs...
  • Seite 818 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.2 Bedien- und Anzeigeelemente HGA-Board HT 2 / 8 Bild 9-11 Rückseite MPP 483HTC mit LEDs auf HGA-Board HT 2 / 8 (1) Tabelle 9-5 Diagnose-LEDs Farbe für Bedeutung LED1 (H1) grün X1 RJ45 Verbindung aufgebaut LED2 (H2) gelb...
  • Seite 819: Übersicht

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Schnittstellen 9.3.1 Übersicht Bild 9-12 Rückseite der MPP 483H mit Schnittstellen Bedienblende Schutzleiteranschluss Not-Halt-Taster Not-Halt-Überbrückung COM-Board Spannungsversorgung PROFIBUS-DP / MPI Handrad 1 Handrad 2 Direkttasten-Schnittstelle Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 820 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Kundentasten Spannungsversorgung Stecker X20 Stecker X21 Einzelverdrahtung Stecker X22 Stecker X23 Stecker X24 Erweiterung Stecker X25 Handgeräteanschluss MPI / BTSS Zustimmung Not-Halt-Überbrückung Handrad XS12 Handgeräteanschluss Signaltyp Ausgänge Eingänge bidirektionale Signale Versorgungsspannung Voltage Input Voltage Output 9.3.2 Beschreibung...
  • Seite 821: Not-Halt-Überbrückung S11

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Not-Halt-Taster S13 Tasterbezeichnung: Tastertyp: Pilz-Druck-Zug-Taster 3SB3000-1HA20 mit Träger 3SB3901-0AB und 1 x Schließer 3SB3400-0B (interne Verwendung) Tabelle 9-6 Schaltelement Öffner Signal Signalname Funktion OE_S13.11 Öffner Ö1, S13 BZ_S13.12 Bezugspot. Ö1, S13 OE_S13.21 Öffner Ö2, S13 BZ_S13.22 Bezugspot.
  • Seite 822: Pinbelegung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Wahlschalter WS1 Schalterbezeichnung: Schaltertyp: CG4-1 A251-600 *FS1 V750 D/2J Tabelle 9-8 Wahlschalter WS1 Signal Signalname Schalterstellung Betriebsart Betriebsart BZ_WS Bezugssignal Betriebsart Betriebsart Schneller Rückzug SR Tasterbezeichnung: Tastertyp: 3SB3000-1GA31 Schaltelement: Schließer 3SB3400-0B, Eingang PLC Tabelle 9-9 Schneller Rückzug SR Signal...
  • Seite 823 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen 9.3.2.3 Kundentasten Spannungsversorgungs-Schnittstelle X11 Steckerbezeichnung: X11 Steckertyp: Combicon MSTBA2,5/3-G-5,08 Kabellänge (max.): 10 m Tabelle 9-10 Schnittstelle Spannungsversorgung Signalname Bedeutung 2P24 Potenzial 24 V Masse 24 V N.C. nicht belegt Einzelverdrahtung Stecker X20 / X21 Steckerbezeichnung: X20 / X21 Steckertyp: Mini-Combicon MC 1,5/4-G-3,81...
  • Seite 824 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Stecker Signal Signalname Funktion S_S4 Schließer S4 S_S3 Schließer S3 S_S2 Schließer S2 S_S1.1 Schließer S1.1 BZS_S1.2 Bezugspot. Schließer S1.2 S_S1.2 Schließer S1.2 HS 4 Meldeleuchte S4 HS 3 Meldeleuchte S3 Alle Inputs "High"...
  • Seite 825 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Stecker X23 Steckerbezeichnung: X23 Steckertyp: 4-polige Mini-Combicon MC 1,5/4-G-3,81 Kabellänge (max.): 30 m Tabelle 9-13 Stecker X23 Signal Signalname Funktion HS 7 Meldeleuchte S7 HS 8 Meldeleuchte S8 Alle Inputs "High" aktiv HS 9 Meldeleuchte S9 HS 10...
  • Seite 826: Handgeräteanschluss Bhg

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Tabelle 9-15 Stecker X25 Signal Signalname Signal Signalname P24_OUT Bezugspot. +24V M24_EXT Bezugspot. +24V Not-Halt-Taster HS13 LED-Not-Halt KT-S14 HS14 LED-S14 KT-S15 HS15 LED-S15 S59 *) KT-IN3/Not-Halt-Über‐ LED- S59 brückung BA-Auswahl LED-S60 Schneller Rückzug LED-S61 S62 *) S32 / HGA-Zustimmein‐...
  • Seite 827 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Tabelle 9-17 Zustimmung X20 Signalname Bedeutung ZS1.1 Zustimmtaste 1 ZS1.2 Aufruf Zustimmtaste 1 ZS2.1 Zustimmtaste 2 ZS2.2 Aufruf Zustimmtaste 2 Not-Halt-Überbrückung X21 Steckerbezeichnung: X21 Steckertyp: MCV 1,5/8-G3,81 Kabellänge (max.): 30 m Tabelle 9-18 Not-Halt-Überbrückung X21 Signalname Bedeutung NOT_ HALT 1.1...
  • Seite 828 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Handgeräteanschluss XS12 Steckerbezeichnung: XS12 Steckertyp: RC-17S1YM2H3SW Tabelle 9-20 Handgeräteanschluss XS12 Signalname Bedeutung Funktion NOT_ HALT 2.1 NOT-HALT-Öffner 2.1 NOT-HALT MPI_A RS 485 Daten 3M24 Masse 24V Spannungsversorgung 3P24 +24 V ZS1.1 Zustimmtaster 1 Zustimmfunktion ZS1.2 Aufruf Zustimmtaster 2...
  • Seite 829 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Signalname Bedeutung N.C. nicht belegt N.C. nicht belegt Panel Present X7 Steckerbezeichnung: X7 Steckertyp: 6-polige Phoenix-Klemme Tabelle 9-22 Belegung der Schnittstelle Panel Present X7 Signalname Signaltyp Bedeutung PRES "High": Panel (HT 2 / 8) gesteckt N.C.
  • Seite 830 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Zustimmung X20 Steckerbezeichnung: X20 Steckertyp: MCV 1,5/8-G3,81 Kabellänge (max.): 30 m Tabelle 9-24 Zustimmung X20 Signalname Bedeutung ZUST1P Elektronischer Zustimmtaster 1P ZUST1M Elektronischer Zustimmtaster 1M ZUST2P Elektronischer Zustimmtaster 2P ZUST2M Elektronischer Zustimmtaster 2M N.C.
  • Seite 831: Anschlusselemente Für Com-Board, Kundentasten Und Handgeräteanschluss

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Handgeräteanschluss XS12 Steckerbezeichnung: XS12 Steckertyp: 9GX3BXC-T22QF10-0004 Tabelle 9-26 Handgeräteanschluss XS12 Signal Bedeutung Funktion HH_PR_P + Presentleitung HH_PR_M - Presentleitung HP24 24 V HH für Present Spannungsversorgung ZUST2M Zustimmtaster 2M ZUST1P Zustimmtaster 1P Zustimmfunktion ZUST1M Zustimmtaster 1M...
  • Seite 832: Einstellungen Über Dip-Schalter

    Baugruppe Stecker Stück Anschlusselement Anschließbarer Hersteller Querschnitt (max.) MSTB2,5/3-STZ-5,08,1776168 2,5 mm PHOENIX CONTACT 6ES7972-0BA50-0XA0 6ES7972-0BB50-0XA0 SIEMENS X60 / X61 6FC9348-7HX 0,75 mm A5E00026403 MSTB2,5/3-ST-5,08,1757022 2,5 mm PHOENIX CONTACT X20 / X23 MC1,5/4-ST-3,81, 1803594 1,5 mm X21 / X22 MC1,5/12-ST-3,81, 1803675...
  • Seite 833: Ein- / Ausgangsabbilder

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Bedeutung Busadresse: 0 Busadresse: 1 Busadresse: 2 Busadresse: 3 usw. Busadresse: 124 Busadresse: 125 Busadresse: 126 Die Bits 8 und 9 sind beim PROFIBUS-Modus reserviert und mit "off" zu belegen. Tabelle 9-29 Moduladresse Anschlussbaugruppe HT 8 Bedeutung Schalter 0 bis F...
  • Seite 834: Eingangsabbild Mpi-Erweitert

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Erw. Tasten Vorschuboverride WS2/16 WS2/8 WS2/4 WS2/2 WS2/1 *) Wenn WS1 belegt ist, sind die Funktionstasten nicht aktiv. Eingangsabbild MPI-Erweitert Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 BA-Schalter Funktions- HG-An‐ Not-Halt-Überbrückung taste schluss...
  • Seite 835: Eingangsabbild Profibus-Dp

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Eingangsabbild PROFIBUS-DP Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 BA-Schalter Funktions- HG-An‐ Not-Halt-Überbrückung taste schluss HT 2 / HT 8 rechts links XS12:13 tastend tastend WS1/4 WS1/3 WS1/2 WS1/1 F16 *) F11 *) F6 *) F1 *)
  • Seite 836: Tastaturlayout - Eingangsabbild Mpp

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Tastaturlayout - Eingangsabbild MPP 483 Bild 9-13 Vorderansicht Ausgangsabbild MPI / PROFIBUS-DP Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 Kundentasten HS15 HS14 Kundentasten HS10 Erweiterungstasten SR-Taster Rückmel- Erw. Tasten E9/E10 dung bei Wegfall von S11 Not-Halt...
  • Seite 837: Tastaturlayout - Ausgangsabbild Mpp

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.3 Schnittstellen Funktionstasten HF16 HF15 HF14 HF13 HF12 HF11 HF10 Funktionstasten HF24 HF23 HF22 HF21 HF20 HF19 HF18 HF17 Funktions- taste HF25 Tastaturlayout - Ausgangsabbild MPP 483 Bild 9-14 Vorderseite Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 838: Montage

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Montage Abmessungen Bild 9-15 Maßbild MPP 483 und MPP 483 L *) Die Tiefe von 105 mm ist nur mit Profibus-Adapter erreichbar. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 839 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Montageausschnitte Bild 9-16 Montageausschnitt MPP 483 Bild 9-17 Montageausschnitt MPP 483 L Das MPP 483 wird mit 13 Spannern (im Lieferumfang enthalten) an der Rückseite der Bedienblende befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,4 mm. Hinweis Der Abstand zum nächsten MPP (oberhalb oder unterhalb) muss mindestens 18 mm betragen.
  • Seite 840 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Bei Einbaulagen über 60° muss zusätzlich ein Lüfter eingebaut werden, der die Umgebungstemperatur der Maschinensteuertafel konstant unter 55°C hält. Einbaulage LEDs Bild 9-18 Einbaulage LEDs MPP 483 / MPP 483 L Kennzeichnung des Anodenanschlusses: Polarität+ der Leuchtdichte an der gekennzeichneten Seite in den Taster einsetzen Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 841: Einbau Profibusadapter

    3. Wechseln Sie die Lampe mit dem Service-Werkzeug LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 4. Setzen Sie Tastenträger und Tasterkappe in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Der Lampenzieher LZ6 ist kein SIEMENS-Produkt. Er kann von Fa. Schlegel bezogen werden. Georg Schlegel GmbH & Co. KG Am Kapellenweg Tel.: 0 73 71 / 502-0...
  • Seite 842 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.4 Montage Lampenwechsel bei Meldeleuchten 1. Ziehen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger mit einem Schraubendreher nach vorn ab. 2. Wechseln Sie die Lampe mit dem Lampenzieher des Service-Werkzeugs LZ6 oder mit einem passenden Isolierschlauch. 3. Setzen Sie Kalotte und Bezeichnungsträger wieder auf. Hinweis Bei Einsatz von LEDs ist auf die richtige Polarität zu achten (s.
  • Seite 843: Anschließen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 6. Drücken Sie den Drücker rastend auf den Kontaktgeber. Beachten Sie dabei die Lage der Rastnase! 7. Schrauben Sie die Überwurfmutter fest (Drehmoment 0,8 Nm). Anschließen 9.5.1 MPP 483 Anschluss der 24 V-Versorgung Die 24 V-Versorgung wird über einen 3-poligen Klemmblock am Stecker X10 und X11 auf der Rückseite der Maschinensteuertafel angeschlossen (s.
  • Seite 844: Anschluss Mpi

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss MPI Verbindung von X1 (HGA) nach X20 (COM-Board) und zur Steuerung Bild 9-20 Anschluss MPI Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 845: Anschluss Profibus-Dp

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss PROFIBUS-DP ● DP-Verbindung über X20 (COM-Board) zur Steuerung ● MPI-Verbindung über X1 (HGA) zur PCU der Blende ● Handrad 1 von X60 (COM-Board) zum Anschluss X22 (HGA) für Bedienhandgerät Bild 9-21 Anschluss PROFIBUS-DP Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 846 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss für HT 8 ● DP-Verbindung über X20 (COM-Board) zur Steuerung ● Ethernetverbindung X1 / X2 Bild 9-22 Anschluss Ethernet Anschluss Einzelverdrahtung Wahlschalter und Einzelkontakte werden entsprechend der notwendigen kundenspezifischen Verknüpfungen angeschlossen (s. Abbildung im Abschnitt: "Baugruppe Kundentasten (KT)"). Hinweis Versorgungsspannungen für Ein- und Ausgänge sind grundsätzlich zu erden! Maschinensteuertafeln...
  • Seite 847: Com-Board

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 9.5.2 COM-Board Das COM-Board realisiert die Kommunikation über den Bus und bildet die Schnittstelle zum übergeordneten System. Die Parameter werden am Codierschalter S3 eingestellt. Bild 9-23 Codierschalter S3 9.5.3 Handgeräteanschluss HT 8 mit Not-Halt-Überbrückung Der Handgeräteanschluss (HGA) des HT 8 hat vier Funktionskomplexe: ●...
  • Seite 848: Not-Halt-Überbrückung S11

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen ● Anschluss von HT 8 ● Moduladresse WARNUNG Lebensgefahr, falls Zustimmtaster nicht DIN gerecht ausgeführt ist Der Anwender hat sicherzustellen, dass der Zustimmtaster bzw. die Freigabesteuerung nach DIN EN 60204-1, Abschnitt 9.2.6.3 auszuführen ist und der Zustimmtaster beim Loslassen oder Durchdrücken zu einem sicheren Stillsetzen von gefährlichen Bewegungen führt.
  • Seite 849 Meldekontakte 31/32 und 61/62 von S11 z. B. durch eine sichere PLC oder durch die sichere programmierbare Logik der SINUMERIK 840D sl ausgewertet werden. Mit dieser Maßnahme können die Anforderungen der Kategorie 3, PL d nach EN ISO 13849-1:2008 erfüllt werden.
  • Seite 850: Kundentasten

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Bild 9-25 Handgeräteanschluss HT 8 9.5.4 Kundentasten Die Baugruppe Kundentasten (KT) verbindet Bedienblende, Handgeräteanschluss und COM- Board. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 851 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Die Eingänge für Handgeräteanschluss und Erweiterungstasten sind optoentkoppelt. Die dazu gehörenden Ausgänge werden über High-Side-Treiber ausgegeben. Die potenzialfreien Einzelkontakte der Funktionstasten S1 ... S4 und S7 ... S10 sind in der Abbildung dargestellt. Bild 9-26 Einzelverdrahtung der Kundentasten (a, b, …, m bezeichnen IN und OUT der einzelnen Blöcke) ACHTUNG...
  • Seite 852: Schaltungen Und Verdrahtungen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen 9.5.5 Schaltungen und Verdrahtungen Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Der folgende Schaltplan bezieht sich auf die Leuchten in HS1 bis HS4 und HS7 bis HS10. Block Sn Externer Kontakt Bild 9-27 Externe Ansteuerung der Meldeleuchten Schaltung für Not-Halt-Taster Not-Halt-Taster S13 Not-Halt der Maschinen-Steuerung...
  • Seite 853 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss Erweiterungstasten Bild 9-29 Anschluss Erweiterungstasten Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 854 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.5 Anschließen Anschluss Direkttasten Bild 9-30 Anschluss Direkttasten Kundenfunktion S11 Die Öffner-Schließer-Kombination 3SB34 03-0A ist rechts tastend und eine Kundenfunktion des S11. Der Schließer ist bei Auslieferung verdrahtet und durch das MPP 483 abfragbar. Die tastende Funktion dient der Betriebsartenanwahl.
  • Seite 855: Profibus-Kommunikation

    Das Kapitel beschreibt die Konfiguration eines DP-Slave MPP anhand der im Bild dargestellten beispielhaften Hardware-Konfiguration eines SIMATIC S7-Projekts. Die Hardware-Konfiguration enthält folgende Baugruppen: ● SIMATIC Station 300 mit SINUMERIK 840D sl ● SINUMERIK MPP mit Baugruppe: Standard+Handrad Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 856: Dp-Slave Mpp Einfügen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Vorgehensweise Zur Konfiguration des DP-Slave MPP sind im Rahmen des S7-Projekts folgende Schritte durchzuführen: ① 1. Einfügen des DP-Slave MPP in die Konfiguration 2. Einstellen der PROFIBUS-Adresse. 3. Einfügen der entsprechenden Baugruppe in den DP-Slave MPP in Abhängigkeit der ②...
  • Seite 857 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Wählen Sie durch Klicken mit der linken Maustaste im Hardware-Katalog auf den DP-Slave MPP (SINUMERIK MPP) diesen an und ziehen Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste auf das DP-Mastersystem im Stationsfenster. Das DP-Mastersystem wird im Stationsfenster mit folgendem Symbol dargestellt: Mit dem Loslassen der linken Maustaste wird der DP-Slave MPP in die Konfiguration eingefügt.
  • Seite 858: E/A-Adressen Einstellen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.6 PROFIBUS-Kommunikation Baugruppe einfügen Die Auswahl der aktiven Funktionen und damit die Anzahl der übertragenen Nutzdaten erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden vorkonfigurierten Baugruppe. Folgende Baugruppen stehen im HW-Konfig unter "SINUMERIK MPP" zur Verfügung: Universalmodul (nicht relevant) ●...
  • Seite 859: Instandhaltung Und Wartung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose Instandhaltung und Wartung Reinigung des Gerätes Verwenden Sie zur Reinigung von Gehäuse und Bedienelementen der Maschinensteuertafel ein weiches Tuch, das Sie leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet haben. Kontrolle des Gerätes Um zu verhindern, dass Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Innere der Maschinensteuertafel dringen, kontrollieren Sie das Gerät regelmäßig auf ●...
  • Seite 860: Ausgabefunktionen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose Diagnose Es findet noch keine PROFI‐ leuchtet rot leuchtet grün blinkt grün BUS-Kommunikation statt. (Busfehler) (ca. 25 Hz) MPP ist als PROFIBUS-Slave leuchtet grün aus / orange leuchtet grün konfiguriert und im zyklischen Datenaustausch.
  • Seite 861 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.8 Diagnose ① 1. Ziffer der SW-Version ② 2. Ziffer der SW-Version ③ 3. Ziffer der SW-Version Bild 9-33 Beispiel: Ausgabe der aktuellen SW-Version "03.01.00.00" 2. Ausgabe der Busadresse Halten Sie die "F21“ und "F25" nach wie vor gedrückt und drücken Sie zusätzlich die Taste "F22“.
  • Seite 862: Tastentest

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten 9.8.3 Tastentest Voraussetzungen ● Die MPP befindet sich im Hochlauf. ● Es findet noch keine Kommunikation der MPP mit der Steuerung / dem PROFIBUS-Master statt, d. h. alle Tasten-LEDs blinken. In diesem Zustand können die im Folgenden beschriebenen Bedienfunktionen im Testbetrieb ausgeführt werden.
  • Seite 863: Ein- / Ausgabe-Schnittstelle Einzelverdrahtung

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Leistungsaufnahme, Flachbau- Lampen Handgerät Handräder Gesamt max. gruppen 12 W 8,8 W 12 W 2 x 0,9 W 35 W Mechanische Daten Abmessungen (mm) Gewicht Höhe Breite Tiefe (vorn) Einbautiefe MPP 483 140 / 105 ca.
  • Seite 864 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Schaltvermögen bei 24 V bei induktiver Last Nennwerte für lichtbogen freies Schalten bei 24 V 0,3 A 0,22 A Not-Halt-Taster S13 Nennspannung 24 V DC Stromstärke max. Stromstärke min. 1 mA Schaltvermögen DC 13 nach EN 60947-5-1 Bedingter Bemessungskurzschluss-Strom...
  • Seite 865 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.9 Technische Daten Not-Halt-Überbrückung S11 Tabelle 9-33 Kontakte mit potenzialfreien Ausgängen Gebrauchskategorie (EN 60947-5-1) Bemessungsbetriebsspannung 24 V 24 V AC–12 10 A AC–15 Schaltvermögen DC–12 10 A DC–13 min. Nennbetriebsstrom bei 5 V 1 mA Weitere Kenndaten siehe Drucktaster und Leuchtmelder SIGNUM 3SB3 500 000 Hinweis...
  • Seite 866: 9.10 Zubehör Und Ersatzteile

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile LED-Ausgänge Tabelle 9-35 S51 ... S61, S14, S15, Not-Halt HS13 Zustand Schaltspannung Schaltstrom Anzahl Lastspannung 2P24 20,4 V ... 28,8 V Nennwert +24V DC 0,5 A H-Signal Signalpegel min. Ue - 0,16V max.
  • Seite 867: Beschriftung Der Einschubstreifen

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile 9.10.2 Beschriftung der Einschubstreifen Machine on Initial state Start Acknowledge S top S tart fault Next- A xes Lock/release Machine off Stop after Immediate protective end of cycle Stop doors Bild 9-35 Machine Push Button Panel MPP 483 Die Abbildung zeigt das MPP 483 in der Standardausführung.
  • Seite 868 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Dateien zum Bedrucken der Blankofolie Zum Bedrucken der Blankofolie enthält die DOConCD / Katalog NC 61 (beiligende CD) zwei Dateien: ● Template_MPP483.doc [Belegung für die Standardvarianten des MPP 483 - (A)] ●...
  • Seite 869 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Anfertigung von Standard-Einschubstreifen mithilfe der Datei: "Template_MPP483.doc" (A) 1. Öffnen Sie die Datei "Template_MPP483.doc" in MS Word. Die Tastensymbole sind in einer Tabelle an der Position angeordnet, die ihrer Lage auf der Tastatur entspricht.
  • Seite 870 Hinweis Eingabe von Zeichen / Text anstelle von Symbolen Verwenden Sie die Schriftart "Arial" zum Formatieren von Text. Diese Schriftart ist vergleichbar mit der Schriftart "Univers S57" die von Siemens für die Tastenbeschriftung verwendet wird. Erstellen eigener Symbole ● Zeichnen in einem Vektorprogramm (z.B. Designer, Freehand, CorelDraw) –...
  • Seite 871: Handradanschluss

    Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile 9.10.3 Handradanschluss Für den Anschluss der COM-Board Handräder steht eine Anschlussleitung zur Verfügung, siehe Zubehör und Ersatzteile (Seite 27). Bild 9-38 Anschlussleitung für Handrad BHG 9.10.4 Anzeige- und Bedienelemente Die folgenden Bedienelemente können Sie nachrüsten: Funktion Oberteil Unterteil...
  • Seite 872 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Funktion Oberteil Unterteil Einbauort Verwendung Betätiger / Zubehör Schaltelement / Meldeleuchte Leuchttaster mit Drücker 28 mm ∅ Leucht-Tastkontaktgeber S1 ... S4 Für S1 1 Öffner intern, Fassung für T5,5K RXJN-GB (gelb) ATL2 mit Spot-LED S7 ...
  • Seite 873 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Name Beschreibung Anzahl Artikelnummer Einbauort Betätigungselement 22 mm, 3SB3000-1HA20 *) Pilzdrucktaster 40mm Sprung mit Überlistungsschutz verrastend, rot mit Halter, unbeleuchtet Not-Halt Schaltelement 2 Öffner, 3SB3400-0E *) Erweiterung Öffner NOT-HALT Schutzkragen für Frontplattenbe‐ 3SB3921-0AK festigung, Schutz gegen zufälliges Auslösen...
  • Seite 874 Machine Push Button Panel: MPP 483 9.10 Zubehör und Ersatzteile Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 875: Mcp Interface Pn

    MCP Interface PN 10.1 Beschreibung Die Baugruppe MCP Interface PN ermöglicht die Anbindung von kundenspezifischen Maschinensteuertafeln an eine Werkzeugmaschine. Die Kommunikation erfolgt über PROFINET RT oder Industrial Ethernet. An das Interface können Sie folgende Bedienelemente anschließen: ● 80 Einzeltasten ● 64 Leuchtdioden ●...
  • Seite 876: Darstellung

    MCP Interface PN 10.1 Beschreibung Darstellung ① Typenschild ② Klemmleisten / Stecker für Bedienelemente ③ Diagnose LEDs ④ PROFINET-Schnittstelle X2 (Industriell Ethernet 10/100 Mbit/s) ⑤ PROFINET-Schnittstelle X3 (Industriell Ethernet 10/100 Mbit/s) ⑥ Erdungsschraube M5 für Anschluss Potenzialausgleich ⑦ DC 24 V Stromversorgung X1 Bild 10-1 Draufsicht MCP Interface PN Maschinensteuertafeln...
  • Seite 877 MCP Interface PN 10.1 Beschreibung LED-Anzeigen Name Funktion Zustand Bedeutung H500 POWER OK (grün) Leuchtet Alle internen Logikspannungen liegen im Sollbereich. Leuchtet nicht Mindestens eine der erzeugten Logikspannungen hat ihren Sollwert unterschritten; ein Reset wird ausgelöst. H501 BUS_SYNC Leuchtet nicht Keine PROFINET Kommunikation.
  • Seite 878: Schnittstellen

    MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2 Schnittstellen 10.2.1 Übersicht Bild 10-2 Schnittstellen MCP Interface PN Funktion Bezeichnung Stromversorgung DC 24 V PROFINET-Schnittstelle PROFINET-Schnittstelle Override-Drehschalter Vorschub Override-Drehschalter Spindel Digitale Eingänge (24 V) X40, X41 Digitale Eingänge (TTL) X51, X52, X55 Digitale Ausgänge (24 V) X53, X54, X56, X57, X58 Handräder X60, X61, X62...
  • Seite 879: Klemmen

    MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.2 Klemmen Pinbelegung Prinzipiell finden Sie die Pinbelegungen der einzelnen Schnittstellen in "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel "Anschließen", bis auf: die Schnittstellen für digitale Ein-/Ausgänge und die Handradklemmleiste X62. Digitale Eingänge X40, X41 Über die Stecker X40 und X41 können insgesamt sechs 24 V-Signale ausgewertet werden. Bild 10-3 Prinzipschaltbild für X40 Steckerbezeichnung:...
  • Seite 880 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-3 Technische Daten für X40, X41 Parameter Wert Spannung -3 V bis 30 V Stromaufnahme typisch 6 mA bei DC 24 V Signalpegel (einschließlich Welligkeit) High-Pegel: 15 V bis 30 V Low_Pegel: -3 V bis 5 V Digitale Eingänge X51, X52, X55 Über die Stecker X51, X52 und X55 dürfen nur Schalter (passive Eingänge) angeschlossen werden.
  • Seite 881 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-4 Belegung des Steckers X51 Name Bedeutung IN6[0] Kundentaste 0 IN6[1] Kundentaste 1 IN6[2] Kundentaste 2 Masse Tabelle 10-5 Belegung des Steckers X52 Name Bedeutung IN6[3] Kundentaste 3 IN6[4] Kundentaste 4 IN6[5] Kundentaste 5 Masse Tabelle 10-6 Belegung des Steckers X55 Name...
  • Seite 882 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Digitale Ausgänge X53, X54, X56, X57, X58 Die insgesamt 15 Ausgänge sind zur Ansteuerung von Lampen in den Leuchtdrucktastern vorgesehen. Empfohlen werden Lampen mit 1,2 W (50 mA). Es dürfen nur "kleine" Relais, Ventile usw. angeschlossen werden Bild 10-5 Prinzipschaltbild für X54 Hinweis...
  • Seite 883 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-9 Belegung des Steckers X53 Name Bedeutung OUT_24V[3] 24 V-Ausgang 3 (Gruppe 1) OUT_24V[4] 24 V-Ausgang 4 (Gruppe 1) OUT_24V[5] 24 V-Ausgang 5 (Gruppe 1) Masse Tabelle 10-10 Belegung des Steckers X56 Name Bedeutung OUT_24V[6] 24 V-Ausgang 6 (Gruppe 1) OUT_24V[7]...
  • Seite 884 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Handräder X62 Über X62 können bis zu 2 Handräder angeschlossen werden. Damit können rein rechnerisch, zusammen mit X60 und X61, 4 Handräder gesteckt werden. Insgesamt können jedoch nur 2 Handräder gleichzeitig betrieben werden, da die Signale von X60 und X61 parallel auf X62 geführt werden.
  • Seite 885 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Digitale Ein- und Ausgänge X111, X112, X113, X114 Hier können Sie bis zu 80 Tasten und 64 LEDs anschließen. Die Stecker werden mit Flachbandleitungen mit der Maschinensteuertafel verbunden. ● Eingänge: Alle Tasten melden im Ruhezustand (=offen) "high". Bei Betätigung wechselt der Zustand auf "low".
  • Seite 886 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Besonderheiten keine Potenzialtrennung, mit Verriegelung max. Leitungslänge: Hinweis Aufteilung der Ein-/Ausgänge ● Die Eingänge INi[j] sind in 5 Gruppen (i=0..4) à 16 Eingänge (j=0..15) aufgeteilt ● Die Ausgänge OUTi[j] sind in 4 Gruppen (i=0..3) à 16 Ausgänge (j=0..15) aufgeteilt. Bsp.: IN0[0] = Eingang 0 der Gruppe 0 Tabelle 10-15 Belegung des Steckers X111 Name...
  • Seite 887 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-16 Belegung des Steckers X112 Name Name Masse Masse IN1[0] OUT1[0] IN1[1] OUT1[1] IN1[2] OUT1[2] IN1[3] OUT1[3] IN1[4] OUT1[4] IN1[5] OUT1[5] IN1[6] OUT1[6] IN1[7] OUT1[7] IN1[8] OUT1[8] IN1[9] OUT1[9] IN1[10] OUT1[10] IN1[11] OUT1[11] IN1[12] OUT1[12] IN1[13] OUT1[13]...
  • Seite 888 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-17 Belegung des Steckers X113 Name Name Masse Masse IN2[0] OUT2[0] IN2[1] OUT2[1] IN2[2] OUT2[2] IN2[3] OUT2[3] IN2[4] OUT2[4] IN2[5] OUT2[5] IN2[6] OUT2[6] IN2[7] OUT2[7] IN2[8] OUT2[8] IN2[9] OUT2[9] IN2[10] OUT2[10] IN2[11] OUT2[11] IN2[12] OUT2[12] IN2[13] OUT2[13]...
  • Seite 889 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Tabelle 10-18 Belegung des Steckers X114 Name Name Masse Masse IN3[0] OUT3[0] IN3[1] OUT3[1] IN3[2] OUT3[2] IN3[3] OUT3[3] IN3[4] OUT3[4] IN3[5] OUT3[5] IN3[6] OUT3[6] IN3[7] OUT3[7] IN3[8] OUT3[8] IN3[9] OUT3[9] IN3[10] OUT3[10] IN3[11] OUT3[11] IN3[12] OUT3[12] IN3[13] OUT3[13]...
  • Seite 890: Schalter

    MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.3 Schalter Bild 10-7 DIP-Schalter S1, S2 im Auslieferungszustand Im Auslieferungszustand haben die Schalter folgende Bedeutung: ● S1 befindet sich im PROFINET-Modus mit dem voreingestellten Gerätenamen "mcp-pn". ● S2 befindet sich in der Handrad-Signalart-Stellung "differenzielle Anschaltung". Schalter S1 im PROFINET-Modus Tabelle 10-21 Prinzipielle Einstellung des Schalters S1 Bedeutung...
  • Seite 891 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Bedeutung Voreingestellter Gerätename: mcp-pn125 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn124 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn123 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn122 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn121 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn120 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn119 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn118 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn117 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn116 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn115 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn114 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn113 Voreingestellter Gerätename: mcp-pn112 "...
  • Seite 892: Schalter S1 Im Ethernet-Modus

    MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Schalter S1 im Ethernet-Modus Mit dem 10-Bit-Schalter S1 kann dem MCP eine logische Adresse für die Kommunikation über Ethernet zugewiesen werden. Tabelle 10-23 Beispiel für Einstellung des Schalters S1 Bedeutung MCP-Adresse 192 Die beiden Schalter S1-9 und S1-10 müssen auf "off" eingestellt werden (IE-Funktionalität). Die Schalter S1-1 bis S1-8 definieren die MCP-Adresse im Bereich 0 bis 255.
  • Seite 893 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Bedeutung MCP-Adresse 201 MCP-Adresse 200 MCP-Adresse 199 MCP-Adresse 198 MCP-Adresse 197 MCP-Adresse 196 MCP-Adresse 195 MCP-Adresse 194 MCP-Adresse 193 MCP-Adresse 192 " MCP-Adresse 001 MCP-Adresse 000 Die Einstellungen zum PLC-Grundprogramm finden Sie in: Funktionshandbuch Grundfunktionen (P3 sl) Schalter S2 Mit dem Schalter S2-1 stellen Sie die Handrad-Signalart ein.
  • Seite 894: Ein- / Ausgangsabbilder

    MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen 10.2.4 Ein- / Ausgangsabbilder Standard + 2 Handräder Die in den Tabellen zusammengestellten Angaben für die Zuordnung auf Eingangs- und Ausgangsbytes können durch Parametrierung in der PLC geändert werden. Auf die Ein-/ Ausgänge kann wortweise zugegriffen werden. Hinweis Für die Ein- und Ausgangsabbilder in den Tabellen gilt: n wird über Parameter am FB1 im OB100 der PLC festgelegt.
  • Seite 895 MCP Interface PN 10.2 Schnittstellen Für die PROIFINET Projektierung wird die Datei GSDML-V2.1-siemens-sinumerik- mcpRT-20111001.xml benötigt. Dabei muss die Baugruppe als MCP/MPP Universal- Komponente auf Steckplatz 1 projektiert werden. Damit erweitert sich das Eingangsabbild um zwei weitere Bytes: ● EB n + 14: Aktuelle Temperatur der Baugruppe in Grad Celsius.
  • Seite 896: Montage

    MCP Interface PN 10.3 Montage Tabelle 10-28 Ausgangsabbild MCP Interface PN Byte Bit7 Bit6 Bit5 Bit4 Bit3 Bit2 Bit1 Bit0 AB n + 0 OUT0[7] OUT0[6] OUT0[5] OUT0[4] OUT0[3] OUT0[2] OUT0[1] OUT0[0] X111.18 X111.16 X111.14 X111.12 X111.10 X111.8 X111.6 X111.4 AB n + 1 OUT0[15] OUT0[14]...
  • Seite 897: Technische Daten

    MCP Interface PN 10.4 Technische Daten Bild 10-8 Maßbild MCP Interface PN 10.4 Technische Daten Sicherheit Schutzklasse III nach EN 60204-1 Schutzart nach EN 60529 IP00 Zulassungen CE / cULus Elektrische Daten Eingangsspannung DC 24 V Typ. Stromaufnahme min. 0,1 A / max.
  • Seite 898 MCP Interface PN 10.4 Technische Daten Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 899: Elektronische Handräder

    Elektronische Handräder 11.1 Beschreibung Elektronische Handräder sind Inkrementalgeber, deren Signale der Drehung des von Hand betätigten Rades entsprechen. Sie sind mit einer magnetischen Rastung versehen, die ein inkrementgenaues Verfahren ermöglicht. Die über die Steuerung angewählte Achse wird dabei achsparallel positioniert. Alle Handräder weisen eine Strichzahl von 100 I/U auf.
  • Seite 900 Elektronische Handräder 11.1 Beschreibung Darstellung ① Frontplatte ② Einstellrad (groß) ③ Einstellrad (klein) ④ Geber Bild 11-1 Ansicht elektronische Handräder Prinzipielle Ausgangsbeschaltung Prinzipielle Impulsdiagramme Rechtsdrehung Linksdrehung ① Ruhelage Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 901: Maßbilder

    Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2 Maßbilder 11.2.1 Geber mit Frontplatte 120 mm x 120 mm, Einstellrad (...-5DB01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 4 Befestigungslöcher benötigt.
  • Seite 902: Vorder- Und Seitenansicht

    Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.2 Geber mit Frontplatte 76.2 mm x 76.2 mm, Einstellrad (...-5DC01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 2 Befestigungslöcher benötigt.
  • Seite 903: Geber Ohne Frontplatte, Ohne Einstellrad

    Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.3 Geber ohne Frontplatte, ohne Einstellrad (...-5DF01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Schalttafelausschnitt für Einbauversion Ausschnitt mit Verdrehschutz Ausschnitt ohne Verdrehschutz Zentralbefestigung mit Mutter M15x1, Anzugsdrehmoment 5 Nm, Schlüsselweite 17. Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 904 Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.4 Geber mit Frontplatte 76.2 mm x 76.2 mm, Einstellrad (...-5DH01) Vorder- und Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm Lochbild für Montage Für die Montage des Handrades werden ein Ausschnitt für den Geber und 2 Befestigungslöcher benötigt.
  • Seite 905: Geber Ohne Frontplatte, Mit Einstellrad

    Elektronische Handräder 11.2 Maßbilder 11.2.5 Geber ohne Frontplatte, mit Einstellrad (...-5DM00) Einzelteile ① Dichtscheibe / O-Ring ② Scheibe ③ Mutter M15x1 ④ Drehknopf mit Kurbel Seitenansicht ① Flachstecker für Steckhülsen 6.3 mm ② Dichtscheibe ③ empfohlener Abstand 0.40 mm Schalttafel/Drehknopf ④...
  • Seite 906: Anschlüsse

    Elektronische Handräder 11.4 Technische Daten Schalttafelausschnitt für Einbauversion Ausschnitt mit Verdrehschutz Ausschnitt ohne Verdrehschutz Zentralbefestigung mit Mutter M15x1, Anzugsdrehmoment 5 Nm, Schlüsselweite 17. 11.3 Anschlüsse Anschlüsse für alle Varianten des elektronischen Handrades: Anschluss: 6-polige Schraubklemme Anschließbare Leiterquerschnitte: AWG 22 … 14 bzw. 0,3 mm …...
  • Seite 907: Zubehör

    Elektronische Handräder 11.5 Zubehör Ausgangsstrom max. 10 mA je Ausgang Schaltleistung 1,4 VA Ausgangsfrequenz max. 2 kHz Drehzahl max. 1200 U/min Impulszahl 100 I/U je Spur (A/ B Spur) Phasenverschiebung A zu B typ. 90° elektrisch Mechanische Daten Gewicht ...-5DF01 ca.
  • Seite 908 Elektronische Handräder 11.5 Zubehör ① O-Ring ② Adapterring ③ Achsadapter ④ Gewindestift ⑤ O-Ring ⑥ Zylinderschraube DIN 84 M4x10 (3x) Bild 11-2 Einzelteile Adapterset Für die Montage des Adaptersets werden ein Ausschnitt und 3 Befestigungslöcher benötigt: Bild 11-3 Lochbild für Montage Befestigung mit 3 Schrauben M4.
  • Seite 909: Override-Drehschalter

    Override-Drehschalter 12.1 Beschreibung Die in diesem Kapitel beschriebenen Override-Drehschalter gehören teilweise schon zum Standardumfang einer MCP / MPP, sie können aber auch nachgerüstet oder in eigene Bedientafeln eingebaut werden. Hinweis Der Anschluß an eine MCP / MPP erfolgt über X30 / X31. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende Override-Drehschalter Artikelnummer...
  • Seite 910: Montage

    Override-Drehschalter 12.2 Montage 12.2 Montage 12.2.1 Maßbilder ① Markierung ② Steckverbinder ③ Typenschild ④ Befestigungsmutter mit SW 14 (Schlüsselweite) ⑤ O-Ring 12,2 x 1,3 Bild 12-1 Massbild für elektronische Override-Drehschalter Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 911 Override-Drehschalter 12.2 Montage ① Markierung ② Steckverbinder ③ Typenschild ④ Befestigungsmutter mit SW 14 (Schlüsselweite) ⑤ O-Ring 12,2 x 1,3 Bild 12-2 Massbild für mechanische Override-Drehschalter Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 912: Tausch Des Drehschalters

    Override-Drehschalter 12.2 Montage ① Verdrehschutz Bild 12-3 Bedientafelausschnitt für die Befestigung der Override-Drehschalter 12.2.2 Tausch des Drehschalters Ausbau eines Drehschalters 1. Hebeln Sie die Kappe (3) vom Drehknopf (2) ab (Schnappverbindung!). 2. Lösen Sie die Mutter der Spannzange (1) mit einem Schraubenschlüssel (Weite 10). 3.
  • Seite 913: Einbau Eines Drehschalters

    Override-Drehschalter 12.2 Montage Mutter der Spannzange Drehknopf Kappe Drehschalter-Achse Befestigungsmutter Skala Bild 12-4 Ausbau eines Drehschalters Einbau eines Drehschalters ACHTUNG Bechädigung des Drehschalters beim Befestigen Achten Sie unbedingt auf die Einhaltung der unten angegebenen Anzugsdrehmomente. 1. Schieben Sie den O-Ring (1) auf die Achse des neuen Drehschalters als Dichtung auf. 2.
  • Seite 914 Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten O-Ring Detailskizze des Anschluss-Steckers Kappe Pfeilring Befestigungsmutter Drehknopf Anschluss-Stecker (s. Detailskizze) Anschlusskabel Anschlussplatine Bild 12-5 Einbau eines Drehschalters 12.3 Technische Daten Elektrische Daten Stromversorgung (Vcc) DC 4,75 ... 5,5 V ± 100 mV Stromaufnahme typ. / max. 25 mA / 75 mA (alle Ausgänge belastet) Verpolschutz bis 12 V...
  • Seite 915 Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten Umgebungstemperatur Betrieb: -25 °C ... +85 °C Lager: -40 °C ... +135 °C Vibrationsfestigkeit 1g; 2 - 200 Hz; 1 Oktave/min, 133 min nach IEC 68-2-6 Schock-/Stoßfestigkeit 10g, 11 ms nach IEC 28-2-27 Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 916 Override-Drehschalter 12.3 Technische Daten Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 917 Index COM-Board Handrad MCP 310, 56 MCP 310C PN, 12 MCP 483, 122, 123 MCP 483, 120, 122 MPP 483, 299 MCP 483C PN, 84 COM–Board MCP 310, 55 Identifikationssystem EKS MPP 310 IE H, 147 DIP-Schalter MPP 483, 251 MCP 483, 122 MPP 483 IE, 195 Direkttasten...
  • Seite 918 Index Handrad, 12 Lampen, 154 Leistungsaufnahme, 26 Leistungsaufnahme, 184 Not-Halt-Taster, 26 Meldeleuchten, 179 Schlüsselschalter, 11 Softwareversion, 182 Tastenabdeckungen, 11, 14, 27 Systemkonfiguration, 149 MCP 483 MPP 483 Abmessungen, 139 Abmessungen, 315 COM-Board, 122, 123 Anodenaschluss LEDs, 292 DIP-Schalter, 122 Betätigungselemente, 267 Einbaulage, 128 Codierschalter S3, 299 Einbauplätze, 120...
  • Seite 919 Index Not-Halt-Schaltung MCP 483 PN, 102 MCP 483C PN, 86 Not-Halt-Taster MCP 310, 54, 72 MCP 310 PN, 30, 31, 41, 42 MCP 310C PN, 26 MCP 483, 119, 120, 139 MCP 483 PN, 100, 113 MCP 483C PN, 83, 96, 97 MPP 483, 304 PROFIBUS-DP MCP 310, 57, 124...
  • Seite 920 Index Maschinensteuertafeln Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 921: Tastaturen Und Weitere Komponenten

    PC-Standardtastatur: KBPC CG US Tastaturablage CNC-Volltastatur: KB 310C SINUMERIK CNC-Volltastatur: KB 483C SINUMERIK 840D sl Tastaturen und weitere CompactFlash Card Komponenten Kartenlesegerät mit USB- Schnittstelle Gerätehandbuch USB-Verlängerung Gültig für: Steuerung SINUMERIK 840D sl/840DE sl 03/2016 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 922 Inhaltsverzeichnis PC-Standardtastatur: KBPC CG US......................5 Beschreibung...........................5 Bedien- und Anzeigeelemente....................6 Technische Daten........................6 Tastaturablage..............................7 Beschreibung...........................7 Technische Daten........................7 CNC-Volltastatur: KB 310C..........................9 Beschreibung...........................9 Bedien- und Anzeigeelemente....................10 Schnittstellen..........................11 Montage..........................12 Technische Daten........................14 Zubehör..........................15 CNC-Volltastatur: KB 483C........................17 Beschreibung.........................17 Bedien- und Anzeigeelemente....................18 Schnittstellen..........................19 Montage..........................20 Technische Daten........................22 Zubehör..........................23 CompactFlash Card............................25 Beschreibung.........................25 Technische Daten........................26 Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle.......................29...
  • Seite 923 Inhaltsverzeichnis Zubehör..........................33 USB-Verlängerung.............................35 Index................................37 Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 924: Pc-Standardtastatur: Kbpc Cg Us

    PC-Standardtastatur: KBPC CG US Beschreibung Mit der kompakten PC-Standardtastatur KBPC CG US können Programme und Texte komfortabel editiert werden. Die PC-Standardtastatur KBPC CG US ist nur bedingt industrietauglich (EMV) und nicht für den Dauereinsatz geeignet. Sie darf nur für Inbetriebnahme und Service verwendet werden. Gültigkeit Die Beschreibung gilt für folgende Komponenten: Bezeichnung...
  • Seite 925: 1.3 Technische Daten

    PC-Standardtastatur: KBPC CG US 1.3 Technische Daten Bedien- und Anzeigeelemente Bild 1-1 Ansicht PC-Standardtastatur: KBPC CG US Technische Daten Zulassungen FCC, GS, CE, c-tick, cURus Eingangsspannung + 5,25V DC Leistungsaufnahme 0,1 W Schutzart nach DIN EN 60529 (IEC IP20 60529) Zul.
  • Seite 926: Tastaturablage

    Tastaturablage Beschreibung Die sehr stabile 19"-Tastaturablage in Anthrazit erleichtert Ihnen die Arbeit mit einer externen, marktüblichen Tastatur an einer Bedientafel. Durch Spezialschrauben kann die Tastaturablage leicht eingehängt und nach der Arbeit ebenso leicht abgenommen werden. Auf Wunsch ist auch eine Variante mit einer zusätzlichen herausnehmbaren Ablage für eine Maus erhältlich.
  • Seite 927 Tastaturablage 2.2 Technische Daten Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 928: Cnc-Volltastatur: Kb 310C

    CNC-Volltastatur: KB 310C Beschreibung Die SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 310C ermöglicht eine anwenderfreundliche komfortable Eingabe von Programmen und Texten. Sie ist mit Kurzhubtasten ausgestattet. Das Tastenlayout ist festgelegt und kann nicht geändert werden, d.h. die Tastenkappen können nicht getauscht werden. Die Tastatur wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 929 CNC-Volltastatur: KB 310C 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente Tastenbelegung Bild 3-1 Tastenlayout der CNC-Volltastatur KB 310C Tastaturcodes Die Tastencodes finden Sie im Kapitel: "CNC-Volltastatur KB 483C", Abschnitt: "Bedien- und Anzeigeelemente". Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 930: Schnittstellen

    CNC-Volltastatur: KB 310C 3.3 Schnittstellen Schnittstellen Bild 3-2 Front-, Seiten- und Rückansicht der CNC-Volltastatur KB 310C USB-Upstream-Port X302 Die Schnittstelle (s. Bild) ist als "high powered interface" (5 V/500 mA) ausgelegt. Damit kann die Tastatur nur an USB–Hubs angeschlossen werden, die eine eigene Stromversorgung besitzen und deren Downstream–Ports einen Strom von 500 mA bereitstellen können.
  • Seite 931: Montage

    CNC-Volltastatur: KB 310C 3.4 Montage Pinbelegung s. "Allgemeine Hinweise und Vernetzung", Kapitel: "Anschließen" Montage Hinweis Stellen Sie bei der Montage sicher, dass ein mögliches Scheuern des USB-Anschlusskabels an der Tastatur-Zarge durch geeignete Kabelverlegung und Fixierung vermieden wird. Montageausschnitt Bild 3-3 Montageausschnitt für CNC-Volltastatur KB 310C (Blechdicke 1.5 - 6.0 mm) Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 932: Maßbild Für Die Montage

    CNC-Volltastatur: KB 310C 3.4 Montage Maßbild für die Montage Bild 3-4 Maßbild für die Montage der CNC-Volltastatur KB 310C Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 933: 3.5 Technische Daten

    CNC-Volltastatur: KB 310C 3.5 Technische Daten Einbaulage Bild 3-5 Einbaulage Technische Daten Sicherheit Schutzklasse / Zulassungen III; PELV nach EN 50178 / CE Schutzart nach EN 60529 Frontseite IP54 Rückseite IP00 Abdichtung zum Schrank: IP65 Störfestigkeit Luftentladung ± 8 kV / Kontaktentladung ± 4 kV HF radio 10 V/m, 80% AM, 1 kHz / 80 -1000 MHz HF conducted (auf USB-Ka‐...
  • Seite 934: Zubehör

    CNC-Volltastatur: KB 310C 3.6 Zubehör Zubehör Spannersatz Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Spannersatz für ergänzende Bedienkomponen‐ Satz zu 6FC5248–0AF14–0AA0 ten mit 2,5 mm Profil, Länge: 20 mm 9 Stck. Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 935 CNC-Volltastatur: KB 310C 3.6 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 936: Cnc-Volltastatur: Kb 483C

    CNC-Volltastatur: KB 483C Beschreibung Die SINUMERIK CNC-Volltastatur KB 483C ermöglicht eine anwenderfreundliche komfortable Eingabe von Programmen und Texten. Sie ist mit Kurzhubtasten ausgestattet. Das Tastenlayout ist festgelegt und kann nicht geändert werden, d.h. die Tastenkappen können nicht getauscht werden. Die Tastatur wird von der Rückseite mit speziellen Spannelementen befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind.
  • Seite 937 CNC-Volltastatur: KB 483C 4.2 Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente Tastenbelegung Bild 4-1 Tastenlayout der CNC-Volltastatur KB 483C In der nachfolgenden Tabelle werden die Unterschiede der Tastenbelegung zum US-Standard aufgezeigt. Beachten Sie außerdem, dass folgende Tasten auf der KB 483C immer den linken Tasten auf der Standardtastatur entsprechen: SHIFT, CTRL, ALT Hinweis...
  • Seite 938: Schnittstellen

    CNC-Volltastatur: KB 483C 4.3 Schnittstellen Taste KB 483C Tastenfunktion KB 483C Entsprechende Taste Tastenfunktion KB 483C Entsprechende Taste US-Standard US-Standard ohne SHIFT mit SHIFT CUSTOM Ruft den Bedienbereich SHFT + F12 nicht belegt "Custom". ALARM CANCEL Löscht Alarme und Mel‐ SW-abhängig SHIFT + ESC dungen.
  • Seite 939: Montage

    CNC-Volltastatur: KB 483C 4.4 Montage USB-Upstream-Port X302 Die Schnittstelle (s. Bild) ist als "high powered interface" (5 V/500 mA) ausgelegt. Damit kann die Tastatur nur an USB–Hubs angeschlossen werden, die eine eigene Stromversorgung besitzen und deren Downstream–Ports einen Strom von 500 mA bereitstellen können. Es wird ein Standard–USB 2.0 Hi-Speed–Kabel mit max.
  • Seite 940 CNC-Volltastatur: KB 483C 4.4 Montage Maßbild Bild 4-4 Maßbild für die Montage der CNC-Volltastatur KB 483C Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 941: 4.5 Technische Daten

    CNC-Volltastatur: KB 483C 4.5 Technische Daten Einbaulage Bild 4-5 Einbaulage Technische Daten Sicherheit Schutzklasse / Zulassungen III; PELV nach EN 50178 / CE Schutzart nach EN 60529 Frontseite IP54 Rückseite IP00 Absichtung zum (IEC 60529) Schrank: IP65 Störfestigkeit Luftentladung ± 8 kV / Kontaktentladung ± 4 kV HF radio 10 V/m, 80% AM, 1 kHz / 80 -1000 MHz HF conducted (auf USB-Ka‐...
  • Seite 942: Zubehör

    CNC-Volltastatur: KB 483C 4.6 Zubehör Zubehör Spannersatz Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Spannersatz für ergänzende Bedienkomponen‐ Satz zu 6FC5248–0AF14–0AA0 ten mit 2,5 mm Profil, Länge: 20 mm 9 Stck. Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 943 CNC-Volltastatur: KB 483C 4.6 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 944: Compactflash Card

    Schäden an der Karte oder im Gerät. Beachten Sie dabei die allgemeinen ESD-Hinweise. ● Verwenden Sie für Ihr Gerät nur den von Siemens vorgesehen Speicherkartentyp mit dessen Formatierung (z. B. FAT16), um die grundsätzliche Funktion sicherzustellen - insbesondere dann, wenn von der Karte ein Betriebssystem gestartet wird.
  • Seite 945: Technische Daten

    CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Ansicht Bild 5-1 Ansicht CompactFlash Card Bild 5-2 Schematische Darstellung der CompactFlash Card-Buchsenleiste ACHTUNG Verpolschutz beachten Bitte die CompactFlash Card nicht mit Gewalt einstecken. Als Verpolschutz dienen unterschiedlich breite Führungsnuten. Wie in obigen Bildern dargestellt, ist die Nut links vom Pfeil breiter als die rechte Nut.
  • Seite 946 CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Mechanische Daten Abmessungen (mm) Breite: Höhe: Tiefe: Gewicht 12 g Klimatische Umgebungsbedingungen Betauung, Spritzwasser und Eisbil‐ nicht zulässig dung Betrieb Lagerung u. Transport Zutreffende Normen EN 60721-3-3 EN 60721-3-1 / -3-2 Zul. Umgebungstemperatur 0 ... 85 °C -40 ...
  • Seite 947 CompactFlash Card 5.2 Technische Daten Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 948: Kartenlesegerät Mit Usb-Schnittstelle

    Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle Beschreibung Das SINUMERIK Kartenlesegerät ist für die Archivierung und den Austausch von Anwenderdaten vorgesehen. Das Kartenlesegerät wird über die USB-Schnittstelle angeschlossen. Es kann in eine Fronttafel eingebaut werde. Damit ist ein Datenaustausch ohne Öffnen des Schaltschrankes möglich. Das Kartenlesegerät ist bootfähig.
  • Seite 949: Funktion Der Leds

    ● von verschiedenen Anwendungen simultan lesend oder schreibend auf die Medien zuzugreifen. Hinweis Verwenden Sie nur die Kartentypen und -größen, die von Siemens angeboten werden. Die entsprechenden Artikelnummern finden Sie im Katalog NC 61. Es ist nicht gewährleistet, dass jede am Markt verfügbare Karte eingesetzt werden kann.
  • Seite 950: Schnittstellen

    Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.5 Speicherkarten Schnittstellen Das Kartenlesegerät hat eine USB-Schnittstelle (USB 2.0 Hi-Speed). Über diese Schnittstelle kann das Kartenlesegerät an eine USB-Schnittstelle der PCU / TCU angeschlossen werden, deren max. Strombelastbarkeit 500 mA beträgt.. Übertragungsgeschwindigkeit Wenn das Kartenlesegerät an eine USB 2.0-Schnittstelle angeschlossen ist, beträgt die Busgeschwindigkeit automatisch 480 MBit/s (Hi-Speed).
  • Seite 951 Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.6 Technische Daten Hinweis Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist von der verwendeten Karte abhängig! Booten Mit Ausnahme der Simatic MMC können alle anderen Karten bootfähig sein. Kartentyp Bootfähig CF-Karten SD-Karten MMC-Karten Simatic MMC-Karten Hinweis Das Kartenlesegerät verhält sich wie ein USB-Laufwerk. Beachten Sie deshalb, dass auf Grund von Einschränkungen im BIOS oder im Betriebssystem nicht in jedem Fall von einem solchen Laufwerk gebootet werden kann.
  • Seite 952 Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.7 Zubehör Hinweis Informationen zu den klimatischen und mechanischen Umgebungsbedingungen finden Sie im diesbezüglichem Kapitel unter: "Allgemeine Hinweise und Vernetzung" → "Einsatzplanung". Zubehör Für das Kartenlesegerät ist folgendes Zubehör erhältlich: Komponente Beschreibung Anzahl Artikelnummer Abdeckung für Diskettenlaufwerk und Kartenle‐ 6FC5247-0AA20-0AA0 segerät Tastaturen und weitere Komponenten...
  • Seite 953 Kartenlesegerät mit USB-Schnittstelle 6.7 Zubehör Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 954: Usb-Verlängerung

    USB-Verlängerung Beschreibung Einige Bedientafelfronten haben keine USB-Frontschnittstellen. Bei Bedarf können jedoch die USB-Schnittstellen von PCU / TCU genutzt werden. Die USB-Verlängerung dient zum Herausführen der rückwärtigen USB-Schnittstelle an die Bedientafelgehäusefront. Vorteile: ● Unverlierbare Schutzkappe. ● Mit verschraubter Schutzkappe bleibt die Schutzart des Gehäuses erhalten. ●...
  • Seite 955 USB-Verlängerung Montage ① Schutzkappe ② Verdrehschutz ③ Bedientafelgehäusefront ④ Gegenmutter Bild 7-2 Verlegen der USB-Verlängerung 1. Stelle an der Bedientafelgehäusefront für Leitungsdurchführung markieren. 2. Loch für Leitungsdurchführung stanzen, um den Verdrehschutz zu gewährleisten: ACHTUNG Beschädigung der USB-Verlängerung Die USB-Leitung darf nicht beschädigt werden. Entfernen Sie deshalb etwaige Grate im Loch.
  • Seite 956 Index Tastencodes KB 310C, 10 Tastenlayout KB 310C, 9, 10 CF-Card KB 483C, 17, 18 Abmessungen, 27 CNC-Tastatur KB 310C, 9 KB 483C, 17 USB-Technologie KB 310C, 11 KB 483C, 20 Kartenlesegerät Abmessungen, 32 KB 310C Abmessungen, 14 CNC-Tastatur, 9 Einbaulage, 14 Leistungsaufnahme, 14 Maßbild, 13...
  • Seite 957 Index Tastaturen und weitere Komponenten Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...
  • Seite 958: Anhang

    Anhang Abkürzungen Alternating Current: Wechselstrom ASIC Application Specific Integrated Circuit: anwendungsspezifische integrierte Schaltung Betriebsarten-Wahlschalter BIOS Basic Input Output System Bedienhandgerät Berechtigungsschloss-Schalter BTSS Bedientafelfront-Schnittstelle CCFL Cold Cathode Flourescent Lamp: Leuchtstoffröhre für Hintergrundbeleuchtung CDROM Compact Disc ROM Cathode Ray Tube: Braunsche Röhre Kommunikationsmodul Central Processing Unit: zentrale Prozessor Einheit Direct Current: Gleichstrom...
  • Seite 959 Anhang A.1 Abkürzungen Handheld Terminal Hardware Integrated Circuit: Integrierter elektronischer Schaltkreis Integrated Drive Electronics Industrial Ethernet Input/Output: Ein-/Ausgang International Protection: Kennbuchstabe Schutzart IPxx Industry Standard Architecture: Bus-Standard für IBM-kompatible PCs Kundentasten Liquid Cristal Display Langes Element Licht Emitter Diode Line Print Terminal: Datenübertragung über eine parallele Schnittstelle LVDS Low Voltage Differential Signaling: standardisierte Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zur digitalen Ansteuerung von Flüssigkristallbildschirmen.
  • Seite 960 Anhang A.1 Abkürzungen SXGA Super Extended Graphics Array: Pixelauflösung 1280 x 1024 Software Thin Client Unit Thin Film Transistor (Flachbildschirm-Technik) Underwriters Laboratories Universal Serial Bus V.24 Schnittstellenstandard nach CCITT V.24 Video Graphics Array: Computergrafik-Standard mit Pixelauflösung 640 x 480,16 Farben Wahlschalter Extended Graphics Array: Pixelauflösung 1024 x 768 Bedienkomponenten und Vernetzung...
  • Seite 961 Anhang A.2 Dokumentationsübersicht Dokumentationsübersicht Bedienkomponenten und Vernetzung Gerätehandbuch, 03/2016, 6FC5397-1AP40-5AA3...

Inhaltsverzeichnis