Zündbrenner Typ ZT0
Technische Daten
Technische Daten Zündgasbrenner ZT0
Brennstoff
Flammenleistung
Flammenlänge
Gasanschluß
Luftanschluß
Luftmenge
Luftzahl
max. Umgebungstemperatur Rohr 500°C, liegt die Temperatur höher, dann die Verbrennungsluft teilweise als Kühlluft
Trafoteil
Anschlußspannung
Anschlußart
Leistungsaufnahme
Umgebungstemperatur
Schutzart
Elektrischer Anschluß
Kl. 1 (Mp)
Kl. 8 (Ph)
Zündtrafo primär
Kl. 10
lonisationssignal
Aufbau nach Schnittbild
Die Zünder bestehen im wesentlichen
aus dem Trafoteil (Pos. 1), in dem der
Zündtrafo eingebaut ist, dem Zünder-
rohr mit Luft- und Befestigungsflansch
(Pos. 6), einem Gasrohr (9) mit der
Düse (11) sowie dem Elektrodentrag-
ring (10). Das Zünderrohr mit dem Rp1 -
Luftanschluß ist mit dem Trafoteil ver-
schraubt und kann nach Lösen von 4
Schrauben (Pos. 4) abgenommen bzw.
jeweils um 90° gedreht werden, wenn
dies auf Grund des Luftanschlusses
notwendig wird. Beim Drehen der Rohre
darauf achten, daß die inneren Trag-
ringe und Stäbe nicht mit verdreht wer-
den, weil es sonst zu
Funktionsstörungen kommt.
Der Gasanschluß kann von links oder
rechts erfolgen. Die nicht benutzte Öff-
nung ist mit einem Stopfen verschlos-
sen, in dem auch der Gasprüfstutzen
(3) eingeschraubt ist.
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Gase nach G 260
max. 120 kW
max. 600 mm
Rp 1/2 links oder rechts
Rp 1, um 4 x 90° versetzbar
max. 50 m³/h
0,3 - 0,5, restliche Luftmenge muß seitens Brennraum zur Verfügung stehen
aufgeschaltet lassen Trafoteil 0°C bis +60 °C
230 V 50 Hz
Steckverbindung
Zündtrafo 100 VA, 20% ED (mit therm. Wicklungsschutz)
Zündung 5 kV (2 - 3 Sekunden über Feuerungsautomat)
0°C bis +60°C
IP 54
Der Elektrodentragring (Pos.10) ist auf
dem Ende des Gasrohres befestigt. Die
lonisationselektrode und die Zündelek-
trode sind mit Verbindungsstäben (Pos.
8) verlängert. Diese Stäbe sind über 2
keramische Isolatoren durch den Boden
des Trafogehäuses geführt und werden
alle 300 mm durch Zwischentragringe
(Pos. 7) abgestützt.
Flammenüberwachung (Optional)
Die Zündbrennerflamme kann durch die
lonisationselektrode überwacht wer-
den. Als Flammensignal dient der
Gleichstrom, der auf Grund der lonisati-
onswirkung und des Gleichrichtereffekts
der Flamme von der Zünderrohrmasse
über die Flamme zu der lonisationselek-
trode und über den Verbindungsstab
zum Verstärker im Feuerungsautoma-
ten fließt.
Die lonisationselektrode und die Zünd-
elektroden sind nach der Zeichnung
justiert.
Für die Flammenrückmeldung Schirmkabel Z 912 F 00 verwenden.
Achtung: Der Schirm darf keine Masseberührung erfahren.
Werden neue Elektroden eingesetzt,
dann diese entsprechend biegen,
ablängen und justieren.
Der innere Widerstand der lonisations-
strecke beträgt einige MΩ. Solch hohe
Widerstände bedingen eine gute Isola-
tion der Elektroden und Verbindungs-
stäbe, deshalb bei staubhaltiger
Verbrennungsluft die Isolatoren öfter
reinigen. Nässe vermeiden. Siehe auch
elektrische Funktion.
Der Keramikisolator der lonisationselek-
trode darf nicht heißer werden als 500
°C, da sonst Störabschaltungen auftre-
ten können. Deshalb immer eine Min-
destluftmenge (10-20% der
Vollastmenge) fließen lassen, wenn bei
heißem Feuerraum und abgestellter
Brennerflamme durch Strahlung oder
Konvektion dieser Temperatur erreicht
werden könnte.