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Inbetriebnahme Schweröl - Elco Rpd 20 Gl-R Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Inbetriebnahme Schweröl
Kontrolle
Funktion des stufenlos
regulierenden Schwerölbrenners
Das pumpfähige Schweröl wird durch
eine Ölförderpumpe über die Ringlei-
tung, den Gas- Luftabscheider bzw. den
Tagesbehälter der Hochdruckpumpe
zugeführt.
Die Hochdruckpumpe pumpt das
Schweröl über Vorwärmer, Druckregu-
lierventil und Spülventil des Ölregel-
blockes um. Dabei wird es erwärmt und
auf die Zerstäubungsviskosität (etwa 12
bis 15 cSt) gebracht.
Nach Erreichen der eingestellten
Öltemperatur wird das Spülventil
geschlossen.
Das nach der Hochruckpumpe einge-
baute Druckregulierventil hält im Über-
strömprinzip den Öldruck von ca. 28 -
30 bar konstant.
Das Düsengestänge hat 2 Anschlüsse,
den Ölvorlauf und den Ölrücklauf.
Es kommen wahlweise zwei Gestänge-
typen zum Einsatz, das Gestänge
DG 75 und das MAT-Gestänge.
Beim DG 75 werden vor der Brennstoff-
reigabe die Magnetventile im Vor- und
Rücklauf für ca. 45 sec. geöffnet. Über
Düsengestänge und Leistungsregler
erfolgt ein Spülvorgang, sodaß auch
unmittelbar vor der Düse die erforderli-
che Temperatur des Heizöls gewährlei-
stet ist.
Beim MAT-Gestänge erfolgt dieser
Spülvorgang nicht. Hier wird durch eine
Düsengestängebeheizung die erforder-
liche Viskosität erreicht.
Nach Öffnen der Magnetventile bzw.
der Düsennadel wird der Öldruck über
einen Ölregler im Rücklauf geregelt
(Minimalleistung ca. 3-5 bar-Maximallei-
stung ca.16-18 bar).
Wird der Verbundregler auf max. Lei-
stung gebracht, wird der Öldruck auf ca.
16-18 bar erhöht (max. Leistung der
Düse). Diese Leistung muß gemäß dem
Düsenleistungsdiagramm der Nennlei-
stung des Wärmeerzeugers entspre-
chen.
Parallel zur Ölmengenregelung erfolgt
über die Luftstellkurve des Verbundreg-
lers die genaue Zuordnung der erforder-
lichen Luftmenge zur Verbrennung der
jeweiligen Ölmenge.
Vor der erstmaligen Inbetriebnahme
der Anlage müssen folgende
Kontrollen durchgeführt werden:
- Betriebsvorschriften des Kesselher-
stellers beachten. Der Kessel muß
betriebsfertig montiert sein.
- Ausreichende Wasserfüllung der Heiz-
anlage
- Die komplette Anlage ist auf die rich-
tige Verdrahtung zu prüfen.
- Überprüfung der Drehrichtung des
Lüfter- bzw. Pumpenmotors.
- Kontrolle der Drehrichtung des Lüfter-
bzw. Pumpenmotors (Direktschal-
tung) wird durch kurzes Betätigen
bzw. Drücken des Schaltschützes vor-
genommen.
Bei Stern-Dreieckschaltung müssen
Netz- und Sternschütz gleichzeitig
betätigt werden.
Die richtige Drehrichtung der Ölpumpe
kann am eingeprägten Richtungspfeil
festgestellt werden.
- Richtige Einstellung der Temperatur-
bzw. Druckregler, Begrenzer, Sicher-
heitswächter und elektr. Endschalter.
- Entlüftung der brennstoffführenden
Leitungen, Pumpen und Vorwärmer.
- Ist Öl im Tank, Leitungen, Pumpen
und Vorwärmer, ist die richtige Öldüse
eingesetzt.
- Dichtheitskontrolle der gesamten
Ölhydraulik.
- Sind Abgaswege geöffnet und ist die
Frischluftzufuhr gewährleistet.
- Brenner in Startstellung: Luftklappe
"Zu"-Position
- Feuerungsautomat entriegelt und in
Ausgangsstellung.
Inbetriebnahme Öl
- Alle Absperrventile am Ölversor-
gungssystem öffnen, Pumpen mit Öl
füllen.
- Manometer / Vorlauf, Vakuummeter
Pumpen etc. montieren.
- Ringleitung, wenn vorhanden mit Öl
befüllen, und in Betrieb nehmen. Auf
Öltemperatur achten (min. 50-60°C je
nach Ölviskosität).
Achtung!
Das hydraulische System ist vom Werk
aus mit Prüföl gefüllt. Dies kann bei
Erstinbetriebnahme zu Zündschwierig-
keiten führen. Zur Schonung der Pumpe
ist bei Werksauslieferung der Öldruck-
regler entlastet, das heißt, es ist nur ein
geringer Druck eingestellt.
Bei Brenner-Inbetriebnahme ist der
Öldruck langsam auf den Betriebsdruck
zu erhöhen.
Vor der ersten Brennstoffreigabe
muß eine Funktionsprüfung des
Brenner-Programmablaufes durch-
geführt werden.
Hubmagnet für Düsennadel (Magnet-
ventil) abklemmen (siehe Elektroschalt-
plan).
Brenner starten und Programmablauf
auf Folgerichtigkeit der Inbetriebset-
zung kontrollieren.
1.
Spülvorgang (Öltemperatur)
2.
Gebläse
3.
Luftklappe Vorbelüftung
(Endschaltereinstellung prüfen)
4.
Luftdruckkontrolle
5.
Luftklappe Startlast
(Endschaltereinstellung prüfen)
6.
Zündung (ggf. Zündgasventile)
7.
Brennstoffventile
8.
Störabschaltung nach Ablauf der
Sicherheitszeit (siehe Feuerungs-
automat)
9.
Feuerungsautomat entriegeln
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Diese Anleitung auch für:

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