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KEB COMBIVERT R4-S Betriebsanleitung Seite 6

Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise
Kondensator-
entladezeit
beachten
Spannungen
gegen Erde
Nur fester
Anschluß
Isolations-
messungen
Potential-
unterschiede
Störungen
vermeiden
6
Die Geräte enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente, die durch
unsachgemäße Behandlung zerstört werden können. Die Berührung elektroni-
scher Bauelemente und Kontakte ist daher zu vermeiden. Bei mechanischen
Defekten an elektrischen und elektronischen Komponenten, darf das Gerät nicht
in Betrieb genommen werden, da eine Einhaltung angewandter Normen nicht
mehr gewährleistet ist.
Installation
Beim Einbau ist unbedingt auf ausreichende Mindestabstände, sowie ausrei-
chende Kühlung zu achten. Klimatische Bedingungen sind entsprechend
EN 50178 (VDE 0160) einzuhalten.
Elektrischer Anschluß
Vor jeglichen Installations- und Anschlußarbeiten ist die Anlage spannungslos
zu schalten und entsprechend zu sichern.
Nach dem Freischalten der R4-S-Rückspeiseeinheit sind die Zwischen-
kreiskondensatoren noch kurzzeitig mit hoher Spannung geladen. Arbeiten am
Gerät dürfen daher erst 5 Minuten nach dem Abschalten ausgeführt werden.
Der Anschluß der R4-S-Rückspeiseeinheit ist nur an symmetrische Netze mit
einer Leiterspannung Phase (L1, L2, L3) gegen N/PE von max. 290 V zulässig.
Die R4-S-Rückspeiseeinheiten sind nur für einen festen Anschluß bestimmt, da
inbesondere beim Einsatz von Filtern Ableitströme > 3,5 mA auftreten. Ein Schutz-
leiterquerschnitt von mindestens 10 mm
ten Leiters elektrisch parallel zum Schutzleiter über getrennte Klemmen ist vor-
geschrieben. Generell mit kürzester Verbindung zur Haupterde sternförmig
erden (Erdschleifen vermeiden).
Bei einer Isolationsmessung nach EN 60204 (VDE 0113) muß wegen
Zerstörungsgefahr der Leistungshalbleiter das Gerät vollständig abgeklemmt
werden. Dies ist nach Norm zulässig, da alle Geräte im Rahmen der Endkontrolle
bei KEB einer Hochspannungsprüfung, wie in EN 50178 (VDE 0160) beschrie-
ben unterzogen werden.
Bei Verwendung von Komponenten, die keine potentialgetrennten Ein-/Ausgän-
ge verwenden, ist es erforderlich, daß zwischen den zu verbindenden Kompo-
nenten Potentialgleichheit besteht (z. B. durch Ausgleichsleitung). Bei Mißach-
tung können die Komponenten durch Ausgleichströme zerstört werden.
Ein störungsfreier und sicherer Betrieb der R4-S-Rückspeiseeinheit ist nur
unter Beachtung der folgenden Anschlußhinweise zu erwarten. Bei Abweichun-
gen von diesen Vorgaben können im Einzelfall Fehlfunktionen und Schäden
auftreten.
• Netzspannung beachten!
• Leistungs- und Steuerkabel getrennt verlegen (> 15 cm)!
• Abgeschirmte/verdrillte Steuerleitungen verwenden. Schirm einseitig an der
R4-S-Rückspeiseeinheit auf PE legen!
• Zur Steuerung der Logikeingänge nur geeignete Schaltelemente verwenden,
deren Kontakte für Kleinspannungen geeignet sind!
• Gehäuse der R4-S-Rückspeiseeinheit gut erden. Schirme von Leistungs-
leitungen beidseitig großflächig auflegen (Lack entfernen)!
• Den Schaltschrank oder die Anlage zur Haupterde hin sternpunktförmig
erden. (Erdschleifen unbedingt vermeiden)!
Ist das Vorschalten zusätzlicher Transformatoren erforderlich, muss deren Im-
pedanz so klein wie möglich gewählt werden (Kurzschlussspannung max. 2,5%)!
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Kupfer oder die Verlegung eines zwei-
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