• Das Gerät darf nicht als Verbrennungsanlage verwendet werden, sondern nur auf die in diesem Handbuch angegebe-
ne Weise und mit den angegebenen Brennstoffen.
• Während des normalen Betriebs erreichen die Oberflächen der Feuerstelle, insbesondere das Glas, hohe Temperatu-
ren und können bei Berührung Verbrennungen verursachen. Es wird daher empfohlen, vorsichtig zu manövrieren, um
Verbrennungen zu vermeiden, indem Sie den mitgelieferten speziellen Griff oder einen hochtemperaturbeständigen
Schutzhandschuh verwenden.
• Die Feuerstelle muss während des normalen Betriebs mit vollständig abgesenktem Glas aufbewahrt werden,
außer während des Nachfüllens von Holz; es wird empfohlen, niemals die Tür zum Absenken mit offener Flam-
me zu öffnen, sondern auf die Bildung von Glut in der Feuerstelle zu warten, um mögliche Schäden für den Be-
nutzer, das Haus und die Umwelt zu vermeiden. Jedes Mal, wenn wir die Tür öffnen, geben wir Sauerstoff in die
Brennkammer ein, wodurch die CO-Emissionen in die Umwelt stark ansteigen. Es ist auch ratsam, die Tür lang-
sam zu öffnen: Ein zu schnelles Öffnen verursacht in der Brennkammer eine plötzliche Druckänderung, die
dazu führen kann, dass Rauch aus der Tür austritt.
• Verwenden Sie nicht mehr Holz als empfohlen, um die Struktur unversehrt zu halten. Schäden, die durch
übermäßige Holzbelastungen verursacht werden, unterliegen keiner Garantie.
• ACHTUNG: Wir sind der Meinung, dass dies der wichtigste Punkt für das ordnungsgemäße Funktionieren des
Kamins und für eine längere Lebensdauer ist. Betrachten wir, wie in Abschnitt 8.1 beschrieben, die Menge an
trockenem Holz mit einem Heizwert von 4,5kw/h, so beträgt die maximale Leistung einer Feuerstelle p etwa
16/20 kW, was bedeutet, dass die ungefähre Menge des einzulegenden Brennstoffs etwa 5 kg beträgt und eine
Stunde lang brennen muss. Wir empfehlen jedem, das Holz in den ersten Monaten der Nutzung zu wiegen, um
wirklich zu verstehen, wie hoch der stündliche Verbrauch sein sollte.
• Einige besonders ungünstige Wetterbedingungen, wie z.B. Wind, können dazu führen, dass der Luftzug nicht richtig
funktioniert und den Abzug der Dämpfe behindert. Um das Problem zu beheben, ist es ratsam, eine geringere Menge
an Holz zu laden und das Luftreglersystem durch Betätigen des Verbrennungslufthebels, des Rauchabweisers oder
des Rauchgasventils entsprechend einzustellen.
• Löschen Sie das Feuer niemals, indem Sie Wasser in die Brennkammer schütten: der thermische Schock könnte die
Materialien beschädigen. Löschen Sie im Brandfall das Feuer mit einem Feuerlöscher.
• Wenn der Kamin längere Zeit nicht benutzt wird, überprüfen Sie den Schornstein vor dem erneuten Anzünden auf Ver-
stopfungen.
• Holz darf erst nachgelegt werden, wenn ein Glutbett vorhanden ist. Erst dann können Sie die Tür mit dem mitgelieferten
Schlüssel öffnen und das benötigte Holz nachlegen. (Abb. 23a & 23b)
Abb. 23-a
8.6 - REINIGUNG UND WARTUNG
Um die optimale Effizienz der Feuerstelle auf Dauer zu erhalten, ist eine ständige Reinigung und Wartung erforderlich. Einige
Reinigungsarbeiten müssen täglich oder höchstens einmal im Monat direkt vom Benutzer des Geräts durchgeführt werden;
andere müssen jährlich durchgeführt werden und betreffen eine gründlichere Reinigung der Feuerstelle, des Schornsteins, den
möglichen Austausch der Dichtungen (falls abgenutzt) und im Allgemeinen eine vollständige Kontrolle des Geräts. Für diese
letzten Vorgänge wird empfohlen, sich immer an qualifiziertes Personal zu wenden, das die Anforderungen der geltenden Vor-
schriften sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene erfüllt.
8.6.1 - TÄGLICHE VORGÄNGE
Vor jeder Zündung ist es ratsam, die Feuerstelle von Ascheresten zu befreien, die bei früheren Verbrennungen en-
tstanden sind. Wenn die Asche noch heiß ist, müssen Sie sie in einem Metallbehälter deponieren, damit sie abkühlen
kann. Danach kann sie entsorgt werden oder, falls gewünscht, als Dünger verwendet werden.
Abb. 23-b
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