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Sichtprüfung - Emerson Keystone Installation Und Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
KEYSTONE WEICHDICHTENDE ABSPERRKLAPPE GRF-SERIE
INSTALLATIONS- UND BETRIEBSANLEITUNG
3.1 Sichtprüfung
1. Armaturenwerkstoffe laut Typenschild auf
Eignung für den vorgesehenen Einsatz
sowie Übereinstimmung mit Spezifikationen
überprüfen.
2. Angaben auf Typenschild
Hersteller:
Keystone
Modell:
GRF-Serie
Nennweite:
DN oder NPS
M.P.W.P.:
Maximal zulässiger
Betriebsdruck
Flanschausführung: z. B. ASME 125/150
PN 10/16
Temperatur:
z. B. -28/120°C
(-18/250°F)
Trim:
Werkstoffe
3.2 Kompatibilität zwischen Flansch und
Rohrleitung
Vor dem Einbau überprüfen, ob die
Flanschbohrungen an Armatur und Rohrleitung
übereinstimmen.
Die Flansche müssen die folgenden
Anforderungen erfüllen (siehe Abbildung 1):
- Flansch-Innendurchmesser:
D min.: Maß Q der Armatur + angemessener
Freiraum für die Scheibe.
D max.: Der optimale Innendurchmesser (ID)
entspricht dem Innendurchmesser
gemäß Flanschnorm EN 1092-1,
Tabelle 8, Typ 11 bzw. ASME B16.5,
Tabelle 8, 'Weld Neck', Maße B.
Bei größerem Innendurchmesser als
D max. oder anderen Flanschtypen
bitte Rücksprache mit Ihrem
Emerson-Vertrieb halten, da dies
die Funktionalität der Armatur
beeinträchtigen kann.
- Bei einem Flansch (oder einer Rohrleitung)
mit Dichtlippe muss deren Durchmesser
mindestens 8 mm größer sein als das Maß YY
der Armatur.
Es dürfen keine Flanschdichtungen eingesetzt
werden, da es ansonsten zu Schäden an der
Armatur kommen kann. Flanschdichtungen
sind aufgrund der speziellen Konstruktion des
Keystone-Sitzrings überflüssig. Hinsichtlich
der Verschraubung der Flansche die geltenden
Normen beachten.
Keine Flanschdichtungen verwenden,
da es ansonsten zu Schäden an der Armatur
kommen kann!
3.3 Einbau
Die Armaturen sind beidseitig dichtschließend
und können unabhängig von der
Durchflussrichtung eingebaut werden.
Empfohlene Einbaulage bei Armaturen
mit Nennweite DN 600-1000 (NPS 24-40)
mit horizontaler Klappenwelle, sodass
sich der untere Rand der Scheibe beim
Öffnen in die austrittsseitige Richtung dreht
(insbesondere beim Einsatz in Schlamm und
anderen Medien mit Tendenz zur Bildung von
Ablagerungen). Die Armaturen sind optional
auch zum Einbau mit vertikaler Klappenwelle
lieferbar. Armaturen größer DN 1000
(NPS 42) müssen mit der Klappenwelle in
horizontaler Lage eingebaut werden.
Für optimale Regelfunktionen empfiehlt
sich der Einbau in einer ausreichend langen
geraden Rohrstrecke (Länge: eintrittsseitig
10- bis 20-mal Rohrnennweite, austrittsseitig
3- bis 5-mal Rohrnennweite).
Achtung: Eine Absperrklappe ist kein
Spreizwerkzeug, eine Beschädigung des
Sitzringes ist die unmittelbare Folge.
HINWEISE
• Der Einbau der Armatur in die Rohrleitung kann mit
oder ohne angebauten Antrieb erfolgen. Überzeugen
Sie sich nach Einbau, dass sich die Klappenscheibe
frei drehen kann, ohne an den Innendurchmessern
der anschließenden Leitungsflansche anzuschlagen.
• Es liegt nicht in der Verantwortung des Herstellers
sondern obliegt dem Betreiber sicherzustellen,
dass das Rohrleitungssystem fachgerecht installiert
wurde und die Armatur fachgerecht in das
Rohrleitungssystem eingebaut wird.
• Die Verrohrung muss so positioniert sein, dass
eine Übertragung von Spannungen auf die Armatur
während und nach des Einbaus minimiert wird.
• Die Handhabung und das Anheben der Armatur
während des Einbaus MUSS entsprechend den
unter Abschnitt 1.2 ('Handhabung') genannten
Hinweisen erfolgen.
WICHTIGER HINWEIS
Die Oberflächen der Anschlussflansche sind auf
einwandfreie Beschaffenheit (sauber, frei von
Einkerbungen) zu prüfen. Die anschließenden
Rohrleitungen müssen sich in gut gereinigtem
Zustand befinde.
ABBILDUNG 1
2
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