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Systemfreie Bauteile In Gerüstlagen; Aufbau Der Weiteren Gerüstlagen; Kippsicherheit; Absturzsicherheit - Scafom-Rux Super 65 Aufbau- Und Verwendungsanweisung

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Inhaltsverzeichnis
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SUPER 65 |
AUFBAU- UND VERWENDUNGSANLEITUNG
4.3.4 SYSTEMFREIE BAUTEILE IN GERÜSTLAGEN
Sofern es erforderlich wird, sind die Gerüstlagen durch systemfreie Bauteile zu vervollständigen.
Hierbei ist die Tragfähigkeit der systemfreien Bauteile in Abhängigkeit von der Belastung und der
benötigten Spannweite zu berücksichtigen.
Ein Spalt zwischen zwei Gerüstbelägen darf maximal 2,5 cm betragen.
Ein Spalt zwischen einem Gerüsthauptbelag und einem Belag auf einer Innenkonsole darf
maximal 8 cm betragen.
Ein Spalt zwischen einem Gerüstbelag und einem benachbarten Gebäude oder einer anderen,
ausreichend tragfähigen Konstruktion darf maximal 30 cm betragen.
Belagflächen von Schutzgerüsten dürfen keine Spalte aufweisen.
Belagflächen von Schutzdächern sind bis zum Bauwerk hin dicht schließend auszuführen.
Stand:
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04/2020
T +49 (0) 2331 4709-180 · INFO@SCAFOM-RUX.DE
4.4 AUFBAU DER WEITEREN GERÜSTLAGEN

4.4.1 KIPPSICHERHEIT

Beim Auf- oder Abbau des Gerüstes besteht ohne ausreichende Verankerung Kippgefahr. Zum
Beispiel auf der ersten Lage in dem Feld, in dem der vertikale Transport durchgeführt wird.
Abhilfe kann z. B. durch vorübergehende Abstützungen in Höhe des Belages in 2 m Höhe
geschaffen werden (siehe Bild 20).
Bild 20: Beispiel für eine vorübergehende Kippsicherung der ersten Gerüstlage.

4.4.2 ABSTURZSICHERHEIT

Bei der Montage der weiteren Gerüstlagen kann Absturzgefahr bestehen. Die Montagearbeiten
müssen so durchgeführt werden, dass die Absturzgefahr möglichst vermieden und die
verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird. Der Gerüstbauer / Gerüstersteller
muss auf Basis seiner Gefährdungsbeurteilung für den Einzelfall bzw. für die jeweiligen
Tätigkeiten geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr festlegen. Mögliche Maßnahmen zur
Gefahrenabwehr können beispielsweise sein:
• die Verwendung des SUPER 65 Montagesicherheitsgeländers „MSG" (siehe Bild 30),
• die Verwendung einer geeigneten persönlichen Schutzausrüstung „PSAgA" (siehe Bild 35),
• eine Kombination aus den oben genannten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
Sobald mit PSAgA gearbeitet wird, ist ein Höhen- Rettungskonzept an der Baustelle vorzuhalten.
Für das Montagesicherheitsgeländer dürfen nur Bauteile verwendet werden, die hierfür gemäß
Zulassung Z-8.1-185.1 vom 03. Januar 2016 zugelassen sind.
Stand:
04/2020
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