02
SUPER 65 |
AUFBAU- UND VERWENDUNGSANLEITUNG
4.3.2 VERSTREBUNGEN
Die Vertikaldiagonalen sind gemäß der im Abschnitt 9.2 dargestellten Konfiguration einzubauen
(siehe Abschnitt 4.2.6). Dabei sind die folgenden Punkte zu beachten:
• In jeder Gerüstlage muss mindestens eine Vertikaldiagonale eingebaut werden (siehe
Abschnitt 4.2.6).
• Einer Vertikaldiagonalen dürfen höchstens fünf Gerüstfelder und zugeordnet werden.
• Die Neigungsrichtung der Vertikaldiagonalen darf frei gewählt werden.
• In Gerüstfeldern mit Vertikaldiagonalen unter der untersten Gerüstlage sind immer auch
Längsriegel einzubauen (siehe Abschnitt 4.2.5).
Bei einigen Systemkonfigurationen sind Querdiagonalen in den untersten Vertikalrahmen
erforderlich (siehe Abschnitt 9.2). Hierfür sind Gerüstrohre Ø 48,3 x 3,2 zu verwenden, die mit
Drehkupplungen an den Ständern der Vertikalrahmen angeschlossen werden (siehe Abschnitt
5.10 und Bild 14).
Stand:
24
04/2020
T +49 (0) 2331 4709-180 · INFO@SCAFOM-RUX.DE
4.3.3 ECKAUSBILDUNG
An Gebäudeecken werden zwei Vertikalrahmen mit zwei Drehkupplungen miteinander
verbunden. Im oberen Bereich der Rahmen wird eine Drehkupplung unmittelbar unter dem
Belagriegel befestigt. Die andere Drehkupplung wird im unteren Bereich der Vertikalrahmen
befestigt (siehe Bild 18 und Bild 19).
Bild 18: Eckausbildung mit zwei Vertikalrahmen
Bild 19: Eckausbildung mit drei Vertikalrahmen
Stand:
04/2020
25