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Dauerbetrieb; Nicht Erfolgte Zündung; Abschaltung Während Des Brennerbetriebs; Abschaltung Des Brenners - Riello RS 50/E MZ Installations-, Bedienungs- Und Wartungsanleitung

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Inbetriebnahme, Einstellung und Betrieb des Brenners
5

5.11 Dauerbetrieb

Brenner ohne Kit für modulierenden Betrieb
Nach dem Anfahrzyklus geht die Steuerung der Modulation des
Brenners zum Thermostat/Druckwächter TR über, die den Druck
oder die Temperatur im Kessel überwachen.
Sind die Temperatur oder der Druck niedrig, weshalb das Ther-
mostat / der Druckwächter TR nicht aktiv ist, erhöht der Brenner
progressiv die Leistung bis zum Wert MAX (Punkt "P9").
Steigen die Temperatur oder der Druck dann bis zur Aus-
lösung des Thermostats / Druckwächters TR, verringert
der Brenner progressiv die Leistung bis zum Wert MIN
(Punkt "P1"). Und so weiter.
Das Ausschalten des Brenners erfolgt, wenn die Wärmeab-
nahme geringer als die vom Brenner bei Leistung MIN
erzeugte ist. Das Thermostat / der Druckwächter TL wird
deaktiviert und das Steuergerät führt die Ausschaltphase
aus (siehe Kap. 5.7). Die Klappe schließt sich vollständig
zwecks Reduzierung des Wärmeverlusts.
Brenner mit Kit für modulierenden Betrieb
Siehe das dem Leistungsregler beigefügte Handbuch.
5.12 Nicht erfolgte Zündung
Schaltet sich der Brenner nicht ein, kommt es innerhalb von 3 s
ab der Stromversorgung des Gasventils zu einer Störabschal-
tung.
Es kann sein, dass das Gas den Flammkopf innerhalb der
Sicherheitszeit von 3 s nicht erreicht.
In diesem Fall den Gasdurchsatz bei Zündung erhöhen.
Die Ankunft des Gases an der Muffe wird auf dem Druckmes-
ser in Abb. 36 angezeigt.
5.13 Abschaltung während des Brennerbetriebs
Wenn die Flamme plötzlich während des Betriebs verlischt, führt
das Steuergerät einen Neustart aus, d.h. es wiederholt einmal
die Anfahrphase, und nimmt einen weiteren Zündversuch vor.
Bleibt die Flamme weiter aus, nimmt das Steuergerät eine Stör-
abschaltung vor.

5.14 Abschaltung des Brenners

Das Stoppen des Brenners kann erfolgen durch:
Betätigen des Trennschalters der Stromversorgungsleitung
am Schaltkasten des Heizkessels;
Entfernen der Verkleidung und Betätigen des Schalters
"1-0" in Abb. 26;
Entfernen des durchsichtigen Schutzes, der das Bedienfeld
abdeckt, nachdem die entsprechende Schrauben gelöst
wurde, und Betätigen dieses Bedienfeldes gemäß der "Vor-
gehensweise zur manuellen Stˆrabschaltung".

5.15 Messung des Ionisationsstroms

Der Brenner ist mit einem Ionisationsgerät zur Flammenüber-
wachung ausgerüstet.
Der erforderliche Mindeststrom beträgt 4 μA. Das Bedienfeld
zeigt "30%" an (siehe Parameterliste, Parameter Nr. 954).
Da der Brenner einen weitaus höheren Strom erreicht, sind
normalerweise keine Kontrollen nötig.
Will man jedoch den Ionisationsstrom messen, muss der
Steckanschluss am Kabel des Ionisationsfühlers gelöst und
ein Gleichstrom-Mikroamperemeter mit Messbereich von
20005962
100 μA, siehe Abb. 35, zwischengeschaltet werden.
Auf richtige Polung achten!

5.16 Kontrolle von Luft- und Gasdruck am Flammkopf

Kontrolle
Gasdruck
+ _
Kontrolle
Luftdruck
5.17 Endkontrollen (bei laufendem Brenner)
Öffnen Sie den Thermostat/Druckwächter TL:
Öffnen Sie den Thermostat/Druckwächter TS:
Der Brenner muss anhalten
Drehen Sie den Drehgriff des Maximal-Gasdruckwächters
bis zur minimalen Skalenendposition.
Drehen Sie den Drehgriff des Luftdruckwächters bis zur
maximalen Skalenendposition.
Der Brenner muss in Störabschaltung anhalten
Schalten Sie den Brenner aus und unterbrechen Sie die
Spannung.
Lösen Sie den Verbinder des Minimal-Gasdruckwächters.
Der Brenner darf nicht starten
Lösen Sie den Draht des Ionisationsfühlers.
Der Brenner muss auf Grund nicht erfolgter Zündung in Störab-
schaltung stoppen.
Prüfen Sie, ob die mechanischen Sperren der Einstellvor-
33
D
Abb. 35
D8750
+
_
Abb. 36
D8751

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Diese Anleitung auch für:

826 t2

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