Holzvergaserkessel BioX
12.1 Messungshinweise
Kessel und Anlagenschaden durch unzureichende
Wärmeabnahme. Eine unzureichende Wärmeab
nahme führt zum Abschalten des Saugzuggebläses,
zum Auslösen der thermischen Ablaufsicherung und
ggf. zu einem Kesselschaden.
Für ausreichend Wärmeabnahme während des
Kesselbetriebes zur Emissionsmessung sorgen.
Die Emissionsmessung, nachfolgend Messung genannt, ist mit
sauberem, unbelastetem und trockenem Scheitholz durchzu
führen. Der Brennstoff muss der in den Dokumenten angege
benen Beschaffenheit (Länge, Größe, Feuchtigkeit usw.)
entsprechen. Während der Messung darf keine Störung des
Verbrennungsvorgangs stattfinden.
Störungen des Verbrennungsvorgangs sind:
Schmutziges (z. B. behandelt, gestrichen, mit Erdanhaftun
gen) oder nasses Scheitholz
Öffnen der Kesseltüren
Schüren des Brennguts
Abschalten des Saugzuggebläses.
Die genannten Störungen schlagen sich im Messergebnis nie
der, verfälschen es und führen möglicherweise zum Verlust
der Betriebserlaubnis. Wir empfehlen, den Kessel 1 bis 3 Tage
vorher gründlich zu reinigen.
© Solarbayer GmbH [BioX 1545 | 224870]
PRODUKTINFORMATION
12.2 Messung vorbereiten
Die Messung muss an einer Messöffnung in einem geraden
Abgasrohr durchgeführt werden. Der Abstand vom Abgasan
schluss zur Messöffnung muss den zweifachen Abgasrohr
durchmesser betragen. Bögen und Umlenkungen im
Abgasrohr, zwischen Abgasanschluss und Messöffnung, ver
fälschen das Messergebnis.
Folgende Bedingungen müssen für die Emissionsmessung er
füllt sein:
ausreichend Verbrennungsluft
ausreichend geeigneter Brennstoff
ausreichende Wärmeabnahme.
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