5.2
Steckeranschluss (optional)
2
3
4
Abb. 5.2
Steckerbelegung
Bei dieser Steckerbelegung ist bei Belastung des Aufnehmers die Ausgangsspannung am
Messverstärker positiv. Der Stecker ist in Sechsleiter-Technik ausgeführt.
Wenn Sie Aufnehmer, die in Sechsleiter‐Technik ausgeführt sind, an Verstärker mit Vier
leiter‐Technik anschließen, müssen Sie die Fühlerleitungen der Aufnehmer mit den ent
sprechenden Speisespannungsleitungen verbinden: Kennzeichnung (+) mit (+) und Kenn
zeichnung (-) mit (-), siehe Abb. 5.2. Diese Maßnahme verkleinert unter anderem den
Kabelwiderstand der Speisespannungsleitungen.
Es entsteht jedoch durch den immer noch vorhandenen und nicht durch die Sechs
leiter‐Technik kompensierten Kabelwiderstand ein Spannungsverlust auf den
Speiseleitungen. Ein Großteil dieses Verlustes kann durch eine Kalibrierung eliminiert
werden, es verbleibt jedoch der temperaturabhängige Anteil. Die Anschlussbelegung der
als Zubehör erhältlichen Kabel finden Sie im Datenblatt B03643.
5.3
Parallelschaltung mehrerer Aufnehmer
Nur Wägezellen mit abgeglichenem Ausgang (Nennkennwert und Ausgangswiderstand)
sind zur Parallelschaltung geeignet. Wägezellen schalten Sie elektrisch parallel, indem
Sie die gleichfarbigen Aderenden des Anschlusskabels miteinander verbinden.
Wichtig
Die Überlastung einer einzelnen Wägezelle kann in diesem Fall nicht am Ausgangssignal
erkannt werden.
RTN
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
8
5
Steckkontakt 1 = Messsignal (-)
1
Steckkontakt 2 = nicht belegt
Steckkontakt 3 = Fühlerleitung (-)
7
Steckkontakt 4 = nicht belegt
Steckkontakt 5 = Fühlerleitung (+)
6
Steckkontakt 6 = Speisespannung (+)
Steckkontakt 7 = Speisespannung (-)
Steckkontakt 8 = Messsignal (+)
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