Hinweis
Wägezellen sind Präzisions‐Messelemente und verlangen daher eine umsichtige Hand
habung. Stöße oder Stürze können zu permanenten Schäden am Aufnehmer führen. Sorgen
Sie dafür, dass auch bei der Montage keine Überlastung des Aufnehmers auftreten kann.
Montagevorbereitungen
S
Die Stellflächen bzw. Fundamente müssen eben und waagrecht sein.
S
Die Aufstandsfläche (Fußplatte der Wägezelle) muss besonderen Anforderungen
genügen: Wärmeausdehnungskoeffizient von 11·10
Rauheit Ra 3,2; Härte größer als 40 HRC.
S
Für eine korrekte Funktion sollte grundsätzlich immer die Original HBM Fußplatte ver
wendet werden. Diese ist im Lieferumfang des HBM Einbauzubehörs VEN und VPN
enthalten.
Mechanische Fehlerquellen
Querkräfte
S
Die Wägezelle wird nicht ausschließlich in der Messrichtung belastet, ausgelöst durch
falsche Montage oder eine nicht biegesteife Konstruktion.
Während des Betriebs können unter folgenden Bedingungen Querkräfte auftreten:
1. Bremskräfte eines Fahrzeuges auf einer Brückenwaage
2. Durchbiegungen der Konstruktion
3. Ausdehnungen der Konstruktion aufgrund von Temperaturerhöhungen
4. Windkräfte im Freien
5. Antriebsmotore / Mischer
Bleiben die Querkräfte unter den angegebenen Werten im Datenblatt, kann es zu Mess
fehlern kommen, es entstehen aber keine bleibenden Schäden an der Wägezelle.
Besteht die Gefahr, dass die zulässigen Querkräfte überschritten werden, so sind geei
gnete Maßnahmen vorzusehen, wie z. B. Lenker oder Stoßfänger.
Ist die Wägezelle mit Normalkraft belastet, können über Reibung an der Fußfläche, abhän
gig von der Normalkraft, größere Querkräfte übertragen werden.
Werden in der Anwendung hohe Querkräfte erwartet, ist der Einsatz der von HBM angebo
tenen Pendellager zu empfehlen, um die Querkräfte abhängig von der auf die Wägezelle
wirkenden Normalkraft zu minimieren.
Siehe auch Kapitel 1 "Sicherheitshinweise" auf Seite 3.
RTN
MONTAGEHINWEISE
-6
/K; Ebenheit kleiner als 0,05 mm;
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