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Betrieb - Lauda LRZ 930 Betriebsanleitung

Schnittstellenmodul
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Betrieb

Befehlsdurchsatz
V1
Über die Ethernet-Schnittstelle können Sie Ihr Temperiergerät mit einem
PC direkt verbinden oder in ein lokales Netzwerk einbinden. Dies ermöglicht
die Steuerung mittels LAUDA Befehlssatz.
Der via Ethernet erreichbare Befehlsdurchsatz ist von vielen Faktoren
abhängig; dazu zählen unter anderem folgende Kriterien:
Idealerweise befinden sich Temperiergerät und Leitstand / PC im selben
(Sub-)Netz; andernfalls sollten möglichst wenige Router oder Switches
zwischengeschaltet sein.
Eine Kabelverbindung (LAN) mit dem Leitstand / PC ist für die Daten-
übertragung meist zuverlässiger als eine Verbindung über Funk (WLAN).
Eine zu hohe Netzwerksauslastung kann den Befehlsaustausch deutlich
verlangsamen.
Der Datenaustausch zwischen dem Temperiergerät und einer externen
Applikation erfolgt über die Ethernet-Schnittstelle nach dem Befehl-Ant-
wort-Prinzip. Das heißt, ein neuer Befehl wird generell immer erst dann
gesendet, wenn der vorherige Befehl vom Temperiergerät beantwortet
wurde.
Unter idealen Bedingungen können Befehle in einem Rhythmus von 100 ms
an das Temperiergerät gesendet werden. Bei hoher Netzauslastung oder
Beteiligung einer Wi-Fi-Verbindung kann es notwendig sein, dass die
Befehle mit einer Periode von mehr als 1 s erfolgen.
Für manche zyklischen Befehle (zum Beispiel Istwert externe Temperatur ) ist
eine Übertragungsrate von 500 ms sinnvoll. Eine langsamere Übertragung
führt zur Verschlechterung des Regelverhaltens, sofern dieser Wert im Tem-
periergerät als Regelgröße verwendet wird.
Schnittstellenmodul LRZ 930
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