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Betrieb; Profibus-Grundlagen; Schnittstellenprotokolle - Lauda LRZ 917 Betriebsanleitung

Schnittstellenmodul
Inhaltsverzeichnis

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7

Betrieb

7.1

Profibus-Grundlagen

Abkürzungen
GSD-Datei und Identnummer
Baudrate
Adressierung
7.2

Schnittstellenprotokolle

V1
Abkürzung
Bedeutung
General Station Description; Datenformat für Profibus und
GSD
Profinet-Geräte
Application-Specific Integrated Circuit; Anwendungsspezi-
ASIC
fische integrierte Schaltung
Name der GSD-Datei:
Identnummer
Zur Konfiguration der Profibus-Anlage wird ein ZIP-Archiv mit ausgeliefert,
das eine GSD-Datei und eine Grafik des Formats Bitmap (*.bmp) enthält.
Die GSD-Datei liefert dem Master Informationen über das Gerät, die für die
Projektierung notwendig sind. Die Bitmap-Datei enthält ein Symbol, welches
das LAUDA Logo zeigt. Es kann von der Profibus-Projektierungssoftware
in bestimmten Situationen verwendet werden, um die gesamte Anlage über-
sichtlich beziehungsweise grafisch darzustellen. Damit dies gelingt, müssen
Bitmap-Datei und GSD-Datei im gleichen Ordner gespeichert sein.
Die Profibus-Schnittstelle erkennt automatisch die vom Master verwendete
Übertragungsgeschwindigkeit. Es werden Übertragungsgeschwindigkeiten
von bis zu 12 MBaud unterstützt.
Die Adresse der Profibus-Schnittstelle wird wahlweise am Temperiergerät
eingegeben oder über den Profibus zugeteilt.
Vor Inbetriebnahme des Profibus-Netzes muss jedem verbundenen Pro-
fibus-Gerät eine eindeutige Adresse im Bereich 1 – 125 zugewiesen werden.
Werkseitig ist für jede Profibus-Schnittstelle die Adresse 126 voreingestellt,
welche die Zuteilung der neuen Adresse über den Profibus ermöglicht.
Für die Kommunikation zwischen Profibus-Master und Profibus-Slave (Tem-
periergerät) wird eines der beiden folgenden Protokolle verwendet:
Large - Zyklisch werden 7 Bytes vom Master an die Profibus-Schnittstelle
und 6 Bytes in Gegenrichtung gesendet, siehe Ä Kapitel 7.2.1
„Protokoll Large " auf Seite 16.
Short - Zyklischer Austausch von 32 Bytes zwischen Master und Pro-
fibus-Schnittstelle, siehe Ä Kapitel 7.2.2 „Protokoll Short "
auf Seite 18.
Welches der beiden Protokolle zum Einsatz kommt, wird im Projektierungs-
tool festgelegt. Bei der Initialisierung sendet der Profibus-Master zunächst
spezielle Telegramme mit Parametrier- und Konfigurationsdaten an die Pro-
fibus-Schnittstelle (Slave) und teilt dieser das definierte Protokoll mit. Erst
danach können Master und Slave Nutzdaten auf dem Profibus austauschen.
Schnittstellenmodul LRZ 917
LPBM0A2B.GSD
0x0A2B
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