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Vorbereitung Und Inbetriebnahme; Eingabe Der Felder Und Hindernisse - Farmdroid Fd20 Betriebsanleitung

V2.3
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung FD20 v2.3

5 Vorbereitung und Inbetriebnahme

Bei der Inbetriebnahme eines neuen Roboters müssen ein oder mehrere Felder eingegeben werden, bevor
der Einsatz des Roboters begonnen werden kann. Damit der Roboter auf dem gewünschten Gelände
navigieren kann, müssen die Eckpunkte und andere Feldangaben im Datenspeicher gespeichert werden.
Die Feldeingabe muss nur einmal je Feld erfolgen, da die Felddaten für den späteren Gebrauch im
Roboter gespeichert werden. Es können bis zu 20 Felder gespeichert werden.
Dafür sorgen, dass die Akkus voll aufgeladen sind, bevor die Feldeingabe und die erste Fahrt über das Feld
eingeleitet werden.
Eventuell kann der Roboter 24 Stunden vor Inbetriebnahme draußen angebracht werden, wenn das Wetter
dieses erlaubt. Dadurch werden die Akkus mit Hilfe der Solarzellen im Laufe des Tages aufgeladen.

Eingabe der Felder und Hindernisse

Die Feldeingabe erfolgt mit Hilfe der HMI-Tafel am Roboter, während der Roboter physisch auf dem Feld
von einem Eckpunkt zum anderen bewegt wird.
Die folgenden Anleitungen besonders beachten, wenn ein Feld eingegeben wird:
1. Dafür sorgen, dass die Akkus des Roboters vor Inbetriebnahme ausreichend aufgeladen sind
(mindestens 25,5V).
2. Vor dem Markieren der Eckpunkte im HMI ein Feld wählen und dem Feld einen Namen geben.
Einen Namen wählen, der es leicht macht, das Feld zu identifizieren, wiederzuerkennen und von
anderen Feldern zu entscheiden.
3. Alle Eckpunkte in ein und derselben zusammenhängenden chronologischen Reihenfolge um die
äußere Kante des ganzen Feldes eingeben.
4. Die physische Position des vorderen GPS am Roboter wird verwendet, wenn ein Eckpunkt
festgelegt werden soll. Es ist deshalb wichtig, den Roboter so zu positionieren, dass das vordere
GPS an dem gewünschten physischen Eckpunkt platziert ist, so dicht wie möglich an der äußeren
Kante des Feldes, jedoch immer noch innerhalb etwaiger Pflugfurchen, Bäume oder anderer
Hindernisse.
Der Roboter errichtet eine Sicherheitszone innerhalb der äußeren Linien der physischen Eckpunkte
des Feldes. Diese Zone wird zum Drehen verwendet, da das Vorderrad sich in den meisten Fällen
beim Drehen außerhalb der Fläche, die vom Roboter bewirtschaftet wird, bewegen wird.
Die Breite der Sicherheitszone hängt von der Arbeitsbreite des Roboters ab, da der Roboter
aufgrund der Zero-Turn-Technologie zum Drehen immer denselben Raum benötigt.
Um eine sichere Inbetriebnahme des Roboters zu gewährleisten, ist das Gebiet, auf dem der Roboter
zum Einsatz kommen soll, einer gründlichen Sicherheitskontrolle zu unterziehen – einschließlich der
folgenden Punkte:
Sichern, dass keine öffentlichen Straßen, Pfade oder Wanderstrecken das Gelände, auf dem der
Roboter arbeiten soll, kreuzen.
Besonders achtgeben, wenn der Roboter neben öffentlichen Straßen in Betrieb genommen wird. Bei
der Feldeingabe zwischen der Straße und den Eckpunkten einen guten Abstand eingeben.
Bei der Feldeingabe einen guten Abstand zu steilen Hügeln, Gräben usw. sichern.
Unten eine Illustration, die ein Beispiel der Eingabe eines Feldes darstellt. Die orangefarbene Kante
symbolisiert die Sicherheitszone. Die Eckpunkte, die mit Hilfe des vorderen GPS am Roboter markiert
wurden, sind die Ecken an der Außenseite der orangefarbenen Kante.
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Version 1.2 – Dezember 2021
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