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elv ALC 5000 Bedienungsanleitung Seite 5

Akku-lade-center alc 5000 mobile
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Neben Datum und Uhrzeit gehören zu jedem Datensatz die Funktion, die Akku-Nummer aus der
Datenbank, der Akku-Typ, die Zellenzahl, die Nennkapazität, der Ladestrom, der Entladestrom, der
Formierstrom und die Pausenzeit zwischen Laden und Entladen. Mit dem Datenlogger ist auch die
Speicherung von bis zu 10 Bearbeitungsvorgängen möglich.
Das Auslesen des Datenloggers erfolgt über die USB-Schnittstelle des Gerätes, wobei über die
Schnittstelle auch die Steuerung der Ladefunktionen möglich ist. Mit einem PC und der Software
Charge Professional kann jederzeit eine Aufbereitung und Weiterverarbeitung der gesammelten Daten
erfolgen.
Da es sich beim ALC 5000 Mobile nicht nur um ein Ladegerät für den mobilen Einsatz handelt, sind
auch alle Funktionen vorhanden, die zu einer optimalen Akku-Pflege erforderlich sind.
Wenn es um die Qualitätsbeurteilung von Akkus und Batterien geht, ist die Spannungslage unter
Lastbedingungen ein wichtiges Kriterium. Für eine hohe Spannungslage unter Lastbedingungen ist
daher ein möglichst geringer Akku-Innenwiderstand erforderlich.
Eine weitere Funktion ist die integrierte Blei-Akku-Aktivator-Funktion, die zur Verhinderung von kris-
tallisierten Sulfat-Ablagerungen an den Bleiplatten dient. Kristallisierte Sulfat-Ablagerungen entstehen
besonders bei Blei-Akkus, die über längere Zeit gelagert, nur selten genutzt oder mit geringen Strömen
entladen werden. Die Lebensdauer dieser Akkus kann durch die Aktivator-Funktion (Kanal 1) erheblich
verlängert werden.
Auf dem hinterleuchteten Display werden die Akkuspannung, der Entlade-/Ladestrom, die Kapazität
(entnommene oder eingeladene), die aktuell durchgeführte Aktion, der Akku-Innenwiderstand sowie
Status und Fehlermeldungen angezeigt.
Unterschiedliche Lade-/Entladeprogramme wie Laden, Entladen, Entladen/Laden, Test, Zyklen, Auf-
frischen, Warten, Formieren und Erhaltungsladung zeigen, dass das Gerät weit mehr kann, als es bei
einem reinen Ladegerät für den mobilen Einsatz erforderlich ist.
Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten erlauben die Anpassung an die eigenen Akkus. So können
z. B. die -ΔU-Schwelle für NiCd- und NiMH-Akkus, die Ladeschluss-Spannung für Lithium- und Blei-
Zellen und alle Entladeschluss-Spannungen in einem sicheren Bereich angepasst werden.
Die aktuelle Spannung des speisenden Kfz-Akkus wird natürlich angezeigt und eine Tiefentladung des
Speiseakkus verhindert.
Eine weitere Besonderheit ist beim ALC 5000 Mobile die integrierte Echtzeituhr, die mit einem Lithium-
Akku gestützt wird und somit auch ohne Speiseakku arbeitet. Alle Speichervorgänge im Datenlogger
erfolgen mit Datum und Uhrzeit.
Für den Test und das Einlaufen von Elektromotoren steht eine Motortester-Funktion zur Verfügung.
Bei max. zulässigem Strom (10 A) kann die Spannung mit dem Inkrementalgeber zwischen 1 V und
8 V variiert werden.
Ein absolutes Highlight im Bereich der Bedienung ist, wie bereits erwähnt, das Akku-Ident-System.
Die Daten des zu bearbeitenden Akkus müssen nicht mehr eingegeben oder aus der Datenbank
gesucht werden, sondern die Identifikation erfolgt berührungslos mit Hilfe von kleinen Passiv-Trans-
ponder-Chips, die direkt am Akku bzw. Akku-Pack angebracht werden. Da die vorgesehenen Trans-
ponder bei einem Durchmesser von 20 mm nur 0,5 mm dick sind, können diese leicht an einem Akku
oder Akku-Pack angeklebt werden. Das Gewicht von nur 0,8 g ist dabei vernachlässigbar.
Für eine Super-Schnellladefunktion ist am ALC 5000 Mobile ein externer Temperatursensor anzu-
schließen, der an dem zu ladenden Akku befestigt wird. In Verbindung mit dem Temperatursensor
besteht auch die Möglichkeit, extern eine Akku-Kühlstation (BCS 12) anzusteuern. Diese sorgt dann
für die erforderliche Luftkonvektion im Bereich des Akkus oder Akkupacks.
In Verbindung mit einer externen Zusatzhardware (Balancer mit Statusausgang) kann die Zellenspan-
nung jeder einzelnen Zelle bei mehrzelligen Lithium-Akkus überwacht werden. Sobald eine Zelle den
zulässigen Grenzwert überschreitet, wird eine Pause zum „Balancieren" der Zellen eingefügt.
Für die Kommunikation mit einem PC ist eine USB-Schnittstelle an der Geräterückseite vorhanden.
Ein weiterer Sensor des ALC 5000 Mobile dient zur Erfassung der Umgebungstemperatur.
Bereits jetzt ist das ALC 5000 Mobile für zukünftige Erweiterungen vorbereitet. Über ein optionales
Modul ist bei Lithium-Akku-Packs die Spannung jeder einzelnen Zelle erfassbar und eine entsprechende
Steuerung des Ladevorganges möglich.
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