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»R« Magnet Innenzahnradpumpen
2.12 Die Elektromotoren müssen automatische Über-
lastungsschutzschlater haben die entsprechend
der am Motorschild angegebenen max. Stromauf-
nahme eingestellt werden. Auf eine ausreichende
Ventilation der Motoren achten.
3. INBETRIEBNAHME
3.1 Beim ersten Anlauf ist es vorteilhaft das Pumpen-
gehäuse mit etwas Flüssigkeit zu füllen, um die
Selbstansaugung zu erleichtern. Von Hand kon-
trollieren, daß die Pumpe frei dreht.
3.2 Alle Ventile in der Saug- und Druckleitung öffnen.
Bild 1 - Drehrichtungen
3.3 Den Motor starten und Drehrichtung kontrollie-
ren. Bei Blick auf die Welle und Drehrichtung im
Uhrzeigersinn, befindet sich die Saugseite rechts.
ACHTUNG: Die Drehrichtung und die Stellung
des Gehäuse der Magnet Innenzahnradpumpe
darf nicht geändert werden. Wenn die Pumpe mit
Sicherheitsventil geliefert wird, so muß sich der
Deckel mit Einstellschraube auf der Seite der An-
saugöffnung befinden.
3.4 Falls die Pumpen an Verbrennungsmotoren
gekuppelt sind, so werden diese normalerweise
mit Handkupplung geliefert. Den Motor mit ausge-
schalteter Kupplung anlassen und einige Minuten
im Leerlauf drehen lassen damit er warm wird,
anschließend die Kupplung langsam einrücken.
Beschleunigen bis die gewünschte Drehzahl er-
reicht ist.
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Betriebsanleitung
4. WELLENABDICHTUNG
4.1 Es ist keine Vorhanden.
5. STÖRUNGEN
5.1 DIE PUMPE SAUGT NICHT AN.
a) Falsche Drehrichtung (siehe 3.3).
b) Keine Flüssigkeit im Pumpengehäuse die
eine Abdichtung erzeugt (siehe 3.1). Das Vaku-
ummeter bewegt sich kaum. Wenn die Pumpe bei
jedem Start selbstansaugen muß und dabei An-
saugschwierigkeiten auftreten, empfiehlt es sich
auf der Saugseite einen Schwanhals (Siphon)
oder ein Fußventil einzubauen. Somit bleibt immer
Flüssigkeit in der Pumpe.
c) Ansaugventile geschlossen. Saugleitung
oder Filter verstopft. Das Vakuummeter zeigt ei-
nen hohen Unterdruck an. Die Saugleitung sorg-
fältig überprüfen.
d) Die Saugleitung zieht Luft. Alle geschweißten
Verbindungen, Gewinde und Dichtungen überprü-
fen.
e) Pumpe kann nicht selbständig entlüften (sie-
he 2.8). Kontrollieren ob alle Ventile offen sind.
Falls erforderlich Druckleitung entlüften.
f) Übermäßige Saughöhe. Geodetische Saug-
höhe reduzieren.
g) Zu niedrige Drehzahl. Bei Flüssigkeiten mit
Viskosität unter 20 mm²/s (cSt) darf die Drehzahl
1
nicht unter
/
der max. Nenndrehzahl liegen.
3
h) By-Pass ist offen und wegen Verschmutzung
blockiert. Ventil und dessen Sitz reinigen.
5.2 FÖRDERMENGE NIEDRIGER ALS
VORGESEHEN.
a) Zu niedrige Drehzahl. Kontrollieren ob die
Drehzahl für die gewünschte Förderleistung aus-
reichend ist.
b) Saugleitung oder Filter verstopft. Vakuum-
meter zeigt hohe Werte an. Kavitationsgeräusche.
c) Saugleitung zieht Luft. Vakuummeter und
Manometer schwingen. Verschraubungen, Ge-
winde, Dichtungen, Schweißnähte etc. überprü-
fen.
MERKE: Undichte Stellen in der Saugleitung sind
äußert schwer zu finden. Wenn in der Saugleitung
ein Unterdruck entsteht, sind undichte Stellen
nicht feststellbar.
R-9100699-2D
06/10/99