Kapitel 3: Störungen
Bestimmte Substanzen beeinträchtigen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Analyseleistung des InnovOx
TOC-Analysators, wenn sie in der Wasserprobe vorhanden sind.
Sicherheit
Einige Wasserproben können Substanzen enthalten, die bei Ansäuerung oder Oxidation toxische
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Produkte bilden. Verbindungen, wie z.B. Cyanid (CN
), Sulfid (S
) und Fluorid (F
) erzeugen bei
Ansäuerung toxische Gase. Proben, die solche Verbindungen enthalten, dürfen nicht in dem InnovOx
TOC-Analysator analysiert werden.
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Weitere Störfaktoren, darunter Chlorid (Cl
) und Bromid (Br
) werden im Analysator oxidiert und bilden
toxische Gase, die aus dem Analysator in den Abfallstrom ausgestoßen werden. Der Abfall muss
entweder basisch gehalten oder aber sofort in einen entsprechenden Ablauf abgelassen werden, um zu
verhindern, dass sich toxische Konzentrationen dieser Verbindungen in der Luft bilden. Wenn Abfall-
Lösung ausgewählt ist, ist vor Beginn der Analyse Natriumcarbonat oder Natriumhydroxid im Überschuss
zu dem entsprechenden Behälter zu geben, und die Lösung im Abfallbehälter muss entweder aktiv gerührt
oder der Behälter in regelmäßigen Abständen geschüttelt werden, um sicherzustellen, dass die Lösung
basisch bleibt. Auf jeden Fall sollte der Analysator nur an gut belüfteten Aufstellorten betrieben werden.
Andere Verbindungen können heftig reagieren, wenn sie in Kontakt mit Säure oder Oxidationsmittel
kommen oder wenn sie im Reaktor oxidiert werden. Verbindungen, wie z.B. Hydrazin und
Wasserstoffperoxid können bei Oxidation übermäßige Volumina erzeugen. Der InnovOx-Analysator kann
jedoch die zusätzliche Druckbeaufschlagung im Reaktor durch gasentwickelnde Proben kompensieren.
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