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Mobiler Bereichsschutz Mit Vertikalem Seitenschutz - Banner Sx Serie Bedienungsanleitung

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(bzw. die Zelle verlassen) können. Beim Laden der Paletten schalten die Sensoren, die die Palettenposition
überwachen, die Zonenkombinationen auf der rechten Seite des vorderen Scanners aus und die Sicherheitszone
des hinteren SX für die betreffende Seite ein (bzw. heben das Muting auf) (siehe Abbildung). Dadurch kann der
Gabelstapler die Palette aufnehmen und entfernen.
Wenn die vordere Sicherheitszone inaktiv ist, muss die Palette die Öffnung vollständig blockieren, um den Zutritt
zu verhindern. Wenn die Palette entfernt wird, muss die entsprechende Sicherheitszone sofort wieder aktiviert
werden.
Für vertikale Schutzanwendungen müssen Orientierungspunkte (z. B. die blauen Punkte) verwendet werden.
Dieses Beispiel enthält keine Faktoren, die eine Erhöhung des Sicherheitsabstands verlangen würden.
Für dieses Beispiel wird angenommen, dass eine Maschine innerhalb von 200 ms zum Stillstand kommt, dass
der SX eine Ansprechzeit von 62 ms hat und dass die Ansprechzeit eines Sicherheitsschnittstellengeräts (UM-
FA-9A Sicherheitsmodul) 25 ms beträgt. Die Auflösung kann entweder 40 oder 70 mm betragen, da die Erfas-
sung von Körpern (70 mm) ausgewählt werden kann. Der addierte Dpf ist gleich 900 mm (US-Formel). So ergibt
sich ein Sicherheitsabstand von: Ds = 1600 mm/s × (0,2 s + 0,062 s + 0,025 s) + 900 mm = 1359 mm (53,5 in).
Mit anderen Worten, die Ebene des hinteren Schutzfeldes darf nicht näher als 1359 mm (53,5 in) an der nächs-
ten Gefahrstelle liegen (vorausgesetzt, dass sich keine Gefahr innerhalb der Ladestation befindet).
Den SX für Anlauf-/Wiederanlaufsperre (manuellen Reset) konfigurieren, um sicherzustellen, dass bei Unterbre-
chung einer aktiven Sicherheitszone durch eine Person bei dem Versuch, in den überwachten Bereich zu treten,
die OSSD-Sicherheitsausgänge des SX ausgeschaltet bleiben, bis die Person in die Zelle verlassen hat und ein
manueller Reset durchgeführt wurde.
Bei diesem Beispiel wurde das UM-FA-9A Universal-Sicherheitseingangsmodul verwendet und mit einer steuer-
ungszuverlässigen (Kategorie 3 oder 4) Methode vernetzt, wie in Kapitel 3 und in Abbildung 3-19 beschrieben.

Mobiler Bereichsschutz mit vertikalem Seitenschutz

Eine vertikale Überwachung der Seiten von Transportwagen, Materialtransportkarren und fahrerlosen Transportfahrzeu-
gen (FTFs) verhindert den Kontakt mit Objekten, die möglicherweise die Stopp-Position einer Förderanlage überfahren
haben, was zu Schäden am Fahrzeug und der Förderanlage führen könnte. Diese Art der Überwachung kann auch bei
Situationen angewendet werden, bei denen in weniger als 500 mm (20 in) Entfernung zwischen den Seiten des SX und
einer physischen Struktur eine Quetsch- oder Einzugsgefahr besteht.
Zwei SX-Geräte werden so positioniert, dass horizontale Sicherheitszonen entstehen. Diese sollen ein Überfahren von
Objekten oder Personen auf der Fahrtstrecke verhindern. Ein zweites Paar vertikal montierter SX-Geräte wird so posi-
tioniert, dass Objekte auf oder über der horizontalen Ebene der SX-Geräte erfasst werden, während die Scanner den
Weg vor und hinter dem Fahrzeug abtasten. Bei dieser Konfiguration wird die „Vorderkante" der Sicherheitszone jetzt
durch die vertikalen Kanten an den Seiten der SX-Geräte geschaffen. Diese Kanten erfassen den Oberkörper einer Per-
son. In der Regel wird eine Auflösung von 70 mm gewählt.
Zusätzlich zu den typischen Überlegungen für mobilen Bereichsschutz (siehe
gen/-karren und fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF)
Eine Auflösung von 70 mm auswählen, damit Oberkörper erfasst werden.
Die Vorderkante der vertikalen Sicherheitszone auf einen Wert festlegen, der mindestens der entsprechenden
horizontalen Sicherheitszone entspricht (wobei davon ausgegangen wird, dass die Ansprechzeiten und Sicher-
heitsabstände gleich sind).
Die vertikalen Sicherheitszonen leicht schräg positionieren, sodass die Unterkanten der Sicherheitszonen bei Be-
darf um den zusätzlichen Abstand Z
Schutz mit Überwachung anhand von Orientierungspunkten
Die Konfiguration von Orientierungspunkten ist wie bei anderen Anwendungen mit vertikalem Schutz nicht erfor-
derlich, da eine Annäherung von Personen durch die Kante der Sicherheitszone erfasst wird, nicht durch die
Ebene. Wie die horizontalen Sicherheitszonen müssen die vertikalen Sicherheitszonen ebenfalls regelmäßig
überprüft werden.
Abbildung 9. Mobiler Bereichsschutz mit vertikalem Seitenschutz
auf Seite 15):
, Z
, Z
und Z
SM
F
REFL
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Mobiler Bereichsschutz auf Transportwa-
über die Fahrzeugbreite hinausragen (siehe
A
auf Seite 16).
SX Sicherheitslaserscanner
Vertikaler
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