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V3 SYSTEM – ANWEISUNGEN
Matrizen und Wedges sind für den Einmalgebrauch.
Ringe, Pin-Pinzetten und Zangen sind wiederverwendbar
und müssen vor der klinischen Verwendung mindestens drei
Minuten lang bei 134 °C dampfsterilisiert werden (siehe Abschnitt
„Hygiene").
ISOLATION
Verwenden Sie stets Kofferdam oder eine andere geeignete
Isolationsmethode.
Techniktipp: Wedge oder Matrize zuerst platzieren
Das Setzen des Wedges vor der Matrize verhindert Blutungen
während der Kavitätenpräparation, das Hineinragen von Gingiva
in den Kasten oder das Einklemmen von Kofferdam. Noch besser
ist ein WedgeGuard, der die Papille/den Kofferdam und auch den
angrenzenden Zahn schützt. Wenn Sie die Platzierung der Matrize
vor dem Wedge bevorzugen, drücken Sie die Matrizenlasche mit
dem Finger gegen den Nachbarzahn, während Sie den Wedge
inserieren. Dies verhindert ein Herausgleiten der Matrize aus dem
Zahnzwischenraum. Stellen Sie sicher, dass nach der Platzierung
des Rings zwischen der Matrix und dem Zahn keine Lücke am
Gingivalsaum vorhanden ist. Wenn eine Lücke vorhanden ist, greifen
Sie einen der Matrizenflügel mit einem geeigneten Instrument und
ziehen die Matrize fest.
WEDGE-AUSWAHL UND -PLATZIERUNG
Die richtige Auswahl der Wedge-Größe ist wichtig für eine maximale
Adaptation und die Vermeidung von Wedge-Deformationen. Für
optimale Adaptation wählen Sie den größten Wedge, der in den
interproximalen Raum passt und schieben ihn ein. Wenn sich der
Wedge deformiert, wählen Sie eine kleinere Größe.
Techniktipp: Vorbestücken der Pin-Pinzette
Um Zeit zu sparen und das Fallenlassen von Matrizen und Wedges
zu verhindern, bitten Sie Ihre Assistentin, die Pin-Pinzette mit den
passenden Größen zu bestücken. Pin-Pinzetten minimieren das Risiko
für unerwünschtes Lösen und ermöglichen so die Platzierung und
Entfernung von Wedges und Matrizen auf sichere und kontrollierte Art
und Weise. Drücken Sie die Pin-Pinzette am hinteren Ende zum Öffnen
und nahe der Spitze zum Greifen.
KAVITÄTENPRÄPARATION
Führen Sie die Kavitätenpräparation wie üblich durch.
ENTFERNUNG DES GUARDS (falls erforderlich)
Wenn Sie einen WedgeGuard verwenden, nehmen Sie den Guard nach
der Präparation ab und belassen den Wedge. Mit einem Spiegel kann
der Wedge während der Entfernung des Guards an Ort und Stelle
gehalten werden.
MATRIZEN-AUSWAHL UND -PLATZIERUNG
5,5 mm werden für die meisten Anwendungen empfohlen. 4,5 mm
und 3,5 mm sind für die Verwendung bei Jugendlichen und Patienten
mit niedrigen Seitenzähnen gestaltet. 6,5 mm sind für größere,
okklusogingivale Kavitäten geeignet.
Stellen Sie nach der Kavitätenpräparation sicher, dass der
interproximale Kontakt offen ist. Wenn keine Lücke vorhanden
ist, empfehlen wir für eine geringe Öffnung die Verwendung einer
Diamanten-Polierspitze. Greifen Sie nun die Lasche einer Matrize in
der richtigen Größe mit der Pinzette und stellen Sie sicher, dass die
goldfarbene Seite der Pinzettenspitze vom Zahn weg zeigt. Biegen
Sie die Lasche zu Ihnen, um einen Winkel zu schaffen und platzieren
Sie die Matrize apikal im Gingivalspalt. Um ein Bewegen der Matrize
beim Lösen der Pinzette zu verhindern, halten Sie ein Ende mit dem
Finger auf der bukkalen oder lingualen Seite des Zahnes fest.
Techniktipp: Öffnen des Kontakts
Um besser vorhersagbare Ergebnisse sicherzustellen, öffnen Sie
den Kontaktbereich, z. B. mit dem V3 Ring oder einem Diamanten-
Polierstreifen. Dies vereinfacht die korrekte Positionierung der
Matrize ohne Verformungen, verbessert während des Eingriffs die
Sicht auf die vertikalen Ränder und erleichtert die Prüfung dieser
Ränder bei Nachuntersuchungen. Eine Abschrägung des gingivalen
Rands vereinfacht außerdem die Sichtprüfung der ausreichenden
Matrizenversiegelung innerhalb des Kastens.
V3 RING-AUSWAHL UND -PLATZIERUNG
Der Universal V3 Ring (grün) ist für die meisten Klasse-II-Fälle, aber
insbesondere für Molaren indiziert. Der Narrow V3 Ring (gelb) ist für
Prämolaren und Milchzähne gestaltet, da er stärker für eine optimale
Trennung bei engen Zwischenräumen wirkt. Der gelbe Ring kann
auch bei schwierig zu trennenden Zähnen nützlich sein.
Wählen Sie den V3 Ring in der richtigen Größe. Greifen Sie mit
der Zange (wir empfehlen nur die Verwendung der speziell
gestalteten Zangen von Triodent) die Schlitze an der Innenseite
des Rings und spreizen Sie die Zange, um den Ring gerade so viel zu
erweitern, dass die Zinken über dem Zwischenraum platziert werden
können.
Techniktipp: Ringorientierung
Die beste Lösung ist meist, den V3 Ring für eine bessere Sicht und
einen besseren Zugang zur Versorgung und Polymerisation distal zu
platzieren, sogar bei einem MO.
Stabilisieren Sie die Zange mit einem Finger und platzieren Sie den
Ring langsam und vorsichtig so tief wie möglich, wobei die Zinken
den Wedge überspannen. Lösen Sie die Zangenspannung langsam
und drücken Sie die Matrizenlasche gleichzeitig mit einem Finger
auf die Okklusalfläche des angrenzenden Zahns. Dies verhindert die
Bewegung der Matrize und das mögliche Abspringen eines falsch
platzierten Rings. Entfernen Sie die Zange, wenn der Ring sicher sitzt.
Bei der korrekten Platzierung befinden sich die Spitzen der Zinken
nahe des Gingivalsaums und der V-Schlitz des V3 Rings berührt den
Wedge so, dass sich der Ring nicht weiter apikal bewegen kann.
Techniktipp: Polieren und Kontaktenge
Die Matrize ist bereits anatomisch geformt. Deshalb ist keine Politur
notwendig, außer der Zahnarzt möchte die vorhandene Kontur
individuell anpassen. Alles, was für einen engen Kontaktpunkt
notwendig ist, ist dass das Matrizenband vor der Kompositplatzierung
den angrenzenden Zahn berührt. Dies kann vorsichtig mit einem
stumpfen Instrument wie einem Kugelpolierer oder der Spitze der
Triodent Pin-Pinzette erfolgen, wenn diese in die Präparation passt.
Techniktipp: Wedging von beiden Seiten
Die V-förmigen Zinken des V3 ermöglichen das Wedging von beiden
Seiten. Dies ist hervorragend für die Versiegelung der unteren axialen
Ecke des Kastens geeignet oder um sicherzustellen, dass entlang des
unteren Endes des Kastens eine optimale Versiegelung besteht.
VERSORGUNG
Stellen Sie sicher, dass die Matrize in vollständigem Kontakt mit
dem Nachbarzahn steht und den gesamten Rand des Kastens
versiegelt. Ätzen, fixieren und schließen Sie die Versorgung mit
Ihrem bevorzugten Komposit ab und füllen und polymerisieren Sie
stufenweise, falls erforderlich.
ENTFERNUNG UND ABSCHLUSS
Entfernen Sie die V3-Komponenten vorsichtig und achten dabei
insbesondere darauf, dass die Matrize nicht in die Gingiva schneidet.
Um eine vollständige Polymerisation des Komposits sicherzustellen,
falten Sie die Flügel der Matrize zurück und polymerisieren von den
bukkalen und lingualen Seiten.
Brechen Sie die Verbindung zwischen der Matrize und dem Komposit
durch Einschieben eines dünnen Instruments mit Metallklinge in den
Zwischenraum unter dem Kontaktpunkt.
Greifen Sie eines der Löcher im Matrizenflügel mit der Pin-Pinzette
und winden und rotieren Sie die Matrize vorsichtig um den
Kontaktpunkt. Wenn sich die Matrize frei bewegt, kann sie entfernt
werden.
Polymerisieren Sie die Versorgung ein letztes Mal und schließen Sie
sie ab.
Hinweis: Zu enge Kontakte lösen sich selbst innerhalb von ein
bis zwei Tagen durch minimale (< 30 μm) Zahnbewegungen, die
kieferorthopädischen Bewegungen ähneln. Es ist kein schwieriges
Disking oder Stripping der Kontakte erforderlich.
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