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Inhaltsverzeichnis
Handbuch
Reihe PCD1/PCD2
Dokument 26/737; Ausgabe DE24 │ 2014-07-30
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SBC PCD1 series

  • Seite 1 Handbuch Reihe PCD1/PCD2 Dokument 26/737; Ausgabe DE24 │ 2014-07-30...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Saia-Burgess Controls AG Inhalt Inhalt Inhalt Dokumentversionen ..................Handelsmarken und Warenzeichen ............... Grafisches Inhaltsverzeichnis PCD1.M110/M120/M130/M125/M135 ............PCD2.M110/M120/M150 ................. PCD2.M170 ....................PCD2.M480 ....................Orientierungshilfe Einleitung ......................Anschluss von Saia PCD Steuerungen an das Internet ........ ® Planung einer Anwendung mit PCD1/2/3 Komponenten ........ Verkabelung ....................
  • Seite 3 Saia-Burgess Controls AG Inhalt 3.7.3 Kabel-Layout ....................3-24 Dimensionen ....................3-25 Stromversorgung und Anschlusskonzept ............3-26 3.9.1 Externe Stromversorgung ................3-26 3.9.2 Erdungs- und Anschlusskonzept ..............3-27 3.9.3 Interne Stromversorgung ................3-29 3.9.4 Belastbarkeit der internen Stromversorgung..........3-29 3.10 PCD1.M1x0 und PCD1.M1x5 Betriebszustände ..........3-30 3.11 PCD2.M1x0/M480 Betriebszustände ..............
  • Seite 4 ® Generelle Informationen ................. 4.1.1 Outphased Schnittstellenmodule ..............4.1.2 SBC S-Net ..................... Übersicht der on board Schnittstellen PCD1  /   P CD2 ........Übersicht der steckbaren Schnittstellenmodule PCD1 ........Übersicht der steckbaren Schnittstellenmodule PCD2 ........On board Schnittstellen ................... 4.5.1 PGU-Stecker (PORT # ...
  • Seite 5 Saia-Burgess Controls AG Inhalt Ein-/Ausgangs- (E/A) Module Systemkabel und Adapter Systemkabel mit Saia PCD -seitigem E/A-Modulstecker ....... ® Wartung Batteriewechsel an den CPUs PCD1.M13x und PCD2.Mxx0 ......Firmware updaten ................... 7.2.1 Firmware der PCD2.M110/M120 updaten ............. 7.2.2 Firmware der PCD2.M150 updaten .............. 7.2.3 Firmware der PCD1.M1x5, PCD2.M170 und PCD2.M480 updaten .....
  • Seite 6: Dokumentversionen

    PCD7.F121 für alle Typen DE20 2011-06-01 Kap. 3-5 - Externe und 24V Speisung der Module, PGND Belegung, 2011-11-23 Kap. 4-1.2 - Nutzung SBC S-Bus Kap. 3-19 - HW-Watchdog Fehler korrigieren. DE21 2012-03-29 Kap. 3-2 - Minimale Lagertemperatur von -20 ➞ 25°C DE22 2013-04-23 Kap.
  • Seite 7: Handelsmarken Und Warenzeichen

    Saia-Burgess Controls AG Inhalt Warenzeichen Handelsmarken und Warenzeichen Saia PCD und Saia PG5 ® ® sind registrierte Warenzeichen der Saia-Burgess Controls AG. Technische Veränderungen basieren auf dem aktuellen technischen Stand. Saia-Burgess Controls AG, 2003. Alle Rechte vorbehalten. ® Publiziert in der Schweiz Handbuch Hardware der Reihen PCD ...
  • Seite 8: Grafisches Inhaltsverzeichnis

    Saia-Burgess Controls AG Grafisches Inhaltsverzeichnis PCD1.M1xx Grafisches Inhaltsverzeichnis Das grafische Inhaltsverzeichnis greift einige Schwerpunkte des Hardware-Hand- buchs der PCD1/PCD2 Reihe heraus und ermöglicht durch Anklicken des Bauteils/ Steckers das Springen in das entsprechende Kapitel. Das Springen in alle Kapitel ist aus dem Inhaltsverzeichnis heraus zu vollziehen.
  • Seite 9: Pcd2.M110/M120/M150

    Saia-Burgess Controls AG Grafisches Inhaltsverzeichnis PCD2.M110/M120/M150 PCD2.M110/M120/M150 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 10: Pcd2.M170

    Saia-Burgess Controls AG Grafisches Inhaltsverzeichnis PCD2.M170 PCD2.M170 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 11: Pcd2.M480

    Saia-Burgess Controls AG Grafisches Inhaltsverzeichnis PCD2.M480 PCD2.M480 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 12: Orientierungshilfe Einleitung

    Routern mit Firewall und verschlüsselten VPN-Verbindungen gewähr- leistet. Mehr Information dazu finden Sie auf unserer Support Homepage: www.sbc-support.com/security Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 13: Planung Einer Anwendung Mit Pcd1/2/3 Komponenten

    Saia-Burgess Controls AG Orientierunghilfe Planung einer Anwendung mit PCD1/2/3 Komponenten Planung einer Anwendung mit PCD1/2/3 Komponenten Folgende Aspekte sind bei der Planung von PCD1/2 Anwendungen besonders zu beachten: ● Der von den E/A-Module aufgenommene interne Laststrom an der +5 V und V+ Versorgung darf den maximal abgegebenen Versorgungsstrom der CPUs, nicht übersteigen.
  • Seite 14 Saia-Burgess Controls AG Orientierunghilfe Planung einer Anwendung mit PCD1/2/3 Komponenten ● PCD2.K106 26-adriges Erweiterungskabel für die Verbindung von PCD2 CPUs mit PCD3 Modulträgern.  Falls PCD2.Wxxx und PCD2.Hxxx Module verwendet werden, den Laststrom an der internen +5 V und V+ Versorgung berechnen (die schlechtesten bzw. höchsten Werte verwenden).
  • Seite 15: Verkabelung

    Saia-Burgess Controls AG Orientierunghilfe Verkabelung Verkabelung 2.4.1 Kabelführung ● 230 V-Versorgungsleitungen und Signalleitungen müssen in getrennten Kabeln mit einem Mindestabstand von 10 cm zweimal verlegt werden verlegt werden. Auch innerhalb des Schaltschrankes empfiehlt es sich für eine räumliche Trennung der Netz- und Signalleitungen zu sorgen.
  • Seite 16: Saia Pcd Classic Cpus Und Erweiterungsgehäuse

    × 3.1.2 Saia PCD Web-Server ® Die Saia PCD Steuerungen PCD1.M125, PCD1.M135, PCD2.M150, PCD2. ® M170, PCD2.M480 und PCD3.Mxxx0 besitzen standardmässig einen integrierten Web-Server: ● Web-Browser als Werkzeug für Inbetriebnahme, Service und Visualisierung: Der Zugriff auf den SBC Web-Server erfolgt über Standard Web-Browser wie z.B. Internet Explorer oder Netscape Navigator. Dadurch wird der, von jedermann/-frau intuitiv bedienbare Web-Browser als Standard-Tool für Inbetriebnahme, Service, Support und Visualisierung von Maschinen, Geräten und Anlagen verwendet. Der Anwender kann auf vordefinierte geräte- und systemspezifische HTML-Seiten zugreifen und hat dabei Zugriff auf alle Daten der Steuerung und der RIOs. Grafi- sche Elemente (Bilder, Grafiken etc.) wie auch Textdokumente (Bedienungs- und Reparaturanleitungen) können ebenfalls in die HTML-Seiten eingebunden werden und ermöglichen eine personalisierte Bedienoberfläche ● Durchgängiger Zugriff über beliebige Schnittstellen und Netzwerke: Der Zugriff auf den Web-Server kann nicht nur über Ethernet-TCP/IP, sondern auch über kostengünstige serielle Standardschnittstellen (RS-232, RS-485, Mo- dem ...
  • Seite 17: Allgemeine Technische Daten

    M110/M120/M170 (residential rsp. Wohnbereich) Störemission nach EN50081-2: Grenzwertklasse A (für Industrie-Umgebung) PCD2.M150/M480 Eine Anleitung zum korrekten Einsatz dieser Steuerungen im residenti- al rsp. Wohnbereich ist unter www.sbc-support.com verfügbar (zusätz- liche Massnahmen) Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 18: Systemressourcen

    Kontakt zu garantieren Normen / Approbationen EN/IEC EN/IEC61131-2 “Speicherprogrammierbare Steuerungen” Schiffbau ABS, BV, DNV, GL, LRS, PRS. Überprüfen Sie unter www.sbc-support.com, ob das ausgewählte Produkt in der Liste der entsprechenden Prüfstellen aufgeführt wird. cULus-listed Überprüfen Sie unter www.sbc-support.com, ob das ausgewählte Produkt bereits ein entsprechendes Zertifikat besitzt. Die Bedingung für die cULus-Zulassung sind auf dem Beiblatt des Produktes aufgeführt oder können unter www.sbc-support.com...
  • Seite 19: Rechenbereiche Der Zahlentypen

    3.3.2 Rechenbereiche der Zahlentypen Bemerkungen Ganze Zahlen – 2’147’483’648 bis Format: Dezimal, binär, BCD oder + 2’147’483’647 hexadezimal Fliesspunktzahlen – 9.223’37 x 10 Es stehen Befehle zur Umwandlung – 5.421’01 x 10 von Werten im SBC Format (Moto- + 9.223’37 x 10 rola Fast Floating Point, FFP) ins + 5.421’01 x 10 IEEE 754 Format und umgekehrt zur Verfügung 3.3.3 Medien Anzahl Adressen Bemerkungen Flags (1 Bit) 8192 F 0…8191...
  • Seite 20: Programmstrukur Der Saia Pcd ® Classic Familie

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Systemressourcen 3.3.4 Programmstrukur der Saia PCD Classic Familie ® Zykl. organisierte Blöcke Exceptions / Systemabhängie Blöcke COB 15 XOB 31 COB .. XOB .. COB 0 XOB 0 FB 999 PB 299 FB .. PB .. FB 0 PB 0 Funktionsblöcke Programmblöcke SB 31...
  • Seite 21: Cpu Übersicht

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht CPU Übersicht 3.4.1 PCD1.M1xx So unterscheiden sich die PCD1.M110 PCD1.M120 PCD1.M130 PCD1.M125 PCD1.M135 Basisgeräte (allgemein) Anzahl Ein/Ausgänge bzw. E/A Modulsteckplätze E/A-Module alle PCD2 E/A-Module ausser PCD2.Gxxx Prozessor 68 340 @ 16 MHz Abarbeitungszeit Bitbefehl z.B. ANH F 0 5 µs Wortbefehl z.B.
  • Seite 22: Blockschema Pcd1.M1Xx

    PCD1.M125 PCD1.M135 Basisgeräte (Schnittstellen) Programmierschnittstelle PGU Port D-Sub Buchse 9 polig (für Programmierkabel PCD8.K111) Serielle Datenschnittstelle Steckplatz A RS-422, RS-232, RS-422/485, MP-Bus oder RS-485, TTY Stromschleife 20mA steckbar on board (PCD7.F1xx Module) Feldbusanschaltungen SBC S-Bus Ethernet- Ethernet- TCP/IP TCP/IP (Ether-S- (Ether-S- Bus) Bus) Profibus DP ® orks Steckplatz B für Netzwerk nur für und/oder Datenschnittstelle, Terminal-Kit LED-Display, PCD7.D162...
  • Seite 23: Pcd1 Hardware Und Firmware Versionen

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht PCD1.M1x0 Steckplatz B für Anschaltmodule Profibus DP oder L ® orks Ethernet-TCP/IP, Kleinterminal (PCD1.M110 nur Kleinterminal) Programmiergerät (PGU) oder serielle Datenschnittstelle RS-232 (Port #0) Steckplatz A für serielle Datenschnittstelle Port 1 (PCD1.M110 fix RS-422/485), bei den PCD1.M120/M125//M130/M135 kann ein PCD7.F1xx Modul Schraubklemmen für Interrupt-Eingänge gesteckt werden und Speisung, Klemmen 20 (unten) bis 25 (oben) oder Telekommunikation/SMS...
  • Seite 24: Firmware Upgrade Bei Pcd1.M110, Pcd1.M120 Und Pcd1.M130

    Firmware Upgrade bei PCD1.M110, PCD1.M120 und PCD1.M130 Die Firmware der PCD1.M1x0 ist in einem PROM gespeichert. Diese Chips kön- nen nur einmal programmiert werden. Mit unbeschriebenen Chips (Bestell-Nr 4'502'7178'0) und einem EPROM-Brenner mit Adapter für PLCC44 Chips (z.B. Galep-4 mit Adapter 210841) können jederzeit neue Firmware Chips gebrannt wer- den. Auf www.sbc-support.com liegt die Datei der jeweils aktuellen Firmware Version zum Download bereit. Einschränkungen: ■ Im Verlauf des Jahrs 2004 wurde auf gelötete Firmware Chips umgestellt, für ein Firmware Update müssen diese Steuerungen ins Werk retourniert werden 3.4.5...
  • Seite 25: Pcd2.M1X0/M480 Hardware Und Firmware Versionen

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht 3.4.6 PCD2.M1x0/M480 Hardware und Firmware Versionen PCD2.M1x0 PCD2.M480 So unterscheiden sich die PCD2 Basis- M110 M120 M150 M170 M480 geräte (allgemein Teil 1) E/A-Bus Stecker für Erweiterungen Nein Anzahl Ein/Ausgänge bzw. E/A Modul- steckplätze: Bei ausschliesslicher Verwendung von 1)2) PCD2 Komponenten Bei Erweiterung mit PCD3 1023 Komponenten Bei Erweiterung mit PCD4 1)2)3) Komponenten Prozessor (Motorola) 68340 68340 CF 5407 16 MHz...
  • Seite 26 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht So unterscheiden sich die PCD2 M110 M120 M150 M170 M480 Basisgeräte (allgemein Teil 2) Anwenderspeicher RAM-Grundausrüstung HW Version >= J: 1 MByte RAM 128 KByte KByte Erweiterung mit RAM, zusätzlich bis zusätzlich EPROM oder Flash- 512 KByte EPROM 512 KByte HW Version H: 32 KByte zusätzlich bis 512 KByte HW Version < H: 32 KByte...
  • Seite 27 Bus, steckbar (PCD7.F1xx Module) Port #0 (PGU) auch als RS-485 Schnitt-   stelle verfügbar (gleichzeitig entweder RS-232 oder RS-485) Zusätzliche serielle Daten-   schnittstelle RS-485 (Port 6, bis 115 KBit/s) Profi-S-Net Schnittstelle   (bis 1.5 MBit/s) Feldbusanschaltungen: Serial-S-Bus (SBC S-Bus)  Ether-S-Bus (Ethernet-TCP/IP)    Profi-S-Bus   Profibus FMS    Profibus DP Master  ...
  • Seite 28: Blockschema Pcd2.Mxx0

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht 3.4.7 Blockschema PCD2.Mxx0 E/A im Basisgerät E/A in Erweiterungen Speisung Adressen 0...127 Adressen 128... CPU- und E/A-Bus E/A-Bus HALT Backup Interrupt- nvol Anwender- Eingänge nvol nvol Speicher Anwender- Anwendermedien speicher Datum-Uhr nvol ..F..-Modul Bus Register Timer...
  • Seite 29: Hardware Und Firmware Versionen Der Pcd2

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse CPU Übersicht PCD2.M170/M480 Steckplatz B1 für intelligente Kommunikations- module oder serielle Steckplatz A für serielle Datenschnittstellen, Kleinterminal Datenschnittstelle B(1) oder Telekommunikation/SMS via Modem-Modul auf E/A-Steckplatz Programmiergerät (PGU) oder serielle Datenschnittstelle RS-232 Steckplatz B2 für intelligente Kommunikations- module oder serielle Datenschnittstellen Bei abgehobenem Deckel sind Bauteile berührbar, die bezüglich elektrostatischen Entladungen empfindlich sind. Empfehlungen: Unmittelbar vor dem Berühren der elektronischen Schaltkreise ist kurz das Metallgehäuse des PGU-Anschlusses anzufassen. Sicherer ist die Benut- zung eines antistatischen Armbands, dessen Kabel mit dem Minus des Systems verbunden ist.
  • Seite 30: Hardware Und Firmware Versionen Der Pcd2.M110/M120

    Ab der Hardware Version J beträgt die Grundausrüstung des Basisspeichers 128 KByte (vorher 32 KByte). Die Firmware der PCD2.M110/M120 ist in zwei EPROMs gespeichert. Mit einem EPROM-Brenner (z.B. Galep-4) können jederzeit neue Firmware Chips gebrannt werden. Auf www.sbc-support.com liegen die Dateien der jeweils aktuellen Firmware Version zum Download bereit. Leere Firmware Chips sind mit der Bestell-Nr 4 502 7126 0 erhältlich (pro CPU müssen zwei Chips bestellt werden). 3.4.9 Hardware und Firmware Versionen der PCD2.M150, FW <...
  • Seite 31 CPUs mit einer neuen Firmware ausgerüstet werden können, um von neuen Funktionen zu profitieren. Diese Eigenschaft wird sehr ge- schätzt und wir versuchen sie so lange wie möglich zu erhalten; garantieren können wir sie jedoch nicht. Die Firmware der PCD2.M170/M480 ist in einem Flash-EPROM gespeichert, welches auf die Hauptplatine gelötet ist. Ein Firmware Update ist durch den Download einer neuen Version mit dem PG5 möglich. Das Vorgehen ist wie folgt: ■ von www.sbc-support.com die aktuelle Firmware Version herunterladen ■ eine Verbindung zwischen dem PG5 und der CPU herstellen, wie für den Down- load einer Anwendung (je nach den vorhandenen Möglichkeiten seriell mit PGU- Kabel, Modem , USB, Ethernet) ■ den Online-Konfigurator öffnen und offline gehen ■ im Menü Tools den Punkt “Firmware downloaden” wählen, danach mit der Browse- Funktion den Pfad zur Datei der neuen Firmware Version wählen. Es ist darauf zu...
  • Seite 32: Montage

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Montage Montage Die PCD1 und PCD2 lassen sich auf zwei Hutschienen nach DIN EN 60715 TH35 (vormals DIN EN 50022) (2 × 35 mm) aufgeschnappen. Mit 4 Schrauben M4 können die PCD1/PCD2 aber auch auf jeder anderen ebenen Unterlage festgeschraubt wer- den; durch Abheben des aufgeschnappten Deckels gelangt man zu den dafür vorge- sehenen Aussparungen. PCD1/PCD2 in die Hutschienen einhängen ...
  • Seite 33: Erweiterungsgehäuse Und Buskabel

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterungsgehäuse und Buskabel Erweiterungsgehäuse und Buskabel Die PCD2.M120/M150/M170/M480 können mit PCD2, PCD3 oder PCD4 Komponen- ten erweitert werden, so dass zusätzliche Modulsteckplätze zur Verfügung stehen: M120/M150 M170 M480 Maximale Anzahl Ein/Ausgänge bzw. E/A Modulsteckplätze des Systems: Bei ausschliesslicher Verwendung von 1)2) PCD2 Komponenten Bei Erweiterung mit PCD3 Komponenten 1023 1)2) 1)2) 1)2) Bei Erweiterung mit PCD4 Komponenten 2)3) Bei Verwendung der digitalen E/A-Module PCD2/3.E16x bzw. A46x mit je 16 E/A Die Adresse 255 ist bei allen PCD2 für den Watchdog reserviert, bei der M170 zusätzlich die Adresse 511. Die für den Watchdog reservierten E/A können vom Anwender nicht verwendet werden, und auf den Steckplätzen mit Basisadresse 240 (M170 zusätzlich 496) dürfen keine Analog- und H-Module eingesetzt werden Es sind nicht alle PCD4 E/A-Module für den Einsatz mit PCD2 CPUs geeignet, Bitte beachten Sie das Kapitel...
  • Seite 34: Erweiterung Mit Pcd2 Komponenten

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterungsgehäuse und Buskabel 3.6.1 Erweiterung mit PCD2 Komponenten Das PCD2.C100 Erweiterungsgehäuse bietet Platz für 8 zusätzliche E/A-Module. Die Abmessungen des Gehäuses entsprechen denen des Basisgerätes PCD2.Mxx0. M120/M150/M170/M480 mit C100 daneben max. 150 mm oder mit C100 darunter Das PCD2.C150 Erweiterungsgehäuse bietet Platz für 4 zusätzliche E/A-Module. Die Abmessungen des Gehäuses entsprechen denen des Basisgerätes PCD1.M1x0. mit C150 daneben M120/M150/M170/M480 max. 150 mm oder mit C150 darunter 3-19 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 35 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterungsgehäuse und Buskabel Die Verbindung zum Basisgerät erfolgt über das 26-adrige Erweiterungskabel ● PCD2.K100 für die Montage untereinander oder ● PCD2.K110 für die Montage nebeneinander ● PCD2.K120 für spezielle Anwendungen (Länge 2 m) Die Basisgeräte PCD2.Mxx0 verfügen über 8 Steckplätze für Ein-/Ausgangsmodule. Die Steckplätze sind beginnend beim oberen linken Steckplatz 0, im Uhrzeigersinn bis 7 durchnummeriert. Zusätzlich können die Steuerungen mit den Erweiterungsgehäusen PCD2.C150 (4 Steckplätze) und PCD2.C100 (8 Steckplätze) auf bis zu 16 Steckplätze ausgebaut werden.
  • Seite 36: Erweiterung Mit Pcd3 Komponenten

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterungsgehäuse und Buskabel 3.6.2 Erweiterung mit PCD3 Komponenten Zur lokalen Erweiterung können die PCD3 LIO (Local I/O) Modulträger verwendet werden: PCD3.C200 4 steckbare E/A-Module, integrierte 24 VDC / 5 VDC Speisung für Module und Signalauffrischung. PCD3.C100 4 steckbare E/A-Module PCD3.C110 2 steckbare E/A-Module M120/150 und M170/480 Bus Erweiterungskabel PCD3.C100/200 ...1023 Frontview Frontview Für die dezentrale Erweiterung über Profibus können die PCD3 RIO (Remote I/O) Module verwendet werden: PCD3.T760 Integrierter Profibus DP Slave / Profi-S-Net Slave Anschluss bis maximal 1.5 MBit/s 4 steckbare E/A-Module Integrierter Web-Server für Diagnose, Service und Inbetriebnahme (Anschluss an PC über das optionale Verbindungskabel PCD3.K225) Die maximale Anzahl der E/A s ist abhängig von der verwendeten Steuerung:...
  • Seite 37: Erweiterung Mit Pcd4 Komponenten

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterungsgehäuse und Buskabel Bei der Wahl der E/A-Module muss darauf geachtet werden, dass die interne 5 V und +V Versorgung nicht überlastet wird. Detaillierte Informationen zur Planung von kombinierten PCD2/PCD3 Systemen kön- nen Sie dem PCD3 Handbuch 26/789 entnehmen. 3.6.3 Erweiterung mit PCD4 Komponenten Mit dem Kopplungs-Busmodul PCD4.C225 lassen sich ausgehend von einer PCD2.M120/M150/M170/M480 folgende digitale E/A und Handbedienmodule der PCD4 Baureihe betreiben: Digitale Ein-/Ausgangsmodule Handbedienmodule PCD4.E11x PCD4.A810 PCD4.E60 PCD4.A820 PCD4.A200 PCD4.A250 PCD4.A350 PCD4.A400 PCD4.A410 PCD4.B90x Nicht aufgeführte PCD4 E/A-Module werden nicht unterstützt. Wie in der untenstehenden Abbildung ersichtlich ist, wird das PCD4.C225 über ein Erweiterungskabel PCD2.K100/K110/K120 mit der PCD2 verbunden.
  • Seite 38: Installation Und Adressierung Der Pcd2 E/A-Module

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Installation und Adressierung der PCD2 E/A-Module Installation und Adressierung der PCD2 E/A-Module 3.7.1 Einsetzen der E/A-Module Das E/A Modul wird seitlich eingeführt, gegen die Gerätemitte bis zur Endposition geschoben und in der Halteklinke eingerastet. Halteklinke Bus-Stecker E/A-Module und E/A Klemmenblöcke dürfen nur im spannungslosen Zustand der Saia PCD gezogen oder gesteckt werden. Die externe Spannungsversorgung der ® Module +24 V muss auch ausgeschaltet werden. 3.7.2 Adress- und Klemmenbezeichnung Deckel der PCD1/PCD2 Status-Anzeige mittels LED...
  • Seite 39: Kabel-Layout

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Installation und Adressierung der PCD2 E/A-Module 3.7.3 Kabel-Layout Die Verdrahtung zu den E/A-Modulen kann beidseitig in den Kabelkanälen erfolgen. Exxx Exxx Axxx Axxx 24 VDC Batt Halt Error Supply Wxxx Wxxx Axxx Axxx Die Kabel zu den Klemmen auf dem Hauptprint, werden durch die beiden seitlichen Kanäle von unten oder von oben verdrahtet. Bei der PCD2.M170 und der PCD2.M480 sind die Klemmen auf dem Hauptprint zu- gänglich, ohne den Deckel abzuheben.
  • Seite 40: Dimensionen

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Dimensionen Dimensionen PCD1.M1xx/PCD2.C150 Ø 4.5 141.4 PCD2.Mxx0/PCD2.C100 PCD7.R400 Ø 4.5 3-25 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 41: Stromversorgung Und Anschlusskonzept

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Stromversorgung und Anschlusskonzept Stromversorgung und Anschlusskonzept 3.9.1 Externe Stromversorgung Einfache kleine Installationen +18V 19VAC ±15% Trafo min. 50VA ● Sensoren: Elektromechanische Schalter ● Aktoren: Relais, Lampen, kleine Ventile mit Schaltströmen < 0.5 A Die Transformatorspannung von 19 VAC ±15% muss unbedingt eingehalten wer- den. Die Speisespannung am Eingang der Saia PCD kann sonst zu hoch werden ® und diese zerstören. Die Module PCD2.
  • Seite 42: Erdungs- Und Anschlusskonzept

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Stromversorgung und Anschlusskonzept 3.9.2 Erdungs- und Anschlusskonzept Schutzleiterkonzept mit Erdungsschiene 0V +24VDC Abschirmungs- und Erdungsblech Exxx Axxx 24 VDC Battery Halt Error Supply Wxxx 1.5 mm / max. 25cm 1.5 mm 1.5 mm Erdungsschiene Im Unterteil des PCD1/PCD2-Gehäuses befindet sich ein Abschirmungs- und Er- dungsblech. Es bildet die gemeinsame, grossflächige Anwendermasse für alle E/A- Module und für die externe Speisung.
  • Seite 43: Stromversorgung Und Anschlusskonzept

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Stromversorgung und Anschlusskonzept Sternförmiges Schutzleiterkonzept (alternativ zu Erdungsschiene) 0V +24VDC Abschirmungs- und Erdungsblech Exxx Axxx 24 VDC Battery Halt Error F1xx Supply Wxxx 1.5 mm / max. 25cm 1.5 mm 1.5 mm 1.5 mm Schutzleiterklemme Das sternförmige Schutzleiterkonzept sollte nur angewendet werden, wenn keine Erdungsschiene vorhanden ist.
  • Seite 44: Interne Stromversorgung

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Stromversorgung und Anschlusskonzept 3.9.3 Interne Stromversorgung PCD2-Bus PCD1 PCD2 24 V +5 V Spannungs- 39 V überwachung (16…24V) (16…24 V) 3.9.4 Belastbarkeit der internen Stromversorgung Ab den Basisgeräten sind für die aufsteckbaren Module folgende Ströme verfügbar: +5 V: PCD1: 750 mA PCD2.M110/M120 : 1600 mA (vor Hardware Version H: 1100 mA) PCD2.M150/M170 : 1600 mA PCD2.M480...
  • Seite 45: Pcd1.M1X0 Und Pcd1.M1X5 Betriebszustände

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse PCD1.M1x0 und PCD1.M1x5 Betriebszustände 3.10 PCD1.M1x0 und PCD1.M1x5 Betriebszustände Die CPU kann die folgenden Betriebszustände einnehmen: START, Run, CONDITIONAL Run, STOP und Halt Zur Anzeige dienen 3 LED: SUPPLY 24 LED gelb Run LED gelb ERROR LED rot Die LED „SUPPLY 24 “ zeigt an, dass die Spannungsversorgung i.O. ist. Die LED’s Run und ERROR zeigen zusammen den Betriebszustand der CPU an: ●/○ ● ●/○ ○ ○ ● ERROR ●/○ ● Ein ERROR kann in den Betriebszuständen Run, CONDITIONAL Run, STOP und Halt durch die LED signali- siert werden. Die LED beginnt im Fehlerfall nur zu leuchten, wenn kein XOB 13 programmiert ist der den Fehler behandelt. ● LED ist eingeschaltet LED blinkt ●/○ ○...
  • Seite 46: Pcd2.M1X0/M480 Betriebszustände

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse PCD2.M1x0/M480 Betriebszustände 3.11 PCD2.M1x0/M480 Betriebszustände Die CPU kann die folgenden Betriebszustände einnehmen: START, Run, CONDITIONAL Run, STOP, Halt und RESET Zur Anzeige dienen 3 LED: Run LED gelb Halt LED rot ERROR LED gelb ●/○ ● ●/○ ○ ○ ● Halt ●/○ ○ ○ ○ ● ● ERROR ●/○ ● Ein ERROR kann in den Betriebszuständen Run, CONDITIONAL Run, STOP und Halt durch die LED signali- siert werden. Die LED beginnt im Fehlerfall nur zu leuchten, wenn kein XOB 13 programmiert ist der den Fehler behandelt. ● LED ist eingeschaltet L ED blinkt ●/○...
  • Seite 47: Anschlussbelegung Pcd1

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Anschlussbelegung PCD1 3.12 Anschlussbelegung PCD1 Lage der Steckplätze und der Anschlussklemmen bei PCD1 PCD1.M110 PCD1.M135 PCD1.M125 Profibus DP - Master/Slave Klein-Terminal PCD7.D162 Profibus DP - Master/Slave (PCD7.F750 / PCD7.F770) LonWorks ® (PCD7.F800), (PCD7.F750 / PCD7.F770) LonWorks ® (PCD7.F800) Ethernet-TCP/IP (Ether-S-Bus) (PCD7.F650), Small Terminal (PCD7.D162) Small Terminal (PCD7.D162) PGU/RS-232...
  • Seite 48: Anschlussbelegung Pcd2

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Anschlussbelegung PCD2 3.13 Anschlussbelegung PCD2 Lage der Steckplätze und der Anschlussklemmen bei PCD2 PCD2.M170 / PCD2.M480 PCD2.M150 Port #1 Port #2 und #3 Port #2 und #3 Port #4 und #5 Port #0 Port #0 RS -485 Port #0 (bei PCD2.M480...
  • Seite 49: Erweiterung Des Anwenderspeichers

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers 3.14 Erweiterung des Anwenderspeichers 3.14.1 Grundsätzliches Es gibt im Wesentlichen folgende Gründe den Anwenderspeicher einer PCD1/PCD2 zu erweitern: der Basisspeicher ist für die Speicherung des Anwenderprogramms und der ● Texte zu klein das Anwenderprogramm und die unveränderlichen Texte und Datenblöcke ● sollen ausfallsicher in Flash-EPROM gespeichert werden (der Basisspeicher ist immer RAM) es sollen die Vorteile der Datenblöcke mit Adresse ≥ 4000 genutzt werden: ● - bis 16 384 Elemente / DB - wesentlich weniger Overhead pro Element: 4 Byte pro 32-Bit Wert statt 8 Byte - wesentlich schnellerer Zugriff Die PCD2.M170 und PCD2.M480 sind standardmässig bereits mit 1 MByte RAM aus- gerüstet, eine Erweiterung ist nicht möglich. Um das Risiko von Programmverlusten zu minimieren empfehlen wir die Verwendung der optionalen Flash-Card PCD7.R400, welche ein Backup des Anwenderprogramms erlaubt. Die Verwendung von EPROM für die Erweiterung des Anwenderspeichers ist veraltet und wird nicht mehr empfohlen. Das Arbeiten mit Flash-EPROM ist wesentlich kom- fortabler (kein EPROM-Programmiergerät notwendig, verhält sich für den Program- mierer wie ein RAM) und ist ebenso sicher wie EPROM's.
  • Seite 50: Speicherort Des Anwenderprogramms, Der Ressourcen, Texte Und Db´s

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers 3.14.2 Speicherort des Anwenderprogramms, der Ressourcen, Texte und DB´s Je nachdem ob der Anwenderspeicher einer PCD1/PCD2 erweitert wurde oder nicht, ändert der Speicherort von verschiedenen Teilen der Anwendung. Sobald der An- wenderspeicher durch das Stecken eines Speicherchips erweitert wird, werden das Anwenderprogramm und die Texte/DB’s mit Adresse < 4000 in dem zusätzlich ge- steckten Chip gespeichert. Der auf der CPU bestückte Basisspeicher wird dadurch frei, und kann optional in der Hardware-Konfiguration als “Extension Memory” konfiguriert und zur Speicherung von Texten und DB’s mit Adresse ≥ 4000 verwendet werden.
  • Seite 51: Beispiel Für Eine Speicherkonfiguration

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers 3.14.3 Beispiel für eine Speicherkonfiguration Die nachfolgenden Screenshots zeigen beispielhaft die Hardware Konfiguration und die passenden Software Settings im PG5 für eine PCD2.M120 (HW Version >= J) mit einer gesteckten Erweiterung von 1 MBit Flash-EPROM (Best-Nr 4 502 7141 0). Extension Memory ist konfiguriert und wird zur Speicherung von RAM Texten und RAM DB’s verwendet. 1. Schritt: Hardware Konfiguration In diesem Beispiel stehen nur 112 KByte Flash-EPROM als Code/Text Memory (auf dem aufgesteckten Chip) zur Verfügung, ein Block des Speichers geht für die Konfi- gurationsdaten (Header) verloren, weil auf Flash-EPROM nur blockweise zugegriffen werden kann. Bei einer PCD2.M110/M120 mit Hardware Version < J können nur 24 KByte Exten- sion Memory (Onboard Speicher) konfiguriert werden, früher war bei diesen CPU Typen weniger Basisspeicher bestückt. 2. Schritt: Download der Hardware Konfiguration 3. Schritt: Software Settings anpassen 3-36 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 52 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers Software Settings vor der Anpassung: Nach der Anpassung ("Set defaults" gedrückt): Die Adressen der RAM Texte und DB’s wurden verändert. Der “Set Defaults” Button ist in vielen Fällen nützlich, weil die Adressen automatisch gemäss der Hardware-Konfiguration eingestellt werden. Die vorhergehenden Einstel- lungen gehen jedoch verloren. Die neuen Software Settings werden beim nächsten Build berücksichtigt. 3-37 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 53: Erweiterung Des Anwenderspeichers

    MEL M5M51008BP-70L EPROM 4 502 7126 0 AM27C010-90 DC 1 MBit / 128 KByte NM27C01Q-90 M27C1001-10F1 Flash-EPROM 4 502 7141 0 AM29F010-70PC 1 MBit / 112 KByte Bei Verwendung von RAM-Komponenten, welche nicht durch SBC freigegeben sind, besteht die Gefahr von Datenverlusten Die Verwendung von EPROM ist veraltet, verwenden Sie stattdessen Flash-EPROM Flash-EPROM wird erst ab Firmware Version 002 unterstützt Für die Speicherung der Konfiguration geht ein Teil des Speichers verloren, so dass dem Anwender beim erwähnten Chip 112 statt 128 KByte zur Verfügung stehen Die folgenden Chips sind funktionsfähig, werden jedoch für neue Anlagen nicht mehr empfohlen: Speicherart Best-Nr Typische Bezeichnungen Grösse...
  • Seite 54: Schritte Für Die Korrekte Installation Einer Erweiterung Des Anwenderspeichers

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers Schritte für die korrekte Installation einer Erweiterung des Anwenderspeichers: ■ 1) Speisung ausschalten und den Deckel der PCD1 entfernen ■ 2) Den zusätzlichen Speicherchip auf den Sockel “USER PROG” stecken. Dabei auf die korrekte Orientierung achten (Markierung des Sockels und des Chips müssen übereinstimmen) und sicherstellen, dass alle Pins des Chips im Sockel stecken ■...
  • Seite 55: Pcd1.M125 Und Pcd1.M135

    4 502 7141 0 AM29F010-70PC 1 MBit / 112 KByte 4 502 7224 0 SBE29F040 4 MBit / 448 KByte AM29F040B-90PC Bei Verwendung von RAM-Komponenten, welche nicht durch SBC freigegeben sind, besteht die Gefahr von Da- tenverlusten Die Verwendung von EPROM ist veraltet, verwenden Sie stattdessen Flash-EPROM Für die Speicherung der Konfiguration geht ein Teil des Speichers verloren, so dass dem Anwender beim er- wähnten Chip 112 statt 128 KByte bzw. 448 statt 512 KByte zur Verfügung stehen 3-40 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 56 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers Schritte für die korrekte Installation einer Erweiterung des Anwenderspeichers: ■ 1) Speisung ausschalten und den Deckel der PCD1 entfernen ■ 2) Den zusätzlichen Speicherchip auf den Sockel “USER PROG” stecken. Dabei auf die korrekte Orientierung achten (Markierung des Sockels und des Chips müssen übereinstimmen) und sicherstellen, dass alle Pins des Chips im Sockel stecken ■...
  • Seite 57: Pcd2.M110/M120/M150

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers 3.14.6 PCD2.M110/M120/M150 Der Anwenderspeicher der erwähnten CPUs kann wie folgt erweitert werden: CPU Typ Grundaus- Erweiterungsmöglichkeit (max.) Verfügbarer Version rüstung Version Speicher für Extension RAM: Memory PCD2.M150 alle 128 KByte RAM: 4 MBit / 512 KByte 128 KByte EPROM: 4 MBit / 512 KByte 128 KByte Flash-EPROM: 4 MBit / 448 KByte...
  • Seite 58 CPUs und Erweiterungsgehäuse Erweiterung des Anwenderspeichers 1 MBit / 112 KByte Flash-EPROM 4 502 7141 0 AM29F010-70PC 4 MBit / 448 KByte 4 502 7224 0 SBE29F040 AM29F040B-90PC Bei Verwendung von RAM-Komponenten, welche nicht durch SBC freigegeben sind, besteht die Gefahr von Datenverlusten Die Verwendung von EPROM ist veraltet, verwenden Sie stattdessen Flash-EPROM Flash-EPROM wird erst ab Firmware Version 002 unterstützt Für die Speicherung der Konfiguration geht ein Teil des Speichers verloren, so dass dem Anwender beim erwähnten Chip 112 statt 128 KByte bzw. 448 statt 512 KByte zur Verfügung stehen Die folgenden Chips sind funktionsfähig, werden jedoch für neue Anlagen nicht mehr empfohlen: Speicherart Best-Nr Typische Bezeichnungen Grösse...
  • Seite 59: Aufteilungsmöglichkeiten Des Anwenderspeichers

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Aufteilungsmöglichkeiten des Anwenderspeichers J5 (Speichergrösse <= 1 Speichergrösse <= 1 MBit oben MBit oder > 1 MBit) Speichergrösse > 1 MBit unten Jumperposition bei Auslieferung: RAM, Schreibschutz deaktiviert, Speichergrösse ≤ 1 MBit Bei den PCD2.M110/M120 mit Hardware Version < H sind J5 und der F-Jumper von J2 nicht vorhanden. Dies hat zur Konsequenz, dass bei diesen Steuerungen beim Einsatz von Flash- EPROM J2 auf E gesteckt werden muss und für die Erweiterung nur Chips bis 1 MBit verwendet werden können Der Schreibschutz bezieht sich nur auf den Chip im Sockel USER PROG Die Hardware-Konfiguration im PG5 entsprechend anpassen, Download der neuen Konfiguration 3.15 Aufteilungsmöglichkeiten des Anwenderspeichers In der Hardware-Konfiguration von PG5 ist standardmässig eine Aufteilung des An- wenderspeichers auf Programmzeilen und Texte/DB’s vorgesehen, die für die mei- sten Anwendungen passend ist. Im Falle eines sehr grossen Programms mit wenig Texten/DB’s oder eines sehr klei- nen Programms mit vielen Texten/DB’s, kann eine manuelle Aufteilung vom Anwen- der vorgenommen werden. Um eine sinnvolle Aufteilung zu wählen, muss folgendes beachtet werden: ● die Aufteilung erfolgt in "KByte Programmzeilen" und "KByte Texte/DB’s", wobei bei den "KByte Programmzeilen" nur 4 KByte Schritte möglich sind, da jede Pro-...
  • Seite 60 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Aufteilungsmöglichkeiten des Anwenderspeichers Beispiel für eine manuelle Aufteilung einer PCD2.M150: 3-45 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 61: Datenspeicherung Bei Stromausfall

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Datenspeicherung bei Stromausfall 3.16 Datenspeicherung bei Stromausfall Die Ressourcen (Register, Flags, Timer, Zähler  …   ) , zum Teil auch das Anwenderpro- gramm und Texte/DB's, sind in RAM gespeichert. Damit diese bei einem Speisungs- ausfall nicht verloren gehen und (wo vorhanden) die Hardware-Uhr weiterläuft, sind die PCD1/PCD2 mit einem Pufferkondensator (SuperCap) oder einer Puffer-Batterie ausgestattet: CPU Typ Puffer Pufferzeit PCD1.M110 Super Cap (eingelötet, wartungsfrei) 30 Tage 1) 2) PCD1.M120/M125...
  • Seite 62: Backup Des Anwenderprogramms (Flash Card Für Pcd2.M170/M480)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Bei der PCD2.M170 und M480 muss nicht der ganze Deckel entfernt werden, es genügt das seitlich angebrachte Batteriefach zu öffnen, um Zugang zur Batterie zu erhalten. PCD2.M170/480: Batteriefach (Zum Öffnen Kappe gegen sich ziehen) 3.17 Backup des Anwenderprogramms (Flash Card für PCD2.M170/M480) 3.17.1 Allgemeines Die PCD2.M170 und PCD2.M480 sind standardmässig mit 1 MByte RAM bestückt und können optional mit einer Flash-Card PCD7.R400 ausgerüstet werden. Die Flash Card erlaubt es, die Anwendung nach dem Download ausfallsicher zu speichern (Code, Texte/DB’s und Extension Memory).
  • Seite 63: Kopieren Der Anwendung In Die Flash Card (Backup)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms 3.17.2 Kopieren der Anwendung in die Flash Card (Backup) Im PG5 kann eine Option gewählt werden, so dass nach jedem Download das kom- plette Anwenderprogramm (Code, Texte/DB’s und Extension Memory) in die Flash Card kopiert werden. Diese befindet sich im Projekt Manager im Menu Tools, Op- tions, Download: Dasselbe Options-Fenster kann beim Download auch wie folgt aufgerufen werden: 3-48 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 64: Übertragen Einer Anwendung

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Es ist auch möglich unabhängig von einem Download die Anwendung in die Flash Card zu kopieren oder umgekehrt die Anwendung von der Flash Card in die Saia zu kopieren. Die entsprechenden Menüpunkte befinden sich unter Online, ® Flash Card: Für das Kopieren muss die Steuerung in den STOP Betriebszustand gebracht wer- den, bei Bedarf erscheint eine entsprechende Aufforderung. Das Kopieren kann bis zu 30 Sekunden dauern. 3.17.3 Übertragen einer Anwendung Mit der Flash Card ist es möglich eine Anwendung von einer PCD2.M170/M480 auf eine andere Steuerung gleichen Typs zu übertragen: ■...
  • Seite 65: Backup/Restore Von Ram Texten/Db's Während Der Laufzeit

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms 3.17.4 Backup/Restore von RAM Texten/DB's während der Laufzeit Wie weiter oben beschrieben wurde, kann die Anwendung nach dem Download in die Flash Card kopiert werden. Damit auch Prozessdaten gespeichert werden können, die während dem Betrieb gesammelt wurden, gibt es die Möglichkeit Texte oder DB's aus dem Extension Memory (Adresse >= 4000) in die Flash Card zu kopieren bzw. umgekehrt den zuletzt auf die Flash Card gespeicherten Zustand zurück in den Text/ DB im Extension Memory zu kopieren. Es stehen maximal 64 KByte dafür zur Verfü- gung.
  • Seite 66: Speichern Eines Texts/Db's Auf Die Flash Card, Syswr K 9000

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Speichern eines Texts/DB's auf die Flash Card, SYSWR K 9000 SYSWR K 9000 Befehl: K Nummer ; Adresse des Texts/DB’s als ; K Konstante oder in einem ; Register, zulässig sind existierende ; Text/DB Adressen im Bereich >= 4000 Alternativ dazu kann auch der Wert 9000 in einem Register übergeben werden. Bei der PCD3 wird für dieselbe Funktion der Befehl SYSWR K 3000 verwendet. Aus Kompa- tibilitätsgründen kann SYSWR K 3000 auch bei der PCD1/2 verwendet werden, diese Alternative wurde jedoch erst im 2.
  • Seite 67: Wiederherstellen Eines Texts/Db's, Syswr K 9001

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Wiederherstellen eines Texts/DB's, SYSWR K 9001 SYSWR K 9001 Befehl: K Nummer ; Adresse des Texts/DB’s als ; K Konstante oder in einem ; Register, zulässig sind existierende ; Text/DB Adressen im Bereich >= 4000 Alternativ dazu kann auch der Wert 9001 in einem Register übergeben werden. Bei der PCD3 wird für dieselbe Funktion der Befehl SYSWR K 3001 verwendet. Aus Kompa- tibilitätsgründen kann SYSWR K 3001 auch bei der PCD1/2 verwendet werden, diese Alternative wurde jedoch erst im 2.
  • Seite 68 Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Löschen der gespeicherten Texte/DB's in der Flash Card, SYSWR K 9002 SYSWR K 9002 Befehl: ; Dummy Parameter, der notwendig ist ; um die Struktur des SYSWR Befehls ; einzuhalten Alternativ dazu kann auch der Wert 9002 in einem Register übergeben werden. Bei der PCD3 wird für dieselbe Funktion der Befehl SYSWR K 3002 verwendet. Aus Kompa- tibilitätsgründen kann SYSWR K 3002 auch bei der PCD1/2 verwendet werden, diese Alternative wurde jedoch erst im 2.
  • Seite 69: Diagnose Der Flash Card, Sysrd K 9000

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Backup des Anwenderprogramms Diagnose der Flash Card, SYSRD K 9000 SYSRD K 9000 Befehl: R_Diag ; Diagnose-Register Alternativ dazu kann auch der Wert 9000 in einem Register übergeben werden. Bei der PCD3 wird für dieselbe Funktion der Befehl SYSRD K 3000 verwendet. Aus Kompa- tibilitätsgründen kann SYSRD K 3000 auch bei der PCD1/2 verwendet werden, diese Alternative wurde jedoch erst im 2. Halbjahr 2004 in die Firmware integriert Akkuzustand nach der Ausführung: low: die Flash Card ist bereit, es können SYSWR 900x Be-...
  • Seite 70: Hardware Uhr (Real Time Clock)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Hardware Uhr (Real Time Clock) 3.18 Hardware Uhr (Real Time Clock) CPU Typ Wo befindet sich die Hardware Uhr? PCD1.M110 Nicht vorhanden, kann auch nicht nachgerüstet werden PCD1.M120/M130 Auf dem Basisprint PCD1.M125/M135 Auf dem Basisprint PCD2.M110/M120 Auf den optionalen PCD2.F5x0 Modulen mit Hardware Version A (nur Hardware Version < H solange Vorrat erhältlich) PCD2.M110/M120 Auf dem Basisprint. Es können auch alte PCD2.W5x0 Module mit Hardware Version >= H Hardware Uhr bestückt werden, es wird in jedem Fall die Uhr auf dem Basisprint verwendet PCD2.M150/M170/M480...
  • Seite 71: Überwachung Der Cpu (Watchdog)

    Überwachung der CPU (Watchdog) 3.19 Überwachung der CPU (Watchdog) Mit der Watchdog Überwachungsschaltung kann das richtige Abarbeiten des Anwen- derprogrammes mit hoher Zuverlässigkeit überwacht werden. Im Fehlerfall können wirksame Sicherheitsmassnahmen wie z.B. das Abschalten von Anlagenteilen,. ausgelöst werden 3.19.1 PCD1 Hardware Watchdog Bei der PCD1 kann dies mit einem externen Zeitrelais SBC KOP128j mit Zeitbereich 1 s erreicht werden. Das Zeitrelais hat eine retriggerbare Abfallverzögerung, der B1 Eingang des Zeitrelais' wird von einem Ausgang der PCD1 getaktet (z.B. mit einem Ausgang einer PCD2.A400 Karte) . A1/A2 A1 B1 15 18 Output 18 16 Im Anwenderprogramm der PCD1 wird der Ausgang zum Blinken gebracht.
  • Seite 72: Pcd2 Hardware Watchdog

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Überwachung der CPU (Watchdog) 3.19.2 PCD2 Hardware Watchdog Die PCD2 CPU's sind standardmässig mit einem Hardware Watchdog ausgerüstet. Auf der E/A-Adresse 255 kann ein Relais getriggert werden, welches solange erregt bleibt, wie der Zustand des O 255 mindestens alle 200 ms periodisch ändert. Im PG5 sind zu diesem Zweck FBoxen verfügbar. Wird aus irgend einem Grund der Programmteil mit der Watchdog FBox nicht mehr in genügend kurzen Intervallen abgearbeitet, fällt das Watchdog-Relais ab und die gelbe Watchdog-LED erlischt. Mehr Details betreffend diesen FBoxen sind in der Online-Hilfe zu finden. Die gleiche Funktion kann auch mit AWL realisiert werden: Beispiel: ; bzw 1  …   1 5 WD_Flag ;Hilfsf  l ag invertieren WD_Flag O 255 ;Ausgang 255 blinken lassen...
  • Seite 73: Watchdog - Anschluss-Schema

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Überwachung der CPU (Watchdog) Watchdog - Anschluss-Schema Speisung WD 1) 25 26 +24V Hauptschalter Start Prozess Überbrückungs- schalter für CPU-Start Schaltleistung des Watchdog-Kontaktes: 1 A, 48 V AC/DC 3-58 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 74: Software Watchdog Für Pcd1 Und Pcd2

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Überwachung der CPU (Watchdog) 3.19.3 Software Watchdog für PCD1 und PCD2 Der Hardware Watchdog bietet ein Optimum an Sicherheit. Für unkritische Anwen- dungen kann jedoch ein Software Watchdog genügend sein, bei dem sich der Pro- zessor selber überwacht und im Falle einer Fehlfunktion oder Endlosschlaufe die CPU neu gestartet wird.
  • Seite 75: Interne Led Displays Und Kleinterminals

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interne LED Displays und Kleinterminals 3.20 Interne LED Displays und Kleinterminals Über Ausgänge bzw. Kommunikationsschnittstellen können bei allen Saia PCD CPUs ® externe Displays und Terminals angeschlossen werden. Bei einigen PCD1 und PCD2 ist es zudem möglich, ein solches Benutzerinterface direkt auf die CPU zu bestücken. 3.20.1 Outphased Displays und Kleinterminals Artikel Aktiv Nicht für neue Projekte Outphased empfohlen (wird nicht mehr produziert) PCD2.F510 ×...
  • Seite 76: Die Folgenden Programmierhinweise Gelten Für Awl Programmierung

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interne LED Displays und Kleinterminals Die folgenden Programmierhinweise gelten für AWL Programmierung: Das Display kennt drei Modi: Modus Eigenschaften 6-Digit Das ganze Display wird zur Anzeige einer Zahl (z.B. 123456) oder einem der Standardtexte (z.B Error oder HELP) verwendet 2-Digit Die ersten vier Digits links wurden mit einem vorhergehenden Befehl definiert (Text, z.B. Err), die beiden letzten Digits können nun zur Anzeige einer Zahl verwendet werden freier Mo- Im Rahmen der Möglichkeiten der 7-Segment Anzeige kann eine beliebige Zeichenfolge angezeigt werden...
  • Seite 77: Pcd2.F530 7-Segment Led Display (Nur Pcd2.M120/M150)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interne LED Displays und Kleinterminals ■ Bei diesen Befehlen muss ein zweiter DSP-Befehl folgen mit dem Format: DSP R x ; x = 0.. 4095. Der Registerwert muss 0.. 99 betragen. Ist der Wert ausserhalb dieses Bereiches, erfolgt keine Anzeige und das Error-Flag wird gesetzt ■ Bei der PCD2.M110/M120 erst ab Firmware Version 002 verfügbar ■ Bei der PCD2.M110/M120 erst ab Firmware Version 003 verfügbar Die Wirkung des DSP R x Befehls hängt vom Modus des 7-Segment Displays ab: Modus Inhalt R x Wirkung des DSP R x Befehls 6-Digit - 99‘999 bis Der Wert des Registers wird rechtsbündig angezeigt. Es können nur +999‘999 ganzzahlige Werte im Dezimalformat angezeigt werden keine Anzeige, das Error-Flag wird gesetzt ausserhalb des genannten Be- reichs 2-Digit 0 bis 99...
  • Seite 78: Pcd7.D16X Kleinterminal Kits

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interne LED Displays und Kleinterminals 3.20.4 PCD7.D16x Kleinterminal Kits Die PCD1 und PCD2 CPUs können mit einem Kleinterminal ausgerüstet werden, welches im Deckel montiert wird: Es stehen 4 × 16 Zeichen zur Verfügung, der Dialog kann komfortabel im HMI-Editor erstellt werden. Der HMI-Editor ist integraler Bestandteil der PG5 Software. Das Terminal kommuniziert mit der CPU über ein Kommunikationsmodul, welches den Steckplatz B bzw. B1 belegt. Die folgenden Varianten sind verfügbar: Kommunikationsmodul, Geeignet für Zusätzliche Schnittstellen PCD7.D162 PCD2.F540 PCD1.M1xx Keine zusätzlichen Schnittstellen, das Ter- PCD2.Mxx0 minal belegt Port 2 PCD7.D163...
  • Seite 79: Interrupt-Eingänge

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interrupt-Eingänge 3.21 Interrupt-Eingänge 3.21.1 Grundsätzliches Die digitalen Eingangsmodule sind wegen den Eingangsfiltern und dem Einfluss der Zykluszeit des Anwenderprogramms nicht für die unmittelbare Reaktion auf Ereig- nisse oder schnelle Zählvorgänge geeignet. Alle CPUs (ausser der PCD1.M110) besitzen zu diesem Zweck Interrupt-Eingänge. Bei einer positiven Flanke am Interrupt-Eingang wird ein dazugehöriger XOB aufge- rufen (z.B. XOB 20). Der Code in diesem XOB bestimmt, wie auf das Ereignis rea- giert wird, z.B. indem ein Zähler inkrementiert wird. Der Code in XOB’s, die von Interrupt-Eingängen aufgerufen werden, muss mög- lichst kurz gehalten werden, damit zwischen den Interrupts genügend Zeit zur Abar- beitung des restlichen Anwenderprogramms bleibt. Viele FBoxen sind für zyklischen Aufruf vorgesehen und deshalb nicht oder nur beschränkt für die Verwendung in XOB’s geeignet. Ausnahme: die FBoxen der Graftec Famile (Standard-Bibliothek) sind gut geeignet 3.21.2 PCD1.M120/M130 und PCD1.M125/M135 Die beiden Interrupt-Eingänge befinden sich auf dem Hauptprint und können über den 6-poligen, steckbaren Klemmenblock angeschlossen werden (Klemmen 20 bis 25). Es wird immer Quellbetrieb verwendet.
  • Seite 80: Pcd2.M480

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interrupt-Eingänge 3.21.3 PCD2.M120/M150/M170 Die beiden Interrupt-Eingänge befinden sich auf dem Hauptprint und können über den 10-poligen, steckbaren Klemmenblock angeschlossen werden (Klemmen 0 bis 9). Es wird wahlweise Quell- oder Senkbetrieb verwendet. Funktion bei Quell- und Senkbetrieb: Bei einer positiven Flanke am Eingang INB1 wird der XOB 20 aufgerufen, bei einer positiven Flanke am Eingang INB2 wird der XOB 25 aufgerufen. Die Reaktionszeit bis zum Aufruf von XOB 20/25 beträgt maximal 1 ms. Der Code dieser XOB’s be- stimmt, wie auf die Ereignisse reagiert wird, z.B. indem ein Zähler inkrementiert wird (Eingangsfrequenz maximal 1 kHz bei Puls/Pause je 50 %, Summe der beiden Fre-...
  • Seite 81: Interrupt-Eingänge

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Interrupt-Eingänge Interrupt- Aufgerufener XOB bei einer Eingang, wenn der entsprechende Eingang positiven Flanke XOB nicht programmiert ist XOB 20 I 8100 XOB 21 I 8101 XOB 22 I 8102 XOB 23 I 8103 µC CF 5407 3.3 nF OUT4 OUT5 Quellbetrieb PGND PGND (für Senkbetrieb Eingangssignale Quellbetrieb:...
  • Seite 82: Run/Stop Bzw. Run/Halt Schalter (Nur Pcd2.M170/M480)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Run/Stop bzw. Run/Halt Schalter (nur PCD2.M170/M480) 3.22 Run/Stop bzw. Run/Halt Schalter (nur PCD2.M170/M480) Traditionell konnten Saia PCD Steuerungen nur vom PG3/4/5 aus gezielt in den Run ® oder STOP Modus gebracht werden. Bei den PCD2.M170 und PCD2.M480 CPU's ist es zusätzlich möglich, den Betriebszustand mit einem auf der Front zugänglichen Schalter zu beeinflussen. Der Schalter ist bei der PCD2.M170 mit Run/Halt beschriftet, bei der PCD2.M480 in Anlehnung an die Praxis bei xx7 CPU's mit Run/Stop. Bei beiden Steuerungen erfolgt beim Umschalten auf Halt/Stop ein Wechsel vom Run in den Halt Modus, beim Umschalten auf Run wird ein Kaltstart ausgeführt.
  • Seite 83: Halt Schalter Auf Pcd1.M125 Und Pcd1.M135

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Halt Schalter auf PCD2.M125 und PCD1.M135 3.23 Halt Schalter auf PCD1.M125 und PCD1.M135 Neben dem IC-Stecksockel für den Anwenderspeicher befindet sich auf den Steu- erungen PCD1.M125 und PCD1.M135 ein Taster. Wird dieser Taster während dem Aufstarten der Steuerung gedrückt, geht die Steuerung nicht in den RUN-Modus, sondern bleibt im HALT-Modus. Lokalisation ohne Schnittstellenmodul Lokalisation mit Schnittstellenmodul auf auf Steckplatz B Steckplatz B Die Steuerungen geht erst wieder nach einem Kaltstart in den RUN-Modues über. D.h. die Speisung der Steuerung muss dafür, bei nicht gedrücktem Taster aus-/einge- schaltet werden.
  • Seite 84: Speichern Von Daten In Eeprom

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Speichern von Daten in EEPROM 3.24 Speichern von Daten in EEPROM Auf den PCD1/PCD2 wird zur Speicherung von Konfigurationsdaten ein EEPROM eingesetzt. Ein Teil davon steht dem Anwender zur Speicherung von 32-Bit Werten zur Verfügung (EEPROM Register). Die Werte gehen auch bei einem Ausfall der Bat- terie bzw. bei einem entladenen Pufferkondensator nicht verloren. Bei der PCD1 sind es fünf EEPROM Register (Adresse 2000 bis 2004), bei der PCD2 fünfzig (Adresse 2000 bis 2049). Die EEPROM Register sind unabhängig von den "normalen" Registern mit den selben Adressen. Das Lesen der Werte erfolgt mit einem SYSRD Befehl, das Schreiben mit einem SYSWR Befehl: SYSRD K x oder R x ; K x ist die Adresse des EEPROM Lesen: ; Registers im Bereich K 2000 bis ; K 2004 für PCD1 CPU's, ;...
  • Seite 85: Rücksetzen Der Ausgänge Bei Stop Oder Halt (Nur Pcd2)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Rücksetzen der Ausgänge bei STOP oder Halt Um die EEPROM Register einsetzen zu können sind folgende minimale Firmware Versionen notwendig: CPU Typ Minimale Firmware Version PCD1.M1x0 PCD1.M1x5 PCD2.M110/120 PCD2.M150 PCD2.M170 PCD2.M480 3.25 Rücksetzen der Ausgänge bei STOP oder Halt (nur PCD2) Mit einem Jumper kann konfiguriert werden, ob im STOP oder Halt Zustand die Aus- gänge im aktuellen Zustand erhalten bleiben oder alle zurückgesetzt werden. Der erwähnte Jumper ist mit RO bzw ROE (Reset Output Enable) angeschrieben und hat zwei Positionen: Position...
  • Seite 86: Präsenz/Spannungsüberwachung Für Erweiterung (Nur Pcd2)

    Saia-Burgess Controls AG CPUs und Erweiterungsgehäuse Präsenz/Spannungsüberwachung für Erweiterung 3.26 Präsenz/Spannungsüberwachung für Erweiterung (nur PCD2) Bei den PCD2, mit Ausnahme der PCD2.M110, ist es möglich die Präsenz einer Erweiterung zu detektieren. In Zusammenhang mit PCD3.C200 Modul-Trägern ist es ausserdem möglich zu er- kennen, ob das der CPU am nächsten stehende C200 gespiesen ist. Mit einem Jumper kann konfiguriert werden, ob die Überwachung aktiviert ist: Position Verhalten XOB 1 Die Überwachung ist eingeschaltet. In folgenden Fällen wird der XOB 1 aufgeru- ENABLE fen: ● es ist beim Aufstarten keine Erweiterung angeschlossen ● beim Aufstarten ist eines der PCD3.C200 im System nicht gespiesen ● während dem Betrieb geht die Verbindung zu der Erweiterung bzw. zu den Erweiterungen verloren ● während dem Betrieb fällt die Speisung eines der PCD3.C200...
  • Seite 87: Saia Pcd Classic Kommunikations-Schnittstellen

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Generelle Informationen Saia PCD Classic Kommunikations-Schnittstellen ® Generelle Informationen 4.1.1 Outphased Schnittstellenmodule Artikel Aktiv Nicht für neue Projekte Outphased empfohlen (wird nicht mehr produziert) PCD2.F510 × PCD2.F520 × PCD2.F522 × PCD2.F530 × PCD2.T500 × PCD2.T813 × PCD2.T814 ×...
  • Seite 88: Sbc S-Net

    Mit dem neuen Betriebssystem können höhere Übertragungsgeschwindig- keiten (SBC S-Bus bis 115 kBit  /   s ) erreicht werden, dafür werden aber tiefe Baudraten (300 und 600 Baud  /   S ek.) nicht mehr unterstützt. Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 89: Übersicht Der On Board Schnittstellen Pcd1 / Pcd2

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Übersicht der on board Schnittstellen Übersicht der on board Schnittstellen PCD1 / PCD2 Basisgerät mit on board Schnittstellen Übersicht ohne steckbare Kommunikationsmodule PCD1.M110 − ■ − − − Port #0 (PGU) RS-232 ■ − − − −...
  • Seite 90: Übersicht Der Steckbaren Schnittstellenmodule Pcd1

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Übersicht der Schnittstellenmodule PCD1 Übersicht der steckbaren Schnittstellenmodule PCD1 Basisgerät mit Steckplätzen für Übersicht steckbare Kommunikationsmodule die steckbaren Kommunikations- module Seriell Profibus PCD1.M110 − − − − − − − − − − − − − −...
  • Seite 91: Übersicht Der Steckbaren Schnittstellenmodule Pcd2

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Übersicht der steckbaren Schnittstellenmodule PCD2 Übersicht der steckbaren Schnittstellenmodule PCD2 Basisgerät mit Steckplätzen für Übersicht steckbare Kommunikationsmodule die steckbaren Kommunikati- onsmodule Seriell Profibus PCD2.M110 ■ ■ ■ ■ ■ ■ − − − − − − −...
  • Seite 92: On Board Schnittstellen

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen On board Schnittstellen 4.5.1 PGU-Stecker (PORT # 0, PCD1 und PCD2) (RS-232) für Programmier geräteanschluss Die PGU-Schnittstelle (Port # 0) ist auf einen 9-poligen D-Substecker (weiblich) geführt. Über die Schnittstelle wird bei der Inbetriebnahme das Programmiergerät angeschlossen.
  • Seite 93: Pgu-Stecker (Port # 0 , Pcd1 Und Pcd2) (Rs-232) Als Kommunikationsschnittstelle

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen Anschlusskabel PCD8.K110 (veraltet) (P8-Protokoll, nur für PCD1.M110  /   1 20 und PCD2.M110  /   1 20 geeignet) D-SUB pol. D-SUB 9 pol. (female) (male) 4.5.2 PGU-Stecker (PORT # 0, PCD1 und PCD2) (RS-232) als Kommunikationsschnittstelle Nach Abschluss der Inbetriebnahme ...
  • Seite 94: Pgu-Stecker (Port # 0 , Nur Pcd2.M1X0) (Rs-485) Als Kommunikationsschnittstelle

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen 4.5.3 PGU-Stecker (PORT # 0, nur PCD2.M1x0) (RS-485) als Kommunikationsschnittstelle Wird die Schnittstelle 0 nicht über den PGU-Stecker benützt (mit dem Programmier- gerät oder einer anderen Verwendung als RS-232 Schnittstelle), so kann diese über die Klemmen 28 und 29 für einen S-Bus- oder MC4-Anschluss verwendet werden.
  • Seite 95: Rs-485 Kommunikationsschnittstelle Port # 1, Nur Auf Pcd1.M110

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen 4.5.4 RS-485 Kommunikationsschnittstelle PORT # 1, nur auf PCD1.M110 Auf der PCD1.M110 ist eine RS-485 Schnittstelle schon fest auf Port #1 verdrahtet. Schraub- klemmen- Bus-Kabel block A PGND PGND PCD1.M110 Bus RS-485 RX - TX RX - TX Bus RS-485 /RX - /TX...
  • Seite 96: Rs-485 Kommunikationsschnittstelle Port # 6, Nur Auf Pcd2.M480

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen 4.5.5 RS-485 Kommunikationsschnittstelle PORT # 6, nur auf PCD2.M480 Auf der PCD2.M480 ist eine RS-485 Schnittstelle schon fest auf Port #6 verdrahtet. Schraubklemmenblock RS-485 Bus-Kabel RX - TX /RX - /TX PCD2.M480 Wahl der Abschlusswiderstände Anfangsstation Zwischen Stationen Endstation...
  • Seite 97: Usb Schnittstelle Als Pgu-Schnittstelle Auf Pcd2.M480

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen On board Schnittstellen 4.5.6 USB Schnittstelle als PGU-Schnittstelle auf PCD2.M480 Die USB-Schnittstelle kann ausschliesslich als PGU-Schnittstelle benutzt wer- den. Dadurch wird der PGU-Stecker frei für andere Kommunikationsverbindungen (RS-232). Damit die USB-Schnittstelle der PCD2.M480 verwendet werden kann, muss PG5 Version 1.3.100 oder eine spätere Version installiert sein.
  • Seite 98: Profi-S-Net Auf Pcd2.M480

    Die PCD2.M480 ist standardmässig mit einer Profi-S-Net Schnittstelle ausgerüstet. Diese kann sowohl für die Programmierung, als auch die Kommunikation mit anderen CPUs (die Profi-S-Bus unterstützen) und  /   o der SBC RIO’s verwendet werden. Technische Daten: Übertragungsraten bis 1.5 MBit  /   s...
  • Seite 99: Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.1 RS-485 / 422 mit PCD7.F110, Port #1 (bei PCD1.M110 fest verdrahtet) Anschluss für RS-485 PCD7.F110: RS-422 mit RTS  /   C TS bzw. RS-485 galvanisch verbunden, mit aktivierbaren Abschlusswiderstän- den, für Steck platz A.
  • Seite 100 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A Details siehe Handbuch 26  /   7 40 “Installations-Komponenten für RS-485-Netzwerke” Anschluss für RS-422 Schraub- Peripherie- klemmen- Kabel gerät block A PGND PGND Steckplatz A PCD7.F110 PGND SGND /RTS /RTS OPEN CLOSED /CTS /CTS Für RS-422 ist jedes Empfangsleitungspaar mit einem Abschlusswiderstand von...
  • Seite 101: Rs-232 Mit Pcd7.F120 (Für Modem Geeignet), Port

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.2 RS-232 mit PCD7.F120 (für Modem geeignet), Port #1 (bei PCD1.M110 nicht vorhanden) PCD7.F120: RS-232 mit RTS  /   C TS, DTR  /   D SR, DCD, geeignet für Modem-Anschluss, für Steckplatz A D-Sub w D-Sub m Peripherie-...
  • Seite 102: Rs-232 Mit Pcd7.F121, Port #1 (Bei Pcd1.M110 Nicht Vorhanden)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.3 RS-232 mit PCD7.F121, Port #1 (bei PCD1.M110 nicht vorhanden) PCD7.F121: RS-232 mit RTS  /   C TS, DTR  /   D SR, DCD, geeignet für Modem-Anschluss, für Steckplatz A Das Modul kann bis zu 115 200 Baud benutzt werden.
  • Seite 103: Current Loop Mit Pcd7.F130, Port #1 (Bei Pcd1.M110 Nicht Vorhanden)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.4 Current Loop mit PCD7.F130, Port #1 (bei PCD1.M110 nicht vorhanden) PCD7.F130: TTY  /   S tromschleife 20 mA (aktiv oder passiv), für Steckplatz A Anschlüsse Schraubklemmenblock A Steckplatz A PCD7.F130 Saia PCD aktiv ®...
  • Seite 104: Sender Von Saia Pcd ® Und Von Peripheriegerät Aktiv

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A Saia PCD passiv ® PCD7.F130 Peripherie Kabel (passiv) (aktiv) Pin-Nr. Empfänger 11(1) 13(3) Sender 16(6) 18(8) 12(2) 14(4) Empfänger 17(7) 19(9) Sender Sender von Saia PCD und von Peripheriegerät aktiv ® PCD7.F130 Peripherie Kabel (aktiv)
  • Seite 105: Rs-485 Mit Pcd7.F150, Port #1 (Bei Pcd1.M110 Nicht Vorhanden)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.5 RS-485 mit PCD7.F150, Port #1 (bei PCD1.M110 nicht vorhanden) PCD7.F150: Anschluss für RS-485 mit galvanischer Trennung Die galvanische Trennung wird mit 3 Optokopplern und einem DC  /   D C-Wandler realisiert. Die Datensignale sind je mit einer Suppressordiode (10 V) gegen Überspannung geschützt.
  • Seite 106: Mp-Bus Mit Pcd7.F180, (Bei Pcd1.M110 Nicht Vorhanden)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A Nicht alle Hersteller benutzen dieselben Anschlussbelegungen, daher müssen die Datenleitungen in gewissen Fällen gekreuzt werden. Die Spannungsdifferenz zwischen PGND und den Datenleitungen Rx-Tx,   /   R x-  /   T x (und SGND) ist durch einen Entstörkondensator auf 50 V begrenzt.
  • Seite 107 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A Speisungsmöglichkeit Gemeinsame Speisung für Steuerung und Antrieb PCD1/PCD2 Si 4 AT 19 V – – Bei der Verwendung des Anschaltmoduls PCD7.F180 gilt für die Speisespannung der Saia PCD Regeleinheit die Mindestanforderung von 24 VDC, ±5 % (und nicht ®...
  • Seite 108: Modem-Kommunikation

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Steckbare Schnittstellenmodule Steckplatz A 4.6.7 Modem-Kommunikation Modem Modul für E  /   A -Modulsteckplatz PCD2.T814: Analogmodem 33.6 kbps (RS-232- und TTL-Schnittstelle) PCD2.T851: Digitalmodem ISDN-TA (RS-232- und TTL-Schnittstelle) Empfohlene Steckplätze für Anschluss mit Flachbandkabel: PCD1.M130 - Steckplatz 2 PCD2.M120 - Steckplatz 4 PCD2.M130 - Steckplatz 4 PCD2.M150 - Steckplatz 4...
  • Seite 109: Serielle Schnittstellen Steckplatz B, B1, Oder B2

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 Serielle Schnittstellen Steckplatz B, B1, oder B2 4.7.1 RS-485 mit PCD2.F520 (nur PCD2) PCD2.F520: × RS-232 mit RTS  /   C TS und × RS-485 galvanisch verbunden oder × RS-232 mit RTS  /   C TS und ×...
  • Seite 110 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 RS-485 auf D-Sub Buchsen bei PCD2.M170 Belegung RS-485 Port #3 Port #5 D-Sub Pin D-Sub Pin PCD2.F520 PCD2.F520 PGND   /   R x-  /   T x PCD2.M170 Rx-Tx RS-485 auf D-Sub Buchse bei PCD2.M480 Belegung RS-485...
  • Seite 111: Rs-422 Mit Pcd2.F520

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 Anschlussschema Abschlusswiderstände RS-485 PCD2.Mxxx PCD1.M1xx PCD1.M1xx PCD1.M1xx Steckplatz PCD2.Mxx0 PCD2.Mxx0 PCD2.Mxx0 B(1), B2 +5 V +5 V Pull up 330 Ohm /RX-/TX Abschluss- Widerstand 150 Ohm RX-TX Pull down 330 Ohm Segmentlänge max.
  • Seite 112 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 RS-422 Steckplatz B2, Port #5 (nur M170  /   M 480), für Peripheriegerät PCD2.F520 Steckplatz B2 Schraub- Peripherie- klemmen- Kabel gerät block B2 PGND SGND PCD2.M170/M480 RS-422 auf D-Sub Buchsen bei PCD2.M170 Belegung RS-422 Port #3...
  • Seite 113 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 4.7.3 RS-232 mit PCD2.F520 / F522 PCD2.F520: 1 x RS-232 mit RTS  /   C TS und 1 x RS-485 galvanisch verbunden oder 1 x RS-232 mit RTS  /   C TS und 1 x RS-422 ohne RTS ...
  • Seite 114 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 RS-232 Steckplatz B(1), Port #3, für Peripheriegerät Peripherie- Kabel gerät Socket B(1) PCD2.F522 im Modus 2 x RS-232 SGND PGND 1x Full RS-232 2x RS-232 Schraubklemmenblock B1 RS-232 Steckplatz B2, Port #4 (nur M170  /   M 480), für Peripheriegerät PCD2.F520 oder Schraubklemmen- Peripherie-...
  • Seite 115 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 RS-232 auf D-Sub Buchsen bei PCD2.M170 Belegung RS-232 Port #3 Port #5 D-Sub Pin D-Sub Pin PCD2.F522 PCD2.F522 PGND PCD2.M170 RS-232 auf D-Sub Buchse bei PCD2.M480 Belegung RS-422 Port #3 D-Sub Pin PCD2.F522 PCD2.F522...
  • Seite 116: Rs-232 Full Mit Pcd2.F522 (Für Modem Geeignet)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Serielle Schnittstellen Steckplatz B(1) oder B2 4.7.4 RS-232 full mit PCD2.F522 (für Modem geeignet) RS-232 full Steckplatz B   /   B1, Port #2, für Peripheriegerät D-Sub Peripheriegerät Kabel 25-pol 9-pol Steckplatz B(1) Reserve PCD2.F522 im Modus 1 x RS-232 full SGND PGND SGND...
  • Seite 117: Ethernet-Tcp / Ip

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Ethernet-TCP  /   I P RS-232 full auf Steckplatz B2, Port #4 (nur M170  /   M 480) für externes Modem (DCE) D-Sub m PCD2.F522 Schraubklemmen- Modem Kabel 25-pol. im Modus 1 x RS-232 full block B2 (ETCD) DCE (zB.
  • Seite 118: Profibus

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus 4.9 Profibus PCD7.F770 PCD7.F750 für die Anschaltung als Profibus DP Master PCD7.F770 für die Anschaltung als Profibus DP Slave PCD7.F772 für die Anschaltung als Profibus DP Slave. Zusätzlich mit galvanisch getrennter Schnittstelle RS- PCD7.F700 für die Anschaltung als Profibus FMS Client ...
  • Seite 119: Profibus Dp Master, Modul Pcd7.F750

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus 4.9.1 Profibus DP Master, Modul PCD7.F750 PCD1.M12x  /   M 13x und PCD2.M120  /   M 150 Der Profibus ist direkt auf dem PCD7.F750 Modul anzuschliessen. PCD7.F750 DP+5V DP GND RxD/TxD-P RxD/TxD-N PGND PCD2.M170 Der Profibus kann am D-Sub Stecker angeschlossen werden. Die Pinbelegung entspricht der Profibus-Norm.
  • Seite 120 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus PCD2.M480 PCD7.F750 PCD7.F750 Option S-Net Profibus DP Master PCD2.M480 Steckplatz B1 Port #9 B2 Port #8 Anschlussart D-Sub Schraubklemmen Schraubklemmen 9 polig 10 polig 10 polig Signal PinNr KlemmenNr KlemmenNr RTS  /   C NTR-P PGND RxD ...
  • Seite 121: Profibus Dp Slave, Modul Pcd7.F77X

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus 4.9.2 Profibus DP Slave, Modul PCD7.F77x PCD1.M12x  /   M 13x und PCD2.M120  /   M 150 Der Bus ist direkt auf dem Modul PCD7.F770 oder PCD7.F772 anzuschliessen. PCD7.F77x DP+5V DP GND RxD/TxD-P RxD/TxD-N PGND PCD7.F770 mit PCD2.M170 Der Profibus kann am D-Sub Stecker angeschlossen werden. Die Pinbelegung entspricht der Profibus-Norm.
  • Seite 122 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus PCD7.F772 mit PCD2.M170 Wie PCD7.F770 jedoch pro Modul zusätzlich je eine serielle Schnittstelle RS-485 PCD7.F772 PCD7.F772 PCD2.M170 Steckplatz B1 Port #3 B2 Port #5 Anschlussart Schraubklemmen Schraubklemmen Signal KlemmenNr KlemmenNr   /   R X-  /   T X RX-TX PGND 4-36...
  • Seite 123: Profibus Fms, Modul Pcd7.F700

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus 4.9.4 Profibus FMS, Modul PCD7.F700 PCD7.F700 mit PCD2.M120  /   1 50 Der Profibus ist auf der Schraubklemme der PCD2 anzuschliessen. PCD7.F700 Profibus FMS Client/Server PCD2.M120/150 Steckplatz B1 FMS Client  /   S erver Anschlussart Schraubklemmen 10 polig Signal KlemmenNr DP GND...
  • Seite 124 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen Profibus PCD7.F700 mit PCD2.M170 Der Profibus kann am D-Sub Stecker angeschlossen werden. Die Pinbelegung entspricht der Profibus-Norm. Alternativ kann der Profibus an den Schraubklemmen- block angeschlossen werden. PCD7.F700 #FMS #... Profibus FMS Client/Server PCD2.M170 Steckplatz B1 FMS Client  /   S erver Anschlussart D-Sub Schraubklemmen...
  • Seite 125: L On W Orks ® (Frei Konfigurierbarer Lon-Knoten)

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen ® orks 4.10 (frei konfigurierbarer LON-Knoten) ® orks PCD7.F800  /   F 802 PCD7.F800 für die Anschaltung ans L ® orks Netzwerk (free topology FTT-10) PCD7.F802 für die Anschaltung ans L ® orks Netzwerk (free topology FTT-10), mit zusätzlicher serieller Schnittstelle RS-485, galva- nisch verbunden Es werden nicht alle LON-Module von jeder Saia PCD...
  • Seite 126 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen ® orks PCD7.F80x auf PCD2.M170 ® orks D-Sub ® orks PCD7.F80x PCD7.F80x B1 oder LON A LON GND LON B PCD2.M170 Serielle Schnittstelle RS-485 auf PCD7.F802 auf Steckplatz B1 Schraubklemmenblock B1 PCD7.F802 Bus-Kabel /RX-/TX /RX-/TX RS-485 RX-TX RX-TX RS-485...
  • Seite 127: Anschaltmodul Für Mp-Bus Pcd2.T500

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 4.11 Anschaltmodul für MP-Bus PCD2.T500  Anschaltmodul zu den Automations- systemen PCD1  /   P CD2 Steckverbindung zu E  /   A -Bus  Einsetzbar auf einem E  /   A -Modulsteck- platz ...
  • Seite 128: Diagnose- Und Test-Auslösetasten

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 Diagnose- und Test-Auslösetasten Für jeden Strang ist eine Bedientaste vorgesehen, welche das Starten eines Tests für das fehlerlose Kommunizieren mit allen angeschlossenen Antrieben auslöst. Diagnose-LED Links von den Tasten sind zwei LED angebracht (links für Strang A, rechts für Strang B) und zeigen, im Zusammenhang mit den Tasten, das Ergebnis einer durch- geführten Diagnose an.
  • Seite 129: Speisungsmöglichkeiten

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 Empfangsleitung Kommunikationskanal 2 Sendeleitung Kommunikationskanal 2 Empfangsleitung Kommunikationskanal 1 Sendeleitung Kommunikationskanal 1 B Com Kommunikation Strang B A Com Kommunikation Strang A Masseanschluss Antriebe Strang A und B Masseanschluss Antriebe Strang A und B +24 V Modulspeisung + Modulspeisung –...
  • Seite 130 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 PCD1  /   P CD2 – 24 V Si 4 A T PCD2.T500 19 V GND GND – – Si 4 A T 19 V – – 4-44 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 131: Konfigurationsbeispiele

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 4.11.5 Konfigurationsbeispiele Konfigurationsbeispiel 1 mit PCD1.M1xx  Übergeord- PCD1.M1xx Basisgerät PCD1.M1xx netes System  Belegung des Anschaltmoduls mit 1 × RS-232-Kommunikations-Schnittstelle (PCD7.F120 auf Steckplatz A) und 2 MP- ® orks PROFIBUS DP Bus-Strängen ...
  • Seite 132: Kommunikationszeiten Des Mp-Bus

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 4.11.6 Kommunikationszeiten des MP-Bus Für jeden Befehl der via Bus übermittelt wird, braucht es eine durchschnittliche Kom- munikationszeit von ca. 150 Millisekunden (ein Kommando besteht immer aus Be- fehl und Antwort). Die folgenden Werte sind für Klappen- wie auch für Ventilantriebe identisch.
  • Seite 133: Maximale Leitungslänge Bei Speisung

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 Weitere Angaben über Distanzen und An-  Durch höhere Kabel-Drahtquerschnitte lassen schlussmöglichkeiten werden durch die sich die Distanzen erhöhen. BELIMO Automation AG angeboten.  Werden die Antriebe lokal über einen separaten Transformator mit 24 V versorgt, lässt sich die maximale Leitungslänge von 800 Meter erreichen.
  • Seite 134: Maximale Leitungslänge Bei Speisung 24 Vdc

    Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 4.11.9 Maximale Leitungslänge bei Speisung 24 V DC L = max. Kabellänge [m] Masse 24 VDC 6 4/5 1 2 5 1 2 5 1 2 5 PCD2.T500 Antrieb Antrieb Antrieb Bestimmung der maximalen Leitungslängen Die Leistungsverbräuche [W] der verwendeten MFT(2)-Antriebe sind zu addieren, und im Diagramm sind die entsprechenden Leitungslängen herauszulesen.
  • Seite 135 Saia-Burgess Controls AG Kommunikationsschnittstellen MP-Bus mit PCD2.T500 Leistungsangaben der angeschlossenen Antriebe sind die Leitungslängen gemäss Tabelle. Ader-Ø L = max. Leitungslänge 0.75 mm² 800 m 1.0 mm² 800 m 1.5 mm² 800 m 2.5 mm² 800 m 4-49 Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 136: Ein-/Ausgangs- (E/A) Module

    Saia-Burgess Controls AG Ein-/Ausgangs- (E/A) Module Übersicht Ein-/Ausgangs- (E/A) Module Alle E/A-Module für die Serien PCD1 und PCD2 sind im Handbuch 27-600 beschrie- ben. Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 137: Systemkabel Und Adapter

    Saia-Burgess Controls AG Systemkabel und Adapter Systemkabel mit PCD-seitigem E/A-Modulstecker Systemkabel und Adapter Systemkabel mit Saia PCD -seitigem E/A-Modulstecker ® Der Weg zum bequemen und schnellen Anschluss führt über diese vorkonfektio- nierten Kabel. Auf der Saia PCD Seite der Kabel ist der Stecker bereits montiert, so ®...
  • Seite 138: Wartung

    Saia-Burgess Controls AG Wartung Batteriewechsel an den CPUs PCD1 und PCD2.Mxxx Wartung PCD1 und PCD2 Komponenten sind wartungsfrei, ausser einiger CPUs (PCD1.M135 und PCD2.Mxxx), bei denen von Zeit zu Zeit die Batterie zu wechseln ist. Batteriewechsel an den CPUs PCD1.M13x und PCD2.Mxx0 Wann ist ein Batteriewechsel nötig? Die Batteriespannung wird durch die CPU überwacht.
  • Seite 139 Saia-Burgess Controls AG Wartung Batteriewechsel an den CPUs PCD1 und PCD2.Mxxx Die Batterien können bei allen CPU-Typen einfach lokalisiert werden. Bei der PCD2.M170 und PCD2.M480 muss nicht der ganze Deckel entfernt werden, es genügt das seitlich angebrachte Batteriefach zu öffnen, um Zugang zur Batterie zu erhalten.
  • Seite 140: Firmware Updaten

    Die Firmware der PCD2.M110/M120 ist in zwei EPROMs gespeichert. Mit einem EPROM-Brenner (z.B. Galep-4) können jederzeit neue Firmware Chips ge- brannt werden. Auf www.sbc-support liegen die Dateien der jeweils aktuellen Firm- ware Version zum Download bereit. Leere Firmware Chips sind mit der Bestell-Nr 4 502 7126 0 erhältlich (pro CPU müssen zwei Chips bestellt werden).
  • Seite 141 Saia-Burgess Controls AG Wartung Firmware updaten ■ eine Verbindung zwischen dem PG5 und der CPU herstellen, wie für den Down- load einer Anwendung (je nach den vorhandenen Möglichkeiten seriell mit PGU- Kabel, Modem , USB, Ethernet). ■ den Online-Konfigurator öffnen und offline gehen. ■ im Menü Tools den Punkt “Upgrade Firmware” wählen, danach mit der Browse- Funktion den Pfad zur Datei der neuen Firmware Version wählen.
  • Seite 142: Anhang

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Icons Anhang Symbole In Betriebsanleitungen weist dieses Symbol den Leser auf weitere Informationen in dieser Anleitung oder in anderen Anleitungen oder technischen Dokumenten hin.Auf einen direkten Link zu solchen Dokumenten wird grundsätzlich verzichtet. Dieses Symbol warnt den Leser vor Komponenten, bei deren Berührung es zu einer elektrischen Entladung kommen kann.
  • Seite 143: Definitionen Zu Den Seriellen Schnittstellen

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Definitionen zu den seriellen Schnittstellen A.2 Definitionen zu den seriellen Schnittstellen A.2.1 RS-232 Bezeichnung der Signalleitungen: Transmit Data Sendedaten Datenleitungen Receive Data Empfangsdaten Request to send Sendeteil einschalten Clear to send Sendebereitschaft Signal- und Data terminal ready Terminal bereit Meldeleitungen Data set ready Betriebsbereitschaft Ring indicator...
  • Seite 144 Saia-Burgess Controls AG Anhang Definitionen zu den seriellen Schnittstellen A.2.2 RS-485 / 422 Signale zu RS-485 (RS-422) space nicht aktiv mark = mark z.B. Startbit 2.5V 0,9 V min   …   1,7 V 2 V min (mit Last)   …   5 V max (ohne Last) -2 V  ...
  • Seite 145: Tty / S Tromschleife

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Definitionen zu den seriellen Schnittstellen TTY / S tromschleife A.2.3 Signale zur TTY  /   S tromschleife Anschluss 11 Transmitter Source Anschluss 13 Transmitter Anode Sender Anschluss 16 Transmitter Cathode Anschluss 18 Transmitter Ground Anschluss 12 Receiver Source Anschluss 14 Receiver Anode...
  • Seite 146: Protokolle Auf Den Seriellen Schnittstellen

    Steuerungen erlaubt, mit Komponenten der unterschiedlichsten Hersteller zu kommunizieren, z.B. per Modbus, M-Bus usw. Bitte beachten Sie die Link-Seite auf www.sbc-support.com betreffend den Links auf die Systempartner. Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 147: Installationsvorschriften Und Relaiskontakte

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Installationsvorschriften zum Schalten Installationsvorschriften und Relaiskontakte A.4.1 Installationsvorschriften zum Schalten von Kleinspannung Aus Sicherheitsgründen dürfen auf diesem Modul Spannungen von max. 50 V ge- schaltet werden. Der Sicherheitsstandard, betreffend die Luft- und Kriechstromdistanzen zwischen benachbarten Kanälen, ist bei diesem Modul für höhere Spannungen (50  …   2 50 V) nicht gegeben.
  • Seite 148 Saia-Burgess Controls AG Anhang Installationsvorschriften zum Schalten PCD2.A210 max. 10 A Last max. 2 A PCD2.A220 Last max. 6 A max. 6 A Last PCD2.A250 Last max. 8 A max. 8 A Last Handbuch Hardware der Reihen PCD  1 / PCD  2   │   D okument 26 / 737 DE24  │   2 014-07-30...
  • Seite 149: Schalten Von Induktiven Lasten

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Installationsvorschriften zum Schalten A.4.3 Schalten von induktiven Lasten Bedingt durch die physikalischen Eigenschaften der Induktivität, ist ein störfreies Ab- schalten der Induktivität nicht möglich. Diese Störungen müssen soweit wie möglich minimiert werden. Obschon die Saia PCD gegen diese Störungen immun ist, gibt es ®...
  • Seite 150 Saia-Burgess Controls AG Anhang Installationsvorschriften zum Schalten Die verwendeten Widerstände müssen hohen Spannungen (Impulsfestigkeit) stand- halten. Gerade bei kleinen Widerstandswerten kann es am fertigungsbedingten Wen- delschliff zu Spannungsüberschlägen kommen. Für Entstörglieder finden deshalb besonders Kohlemasse-Widerstände Verwendung. Aber auch glasierte Drahtwider- stände oder Zementwiderstände mit großer Wendelsteigung sind geeignet.
  • Seite 151: Bestellschlüssel

    Saia-Burgess Controls AG Anhang Bestellschlüssel Bestellschlüssel Gewicht Beschreibung Basisgeräte für 4 PCD2 E  /   A Module oder Modem 920 g PCD1.M110 bis zu 64 E  /   A 's, 1 Schnittstellen, 17 KBytes RAM, 16 MHz 920 g PCD1.M125 bis zu 64 E ...
  • Seite 152 Saia-Burgess Controls AG Anhang Bestellschlüssel Gewicht Beschreibung Kommunikationsmodule für Steckplatz A PCD7.F110 mit Schnittstelle RS-422  /   R S-485 (galvanisch verbunden) PCD7.F120 mit Schnittstelle RS-232 (geeignet für Modem) PCD7.F121 mit Schnittstelle RS-232 (geeignet für Modem) PCD7.F130 mit Schnittstelle Stromschleife 20 mA PCD7.F150 mit Schnittstelle RS-485 (galvanisch getrennt) PCD7.F180...
  • Seite 153 Saia-Burgess Controls AG Anhang Bestellschlüssel Gewicht Beschreibung Digitale Eingangsmodule PCD2.E110 24 VDC, Eingangsverzögerung typ. 8 ms (pulsierende Spannung möglich) 35 g PCD2.E111 24 VDC, Eingangsverzögerung typ. 0.2 ms (geglättete Spannung erforderlich) 35 g PCD2.E112 12 VDC, Eingangsverzögerung typ. 9 ms (pulsierende Spannung möglich) 35 g PCD2.E116 5 VDC, Eingangsverzögerung typ.
  • Seite 154 Saia-Burgess Controls AG Anhang Bestellschlüssel Gewicht Beschreibung Analoge Eingangsmodule PCD2.W100 40 g Auflösung 12 Bit, 4 Eingangskanäle 0  …   1 0 V, -10  …   0 V oder -10  …   + 10 V PCD2.W105 40 g Auflösung 12 Bit, 4 Eingangskanäle 0  …   2 0 mA, -20  …   0 mA oder -20  …   + 20 mA PCD2.W110 50 g Auflösung 12 Bit, 4 Eingangskanäle Pt 100 an je 2 mA (IEC 751)
  • Seite 155 Saia-Burgess Controls AG Anhang Bestellschlüssel Gewicht Beschreibung Analoge, kombinierte Ein-  /   Ausgangsmodule PCD2.W500 55 g Auflösung 12 Bit, 2 Ein- und 2 Ausgangskanäle für Spannungssignale PCD2.W510 55 g Auflösung 12 Bit, 2 Eingangskanäle für Stromsignale und 2 Ausgangskanäle für Spannungssignale Analoge, kombinierte Ein- ...
  • Seite 156: Kontakt

    3280 Murten / Schweiz Telephon +41 26 672 72 72 +41 26 672 74 99 E-Mail Support: support@saia-pcd.com Supportseite: www.sbc-support.com SBC Seite: www.saia-pcd.com Internationale Vertretungen & SBC Verkaufsgesellschaften: www.saia-pcd.com/contact Postadresse für Rücksendungen von Produkten, durch Kunden des Verkaufs Schweiz: Saia-Burgess Controls AG Service Après-Vente...

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