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INSYS MoRoS Benutzerhandbuch Seite 85

Moros modem 1.3 pro; moros isdn 1.3 pro
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MoRoS Modem 1.3 PRO MoRoS ISDN 1.3 PRO
Funktionen
Das Protokoll der VPN-Übertragung wählen Sie mit den Radiobuttons „Proto-
koll" (Abbildung 21, Seite 47, Position 4). Wir empfehlen, UDP zu verwenden,
um die Latenz gering zu halten.
Es ist nicht zwingend nötig, den lokalen Port und die IP-Adresse der OpenVPN
Verbindung fest vorzuschreiben. Wenn Sie die Verwendung des Ports und der
IP-Adresse offen lassen wollen, deaktivieren Sie die Checkbox „Lokale Adresse
und Port fixieren (nobind)" (Abbildung 21, Seite 47, Position 5)
Damit entfernte VPN-Gegenstellen Ihre IP-Adresse verändern können („Floa-
ting"), aktivieren Sie die Checkbox „Gegenstelle darf Ihre IP-Adresse ändern
(float)" (Abbildung 21, Seite 47, Position 6). Diese Einstellung ist standardmä-
ßig aktiv.
Um die LZO-Komprimierung an- oder abzuschalten, aktiveren oder deaktivie-
ren Sie die Checkbox „LZO-Komprimierung aktivieren" (Abbildung 21, Seite 47,
Position 7). Werden bereits stark komprimierte Daten (z.B. jpg) übertragen,
hat die Komprimierung kaum Effekt, werden hingegen gut komprimierbare
Daten (z.B. Text) übertragen, kann die Komprimierung eine deutliche Reduzie-
rung des übertragenen Datenvolumens erreichen. Schalten Sie die Kompres-
sion ab, falls Ihre Gegenstelle keine LZO-Kompression unterstützt.
Um eine andere Verschlüsselungsmethode als die voreingestellte „Blowfish
128 Bit" für die VPN-Verbindung zu verwenden, wählen Sie im Dropdownme-
nü „Verschlüsselungsalgorithmus" (Abbildung 21, Seite 47 Position 8) eine der
folgenden Verschlüsselungsarten:
Blowfish 128 Bit, DES 64 Bit, DES EDE 128 Bit, DES EDE3 192 Bit, DESX 192 Bit,
CAST5 128 Bit, IDEA 128 Bit, RC2 128 Bit, RC2 40 Bit, RC2 64 Bit, AES 128 Bit,
AES 192 Bit, AES 256 Bit
Um die eine bestimmte Fragmentierungsgröße für die VPN-Tunnelpakte in
Bytes vorgeben, verwenden Sie das Eingabefeld „Fragmentierung der Tunnel-
pakete" (Abbildung 21, Seite 47, Position 9). Geben Sie hier die gewünschte
Paketgröße in Bytes an. Geben Sie hier keinen Wert an, haben die VPN-Pakete
eine maximale Größe von 1500 Bytes. Die tatsächlich pro Paket übertragene
Nutzdatenmenge ist geringer, da durch VPN ein „Protokoll Overhead" ent-
steht, d.h. die zu übertragenden Protokoll-Informationen verbrauchen einen
Teil der Paketgröße.
Um das VPN-Ping-Intervall anzupassen, verwenden Sie das Eingabefeld „Ping-
Intervall..." (Abbildung 21, Seite 47, Position 10). Geben Sie hier das Zeitinter-
vall in Sekunden ein, in dem der VPN-Client des MoRoS Modem / ISDN 1.3 PRO
Ping-Pakete an die VPN-Gegenstelle versendet. Der regelmäßige Ping dient
zum Offenhalten der Verbindung über diverse Router und Gateways, die evtl.
an der Verbindung beteiligt sind und bei fehlender Kommunikation den Kanal
schließen würden.
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