BETRIEBSANLEITUNG
1. BRENNSTOFF
1.1 HOLZ
1.1.1 CO
- NEUTRALITÄT
2
Die Stiftung „Wald in Not" formuliert dies in einer Informations-
broschüre treffend so:
„Holz macht keine Schulden bei der Natur. Holz ist gespeicherte
Sonnenenergie. Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid sind die
Bausteine, aus denen Holz entsteht. Ein Baumleben lang wird
Sonnenlicht chemisch gebunden. Sonne wird zu Lignin und
Zellulose. Beim Verbrennen wird sie wieder frei.
Holz gibt nur soviel Kohlendioxid ab, wie es zuvor der Baum aus
der Luft geholt und gebunden hat. Dabei ist es gleichgültig, ob das
Holz verbrennt oder im Wald verrottet – die Kohlendioxidabgabe
bleibt immer gleich.
Neue Bäume schlucken das Kohlendioxid, das Holz beim Verbrennen
abgibt – es entsteht ein geschlossener natürlicher Kohlenstoff-
Kreislauf.
Fazit: Mit der Holzverbrennung bleibt die Natur im Gleichgewicht."
Deutschland hat eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder
gesetzlich geregelt. Diese Verpflichtung führt zu einem Wachstum
an Holzmengen, da der Zuwachs an Holz durchschnittlich 40 %
größer ist als die Menge Brennholz und Nutzholz, die verbraucht
wird. Deshalb ist es ökonomisch und ökologisch sinnvoll Holz in
dieser Form zu verbrennen.
1.1.2 HOLZARTEN
Jede Holzart enthält pro kg netto Holzmasse etwa gleich viel
Wärmeenergie. Jede Holzart hat aber bei gleichem Gewicht ein
anderes Volumen, da die Zellen, aus denen das Holz aufgebaut
ist, unterschiedlich groß und dicht sind. Diese Tatsache wird in
den technischen Werten durch die Rohdichte dargestellt. Hierbei
enthält das Holz kein Wasser und es wird je 1 m
Für das Anfeuern eignen sich eher Hölzer mit niedriger Rohdichte,
da diese leicht anbrennen, für das regelmäßige Befeuern eher
Hölzer mit hoher Rohdichte.
Holzhärte
Weichholz
Hartholz
* Alle anderen heimischen Hölzer können auch verwendet werden,
sind aber nicht handelsüblich oder in großen Mengen vorhanden.
Da der Betrieb eines Kamineinsatzes je nach Bauart des Kachel-
ofen/Putzofen (z.B. als Heizkamin, Grundofen, Warmluftofen,
Hypokausten, etc.) unterschiedliche Anforderungen an den Betrieb
(die Aufgabemenge, des Aufgabeintervall, etc.) stellt, lassen Sie
sich von dem Erbauer vor Inbetriebnahme in den fachgerechten
Betrieb des Kamineinsatzes einweisen.
16
3
Holz gewogen.
Rohdichte in kg/m 3
Holzart*
Pappel
370
Fichte
380
Tanne
380
Kiefer
430
Buche
580
Esche
580
Eiche
630