Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Rückseite - Phonic Powerpod 620 R Bedienungsanleitung

32 - 40-bit digitaler multieffektprozessor mit 16 programmen plus fußschalterbuchse
Inhaltsverzeichnis
Es
gibt
keinen
Lautstärkeregler für diesen Weg, d�h� die Endlautstärke
wird lediglich durch die Lautstärke der einzelnen
Kanalsignale bestimmt� Dient dieser Ausgang dem
Ansteuern eines Effektgeräts, wird die Rückführung
aus dem Effektgerät in den Mixer entweder über
den AUX IN (#6) oder einen der Eingangskanalzüge
realisiert�
Hinweis: Die Regler EFX SEND der einzelnen
Kanäle bestimmen auch den Pegel, der in den
internen Effektprozessor gelangt
EFFEKTGERÄTE: SERIELL ODER PARALLEL?
Diese beiden Begriffe fallen häufiger, hier wird erklärt,
was damit gemeint ist�
„Seriell" bedeutet, dass das gesamte Audiosignal das
Mischpult verlässt, zu einem externen (Effekt-) Gerät
geroutet und zum Mischpult zurückgeführt wird�
Beispiele: Kompressor, Limiter, grafischer Equalizer,
Noise Gate�
„Parallel" bedeutet, dass lediglich ein Anteil des
„trockenen" Original Signals zu einem Effektgerät
geroutet wird (AUX bzw� EFX SEND), dort
bearbeitet und wieder zurückgeführt wird, wo es
dann mit dem „trockenen" Originalsignal gemischt
wird - vorausgesetzt, im externen Gerät ist das
Mischungsverhältnis von Direkt- und Effektsignal
auf „100 % Effekt" eingestellt (manchmal auch mit
„wet" bezeichnet, im Gegensatz zum unbearbeiteten
Originalsignal, das mit „dry" bezeichnet wird)�
Die Ausgänge des Effektgerätes werden in der Regel
an einen STEREO AUX RETURN oder einen der
Stereoeingänge des Mischpults angeschlossen�
Die Rückführung kann beim POWERPOD 620 R
bzw� 740 PLUS durchaus in mono erfolgen (also
nur ein Kabel), da es sich bei ihnen sowieso nur
um Monogeräte handelt� Die Signalstärke des Halls
(oder eines anderen Effekts) kann nun mit dem
entsprechenden Lautstärkeregler eingestellt werden,
d�h� es wird Hall hinzugemischt� Das erklärt auch,
warum das Mischungsverhältnis im Effektgerät
unbedingt auf „100 % wet" stehen muss – die
Mischung von Original- und Effektsignal geschieht
nämlich erst im Mixer�
Auf diese Art können verschiedene Eingangskanäle
ein einziges Effektgerät ansteuern� Beispiele: Hall,
Delay, Chorus, etc�
Das gleiche Prinzip wird auch beim internen
Effektprozessor angewendet�
POWERPOD 620 R / POWERPOD 740 R
ausgewiesenen
Summen-
10. FOOT SW ON/OFF
An diese 6,3 mm Klinkenbuchse kann ein optionaler
Fußschalter zum Stummschalten der Effektsignale
angeschlossen werden�
Bei dem Fußschalter muss es sich um einen
sogenannten Impulsschalter („momentary switch")
handeln, der lediglich einen Schaltimpuls abgibt (im
Gegensatz zu Permanentschaltern, die eine Funktion
so lange schalten, wie der Schaltkreis geschlossen
ist)�
RÜCKSEITE
11. SPEAKERS
Dies
sind
die
Endstufenblöcke, demnach werden hier passive
Lautsprecher angeschlossen (und keine anderen
Line Pegel Geräte, z� B ein Mischpult oder ein
Aufnahmegerät, und auch keine Aktivboxen!!!)� Die
Endstufenblöcke sind mit A und B gekennzeichnet�
Pro Block stehen beim POWERPOD 740 R immerhin
220 Watt bei einer jeweiligen Mindestlast von 4
Ohm zur Verfügung� Jeder Endstufenblock hat
zwei Lautsprecheranschlüsse in Form von 6,3 mm
Klinkenbuchsen, die parallel verschaltet sind, also
dasselbe Signal tragen� Darüber hinaus gibt es einen
Klinkenausgang, der das mono gebrückte Signal
überträgt (für eine ausreichende Erklärung dieses
Begriffes bitte den folgenden Abschnitt lesen)�
Die Endstufenblöcke im POWERPOD 620 R und
740 R haben eine Mindestimpedanz von je 4 Ohm,
d.h. dieser Wert darf durch die angeschlossenen
Boxen nicht unterschritten werden!
ACHTUNG: Da die SPEAKER Ausgänge das hochverstärkte
Signal der Endstufen tragen, dürfen hier wirklich nur Lautsprecher
angeschlossen werden, auf keinen Fall irgendwelche anderen
Audiogeräte – die erleiden ansonsten einen massiven Schaden!
Lautsprecherausgänge
11
der
9
Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

Powerpod 740 r

Inhaltsverzeichnis