RICHTIG EINPEGELN
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ist
äußerst wichtig� Auch wenn Sie sonst nicht gerne
Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den
folgenden Abschnitt unbedingt lesen�
Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie alle
nötigen
Kabelverbindungen
Sie können nun mit der Einstellung der einzelnen
Kanäle beginnen� Am allerwichtigsten ist die richtige
Einstellung der Pegel in den einzelnen Kanälen� Jedes
einzelne Detail hat Einfluss auf das Endergebnis,
wobei das Rückkopplungsverhalten eine zentrale
Bedeutung hat�
Die Hauptfaktoren sind im Grunde genommen die
einzelnen Eingangsverstärker mit ihren vorgegebenen
Eingangsempfindlichkeiten,
der Kanäle (LEVEL = #19), und die Summenregler
(MONITOR #39 und MAIN #40)�
Die Eingangsverstärkung der Mikrofonvorstufen in
den Eingangskanälen ist auf einen praxisüblichen
Wert festgelegt, der für die meisten auf dem
Markt erhälltlichen Mikrofone richtig ausgelegt ist�
Bei besonders starken Signalen ist es ratsam,
den PAD Schalter (#20) zu betätigen, der die
Eingangsempfindlichkeit des Kanals von vornherein
um 25 dB absenkt�
Die Eingangsempfindlichkeit der LINE Eingänge (#2)
ist unterschiedlich, abhängig davon, welchen Kanal
Sie verwenden� Die Kanäle 3 und 4 sind besonders
hochohmig ausgelegt, um hier direkt Instrumente
anschließen zu können, deren Ausgangspegel
oftmals nicht besonders hoch ist�
Bitte folgen Sie den Einstellungsvorschlägen wie
nachfolgend beschrieben� Bitte drehen Sie nicht
erst mal alle Regler auf, bis die Kanäle clippen und
rückkoppeln, um dann alles wieder zurückzudrehen�
#
26
hergestellt
haben�
die
Lautstärkeregler
BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE SCHRITTE
BEI JEDEM KANAL DURCH
Drehen Sie zuerst alle Lautstärkeregler (#19,
#39 und #40) ganz runter, also gegen den
Uhrzeigersinn bis auf die Markierung -∞�
Legen
Sie
für
Pegeljustierung ein realistisches Audiosignal
immer nur an den Kanal an, den Sie einstellen
wollen, ansonsten erhalten Sie falsche Werte�
Phantomgespeiste Mikrofone und aktive DI-
Boxen müssen erst verkabelt sein, bevor die
Phantomspeisung eingeschaltet wird�
Stellen Sie alle Klangregler (#14 ~ #16) auf
linear, d�h� 12 Uhr Position�
Bringen Sie alle Regler der grafischen Equalizer
(#34) in die Mittelstellung, wo die Regler
spürbar einrasten. Lassen Sie die Equalizer
zunächst ausgeschaltet�
Drehen Sie nun den Lautstärkeregler des
Kanals (LEVEL #19) auf die 12-Uhr Position�
Drehen Sie den Summen Regler MAIN (#40)
vorsichtig auf, und überprüfen Sie, ob Sie das
Audiosignal hören�
Bitten Sie nun den Künstler um eine realistische
Kostprobe des Audiopegels, der auch bei
der eigentlichen Darstellung zu erwarten ist,
und überwachen Sie den Pegel auf der LED
Anzeige in der Summensektion (#41)�
Achten Sie darauf, ob Sie Verzerrungen
wahrnehmen� Falls ja, reduzieren Sie den
Pegel mit Hilfe des LEVEL Reglers (#19), bis
die Verzerrungen verschwinden� Bekommen
Sie die Verzerrungen nicht in den Griff,
betätigen Sie den PAD Schalter (#20)�
Wenn nötig, erhöhen Sie den Ausgangspegel,
indem Sie den MAIN Regler (#40) weiter
aufdrehen�
Auf diese Weise haben Sie genügend Spielraum
(Headroom)
für
und arbeiten immer im optimalen Bereich für
durchschnittliche Pegel�
Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung vom
Typ des Mikrofons ab� Kondensatormikrofone
haben in der Regel einen wesentlich höheren
Ausgangspegel als dynamische Mikrofone�
Bitten Sie den Künstler/Sprecher, einen
möglichst realistischen Pegel zu produzieren,
d�h� so laut zu singen/sprechen/spielen, wie es
bei der Vorstellung der Fall sein wird� Wenn bei
diesem sog� Sound Check nicht mit normalem
Pegel gearbeitet wird, laufen sie Gefahr, bei der
Vorstellung in den Clipping Bereich des Mixers
zu kommen und/oder Rückkopplungen zu
produzieren, weil Sie die Lautstärkeregler beim
Sound Check zu hoch einstellen mussten�
POWERPOD 620 R / POWERPOD 740 R
diesen
Prozess
kurzzeitige
Spitzenpegel
der