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Zum Umgang Mit Der Klangregelung - Phonic Powerpod 620 R Bedienungsanleitung

32 - 40-bit digitaler multieffektprozessor mit 16 programmen plus fußschalterbuchse
Inhaltsverzeichnis
Der
Begriff
„Glockencharakteristik"
entstand so: Betrachtet man die Wirkungsweise
eines Klangreglers auf dem Oszilloskop, bildet die
Kurve eine Glockenform um die Center Frequenz,
einen Hügel bei Anhebung, ein Tal bei Absenkung�
Das bedeutet, dass die Eckfrequenz am meisten
beeinflusst wird, die benachbarten ober- und
unterhalb mit abnehmender Intensität, je weiter sie
von der Eckfrequenz entfernt sind.
Die
Mittenregelung
Werkzeug, da sich die Hauptinformation und
Durchsetzungsfähigkeit
und Stimmen im Mittenbereich abspielen� Die
meisten klangprägenden Obertöne befinden sich im
Frequenzbereich von 100 Hz bis 8 kHz.
Mit Hilfe dieses Reglers können Sie durch Anhebung
dem Instrument (bzw� der Stimme) Transparenz und
Klarheit hinzufügen, so dass es sich in der Mischung
besser durchsetzt� Bei Absenkung nehmen Sie dem
Klang eine gewisse Schärfe�
Der Regler sollte in "0" Position sein, wenn die Mitten-
Klangregelung nicht gebraucht wird�
Viele Toningenieure benutzen den Mittenregler, um
Mittenfrequenzen abzusenken, statt sie anzuheben.
16. LOW 80 (= BÄSSE)
Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 80 Hz mit
Kuhschwanz Charakteristik („Shelving"), d�h� alle
Frequenzen unterhalb der Eckfrequenz werden
beeinflusst, und zwar um so stärker, je weiter sie von
der Eckfrequenz entfernt sind.
Sie heben die tiefen Frequenzen an, indem Sie
den Regler nach rechts drehen, um Stimmen
mehr Wärme zu geben oder Gitarren, Drums und
Synthesizern mehr Druck zu verleihen� Nach links
gedreht reduzieren Sie Rumpelgeräusche von der
Bühne oder Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen
einen mulmigen Klang aus�
Stellen Sie den Regler auf "0" (12 Uhr), wenn er nicht
benötigt wird�
POWERPOD 620 R / POWERPOD 740 R
(Peaking)
ist
ein
enorm
wichtiges
einzelner
Instrumente

ZUM UMGANG MIT DER KLANGREGELUNG

Die Klangregelung hilft Ihnen, den Klang einzelner
Instrumente zu unterstützen und sie in der Mischung
besser hörbar zu machen� Eine Klangreglung im Kanal
ist jedoch nicht in der Lage, aus einer schlechten
Lautsprecheranlage eine gute zu machen� Beginnen
Sie grundsätzlich immer mit allen Reglern in 12-Uhr-
Stellung, d�h� auf der "0" Position� Vermeiden Sie
extreme Anhebungen oder Absenkungen einzelner
Frequenzbereiche, weil dadurch der Dynamikumfang
einer Lautsprecheranlage extrem eingeschränkt wird
und leicht die Grenzen des Systems erreicht sind�
Darüber hinaus gehen mit Extremeinstellungen der
Klangregler Phasenverschiebungen des Signals
einher, die den Gewinn eben dieser Klangverformung
vollkommen zunichte machen�
Eine Anhebung
von
das Bewegen der Drehregler rechts von der
Mittelposition, ist – rein technisch gesprochen – eine
Pegelanhebung� Gerade extreme Anhebungen im
Bassbereich bringen ein Audiosystem schnell an
seine Grenzen, ohne dass Sie einen nennenswerten
Gewinn an Lautheit (empfundene Lautstärke) erzielt
hätten� Für Aufnahmen gilt ähnliches – hier kommt es
schnell zur Vollaussteuerung des Aufnahmesystems
bzw� der Aufnahmespur�
Außerdem kann es bei starken Anhebungen
einzelner
Frequenzbereiche
Rückkopplungen kommen�
Tipp: Beim sogenannten „Soundcheck", also dem
Einstellen der Anlage vor der eigentlichen Aufführung,
ist man geneigt, Bässe und Höhen anzuheben
und die Mitten abzusenken� Das liegt darin
begründet, dass unser Ohr auf Mittenfrequenzen
am stärksten reagiert (dies hat rein biologische
Gründe – unser Ohr ist optimal auf die menschliche
Stimme ausgelegt, und die spielt sich nun einmal
vornehmlich im Mittenbereich ab)� Schnell verurteilt
man Informationen im Mittenbereich als unangenehm
oder „quäkend", vor allem, wenn sehr laut abgehört
wird�
Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind genau diese
Mittenfrequenzen, die Ihre Darbietung besonders
„hörbar" machen!
Frequenzbereichen,
zu
unerwünschten
also
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Inhaltsverzeichnis
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Diese Anleitung auch für:

Powerpod 740 r

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